Aserbaidschan
2. Schuscha Global Media Forum zeigt Gefahren von Fake News und Desinformation auf

Ein Gastkommentar von Klaus Jürgens

Führende Medienvertreter, politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen, darunter auch viele Nichtregierungsorganisationen, kamen im Juli dieses Jahres 2024 in der faszinierenden Stadt Schuscha in der aserbaidschanischen Region Karabach zusammen.

Das 2. Globale Medienforum in Schuscha bot eine erstaunliche Vielfalt hinsichtlich des beruflichen Hintergrunds der Delegierten (Printmedien, Fernsehen, Verleger, Redakteure und viele mehr), und wenn man bedenkt, dass neben den Teilnehmern aus unserem stolzen Gastgeberland Aserbaidschan Bürger aus weiteren 49 Nationen nach Schuscha gereist waren, wurde sofort klar, dass dies keine gewöhnliche Veranstaltung war; es war in der Tat ein Großereignis von globalem Ausmaß.

Dieser Meinungsbeitrag konzentriert sich heute auf die bemerkenswerte Grundsatzrede von Hikmet Hajiyev, dem Assistenten des Präsidenten der Republik Aserbaidschan İlham Aliyev, und gleichzeitig Leiter der Abteilung für außenpolitische Angelegenheiten der Präsidialverwaltung.

Unter dem übergreifenden Thema ‚Unmasking False Narratives: Confronting Disinformation‘ war das Forum sicherlich eine zeitgemäße Gelegenheit, da wir in viel zu vielen Orten und Ländern mit der ständigen Bedrohung durch Fake News konfrontiert sind.

Fake News nicht nur in dem Sinne, dass heutzutage jeder Zweite versucht, über die sozialen Medien in die Schlagzeilen zu kommen – das ist nur fair, wenn man gründlich recherchiert -, sondern auch in dem Sinne, dass Regierungen in einer Reihe von Ländern versuchen, eine falsche Realität zu schaffen und sich damit selbst zu einer Bedrohung für Frieden und Stabilität machen.

Als Mitarbeiter von Medien, die sich auf die Türkei konzentrieren, sind wir es gewohnt, gegen einen Trend anzukämpfen, den viele meiner Kollegen im In- und Ausland als ‚Türkei-Bashing‘ bezeichnen. Daher war es sehr interessant, aber auch traurig und schockierend zu sehen, dass Aserbaidschan mit der gleichen Bedrohung konfrontiert ist, nämlich mit ständigen Angriffen mittels falschen Nachrichten leben zu müssen.

Die Zitate sind in chronologischer Reihenfolge, wie sie während seiner Eröffnungsrede vorgetragen wurden. Da es sich jedoch um eine Videoaufzeichnung handelt, liegt die Verantwortung für etwaige Rechtschreib- oder Grammatikfehler allein beim Verfasser dieser Zeilen; es wurden jedoch große Anstrengungen unternommen, um sie zu vermeiden. Das Originalband wurde uns freundlicherweise von Herrn Hajiyev‘s Büro zur Verwendung in diesem Artikel zur Verfügung gestellt.

Zitat:

‚Guten Morgen, meine Damen und Herren. Es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie im schönen Schuscha begrüßen zu dürfen, und insbesondere nach der intensiven und dreistündigen Diskussion mit Präsident İlham Alijev beginnen wir mit der offiziellen Eröffnung unseres Schuscha Global Media Forum.

Bevor ich mit meiner offiziellen Präsentation beginne, möchte ich Ihnen eine reale Situation über die Auswirkungen der Desinformation schildern, mit der wir vor ein paar Jahren konfrontiert waren. Ich zitiere den 29. September 2020, BBC News.

Der armenische Verteidigungsminister sagt, dass Kampfjets der armenischen Streitkräfte von einem türkischen F16-Kampfjet im armenischen Luftraum abgeschossen wurden. Infolgedessen wurde der Pilot des armenischen SU-25-Kampfjets getötet, so der Verteidigungsminister der Republik Armenien.

Das waren Nachrichten während des 44-tägigen Karabach-Krieges, und die Informationen wurden von der BBC bereitgestellt und dann an andere große internationale Medien weitergegeben.

War es Desinformation? Ja, aber es bedurfte großer Anstrengungen von aserbaidschanischer Seite, um diese Information zu entlarven, und aserbaidschanischen Regierungsbeamten wurden Hunderte verschiedener Fragen gestellt, ob eine türkische F16 im armenischen Luftraum war und ob es eine Kampfhandlung oder ein Gefecht mit der armenischen Luftwaffe gegeben hat.

Dies zeigt einmal mehr, dass die staatlichen Akteure in diese Informationen verwickelt sind und die internationalen Medien das erste Opfer dieser Informationen sind. Aber was war die wirkliche Situation? Die wirkliche Situation war, dass zwei armenische Kampfjets in der Region Kalbajar in Aserbaidschan im aserbaidschanischen Luftraum miteinander kollidierten und sich einfach selbst zerstörten.

Und ein Jahr später haben wir eine seiner SU-25 gefunden und geborgen. Jetzt ruht sie im Trophäenpark in Baku und kann von jedermann besichtigt werden. Aber auch hier wurde während des Krieges Schaden angerichtet, und Aserbaidschan musste sich wieder sehr anstrengen, um die Realität zu entlarven und darzustellen.

In diesem Zusammenhang möchte ich betonen, dass die technologische Entwicklung, die von der Kommunikation und der digitalen Revolution begleitet wird, zu einem Teil des komplexeren Netzwerks im Informationszeitalter geworden ist. Die Digitalisierung hat die Produktion und Verbreitung von Informationen vorangetrieben, aber sie hat auch zu Informationsverschmutzung und Verzerrung der Fakten geführt (Zitat Ende).‘

Der Grund für die Erwähnung dieses angesehenen Politikers und Experten ist ein zweifacher. Erstens unterstreicht es wie eine ausländische staatliche Propagandamaschine Aserbaidschan angreift und wie von Herrn Hajiyev hervorgehoben, eine ernsthafte Bedrohung für Frieden und Stabilität auf der ganzen Welt darstellt, wenn man zulässt, dass Fake News sozusagen die Hauptrolle spielen.

Wir dürfen jedoch nicht in die geschickt ausgelegten Fallen derjenigen tappen, die falsche Informationen verbreiten. Die Mehrheit der friedliebenden Bürger in allen Ländern der Welt, die oft von extremistischen Politikern in die Irre geführt werden und oft keine Möglichkeit haben, zu überprüfen, was tatsächlich wahr und was eher falsch ist, trifft keine Schuld. Schuld sind die verbalen bzw. tatsächlichen Kriegstreiber.

Zweitens: Die Kritik an der Digitalisierung ist für bare Münze zu nehmen. Zugegeben, wir leben in einer digitalisierten Welt und viele Aspekte des täglichen Lebens haben sich stark vereinfacht. Zum einen ist die Europäische Union auf dem Weg zur Digitalisierung des Binnenmarktes, zum anderen wird die Türkei demnächst ein komplett überarbeitetes Freihandelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich auf den Weg bringen, bei dem auch die Digitalisierung im Vordergrund steht.

Aber korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege – war nicht vielleicht eine gewisse Warnung in Hajiyevs Rede enthalten? Wenn er von ‚Umweltverschmutzung‘ im Hinblick auf die Verzerrung von Tatsachen spricht, sind wir dann wirklich sicher, dass es umso besser ist, je mehr unaufgeforderte Online-Nachrichten verbreitet werden?

