USA
US-elections 2028: Will Barack Obama run again?

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Washington, D.C. – Speculation about a possible return of Barack Obama to US politics reached a new level in February 2026. This follows recent comments by President Donald Trump, who would welcome a hypothetical campaign against his predecessor, as well as strong words from former First Lady Michelle Obama.

Trump’s statements fuel speculation

In an interview with NBC News and during press conferences in the Oval Office, President Donald Trump repeatedly refused to categorically rule out running again in 2028, even though the 22nd Amendment to the US Constitution prohibits a third term. Trump hinted that there are “methods” to circumvent constitutional rules, emphasizing, “People are asking me to run again.” When asked if this would pave the way for Barack Obama to run again, Trump responded enthusiastically, “That would be a good thing. I would like that.” Republicans have largely dismissed Trump’s musings as frivolous. Senate Majority Leader John Thune told reporters on Monday that “he’s probably just having fun with it and teasing you guys.” White House press secretary Karoline Leavitt also dismissed questions, calling the prospect of a third term “not really something we’re thinking about.” But MAGA allies, including Steve Bannon, have pushed the idea that Trump could circumvent the Constitution. And on Monday, neither Leavitt nor Trump ruled it out.

Michelle Obama rejects the idea

The reaction from the Obama camp was swift. In an interview published on January 21, 2026, on the podcast “Call Her Daddy,” Michelle Obama made it clear that she strongly opposes her husband running for office again. “I would actively work against it,” said the former First Lady. She emphasized the need for “new visions” and “new energy” in the White House. Eight years is enough for anyone, she said, to make way for young leaders.

The constitutional reality

Despite the political rhetoric, the legal hurdle remains high for both men. The 22nd Amendment clearly states: “No person shall be elected to the office of President more than twice.” Experts emphasize that amending this article would require a two-thirds majority in both houses of Congress and the approval of three-fourth of the US states – a scenario that is considered impossible in the current deeply divided political landscape in the US.

Legal countermeasures

In California, Democratic Senator Tom Umberg has already responded by introducing Senate Bill 46 in January 2026. This would require the Secretary of State to strictly review the eligibility of presidential candidates based on the Constitution and to directly exclude constitutionally ineligible candidates—such as those who have already served two terms—from the ballot. While the political debate and mutual challenges between the opponents are making headlines, constitutional lawyers maintain that without a historically unprecedented amendment to the US Constitution, a duel between Obama and Trump in 2028 remains a legal impossibility.

MAGA Strategy and Bannon’s Influence

Bannon has already been pushing the issue heavily in his circles since the end of 2025. The strategy of MAGA supporters is to portray the 22nd Amendment as “outdated” or inapplicable due to “special circumstances” (such as the claim of a stolen election in 2020). “Trump 2028” merchandise: As early as the beginning of 2025, T-shirts with the slogan “Trump 2028 – Rewrite the Rules” appeared at MAGA events. GOP reaction: Republican colleagues in California describe SB 46 as “redundant” (since the Constitution is clear anyway), but Umberg argues that Trump’s own statements must be taken seriously (“I take the president seriously”) in order to proactively prevent a constitutional crisis.
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USA
US-Wahlen 2028: Tritt Barack Obama erneut an?

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Washington D.C. – Die Spekulationen um eine mögliche Rückkehr von Barack Obama in das politische Geschehen der USA haben im Februar 2026 eine neue Stufe erreicht. Hintergrund sind jüngste Äußerungen von Präsident Donald Trump, der eine hypothetische Kampagne gegen seinen Amtsvorgänger begrüßen würde, sowie deutliche Worte der ehemaligen First Lady Michelle Obama.

