Bayraktar TB2
Auch Kroatien bestellt türkische Kampfdrohne Bayraktar TB2

Zagreb – Nachdem sich die Kampfdrohen der Türkei bei Einsätzen in Konflikten in Syrien, Libyen und Berg-Karabach als wirksam erwiesen haben, zeigen immer mehr Staaten Interesse an den unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicle, UAV) aus türkischer Rüstungsschmiede. Der erfolgreiche türkische Drohnenhersteller Baykar hat am Donnerstag einen Exportvertrag mit Kroatien unterzeichnet. Der Vertrag umfasst die Kampfdrohne Bayraktar TB2 von Baykar. „Die Bayraktar TB2, die führende Verteidigungsplattform der Türkei, wird in das Inventar der kroatischen Sicherheitskräfte aufgenommen und im kroatischen Luftraum eingesetzt“, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Erklärung mit. Der Vertrag wurde vom kroatischen Verteidigungsminister Ivan Anusic und dem CEO von Baykar, Haluk Bayraktar, unterzeichnet, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Die Auslieferung ist für 2026 geplant und umfasst ein Kommando- und Kontrollzentrum, eine Erstausstattung mit Ersatzteilen für 4.000 Flugstunden sowie Schulungen. „Die Streitkräfte der Republik Kroatien haben den Bedarf an einer vorrangigen und dringenden Beschaffung des bewaffneten Systems Bayraktar TB2 geäußert, und das Unternehmen hat ein informatives Angebot und einen Vorschlag für die Konfiguration Bayraktar TB2 auf der Grundlage des Modells ‚Gesamtpaket‘ vorgelegt“, zitiert Anadolu den kroatischen Verteidigungsminister Ivan Anusic.
„Die Konfiguration basiert auf sechs Flugzeugen, die mit elektro-optischen Kameras für die Aufklärung ausgestattet sind, einschließlich der anfänglichen Bewaffnung, und gewährleistet eine doppelte Funkabdeckung des gesamten kroatischen Territoriums in stationärer und mobiler Version.“

Netanjahu-Haftbefehl
Kanada wird ICC-Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant befolgen

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Ottawa – Kanada hat am Donnerstag bekräftigt, dass es die Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant unterstützt und einhält. Auf die Frage eines Reporters am Donnerstag, ob er eine Verhaftung in Kanada zulassen oder verhindern würde, sagte Trudeau: „Es ist wirklich wichtig, dass sich alle an das internationale Recht halten. Das ist etwas, was wir von Beginn des Konflikts an gefordert haben“. „Wir setzen uns für das Völkerrecht ein und werden uns an alle Vorschriften und Urteile der internationalen Gerichte halten. Das ist es, was uns als Kanadier ausmacht“, betonte Trudeau weiter und fügte hinzu, dass Kanada „eines der Gründungsmitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs, des Internationalen Gerichtshofs“ sei. Er wies auf die Notwendigkeit hin, eine Lösung für den Völkermord im Gazastreifen zu finden. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen, die von Hunger und Krankheiten bedroht sind, Hilfe erhalten“, sagte er. Trudeau forderte die Freilassung aller Geiseln und betonte, wie wichtig ein Waffenstillstand und die Rückkehr zu einer Zweistaatenlösung mit einem friedlichen Israel und einem friedlichen Palästinenserstaat sind. Der Nationale Rat der kanadischen Muslime (NCCM) bezeichnete Trudeaus Äußerungen als „einen ernsthaften und wichtigen Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit für Gaza und Palästina“. „Das hat der Premierminister heute getan, indem er akzeptiert hat, dass Kanada die Haftbefehle anerkennt. Das bedeutet, dass Netanjahu und Gallant theoretisch verhaftet werden könnten, wenn sie einen Fuß nach Kanada setzen würden“, hieß es. Die muslimische Gruppe betonte, dass dies „ein wichtiger Moment“ sei und erklärte, dass „Kanada sich entschieden hat, das Richtige zu tun“. Der Gerichtshof in Den Haag hatte die Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant am getrigen Donnerstagbekannt gegeben, „wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen, die mindestens vom 8. Oktober 2023 bis mindestens zum 20. Mai 2024 begangen wurden“. Dabei wies es auch einstimmig Israels Anfechtung der Zuständigkeit nach Artikel 18 und 19 des Römischen Statuts zurück. Das Gericht erklärte, es habe „vernünftige Gründe“ für die Annahme gefunden, dass Netanjahu und Gallant „strafrechtliche Verantwortung“ für „das Kriegsverbrechen des Aushungerns als Methode der Kriegsführung und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Form von Mord, Verfolgung und anderen unmenschlichen Handlungen“ tragen. Die Haftbefehle kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Israels völkermörderische Offensive im Gazastreifen in ihr zweites Jahr geht und bereits 44.000 Palästinenser getötet hat, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Durch die israelische Offensive wurde fast die gesamte Bevölkerung des Gebiets vertrieben. Die anhaltende und absichtliche Blockade hat zu einem gravierenden Mangel an Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und Medikamenten geführt und die Bevölkerung an den Rand des Hungertodes getrieben.

