Türkische Schule in Kolumbien eröffnet
Schuleröffnung: Kolumbiens Präsident Santos dankt Erdogan

Die türkische Entwicklungshilfeorganisation TIKA hat im ländlichen Kolumbien eine Schule errichtet. Am Dienstag fand eine feierliche Einweihungszeremonie unter Beisein des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos statt.

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Bogotoa (nex) – In Antioquia, einer Gegend im Nordwesten Kolumbiens, hat das

Türkischen Präsidiums für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) eine Schule für die ländliche Bevölkerung errichtet.

Bei der Einweihungszeremonie am Dienstag dankte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos ausdrücklich Präsident Recep Tayyip Erdogan für seine Unterstützung und seinen Beitrag zur Entwicklung des Landes.

Laut Anadolu Agency betonte Santos in seiner Rede die konstruktive Rolle, die die Türkei bei der Beilegung des innerkolumbianischen Konfliktes gespielt habe. Auch der türkischen Bevölkerung dankte er für ihre Unterstützung.

Präsident Juan Manuel Santos (Foto: AA)

Die Schule werde nicht nur der Bildung von Kindern aus dem ländlichen Raum dienen, sondern ebenfalls ein wichtiger Arbeitgeber der Region werden, so der kolumbianische Präsident, dem letztes Jahr für seine erfolgreichen Bemühungen zur Beendigung des Konfliktes mit der FARC der Friedensnobelpreis verliehen worden war.

Die Region Antioquia war besonders von Attacken durch FARC-Rebellen betroffen gewesen. Mit dem im letzten Jahr getroffenen Abkommen mit der FARC bieten sich nun Chancen auf eine friedliche Entwicklung.

TIKA hatte im Jahr 2013 ein Abkommen mit der kolumbianischen Präsidentialen Agentur für Internationale Kooperation geschlossen, um Ideen auszutauschen und die Zusammenarbeit zu stärken.

Es wurden gemeinsame Aktivitäten u.a. auf den Gebieten des Tourismus, der sozialen und ökonomischen Intrastruktur, der Wissenschaft und Technologie sowie Projekte zur Unterstützung der Landwirtschaft und lokaler Gemeinschaften anvisiert.

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