Kultur
Türkei: Starkoch CZN Burak hat die meisten Follower

Istanbul – Im Gegensatz zu Nusret – Salt Bae – Gökce, ist sein Name in Deutschland kaum jemandem geläufig. In der Türkei hat Starkoch Burak Özdemir (29) jedoch eine starke Präsenz als CZN Burak und die höchste Zahl an Followern auf Instagram. Noch vor Sportlern, Schauspielern und Politikern. Zuletzt machte er von sich reden, als e bekannt gab, mit dem portugiesischen Star-Fußballer Cristiano Ronaldo (38) ein gemeinsames Restaurant eröffnen zu wollen. Mit 54,5 Millionen Followern (Stand Dezember 2023) hat er mittlerweile, noch vor seinem Kontrahenten Salt Bae, Platz 1 der Instagram-Stars der Türkei erreicht.
CZN Burak mit Fernando Muslera, Galatasaray Istanbuls Torwart (Foto: Instagram)

Salt Bae auf Platz 2

Dicht an seinen Fersen hängt jedoch der weltberühmte Salt Bae mit 53,6 Mio Followern auf Platz zwei. Der 40-jährige Nusret Gökce erlangte internationale Berühmtheit, nachdem er anfing, Fotos seiner theatralischen Salzstreu-Pose in den sozialen Netzwerken zu teilen. Dutzende Restaurants weltweit und ein 50-Millionen-Dollar-Hotel, gehören mittlerweile zu seiner Unternehmensgruppe.
Türkischer Stargastronom Nusret Gökce aka Salt Bae (Screenshot/Instagram)

Hande Erçel auf Platz 3

Die 30-jährige Schauspielerin Hande Erçel, bekannt aus den Serien Tatar Ramazan oder Çılgın Dersane Üniversitede, belegt mit 31,2 Mio Rang 3 der Liste. Ihren Durchbruch hatte sie in der Serie Güneşin Kızları (Töchter der Sonne).
(Foto: Instagram)

Wirtschaft
Türkei: Allzeitrekord bei Automobilverkäufen

Istanbul – Die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in der Türkei stiegen in den 11 Monaten des Jahres um 60,8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2022 und erreichten 1 Million 73 Tausend 982 Einheiten, womit ein neuer Jahresrekord aufgestellt wurde. Nach den Novemberdaten der Automotive Distributors and Mobility Association (ODMD) wuchs der Gesamtmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in der Türkei im Zeitraum Januar-November auf Jahresbasis um 60,8 Prozent. Damit wurde zum ersten Mal in der Geschichte des türkischen Automobilmarktes die Zahl von 1 Million überschritten, und es wurden 1 Million 73 Tausend 982 Verkäufe unterzeichnet. Zuvor wurden die höchsten Verkäufe im Jahr 2016 mit 983 Tausend 720 Einheiten erzielt, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu weiter. In den 11 Monaten dieses Jahres stiegen die Pkw-Verkäufe um 66,2 Prozent auf 840 Tausend 925 und die Verkäufe leichter Nutzfahrzeuge um 43,7 Prozent auf 233 Tausend 57 Einheiten.

Verkäufe nach Motortyp

Nach Antriebsart der verkauften Autos hatten Benzinfahrzeuge mit 561 Tausend 53 Einheiten einen Anteil von 66,7 Prozent. Der Absatz von Dieselfahrzeugen hatte mit 121 Tsd. 511 einen Anteil von 14,4 Prozent, während der Anteil der Autogasfahrzeuge mit 9 Tsd. 247 Fahrzeugen 1,1 Prozent betrug. Während der Anteil der Hybridfahrzeuge mit 89 Tsd. 13 Fahrzeugen 10,6 Prozent betrug, lag der Anteil der Elektrofahrzeuge, die in 11 Monaten 60 Tsd. 101 Fahrzeuge verkauften, bei 7,1 Prozent.

Togg an erster Stelle bei den Verkäufen von Elektroautos

Betrachtet man die Verkaufszahlen der Marken, so hat das in der Türkei entwickelte E-Auto Togg im November seinen monatlichen Auslieferungsrekord erneuert. Im letzten Monat wurden 4 Tausend 401 und seit Mai insgesamt 13 Tausend 572 T10X an die Nutzer ausgeliefert.  Damit lag Togg in 11 Monaten an der Spitze der Elektroauto-Verkäufe, gefolgt von Tesla mit 11 Tausend 600 Verkäufen.

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– Wirtschaft – Türkei: Wirtschaft wächst um 5,9 Prozent

Die türkische Wirtschaft wuchs im dritten Quartal 2023  mehr als erwartet. Wie Daten des türkischen Statistikinstituts (TÜİK) zeigen, stieg das BIP um 5,9 Prozent.