Womit wir bei meinem abschließenden Kommentar für diese Meinungsseite wären. Einige der Redner auf dem 2. Schuscha Global Media Forum äußerten ihre Besorgnis darüber, ob eine Art Kontrolle darüber, wer was in den sozialen bzw. traditionellen Medien veröffentlichen darf, überwacht werden sollte oder nicht.

Natürlich – und da es sich um ein Medienforum von höchstem globalem Rang handelte – würde niemand eine Zensur des eigenen Berufsstandes fordern. Aber wenn wir als traditionelle, Quellen- und Faktenprüfende Journalisten im Geschäft bleiben wollen – siehe bildlicher Kommentar im nächsten Satz – müssen wir dafür sorgen, dass diejenigen, die die Realität verzerren, egal ob es sich um eine Einzelperson in den sozialen Medien oder einen Vertreter einer Regierungsbehörde handelt, besser überwacht und idealerweise aus dem Geschäft genommen werden (wie in den obigen Zeilen erwähnt).

Wenn wir alle vorsichtig sind, können weder die künstliche Intelligenz noch die Fake-News-Trolle und Bots gewinnen. Aber wenn wir das alles einfach abtun, sind die Gefahren unmittelbar bevorstehend. Werden traditionelle Medien, die Fakten aus drei Quellen überprüfen, überleben? Im Interesse einer blühenden Demokratie sollten wir das hoffen.

 
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Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.


Klaus Jurgens MSc. (LSE)
Media Relations Expert and Communications Strategist
Economyfirst Limited London
Telephone UK +44 7473 467 339
Telephone Türkiye +90 531 8348 703

Homedesign
Wohnzimmer einrichten: Mit diesen Tipps wird es direkt heimelig

Das Wohnzimmer ist das Herzstück in jedem Zuhause. Schließlich versammelt sich hier auch die ganze Familie, um die gemeinsame Zeit zu genießen.

Umso wichtiger ist es, das Wohnzimmer in einen kuscheligen Ort zu verwandeln. Hierfür braucht es jedoch keine großen Renovierungsarbeiten. Schon mit kleinen Einrichtungstipps erstrahlt das Wohnzimmer in neuem Glanz.

Zeit für einen neuen Anstrich?

Langeweile im Wohnzimmer war gestern! Mit einem durchdachten Farbkonzept lässt sich der kahle Raum zu einer gemütlichen Rückzugsoase machen. Doch welche Farben eignen sich hierfür am besten? Dies kommt ganz auf den eigenen Geschmack und den jeweiligen Einrichtungstrend an.

Grundsätzlich sollte man sich im Wohnzimmer für einen relativ neutralen Anstrich entscheiden. Töne wie Beige, Weiß oder Greige sind perfekt dafür. Die Farben lassen sich nicht nur mit den unterschiedlichsten Wohnstilen kombinieren, sondern sind zudem auch relativ zeitlos. Außerdem strahlen helle Töne immer eine gewisse Ruhe aus.

Perfekt zum Entspannen im Wohnzimmer. Natürlich bedeutet das aber nicht, dass das Wohnzimmer farblos und trist wirken muss. Bunte Farbtupfer lassen sich auch perfekt mit kleinen Akzenten setzen. Ein bunter Bilderrahmen mit Passepartout, eine fröhliche Tapete oder farbenfrohe Dekoration. Es gibt viele Möglichkeiten, das Wohnzimmer mit einfachen Mitteln individuell zu gestalten.

Nicht immer muss ein neues Sofa her

Das Sofa ist natürlich der Blickfang im Raum und lädt an gemütlichen Tagen zum Entspannen ein. Oft aber hat man sich am Sofa schlichtweg satt gesehen und sehnt sich nach einem neuen Modell.

Sofern die alte Couch jedoch nicht kaputt oder durchgesessen ist, ist ein Austausch in der Regel nicht notwendig. Anstatt viel Geld für ein neues Sofa auszugeben, kann man es auch ganz einfach neu beziehen lassen. Die Farbwahl und Textur können dabei individuell gestaltet werden und oft kostet ein Bezug lediglich einen Bruchteil eines neuen Sofas.

Alternativ kann man über die alte Couch auch einen Überwurf werfen und das Gesamtbild mit gemütlichen Kissen, Decken und Co. aufwerten. Der Vorteil hier ist, dass sich der Überwurf einfach abnehmen und waschen lässt. So sind Flecken und Kleckse auch kein Problem.

Dekorieren mit Liebe zum Detail

Was wäre ein Wohnzimmer ohne passende Dekoration? Hier sind den Ideen keine Grenzen gesetzt. Egal, ob kunterbunt oder neutral und schlicht. Die Dekoration sollte zu den individuellen Vorstellungen passen. Im Wohnzimmer machen sich vor allem Kerzen, Textilien und Bilder immer gut.

Wer möchte, kann den Raum auch mit eigenen DIY-Projekten bestücken. So bekommt das Wohnzimmer garantiert eine individuelle Note. Auch Zimmerpflanzen machen sich immer gut. Diese sorgen nicht nur für einen natürlichen Touch, sondern verbessern auch die Luftqualität. Palmen und Geigenfeigen zum Beispiel machen sich gut in kahlen Ecken. Mit Hängepflanzen wiederum wird das Wohnzimmer zum tropischen Paradies.

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Vereinskultur
Sportturnier im Verein organisieren – damit das Event nicht zum Reinfall wird

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Ein außertourliches Sportturnier kann für Vereine eine gute Möglichkeit darstellen, um die Kassen etwas aufzufüllen. Hier geht es nämlich nicht nur darum, den Sieger zu küren, sondern in erster Linie um den Spaß. Ob Kleinfeld im Fußball, Tennis oder Darts – Zuschauer und Teilnehmer kommen hier vor allem zum Entspannen und Genießen. Damit das Event zum finanziellen und organisatorischen Erfolg wird, ist aber etwas Planung gefragt.

Vorbereitung nicht unterschätzen

Die Vorbereitung für ein Turnier sollte bereits zwei bis drei Monate vor dem eigentlichen Termin beginnen. Hier geht es in erster Linie einmal darum, ein entsprechendes Datum festzulegen, wobei sich natürlich Samstage besonders gut eignen. Hier haben die meisten Vereinsmitglieder Zeit zum Helfen und das Event kann ruhig bis in die späten Nachtstunden andauern.

Relativ früh sollte sich dann auch gegebenenfalls um Catering und Live-Musik gekümmert werden. Sind diese grundlegenden Dinge erst einmal geklärt, sollte das Turnier rund vier bis fünf Wochen im Vorhinein angekündigt werden. So bleibt genügend Zeit, dass sich Spieler oder andere Vereine registrieren können, ohne dass der Termin wieder in Vergessenheit gerät.

Die Vorbereitung an sich sollte aber schon alleine vom zeitlichen Aufwand nicht unterschätzt werden. Immerhin müssen Vereine dann auch noch Pokale kaufen, einen Zeitplan für das Turnier erstellen und die eigenen Mitglieder für bestimmte Arbeiten einteilen. Vor allem bei einem neuen Event kann das schon einmal eine Herausforderung sein.

Die Woche vor dem Turnier ist entscheidend

Rund eine Woche vor dem Turnier geht es dann noch einmal heiß her. Während dieser Zeit ist es wichtig, die Werbetrommel zu rühren. Ansonsten besteht nämlich immer das Risiko, dass das eigens organisierte Event zum Reinfall wird und am Ende ein finanzieller Verlust zu Buche steht.

Um das zu vermeiden, sollte der Termin über Social Media, Flyer und Plakate in der Region beworben werden. So werden nicht nur genügend Teilnehmer, sondern auch zusätzliche Gäste über das bevorstehende Event informiert. Natürlich sollte auch ungefähr bestimmt werden, mit wie vielen Besuchern gerechnet wird. Das ist vor allem in Hinblick auf die Verpflegung besonders wichtig.