Gastbeitrag
Die Umma, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus

Ein Gastbeitrag von Ahmet Inam Im Jahre 622 wanderte der Prophet Muhammad (s.a.s.) nach Medina aus, wo er von der Stadtbevölkerung wohlwollend und herzlich aufgenommen wurde. Nach islamischen Überlieferungen suchten vor der Auswanderung einige Medinenser den Propheten auf, bekannten sich zum Islam und baten ihn, in ihre Stadt zu kommen. Die Stadt Medina, zu diesem Zeitpunkt noch Yasrib/Yathrib genannt, war eine Oasenstadt, in der verschiedene arabisch-polytheistische und jüdische Stämme lebten. Die Stadt war bis dato von den Stammesfehden betroffen, an denen alle arabischen und jüdischen Stämme in Medina beteiligt waren. Die Medinenser baten den Propheten bei diesen nicht wenigen kriegerischen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten als Richter zu fungieren. Der Prophet akzeptierte die Einladung und das medinensische Angebot und wartete noch in Mekka, bis die Muslime – die unter ständiger Angst leben mussten, nicht gefoltert oder getötet zu werden – Mekka verlassen hatten, bevor er schließlich mit seinem Freund Abu Bakr nachzog. Nach seiner Ankunft in Medina übernahm der Prophet die Funktion des Richters, wobei er zuvor auch darum gebeten worden war. Durch die Aufstellung eines Vertrags, welcher den Parteien ihre Rechte und Pflichten zusicherte, gelang es dem Propheten, die Streitigkeiten zu beenden. Der „Vertrag von Medina“ kann als Beispiel für eine lange historische Tradition (bis in die Neuzeit) herangezogen werden. Dieser Vertrag wurde zwischen Muslimen, polytheistischen Arabern und jüdischen Stämmen geschlossen. Des Weiteren konnten auch christliche Stämme, die nicht in Medina ansässig waren, in den Vertrag einbezogen werden, sofern sie mit einem der in Medina ansässigen Stämme eine Übereinkunft getroffen hatten. In Kontrast zur medialen Darstellung in Kinofilmen oder Serien war die Stadt Medina zu diesem Zeitpunkt noch nicht muslimisch. Die Mehrheit der Bevölkerung bestand weiterhin aus polytheistischen Arabern, die im weiteren Verlauf der Prophetie in Medina – entweder einzeln oder mit ihrem Stamm – den Islam annahmen. Muhammad, der Prophet des Islams, schloss einen Vertrag mit jüdischen und polytheistischen Stämmen. Die Bevölkerung, welche dem Vertrag zustimmte, wurde von Muhammad als „Umma“ bezeichnet. Eine Umma, die sich aus Muslimen und Nichtmuslimen zusammensetzt, welche sich dazu verpflichtet hatten, sich gegenseitig zu schützen. Bei einem Vertragsbruch wurde die Schwere der Schuld sowie eine etwaige Wiederholung des Vergehens berücksichtigt und im Einzelfall eine Trennung von der Umma vollzogen. Die Abgrenzung erstreckte sich jedoch nicht auf die gesamte Religionsgemeinschaft, sondern lediglich auf die Personen oder Stämme, welche die Übereinkunft zwischen ihnen missachtet hatten. Infolge des bereits erwähnten Vergehens wurden einige jüdische Stämme aus der Stadt verbannt, während andere jüdische Stämme weiterhin in Medina verblieben. In Konsequenz dessen wurde nicht die gesamte jüdische Gemeinschaft verbannt, sondern lediglich die schuldigen Stämme. Aus diesem Grund ist es weder intelligent, wissenschaftlich noch seriös, aus diesem historischen Ereignis ein Beispiel für „muslimischen Antisemitismus“ abzuleiten. Des Weiteren kam es zu Vertragsbrüchen durch einzelne Muslime, die unrechtmäßig gegen Juden handelten. In diesen Fällen entschied der Prophet zugunsten der Juden und bestrafte die schuldigen Muslime. Diese Informationen sowie zahlreiche weitere Belege für Toleranz und Schutz gegenüber Andersgläubigen lassen sich in den islamischen Quellen finden, welche seit 1400 Jahren von Generation zu Generation überliefert werden und(!) in der Praxis Anwendung finden. Das Wort Umma wurde später für die islamische Gemeinschaft verwendet, zunächst mit dem Zusatz „islâmî = islamisch“, dann allein. Der Prophet tat dies jedoch nicht. Der Prophet war der Prophet einer Religion (al-Islam = Der Islam), die seit dem ersten Menschen existiert und bis zum letzten Menschen auf Erden (im Universum) existieren wird. Er ist der letzte Prophet in einer langen Reihe von Propheten, zu denen auch viele jüdische Propheten gehören, und der Glaube an sie ist ein Glaubensgrundsatz für alle Muslime. Er war ein Prophet, der den Zwang zum Glauben verbot, ja sogar den Eltern verbot, ihre nichtmuslimischen Kinder und Jugendlichen zum Islam zu zwingen. So konnte von einer muslimischen Stadt Medina, in der auch Angehörige anderer Religionen lebten, anfangs nicht die Rede sein. Erst gegen Ende der Prophetenzeit, als die arabischen Stämme den Islam ganz oder weitgehend annahmen, kann man von einer muslimischen Stadt sprechen. Und erst unter dem Kalifat Umars wurden die jüdischen Stämme aus Medina umgesiedelt, und zwar nicht außerhalb des muslimischen Reiches, sondern in eine andere Stadt innerhalb des muslimischen Kalifats, wo sie jahrhundertelang in Frieden und Sicherheit lebten. Wenn es um Religion/religiöse Angelegenheiten geht, waren und sind die Handlungen des Propheten immer bindend. Die Entscheidung, eine Umma zu gründen, in der alle Angehörigen verschiedener Religionen in Frieden und Sicherheit leben können, ist eine gottgewollte Handlung und spiegelt den Islam sehr gut wider. Obwohl die islamische Gemeinschaft in ihren Anfängen vorwiegend aus arabischen Muslimen bestand, gehörten ihr auch Einzelpersonen und später verschiedene Stämme aus unterschiedlichen Völkern an. Zu dieser Gemeinschaft gehörten