Türkei: Wirtschaft wächst um 5,9 Prozent

Gaza-Krieg
Türkischer Geheimdienst MIT warnt Israel vor Anschlägen

Ankara – Die Türkei hat den israelischen Geheimdienst davor gewarnt, zu versuchen, Hamas-Mitglieder auf türkischem Boden zu töten, nachdem Berichte über Pläne zur Ermordung von Führern der Hamas aufgetaucht waren. Israel werde die Hamas im Libanon, in der Türkei und in Katar zur Strecke bringen, auch wenn es Jahre dauern sollte, sagte der Leiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, Ronen Bar, in einer Aufzeichnung, die der israelische öffentlich-rechtliche Sender Kann am Sonntag ausstrahlte. Ein hoher Beamter des türkischen Geheimdienstes, der nicht genannt werden möchte, sagte, der Geheimdienst MIT habe den israelischen Kollegen vom Mossad mitgeteilt, dass solche einseitigen Maßnahmen ernsthafte Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen haben würden. Der Beamte sprach unter der Bedingung der Anonymität und verwies auf die Sensibilität des Themas. von Nabi Yücel Im Jahre 1997 befahl Netanjahu israelischen Mossad-Agenten, Chalid Maschal zu töten, einen Hamas-Gründer, der damals in Jordanien lebte. Der Mordversuch scheiterte, es kam zum Eklat. Derzeit bereiten sich laut Medien erneut Mossad-Agenten darauf vor, Hamas-Führer auf der ganzen Welt zu töten, auch in der Türkei. Der ansonsten schmallippige türkische Nachrichtendienst MIT äusserte sich zu den Plänen. Israels Geheimdienste bereiten sich darauf vor, Hamas-Führer auf der ganzen Welt zu töten, wenn der Krieg im Gazastreifen nach dem Willen der israelischen Regierung erfolgreich beendet ist. Laut der Order des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu arbeiten Israels führende Geheimdienste an Plänen zur Jagd auf Hamas-Führer, die im Libanon, in der Türkei und in Katar leben. Der Plan wäre eine Fortsetzung der jahrzehntelangen Politik Israels. Israelische Attentäter hatten in der Geschichte der Geheimoperationen als Frauen verkleidet palästinensische Militante in Beirut gejagt, waren in Dubai als Touristen aufgetreten, um einen Hamas-Führer zu töten. Nach Angaben ehemaliger israelischer Mossad-Agenten hatte Israel auch eine Autobombe eingesetzt, um einen Hisbollah-Führer in Syrien zu ermorden. Oder, ein ferngesteuertes Gewehr eingesetzt, um einen Nuklearwissenschaftler im Iran zu töten. Seit Jahren gewähren Länder wie Katar, der Libanon, Iran, Russland und die Türkei der Hamas ein gewisses Maß an Schutz. Und Israel hat zeitweise darauf verzichtet, die palästinensischen Militanten in diesen Ländern ins Visier zu nehmen, um diplomatische Krisen zu vermeiden. Mit den neuen Plänen setzt Netanjahu, der bereits 1997 einen Mord angeordnet hatte, wieder auf Eskalation. Zur Bestürzung einiger israelischer Kreise, die wollen, dass die neuesten Pläne auch weiterhin ein Geheimnis bleiben, kündigte Netanjahu am 22. November in einer landesweiten Ansprache seine Absichten an. „Ich habe den Mossad angewiesen, gegen Hamas-Führer vorzugehen, wo immer sie sind“, sagte er und bezog sich dabei auf den israelischen Geheimdienst Mossad. In derselben Ansprache an das Volk erklärte Verteidigungsminister Yoav Gallant, dass die Hamas-Führer nur von „geliehener Zeit“ leben würden. „Sie sind zum Tode bestimmt“, prophezeite Gallant. „Der Kampf ist weltweit, sowohl gegen die Terroristen in Gaza als auch diejenigen, die in teuren Flugzeugen fliegen.“ Laut Expertenkreisen in Israel plant der Mossad nicht mehr nur daran, ob der Versuch Erfolg haben werde, sondern daran, wo und wie es geschehen werde. Die entwickelten Pläne stellen eine Ausweitung des israelischen Krieges in Gaza dar und spiegeln die Absicht der Regierung wider, sicherzustellen, dass die Hamas nie wieder eine ernsthafte Bedrohung für Israel darstellen kann. Im Rahmen dieser Bemühungen prüft Israel auch, ob es ebenfalls Tausende von Hamas-Kämpfern auf niedriger Ebene gewaltsam aus Gaza vertreiben könnte, um den Krieg zu verkürzen. Gezielte Tötungen im Ausland können gegen das Völkerrecht verstoßen und bergen die Gefahr von diplomatischen Rückschlägen seitens der Länder, in denen israelische Attentäter ohne deren Erlaubnis operieren. In der Praxis hatte Israel mit gezielten Tötungen bislang keine negativen Auswirkungen in den bilateralen Beziehungen zu Ländern in der die Tötungen erfolgten. Efraim Halevy, ein ehemaliger Mossad-Direktor, bezeichnete die Geheimoperation jedoch als unklug. Die Tötung von Hamas-Führern werde die Bedrohung nicht beseitigen, sondern das Potenzial der Hamas erhöhen. „Die Verfolgung der Hamas auf weltweiter Ebene und der Versuch, alle ihre Führer systematisch aus dieser Welt zu entfernen, ist ein Wunsch nach Rache und kein Wunsch, ein strategisches Ziel zu erreichen“, sagte Halevy, der den Plan als „weit hergeholt“ bezeichnete. Kein anderes Land verfügt über mehr Erfahrung bei der Durchführung weltweiter Attentate. Laut dem Buch „Rise and Kill First“ des israelischen Journalisten Ronen Bergman hat Israel seit dem Zweiten Weltkrieg mehr als 2.700 solcher Operationen durchgeführt. Schon vor der Gründung Israels im Jahr 1948 töteten jüdische Militante europäische Diplomaten, die an der britischen Verwaltung des Mandatsgebiets Palästina beteiligt waren. In den 1960er Jahren setzten israelische Spione Briefbomben ein, um ehemalige Wissenschaftler aus Deutschland ins Visier zu nehmen, die Ägypten bei der Raketenentwicklung unterstützten. Die Mordaufträge gingen manchmal nach hinten los. Im Jahr 1997 befahl Netanjahu, Chalid Maschal zu töten, einen Hamas-Gründer, der damals in Jordanien lebte. Das israelische Mordkommando reiste als kanadische Touristen in Jordanien ein und verübte den Anschlag gegen Chalid Maschal vor dem politischen Büro der Hamas in Amman. Ein israelischer Attentäter sprühte Maschal ein Gift ins Ohr, aber der Attentäter wurde zusammen mit einem anderen Mitglied des Teams gefangen genommen, bevor sie fliehen konnten. Chalid Maschal fiel ins Koma und Jordanien drohte, seinen Friedensvertrag mit Israel zu kündigen. Der damalige US-Präsident Bill Clinton drängte Netanjahu, die Krise zu beenden, indem er seinen Mossad-Chef mit dem Gegenmittel zu Chalid Maschal schickte, um ihm das Leben zu retten. Anschließend sicherte Israel die Freiheit seiner Attentäter in Jordanien, indem es sich bereit erklärte, Scheich Ahmad Yasin, den spirituellen Führer der Hamas, und 70 weitere palästinensische Gefangene freizulassen. Chalid Maschal bezeichnete das gescheiterte Attentat später als „Wendepunkt“, der zur Stärkung der Hamas beigetragen habe. Netanjahu konnte in Jordanien die Wogen glätten, aber mit der Türkei ist der Verhandlungsspielraum nun viel geringer geworden. Nach bekannt werden der Pläne hat Ankara Tel-Aviv vor jeglichen „illegalen Aktivitäten“ gewarnt. Es würden „schwerwiegende Konsequenzen“ drohen, wenn versucht werde, Hamas-Mitglieder auf türkischem Boden zu ermorden, heißt es Kreisen des türkischen Nachrichtendienstes MIT. Dies sei auch den israelischen Kollegen so mitgeteilt worden, heißt es in türkischen Medienberichten.

