Ein Gastkommentar von Nabi Yücel
Wenn es nach dem Willen des Hamburger SPD-Politikers Kazim Abaci geht, sollen die Türken bei der anstehenden Wahl mithelfen, die AfD aus dem Parlament zu drängen. Vielleicht sollte man erst einmal die Altparteien aus der Parteilandschaft drängen? Am vergangenen Wochenende war der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Kazim Abaci (SPD) in die Türkei gereist, um mit dem Istanbuler OB Ekrem Imamoğlu unter anderem über die Hamburger Wahl zu sprechen. Gemeinsam haben sie jetzt einen Aufruf gestartet, um die Wahlbeteiligung in Hamburg von Türken deutlich zu erhöhen. Das ist Realsatire pur! Erstens haben die Türken nicht so viele Stimmen, um die AfD zu ärgern. Zweitens muss Abaci alle Türken auf sich einschwören, um in die Bürgerschaft getragen zu werden. Die Türken in Deutschland nehmen aber den Joghurt nur in den Mund, wenn sie es zuvor kalt gepustet haben. Sie erinnern sich dabei an das türkische Sprichwort: „Sütten ağzı yanan, yoğurdu üfleyerek yer“, was soviel bedeutet wie „ein gebranntes Kind scheut das Feuer.“ Einst tingelte der Grünen-Politiker Cem Özdemir durch den Ludwigsburger Wahlkreis in Baden-Württemberg auf der Suche nach türkischen Wählern. Er saß mitten unter den Betenden in der Moschee, nippte gemeinsam am kleinen bauchigen Teeglas in der Moschee-eigenen Teestube und schnatterte munter über die positiven politischen Möglichkeiten, die er den türkischen Arbeitern offerierte. Heute würden die einstigen Arbeiter Cem Özdemir nicht einmal mehr wiedererkennen, geschweige denn kennen, denn von den positiven politischen Errungenschaften haben sie bislang nichts mitbekommen. Die meisten sind sowieso unter der Erde und die Lebenden unter ihnen hören oder sehen sogar sehr schlecht, um den derzeitigen Kampf ihrer Söhne, Töchter oder Enkel gegen Diskriminierung, Gesinnungstests oder Gewalt wirklich mitzuerleben. Was sie von den Offerten letztendlich selbst hatten? Auch nichts! Letztens schlug Serap Güler (CDU NRW-Staatssekretärin für Integration der Landesregierung) vor, dass die erste Gastarbeiter-Generation den Doppelpass erhält; für ihre Lebensleistung. Die hessische Werteunion grätschte zwar prompt hinterher, aber der Vorschlag von Güler hatte auch ein gewisses satirisches Geschmäckle. Die allermeisten Gastarbeiter der ersten Generation sind nicht fähig, den deutschen Pass entgegen zu nehmen, geschweige denn davon zu profitieren. Sei es, weil sie gebrechlich sind, in Heimen oder Krankenhäusern noch totgepflegt werden oder weil sie gegenwärtig mit den Füßen voran das Land im Flieger verlassen, oder längst unter der anatolischen Erde angekommen sind. „Das ist ein Schlag ins Gesicht jeder wirklichen Integrationsbemühung“, sagte die Landesvorsitzende der WerteUnion NRW, Simone Baum, womit sie auch in gewisser weise recht hat. Denn die meisten Gastarbeitern der ersten Generation hätten das als Schlag ins Gesicht wahrgenommen. Was die erste wie auch die letzte Generation an Gemeinsamkeit haben ist, ständig als Wahlkampffutter und zugleich als Hassobjekt herangezogen zu werden. Diese Menschen sind aber keine Masochisten mit Kurzzeitgedächtnis, die man mit Brot und Peitsche auf Trab halten kann. Jahrzehntelang hat die erste Generation Leistung erbracht, jede Arbeit angenommen und dennoch wurden sie missachtet, beäugt, kritisiert, verurteilt und erniedrigt. Es gab trotz der vielen politischen Offerten weder Geld für Bildung und Integration, noch Unterstützung für den sozialen Aufstieg. Man hat stattdessen das Intellekt der Menschen verhöhnt, in Abrede gestellt. Es stellt sich nun die Frage, warum werden heute dieselben Fehler gemacht, wie vor 60 Jahren. Es wurden vor diesen erwartungsvollen Augen und Ohren jahrzehntelang Türkei-feindliche Terrororganisationen hoffähig gemacht, Türkei-freundliche Lokalpolitiker mit Migrationshintergrund aus Partei und Amt gedrängt, wenn sie sich denn getraut haben, das politische Etablissement herauszufordern. Inzwischen ist man dazu übergegangen, statt „Ausländer raus!“ nun „Moscheen zu!“ oder „Nationalislamisten!“ zu rufen. An der Grundhaltung gegenüber Türken hat sich in Deutschland also nichts geändert, nur an den Motiven. Heute können deswegen die meisten Türken nicht einmal mehr strategisch wählen gehen, weil sie kein kleineres Übel haben, die sie wählen könnten. Insofern ist es egal, ob man CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke oder die AfD wählt. Letztendlich kommt immer der selbe Prügel heraus.