nicht nur Männer, sondern auch Frauen, die aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnahmen und es mitgestalteten. Die Muslime in dieser Umma waren eine Gemeinschaft, die (auch mit ihren Fehlern, Sünden und ihrer Reue) vorbildlich für die nachfolgenden Generationen war, die für die Menschheit Großes im Bereich der Menschenrechte und der Kriegsführung geleistet hat, die aber auch in ihren menschlichen Eigenschaften und Begierden verfallen konnte. Dies gehörte jedoch nie zu seinen Verfehlungen: Hass und Vernichtungswahn gegen eine ganze Religionsgemeinschaft, gegen ein ganzes Volk! Selbst die Kharidschiten, die ersten radikalen Splittergruppen, die um die Mitte des ersten muslimischen Jahrhunderts auftraten, hart und gewalttätig gegen andersdenkende Muslime vorgingen und sogar Gefährten des Propheten ermordeten, betrachteten die Schriftbesitzer (damals: Juden, Christen, Zoroastrier) als Anvertraute des Propheten und schützten sie! Im weiteren Verlauf der muslimischen Geschichte gab es Kriege, Diskriminierungen gegen andere Völker oder gegen andersdenkende Muslime, aber nie im „europäischen Stil“ wie in verschiedenen Jahrhunderten in Amerika (Ausrottung der Indianer), im Nahen Osten (Kreuzzüge, Kolonialismus) oder in Europa selbst (Dreißigjähriger Krieg, Holocaust). Der Grund? Das Wort Gottes (Koran) und auch das Vorbild des Propheten (auserwählt als Barmherzigkeit für die Welten), das es immer gab und geben wird und das immer Vorrang haben wird vor allem radikalen Handeln und Denken, das es durchaus auch unter Muslimen gibt und geben kann! Seit der europäischen Kolonialisierung sind Muslime mit den Folgen und Nebenwirkungen des Kolonialismus, mit den Veränderungen der Lebens- und Denkweisen unter dem Einfluss der Moderne und mit ihren eigenen historischen und aktuellen Fehlern und Entscheidungen konfrontiert. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Handlungen sind in einigen Fällen (wie DAESH, ISIS) sicherlich nicht islamisch, auch wenn Teile der säkularen Presse, Wissenschaft und Politik genau diese als „islamisch/islamistisch“ propagieren, um ihr Feindbild aufrechterhalten zu können. Die oben genannten Informationen, die Haltung des Propheten und viele andere Fakten können in den Büchern der islamischen Wissenschaften gefunden werden. Dort finden sich freilich auch Beispiele, die uns heute fremd erscheinen und als Negativbeispiele wahrgenommen werden können. Aber dieser „Widerspruch“ lässt sich leicht mit einer einfachen Formel auflösen: Man muss die islamische Geschichte und den Propheten als Ganzes betrachten. Als Ganzes betrachtet, erscheint ein Prophet, der in den 23 Jahren seiner Prophetenschaft selbst diese nur 30 (!) Kriegstage seines Lebens lieber mit Friedenstagen getauscht hätte. Es kommt ein Prophet zum Vorschein, der die Regeln des Krieges festlegte, lange bevor Europa sich vom „inter arma enim silent leges: Unter Waffen schweigen die Gesetze“ lösen konnte, und der Tod und Folter von Kindern, Frauen, Alten, Geistlichen, Flüchtlingen und Kriegsgefangenen verbot. Ein Prophet tritt auf, der die Schwachen und Behinderten schützt und sie sogar zu Kommandanten oder Marktaufsehern macht. Ein Prophet, der dem Diesseits wenig Beachtung schenkte, es aber nicht völlig ablehnte. Ein Prophet, der Sklaven befreite und ganze Armeen von Kriegsgefangenen freiließ. Ein Prophet, der Machogehabe tadelte und stets zu Sanftmut und Feingefühl riet. Ein Prophet, der Frauen stets als gleichberechtigt in der muslimischen Gemeinschaft ansah und sie auch zur gesellschaftlichen Teilhabe ermutigte. Ein Prophet, der nicht durch Zwang und Gewalt erfolgreich war, sondern durch seine Güte und Barmherzigkeit, durch seine Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Und nehmen wir für einen Moment an, dass all dies nur „Ausschmückungen der Geschichte“ sind, so ändert dies nichts an der Tatsache, dass nachfolgende Generationen von muslimischen Völkern und Gelehrten an diese „Ausschmückungen“ geglaubt und sie gelebt haben! Bei einer Betrachtung der Geschichte der Muslime als Ganzes kann festgestellt werden, dass die Muslime auf ihre Geschichte bis zum 20. Jahrhundert stolz sein können. Dies gilt trotz der Tatsache, dass es auch Unrechtsakte gegenüber Andersgläubigen gab, insbesondere jedoch gegenüber andersdenkenden Muslimen. Im Großen und Ganzen haben muslimische Herrscher und Völker ihren Propheten als Vorbild genommen und Frieden, Sicherheit und Toleranz vorgelebt. Die jüdische Existenz wurde nicht nur im Orient, sondern auch in Europa bewahrt, ebenso wie die mehrerer christlicher, buddhistischer und hinduistischer Existenzen im Orient und Asien. Und da Muslime verpflichtet sind, an die Thora und das Evangelium sowie an die Psalmen zu glauben, verpflichtet sind, an die jüdischen Propheten zu glauben, und diese Verpflichtungen bis zum Jüngsten Tag gelten, kann von einem Irrsinn namens „islamischer Antisemitismus“ überhaupt nicht die Rede sein. Daran ändert auch der Antisemitismus mancher Muslime nichts, die offensichtlich gegen die islamische Lehre denken und handeln. Die islamische Geschichte der Toleranz ist eine Tatsache, die weder von radikalen Muslimen noch von Politikern, Geschichtsrevisionisten oder sogenannten Experten und auch nicht von einer künstlichen Intelligenz geleugnet werden kann. Sie findet sich im Koran, in den Überlieferungen und in den Abertausenden von Geschichtsbüchern und theologischen Werken.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor

Dr. Ahmet Inam ist Islam- und Religionswissenschaftler. Er promovierte 2015 an der Frankfurter Goethe-Universität am „Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam“ mit dem Titel „Die theologischen, juristischen und sozialen Dimensionen der Sünde im Koran“. Er ist Autor des Buchs „Der Islam – Eine Binnenperspektive“ (Ditibverlag, 2020).

Langstreckenraketen für Ukraine
Baerbock: Ukraine muss russische Abschussbasen zerstören können

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Berlin – Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis90/die Grünen) hat positiv darauf reagiert, dass die USA der Ukraine offenbar erlaubt haben, Raketen mit größerer Reichweite gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet einzusetzen. Laut Medienberichten hat US-Präsident Joe Biden die bisherigen Beschränkungen aufgehoben. Baerbock sagte am Montag im rbb24 Inforadio, es sei schon seit langem bekannt, dass sie und ihre Partei „das genauso sehen wie unsere osteuropäischen Partner, wie die Briten, wie die Franzosen und auch wie die Amerikaner. […] Wenn auf unser Land Raketen, Drohnen, Bomben fallen würden, wenn Kinderkrankenhäuser angegriffen werden würden, wenn die Stromversorgung angegriffen würde, wenn einfach unser ganz normales Leben angegriffen worden wäre, dann würden wir uns auch verteidigen.“ Baerbock sagte weiter, das, worum es jetzt gehe, sei, „dass man nicht abwartet, dass die Rakete erst über die Grenze fliegt“. Manche Orte seien so dicht an der Grenze zu Russland, dass die Luftverteidigung nicht helfe, weil die Rakete viel zu schnell einschlage. „Und jetzt geht es darum, […] dass man die militärischen Abschussbasen […] zerstören kann. Und das ist im Rahmen des internationalen Rechts, des Selbstverteidigungsrechts, und jedes Land würde genau das versuchen, dass man seine Schulen, seine Krankenhäuser so schützen kann, dass die Kinder, dass die Menschen überleben können.“ Zwei Monate vor dem Ende seiner Amtszeit hat US-Präident Joe Biden die Ukraine ermächtigt, amerikanische Langstreckenraketen gegen Russland einzusetzen. Die Waffen sollen vorerst vor allem in Kursk eingesetzt werden, sagte ein US-Beamter. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Moskau fast 50.000 Soldaten nach Kursk verlegt hat, der südrussischen Region, in der Kiew im Sommer seine überraschende Gegenoffensive startete, um die Rückeroberung von Gebieten vorzubereiten. Die Entscheidung, den Einsatz des Army Tactical Missile Systems (ATACMS) in Russland zuzulassen, war seit Monaten in Erwägung gezogen worden. Amerikanische Politiker waren geteilter Meinung, ob es klug sei, dies zuzulassen. Einige befürchteten eine Eskalation des Krieges, andere sorgten sich um die schwindenden Waffenvorräte.

