Soli-Abbau
Theurer: Altmaier ist ein Totalausfall als Wirtschaftsminister
Persischer Golf
Türkei errichtet weitere Militärbasis in Katar
Doha – Die Türkei wird in diesem Herbst eine neue Militärbasis in der Nähe der bestehenden gemeinsamen Kommandozentrale in Katar eröffnen und ihre Truppenpräsenz im Golfemirat deutlich ausbauen.
Die Türkei errichtete 2017 ihre erste Militärbasis in Katar auf der Grundlage eines Ende 2015 unterzeichneten bilateralen Sicherheitsabkommens, wobei die Basis Teil einer breiteren Sicherheitsbemühung der beiden Länder zur Bekämpfung nicht spezifizierter „gemeinsamer Feinde“ sein soll.
Türkische Soldaten wurden erstmals im Oktober 2015 nach Katar entsandt, um die bilateralen Beziehungen zu stärken. Doch seit die Nachbarn Katars, angeführt von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, das kleine Land im Juni 2017 unter eine Blockade gestellt haben, hat die militärische Präsenz der Türkei an Bedeutung gewonnen.
„Die Anzahl der Soldaten wird steigen. Unter Berücksichtigung der Interessen und der Sicherheit der Türkei werde ich keine genauen Zahlen angeben, aber ich kann sagen, dass sie eine drastische Menge erreichen wird“, so Hande Firat, die für die Tageszeitung Hurriyet Daily News Katar besuchte. Die Militärbasis werde voraussichtlich im Herbst von Katari Emir Tamin bin Hamad Al Thani und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eingeweiht werden. Laut Hurriyet soll die Basis unweit der Militärbasis Tariq bin Ziyad im Süden Dohas liegen, wo bereits rund 3.000 türkische Soldaten stationiert sind. Der Bau der neuen Basis soll bereits abgeschlossen sein.
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben Katar unter Druck gesetzt, seine militärische Zusammenarbeit mit der Türkei zu beenden, wobei die beiden Länder und ihre Verbündeten dem kleinen Golfkönigreich Mitte 2017 eine Handels- und Reiseblockade auferlegten. Die Türkei reagierte unbeeindruckt und entsandte noch mehr Truppen in das Land, was zu einer Abkühlung der Beziehungen zwischen Ankara und Riad führte.
Hurriyet nannte die türkische Präsenz im Golf ein „Gegengewicht“ sowohl für den Iran als auch für Saudi-Arabien und verwies auf den riesigen Reichtum an Erdgas in Katar und betonte die Bedeutung der Basis, insbesondere wenn man die Energiekriege in der Region betrachte.
Auch interessant
– Golfkrise – Vier arabische Staaten fordern Schließung des türkischen Militärstützpunktes in Katar
Vier arabische Staaten, die Katar wegen dessen angeblicher Unterstützung von Terror boykottieren, haben ihm ihm eine Liste mit 13 Forderungen zukommen lassen, in der unter anderem die Schließung des TV-Senders Al Jazeera gefordert werden.
Vier arabische Staaten fordern Schließung des türkischen Militärstützpunktes in Katar
Russland
Russland verlegt Tu-160-Bomber näher zu US-Grenzen
„Zwei strategische Bomber vom Typ Tu-160 der russischen Fernfliegerkräfte haben erstmals einen Nonstopflug von ihrem Stationierungsort zum Flugplatz ‚Anadyr‘ absolviert“, zitiert Sputnik das russische Verteidigungsministerium.
Demnach hätten die Maschinen innerhalb von acht Stunden eine Strecke von mehr als 6.000 Kilometern zurückgelegt. Der Flug sei ohne Nachtanken und im Rahmen einer planmäßigen flugtaktischen Übung der russischen Fernfliegerkräfte erfolgt, berichtet Sputnik weiter. Die Übung werde bis Ende dieser Woche andauern. Dabei seien insgesamt zehn Kampfjets im Einsatz, darunter auch strategische Bomber Tu-160 und Tu-95MS sowie Tankflugzeuge Il-78. Die Tupolew Tu-160 ist ein Überschall-Bomber mit interkontinentaler Reichweite und das größte Kampfflugzeug der Welt.
Wie Sputnik weiter berichtet, hatten die USA und Kanada im Zusammenhang mit dem Flug von russischen strategischen Bombern Tu-160 über der Arktis im Januar ihre Kampfjets aufsteigen lassen. Die US-Kampfjets starteten von einer Luftwaffenbasis in Alaska. Russische Kampfflieger vertreiben Nato-Jet nahe Minister-Flugzeug Laut einem Bericht des russischen Staatsfernsehens haben am gestrigen Dienstag russische Kampfjets ein F-18 Nato-Kampfflugzeug in der Nähe einer Maschine von Moskaus Verteidigungsminister Sergej Schoigu vertrieben. Der Nato-Kampfjet habe versucht, sich über neutralen Gewässern der Ostsee Schoigus Flugzeug zu nähern, berichteten der russische Medien. Das russische Militär habe den Nato-Kampfjet schließlich vertrieben.
