Glücksspielbranche
Casino-Testberichte 2025: Faire Bewertungen, echte Spielermeinungen, klare Sieger

Wenn Sie sich fragen, welches das beste online Casino Spiel ist, dann lohnt sich ein genauer Blick in die aktuellen Casino Testberichte. Dabei geht es nicht nur um den größten Bonus oder das bunte Grafikfeuerwerk. Wirklich zählt: Ist das Spiel fair? Wird es zuverlässig ausgezahlt? Haben Spieler echte Freude damit? In den neuesten Tests zeigen sich klare Trends: Anbieter setzen verstärkt auf Transparenz, fairere Bedingungen und echte Bewertungen von Spielern. Ein gutes Beispiel: In Deutschland werden legale Casinos mit gültiger Lizenz der Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder ausgewiesen. Wenn Sie also nach dem besten Online Casino Spiel suchen, sollten Sie auf diese Aspekte achten.

Warum „das beste Spiel“ nicht immer „das beste Casino“ ist

Wenn Sie auf der Suche nach den besten Spielen im Online Casino sind, dann lesen Sie mit: Das beste Spiele Online Casino Angebot umfasst viele Kategorien – Slots, Tischspiele, Live‑Casino – und nicht nur eine einzelne Titelwahl. Doch: Ein einziger Hit‑Slot kann trotzdem den Unterschied machen. Wenn Sie sich fragen, „welches ist das beste Online Casino Spiel“, dann schauen Sie auf:
  • Auszahlungsquote (RTP) und wie transparent diese angegeben wird.
  • Wie gut das Game-Design ist: Unterhaltsam, stabil, mobilfreundlich.
  • Bewertungen von echten Spielern – also nicht nur Werbe‑Versprechen.
In einer aktuellen Übersicht wird z. B. ausgeführt, dass seriöse Anbieter mit deutscher Lizenz eine Mindestquote und transparente Auszahlungspolitik garantieren. Das heißt: Wenn Sie ein Lieblingsspiel haben, prüfen Sie zuerst den Anbieter – dann das Spiel.

Die Sieger‑Spiele 2025 – Welche Titel stechen heraus?

An dieser Stelle kommen wir konkret zu drei starken Kandidaten, die in Tests und Rezensionen auffallen. Wir nennen sie als Beispiele dafür, wie das beste online Сasino Spiel aussehen kann.
  1. Primärer Slot‑Titel mit hoher RTP-Quote und starker Nutzerbewertung. (Leider führen manche Portale keine detaillierten Spiel-Namen auf; dafür aber Spielfamilien mit über 6.000 Titeln.)
  2. Ein Live‑Dealer Spiel, das speziell für mobile Nutzer optimiert wurde – wichtig, wenn Sie unterwegs spielen.
  3. Ein Tischspiel (Roulette, Blackjack) mit fairem Regelwerk, klaren Bedingungen und guter Auszahlungsstruktur.
Wenn Sie sich für ein Spiel entscheiden, lohnt sich also die Frage: Ist dies wirklich „das beste Online Casino Spiel“ für mich – meine Spielweise, mein Budget und meine Erwartungen?

Wie Sie durch Casino Testberichte zu besseren Entscheidungen kommen

Die Casino Testberichte liefern Ihnen eine Art Checkliste. Sie helfen Ihnen dabei, Anbieter und Spiele zu vergleichen – und echte Gewinner zu erkennen. Hier sind drei Tipps für Sie:
  • Achten Sie darauf, ob der Testbericht transparent offenlegt, wie bewertet wurde (Spielauswahl, Lizenzierung, Auszahlung, Bonusbedingungen).
  • Lesen Sie auch Nutzer‑Feedback, also Casino Rezensionen, nicht nur die Expertenmeinung. Oft zeigen sich in Spielerkommentaren Probleme, die in der Werbung übersehen werden.
  • Vergleichen Sie die Bewertungen verschiedener Tests – manche Anbieter schneiden stark bei Spielauswahl ab, aber schwächer bei Auszahlungen oder Bonusbedingungen. So erkennen Sie den wahren Sieger.
Eine Analyse zeigt: Nur Anbieter mit deutscher Lizenz und offenem Testverfahren wurden als „seriös“ bezeichnet. Wenn Sie also wählen, schauen Sie nicht nur auf das Spiel – sondern auch auf den Anbieter.

Fazit

Wenn wir Ihnen eine kurze Empfehlung mitgeben dürfen:
  • Sie möchten das beste online Casino Spiel finden: Starten Sie mit einem seriösen Anbieter, der in guten Testberichten hoch bewertet wird.
  • Sie suchen nach den beste Spiele online Casino allgemein: Achten Sie auf Vielfalt und Qualität – sowohl bei Slots als auch bei Tisch‑ oder Live‑Spielen.
  • Wenn die Frage lautet „welches ist das beste online Casino Spiel?“, dann überlegen Sie: Was gefällt mir, wie viel riskieren möchte ich, wie mobil möchte ich spielen?
Nutzen Sie die Casino Testberichte als Ihre Leitlinie – und kombinieren Sie das mit echten Spielermeinungen.
AUCH INTERESSANT

– Türkei – Historisches Scheidungsurteil in Istanbul: Ex-Ehemann muss „Katzenunterhalt“ für geliebte Haustiere zahlen

In einer bahnbrechenden Entscheidung, die landesweit für Aufsehen gesorgt hat, hat ein Familiengericht in Istanbul einen Mann dazu verurteilt, seiner Ex-Frau monatlich „Katzenunterhalt” für die Versorgung ihrer beiden gemeinsamen Katzen zu zahlen.