Gastkommentar
Der vergessliche Olaf Scholz und das neue Bürokratieentlastungsgesetz

Ein Gastkommentar von Kemal Bölge

Der 6. November 2024 wird dem amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in guter Erinnerung bleiben, denn mit der Entlassung von Finanzminister Christian Lindner (FDP) besiegelte er das Ende der Ampel-Koalition.

In Bezug auf die Aufklärungsarbeit zu den durch Cum-Ex-Geschäfte von Banken und Fondsgesellschaften ergaunerten Milliarden an Steuergeldern zeigt sich Scholz jedoch wenig kooperativ. So kann er sich nicht daran erinnern, mit dem Miteigentümer der Warburg-Bank, Christian Olearius, zusammengetroffen zu sein. Dabei war es Scholz, der als damaliger Erster Bürgermeister Hamburgs den Top-Banker 2016 mehrfach empfing, obwohl die Staatsanwaltschaft gegen Olearius wegen schwerer Steuerhinterziehung ermittelte.

Tagebuch des Bankmanagers Olearius bestätigt die Treffen mit Scholz

Ein eigens eingerichteter Untersuchungsausschuss in der Hamburger Bürgerschaft und im Deutschen Bundestag brachte zwar kein Licht ins Dunkel, da sich Scholz bekanntlich auf seine Erinnerungslücken berief, aber die Tagebuchaufzeichnungen von Olearius, die die Staatsanwaltschaft im Rahmen ihrer Ermittlungen beschlagnahmte, lieferten die Antwort.

Demnach verschwieg Scholz mindestens zwei weitere Treffen mit dem Bankmanager. Der heutige Bundeskanzler und damalige Erste Bürgermeister Hamburgs, wird beschuldigt, 2016 Olearius dabei geholfen zu haben, die vom Finanzamt Hamburg unrechtmäßig erhaltenen 169 Millionen Euro Steuergelder nicht zurückzuzahlen.

Das vierte Bürokratieentlastungsgesetz: ein Bonbon für Kriminelle

Mit den Stimmen der Ampelkoalition und der CDU/CSU hat der Bundestag das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz (Aufbewahrungsfristen für Steuer- und Buchhaltungsbelege) verabschiedet, das harmlos klingt, in Wirklichkeit aber ein Bonbon für Kriminelle sein dürfte.

Die Aufbewahrungsfrist für Steuer- und Buchhaltungsbelege wurde von zehn auf acht Jahre verkürzt und der Bürokratieabbau soll rund 625 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Was des einen Leid ist, ist des anderen Freud, heißt es. Das Gesetz trat am 31. Oktober 2024 in Kraft. Wie schwierig es für Gerichte und Staatsanwaltschaften ist, gegen Steuerkriminalität vorzugehen, zeigen die Ermittlungen im Cum-Ex- und Cum-Cum-Skandal, bei dem Kriminelle den Staat um Milliarden Euro betrogen haben.

NGO Finanzwende: Cum-Ex und Cum-Cum ist der größte Steuerraub der deutschen Geschichte

Geld also, das dem Steuerzahler gehört, aber mit skrupelloser krimineller Energie ergaunert wurde. Die Ampel-Koalition ist zerbrochen, Neuwahlen sind für den 23. Februar 2025 angesetzt, aber offenbar interessiert sich niemand für ein Gesetz, das es Banken erlaubt, Unterlagen zu vernichten, die ihre Beteiligung an Cum-Cum-Geschäften beweisen könnten.

Möglich macht dies das bereits erwähnte Bürokratieentlastungsgesetz. Nach Schätzungen der Nichtregierungsorganisation Finanzwende ist es den Ermittlungsbehörden bisher nur gelungen, einen Bruchteil der durch Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte gestohlenen Steuergelder zurückzuholen. Nicht zu Unrecht bezeichnet die NGO Cum-Ex und Cum-Cum als „größten Steuerraub der deutschen Geschichte“.