Gaza-Krieg
UNICEF-Sprecher: Dies ist ein Krieg gegen Kinder

Gaza – UNICEF-Sprecher James Elder hat in einem schockierenden Video die israelischen Angriffe in Gaza verurteilt. „Gaza ist ein Friedhof für Tausende von Kindern geworden“, sagte Elder. Zudem hätten viele der zum Krankenhaus gebrachten verletzten Kinder keine Eltern oder Verwandten mehr. „Ich habe ihn unter den Trümmern gefunden. Ich weiß nicht, wer seine Eltern sind“, so ein Mann, der die Raketenangriffe überlebt hat und ein Kleinkind in seinen Armen trägt in dem Video. Die Kinder stünden oft unter Schock und einige seien noch sehr jung. „Sie können nicht sprechen, geschweige denn ihren Namen oder einen ihrer Familienangehörigen nennen. Diese Kinder sind sehr verletzlich“, so der UNICEF-Sprecher. „Wir haben in unseren Betten geschlafen. Sie haben das Haus neben uns bombardiert. Sand, Steine und alles andere fiel auf uns herab. Meine Mutter, meine Geschwister und ich wachten erschrocken auf“, sagte ein etwa zehnjähriger Junge, der einen Angriff überlebte. Mirjana Spoljaric, Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, sagte in einem Video nach ihrem Besuch des European Gaza Hospital, dass die Dinge die sie dort sah, alles übersteige, was man beschreiben könne. „Was mich am meisten schockierte, waren die Kinder mit schrecklichen Verletzungen, die gleichzeitig ihre Eltern verloren und niemanden haben, der sich um sie kümmert. Wir haben es hier mit einer Situation zu tun, die nicht durch die Entsendung weiterer Lkw gelöst werden kann. Wir müssen den Zivilisten in Gaza Schutz gewähren. Den Frauen und Kindern und den älteren Menschen, die ich heute hier gesehen habe und die nirgendwo hin können. […] Ich habe Menschen getroffen, die Gliedmaßen verloren haben, weil sie zwischen den Behandlungen evakuiert werden mussten“, so Spoljaric.  

Zum Thema

– Gaza-Krieg – Israelische Aktivisten lassen sich aus Protest ausbürgern

Immer mehr Juden und israelische Staatsbürger verurteilen die brutale Vorgehensweise der israelischen Armee in Gaza und bringen in den sozialen Medien ihren Protest zum Ausdruck.

Israelische Aktivisten lassen sich aus Protest ausbürgern

Gaming
Aufstieg des E-Sports in Deutschland: ein Blick auf die boomende Gaming-Kultur

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Seit einigen Jahren vollzieht sich ein spürbarer Wandel in der medialen Landschaft. Der Aufstieg des elektronischen Sports, kurz E-Sports, ist ein Phänomen, das global zu beobachten ist. Deutschland, als eine der größten Wirtschaftsnationen Europas, hat ebenfalls einen beeindruckenden Zuwachs an Interesse und Investitionen in diesem Bereich zu verzeichnen. Diese Entwicklung spiegelt sich nicht nur in der steigenden Anzahl an professionellen Spielern und Teams wider, sondern auch in einer substanziellen wirtschaftlichen Expansion, die mit dem E-Sportsegment zusammenhängt.

Was ist E-Sport?