Historisches Scheidungsurteil in Istanbul: Ex-Ehemann muss „Katzenunterhalt“ für geliebte Haustiere zahlen

Glücksspielbranche
Im EU-Ausland lizenzierte Glücksspielangebote verursachen Milliardenverluste in Deutschland

Die Diskussion über nicht in Europa regulierte Glücksspielangebote gewinnt an Dynamik. Hintergrund sind neue Daten einer Analyse des Marktforschungsunternehmens YieldSec im Auftrag der European Casino Association. Die Untersuchung zeigt, dass der Markt für im EU-Ausland lizenzierte Online-Dienste erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf europäische Staaten, regulierte Betreiber und den fairen Wettbewerb hat. In diesem Zusammenhang wird zunehmend sichtbar, wie groß die Herausforderungen geworden sind, und das auch dort, wo nationale Kontrollmechanismen wie Lizenzsysteme, Registrierungsdatenbanken oder Aufsichtsstrukturen etabliert sind. Laut der Analyse generieren nicht in Europa regulierte Plattformen inzwischen Umsätze von rund 80 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Zahl verdeutlicht, wie weit der Markt gewachsen ist und wie hoch der Anreiz für Betreiber ist, über Ländergrenzen hinweg tätig zu werden. Gleichzeitig entsteht ein monetärer Schaden, der, ausgehend von einem durchschnittlichen Steuersatz von 25 Prozent auf Online-Erträge, auf 20 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt wird. Diese Summen spiegeln erhebliche Einbußen der nationalen Staatshaushalte wider. Die Behörden mehrerer europäischer Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Portugal und Spanien, haben deshalb eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart. Ziel ist ein koordinierter Ansatz, der auf gemeinsame Informationsflüsse, abgestimmte Maßnahmen und striktere Kontrollmechanismen setzt. Die Staaten sehen sich mit grenzüberschreitenden Strukturen konfrontiert, die sich klassischen nationalen Regulierungsmethoden entziehen.

Warum der Markt trotz strenger nationaler Regeln weiter zunimmt

Die Wachstumszahlen des Marktes für im Ausland lizenzierte Anbieter stellen die europäischen Aufsichtsbehörden vor grundlegende Fragen. Warum steigt die Aktivität trotz lizenzierter Angebote innerhalb der einzelnen Länder, und warum gelingt es nicht, nationale Systeme ausreichend durchzusetzen? Die YieldSec-Analyse verweist auf mehrere Faktoren. Erstens ist der digitale Glücksspielmarkt global aufgebaut. Betreiber können ihren Sitz in Ländern haben, in denen andere Regulierungsmodelle gelten und weniger strikte Vorgaben bestehen. Dadurch ergeben sich geringere operative Hemmnisse und teilweise niedrigere Kosten. Zweitens nutzen Anbieter länderübergreifende technische Infrastrukturen, um Webseiten, Apps und Zahlungsmethoden anzubieten, die nur schwer eindeutig zuzuordnen sind. So kann ein Anbieter seine Plattform zum Beispiel als Online Casino ohne OASIS in Malta lizenzieren und den strengen deutschen Vorgaben aus dem Weg gehen. Entscheidend ist dabei, dass zwar eine Lizenz existiert, diese jedoch nicht an europäische Kontrollsysteme angebunden ist. Und trotzdem lieben Spieler oft vor allem diese Angebote, da sie den Nutzer beim Spiel weniger einschränken.

Ein Markt, der staatliche und regulierte Anbieter belastet

Für europäische Staaten sind die genannten 20 Milliarden Euro an entgangener Steuerlast ein erheblicher Betrag, insbesondere weil lizenzierte Online-Märkte in vielen Ländern erst in den vergangenen Jahren aufgebaut oder reformiert wurden. Die Einnahmen aus der Online-Regulierung dienen in den meisten Staaten der Finanzierung staatlicher Aufgaben, darunter Infrastruktur, Kulturförderung und Sportprogramme. Wenn wesentliche Marktanteile zu Anbietern abwandern, die außerhalb der europäischen Regelwerke agieren, fällt dieser Steuerstrom weg. Die Auswirkungen betreffen aber nicht nur die Haushalte der Staaten, sondern auch die regulierten Glücksspielunternehmen selbst. Diese erwirtschafteten laut den veröffentlichten Zahlen im Jahr 2024 33,6 Milliarden Euro, also weniger als die Hälfte der im EU-Ausland lizenzierten Betreiber. Die Differenz zeigt, wie stark der Wettbewerb verzerrt wird, wenn Marktteilnehmer nicht denselben Verpflichtungen wie Abgaben, Verbraucherschutzstandards oder Sicherheitsvorgaben unterliegen. Aus Sicht der European Casino Association besteht daher die Gefahr, dass regulierte Unternehmen trotz Einhaltung aller nationalen Auflagen Marktanteile verlieren. Besonders problematisch sei die Tatsache, dass Nutzer aufgrund der täuschend ähnlichen Online-Auftritte oft nicht klar unterscheiden können, ob ein Angebot reguliert oder lediglich glaubwürdig inszeniert sei. Nicht zuletzt wird darauf hingewiesen, dass sich europäische Staaten durch die fehlenden Einnahmen strukturellen Herausforderungen gegenübersehen. In einigen Ländern hatten Regulierungsreformen der vergangenen Jahre zum Ziel, ein stabiles, kontrolliertes und steuerlich wirksames digitales Glücksspielsystem aufzubauen. Der parallele unregulierte Markt behindert jedoch die Wirksamkeit dieser Maßnahmen.

Gemeinsame europäische Gegenmaßnahmen

Die Studie von YieldSec hat europäischen Regulierungsbehörden Anlass gegeben, Maßnahmen enger miteinander zu verzahnen. Im Mittelpunkt der geplanten Kooperation steht der Informationsaustausch über Betreiber, Finanzstrukturen, technische Infrastrukturen und Plattformwechsel. Da viele Angebote innerhalb weniger Stunden ihre Domains, Serverstandorte oder Marketingwege ändern können, gilt ein länderübergreifender Ansatz als notwendig, um schneller reagieren zu können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die geplante Ausrichtung der Werberegulierung. Die beteiligten Staaten wollen verstärkt gegen Werbeformen vorgehen, die im EU-Ausland lizenzierte Anbieter in sozialen Netzwerken oder auf digitalen Plattformen nutzen. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass solche Anbieter durch aggressives Marketing sichtbar bleiben, obwohl sie nicht in den europäischen Lizenzrahmen eingebunden sind. Zudem ist vorgesehen, technische Lösungen zu entwickeln, die automatisiert Hinweise auf nicht in Europa regulierte Angebote erkennen können. Diese Systeme sollen dieselben Mechanismen nutzen, die auch bei der Erkennung von Markenfälschungen, Phishing-Strukturen oder betrügerischen Finanzseiten Anwendung finden. Behörden erwägen darüber hinaus, gemeinsame Standards zu definieren, die nationale Aufseher in ihren Kontrollen anwenden können. Die European Casino Association betrachtet diese Maßnahmen als Voraussetzung, um den Markt transparenter zu gestalten. Der Verband betont, dass es dabei nicht um eine inhaltliche Bewertung einzelner Modelle geht, sondern um die Sicherstellung eines funktionierenden Wettbewerbs, klarer Zuständigkeiten und nachvollziehbarer Steuerstrukturen.

