Start Panorama Ausland Necla Özmen Mutmaßliche Trump-Tochter Necla: Vater, lass Maduro frei!

Necla Özmen
Mutmaßliche Trump-Tochter Necla: Vater, lass Maduro frei!

Necla Özmen, die mutmaßliche Trump-Tochter aus Ankara, sorgt mit einem Appell an den US-Präsidenten für Aufsehen: „Vater, lass Maduro frei!“ Alle Infos hier.

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Ankara – In einer ungewöhnlichen Videobotschaft hat sich Necla Özmen, die vor türkischen Gerichten um die Anerkennung als Tochter von Donald Trump kämpft, direkt an das Weiße Haus gewandt.

Die 55-Jährige aus Ankara forderte den US-Präsidenten in einem aktuellen Appell auf, eine Kehrtwende in der Außenpolitik zu vollziehen: „Vater, bitte lass Maduro frei!“, so Özmen in einem Video.. Sie bezog sich dabei auf die Spannungen zwischen den USA und Venezuela und betonte, dass sie als seine Tochter wolle, dass er als „gütiger Anführer“ agiere und „kein Blut vergossen werde“.

Parallel zu ihren politischen Forderungen äußerte Özmen wachsende Sorge um ihre persönliche Sicherheit. Sie gab an, zu befürchten, aufgrund ihrer behaupteten Identität als Präsidententochter Ziel von Entführungen oder Lösegeldforderungen zu werden. Sie forderte die US-Behörden und die Botschaft in Ankara dazu auf, ihr Schutz zu gewähren.

Juristischer Kampf geht in die nächste Instanz

Während die politischen Appelle für Aufsehen sorgen, geht der Fall auf juristischer Ebene nun in die nächste Runde. Nachdem das 27. Familiengericht in Ankara die Vaterschaftsklage gegen Donald Trump in erster Instanz abgewiesen hatte, hat Özmen nun offiziell Berufung eingelegt.

Das Gericht hatte die Klage zuvor mit der Begründung abgewiesen, dass keine hinreichenden Beweise für eine Vaterschaft vorlägen, die einen erzwungenen DNA-Test rechtfertigen würden. Özmen hofft nun, in der höheren Instanz eine genetische Untersuchung erzwingen zu können.

Hintergrund: Wer ist Necla Özmen?

Die Geschichte von Necla Özmen sorgt in der Türkei bereits seit längerer Zeit für Schlagzeilen. Die 55-Jährige behauptet, dass ihre im Jahr 2017 verstorbene Ziehmutter ihr auf dem Sterbebett gestanden habe, nicht ihre biologische Mutter zu sein.

Laut Özmens Schilderungen wurde sie 1970 in einem Krankenhaus geboren und einer US-Bürgerin namens „Sophia“ abgenommen, die zu dieser Zeit eine Affäre mit Donald Trump gehabt haben soll.

Özmen ist überzeugt, dass Trump von ihrer Existenz weiß. In früheren Erklärungen kritisierte sie zudem Personen aus dem Umfeld des Präsidenten sowie Medienvertreter, die ihre Geschichte anzweifeln.

Gegenüber Medien sagte sie, dass sie ihren Kampf nicht nur als private Angelegenheit, sondern als Suche nach Gerechtigkeit betrachtet. Das Weiße Haus und die US-Botschaft in Ankara haben sich zu dem laufenden Verfahren und den Forderungen der Frau bislang nicht offiziell geäußert.

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