Flüchtlingskrise
CSU-Chef Seehofer: „Wir müssen die Türkei stärker unterstützen“

Seehofer plädierte dafür, die Türkei stärker in der Flüchtlingskrise zu unterstützen. Die bisher von der EU zugesagten eine Milliarde Euro für Flüchtlingslager in der Türkei, dem Libanon und in Jordanien seien "viel zu wenig". Die müsse wesentlich mehr Geld aufbringen und den Menschen vor Ort helfen.

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Berlin (dts) – Seehofer plädierte dafür, die Türkei stärker in der Flüchtlingskrise zu unterstützen. Die bisher von der EU zugesagten eine Milliarde Euro für Flüchtlingslager in der Türkei, dem Libanon und in Jordanien seien „viel zu wenig“. Die müsse wesentlich mehr Geld aufbringen und den Menschen vor Ort helfen. „Das hat sie viel zu lange versäumt.“ Man müsse sich genau ansehen, was Erdogan als Gegenleistung fordert. „Aber ich bin dafür, in dieser Situation realpolitisch zu agieren.“

CSU-Chef Horst Seehofer hat auch angekündigt, das Gespräch mit Wladimir Putin zu suchen. „Bayern wird den Kontakt mit Moskau bald wieder intensivieren“, sagte Seehofer in einem Interview der „Welt am Sonntag“. Eine Lösung des Syrien-Konflikts ohne Russland „wird es nicht geben“, so Seehofer.

Wenn die Luftangriffe zwischen den Mächten abgestimmt werden, sei dies ein Zeichen der Hoffnung. Einen Einsatz Deutschlands in Syrien schloss er aber aus. „Eine militärische Option für uns sehe ich jedenfalls nicht“, sagte der bayerische Ministerpräsident.

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