Tierschutz
Tierschutzbund fordert Sachkunde-Nachweis für Haustiere
Wirtschaft
Corona-Virus: Auftragsplus von rund zwei Milliarden Euro für türkische Textilindustrie
Islamfeindlichkeit
Bombendrohung gegen drei Moscheen in Essen, Hagen und Unna
In den Nachmittagsstunden des 12.2. ist bei jeweils einer Moschee in Unna, Hagen und #Essen eine inhaltlich vergleichbare E-Mail mit bedrohendem Inhalt eingegangen. Die Polizei Dortmund führt und koordiniert die Ermittlungen. #Polizeieinsatzhttps://t.co/50prDLUVmd
— Polizei NRW E (@Polizei_NRW_E) February 12, 2020
Zum Thema
– Islamfeindlichkeit – 2019 jeden zweiten Tag islamfeindliche Angriffe
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland jeden zweiten Tag eine Moschee, eine muslimische Einrichtung oder ein religiöser Repräsentant islamfeindlich angegriffen. Das berichtet die Tageszeitung taz unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung.
2019 jeden zweiten Tag islamfeindliche Angriffe
Battista Pininfarina
350 km/h: Pininfarina kündigt 1900 PS E-Supersportwagen an
Gesellschaft
Ai Weiwei: „Die Deutschen sind so falsch“
Deutschland ist zutiefst unehrlich. Sie wollen stolz sein, sie wollen das Richtige tun, dafür haben sie sich sehr angestrengt, weil sie eine so dunkle Vergangenheit haben. Aber funktioniert das wirklich, oder tun sie bloß so? Ich mag es nicht, wenn jemand nur so tut. Wenn es neue Nazis gibt, dann schätze ich das, weil sie echt sind. Ich mag die Liberalen nicht, die nur so tun, als seien sie liberal. Aber tief drinnen haben sie die Nazi-Kultur verinnerlicht.Und weiter:
Ich werde von der deutschen Gesellschaft unter Druck gesetzt. Das ist okay. Ich kenne ihre Geschichte, weiß, wer ihre Großeltern sind. Aber ich versuche, mir vorzustellen, dass sie ihre Gesellschaft verbessern können.Bereits im Januar hatte Weiwei die deutsche Gesellschaft harsch kritisiert. Das Land sei intolerant, bigott und autoritär. Deutschland biete kein gutes Umfeld für Ausländer, sagte der 62-Jährige der britischen Tageszeitung The Guardian im Januar. Es herrsche im Land zudem eine autoritäre Denkweise sowie eine Gesinnung wie in den 1930er-Jahren. Der Nazismus sei noch immer da und zwar in Form eines Überlegenheitsgefühls für die eigene Sicht auf die Welt.
„Faschismus bedeutet, dass man eine Ideologie über andere stellt und diese Ideologie für rein erklärt, indem man andere Denkungsarten abwertet. Das ist Nazismus. Und dieser Nazismus existiert im deutschen Alltag von heute.“Der Künstler beschrieb die Deutschen zudem als obrigkeitshörig. Sie hätten sich, ähnlich wie in China, damit abgefunden, unterdrückt zu werden.
„Ich mag ein Land oder eine Kultur nicht, die sich so sehr den Autoritäten beugt.“Wirtschaft abhängig von China Weiwei erhebt auch Vorwürfe gegen die deutsche Wirtschaftspolitik. Deutschlands Industrie hänge von China ab, deshalb werde die Menschenrechtsfrage nicht angesprochen. Alle westlichen Geschäftsleute wüssten genau, was vorgeht, aber sie sagten nichts, so der Künstler in einem Gespräch mit der Tageszeitung die Welt im August 2019. Dies sei auch der eigentlich Grund warum seine Filme nicht bei den internationalen Filmfestspielen Berlinale angenommen worden seien. Hierzu der Künstler gegenüber der Berliner Zeitung:
Ich bin mit vielen chinesischen Regisseuren befreundet. Die sagen: Weiwei, die können dich nicht nehmen. Die wollen China nicht auf die Füße treten. Volkswagen – also Audi – ist einer der Berlinale-Sponsoren. Und sie hassen mich. Weil ich mit ihnen darüber gestritten habe, warum sie dieses Werk in China errichten müssen, das ein Arbeitslager ist. Aber es ist okay, ich heule nicht rum. Wenn sie mich bei der Berlinale nicht nehmen, heißt das, ich bedeute etwas. Nicht nur die Kommunistische Partei Chinas hat Angst vor mir. Die Deutschen sind so schwach, so falsch. Sie suchen nicht mal das Streitgespräch mit mir. Sie sagen nur: Ach dieser Typ, er mag einfach keine Berliner Taxifahrer. Es ist Zeit für mich auszusteigen.„Die Briten sind wenigstens höflich“ Aufgrund der deutschen Fremdenfeindlichkeit sei er nun mit seinem Sohn nach Cambridge gezogen. Er mache sich in Anbetracht des Brexits zwar keine Illusionen darüber, dass die Briten besonders tolerant seien, jedoch seien sie wenigstens höflich.