Dieser Gastbeitrag gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.


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Rettungswesen
Herausforderungen bei der Höhenrettung: Spannung, Technik und Höchstleistung im Einsatz

Die Höhenrettung gilt allgemein als ein sehr herausfordernder Bereich im Rettungswesen, der Technik, höchste Konzentration und eine spezielle Ausbildung erfordert.

Egal ob in der Industrie, bei Arbeiten an Windkraftanlagen oder auch in der Bergrettung – Höhenretter kommen immer in den Momenten zum Einsatz, wenn in luftigen Höhen schnelle und professionelle Hilfe benötigt wird und Extremsituationen schnell und verlässlich entschärft werden müssen.

Jede Sekunde zählt

In der Höhenrettung ist jeder einzelne Einsatz eine spannende Angelegenheit. Meist sind die Retter in Situationen gefordert, in denen es tatsächlich um Leben und Tod geht. Ein Sturz aus großer Höhe endet oftmals tödlich oder zumindest mit schweren Verletzungen. Deshalb muss man als Höhenretter zu jeder Sekunde hochkonzentriert und vorbereitet sein, um den Patienten schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen.

Die Dringlichkeit eines solchen Einsatzes führt auch zu einem hohen Stresslevel. Nicht nur die Höhe selbst ist eine Herausforderung, sondern auch die oft schwierigen Umgebungsbedingungen. Wetterbedingungen wie Regen, Wind oder extreme Kälte machen die Arbeit zusätzlich riskant.

Eine professionelle Höhenrettung funktioniert also vorab schon mal nur dann, wenn das Team harmonisch zusammenarbeitet und jeder genau weiß, was zu tun ist. Vertrauen und eine klare Kommunikation sind hier dementsprechend essentiell.

Technische Anforderungen und Ausrüstung

In der Höhenrettung ist zudem der Einsatz einer speziellen technischen Ausrüstung, die genau auf die Anforderungen solcher Extremsituationen zugeschnitten ist, erforderlich. Neben essentiellen Instrumenten wie Seilen, Karabinern und Gurten werden oftmals auch technische Hilfsmittel wie beispielsweise Winden, Flaschenzüge oder spezielle Rettungstragen hinzugezogen.

Eine regelmäßige Überprüfung und Wartung der Ausrüstung ist zwingend notwendig, um jederzeit einsatzbereit zu sein. Eine weitere wichtige Rolle spielt ebenso die persönliche Schutzausrüstung. Diese ist für Höhenretter unabdingbar und sorgt dafür, dass auch in riskanten Situationen größtmöglicher Schutz geboten ist.

Von Helmen über spezielle Handschuhe bis hin zur Höhenrettung Bekleidung: Es ist stets darauf zu achten, dass alle Kleidungsstücke robust, bequem und vor allem praktisch und funktional sind. Insbesondere die Bekleidung sollte den körperlichen Anforderungen gerecht werden und maximale Bewegungsfreiheit bieten, ohne den Träger zu behindern. Schließlich kann ein zu enger Anzug oder eine schlecht verarbeitete Jacke im Ernstfall lebensgefährlich sein.

Psychische und körperliche Belastungen

Neben der technischen Ausrüstung ist auch die mentale und körperliche Vorbereitung auf Einsätze der Höhenretter eine zentrale Herausforderung. Diese Arbeit ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern verlangt auch eine extrem hohe Belastbarkeit und Selbstbeherrschung. Schwindelfrei zu sein und eine hohe Frustrationstoleranz zu haben, sind genau wie Umgang mit Stress Grundvoraussetzungen für den Beruf.

In psychischen Belastungssituationen spielt das sogenannte „Coping“ eine Rolle. Dies beschreibt die Fähigkeit, mit Stressfaktoren und gefährlichen Situationen ruhig und besonnen umzugehen. Höhenretter lernen mit Hilfe bestimmter Trainings, ihre Nerven im Griff zu behalten und trotz Adrenalin klare Entscheidungen zu treffen.

Dies wird durch regelmäßige Übung und Simulation gefährlicher Szenarien gewährleistet. Nur so kann man gewährleisten, dass sich die Höhenretter bei einem tatsächlichen Einsatz richtig verhalten und keine überflüssigen Risiken eingehen.

Teamwork und Vertrauen

Zu Höhenrettung gehört auch immer Teamarbeit und Teamfähigkeit. Möchte man den Job gut ausführen, muss man nicht nur körperlich fit und technisch versiert sein, sondern es muss auch ein starkes Vertrauen innerhalb des Teams herrschen. Ein Einsatz kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten und sich komplett aufeinander verlassen können.