ESports bedeuten nicht nur Online-Wettkämpfe in Spielen wie ‚League of Legends‘, ‚Dota 2‘, ‚Counter Strike: Global Offensive‘ oder „FIFA“, sondern auch das Aufkommen von professionellen Strukturen, die mit traditionellen Sportarten vergleichbar sind. So zeichnen sich etwa Trainingseinheiten, Coaching und Turniere durch hohe Professionalität und ein umfangreiches Regelwerk aus. Aber was ist eSport?

E-Sports, kurz für elektronische Sports, umfasst Wettkämpfe in verschiedenen Videospielen, die sowohl von Amateuren als auch von professionellen Spielern auf nationaler und internationaler Ebene gespielt werden. Diese Art des Wettbewerbs ist stark strategisch und erfordert schnelles Denken sowie ausgeprägte motorische Fähigkeiten.

Im Laufe der Jahre hat sich der E-Sport zu einem bedeutenden Bestandteil der globalen Spieleindustrie entwickelt, der eine Vielzahl von Turnieren und Ligen umfasst.

Die bekanntesten E-Sportturniere

Im E-Sport treten einzelne Spieler oder Teams in unterschiedlichen Genres an, darunter Echtzeitstrategiespiele (RTS), First-Person-Shooter (FPS), Multiplayer Online Battle Arena (MOBA) und viele mehr. Zu den bekanntesten eSport-Spielen gehören League of Legends (LoL), Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO), Dota 2, Overwatch, und Fortnite.

Eines der bekanntesten eSport-Turniere ist das „The International“, das jährlich für Dota 2 Spieler organisiert wird. Mit einem Preispool, der 2021 mehr als 40 Millionen US-Dollar erreichte, stellt es eines der höchstdotierten eSports-Events weltweit dar. Das „League of Legends World Championship“, oft kurz als “World’s“ bezeichnet, ist ein weiteres hochkarätiges Turnier. Hier kämpfen die weltweit besten Teams um den begehrten Summoner’s Cup und ein Preisgeld, das Millionen beträgt.

Die „Intel Extreme Masters“ (IEM) sind ebenfalls herausragende Ereignisse in der Welt des eSports. Diese Turnierserie wird von der Electronic Sports League (ESL) organisiert und findet an verschiedenen Orten rund um den Globus statt. CS:GO ist oft das Herzstück der IEM-Wettbewerbe, die Spieler aus aller Welt anziehen.

Auch die „ESL Pro League“ ist eine der wichtigsten Ligen für CS:GO. Sie besteht aus mehreren Phasen und endet in großen saisonalen Finalen, in denen Teams um ein beträchtliches Preisgeld und die Ehre des Sieges kämpfen. Überdies gibt es den „Fortnite World Cup“ Event, das aufgrund der enormen Popularität des Spiels Aufmerksamkeit erregt. Es fand 2019 zum ersten Mal statt und lockte Millionen von Zuschauern an, sowohl online als auch im Event-Stadion.

Das Potenzial des E-Sports

Die Popularität des eSports hat im Laufe der Jahre zugenommen, was dazu geführt hat, dass etablierte Sportmarken, große Unternehmen und sogar traditionelle Sportvereine in den Markt einsteigen. Dieses Wachstum hat dazu beigetragen, dass der eSports in manchen Ländern als offizieller Sport anerkannt wird, was zu einer weiteren Professionalisierung der Szene beiträgt.

In Deutschland wurden erste wichtige Schritte in der institutionellen Anerkennung des E-Sports unternommen. So wurde im Jahr 2020 das „Visum für E-Sportler“ eingeführt, was es internationalen Athleten ermöglicht, an Wettkämpfen in Deutschland teilzunehmen. Ebenso arbeitet der ESBD an der Anerkennung des E-Sports als offizielle Sportart.

Die Wirtschaft erkennt zunehmend das Potenzial des E-Sports. Große Marken, die traditionell mit dem Sportsektor assoziiert werden, wie Adidas oder Red Bull, sind bereits Partnerschaften mit E-Sport-Teams eingegangen.

Es gibt auch spezialisierte Start-ups und etablierte Unternehmen, die sich ausschließlich mit E-Sports beschäftigen, sei es durch das Angebot von Gaming-Zubehör oder die Organisation von E-Sport-Events.

Ein Zeichen für die Vitalität des E-Sport-Segments in Deutschland ist die Anzahl an Großveranstaltungen, wie die ESL One in Köln, die auch international Beachtung finden. Diese Veranstaltungen locken nicht nur Tausende Besucher vor Ort, sondern erreichen über Online-Streaming-Dienste wie Twitch oder YouTube ein weltweites Publikum.

Viele der professionellen E-Sportler sind in Deutschland zu Prominenten geworden, mit einer beachtlichen Anzahl an Anhängern auf diversen Social-Media-Plattformen.

Unterstützung durch Bildungseinrichtungen

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Booms ist die Unterstützung durch Bildungseinrichtungen. So bieten einige deutsche Universitäten inzwischen Studiengänge an, die sich mit E-Sport und dem Management von Gaming-Events beschäftigen. Ebenso haben einige Hochschulen E-Sport-Clubs gegründet und organisieren ihre eigenen Ligen und Turniere.

Kritiker warnen jedoch auch vor potenziellen Gefahren, die mit der E-Sport-Industrie einhergehen können. So besteht die Sorge, dass durch übermäßigen Konsum und Wettkampfdruck gesundheitliche Risiken für junge Spieler entstehen könnten. Die E-Sport-Organisationen sind daher gefordert, Strukturen zu schaffen, die die Gesundheit der Athleten gewährleisten.