Türkei
Türkischer Zoll: Caterham Rennwagen wartet auf zukünftigen Besitzer
Istanbul – Das türkische Handelsministerium verkauft über das Zollamt beschlagnahmte Waren und Fahrzeuge. Diese werden dort über Online-Ausschreibungen abgewickelt. Auch zwei voll ausgestattete Rennwagen sollen nun über eine Online-Ausschreibung bei der Regionaldirektion für Zoll und Außenhandel in Istanbul verkauft werden.
Seit 2014 ist die Adresse www.eihale.gov.tr über das staatliche Online-System e-devlet für Interessenten solcher Autos abrufbar. Es wurden seit der Einführung des e-ihale Systems in der Türkei bereits 26.486 Fahrzeuge und weitere 13.522 Artikel über Ausschreibungen verkauft. Aktuell haben sich 600.000 Nutzer angemeldet.
Gülten Kılınç von Erenköy Tasfiye İşletme (Erenköy Liquidations-Management) gegenüber CNN Türk: „Beim e-ihale System handelt es sich um ein neues, effektives System für unsere Bürger. Sie können uns unter der genannten Adresse erreichen und im Bereich FAQ Antworten auf ihre Fragen finden.“ Ein weiteres, sehr ausgefallenes Fahrzeug, das Modell eines Caterham SP/300. R 2, Baujahr 2011, erregt die allgemeine Aufmerksamkeit. Alle diese Autos befinden sich im Lager vom Zollamt Istanbul. Fahrzeuge, die vom türkischen Zoll beschlagnahmt wurden, werden in Kürze über das Online-Portal e-ihale, in einer Ausschreibung verkauft. Der Preis des Fahrzeugs wird von einer Kommission geschätzt und festgesetzt. Kılınç teilte zudem mit, dass in naher Zukunft detaillierte Informationen über die zum Verkauf angebotenen Rennwagen veröffentlicht werden sollen. Autoliebhaber können die Verkaufs- und Ausschreibungsprozesse unter der Adresse eihale.gov.tr verfolgen. Kılınç: „Durch das e-ihale System haben wir seit 2014 Waren im Wert von rund 870 Millionen TL veräußert. Das System ist leicht zugänglich. Alle unsere Verkäufe sind transparent. Unsere Bürger können dort problemlos auf alle Arten von Fahrzeugen und Gütern zugreifen.“
Syrien
Türkisch-amerikanische Sicherheitszone: Syrische Flüchtlinge erhoffen Rückkehr
China
Hui-Muslime: Peking löscht im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans Kultur und Religion aus






Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Erschienen bei Bitter Winter
Brasilien
Umweltschutz: Brasilianischer Präsident Bolsonaro empfiehlt „weniger Kaka zu machen“
The #Trump of #Brazil, #Bolsonaro is trying to take #Conservative to a whole new idiotic level through #Poop regulation…https://t.co/bL9H0BoHxb
— Brent Anderson (@neopaladine) August 10, 2019
Boeing 737 Max-Konkurrenz
Russland und Türkei planen gemeinsames Passagierflugzeug
Türkei
Nach Absage aus den USA: Türkei prüft bereits Kauf des russischen SU-35 Kampfjets
„Der Druck war in der Tat beispiellos. Wir begrüßen die ziemlich harte und kategorische Haltung von Präsident Erdogan. Wir glauben, dass nur diese Position es uns ermöglicht, tatsächlich einen freien und souveränen Dialog aufzubauen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in der Sendung „Moskau. Kreml. Putin“ des russischen TV-Kanals Rossiya-1TV im Mai. Russland und die Türkei gehörten laut Peskow zu den wenigen Länder auf der Welt, die souverän und selbstständig handeln könnten.