Es gibt kein schlimmeres Szenario, als dass plötzlich die Würstchen oder die Getränke ausgehen. Vor allem mit Getränkehändlern kann vorab auch vereinbart werden, dass nicht geöffnete Flaschen, Dosen oder Kisten am Ende wieder zurückgegeben werden können. So stehen Vereine auf der sicheren Seite und können sicherstellen, dass für das leibliche Wohl aller Gäste gesorgt wird.

Ein strukturierter Tag – so kann ein Sportturnier ablaufen

Meist beginnt ein Sportturnier bereits am Vormittag, wobei hier in der Regel nur wenige Gäste anwesend sind. Die ersten zwei bis vier Stunden geht es meist darum, dass sich die Teilnehmer in der Vorrunde messen.

Jedoch sollte ungefähr so geplant werden, dass die Finalrunde am späten Nachmittag stattfindet. Dauert das Turnier per se länger, verlieren viele Hobbyspieler und auch Zuschauer die Motivation. Zudem muss natürlich auch die Siegerehrung berücksichtigt werden, immerhin müssen die sportlichen Leistungen auch mit einem Pokal oder einer Medaille geehrt werden.

Im Anschluss geht es dann vor allem darum, dass alle Gäste eine gute Zeit haben. Mit Live-Musik oder einem DJ kommt dabei garantiert gute Stimmung auf.

Nicht auf das Aufräumen vergessen

Je länger die Partynacht beim Turnier dauert, desto geringer ist am nächsten Tag auch die Motivation, wieder aufzuräumen. Dennoch darf dieser wichtige Teil der Planung nicht vergessen werden, immerhin werden Zelte oder auch DJ-Pults meist nur gemietet.

Hier können vor allem jene Vereinsmitglieder helfen, die während des Turniers selbst nur wenig Arbeit hatten. So kommen alle Personen gleichberechtigt zum Einsatz und es entsteht nicht das Gefühl, dass wenige Personen die meiste Arbeit übernehmen müssen.

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Kuzey Tuncelli ist erst 16 Jahre alt. Aber das türkische Wunderkind ist Europameister und schwimmt 1.500 Meter unter 15 Minuten.

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Industrietechnologie
Fortschritte in der Metallbearbeitung: Innovation, Technologien und Zukunftsperspektiven

Die Metallbearbeitung ist eine der ältesten und gleichzeitig dynamischsten Industrien der Welt. Seit den Anfängen in der Bronzezeit hat sich die Metallbearbeitung kontinuierlich weiterentwickelt, um den Anforderungen verschiedener Epochen gerecht zu werden.

Im 21- Jahrhundert stehen wir an der Schwelle zu einer neuen Ära der Metallbearbeitung, geprägt von bahnbrechenden Innovationen und Technologien, die die Art und Weise, wie Metalle geformt, geschnitten und bearbeitet werden, revolutioniert. Hier werden die jüngsten Fortschritte in der Metallbearbeitung beleuchtet sowie deren Auswirkungen auf Industrie und Gesellschaft.

Additive Fertigung

Einer der bedeutendsten Fortschritte in der Metallbearbeitung ist die Einführung der additiven Fertigung, auch bekannt als 3D-Druck.

Während diese ursprünglich vor allem für die Herstellung von Prototypen aus Kunststoff genutzt wurden, hat sich die Technologie in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt und ermöglicht nun auch das Drucken von Metallteilen. Dabei werden Metallpulver Schicht für Schicht aufgetragen und mittels Laser oder Elektronenstrahl verschmolzen, um komplexe, hochpräzise Teile zu erzeugen.

Diese Technik eröffnet neue Möglichkeiten für die Produktion von Bauteilen, die mit herkömmlichen Methoden schwer oder gar nicht herzustellen wären. Zudem bietet die additive Fertigung Potenzial für die Reduzierung von Materialabfall, was die Nachhaltigkeit der Produktion verbessert.

Automatisierung und Robotik

Die Automatisierung ist ein weiterer wesentlicher Fortschritt in der Metallbearbeitung. Roboter und automatisierte Maschinen übernehmen zunehmend repetitive und gefährliche Aufgaben, was nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch die Sicherheit der Arbeitskräfte erhöht.

Moderne CNC-Maschinen sind in der Lage, extrem präzise Schnitte und Bearbeitungen durchzuführen, die manuell kaum erreichbar wären. Robotiksysteme werden heute in der Metallbearbeitung eingesetzt, um Aufgaben wie Schweißen, Schneiden, Montage und Qualitätskontrolle zu automatisieren. Diese Systeme sind oft mit Sensoren und KI-Technologien ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, in Echtzeit auf Veränderungen zu reagieren und Prozesse zu optimieren.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen spielen eine immer größere Rolle in der Metallbearbeitung. Diese Technologien ermöglichen es, große Datenmengen zu analysieren und Muster zu erkennen, die für die Optimierung von Produktionsprozessen genutzt werden können.

Durch prädiktive Wartung können Maschinen potenzielle Ausfälle erkennen und melden, bevor sie auftreten, was die Ausfallzeiten reduziert und die Effizienz steigert. Das ermöglicht es beispielsweise, eine Drehmaschine gebraucht zu kaufen, ohne dass das Risiko besteht, dass diese unerwartet ausfällt. Das verlängert die Lebenszeit der Maschinen und sorgt dafür, dass diese maximal genutzt werden können.

Darüber hinaus kann KI in der Qualitätskontrolle eingesetzt werden, um Fehler oder Abweichungen in Echtzeit zu erkennen, wodurch die Qualität der hergestellten Produkte verbessert wird. Dies ist besonders in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik von großer Bedeutung, wo Präzision und Zuverlässigkeit unerlässlich sind.

Fortschritte in der Materialwissenschaft

Die Entwicklungen in der Materialwissenschaft haben ebenfalls großen Einfluss auf die Metallbearbeitung. Neue Legierungen und Werkstoffe, die leichter, stärker und widerstandsfähiger sind, bieten neue Möglichkeiten für den Einsatz von Metallen in verschiedenen Industrien.

Superlegierungen, die extrem hohen Temperaturen und Umgebungsbedingungen standhalten, finden beispielsweise in der Energieerzeugung und Raumfahrt Anwendung. Zusätzlich wird an der Entwicklung von Materialien mit speziellen Eigenschaften, wie z.B. Formgedächtnislegierungen oder Metamaterialien, geforscht, die innovative Anwendungen in der Metallbearbeitung ermöglichen.

Laserbearbeitung und Präzisionsschneiden

Die Laserbearbeitung hat sich als eine der präzisesten Methoden zur Metallbearbeitung etabliert. Laserschneiden ermöglicht es, komplexe Formen und Muster mit hoher Genauigkeit und Geschwindigkeit zu schneiden. ohne dass physischer Kontakt mit dem Material erforderlich ist.

Dies führt zu einer geringen Abnutzung der Werkzeuge und einer höheren Qualität der Endprodukte. Neben dem Schneiden wird die Lasertechnologie auch für das Laserschweißen und die Oberflächenbehandlung von Metallen eingesetzt. Diese Techniken bieten eine hohe Flexibilität und sind ideal für Anwendungen, die höchste Präzision erfordern, wie z.B. in der Elektronik- und Automobilindustrie.