Fazit

Der E-Sport in Deutschland ist aus einer Nischenexistenz herausgewachsen und hat sich zu einer festen Größe in der Unterhaltungsindustrie und dem Sportsektor entwickelt. Der Trend zeigt weiterhin eine positive Entwicklung, was sich in einer steigenden Anzahl von E-Sport-Enthusiasten und wirtschaftlichen Investitionen abzeichnet.

Die Zukunft des E-Sports in Deutschland scheint vielversprechend. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Strukturen weiter entwickeln. Eines ist jedoch sicher: Die boomende Gaming-Kultur ist ein nicht mehr wegzudenkender Teil unseres gesellschaftlichen Lebens geworden.

Ratgeber
Probleme mit dem Arbeitsverhältnis: Wie sich Arbeitnehmer helfen können

Einen erheblichen Teil unseres Lebens verbringen wir bekannterweise mit Lohnarbeit. Obwohl die Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber dabei in den meisten Fällen reibungslos abläuft und auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit basiert, gibt es mitunter auch Probleme. Viele Arbeitnehmer fühlen sich dann hilflos und wissen nicht, wie sie mit der belastenden Situation umgehen sollen. In diesem Artikel wollen wir daher einmal Möglichkeiten aufzeigen, die im Falle von Streitereien mit dem Arbeitgeber helfen.

Rechtsanwalt Arbeitsrecht Gießen: Rechtliche Beratung einholen und Sachlage klären

Im Arbeitsleben gibt es viele Gründe, die das Verhältnis zum Arbeitgeber trüben können. An erster Stelle wären hier etwa Kündigungen zu nennen, die schnell die ganze Existenz gefährden können. Doch nicht immer müssen Arbeitnehmer die Kündigung einfach so hinnehmen, sondern können sich stattdessen an einen Experten in diesem Bereich wenden. Wer in Gießen wohnt, findet etwa problemlos einen Arbeitsrecht Anwalt Gießen. Dort kümmern sich die zuständigen Anwälte ausschließlich um die Rechte der Arbeitnehmer und können gemeinsam gegen die Kündigung vorgehen. Das gilt übrigens auch für andere Themen wie Schmerzensgeld bei Oberschenkelhalsbruch.

Das ist übrigens auch schon sinnvoll, wenn die Kündigung noch nicht ausgesprochen ist. Oftmals gibt es Anzeichen dafür, dass das Unternehmen Entlassungen plant, wodurch Betroffene länger Zeit zur Vorbereitung haben. Hier bereits einen Fachanwalt zu kontaktieren, erleichtert das richtige Vorgehen, sollte die Kündigung tatsächlich ausgesprochen werden. Es kann dann schneller gehandelt werden, indem Klage beim Arbeitsgericht eingereicht wird. Der Anwalt für Arbeitsrecht Gießen leitet dafür alle wichtigen Maßnahmen in die Wege, was Zeit erspart und die Chancen auf einen positiven Ausgang deutlich nach oben treibt.

Rechtsanwalt Gießen Arbeitsrecht: Abmahnungen gemeinsam überprüfen

Es muss sich allerdings nicht immer gleich um eine Kündigung handeln, um Probleme mit dem Arbeitgeber zu bekommen. Auch eine Abmahnung als Vorstufe ist bereits äußerst ärgerlich, da sie das Vertrauen zwischen den Parteien gefährdet. Noch schlimmer ist es, wenn es sich um eine unberechtigte Abmahnung handelt, gegen die es vorzugehen gilt. Gemeinsam mit dem Anwalt für Arbeitsrecht Gießen kann hier ebenfalls die passende Strategie ausgearbeitet werden. Selbiges gilt für andere rechtliche Streitfragen, etwa wenn ein Fachanwalt Medizinrecht Gießen benötigt wird.

So kann der Arbeitnehmer mithilfe seines Anwalts beispielsweise eine Gegendarstellung verlangen. In dieser gibt es die Möglichkeit, die eigene Sichtweise zu schildern. Darüber wissen viele Betroffene nicht Bescheid und nehmen selbst fehlerhafte Abmahnungen einfach so hin. Der Experte kann dagegen den Arbeitgeber kontaktieren und die rechtlichen Hintergrundinformationen für seinen Mandanten liefern. Wer sich so einem Fall ausgesetzt sieht, sollte daher handeln und sich nicht einfach in sein Schicksal ergeben.

Klauseln, Diskriminierung und Co.: Unterstützung lohnt sich immer

Neben den genannten Beispielen gibt es noch viele weitere Bereiche, in denen sich die Unterstützung durch einen Fachanwalt Arbeitsrecht Giessen lohnen kann. Dazu gehören auch Punkte wie Diskriminierung am Arbeitsplatz oder ausbleibende Lohnzahlungen. Viele Arbeitnehmer haben hier Angst, direkt das Gespräch zu suchen, da sie das ohnehin schon angespannte Arbeitsverhältnis nicht noch weiter verschlechtern wollen.

Wenn die Verhandlungen über einen ausgewiesenen Experten gehen, steigt hingegen der Respekt beim Arbeitgeber und es stellen sich nicht selten langfristige Verbesserungen ein. Ist die berufliche Lage also festgefahren, stellt die Kontaktaufnahme zu einem Anwalt für Arbeitsrecht immer eine sinnvolle Maßnahme dar.

