Verfassungsreform in der Türkei
Referendum in der Türkei: Armenier sagen „Evet“

Die Armenier hätten seit der Regierungsübernahme der Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) im Jahr 2002 mehr Rechte erhalten als in der gesamten Geschichte der Republik, sagte der Vorsitzende der Armenischen Kirche und Generalsekretär der Interverbands-Plattform Harutyun Sanli in einem Interview.

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Istanbul (nex) – Die armenische Community in der Türkei hofft mit einem Ja zur Verfassungsreform bei dem auf den 16. April festgelegten Referendum auf ein Ende der bürokratischen Hürden.

Des Weiteren betrachte sie die Zeit nach dem Referendum als eine Gelegenheit zur weiteren Stärkung ihrer Rechte und Lösung ihrer Probleme.

Harutyun Sanli, Vorsitzender der Armenischen Kirche und Generalsekretär der Interverbands-Plattform (VADIP), gab in einem Interview mit der englischsprachigen Zeitung Dailysabah bekannt, dass ein bedeutender Anteil der armenischen Community bei dem Referendum mit Ja abstimmen werde.

„Bürokratische Erschwernisse werden verschwinden, wenn das Referendum mit einem Ja zur Verfassungsreform ausgeht“, beschreibt Sanli seine Hoffnung für die Post-Referendum-Ära.

Die Armenier hätten seit der Regierungsübernahme der Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) im Jahr 2002 mehr Rechte erhalten als in der gesamten Geschichte der Republik, betonte Sanli und wies darauf hin, dass die Community der AKP und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sehr viel schulde.

„Erdogan war der erste, der kam und sagte, auch die Armenier seien echte Bürger der Türkei“, erklärte Sanli. „Er schaffte unsere Bevormundung ab.“

Die AKP-Regierung unternimmt Anstrengungen, die Lage der Minderheiten in der Türkei zu verbessern. Des Weiteren achtet sie besonders auf die Rückgabe von Grundbesitz an diese. So haben die AKP-Regierungen seit 2002 mehr als 400 Immobilien an die armenische Community wieder zurücküberführt.

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