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Liebe
8 Tipps für Paare, die ihrer Routine den Rücken kehren wollen

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Der Anfang einer Beziehung ist oft aufregend, schließlich ist alles neu und es gibt viele gemeinsame erste Male. Doch mit der Zeit schleichen sich Routinen und Gewohnheiten in den Alltag ein, die sich auch auf die Beziehung auswirken. Oft sehen sich Partner nun als selbstverständlich an und vergessen, dass ihre Beziehung zu jeder Zeit etwas Besonderes ist. Sie wollen den Routinen den Rücken kehren und jeden Tag zu etwas Besonderem machen? Dann haben wir einige Tipps für Sie, mit denen Sie dies erreichen können!

1. Kommunikation über Wünsche und Bedürfnisse

In unseren Köpfen haben wir vielleicht eine bestimmte Vorstellung davon, wie wir unsere Freizeit verbringen oder was wir erleben wollen. Ihr Partner kann jedoch nicht in Ihren Kopf schauen, daher sollten Sie miteinander reden und sich über Wünsche und Bedürfnisse austauschen.

2. Abwechslung im Liebesleben

Wann haben Sie Ihren Partner das letzte Mal überrascht oder etwas Neues im Schlafzimmer ausprobiert? Stöbern Sie bei Anbietern wie Hismith und finden Sie vielleicht ein paar Dinge, die auch in Ihrem Schlafzimmer für Abwechslung und aufregende Momente sorgen. Vielleicht sind aber auch spezielle Brett- oder Rollenspiele etwas für Sie?

3. Regelmäßige Date Nights

Das erste Date gehört wohl zu den aufregendsten in der Beziehung. Doch wann waren Sie das letzte Mal auf einem Date? Führen Sie eine Date Night ein, um dem Alltagstrott zu entkommen und sich voll und ganz auf die Beziehung zu konzentrieren.

4. Gemeinsam Serie schauen

Dieser Tipp klingt banal? Ist er aber nicht. Nutzen Sie diese als Gesprächsanlässe. Diskutieren Sie über die Charaktere, Handlung und was Ihnen besonders gut gefallen hat. Oft entstehen daraus auch tiefgründige Gespräche über den Sinn des Lebens, die moralische Seite unserer Gesellschaft und Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren Partner in Ihre Welt zu entführen – und umgekehrt.

5. Weiterentwicklung

Unser Leben besteht aus verschiedenen Richtungsänderungen, Entwicklung und Veränderungen. Wenn Sie diese gemeinsam angehen, schweißt dies zusammen. Wie wäre es etwa mit einem gemeinsamen Buch, das Sie durcharbeiten und versuchen umzusetzen? Oder melden Sie sich zu einem Online-Kurs an, um gemeinsam etwas Neues zu lernen? Vielleicht können Sie aber auch eine neue Sprache lernen, die Ihnen später die Verständigung im Urlaub erleichtert.

6. Adrenalinkick

Wenn der Alltag eintönig ist, ist es an der Zeit für einen Adrenalinkick. Wie wäre es mit Bungee-Jumping, Fallschirmspringen oder einer Rafting-Tour? Aber auch kleine Abenteuer wie ein Wanderurlaub oder eine Nachtwanderung können Ihnen wieder Schmetterlinge in den Bauch zaubern.

7. Frage-Antwort Spiele

Stellen Sie einander tiefgründige Fragen, die über das Alltägliche hinausgehen. Welche Träume und Ängste haben Sie? Was möchten Sie in Ihrem Leben noch erreichen? Es gibt mittlerweile auch Frage-Antwort-Spiele, die humorvolle und tiefgründige Fragen kombinieren. So lernen Sie sich auf einer anderen Ebene neu kennen und haben immer etwas Gesprächsstoff parat.

8. Digital-Detox

Das Internet hält viele Menschen gefangen und entfernt Paare zunehmend voneinander. Echte Nähe kann schließlich nicht entstehen, wenn Sie beide nur noch auf die Displays starren. Schaffen Sie daher handyfreie Zonen oder Zeiten, in denen Sie bewusst auf die Nutzung verzichten. Sie werden sehen, wie viel mehr Nähe dies für Sie bedeutet.

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E-Mobilität
E-Mobilität in deutschen Städten: Gesetzgeber, Kommunen und Autobauer arbeiten an grüner Mobilität

Deutschland möchte die Energiewende ganzheitlich denken: Von den heimischen vier Wänden bis hin auf Deutschlands Straßen. Dafür geht allen voran in Deutschlands Großstädten der Ausbau der dazu notwendigen E-Mobilität-Infrastruktur stetig voran, während Deutschlands Autobauer ebenso wie internationale Wettbewerber einen ungebrochenen Innovationsdrang beweisen.

„Grüne“ Städte funktionieren nur unter Einsatz von E-Mobilität

Der geringere CO2-Ausstoß von E-Autos im Vergleich zu solchen mit fossilen Brennstoffen ist hinlänglich bekannt: Die Vorteile von E-Mobilität gehen aber weit darüber hinaus und können, in einem ganzheitlichen Konzept gedacht, sogar die Lebensqualität von Stadtbewohnern ohne eigenes Fahrzeug steigern. Dabei macht Deutschland durchaus große Schritte: Im Jahr 2022 wurden trotz der damaligen Corona-Pandemie bereits mehr als 640.000 E-Fahrzeuge zugelassen – Tendenz konsequent steigend. Mit der Abkehr von Verbrennern hin zu E-Autos werden sich Großstädte wandeln: Die reduzierte Umweltbelastung, bedingt durch die niedrigeren CO2-Emissionen, hat einen langfristigen Effekt gegenüber dem Klimawandel, ebenso aber kurzfristige Effekte. Reduziert sich die Zahl der Verbrenner, ist auf der Gegenseite eine deutliche Verbesserung der Luftqualität zu erwarten – allen voran in dicht bebauten Großstädten ohne eigene Industrie. Parallel dazu reduzieren E-Autos die Lärmbelästigung, da sie deutlich leiser als Verbrenner fahren – ein großer Vorteil insbesondere in dicht besiedelten Innenstadtgebieten und für Bewohner in Straßennähe. Dabei sollte es nicht überraschen, dass E-Autos insbesondere in Städten und Metropolregionen einen statistisch hohen Anteil vorweisen: Die im Vergleich zu Verbrennern reduzierten Reichweiten sind dort kein Hindernis, denn die durchschnittlich gefahrenen Strecken weitaus kürzer als in ländlichen Regionen. Reichweiten von 150 bis 350 Kilometern im Mittel sind für die allermeisten Stadtbewohner ausreichend – während kommunale gestützte und privatwirtschaftlich realisierte Car-Sharing-Angebote mit E-Autos für mehr Flexibilität sorgen.

E-Mobilitäts-Angebote werden in Städten heute schon intensiv genutzt

E-Mobilität verändert nicht nur, wie sich Menschen von A nach B bewegen, sondern auch das Bild von Großstädten. Beispiele, auch abseits der zuvor schon genannten Car-Sharing-Angebote, gibt es reichlich: Schnellladestationen finden sich mittlerweile in jeder Großstadt, viele davon beispielsweise auf Parkplätzen großer Supermärkte. So wird das Fahrzeug noch während dem Wochenendeinkauf geladen und ist anschließend wieder einsatzbereit. Währenddessen sorgen zur Leihe angebotene E-Scooter und E-Bikes für frei verfügbare Alternativen zum Auto – was eine Entlastung auf Deutschlands Straßen mit sich bringt. Einige der Anbieter kooperieren hierfür mit den jeweiligen Kommunen und dort ansässigen großen Unternehmen sowie Universitäten – was Vergünstigungen für die jeweiligen Personengruppen und Arbeitnehmer mit sich bringt. Hannover sowie Wiesbaden können als Paradebeispiele aufzeigen, wie sich eine Stadt ganzheitlich durch E-Mobilität wandelt: So wurden in Hannover beispielsweise ehemalige Parkplätze hin zu attraktiven Restaurantterrassen und öffentlichen Aufenthaltsräumen umfunktioniert – da sie durch eine konsequente Verbreitung von E-Mobilitäts-Sharing-Angeboten nicht mehr benötigt wurden. So haben auch diejenigen, die selbst gar kein Auto fahren, etwas vom Wandel hin zu E-Mobilität – nämlich mehr Lebensqualität und attraktivere Großstädte.