Warum 2026 entscheidend werden könnte

Mehrere europäische Behörden gehen davon aus, dass die kommenden Jahre zur entscheidenden Phase werden könnten, um den digitalen Glücksspielmarkt strukturell zu stabilisieren. Gründe dafür sind die fortschreitende technologische Entwicklung, die wachsende Zahl internationaler Anbieter und die zunehmende Bedeutung digitaler Zahlungsmethoden. 2026 wird in mehreren Ländern als Referenzjahr genannt, weil größere Modernisierungen der nationalen Glücksspielgesetze geplant sind oder diskutiert werden. Damit erhält der europäische Binnenmarkt die Möglichkeit, seine Strukturen besser zu koordinieren. Die Zusammenarbeit der großen Regulierungsbehörden könnte ein erster Schritt sein, um europaweit einheitlichere Standards zu schaffen, und das unabhängig davon, wie national die konkreten Lizenzsysteme ausgestaltet sind. Die von YieldSec veröffentlichten Zahlen zeigen, wie viel wirtschaftliches Potenzial in einem regulierten Markt steckt und welche Summen verloren gehen, wenn große Marktsegmente nicht in nationale oder europäische Systeme eingebunden sind. Die kommenden Jahre werden deshalb maßgeblich bestimmen, ob die europäischen Staaten es schaffen, ihre digitale Glücksspielregulierung so auszurichten, dass sie international konkurrenzfähig bleibt und gleichzeitig stabile Rahmenbedingungen schafft.
AUCH INTERESSANT

– Türkei – Historisches Scheidungsurteil in Istanbul: Ex-Ehemann muss „Katzenunterhalt“ für geliebte Haustiere zahlen

In einer bahnbrechenden Entscheidung, die landesweit für Aufsehen gesorgt hat, hat ein Familiengericht in Istanbul einen Mann dazu verurteilt, seiner Ex-Frau monatlich „Katzenunterhalt” für die Versorgung ihrer beiden gemeinsamen Katzen zu zahlen.

Historisches Scheidungsurteil in Istanbul: Ex-Ehemann muss „Katzenunterhalt“ für geliebte Haustiere zahlen

Kommentar
Aserbaidschan war dem armenischen Separatismus nie naiv gegenüber

Von Dr. Michael Reinhard Heß Mehr als zwei Jahre nach dem Ende des Karabachkonflikts arbeiten Aserbaidschan und Armenien gemeinsam an einem Friedensplan und bereiten die Normalisierung der Beziehungen vor. Im Rahmen der Initiative „Friedensbrücke“ trafen fünf armenische Vertreter (die bisweilen als Experten, bisweilen als NGO-Vertreter gelabelt werden) in Baku ein und diskutierten mit aserbaidschanischen Kollegen über den Stand der Dinge zwischen Armenien und Aserbaidschan. Wer hätte vor sechs Jahren gedacht, dass dies heute möglich sein könnte? Der unten verlinkte Artikel mit einem aktuellen Interview des aserbaidschanischen Parlamentsabgeordneten Dr. Rizvan Nabiyev ordnet diesen Prozess aus aserbaidschanischer Sicht ein. Unabhängig vom weiteren Gang der Entwicklungen bieten die politischen Geschehnisse im Südkaukasus in den letzten fünf Jahren reichlich Stoff für Politiktheorieinteressierte auch außerhalb der Region. Der Umstand, dass es Aserbaidschans Führung durch ein beherztes militärisches Vorgehen gelungen ist, eine illegale separatistische und terroristische Bedrohung ein für alle Male zu beseitigen und dadurch einen faktischen Friedensprozess in Gang zu setzen, nachdem dreißig Jahre Verhandlung beziehungsweise Verhandlungssimulation (also Verhandlung ohne wirkliche Absicht, etwas zu tun), etwa durch die in diesem Jahr aufgelöste Minsk-Gruppe der OSZE, gar nichts bewirkt hatten, ist eine theoretische Herausforderung für alle, die (etwa in Bezug auf Russlands verbrecherischen Krieg in der Ukraine) das Mantra vor sich hertragen, Verhandlungen seien immer die einzige oder die beste Lösung. Der Befehl eines – auch noch autoritär regierenden – Staatsoberhaupts setzte dem Separatismus in Aserbaidschan erfolgreich ein Ende und schützte damit die Souveränität des Landes. Die Wurzeln dieses Separatismus lagen jedoch zu einem erheblichen Teil in zivilgesellschaftlichen und sich auf demokratische Traditionen berufenden Bestrebungen, darunter die Entwicklung von Großreich- und ethnischen Reinheitsphantasien durch sowjetisch-armenische Intellektuelle vor 1987 sowie Petitionen, Meetings, Pressekampagnen und Beeinflussungsaktionen der armenischen nationalistischen Lobby zwischen 1987 und 1991. Dieser Umstand stellt eine ernsthafte Herausforderung für all jene dar, die glauben, dass unter demokratischen Vorzeichen auftretende Bewegungen a) grundsätzlich gut seien und b) nur mit denselben demokratischen Mitteln bekämpft werden dürften und könnten. Meiner Meinung nach ist es ein tödlicher Irrtum, staatliche oder nichtstaatliche Akteure, deren prinzipielles und erklärtes Ziel die Zerstörung oder Unterwanderung eines fremden Staates ist, so zu behandeln, als seien sie nur Teile des politischen Systems des von ihnen angegriffenen Staates oder wollten oder könnten nur dies sein. Anhänger dieser Meinung behaupten etwa, man könne sich mit Putins Russland oder mit der AfD arrangieren, wenn man ihnen bestimmte Konzessionen mache. Bisher war immer das Gegenteil der Fall: Je mehr man den Feinden der Demokratie entgegenkommt, desto stärker intensivieren sie ihren Kampf gegen sie. Dass die AfD unsere demokratische Ordnung ablehnt und bekämpft, ist erwiesen. Dass Putins Verbrechersystem nur sich selbst huldigt, auch. Der Blick Aserbaidschans auf den armenischen Separatismus war niemals von jener Naivität geprägt, die etwa viele Deutsche bis heute im Umgang mit der Bedrohung durch die AfD oder Russland prägt. Zu den Gründen gehört, dass Aserbaidschan auf über ein Jahrhundert leid- und schmerzvolle Erfahrung mit den Folgen armenisch-chauvinistischen Denkens zurückblicken kann. Bei vielen in Deutschland herrscht dagegen die Vorstellung, dass mit der Sieg über den Nationalsozialismus im Jahr 1945 sowohl die Gefahr seines Wiederauftretens (wenn auch mit einer anderen Farbe) als auch die Gefahr, selber Opfer fremder imperialistischer Aggression zu werden, gewissermaßen ein für allemal gebannt sei. Als sei die Weltordnung nach 1945 gewissermaßen geheilt worden, als sei „Nie wieder“ eine Konstatierung und gleichbedeutend mit „Alles ist besser geworden“. Indem wir Deutschen uns selber das, wie man heute sieht, mehr als fragliche Attest ausstellten, aus der Geschichte gelernt zu haben, sind wir nicht nur blind geworden für unsere eigene Tendenz zur Wiederauflage von längst vergangen geglaubtem Übel, sondern auch für die tatsächliche Gefahr von außen. (Quelle)
ZUM AUTOR
PD Dr. Michael Reinhard Heß, geboren in Offenbach am Main, ist ein renommierter Turkologe, der an der Universität Frankfurt am Main Geschichte, Turkologie, Islamkunde und Griechische Philologie studierte. Nach seiner Promotion und Habilitation wirkt er seit 2005 als Privatdozent für Turkologie an der Freien Universität Berlin und hat über 130 wissenschaftliche Arbeiten verfasst, darunter Beiträge zur türkischen Literatur und Kulturgeschichte. Als Übersetzer und Gründer des Verlags Gulandot widmet er sich der Förderung türkischer Literatur in deutscher Sprache, etwa durch Werke zu Imadeddin Nasimi oder der kulturellen Bedeutung von Schuscha.
AUCH INTERESSANT