„Die Briten sind wenigstens höflich. In Deutschland gibt es diese Höflichkeit nicht. Sie haben eine tiefe Abneigung gegen Ausländer.“
Gesundheit
Desinfektionsmittel zu Hause nur in Ausnahmefällen verwenden
Meinung
Kommentar: „Meldungen über TRT Deutsch sorgen für Schwerstarbeit meiner Lachmuskeln“
- Der öffentlich-rechtliche türkische Rundfunk TRT Deutsch bekommt derzeit in deutschen Gefilden die ganze geballte Ladung an propagandistischem Mist ab. Die Meldungen sorgen für Schwerstarbeit meiner Lachmuskeln.
- In Afrin explodiert mitten in der nordsyrischen Stadt Afrin eine Autobombe. Ein deutscher Journalist quittiert die Meldung im sozialen Netzwerk Twitter mit Anerkennung. Ich weiß nicht wie ich das kommentieren soll.
- Deutsche Medien warnen seit gefühlt 100 Jahren die Türken vor weiteren Zinssenkungen, die Erdogan angeblich aufgrund seiner Religiosität vorantreibe. Der Leitzins in der Türkei beträgt derzeit rund 11 Prozent, während die EZB und damit die Bundesbank mit einer 0 Prozent-Offerte die Inflationsgefahr bändigen will. Bin ich der einzige, der darin eine Unplausibilität erkennt?
- Nur zwei Tage nachdem sich der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich auch mit den Stimmen der AfD zum thüringischen Ministerpräsidenten wählen ließ und einen Tag nachdem der Ministerpräsident seinen Rücktritt erklärt hatte, traten bei der ARD-Sendung „Anne Will“ alle Parteien zusammen, darunter auch die AfD, vertreten durch Alice Weidel. Heuchelei ist das.
Das passiert des Öfteren derzeit mit Autobomben, Selbstmordanschlägen und Kidnapping, die in extralegalen Hinrichtungen durch PKK-Terrorzellen enden. Das ist zwar nach internationalem Recht oder humanitären Gesichtspunkten verwerflich, verbrecherisch oder terroristisch, aber was interessiert das einen deutschen Journalisten, der die Meldung anerkennend mit „Gefällt mir“ markiert. Die völkisch-kurdischen Dreibuchstaben-Terrororganisationen YPG, SDF oder PKK vergießen für ihre linksdrehenden fünfzackigen roten Stern so lange Zivilistenblut, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Und wem gefällt das? Frank Nordhausen, einer, der für seinen Aktivismus für den völkisch-kurdischen Separatismus bekannt ist. Diese Seite von Nordhausen wollte ich nicht kennenlernen. Hier stinkt es nach Scheiße! Gefühlt 100 Jahre, genauer gesagt, seit 2016, wird die türkische Regierung für ihre Niedrigzins-Politik kritisiert. War der Leitzins der türkischen Notenbank im Jahre 2002 bei rund 62 Prozent, lag sie im August 2013 bei 7,25 Prozent, Juni 2017 bei 16,5 Prozent und liegt heute bei rund 12 Prozent. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass die deutsche Presse sich nach 2002, also mit Regierungsantritt der AKP oder mit Amtserhebung von Erdogan zum Ministerpräsidenten, sich so rührend Sorgen um den türkischen Leitzins gemacht hat. Aber seit 2016 ist der türkische Leitzins in deutschen Grundschulen bekannter als die Bundeskanzlerin dieser Republik, nach Erdogan selbst. Der türkische Leitzins war also 2013 auf einem noch niedrigeren Level als heute, aber damals wollte oder konnte man keine Inflation ausmachen, stattdessen wunderte man sich über die stetigen Zuwachsraten der Wirtschaftsleistung. Seit 2016 bis in die Gegenwart hat man in der deutschen Medienlandschaft die türkische Leitzinspolitik im Visier, als gehe es um die eigene Zinspolitik und um die eigene Zukunft. Die eigene Zukunft der Leitzinsen ist an die Europäische Zentralbank gebunden, sprich, wenn die EZB demnächst sogar Kredite honoriert, Sparer abstraft, damit die Wirtschaft angekurbelt wird, dann kann man davon ausgehen, dass die EU-Wirtschaft demnächst kollabieren wird. Ich würde mir als Deutscher also eher sorgen um die heimische Wirtschaft und Geldpolitik, als um die der Türkei machen. An Heuchelei kaum zu überbieten! Nachdem