Die Autobranche beteiligt sich, auch im Eigeninteresse, am Wandel der Zukunft

Die Autobranche ist bereits aus wirtschaftlichem Eigeninteresse stark an der Entwicklung von E-Mobilitäts-Angeboten beteiligt – allen voran natürlich durch neue, noch innovativere Fahrzeuge, die neben viel Komfort auch höhere Reichweiten und mehr Individualität bieten. Hinter den Kulissen sind es die sogenannten „Vehicle-Lifetime-Konzepte“, die einen signifikanten Unterschied machen: Mehr und mehr Autobauer sind bestrebt Gebrauchtwagen innerhalb des eigenen Ökosystems zu erhalten, um wiederum deren Lebensdauer und Wiederverkaufswert zu steigern – was auf der anderen Seite zu Vorteilen beim Endkunden und einer verbesserten Nachhaltigkeitsbilanz bei den Unternehmen führt. Auch finanziell kommt von den Autobauern Unterstützung, die sich aktiv an dem Aufbau der regionalen und städtischen Ladeinfrastruktur beteiligen. Durch Kooperationen mit Stromversorgern und Rabatte auf Energiekosten möchten die Autobauer die Eintrittshürden in den Markt der E-Mobilität weiter reduzieren. Der Gesetzgeber, selbst großer Profiteur von Deutschlands Autobranche aufgrund der dort generierten immensen Steuereinnahmen, bietet indes regelmäßig Modelle wie Abwrackprämien und steuerliche Anreize für den Kauf von nachhaltigen E-Autos.

Was sind die Vorteile und Nachteile von der E-Mobilität?

An erster Stelle muss natürlich auch hier die Umweltfreundlichkeit, bedingt durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe und dadurch vermiedene CO2-Emissionen, genannt werden. E-Autos weisen zudem durchschnittlich geringere Betriebs- und Wartungskosten auf, während steuerliche Förderprogramme wiederum die Anschaffungskosten reduzieren. Gleichermaßen sind es meist die E-Autos, die zuerst von aktuellen Innovationen profitieren – wie beispielsweise Entertainment- oder Assistenzsystemen. Da E-Autos deutlich leiser als Verbrenner fahren, entstehen hinsichtlich der Lärmbelästigung ebenso Vorteile. Gänzlich von Nachteilen befreit sind E-Autos aber nicht: Die begrenzte Reichweite kann insbesondere in ländlichen Regionen ein Hindernis darstellen, ebenso die dortige oftmals noch nicht ausreichend ausgebaute Ladeinfrastruktur. Zudem rufen E-Autos nicht selten einen höheren Anschaffungspreis gegenüber vergleichbaren Verbrennern auf – den steuerliche Anreize nicht immer gänzlich wettmachen können. Die Vorteile überwiegen dennoch – und werden es perspektivisch nur noch stärker. Denn mit dem konsequenten Ausbau von erneuerbaren Energieträgern wie Wind und Sonne, können E-Autos mit ihren Batterien zu Spitzenzeiten fortan auch als Stromspeicher dienen – und damit eine optimalere Nutzung der erzeugten Energie sicherstellen.

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Geschenkkauf
Geburtstagsgeschenkideen für schwer zu beschenkende Partner

Es gibt immer wieder Anlässe, bei denen es schwierig ist, das perfekte Geschenk für den Partner zu finden. Besonders dann, wenn der Partner scheinbar schon alles hat oder spezielle Vorlieben und Interessen hat, die schwer zu treffen sind, kann die Suche nach einem geeigneten Geburtstagsgeschenk zur Herausforderung werden.

Doch keine Sorge – mit ein wenig Kreativität und Überlegung lassen sich einzigartige und persönliche Geschenke finden, die Freude bereiten und überraschen. Hier sind einige Ideen, die Ihnen helfen können, das ideale Geschenk für Ihren schwer zu beschenkenden Partner zu finden.

Ein Erlebnisgeschenk für unvergessliche Momente

Anstatt ein materielles Geschenk zu überreichen, kann ein Erlebnisgeschenk eine wunderbare Möglichkeit sein, Ihrem Partner eine unvergessliche Zeit zu bescheren.

Abenteuer und Action

Wenn Ihr Partner ein Adrenalin-Junkie ist, könnten Sie ihm ein Abenteuer-Erlebnis schenken. Wie wäre es mit einem Fallschirmsprung, einer Ballonfahrt oder einem Tag auf der Rennstrecke? Diese Art von Geschenk bietet nicht nur Nervenkitzel, sondern auch die Möglichkeit, etwas Neues und Aufregendes zu erleben.

Kulinarische Erlebnisse

Für Feinschmecker könnte ein Gutschein für ein besonderes Dinner oder einen Kochkurs eine großartige Geschenkidee sein. Ein Besuch in einem exklusiven Restaurant oder ein kulinarisches Wochenende in einer Weinanbau-Region könnten Ihrem Partner besondere Genussmomente bereiten.

Wellness und Entspannung

Falls Ihr Partner eher Entspannung und Erholung bevorzugt, ist ein Wellness-Wochenende oder eine Spa-Behandlung eine hervorragende Wahl. Eine Massage oder ein Aufenthalt in einem luxuriösen Wellnesshotel kann dabei helfen, den Alltagsstress zu vergessen und gemeinsam neue Energie zu tanken.

Personalisierte Geschenke für den persönlichen Touch

Ein Geschenk, das speziell für Ihren Partner gestaltet wurde, zeigt besondere Wertschätzung und schafft eine tiefere emotionale Verbindung.

Schmuck mit Gravur

Schmuckstücke wie Armbänder, Ketten oder Ringe lassen sich personalisieren, indem sie mit dem Namen Ihres Partners, einem besonderen Datum oder einer liebevollen Botschaft graviert werden. Solch ein individuell gestaltetes Schmuckstück wird sicherlich lange in Erinnerung bleiben.

Maßgeschneiderte Accessoires

Maßgeschneiderte Accessoires wie eine Ledertasche, ein Portemonnaie oder eine Uhr können ebenfalls eine persönliche Note verleihen. Viele Hersteller bieten die Möglichkeit, Initialen oder kleine Symbole auf ihre Produkte prägen zu lassen, was das Geschenk einzigartig macht.

Fotobuch oder -kalender

Ein Fotobuch oder ein individuell gestalteter Kalender mit gemeinsamen Erinnerungen ist eine schöne Möglichkeit, besondere Momente festzuhalten. Sammeln Sie Ihre schönsten gemeinsamen Fotos und gestalten Sie daraus ein liebevolles Andenken, das Ihr Partner jeden Tag aufs Neue erfreuen wird.

Eine Kamera kann ein sehr persönliches Geschenk sein

Wenn Ihr Partner gerne fotografiert oder Interesse an Fotografie zeigt, könnte eine Kamera das perfekte Geschenk sein.

Kompakte Digitalkamera

Eine hochwertige, aber dennoch kompakte Digitalkamera eignet sich hervorragend für Partner, die gerne auf Reisen sind oder spontane Momente festhalten möchten. Eine Kamera, die einfach zu bedienen ist und dennoch großartige Bilder liefert, könnte Ihrem Partner neue kreative Möglichkeiten eröffnen.