– Bergkarabach-Krise – Turkologe Heß: Was passiert in Karabach?

Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die damalige „Autonome Region Berg-Karabach“ (NKAO) brach Ende 1987 aus und weitete sich nach dem Zerfall der Sowjetunion zu einem vollumfänglichen Krieg aus.

Turkologe Heß: Was passiert in Karabach?

"Mental health tsunami"
Psychischer Kollaps: Gazakrieg stürzt Israel in beispiellose Krise

Jerusalem – Israel sieht sich laut der israelischen Zeitung Yedioth Ahronoth mit einem von Experten als „Tsunami der psychischen Gesundheit“ bezeichneten Problem konfrontiert: Angesichts steigender Suchtquoten und einer zunehmenden Schwächung des sozialen Zusammenhalts benötigen etwa zwei Millionen Bürger Unterstützung. In einem am Freitag veröffentlichten ausführlichen Bericht erklärte die Nachrichtenagentur, dass Fachleute für psychische Gesundheit Alarm geschlagen haben, da seit dem 7. Oktober 2023 die Zahl der Menschen, die Hilfe suchen, stark angestiegen ist. Gleichzeitig hat der Mangel an Therapeuten und psychologischen Dienstleistungen zu Befürchtungen geführt, dass dies katastrophale Folgen haben könnte. In der vergangenen Woche haben acht führende Organisationen für psychische Gesundheit die Regierung eindringlich gewarnt. Sie sprechen von einem beispiellosen Ausbruch einer Welle psychischer Erkrankungen, deren Ausmaß und Dynamik sie tief beunruhigt. „Der psychische Zustand und das Wohlbefinden der israelischen Gesellschaft befinden sich auf einem Tiefpunkt, den wir noch nie zuvor gesehen haben“, erklärte die Koalition und verwies auf weit verbreitete Anzeichen von Depressionen, Angstzuständen, aufdringlichen Gedanken und Erschöpfung. Sie warnte auch vor einem „tiefen und anhaltenden kollektiven Trauma“ und einem zunehmenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung, der sich auf künftige Generationen auswirken könnte.
Statistiken 
Von Yedioth Ahronoth zitierte Daten zeigen einen dramatischen Anstieg psychischer Probleme im ganzen Land. Die Diagnosen von Depressionen und Angstzuständen waren 2024 doppelt so hoch wie 2013, während die Fälle von PTBS von Oktober 2023 bis Ende 2024 jeden Monat um 70 Prozent zunahmen, was 23.600 neuen Patienten entspricht. Fast die Hälfte der Israelis berichtet von anhaltender Trauer, die Anrufe bei Hotlines für psychische Gesundheit haben sich versechsfacht, der Konsum von Psychopharmaka hat sich verdoppelt und Schlafstörungen sind während des Krieges um 19 Prozent gestiegen. Eine Studie von Clalit Health Services und dem Myers-JDC-Brookdale Institute ergab, dass die Hälfte der vom 7. Oktober Betroffenen immer noch zu kämpfen hat, während jeder Fünfte in der Gesamtbevölkerung unter schweren Funktionsbeeinträchtigungen leidet. Daten des Gesundheitsministeriums zeigen einen Anstieg der Therapiesitzungen um 25 Prozent seit dem 7. Oktober. Die Fälle von Kurzzeitpsychotherapie stiegen um 471 Prozent und erreichten 20.000 im Jahr 2024, verglichen mit 3.500 im Jahr 2022. Koalitionsorganisationen warnen, dass diese Zahlen nur diejenigen widerspiegeln, die behandelt werden, während das tatsächliche Ausmaß der Krise viel größer ist. Professor Merav Roth von der Universität Haifa berichtete von einem starken Anstieg von Depressionen, Angstzuständen, Suchterkrankungen, Eheproblemen und regressivem Verhalten bei Kindern. „Jeder Vierte ist derzeit suchtkrank“, sagte sie. „Dieser Anstieg ist erschreckend.“
Reaktion der Regierung und von Experten
Dr. Marina Kupchik, Vorsitzende der Israelischen Psychiatrischen Vereinigung, warnte, dass dringende Investitionen in die Rehabilitation von entscheidender Bedeutung seien. „Wenn wir nicht in die psychologische Rehabilitation des Landes investieren, werden wir in zwei oder drei Jahren einen höheren Preis zahlen – in Form von verlorenen Arbeitstagen, der Stabilität von Familien und Gemeinschaften und der beruflichen Funktionsfähigkeit.“ Das Gesundheitsministerium hat einen nationalen Rettungsplan vorgestellt, der darauf abzielt, die Zahl der Psychologen zu verdoppeln, die Gehälter zu verbessern, die psychiatrischen Stationen zu modernisieren und die häuslichen und gemeindenahen Dienste auszubauen. Die Kosten des Plans werden auf 1,7 Milliarden Schekel (517 Millionen US-Dollar) geschätzt. Erfahrene Kliniker argumentieren jedoch, dass die Reformen noch weiter gehen müssen. Yoram Shliar, Vorsitzender der Israelischen Psychologenvereinigung, kritisierte die Abhängigkeit von „Assistenten für psychische Gesundheit“ in Ausbildung, die nur eine dreimonatige Ausbildung absolvieren, im Vergleich zu acht Jahren für voll qualifizierte Kliniker. Dr. Ilana Lach warnte: „Man kann eine blutende Wunde nicht einfach mit einem Pflaster versorgen. Das Gesundheitssystem für psychische Erkrankungen muss von Grund auf neu aufgebaut werden.“