Türkeibeben
Türkei: Erdbeben auch in Istanbul gespürt

Istanbul – Nach Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde (AFAD) hat ein mäßig starkes Erdbeben den Nordwesten des Landes erschüttert und die Menschen in Angst auf die Straßen getrieben. Das Zentrum des Bebens mit einer Särke 5,1 lag in der Marmara-See und wurde auch in Istanbul gespürt. Laut AFAD ereignete sich das Erdbeben 4,73 Kilometer vor der Küste des Bursa-Distrikts Mudanya in einer Tiefe von etwa 8,98 Kilometern unter der Meeresoberfläche. Ein weiteres Erdbeben der Stärke 4,5 wurde 3 Minuten später an der gleichen Stelle registriert. Im Februar verwüsteten zwei Erdbeben der Stärken 7,8 und 7,5 den Südosten der Türkei sowie einen Teil Nordsyriens. Mehr als 50.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Wissenschaftler warnen seit Jahren vor einem Mega-Erdbeben, das die türkische Millionenmetropole Istanbul treffen könnte. Das Erdbeben am 17. August 1999 in Gölcük, das auch in Istanbul zu spüren war, hatte damals fast 18.000 Menschen das Leben gekostet. Das Beben, dessen Epizentrum damals etwa 90 KM von der Istanbuler Altstadt entfernt lag, hatte eine Stärke von 7,6. Ein ähnliches Erdbeben mit einem Epizentrum direkt in Istanbul würde die Millionenmetropole sehr schwer treffen. Derzeit leben in der Stadt mehr als 15 Millionen Menschen. Ein japanischer Erdbebenexperte erklärte bereits im Dezember vergangenen Jahres, also knapp zwei Monate vor den Erdbeben im Südosten des Landes, dass er mit einem schweren Erdbeben insbesondere in der Marmara-Region rechne und erklärt, dass auch die ostanatolischen und ägäischen Verwerfungslinien zu brechen begonnen haben.

Der Experte wies darauf hin, dass man vorbereitet sein müsse, um das Erdbeben mit möglichst geringen Schäden zu überstehen. Obwohl 20 Prozent der Erdbeben in der Welt in Japan auftreten, habe man die Schäden durch das Erdbeben dank der dortigen Ausbildung und Vorbereitung minimiert.

„In Japan gab es sehr schwere Erdbeben. Dort sind die Menschen gut vorbereitet“, so der Wissenschaftler. In der Türkei seien 60 Prozent der Gebäude nicht erbebensicher, dies sei ein großes Problem, welches die Behörden lösen müssten, um mögliche Schäden durch ein Erdbeben zu minimieren“, erklärte Moriwaki.

Verkehr
Zugeschneite Verkehrsschilder gelten nicht immer

München – Im Winter kann es vorkommen, dass bei starkem Schneefall nicht nur die Landschaft weiß daherkommt. Auch Verkehrsschilder können ganz oder teilweise zugeschneit werden. Während manche noch gelten, wenn sie nicht mehr klar lesbar sind, verlieren andere ihre Gültigkeit. Welche Ausnahmen es gibt und was für ortskundige Verkehrsteilnehmer gilt, klären die ADAC Clubjuristen. Grundsätzlich gilt bei Verkehrszeichen der sogenannte Sichtbarkeitsgrundsatz: Ein Schild muss so aufgestellt sein, dass die Regelung, die vom Schild ausgeht, mit einem raschen und beiläufigen Blick ohne weitere Überlegungen erfasst werden kann. Wenn das Verkehrszeichen also nur leicht verschneit ist und die Bedeutung noch klar ist, bleibt es gültig. Manche Verkehrsschilder können auch anhand ihrer Form noch eindeutig erkannt werden, wie beispielsweise das achteckige Stoppschild. Es gibt jedoch auch Verkehrsschilder, die nicht aufgrund ihrer Form erkannt werden können. Dazu gehören unter anderem dreieckige Gefahren- sowie die runden Verbots- oder Beschränkungszeichen. Sind diese also zugeschneit, kann nicht erwartet werden, dass man ihre Bedeutung noch erkennt und man sie befolgt. Unabhängig davon gilt für Geschwindigkeiten: Sie müssen den Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen angepasst sein. Wenn man geblitzt wurde, weil man die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht eingehalten hat, da das Beschränkungszeichen zugeschneit war, kann man gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen. Man muss jedoch nachweisen, dass das Schild verschneit und das Tempolimit nicht lesbar war. Hier kann ein Wettergutachten des Deutschen Wetterdienstes weiterhelfen (in der Regel jedoch kostenpflichtig). Der ADAC rät, Fotos von der Stelle zu machen. Für ortskundige Verkehrsteilnehmer, die bestimmte Strecken regelmäßig fahren, kann allerdings erwartet werden, dass sie die dort geltenden Regeln kennen. Wird man zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit geblitzt, kann man sich nicht auf ein zugeschneites Verkehrszeichen berufen. Auch interessant

Motorradpflege
So wird das Motorrad winterfest gemacht

Wenn die kalte Jahreszeit anbricht, ist es wieder so weit! Regen, Schnee, Graupel und Glatteis bestimmen das Wetter und der Spaß an einer Spritztour auf dem Motorrad nimmt rapide ab. Die meisten Biker motten daher ihr Zweirad über mehrere Monate ein und freuen sich auf das Frühjahr, wenn die Temperaturen 20° Celsius übersteigen und Motorradtouren wieder Freude machen. Wer dabei davon ausgeht, dass es mit einer einfachen Abdeckplane getan ist, damit das sensible Gefährt den Winterschlaf schadlos übersteht, muss damit rechnen, dass der Start in die neue Motorradsaison mit einigen Problemen verbunden ist. Damit das Motorrad nach dem Winter problemlos anspringt, sind einige Grundregeln hinsichtlich Pflege und Konservierung einzuhalten! Dieser Artikel gibt dem passionierten Biker wichtige Tipps an die Hand, damit das Motorrad den Winter über keinen Schaden nimmt!

