Terrorismus
Anschlag in Istanbul: Viele Opfer aus dem Nahen Osten und Nordafrika

Unter den vielen Toten und Verletzten des Anschlags auf den Istanbuler Club "Reina" sind auch eine große Anzahl von Menschen aus dem Nahen Osten und Nordafrika.

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Istanbul (nex) – Unter den vielen Toten und Verletzten des Anschlags auf den Istanbuler Club „Reina“ sind auch eine große Anzahl von Menschen aus dem Nahen Osten und Nordafrika.

Libyer, Marokkaner, Libanesen und Saudis seien unter den Toten, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf eine Stellungnahme der Familienministerin Betül Kaya.

Wie das israelische Außenministerium mitteilte, befindet sich auch eine israelische Staatsbürgerin unter den Opfern. Drei Todesopfer stammten zudem aus Jordanien. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf eine Stellungnahme des jordanischen Außenministeriums.

„Es gibt türkische und ausländische Opfer, die Mehrzahl sind aber Ausländer verschiedener Nationen wie Saudi Arabien, Marokko, Libanon oder Libyen“, so Familienministerin Kaya gegenüber türkischen Medien.

Medienberichten zufolge sollen mindestens zwei Angreifer mit Kalaschnikows bewaffnet in Weihnachtsmann-Kostümen den Club betreten und das Feuer eröffnet haben. Zum Tatzeitpunkt sollen sich fast 800 Personen im Club aufgehalten haben.

Reina-Besitzer Mehmet Kocarslan hatte gegenüber der türkischen Tageszeitung Hürriyet erklärt, dass ihn der US-amerikanische Geheimdienst vor einem Anschlag gewarnt hätte. Wie die US-Amerikaner zu diesen Informationen kamen, äußerte Kocarslan gegenüber der Zeitung nicht.

“Es gab Hinweise vom amerikanischen Geheimdienst. Sieben bis zehn Tage lang wurden hier in der Umgebung Vorkehrungen getroffen. Sogar im Wasser. Und was hat es gebracht? Der Angriff fand trotzdem statt”, so Kocarslan gegenüber Hürriyet.

Mindestens ein Täter ist noch auf der Flucht.

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