November 1992
Von Mölln bis heute: Der lange Schatten des rechten Terrors

Von Kemal Bölge Die Mörder wussten, dass in den Häusern türkische Familien lebten. Durch den Brandanschlag in der Mühlenstraße in Mölln verloren zwei Mädchen – die 10-jährige Yeliz Arslan und die 14-jährige Ayşe Yılmaz – sowie die 51-jährige Bahide Arslan ihr Leben. Neun weitere Menschen wurden bei diesem feigen Verbrechen verletzt. Besonders perfide agierten die Täter, als sie nach der Tat anonym bei Feuerwehr und Polizei anriefen, um auf die brennenden Häuser aufmerksam zu machen – und die Gespräche mit „Heil Hitler“ beendeten. Wenige Tage später wurden die Neonazis festgenommen, die von den Sicherheitsbehörden der Skinhead-Szene zugeordnet worden waren. Vor dem Oberlandesgericht Schleswig-Holstein wurde Michael P. wegen dreifachen Mordes und mehrfachen Mordversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt, während Lars C. nach Jugendstrafrecht eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren erhielt. In der Urteilsbegründung sah das Gericht als erwiesen an, dass die Angeklagten das Abbrennen der beiden Häuser nicht nur wollten, sondern den Tod der Bewohner bewusst in Kauf nahmen. Dennoch kamen beide Täter frühzeitig wieder frei: Lars C. im Jahr 2000, Michael P. 2007. Bereits vor dem rassistischen Anschlag von Mölln erschütterten zahlreiche Angriffe auf Migrantinnen und Migranten und auf Asylunterkünfte das Land. Eine Welle rassistisch motivierter Gewalt zog sich durch Deutschland – und nur ein halbes Jahr später, in der Nacht des 29. Mai 1993, zündeten vier Neonazis das Haus der türkischen Familie Genç in Solingen an. Bei dem Brand starben die 27-jährige Gürsün Genç, die 18-jährige Hatice Genç, die 12-jährige Gülistan Öztürk, die 4-jährige Saime Genç und die 9-jährige Hülya Genç. Der Jurist Mehmet Daimagüler, der im Münchner NSU-Prozess Hinterbliebene zweier Opfer vertreten hatte, stellte später fest, dass sich „im Umgang Deutschlands mit rassistischem Terror in den letzten 25 Jahren kaum etwas verändert“ habe. 2025 – im Gedenken an die Opfer des rassistisch motivierten Terrors von Mölln, Solingen und all der vielen weiteren Anschläge, die nie hätten geschehen dürfen.
ZUM THEMA

– Solingen – Straße soll nach Mevlüde Genc benannt werden

Am heutigen Dienstag wurde in Solingen unter reger Teilnahme das Totengebet für die am Sonntag verstorbene Mevlüde Genc gemeinsam verrichtet.

Straße soll nach Mevlüde Genc benannt werden

Kommentar
Wenn Schlagzeilen schneller werden als unser Mitgefühl

0
Von Henriette Wild Manchmal frage ich mich, ob unsere Welt überhaupt noch atmet. Kaum öffnet man das Handy, prasseln neue Schlagzeilen auf einen ein. Eine Überschrift schlimmer als die andere. Kaum hat man eine verarbeitet, steht schon die nächste in dicken Buchstaben auf dem Bildschirm. Es fühlt sich an, als würde niemand mehr innehalten, nicht einmal für einen Moment. Besonders deutlich wurde mir das wieder, als die tragische Nachricht von der Familie Böcek aus Istanbul bekannt wurde. Eine ganze Familie wurde aus dem Leben gerissen. Diese Menschen waren noch nicht einmal unter der Erde, da tauchten schon die nächsten Schlagzeilen auf: Weitere Todesfälle, neue Verdachtsfälle auf Vergiftungen, neue Katastrophen. Ein schreckliches Unglück jagte das andere, und das alles innerhalb weniger Stunden. Ich finde das sehr erschreckend. Nicht nur wegen der Tragödien selbst, sondern wegen der Eile, mit der wir sie konsumieren. Es bleibt kaum Zeit, überhaupt zu begreifen, was da passiert ist. Es entsteht kaum Raum für Mitgefühl, kaum Raum für Trauer. Und viel zu selten nehmen wir uns die notwendige Zeit, über die Menschen hinter den Schlagzeilen nachzudenken. Jede dieser Meldungen ist mehr als ein kurzer Moment im Nachrichtenticker. Da stehen Familien dahinter, Nachbarn, Freunde, Leben, die plötzlich stillstehen. Und wir? Wir scrollen weiter. Nicht, weil wir herzlos wären, sondern weil uns dieser ständig rasende Nachrichtenstrom dazu zwingt, Schritt zu halten. Dabei wäre genau jetzt etwas anderes nötig: Ein kurzer Halt. Ein Atemzug. Ein Moment, in dem wir uns wirklich mit dem Geschehen befassen, statt einfach weiterzugehen. Unsere Gesellschaft hat das schnelle Reagieren perfektioniert, aber das bewusste Fühlen scheint dabei irgendwo auf der Strecke geblieben zu sein. Vielleicht sollten wir wieder lernen, die Welt für einen Moment leiser zu drehen. Nachrichten nicht nur zu lesen, sondern zu würdigen. Ein bisschen länger bei einem Schicksal zu verweilen, bevor wir das nächste anklicken. Nicht wegschauen, aber auch nicht jagen. Denn wenn Mitgefühl keine Zeit mehr bekommt, leidet am Ende nicht nur die Menschlichkeit, sondern auch unsere Fähigkeit, aus all dem etwas zu lernen.
Zum Thema

Tragödie in der Türkei Vierter Todesfall in Istanbul: Familienvater verstorben

In Istanbul-Fatih kam nun auch Servet Böcek, der wegen Verdachts auf Lebensmittelvergiftung seine Frau und zwei Kinder verloren hatte und auf der Intensivstation behandelt wurde, ums Leben.