Motorrad über den Winter einmotten – so geht’s!

Steht die Winterpause vor der Tür, kann es den Geldbeutel entlasten, wenn das Motorrad ganz abgemeldet wird. Wer schon im Besitz eines Saisonkennzeichens ist, spart sich zudem die damit verbundenen Behördengänge. Damit der Anspruch auf einen höheren Versicherungsrabatt erhalten bleibt, muss das Motorrad allerdings immer sechs Monate am Stück zugelassen werden. Es empfiehlt sich, im Herbst Inspektionstermine vorzuziehen. Zudem lassen sich eventuelle Umbauten und Reparaturen am besten in der Zeit erledigen, wenn das Bike nicht genutzt wird. Am wichtigsten ist jedoch die Pflege, weil sonst Vergaser-, Korrosions- und weitere Standschäden auftreten können. Auch die Batterie sollte abgeklemmt oder erneuert werden, wobei darauf zu achten ist, dass unterschiedliche Motorradbatterien auf dem Markt sind, die je nach Ausführung einer gesonderten Behandlung bedürfen.

Der Tank

Es empfiehlt sich, das Bike den Winter über auf dem Mittelständer aufzubocken, damit sich alle Flüssigkeitspegel in der Waagerechten befinden. Handelt es sich beim Tank um ein Modell aus Metall oder Blech, sollte dieser bis zum Rand gefüllt werden, sofern in den Herstellerangaben keine anderen Angaben vermerkt sind. Tanks aus Kunststoff dagegen sind möglichst leerzufahren, da einige Bestandteile des Kraftstoffs ansonsten durch die Wand des Behälters diffundieren.

Ölwechsel vor dem Winter durchführen

Altes Motoröl enthält aggressive Substanzen, die während einer ausgedehnten Standzeit die Laufflächen, Lager und vor allem die Kolben angreifen können. Daher ist es angesagt, vor der Winterpause einen Ölwechsel vorzunehmen. Am besten geschieht das direkt nach der letzten Ausfahrt, wenn der Motor noch warm ist. Dabei ist es ratsam, auch den Ölfilter auszutauschen. Nachdem das neue Öl eingefüllt ist, sollte der Motor mit dem Kickstarter oder dem Anlasser mehrmals durchgedreht werden, ohne die Maschine laufen zu lassen. Das Altöl ist umweltgerecht zu entsorgen oder kann beim Händler abgegeben werden.

Batterie ausbauen und warten

Die Batterie muss bei längeren Standzeiten ausgebaut werden. Je nach Art der Batterie ist eine Wartung notwendig. Bei Standard-Blei-Batterien ist der Säurestand zu kontrollieren. Gegebenenfalls muss die Batterie mit destilliertem Wasser, aber niemals mit Säure, bis zur angegebenen Maximalmarkierung aufgefüllt werden. Wartungsfreie Batterien dagegen dürfen nicht geöffnet werden. Am besten bleibt die Funktionstüchtigkeit der Batterie erhalten, wenn sie in einem trockenen und frostfreien Raum gelagert und an ein Automatik-Ladegerät angeschlossen wird, welches eine geringe, aber stetige Ladung gewährleistet.

Sorgfältig putzen und konservieren

Jetzt ist es Zeit für eine gründliche Reinigung der ganzen Maschine. Es empfiehlt sich, diese Arbeiten an einem speziellen Waschplatz durchzuführen, der mit einer Waschwasseraufbereitung ausgestattet ist. Auch bei Bikes, die während der Saison regelmäßig gewaschen wurden, sammelt sich an versteckten Stellen Schmutz an. Bei Maschinen mit Vollverkleidung machen sich vor allem an der Vorderseite des Motors und an der Unterseite des Auspuffs Schmutzansammlungen bemerkbar. Auch der Krümmer verliert schnell seinen Glanz. Bei diesen Reinigungsarbeiten sollten Handschuhe und Schutzbrille zum Einsatz kommen, weil die Reinigungsmittel mitunter sehr aggressiv sind. Bei Motorrädern mit Kettenantrieb sammeln sich gerne Spritzer des Kettenfetts auf dem Motorgehäuse und im Bereich der Schwingenlagerung. Diese Stellen können mit einem Spezialmittel gereinigt werden. Chromteile, lackierte Flächen, Sitzbank und Plastikflächen werden mit einer konservierenden Pflegetinktur behandelt.

Schalter und Armaturen

Gerade bei älteren Bikes benötigen Züge, Armaturen und Schalter eine besondere Pflege. Öle und Fette verharzen in diesen Bereichen stark. Reste alten Schmiermittels sind zu entfernen und durch einen neuen Auftrag mit nicht verharzenden Lösungen zu erneuern. Verschlissene Züge, Hebel und Schalter an den Bremsen und der Kupplungsanlage sind zu ersetzen, damit im Frühjahr die erste Spritztour gefahrlos unternommen werden kann.