Analoge Kameras

Für Nostalgiker oder diejenigen, die das Besondere schätzen, kann eine analoge Kamera eine faszinierende Geschenkidee sein. Diese Art von Kamera erfordert ein wenig mehr Planung und Sorgfalt, aber die Ergebnisse sind oft einzigartig und künstlerisch wertvoll.

Zubehör für Fotografie-Enthusiasten

Falls Ihr Partner bereits eine Kamera besitzt, könnten Sie über passendes Zubehör nachdenken. Ein hochwertiges Objektiv, ein Stativ oder ein schicker Kamerarucksack sind nützliche und durchdachte Geschenke, die das Fotografieren noch angenehmer machen.

Handgemachte Geschenke für einen persönlichen Touch

Handgemachte Geschenke zeigen, dass Sie sich Zeit genommen haben, etwas Einzigartiges und Individuelles für Ihren Partner zu schaffen.

Selbstgemachte Kunstwerke

Wenn Sie künstlerisch begabt sind, könnten Sie Ihrem Partner ein selbstgemaltes Bild, eine Skulptur oder ein anderes Kunstwerk schenken. Solche Geschenke haben einen unschätzbaren emotionalen Wert und können eine tiefe persönliche Bedeutung haben.

Kulinarische Kreationen

Falls Sie gerne kochen oder backen, könnten Sie Ihrem Partner ein selbst zubereitetes Menü, hausgemachte Pralinen oder andere kulinarische Köstlichkeiten schenken. Diese Art von Geschenk zeigt Ihre Liebe und Fürsorge und kann in einer gemeinsamen Zeit genossen werden.

DIY-Projekte

DIY-Geschenke sind ebenfalls eine tolle Möglichkeit, Kreativität und Handwerkskunst zu kombinieren. Ein handgefertigtes Möbelstück, ein selbstgebauter Vogelhäuschen oder ein personalisiertes Dekorationsstück könnten genau das Richtige sein, um Ihrem Partner eine Freude zu bereiten.

Abonnements und Mitgliedschaften für langfristige Freude

Ein Abonnement oder eine Mitgliedschaft kann Ihrem Partner über einen längeren Zeitraum hinweg Freude bereiten und ist daher ein durchdachtes Geschenk.

Streaming-Dienste

Falls Ihr Partner gerne Filme schaut oder Musik hört, könnte ein Abonnement für einen Streaming-Dienst wie Netflix, Spotify oder Amazon Prime genau das Richtige sein. Diese Geschenke bieten ständige Unterhaltung und können individuell auf die Vorlieben Ihres Partners abgestimmt werden.

Zeitschriften oder Box-Abonnements

Ein Abonnement für eine Zeitschrift, die Ihr Partner gerne liest, oder ein monatliches Box-Abonnement mit Überraschungsartikeln kann ebenfalls ein tolles Geschenk sein. Es gibt eine Vielzahl von Boxen, die verschiedene Interessen abdecken, von Feinkost über Beauty-Produkte bis hin zu DIY-Materialien.

Fitness- oder Hobby-Mitgliedschaften

Falls Ihr Partner sportlich aktiv ist oder ein bestimmtes Hobby verfolgt, könnten Sie ihm eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio, einem Sportverein oder einer Hobby-Gruppe schenken. Diese Art von Geschenk fördert nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern bietet auch die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und sich weiterzuentwickeln.

Technik-Gadgets für den Alltag

Technik-Gadgets können sowohl praktisch als auch unterhaltsam sein und eignen sich daher hervorragend als Geschenk.

Smart-Home-Geräte

Smart-Home-Technologie wird immer beliebter und bietet viele Möglichkeiten, den Alltag zu erleichtern. Ein intelligenter Lautsprecher, eine smarte Beleuchtung oder ein Thermostat, das sich über das Smartphone steuern lässt, könnten praktische und durchdachte Geschenke für Ihren Partner sein.

Fitness-Tracker

Falls Ihr Partner fitnessbegeistert ist, könnte ein Fitness-Tracker oder eine Smartwatch ein passendes Geschenk sein. Diese Geräte helfen dabei, die täglichen Aktivitäten zu überwachen, Fitnessziele zu setzen und gesund zu bleiben.

Gadgets für Hobbyisten

Wenn Ihr Partner ein bestimmtes Hobby hat, könnten Sie nach einem passenden Gadget suchen, das dieses Hobby unterstützt. Ein tragbarer Bluetooth-Lautsprecher für Musikliebhaber, ein elektronisches Werkzeugset für Heimwerker oder ein Drohne für Technik-Enthusiasten sind nur einige der unzähligen Möglichkeiten.

Fazit

Ein Geschenk für einen Partner zu finden, der schwer zu beschenken ist, erfordert etwas mehr Überlegung und Kreativität, kann aber auch eine wunderbare Gelegenheit sein, Ihre Wertschätzung und Zuneigung auszudrücken.

Ob Sie sich für ein Erlebnisgeschenk, ein personalisiertes Accessoire, eine Kamera, ein handgemachtes Kunstwerk oder ein technisches Gadget entscheiden – das Wichtigste ist, dass das Geschenk von Herzen kommt und zu den Interessen und Vorlieben Ihres Partners passt.

Mit diesen Ideen sind Sie gut gerüstet, um ein Geschenk zu finden, das Ihrem Partner ein Lächeln ins Gesicht zaubert und ihn oder sie wirklich überrascht.

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Gastronomie
So schützt die Gastronomie ihre Gäste vor Wespen

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Der Sommer ist die Hochsaison für Gastronomiebetriebe, die ihre Gäste auf Terrassen und in Biergärten bewirten. Doch diese Zeit bringt auch eine Herausforderung mit sich: Wespen. Diese kleinen Insekten können schnell zur Plage werden und den Genuss eines Essens im Freien erheblich beeinträchtigen. Es gibt jedoch verschiedene Strategien, mit denen Gastronomen ihre Gäste vor Wespen schützen können, ohne dabei auf chemische Insektizide zurückzugreifen. Präventive Maßnahmen Eine der effektivsten Methoden zur Wespenabwehr ist die Prävention. Gastronomen sollten darauf achten, dass keine Essensreste und leere Gläser längere Zeit auf den Tischen stehen bleiben. Regelmäßiges Abräumen und Sauberhalten der Tische sowie der Umgebung kann dazu beitragen, Wespen gar nicht erst anzulocken. Zudem sollten Abfalleimer stets gut verschlossen sein und regelmäßig geleert werden. Alternative Sitzplatzgestaltung Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Gestaltung der Sitzplätze. Die Gastronomie kann ihre Stühle und Tische so anordnen, dass sie nicht in der Nähe von blühenden Pflanzen stehen, da diese eine beliebte Nahrungsquelle für Wespen darstellen. Auch das Aufstellen von speziellen Wespenfallen in sicherer Entfernung von den Sitzbereichen kann helfen, die Insekten abzulenken und von den Gästen fernzuhalten. Natürliche Abschreckungsmittel Natürliche Abschreckungsmittel können ebenfalls eine wirksame Methode sein, um Wespen fernzuhalten. Pflanzen wie Basilikum, Tomaten oder Lavendel verströmen Düfte, die Wespen nicht mögen. Das Aufstellen solcher Pflanzen in der Nähe von Sitzbereichen kann daher helfen, die Insekten abzuschrecken. Auch das Anbieten von alternativen Nahrungsquellen, wie zuckerhaltigen Flüssigkeiten in einiger Entfernung von den Gästen, kann eine wirksame Strategie sein. Einsatz von Duftstoffen Bestimmte ätherische Öle, wie Pfefferminz- oder Teebaumöl, können als natürliche Abwehrmittel dienen. Diese Öle können auf kleinen Tüchern geträufelt und um die Sitzbereiche verteilt werden. Alternativ können auch Duftkerzen oder -lampen verwendet werden, die diese ätherischen Öle enthalten. Der Einsatz solcher Duftstoffe sorgt nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sondern hält auch Wespen effektiv fern. Professionelle Beratung und Lösungen Es kann auch sinnvoll sein, professionelle Schädlingsbekämpfer zu Rate zu ziehen. Diese Experten können spezifische und auf die Gegebenheiten des jeweiligen Gastronomiebetriebs abgestimmte Lösungen anbieten. Dabei können auch spezielle Wespenfallen oder -abwehrsysteme installiert werden, die eine langfristige und nachhaltige Lösung darstellen. Es macht Sinn, dies schon bei der Planung zu berücksichtigen: Wer z. B. Gastronomie Stühle von Kajagastronomie ordert, kann deren Maße an die Experten weitergeben, um die besten Standorte für die Abwehrsysteme zu finden, damit diese wirklich ausreichend weit von den Gästen entfernt sind. Sicherheit und Genuss Hand in Hand Die Gastronomie steht vor der Herausforderung, ihren Gästen auch im Sommer ein angenehmes und sicheres Ambiente zu bieten. Durch präventive Maßnahmen, die richtige Gestaltung der Sitzplätze und den Einsatz natürlicher Abschreckungsmittel kann das Risiko von Wespenstichen erheblich reduziert werden. Professionelle Beratung kann zusätzlich helfen, maßgeschneiderte Lösungen zu finden. So können sich Gäste auch in der warmen Jahreszeit entspannt zurücklehnen und ihren Aufenthalt genießen, ohne ständig von Wespen gestört zu werden.