Vierter Todesfall in Istanbul: Familienvater verstorben
 

Türkei
Berufungsgericht bestätigt Plagiatsurteil gegen Elif Şafak

Istanbul – Ein Berufungsgericht in Istanbul hat ein Plagiatsurteil gegen die Schriftstellerin Elif Şafak bestätigt. Der 16. Zivilsenat des Regionalen Berufungsgerichts entschied zugunsten der Klägerin, der Autorin und Journalistin Mine Kırıkkanat. Sie wirft Şafak vor, in deren 2002 erschienenem Roman Bit Palas Passagen aus ihrer eigenen 1990 veröffentlichten Novelle Sinek Sarayı übernommen zu haben. Die deutsche Übersetzung von Şafaks Roman erschien 2008 unter dem Titel Der Bonbonpalast. Nach Auffassung des Gerichts gehen die Übereinstimmungen „über bloße Inspiration hinaus“. Ein Gutachten bestätigte demnach klare Parallelen in Handlung, Figuren und Aufbau. Kırıkkanat zeigte sich nach der Entscheidung auf der Plattform X erleichtert. Die Entscheidung sei ein wichtiger Schritt zum Schutz geistigen Eigentums, erklärte sie. Die Berufungsanträge Şafaks und ihres Verlags Doğan Kitap wurden abgewiesen. Kırıkkanat hat Anspruch auf Schadensersatz. Sie hatte die Klage im November 2021 wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht. Kemal Bölge/Istanbul

Reisen
Winterurlaub in Deutschland Drei Regionen, drei Wohlfühlorte

0
Von Helene Mild Wenn der Winter sich von seiner ruhigen Seite zeigt, die Landschaft in sanftes Weiß hüllt und die Luft klar und frisch ist, dann bekommt ein Winterurlaub in Deutschland seinen ganz besonderen Reiz. Zwischen Bergen, Wäldern und vulkanischen Seen gibt es drei Regionen, die als idealer Ausgangspunkt für winterliche Erlebnisse einladen. Jedes Gebiet hat seinen völlig eigenen Charakter und bietet sehr komfortable Unterkünfte, die einen Aufenthalt besonders angenehm gestalten. Ein Winterurlaub in Deutschland bedeutet nicht nur kurze Wege, sondern auch eine wunderbare Vielfalt an winterlichen Impressionen. Ob man die Stille einer Schneelandschaft sucht, oder eher Lust auf aktive Tage im Schnee hat oder doch lieber gemütliche Wellnessstunden bevorzugt, hier findet jeder den Winter, der zu ihm passt. Die Kombination aus Naturerlebnis, regionalem Charme und modernen Unterkünften macht Deutschland zu einem überraschend vielseitigen Winterreiseziel. Und das Beste: All das liegt näher, als man denkt und lässt sich ohne großen Aufwand genießen.

Das märchenhafte Allgäu mit exklusivem Komfort

Das Allgäu gehört zu den beliebtesten Regionen für einen Winterurlaub in Deutschland. Ob mit der Familie oder mit Freunden, die großartigen Gipfel und die tief verschneiten Wälder bieten Entspannung für jedermann. Inmitten dieser Natur befindet sich ein moderner Ferienpark, der sich perfekt dafür eignet, die winterliche Atmosphäre zu genießen. Von hier aus lassen sich Skiabfahrten zu den bekannten Allgäuer Skigebieten erreichen. Aber auch die Schneeschuhwanderer oder die Spaziergänger kommen im Allgäu auf ihre Kosten. Und die zahlreichen Rodel- und Schlittenbahnen bieten jedem Alter einen ganz besonderen Spaß. Natürlich darf der Komfort auch im Winterurlaub in Deutschland nicht fehlen. Vor dem Kamin, in der Sauna oder im Whirlpool lässt sich nach einem frostigen Tag viel Wärme und Gemütlichkeit tanken. Das Allgäu hat für jeden den perfekten Mix aus aktiven und entspannten Wintermomenten. Auch barrierefreie Optionen sind selbstverständlich komfortabel, modern und so gestaltet, dass alle gemeinsam den Winter erleben können.

Hochsauerland – Wintervielfalt im westdeutschen Mittelgebirge

Das Hochsauerland ist ein kleines Winterwunder. Viele unterschätzen seine Schneesicherheit, bis sie es selbst erleben. Die Region bietet eines der größten Wintersportgebiete nördlich der Alpen und verbindet Aktivtage mit einer überraschenden Portion Ruhe.

Komfort der Unterkünfte im Hochsauerland

Die verschiedenen Erlebnisklassen hier sind eine Einladung, ganz nach seinen Wünschen den Winter zu gestalten. Viel Platz für Familien, stilvolle Rückzugsorte für Paare oder großzügige Häuser für Freunde. Im Hochsauerland kommt jeder auf seine Kosten. Warme Wohnbereiche mit Kamin schaffen eine Atmosphäre, die nur im Winter entsteht: gemütlich und völlig entspannt. Je nach gewählter Kategorie dürfen sich Gäste auf private Saunen, helle Wohlfühlbäder oder Terrassen freuen, die eine stille winterliche Aussicht bieten. Natürlich gibt es auch hier barrierefreie Einheiten, damit niemand auf winterliche Abenteuer verzichten muss.

Winteraktivitäten im Hochsauerland

Nahezu 100 Kilometer Pisten und Loipen durch tief verschneite Wälder, Wanderwege und kinderfreundliche Rodelhänge machen diese Region zu einem abwechslungsreichen Winterurlaub. Und das Schönste: Nach jedem kalten Tag wartet ein warmes und komfortables Zuhause.

Vulkaneifel – Stille, Natur und ein sanfter Winter

Die ruhigste Form des Winters kann man in der Eifel erleben. Kein Remmidemmi, keine überfüllten Hänge. Diese Region wird von sanften Hügeln, einer vulkanischen Landschaft und Wäldern, die im Winter fast verzaubert wirken, geprägt. Ein Ort, an dem man zur Ruhe kommt, ohne sich abseits zu fühlen.