Nachdem die Bundesregierung im August 2015 den Abzug der deutschen Patriot-Abwehrraketen aus der Türkei angekündigt hatte, gab Ankara 2017 den Kauf des russischen System S-400 bekannt. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner gewarnt, dass sie, wenn der Kauf voranschreitet, die Teilnahme Ankaras am Jagdflugzeugprogramm F-35 neu bewerten müssten. „Die Türkei muss sich entscheiden“, warnte der amerikanische Vizepräsident Mike Pence letzte Woche. „Will sie ein echter Partner im erfolgreichsten Militärbündnis der Geschichte bleiben oder will sie die Sicherheit dieser Partnerschaft gefährden, indem sie solche rücksichtslosen Entscheidungen trifft, die unser NATO-Bündnis untergraben“, fragte Pence. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu drohte daraufhin mit einem Kauf russischer Kampfjets. „Es gibt die F-35, aber es gibt auch Flugzeuge, die in Russland hergestellt werden. Wenn wir keine F-35 kaufen können, wird die Türkei ähnliche Flugzeuge aus anderen Ländern kaufen. Und das wird so lange so fortgeführt, bis wir mit der Produktion unserer eigenen Kampfjets der fünften Generation beginnen“, zitiert der türkische Nachrichtensender NTV Cavusoglu. Russisch-türkischer Kampfjet Im vergangenen Mai haben Ankara und Moskau auch Pläne für die gemeinsame Entwicklung eines Kampfjets der fünften Generation angekündigt. Dafür seien bereits erste Testberatungen aufgenommen worden. „Wir beraten über die Kampfjets der Generation 4 ++ und führen auch die ersten Testberatungen zur fünften Generation durch, obwohl die Entscheidung auf höchster Ebene getroffen wird“, zitiert die russische Nachrichtenagentur Sputnik den Vize-Generaldirektor des russischen Rüstungskonzerns Rosoboronexport, Sergej Ladygin. Ladygin habe zudem betont, dass Russland der Türkei helfen werde, eine nationale Raketenabwehr mit höherer Fernwirkung aufzubauen, berichtet Sputnik unter Berufung auf ein Interview mit dem russischen TV-Sender „Swesda“ weiter.– „Jahrhundertschlacht“ – Kampfjet-Vergleich: Su-57 gegen F-22
Kampfjets Su-57 und F-22: Der eine ist rücksichtlos auf Wendigkeit, der andere auf Tarnkappenfähigkeit ausgelegt. Beide Maschinen haben ihre eigenen Stärken.
Kampfjet-Vergleich: Su-57 gegen F-22
Türkei
Außenminister Dacic lobt „Ehrlichkeit und Offenheit“ zwischen Serbien und Türkei
Neues Konsulat in der Türkei Serbien hat in der vergangenen Woche ein Honorarkonsulat im Nordwesten der Türkei eröffnet. Die Auslandsvertretung soll für die in der Türkei lebenden serbischen Staatsbürgern zuständig werden und ihnen bei Fragen zur Seite stehen. Zudem soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert und Kontakte zwischen den Unternehmern der beiden Länder gewährleistet werden. Im Jahr 2018 hatte Serbien auch in der Stadt Antalya ein Konsulat eröffnet. Das Honorarkonsulat wurde in der Provinz Edirne mit einer offiziellen Zeremonie in Anwesenheit von Honorkonsul Salih Akgul und Dacic eingeweiht. Dacic betonte bei der Zeremonie erneut die Bedeutung guter Beziehungen zwischen Serbien und der Türkei. „Dies ist das zweite Konsulat, das wir in weniger als einem Jahr eröffnen, und unser Ziel ist es, das Netzwerk weiter auszubauen“, sagte er. Im Jahre 2017 unterzeichnete der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan während seines Besuchs in Serbien ein Freihandelsabkommen. Das neue Abkommen soll die Aufnahme einer größeren Anzahl von Produkten ermöglichen. Dank des neuen Abkommens kann Serbien jährlich 5.000 Tonnen Rindfleisch, 25.000 Tonnen Sonnenblumenrohöl, 10.000 Tonnen raffiniertes Sonnenblumenöl, 15.000 Tonnen Sonnenblumenkerne, 5.000 Tonnen Soja, 1.000 Tonnen Zutaten für Tierfutter und 500 Tonnen spezifische Backwaren in die Türkei exportieren.Discussed bilateral relations w/First Deputy Prime Minister&FM Ivica Dacic of Serbia. Presented the jersey of Yeni Malatyaspor to my friend Dacic, who is a fan of Partizan. pic.twitter.com/bOjDrd8Gg7
— Mevlüt Çavuşoğlu (@MevlutCavusoglu) August 11, 2019
Zusätzlich zu den Kontingenten für die genannten neuen Produkte ermögliche das Abkommen Serbien auch, die bisherigen Kontingente für zollfreie Exporte von Erbsen, Bohnen, Zuckermais und Pflaumen zu verdoppeln. Die türkische und serbische Regierung haben sich für 2019 zum Ziel gesetzt, das Handelsvolumen auf 2 Milliarden Euro (2,25 US-Dollar) zu erhöhen. Nach den neuesten Zahlen, ist zudem die Zahl der serbischen Touristen, die die Türkei besuchen, die höchste aus den Balkanländern, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.
Dacic fügte hinzu, dass Serbien den Kampf der Türkei gegen die Organisation des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülens unterstütze. Ankara macht Gülen für den gescheiterten Putschversuch von 2016 verantwortlich. „Unsere Position ist klar, es gab eine Schule und sie wurde geschlossen. Unsere Beziehungen zu anderen Ländern waren immer offen, klar und ehrlich. Diese Beziehung hält an. Wir sind im Kampf gegen die FETO auf der Seite der Türkei“, sagte Dacic. (aa/nex)