Gerade bei schwierigen Rettungsaktionen ist eine klare Rollenverteilung und die Kommunikation im Team entscheidend. Die Herausforderungen der Höhe und die psychische Belastung sind nur dann zu meistern, wenn das Team wie eine Einheit funktioniert. Auch dies wird mit regelmäßigen Übungen trainiert, um den Ernstfall bestmöglich vorzubereiten.

Ständige Weiterentwicklung und Anpassung

Die Technik in der Höhenrettung entwickelt sich immerzu weiter, was auch für die Retter selbst eine ständige Weiterbildung bedeutet. Hierzu gehören neue Technologien, Materialien und Verfahren, die regelmäßig Veränderungen mit sich bringen.

Wer also in diesem Beruf erfolgreich sein möchte, muss bereit sein, immer am Puls der Zeit zu bleiben und sich auf dem neuesten Stand zu halten. Vor allem die moderne Höhenrettung ist nicht nur körperlich und technisch anspruchsvoll, sondern auch ein Bereich, in dem man sich kontinuierlich weiterbilden muss, um in kritischen Situationen die bestmögliche Hilfe leisten zu können.

Höhenrettung stellt schließlich höchste Ansprüche an die körperliche Fitness, die mentale Stärke und das technische “Know-how” der Retter. Nur durch die Kombination aus sorgfältiger Vorbereitung, gutem Zusammenhalt im Team und einem hohen Maß an Disziplin kann man die Risiken eines solchen Einsatzes minimieren und die Sicherheit aller Beteiligten gewährleisten.

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Euroleague
Griechenland: Fans verurteilen Israels Genozid

Athen – Fans von Panathinaikos entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Stoppt den Völkermord. Freiheit für Palästina“, als ihre Mannschaft in der Basketball-Euroleague in Athen gegen Maccabi Tel Aviv antrat. Aufnahmen des Journalisten Giorgos Solaris zeigen, wie die Fans das Transparent halten und palästinensische Flaggen schwenken. Das Spiel der 9. Runde der EuroLeague zwischen Panathinaikos AKTOR Athen und Maccabi Playtika Tel Aviv endete mit einem 93:87 zugunsten der griechischen Mannschaft. Griechenland hatte die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Spiel erhöht, nachdem Fußballfans von Maccabi Tel Aviv letzte Woche in Amsterdam randaliert , arabische Taxifahrer angegriffen, Privateigentum beschädigt und rassistische Parolen skandiert hatten. Seit einem Angriff der palästinensischen Widerstandsgruppe Hamas im Oktober 2023 hat Israel seine verheerende Offensive auf den Gazastreifen fortgesetzt, obwohl der UN-Sicherheitsrat in einer Resolution einen sofortigen Waffenstillstand gefordert hatte. Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden wurden seither im Gazastreifen fast 43 700 Menschen getötet, vor allem Frauen und Kinder, und über 103 000 verletzt. Im Libanon gab es nach Angaben der libanesischen Gesundheitsbehörden fast 3 300 Tote, über 14 200 Verletzte und mehr als 1 Million Vertriebene infolge der israelischen Angriffe. Wegen seines tödlichen Krieges gegen den Gazastreifen muss sich Israel außerdem vor dem Internationalen Gerichtshof wegen Völkermordes verantworten.

MPT-76
Kamerunische Spezialeinheit mit türkischem Sturmgewehr ausgestattet

Jaunde – Das türkische Sturmgewehr MPT-76 gehört zu den besten Schnellfeuerwaffen der Welt. Als bisher einziges Sturmgewehr hat sie insgesamt 42 Natotests und weitere acht Tests bestanden. Dabei seien laut Militärkreisen 1,1 Millionen Patronen verschossen worden. Nach Albanien, Libyen, Somalia, Aserbaidschan und Nordzypern hat nun auch der westafrikanische Staat Kamerun die Waffe in seinen Bestand aufgenommen und seine Spezialeinheit – die Rapid Intervention Battalion (BIR) – damit ausgestattet. Die BIR präsentierte das Gewehr erstmals letztes Jahr während einer Parade im Mai anlässlich der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag des Landes, berichtet Military Africa. Die MPT-76-Sturmgewehre sollen die Aufstandsbekämpfung in Kamerun verstärken, wo die Regierung seit über sieben Jahren gegen separatistische Rebellen kämpft. In den unruhigen Regionen, in denen die Separatisten eine Guerillakampagne zur Ausrufung der Unabhängigkeit gestartet haben, kommt es häufig zu Zusammenstößen.