Kette und Ritzel

Im Laufe des Betriebs nimmt das Kettenfett Schmutzpartikel auf, die Kette und Ritzel stark zusetzen. Vor der Einwinterung sind diese beiden Teile mit einem Spezialmittel zu säubern und mit einem Kettenspray einzuölen. Besitzen die Zähne des Ritzels eine spitze Form und asymmetrische Seiten, sind sowohl das Ritzel als auch die Kette auszutauschen.

Korrosionsschutz auftragen

In einem nächsten Schritt ist das gesamte Motorrad mit einem Korrosionsschutz zu versehen, der in der Regel bequem aufgesprüht wird. Für Tank, Verkleidung, Bürzel, Scheibe und Seitendeckel eignen sich Konservierungsmittel auf der Basis von Hartwachs. Im Bereich des Motors und des Auspuffs sowie des kompletten Fahrwerks ist ein spezielles Korrosionsschutzspray zu verwenden. Dabei sollten die Schweißnähte nicht vergessen und versteckte Stellen nicht übersehen werden. Dies gilt auch für die Stangen der Stoßdämpfer und der Gabel, weil dort schon kleinste Rostflecken zu Undichtigkeiten führen.

Schwimmerkammern im Vergaser entleeren

Verdunstendes Benzin setzt den Schwimmerkammern im Vergaser zu. Es bilden sich harzige Rückstände, die im Frühjahr zu Startschwierigkeiten führen und den runden Lauf des Motors beeinträchtigen. Um die Schwimmkammern zu entleeren, wird die entsprechende Ablassschraube geöffnet. Das auslaufende Benzin kann in den Tank geschüttet werden. Wichtig ist es, nicht zu vergessen, die Schraube wieder zuzudrehen.

Reifen entlasten

Damit die Reifen nicht durch Druckstellen beschädigt werden, müssen sie während der Standzeit entlastet werden. Dabei empfiehlt es sich, das Bike auf den Hauptständer zu stellen und den Rahmen vorne mit Ziegelsteinen oder Holzblöcken zu unterlegen, damit beide Reifen keinen Bodenkontakt haben. Ist kein Hauptständer vorhanden, ist über die Anschaffung eines Montageständers nachzudenken.

Den richtigen Stellplatz auswählen

Das Motorrad steht den Winter über am besten und sichersten an einem trockenen und gut belüfteten Ort, der nicht zu warm ist. Am besten eignen sich Kellerräume oder eine Garage. Das Bike selbst kann mit einer Decke abgedeckt werden, um vor Stäuben geschützt zu sein. Es ist zu vermeiden, eine luftundurchlässige Plane zu verwenden. Darunter sammelt sich mit der Zeit Kondensationsflüssigkeit, die in der Regel zu Rostflecken führt. Nicht jedem Biker steht ein eigener Raum zur Verfügung. In diesem Fall muss das Motorrad notgedrungen im Freien überwintern. Jetzt schützt eine wasserdichte Plane, die bis zum Boden reicht. Um Korrosionsschäden zu vermeiden, sollte die Plane bei schönem Wetter entfernt werden, um die Maschine gründlich durchzulüften und zu trocknen. Wenn das Motorrad auf diese Weise über die kalte Jahreszeit kommen soll, werden die angesprochenen Maßnahmen zum Korrosionsschutz doppelt wichtig!

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– Teknofest Istanbul – Fünffacher Motorrad-Weltmeister Kenan Sofuoglu gewinnt Rennen gegen Kampfflugzeug

Das Technologie-Event Teknofest in Istanbul begann am Donnerstag mit einem ungewöhnlichen Rennen zwischen einem Motorradfahrer und einem Jagdflugzeug.

Fünffacher Motorrad-Weltmeister Kenan Sofuoglu gewinnt Rennen gegen Kampfflugzeug
   

Islam in Deutschland
IGMG-Chef Mete: Bald keine Imame aus der Türkei mehr

Osnabrück – Der Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüs (IGMG), Ali Mete, übt im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) Kritik am Umgang mit Muslimen im Zusammenhang mit Terroranschlägen. „Von uns wird nicht nur erwartet, dass wir uns nach jedem Terrorakt distanzieren, sondern auch von Regierungen, von Personen, von Standpunkten, die als muslimisch motiviert gelesen werden“, sagte Mete. „Muslimen wird unterstellt, sie hätten eine Nähe zu solchen Taten oder würden sie insgeheim begrüßen. Das nährt Vorurteile.“ Mete spricht im Interview mit der NOZ von „Sippenhaft“. Für die religiöse Gemeinschaft IGMG erklärte Mete: „Wir verurteilen jede Form von Hass und Gewalt, egal von wem sie ausgeht und wen sie trifft.“ Mete fügte hinzu: „Als islamische Religionsgemeinschaft sehen wir in unserer Religion Werte wie Frieden und Gerechtigkeit verankert. Das wird auch gepredigt.“ Millî Görüs Bald keine Imame mehr aus der Türkei Der Großteil der Imame in den Moscheen der IGMG komme nicht mehr aus der Türkei, betonte Mete weiter im Interview mit der NOZ. Mete sagte, in rund 400 Moscheen arbeiteten nur noch rund 40 Imame aus der Türkei. „Der Großteil unserer Imame ist aus Deutschland, wo wir unser religiöses Personal seit vielen Jahren selbst ausbilden“, so Mete. „Ich gehe davon aus, dass in einigen Jahren keine Imame mehr aus der Türkei kommen müssen, was ja auch nur eine Übergangslösung war, weil wir in Deutschland einen Imam-Engpass haben.“