Komfort der Unterkünfte in der Eifel

Auch hier gibt es Ferienunterkünfte, die von behaglich bis luxuriös reichen. Perfekt für alle, die einen Winter suchen, um die Ruhe zu genießen. Moderne Elemente verbunden mit einem warmen Design sowie bevorzugten natürlichen Materialen, geben den Unterkünften einen besonders freundlichen Charakter. Und wer sich etwas Komfort gönnen möchte, findet Häuser mit einer privater Sauna, einem wärmenden Kamin oder Wellnesszugaben, die jeden Tag zu einem besonderen Tag machen. Barrierefreie Varianten sorgen dafür, dass wirklich alle die Schönheit dieses Winters genießen können.

Winterspaß in der Eifel

Im Winter kann man in der Eifel gut wandern gehen, zum Beispiel an den Maaren. Es gibt Loipen zum Langlaufen durch ruhige Wälder, kleine Hügel zum Rodeln und schnuckelige Winterorte in der Nähe. In der Eifel ist der Winter einfach gemütlich und total entspannt.

Winterurlaub in Deutschland – drei Regionen mit allen Möglichkeiten

Ob mit Alpenblick, im Mittelgebirge oder in vulkanischer Landschaft, hier findet jeder den perfekten Ort für einen entspannten Winterurlaub in Deutschland. Die Mischung aus Natur, Komfort und schönen Erlebnissen macht diese Regionen so besonders. Mal ist der Winter aktiv und aufregend, mal ruhig und erholsam, aber immer genau richtig.
AUCH INTERESSANT

NEX24-Interview Gaziantep: Interview mit Oberbürgermeisterin Fatma Şahin

Gaziantep Oberbürgermeisterin Fatma Şahin live bei GastroAntep 2025: Touristen, Investoren aus Deutschland sehr willkommen

Gaziantep: Interview mit Oberbürgermeisterin Fatma Şahin

Pestizid-Vergiftung
Bali: Tote und über 20 Verletzte nach Vergiftung im Hostel

0
Denpasar – Ein spannendes Backpacking-Abenteuer wurde für eine Gruppe junger Reisender zum Albtraum, als die 25-jährige chinesische Touristin Deqing Zhuoga tot in ihrem Zimmer in einem Hostel aufgefunden wurde. Berichten zufolge kam es zu einer Massenvergiftung, bei der mindestens 20 weitere Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Behörden vermuten, dass der Vorfall mit einer kürzlich durchgeführten Begasung wegen eines schweren Bettwanzenbefalls in Zusammenhang stehen könnte, was dringende Fragen zur Sicherheit in Unterkünften in diesem beliebten indonesischen Urlaubsort aufwirft. Das Grauen ereignete sich im Clandestino Hostel, einem selbsternannten „Party-Hostel” im Küstendorf Canggu, das für seine nächtlichen gesellschaftlichen Veranstaltungen und kostenlosen gemeinsamen Abendessen bekannt ist, die Alleinreisende aus aller Welt anziehen. Zhuoga, die erst seit wenigen Tagen in einem Mehrbettzimmer wohnte, nahm am 31. August zusammen mit anderen Gästen an einem gemeinsamen Abendessen teil. Innerhalb weniger Stunden brach Chaos aus, als bis zu 20 Personen – darunter auch Zhuoga – heftige Symptome zeigten: starkes Erbrechen, hohes Fieber, Schüttelfrost und in einigen Fällen Blut im Erbrochenen, berichtet Daily Mail. Zhuogas Mitbewohnerin, Leila Li, eine Mitreisende aus China, schilderte Reportern die schreckliche Szene. „Sie war zu krank, um sich zu bewegen oder Hilfe zu rufen, und lag stundenlang in ihrem Bett und erbrach sich, während andere Gäste um Hilfe rannten“, sagte Li. Obwohl sie ihre Freundin drängte, sich in ärztliche Behandlung zu begeben, antwortete Zhuoga nie auf ihre SMS. Li selbst wurde dreimal zu einem medizinischen Zentrum gebracht, bevor endlich ein Krankenwagen eintraf, wo die Ärzte bei ihr eine Kombination aus Pestizid- und Lebensmittelvergiftung diagnostizierten – weit entfernt von der ursprünglich vermuteten „Bali-Bauchkrankheit“, der häufigen Reisediarrhö, die oft auf kontaminierte Straßenverpflegung zurückgeführt wird. „Mein Arzt bestätigte, dass es sich um eine Vergiftung durch Pestizide und Lebensmittelvergiftung handelte“, sagte sie. „Als ich das Hostel verließ, ging es mir besser, aber als ich in das Zimmer zurückkehrte, traten die Symptome wieder auf.“ Sie sagte, Zhuoga habe erwähnt, dass ein benachbarter Schlafsaal kürzlich wegen einer schweren Bettwanzenplage zur Desinfektion geschlossen worden sei. Inspektor Ahmad hat bestätigt, dass das Hostel aufgrund der vielen Gäste mit identischen Symptomen weiteren Untersuchungen unterzogen wird, aber die Überlebenden sagen, dass die Behörden viel zu langsam sind und befürchten, dass weitere Reisende zu Schaden kommen könnten. „Sie versuchen, die Sache zu vertuschen, und ich möchte die Leute warnen, damit so etwas nicht noch einmal passiert“, sagte Frau Li.
AUCH INTERESSANT

– Tragödie in der Türkei – Vierter Todesfall in Istanbul: Familienvater verstorben

In Istanbul-Fatih kam nun auch Servet Böcek, der wegen Verdachts auf Lebensmittelvergiftung seine Frau und zwei Kinder verloren hatte und auf der Intensivstation behandelt wurde, ums Leben.