sich der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich auch mit den Stimmen der AfD zum thüringischen Ministerpräsidenten wählen ließ und einen Tag danach aufgrund der heftigen Schnappatmung der Linken, SPD, CDU und Grünen, seinen Rücktritt bekannt gab, trafen drei Tage später bei der ARD-Sendung „Anne Will“ alle Parteien zusammen, darunter auch die AfD. Wir erinnern uns: Die Linke warf Thomas Kemmerich nach der Wahl im Thüringer Landtag den Glückwunschstrauß vor die Füße. Die Bundes-CDU ruderte wie wild zurück und forderte Neuwahlen, um sich von der AfD zu distanzieren. Die SPD und Grünen teilten als Berufsschnappatmer mächtig gegen die AfD und FDP sowie CDU aus. Aber nur Tage später sitzen als Vertreter dieser Parteien Peter Altmaier (CDU), Kevin Kühnert (SPD) und Sahra Wagenknecht (Die Linke) mit Alice Weidel (AfD) sowie Wolfgang Kubicki (FDP) in der ARD-Takshow „Anne Will“ an einem Tisch und tratschen über den Wahlausgang. Etwas Gesicht wahren, mehr Anstand und Rückgrat würde jedem gut stehen. Jetzt verstehe ich die Politikverdrossenheit in Deutschland!#Now
— afrin activists (@afrinactivists) February 10, 2020
A car bomb explosion on Raju Road, in the center of Afrin.#Afrin_activists_network #عاجل
انفجار سيارة مفخخة على طريق راجو في مركز مدينة عفرين. #شبكة_نشطاء_عفرين pic.twitter.com/oN8czeMQ3Y
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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„Derzeit stolpert Deutschland von einer moralischen Pfütze in die andere und hält weiterhin daran fest, dass sie selbst die moralische Nabel der Welt ist.“ Ein Kommentar.
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Syrienkrise
PKK-Anschlag in Afrin: Auch Kinder unter Verletzten – acht Tote
Die türkische Armee hatte die syrische Stadt bei einer Militäroffensive 2018 von der Terrororganisation PKK/YPG befreit.The PKK/YPG terrorist organisation added another to their barbaric attacks. The terrorists who exploded an IED in a truck containing diesel-loaded barrels in the city center of Afrin killed 8 innocent civilians while injuring 7 more, including children. pic.twitter.com/AxCYOnGOJF
— T.C. Millî Savunma Bakanlığı (@tcsavunma) February 10, 2020
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Vergeltungsaktion: Türkische Streitkräfte greifen 115 Stellungen der Assad-Armee an
Das Verteidigungsministerium erklärte:Şu ana kadar bölgede tespit edilen 115 rejim hedefi derhal ateş altına alınmıştır.https://t.co/Fb2FUuYhCL pic.twitter.com/oImnXjDn9U
— T.C. Millî Savunma Bakanlığı (@tcsavunma) February 10, 2020
„Diejenigen, die diesen Angriff ausgeführt haben, werden zur Rechenschaft gezogen. Wie bei anderen ähnlichen Angriffen, werden wir auch in diesem Fall von unserem Selbstverteidigungsrecht Gebrauch machen.“
Wie TRT Haber berichtet, hätten sich über verschiedene Grenzübergänge Fahrzeugkolonnen mit Panzertransportern und gepanzerten Fahrzeugen in Richtung Idlib auf den Weg gemacht. Zur Verstärkung der Beobachterposten wurden Spezialeinheiten der türkischen Armee nach Idlib verlegt. Obwohl Putin und Erdogan sich bei einem Treffen im russischen Sotschi im September 2018 darauf einigten, in der syrischen Provinz Idlib eine entmilitarisierte Zone zu schaffen, in der Aggressionen ausdrücklich verboten sind, gehen russische und syrische Streitkräfte in diesem Gebiet seit Monaten verstärkt gegen Oppositionelle vor. Seitdem seien bei Angriffen des Regimes und der russischen Streitkräfte mehr als 1.300 Zivilisten getötet worden.Bu menfur saldırıyı yapanlardan hesap sorulacak ve benzeri saldırılara karşı şimdiye kadar olduğu gibi meşru müdafaa hakkımız en sert şekilde kullanılacaktır. Gelişmeler yakından takip edilmekte ve gerekli tedbirler alınmaktadır. https://t.co/Fb2FUuYhCL
— T.C. Millî Savunma Bakanlığı (@tcsavunma) February 10, 2020

