Russisch-türkische Beziehungen
Krise beendet: Russland importiert 50.000 Tonnen türkische Tomaten

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Mitteilung des russischen Energieministers Alexander Novak berichtet, haben sich die beiden Länder am 18. Oktober auf einen Import türkischer Tomaten über 50.000 Tonnen geeinigt.

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Moskau (nex) – Die seit 2015 anhaltende Tomaten-Krise zwischen der Türkei und Russland ist Medienberichten zufolge beendet.

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Mitteilung des russischen Energieministers Alexander Novak berichtet, haben sich die beiden Länder am 18. Oktober auf den Import von 50.000 Tonnen türkischer Tomaten geeinigt.

Die ersten Lieferungen seien ab dem 1. Dezember geplant, so Novak gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax. Novak, der auch Co-Vorsitzender einer russisch-türkischen Wirtschaftskommission ist, sagte, dass Russland für diese Lieferungen vier türkische Produzenten beauftragen werde.

Bereits im September teilte Moskau mit, dass Russland während der Wintersaison, wenn die russischen Produzenten „nicht in der Lage sind, die heimischen Bedürfnisse vollständig zu decken“, in kleinen Mengen Tomatenimporte aus der Türkei zulassen werde.

Während Erdogans Russlandbesuch am 3. Mai 2017 hatten er und Putin sich in allen Handelsfragen, einschließlich denen über Lebensmittel und Textilien, geeinigt. Lediglich beim Tomatenexport nach Russland konnte kein Konsens erreicht werden.

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets vonseiten der Türkei, aufgrund der Verletzung des nationalen Luftraums im Jahre 2015, hatte Moskau verschiedene Maßnahmen gegen Ankara ergriffen. Darunter fiel auch das Importverbot für türkische Landwirtschaftsprodukte sowie die Beendigung des visafreien Reisens für Türken. Russland verbot damals die Einfuhr von türkischem Obst und Gemüse, einschließlich Tomaten, Orangen, Äpfel, Aprikosen, Kohl, Brokkoli, Mandarinen, Birnen, Pfirsiche, Gurken, Pflaumen, Erdbeeren, Zwiebeln, Nelken und Geflügel.

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