Terrorismus
Türkei: Mindestens 20 Tote und über 100 Verletzte nach Bombenanschlag in Ankara

Im Rahmen der Kundgebung unter dem Motto „Arbeit, Frieden, Demokratie“ sollte für ein Ende des wiederaufgeflammten bewaffneten Konflikts zwischen dem türkischen Staat und der terroristischen PKK demonstriert werden. Auch Parlamentsabgeordnete hatten ihre Teilnahme an der Kundgebung angekündigt.

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Anschlag in Ankara: Mindestens 20 Tote nach Explosionen vor dem Hauptbahnhof

Ankara (nex) – Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte hat eine Explosion nahe dem Hauptbahnhof von Ankara am Samstagmorgen gefordert. Dort sollte der Treffpunkt für die Teilnehmer einer geplanten Friedensdemonstration sein, die von der Konföderation der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst (KESK) organisiert worden war.
Im Rahmen der Kundgebung unter dem Motto „Arbeit, Frieden, Demokratie“ sollte für ein Ende des wiederaufgeflammten bewaffneten Konflikts zwischen dem türkischen Staat und der terroristischen PKK demonstriert werden. Auch Parlamentsabgeordnete hatten ihre Teilnahme an der Kundgebung angekündigt.
Die Explosion soll sich um 10.05 Ortszeit ereignet haben. Als kurz danach Einsatzkräfte von Rettung und Polizei eintrafen, fanden sie bereits zahlreiche Leichen und Verletzte auf der Hipodrum-Straße vor dem Bahnhof vor, von wo aus die Kundgebung starten sollte. Die Ursache der Explosion ist bis dato ungeklärt.
Einigen Berichten zufolge soll es sich um ein Selbstmordattentat gehandelt haben. Augenzeugen zufolge sollen sich zwei Explosionen ereignet haben. Inzwischen ist Premierminister Ahmet Davutoğlu vom Innen- und Gesundheitsministerium über die Explosion unterrichtet worden und hat für 12 Uhr eine Krisensitzung mit dem Gouverneur von Ankara sowie mit den Spitzen von Geheimdienst und Polizei anberaumt.

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