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Der türkische Starkoch und Unternehmer Nusret Gökçe, auch als Saltbae bekannt, hat mit der Eröffnung seines ersten Saltbae-Burger-Restaurants am internationalen Flughafen Istanbul erneut Wellen in der kulinarischen Szene geschlagen.

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Stahlkuppel
Türkei plant eigenes Luftabwehrsystem „Steel Dome“

Ankara – In einem bedeutenden Schritt zur Stärkung ihrer nationalen Sicherheit hat die Türkei ein umfassendes Projekt zur Entwicklung eines integrierten, mehrschichtigen Luftverteidigungssystems mit dem Namen „Steel Dome“ (Stahlkuppel) gestartet. Diese Entscheidung wurde während einer Sitzung des Ausschusses der türkischen Verteidigungsindustrie getroffen, die von Präsident Recep Tayyip Erdogan geleitet wurde. Das „Stahlkuppel“-System kombiniert mehrere Luftverteidigungssysteme, die in der Türkei entwickelt wurden, wie KORKUT, HİSAR-A+, GÖKDEMİR, GÖKER, GÖKBERK, HİSAR-O+ und SİPER. Die Türkei investiert seit langem stark in die heimische Verteidigungsindustrie. Im Februar hatte Ankara sein erstes lokal entwickeltes Kampfflugzeug vorgestellt. Die USA wollten ihre eigenen Systeme nicht an Ankara liefern. Im amerikanischen Kongress gab es Widerstand gegen eine Lieferung, unter anderem wegen des Misstrauens vieler amerikanischer Politiker gegenüber der türkischen Regierung. Steel-Dome-Projekt Mit diesem ehrgeizigen Vorhaben soll ein robuster Schutzschild geschaffen werden, der den türkischen Luftraum gegen ein breites Spektrum von Bedrohungen, einschließlich ballistischer Raketen, Marschflugkörper, Flugzeuge und Drohnen, schützen kann. Das Steel-Dome-Projekt markiert einen entscheidenden Moment in der Industrialisierung der türkischen Verteidigung. Durch die Integration bestehender einheimischer Luftverteidigungssysteme mit fortschrittlichen Technologien will das Land ein umfassendes und vernetztes Luftverteidigungsnetz aufbauen. Dieser Ansatz wird das Situationsbewusstsein, die Reaktionszeiten und die Wirksamkeit des Systems insgesamt verbessern. Das System ist so konzipiert, dass mehrere Schichten von Luftverteidigungssystemen, Sensoren und Waffen in einem strukturierten Netzwerk miteinander integriert sind, wodurch eine Echtzeit – Luftraumüberwachung ermöglicht wird. Diese Informationen werden über künstliche Intelligenz an das Einsatzzentrum weitergeleitet. Zu den wichtigsten Komponenten des Steel Dome sollen gehören: Frühwarnradare: Zur rechtzeitigen Erkennung ankommender Bedrohungen aus großer Entfernung. Abfangraketen: Sie sind in der Lage, verschiedene Ziele in unterschiedlichen Höhen zu bekämpfen. Kommando- und Kontrollsysteme: Koordinierung und Optimierung des Verteidigungsnetzes. Künstliche Intelligenz: Bessere Entscheidungsfindung und Automatisierung Die Entwicklung des Steel Dome wird von mehreren Faktoren angetrieben, darunter die eskalierenden geopolitischen Spannungen in der Region, die zunehmende Komplexität der Bedrohungen aus der Luft und das Bestreben der Türkei, ein führender Exporteur von Verteidigungsgütern zu werden. Durch die Investition in diese Spitzentechnologie will die Türkei nicht nur ihren eigenen Luftraum schützen, sondern sich auch als wichtiger Akteur auf dem globalen Luftverteidigungsmarkt positionieren. Im weiteren Verlauf des Projekts wird die internationale Zusammenarbeit wahrscheinlich eine entscheidende Rolle spielen. Die Türkei hat bereits in der Vergangenheit mit verschiedenen Ländern bei Verteidigungsprojekten zusammengearbeitet, und es ist zu erwarten, dass Partnerschaften angestrebt werden, um die Fähigkeiten der Systems zu verbessern. Die Verwirklichung der Vision wird zweifellos Zeit und erhebliche Ressourcen erfordern. Wenn sie jedoch erfolgreich ist, wird sie eine große Errungenschaft für die türkische Verteidigungsindustrie darstellen und einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Sicherheitslage des Landes leisten.