MPT-76

Mit dem Ziel das Standardgewehr der türkischen Armee, das vom deutschen Hersteller Heckler & Koch (HK) entwickelte Modell G-3, zu ersetzen, begann die staatliche Waffenschmiede MKEK in Kooperation mit dem Waffenhersteller Sarsilmaz Sanayi 2015 mit der Produktion des MPT-76 in der zentralanatolischen Stadt Kirikkale. Sarsilmaz Silah Sanayi ist offizieller Pistolenlieferant der Polizei und Streitkräfte des Landes und ist ebenfalls als Subunternehmer in der Flugzeugindustrie tätig. MPT bedeutet auf Türkisch (Millî Piyade Tüfeği) „Nationales Infanteriegewehr“. Das Gewehr zeichnet sich durch eine effektive Schussreichweite von bis zu 600 Metern aus. Es kann 700 Schuss pro Minute mit einer Mündungsgeschwindigkeit von fast 800 Metern pro Sekunde abfeuern. Es hat das Kaliber 7,62×51 mm für NATO-Munition.

Amsterdem-Ausschreitungen
Jüdische Sprecherin Anna Joseph verurteilt israelische Fußballfans

Amsterdam – Israelische Fangruppen waren für die gewalttätigen Ausschreitungen letzte Woche während des UEFA-Europa-League-Spiels Ajax-Maccabi Tel Aviv in Amsterdam verantwortlich, so Anna Joseph, ein führendes Mitglied von Erev Rav, einem antizionistischen jüdischen Kollektiv in den Niederlanden. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu stellte Joseph klar, dass Israel und das Judentum unterschiedliche Konzepte sind. Sie erklärte, dass Israel zwar ein Staat mit mehreren Religionen und Ethnien ist, das Judentum aber eine Religion. Joseph betonte, dass es gefährlich sei, die beiden Begriffe zu vermischen, da dies sowohl für Juden als auch für diejenigen, die sich für die Rechte der Palästinenser einsetzen, Risiken mit sich bringen könne. Joseph schilderte mehrere beunruhigende Vorfälle im Zusammenhang mit dem Spiel und sagte, israelische Maccabi-Fans hätten Vandalismus begangen und unter anderem eine palästinensische Flagge auf einem öffentlichen Platz heruntergerissen und verbrannt. Außerdem sollen diese Fans einen Taxifahrer angegriffen und rassistische und völkermörderische Lieder gesungen haben, während sie öffentliche Verkehrsmittel benutzten. Joseph zufolge fühlten sich Mitglieder der palästinensischen Gemeinschaft, Muslime und People of Color durch diese Aktionen unsicher. Sie wies darauf hin, dass diese Vorfälle der Regierung gemeldet worden waren, aber nichts unternommen wurde, um sie zu stoppen oder bei den beteiligten israelischen Fußballfans zu intervenieren. Joseph kritisierte auch die Reaktion der niederländischen Regierung auf die Situation und wies darauf hin, dass sie jegliche Gewalt gegen Israelis als „Antisemitismus“ bezeichnete und mit einem Pogrom verglich. Dieser Vergleich sei unzutreffend und unangemessen, denn es habe sich nicht um ein Pogrom gehandelt. Joseph zeigte sich enttäuscht über die Art und Weise, wie die Regierung die Ereignisse darstellte und wies darauf hin, dass die zugrunde liegenden Probleme nicht angegangen wurden Darüber hinaus äußerte Joseph ihre Frustration über die langsame Reaktion der niederländischen Polizei auf die Gewalt. Trotz der Schwere der Vorfälle habe die Polizei nicht schnell genug gehandelt, um die Unruhen zu verhindern oder die Betroffenen zu schützen, insbesondere die Mitglieder der palästinensischen und muslimischen Gemeinschaften.

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– Israelische Hooligans – Sky News löscht Video israelischer Randalierer

SKY News hat allem Anschein nach einen Tweet über Fußballfans aus Israel gelöscht, die rassistische Parolen skandierten, bevor sie in Amsterdam angegriffen wurden.

Sky News löscht Video israelischer Randalierer

DOGE
Nach Trump-Sieg: Elon Musk trifft sich bereits mit Iranern

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Washington – US-Milliardär Elon Musk, der ein Berater des designierten US-Präsidenten Donald Trump ist, traf sich am Montag mit dem iranischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, wie die New York Times am Donnerstag berichtete. Unter Berufung auf zwei iranische Beamte berichtete die Zeitung, dass bei dem Treffen erörtert wurde, wie die Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten entschärft werden könnten. Musk hatte bereits in der vergangenen Woche „talentierte Iraner“ gelobt, die nach Amerika eingewandert sind. „Amerika hat von einem Zustrom sehr talentierter Iraner profitiert“, sagte Elon Musk am Samstag in einem Beitrag auf X, der Plattform, die er im Oktober 2022 für 44 Milliarden Dollar erworben hatte. „Abteilung für Regierungseffizienz“ Trump hat nach seinem Wahlsieg angekündigt, Musk zum Leiter einer neu geschaffenen „Abteilung für Regierungseffizienz“ (Department of Government Efficiency) zu ernennen. In dieser Position soll Musk Maßnahmen zur Reduzierung von Staatsausgaben entwickeln und umsetzen.