Vierter Todesfall in Istanbul: Familienvater verstorben

Gaza-Konflikt
„Massaker in Gaza“: Pep Guardiola verurteilt Israel

Madrid – In einem hitzigen Radiointerview hat Pep Guardiola, Trainer von Manchester City, heftige Kritik an Israel geübt. Er warf dem Land „Massaker“ in Gaza vor und beklagte, dass die Welt das palästinensische Volk angesichts seines anhaltenden Leidens praktisch „im Stich gelassen“ habe. Der 54-jährige spanische Trainer gab am Montag dem Radiosender RAC1 ein Interview, kurz vor dem hochkarätigen Benefizspiel zwischen Katalonien und Palästina, das am Dienstag im Lluis-Companys-Stadion in Barcelona stattfand. Die Begegnung, deren Einnahmen der humanitären Hilfe und dem Wiederaufbau in Gaza zugutekommen, wurde von den Organisatoren bewusst als starkes Zeichen der Solidarität präsentiert. „Heutzutage weiß jeder alles, und mit diesem Spiel werden die Palästinenser sehen, dass es einen Teil der Welt gibt, der sich um sie kümmert“, sagte Guardiola und betonte, dass die Veranstaltung weit über reine Symbolik hinausgeht. Guardiolas Kommentare waren unverblümt und ungefiltert und bezogen sich direkt auf die erschütternden Bilder aus der Region. „Jedes Mal, wenn ich mir vorstelle, was mit den Menschen in Palästina geschieht, habe ich das Gefühl, dass die ganze Welt sie im Stich gelassen hat“, erklärte er mit frustrierter Stimme, wie Daily Mail berichtet.
„Vernichtung eines ganzen Volkes“
Er lehnte Euphemismen für die Gewalt ab und fragte: „Seit sehr langer Zeit lassen wir dort die Vernichtung eines ganzen Volkes zu. Weil sie sagen: ‚Sagt nicht Völkermord‘, frage ich mich, was es dann ist. Die Menschen, die dort leben, haben wir im Stich gelassen.“ Der ehemalige Trainer von Barcelona und Bayern München, bekannt für sein taktisches Genie auf dem Spielfeld, hielt sich nicht zurück, als er die Asymmetrie des Konflikts verurteilte. „Ich kann mir niemanden auf dieser Welt vorstellen, der das verteidigen könnte. Ich kann es einfach nicht begreifen“, sagte er und fügte hinzu, dass er persönlich Juden und Israelis kenne, aber noch niemanden getroffen habe, der „die Bilder, die wir sehen“ rechtfertigen könnte. Guardiola stellte das Thema nicht als parteipolitischen Kampf, sondern als humanitäre Krise dar und betonte: „Es geht nicht darum, sich auf die Seite derer zu stellen, die Recht haben. Es geht darum, dass sie die Bilder sehen und unsere Kinder könnten dort sein.“
„Auf der Seite Palästinas“
Guardiola machte seine Haltung unmissverständlich klar: „Ich stehe absolut auf der Seite Palästinas, der unschuldigen Menschen, die täglich ermordet werden, weil der Mann, der dies ausarbeitet, entscheidet, was er entscheidet. Denn wenn er nicht in der Lage ist, es durch einen Waffenstillstand, eine Geste, die von Ihnen erwähnte Symbolik zu lösen, sondern nur durch Gewalt. Der eine hat extrem mächtige Waffen und der andere nicht.“ Das Interview findet vor dem Hintergrund des Krieges zwischen Israel und der Hamas statt, der nach den Angriffen der Hamas am 7. Oktober 2023 ausgebrochen ist, bei denen 1.219 Menschen in Israel getötet wurden, überwiegend Zivilisten. Die darauf folgende militärische Reaktion Israels hat Gaza verwüstet. Das Gesundheitsministerium des Gebiets, dessen Zahlen von den Vereinten Nationen als zuverlässig eingestuft werden, meldet über 70.000 palästinensische Todesopfer, darunter überwiegend Zivilisten, darunter Frauen und Kinder.
UN: „Israel begeht einen Völkermord“
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen kam im September zu dem Schluss, dass Israel in Gaza Völkermord begangen hat, eine Feststellung, die internationale Empörung ausgelöst hat. Guardiolas Worte spiegeln eine wachsende Zahl von Stimmen in der Sportwelt wider, die Rechenschaft fordern.
Israel soll von sportlichen Wettbewerben ausgeschlossen werden
Erst letzte Woche forderte ein von rund 70 Sportlern unterzeichneter Brief – darunter Stars der Premier League, der ehemalige englische Cricketspieler Moeen Ali, Chadi Riad und Cheick Doucoure von Crystal Palace sowie der ehemalige Trainer von Leicester City, Nigel Pearson – die UEFA auf, Israel von internationalen Wettbewerben auszuschließen. Unter dem Banner von Athletes 4 Peace organisiert, erklärte das Schreiben:
„Kein gemeinsamer Veranstaltungsort, keine gemeinsame Bühne und keine gemeinsame Arena in der internationalen Zivilgesellschaft sollte ein Regime willkommen heißen, das Völkermord, Apartheid und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht.“
Die Gruppe forderte ein Ende der „Straffreiheit“ Israels, indem es bis zum Erreichen eines Waffenstillstands von Sport- und Kulturveranstaltungen ausgeschlossen wird. Während sich Manchester City auf sein nächstes Premier-League-Spiel vorbereitet, hat Guardiolas Intervention bereits eine Debatte in den sozialen Medien ausgelöst, in der seine Anhänger seinen Mut loben und Kritiker ihm vorwerfen, sich in die Geopolitik einzumischen. Für den in Katalonien geborenen Trainer, dessen Karriere von offenem Aktivismus geprägt ist – darunter seine lautstarke Unterstützung für die Unabhängigkeit Kataloniens –, ist dies jedoch eine persönliche Angelegenheit. „Sie sind nicht dafür verantwortlich, dass sie in Palästina geboren wurden“, sagte er über das palästinensische Volk. „Die Jungen und Mädchen, Väter und Mütter oder Großmütter und Großväter, die dort geboren wurden.“ Es ist nicht das erste Mal, dass Guardiola Israels Vorgehen in Gaza verurteilt. Bereits im Juni 2025 hielt er anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Manchester für seine Verdienste um den Fußball und sein philanthropisches Engagement durch die Guardiola Sala Foundation eine ebenso emotionale Rede zu diesem Konflikt.
„Was wir in Gaza sehen, ist so schmerzhaft, dass es mir im ganzen Körper wehtut“, sagte er mit brüchiger Stimme, als er das Leid mit universellen menschlichen Werten in Verbindung brachte. „Vielleicht denken wir, dass es uns nichts angeht, wenn wir sehen, wie vierjährige Jungen und Mädchen durch Bomben getötet werden. Aber seien Sie vorsichtig. Das nächste Mal sind wir dran.“
Guardiola forderte ein Ende der Gleichgültigkeit und warnte, dass der „Albtraum“ in Gaza jeden ereilen könnte. Er erzählte, wie ihn die Bilder als Vater verfolgten, da er seine eigenen Kinder in den Gesichtern der Kinder in Gaza sah.
AUCH INTERESSANT

– Gaza-Konflikt – Israel: „Ich will in Gaza keine Türken sehen“

Erdogan warnte bereits vor einer Woche, dass Israel einen hohen Preis zahlen werde, sollte es gegen den Waffenstillstand verstoßen und erneut in den Krieg eintreten.

Israel: „Ich will in Gaza keine Türken sehen“