Gastkommentar
Israel: Vergewaltigungen in Großfolteranlage Sde Teiman

Ein Gastkommentar von Michael Thomas Bereits im Mai wurde durch Whistleblower aus der israelischen Armee der wahre Charakter der bis dato verdeckt betriebenen Großfolteranlage Sde Teiman an die Öffentlichkeit gebracht (1). Das Grauen dort beschreiben zu wollen, würde zu einer unerträglichen Häufung von Superlativen führen, der beigefügte Link liefert dem Interessierten Einzelheiten dazu; zusammenfassend kann man sagen, dass es dort absichtsvoll und gezielt darum ging, die Qualen der Insassen effizient ins Unermessliche zu steigern. Da nun Zeugenaussagen von Inhaftierten und Soldaten, durch Ärzte erhobene, forensische Untersuchungen, Videoaufnahmen und Fotos an die Öffentlichkeit geraten waren, sah sich die israelische Regierung zum Handeln gezwungen. Die Militärpolizei hat nun neun Soldaten wegen des Verdachts, einen Häftling schwerstens unter anderem mit Gegenständen anal vergewaltigt zu haben, verhaftet. Diese Vergewaltigungen sind alles andere als „bedauerliche Einzelfälle“ und können, wie zu vermuten ist, auch nicht auf extreme, psychische Belastung der Täter reduziert werden. Der Verdacht kommt auf, dass Israel oder zumindest einige seiner Organisationseinheiten wie etwa das Militär das Stilmittel der Vergewaltigung gezielt einsetzt. So berichten aus israelischer Haft freigelassenen, palästinensische Frauen, dass sie zur Erpressung von Aussagen vergewaltigt und dabei gefilmt und fotografiert worden seien. Diese Aufnahmen sind dann gegen sie verwandt worden (2). Auch das Expertengremium der UN hat anhand von Beweisen eine dramatische Zunahme von Vergewaltigungen palästinensischer Frauen registriert. Das Phänomen der „Kriegsvergewaltigung“, wie das Bundesamt für Politische Bildung (bpd) das Verbrechen bezeichnet, ist nicht neu. Das bpd liefert dafür eine Typisierungsmöglichkeit, die für den Fall Israel von besonderem Interesse ist. Denn da heißt es etwa auf die Frage, was jemanden zum Vergewaltiger werden lässt (3): „ … Dies bezieht sich in diesem Kontext nicht auf psychologische Faktoren, sondern auf die Begleitumstände und Gründe, wegen derer eine Person einer bestimmten bewaffneten Gruppe beitritt, auf ihren Bildungsgrad, religiöse und/oder politische Überzeugungen, Familienstand sowie Drogen- oder Alkoholmissbrauch vor der Vergewaltigung.“ Bei den israelischen Tätern dürfte eine Konditionierung in religiösen und politischen Überzeugungsmustern vorliegen. In Verbindung mit extremen, rassistischen Vorstellungen, die in Israel weit verbreitet sind, tritt die Ansicht, es handele sich bei Palästinensern ohnehin nicht um vollwertige Menschen, auf jeden Fall erschwerend hinzu. Befeuert werden solche Vorstellungen von einigen rechtsextremistischen Rabbinern wie Eyal Karim, die im Zuge eines rassistischen Dogmas jüdisch-israelischen Soldaten die Vergewaltigung von Frauen des (nichtjüdischen) Feindes befürworten (4). Obschon die Militärführung bei Bekanntwerden dieser Äußerungen eines Rabbis, den sie zum Oberrabbiner des Militärs ernennen wollten, versucht hat, die fraglichen Textstellen zu relativieren, spricht der Originaltext Bände (5). Man muss jedoch in Zusammenhang mit der drastischen Sprache der israelischen Führung, die Palästinenser zu „Menschentieren“ erklärte, auch ein erschreckend weit verbreitetes Gedankengut erwähnen, nach welchem mancher Israeli von heute Palästinenser betrachtet wie seinerzeit die Nationalsozialisten Juden. Insbesondere wäre hier ein weltweit empört aufgenommenes, aber in Israel populäres Buch namens „Torat Hamelech“ (übers.: „Des Königs Thora“) zu erwähnen, dass in epischer Breite die Bevorrechtigung von Juden über alle anderen Menschen hervorhebt und vertritt. Darin vertreten extremistische Rabbis die Überzeugung, dass Juden gewissermaßen bei Bedarf Nichtjuden ohne weiteres töten dürften und sogar sollten. Selbst die Babies von Feinden seien zu töten. „Gojim“, wie Andersgläubige von manchen Juden genannt werden, fänden ihre Daseinsberechtigung darin, Juden zu dienen und zur Verfügung zu stehen. Dieses Denken kann und muss in jedem Fall in direkter Beziehung zu der nationalsozialistischen „Arier“-Vorstellung gesehen werden, denn zuweilen tritt es im gleichen Vokabular auch an die Öffentlichkeit. So erklärte der heute amtierende Sportminister von Israel, Miki Zohar, einem arabischen Abgeordneten 2019 in der Knesset, das jüdische Volk sei eine „besondere Rasse“ und dieser Abgeordnete könne ihm keine „Moral predigen“, da er gegen einen jüdischen Staat sei (6). Bei anderer Gelegenheit wurde er zuvor durchaus noch erheblich deutlicher und sprach wortwörtlich von der „Überlegenheit der jüdischen Rasse“ (7). Es kann nur vermutet werden, welche Eindrücke, Überzeugungen, politische Ansichten und religiöse Überzeugungsmuster die Täter, die in Sde Teimann wiederholt und mit entsetzlichsten Methoden sexuell gefoltert haben, dazu bewogen haben. Allerdings scheinen stahlharte, rechtsradikale Konditionierungen seitens der Regierung, die selbst von extremistischen Parteien abhängt, einen großen Teil an Verantwortung daran zu tragen. Die Verhaftung der neun Soldaten von Sde Teimann wird, wie die Erfahrung zeigt, mit großer Sicherheit nur ein inhalts- und folgenloses Feigenblatt für die israelische Regierung sein, die sich breitflächig dem Vorwurf der völligen Ignoranz aller Menschenrechte ausgesetzt und sich deshalb zum Handeln gezwungen sieht. Ein erschreckend mildes Urteil darf erwartet werden. Dies wird auch den empörten Kundgebungen geschuldet sein, die infolge der Verhaftungsaktion in ganz Israel und speziell vor der Großfolteranlage Sde Teimann stattgefunden haben, wo Rechtsradikale die Militärpolizei mit Gewalt von der Festnahme abhalten wollten. Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich, selber radikaler „Siedler“ im Westjordanland, forderte gar, man möge die Finger von den „heldenhaften Soldaten“ lassen. Mir ist nicht klar, ob den Menschen Israels die fatale Nähe zu dem Gedankengut derer, die einst Juden aufgrund sehr ähnlicher „Ideen“ verfolgten und in Massen töteten, bewusst ist. Und ebenso muss die Frage gestellt werden, welchen Standpunkt wir zu der Vorstellung, dass jemand, der vermittels von Gegenständen einen Wehrlosen grausam anal vergewaltigt, ein „Held“ sein könnte, einnehmen wollen. Auch hier sei noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass Minister Smotrich ebenso wie die Täter selbst eben keine „bedauerlichen Einzelfälle“ sind. Der empörte, zum Teil wütende Ausruf von Hunderttausenden Juden weltweit „Not in our name!“ jedenfalls schreibt fest, dass brutale Vorstellungen von einer „überlegenen Rasse“ keineswegs den jüdischen Glauben repräsentieren. Ebensowenig könnte man den heutigen Christen einen Hang dazu vorwerfen, Andersgläubige auf Scheiterhaufen zerren zu wollen. So, wie das eine nicht „jüdisch“ ist, ist das andere nicht „christlich“. Wir sind allerdings dazu gezwungen, genau darüber nachzudenken, was oder wen wir da mit viel Waffen und viel Geld unterstützen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
1. https://edition.cnn.com/2024/05/10/middleeast/israel-sde-teiman-detention-whistleblowers-intl-cmd/index.html 2. https://www.cair.com/cair_in_the_news/israeli-guards-rape-palestinian-women/ 3. https://sicherheitspolitik.bpb.de/de/m1/articles/sexual-violence-in-armed-conflict 4. https://www.timesofisrael.com/idf-taps-chief-rabbi-who-once-seemed-to-permit-wartime-rape/#:~:text=%E2%80%9CRabbi%20Karim%20never%20wrote%2C%20said,that%20it%20was%20explicitly%20forbidden. 5. https://www.kipa.co.il/%D7%A9%D7%90%D7%9C-%D7%90%D7%AA-%D7%94%D7%A8%D7%91/%d7%99%d7%a4%d7%aa-%d7%aa%d7%95%d7%90%d7%a8-%d7%a9%d7%91%d7%aa%d7%95%d7%a8%d7%94/ 6. https://www.timesofisrael.com/jewish-mk-to-arab-mk-the-jews-are-a-special-race/ 7. https://mondoweiss.net/2018/06/lawmaker-greatest-smartest/