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Sicherheit auf Festivals – Maßnahmen der Veranstalter und Tipps für Besucher

Auf verschiedenen Festivals treffen jährlich tausende Menschen aufeinander. Sie alle wollen eine gute Zeit haben, etwas Neues lernen, feiern und vieles mehr.

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Auf verschiedenen Festivals treffen jährlich tausende Menschen aufeinander. Sie alle wollen eine gute Zeit haben, etwas Neues lernen, feiern und vieles mehr.

Egal bei welchem Event, sei es das berühmt berüchtigte Rock am Ring, Parookaville oder Southside Festival, wenn so viele Menschen aufeinandertreffen, müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Der Erfolg eines Festivals hängt also nicht nur vom Lineup ab, sondern auch von der Planung der Veranstalter und dem Verhalten der Gäste.

Die Menschenmassen navigieren

Bei Festivals startet die Planung bereits bei der Anreise. Je größer das Event, desto komplizierter ist eine geregelte Anfahrt. In den meisten Fällen wird hier die Polizei hinzugezogen. Diese kümmert sich darum, dass die Menschen sicher auf das Gelände kommen und die Straßen nicht verstopfen, damit Nichtbesucher keine Probleme haben, von A nach B zu kommen. Auch die Parkplatz- und Übernachtungslage müssen geklärt sein, damit sich niemand um Parkplätze streiten muss oder keinen Platz für sein Zelt auf dem Gelände findet.

Damit während des Festivals alles gut verlaufen kann, die Besucher jederzeit auf das Gelände und vom Gelände herunterkommen können und keine Panik entsteht, ist ein reibungslos laufender Einlass das A und O.

Kilometerlange Warteschlangen, zu kleine Wartebereiche und enge Ein- und Ausgänge haben in der Vergangenheit schon oft zu schwerwiegenden Problemen geführt.

Viele Festival-Veranstalter setzen mittlerweile bei der Planung nicht nur auf ausreichend Platz, Personal und die Mitarbeit der Polizei, sondern auch auf eine Personenvereinzelungsanlage wie Drehkreuze oder Personenschleusen. Mithilfe dieser Maßnahmen werden mögliche Engpässe vermieden und der Personenstrom entzerrt.

Gesundheitliche Betreuung

Auf jedem Festival müssen Rettungskräfte stationiert sein, die jederzeit bereit für einen Einsatz sind. Die Zahl der anwesenden Rettungskräfte hängt immer auch von der Besucherzahl ab.

Zum Beispiel sind auf kleinen Festivals, auf denen bis zu 10.000 Besucher sind, circa 20-50 Rettungskräfte, darunter Sanitäter, Notärzte und freiwillige Helfer. So wird sichergestellt, dass immer freie Rettungskräfte verfügbar sind, sollte es zu einem medizinischen Notfall kommen.

Wenn während des Festivals Extremwetterlagen wie Starkregen, Überflutungen oder extrem hohe Temperaturen erwartet werden, stationieren die Veranstalter mehr Rettungskräfte, die im Fall der Fälle schnell eingreifen können.

Sicherheit – Was können Besucher tun?

Besucher eines Festivals können maßgeblich zu dessen Erfolg beitragen. Mit dem richtigen Verhalten, vor allem in Gefahrensituationen und medizinischen Notfällen kann jeder mithelfen.

Einige Dinge, die Festivalbesucher tun können, um zur persönlichen Sicherheit und der Sicherheit anderer beizutragen, sind:

  • Fluchtwege kennen
  • Treffpunkte vereinbaren, falls sich die Gruppe aus den Augen verliert
  • Alkoholkonsum regulieren
  • Wertsachen sicher aufbewahren
  • Respektvoller Umgang mit Besuchern und Mitarbeitenden
  • Anweisungen befolgen
  • Anderen helfen in Notlagen und bei gesundheitlichen Problemen

Wenn Festivalbesucher diese Dinge beachten, machen sie nicht nur sich selbst den Aufenthalt angenehmer und sicherer, sie helfen auch den Arbeitskräften vor Ort. Vor allem bei medizinischen Notfällen zählt jede Sekunde. Wenn man also einen Notfall mitbekommt, sollte man in jedem Fall schnellstmöglich helfen und die Rettungskräfte informieren.

Unter Alkohol- und Drogeneinfluss kann es auch passieren, dass es zu Konflikten zwischen den Festivalgästen kommt. Hier gilt es, wenn möglich, zu schlichten, um Schlimmeres zu verhindern. Wenn ein Eingreifen aber einen selbst in Gefahr bringen könnte, sollte man schnell das Sicherheitspersonal hinzuziehen, um sich und andere zu schützen.

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