Diplomatie
Soft-Power-Index: Türkei erneut in der Top 30 – Deutschland wieder auf Platz 3
Metro
Verdi sieht bei Verkauf von Real-Filialen an Edeka Mitbestimmung in Gefahr
London
Zehn Jahre Haft für Überfall auf Mesut Özil
London – Einer der Männer, die Ex-Nationalspieler Mesut Özil und Arsenal-Teamkollege Sead Kolasinac in London überfallen haben, ist zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilt worden. Der 30 Jahre alte Ashley Smith hatte im Oktober seine Tat gestanden.
Sein Komplize Jordan Northover legte Anfang November ein Geständnis ab. Dessen Urteil wird in den kommenden Tagen erwartet, berichtet RTL Online unter Berufung auf eine Meldung der BBC.
New York
UN-Experten bezeichnen Mursis Tod als „staatlich sanktionierte Tötung“
Zum Thema
– Ägypten – Kairo: Mohammed Mursis Sohn stirbt an Herzinfarkt
Der jüngste Sohn des verstorbenen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi starb am Mittwoch an einem angeblichen Herzinfarkt in einem Krankenhaus in Kairo.
Kairo: Mohammed Mursis Sohn stirbt an Herzinfarkt
Landwirtschaft
Agrarverband DLG fordert Einsatz von Genscheren-Technik bei Pflanzenzüchtung
Militäroffensive Friedensquelle
Türkei weist ab Montag 1.200 IS-Kämpfer nach Europa aus
Zum Thema
– Terrorismus – Türkischer Innenminister Soylu: Türkei kein Hotel für IS-Kämpfer
Der türkische Innenminister Süleyman Soylu will gefangen genommene ausländische IS-Kämpfer mit ihren Familien in ihre Heimat zurückschicken, auch dann, wenn ihnen dort bereits die Staatsbürgerschaft entzogen wurde.
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Türkei
Brief aus dem Gefängnis: Journalistin Nazlı Ilıcak vertraute sich Erdoğan an
Sicherheitspolitik
NATO-Chef Stoltenberg: Ohne die Türkei kann sich Europa nicht selbst schützen
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– Terrorismus – Kurden-Präsident Barzani: Die Türkei hat kein Problem mit Kurden
Der Präsident der „Autonomen Irakischen Region Kurdistan“ (KRG), Necirvan Barzani, hat sein Volk dazu aufgerufen, sich von der Terrororganisation PKK zu distanzieren.
Kurden-Präsident Barzani: Die Türkei hat kein Problem mit Kurden
Militäroffensive Friedensquelle
Türkischer Verteidigungsminister Akar: YPG/PKK hat sich nicht zurückgezogen
Die Türkei hatte im vergangenen Monat eine Anti-Terror-Offensive in Nordsyrien gegen den IS und dem syrischen Arm der Terrororganisation PKK, die YPG, gestartet. Ankara will dort gemeinsam mit Russland eine 30 km breite und etwa 400 km lange Sicherheitszone schaffen, um zwei Millionen syrischen Flüchtlingen eine Rückkehr zu ermöglichen.
Im Rahmen eines im Oktober unterzeichneten Abkommens, haben die Türkei und Russland zudem mit gemeinsamen Patrouillen an der türkisch-syrischen Grenze begonnen. Dem Abkommen nach sollten sich Kämpfer der YPG, die von Menschenrechtsorganisationen für Gewalt gegen christliche Minderheiten in Nordsyrien verantwortlich gemacht wird, auf 30 Kilometer von der türkischen Grenze zurückziehen. Christliche Minderheiten wie Assyrer und Aramäer begrüßten das Abkommen.
Terrorismus
Türkei: EU-Politiker plant Besuch bei „Kurdische Mütter gegen PKK“
Im August hatte die kurdische Mutter Hatice Akar vor dem Provinzbüro der HDP in Diyarbakir einen Sitzstreik begonnen und verbrachte auch die Nächte vor dem Gebäude. Alles was sie wollte, war die Rückkehr ihres Sohnes. Trotz ihrer Erschöpfung hatte sie gesagt, sie werde mit ihrem Protest nicht aufhören. Laut Akar war ihr Sohn in die Berge verschleppt worden. „Mein Sohn betrat das HDP-Provinzbüro und kam nicht mehr heraus“, so Akar gegenüber Medien. Etwa eine Woche später konnte sie ihren 21-jährigen Sohn wieder in die Arme schließen.
In der darauffolgenden Woche setzte sich Fevziye Cetinkaya, eine weitere kurdische Mutter, die behauptet, ihr 17-jähriger Sohn sei über Mitglieder der HDP in die Reihen der Terrorgruppe aufgenommen worden, vor das Gebäude der Partei.
„Alles, was ich von ihnen (HDP-Mitglieder) will, ist, dass mein Kind zu mir zurückgebracht wird“, sagte sie. „Entweder haben sie mein Kind hier versteckt oder es woanders hingebracht…. Ich werde nicht gehen, bis mein Kind zurück ist“, fügte sie hinzu. Der Vater warf HDP-Mitgliedern vor, ihre Kinder zum Beitritt zur PKK zu ermutigen. „Sie schicken Kinder von armen Menschen [zur PKK]…. Ich will meinen Sohn zurück, sonst nichts. Wir haben diese Kinder unter schwierigen Bedingungen aufgezogen und in die Schulen geschickt“, sagte er. Die HDP wird seit ihrer Gründung beschuldigt, Verbindungen zur PKK zu unterhalten. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.Zum Thema
– Kurden gegen PKK – Türkei: Künstler, Musiker und Schauspieler schließen sich Protesten kurdischer Eltern gegen HDP an
Der andauernde Sitzstreik gegen die Verschleppung und Rekrutierung kurdischer Kinder durch die Terrororganisation PKK und deren politischen Arm, der „Demokratischen Volkspartei“ (HDP), in Diyarbakır, entwickelt sich zu einem Lauffeuer. Nachdem sich in den letzten Tagen mächtige Kurden-Clans den Protesten angeschlossen hatten, bekamen die „Mütter von Diyarbakır“, wie die Aufbegehrenden genannt werden, prominente Unterstützung.