Trumps Aussagen befeuern Spekulationen

In einem Interview mit NBC News und bei Pressegesprächen im Oval Office weigerte sich Präsident Donald Trump mehrfach, eine erneute Kandidatur für 2028 kategorisch auszuschließen, obwohl der 22. Zusatzartikel der US-Verfassung eine dritte Amtszeit untersagt. Trump deutete an, es gebe „Methoden“, die Verfassungsregeln zu umgehen, und betonte: „Die Leute bitten mich, erneut zu kandidieren.“ Auf die Frage, ob dies den Weg für eine erneute Kandidatur von Barack Obama ebnen würde, zeigte sich Trump begeistert: „Das wäre eine gute Sache. Das würde mir gefallen.“ Die Republikaner haben Trumps Überlegungen weitgehend als unseriös abgetan. Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, sagte am Montag gegenüber Reportern, dass „er wahrscheinlich nur Spaß damit hat und euch auf den Arm nimmt“. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wies Fragen ebenfalls zurück und bezeichnete die Aussicht auf eine dritte Amtszeit als „nicht wirklich etwas, worüber wir nachdenken“. Aber Verbündete von MAGA, darunter Steve Bannon, haben die Idee vorangetrieben, dass Trump die Verfassung umgehen könnte. Und am Montag haben weder Leavitt noch Trump sich dafür entschieden, dies auszuschließen

Michelle Obama erteilt Absage

Die Reaktion aus dem Lager der Obamas folgte prompt. In einem am 21. Januar 2026 veröffentlichten Interview im Podcast „Call Her Daddy“ stellte Michelle Obama klar, dass sie eine erneute Kandidatur ihres Mannes strikt ablehne. „Ich würde aktiv dagegen arbeiten“, so die ehemalige First Lady. Sie betonte die Notwendigkeit für „neue Visionen“ und „neue Energie“ im Weißen Haus. Acht Jahre seien für jeden genug, um jungen Führungskräften Platz zu machen.

Die verfassungsrechtliche Realität

Trotz der politischen Rhetorik bleibt die rechtliche Hürde für beide Männer unverändert hoch. Der 22. Zusatzartikel besagt eindeutig: „Niemand darf mehr als zweimal in das Amt des Präsidenten gewählt werden.“ Experten betonen, dass eine Änderung dieses Artikels eine Zwei-Drittel-Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses sowie die Zustimmung von drei Vierteln der US-Bundesstaaten erfordern würde – ein Szenario, das in der aktuell tief gespaltenen politischen Landschaft der USA als unmöglich gilt.

Gesetzliche Gegenmaßnahmen

In Kalifornien hat der demokratische Senator Tom Umberg bereits reagiert und im Januar 2026 den Gesetzentwurf SB 46 eingebracht. Dieser würde den Secretary of State dazu verpflichten, die Wählbarkeit von Präsidentschaftskandidaten strikt anhand der Verfassung zu prüfen und verfassungsrechtlich ungeeignete Kandidaten – wie solche, die bereits zwei Amtszeiten absolviert haben – direkt vom Wahlzettel auszuschließen. Während die politische Debatte und das gegenseitige Herausfordern der Kontrahenten für Schlagzeilen sorgt, halten Verfassungsrechtler fest: Ohne eine historisch beispiellose Änderung der US-Verfassung bleibt ein Duell Obama gegen Trump im Jahr 2028 eine rechtliche Unmöglichkeit. Bannon hat das Thema in seinem Umfeld bereits Ende 2025 massiv gepusht. Die Strategie der MAGA-Unterstützer ist es, die 22. Verfassungsänderung als „veraltet“ oder durch „besondere Umstände“ (wie die Behauptung einer gestohlenen Wahl 2020) als nicht anwendbar darzustellen. „Trump 2028“-Merchandise: Bereits Anfang 2025 tauchten bei MAGA-Events T-Shirts mit dem Slogan „Trump 2028 – Rewrite the Rules“ auf. GOP-Reaktion: Republikanische Kollegen in Kalifornien bezeichnen SB 46 zwar als „redundant“ (da die Verfassung ohnehin klar sei), aber Umberg argumentiert, dass man Trumps eigene Aussagen ernst nehmen müsse („I take the president seriously“), um eine Verfassungskrise proaktiv zu verhindern.
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Epstein-Akten
Hollywood: Tom Hanks und die Epstein-Akten

Berlin – Sobald Millionen von Gerichtsdokumenten im Zusammenhang mit dem Kinderschänder Jeffrey Epstein veröffentlicht wurden, füllten sich die sozialen Medien mit viralen Screenshots und brisanten Behauptungen. Dabei gab es jede Menge Falschinformationen. Ende Januar 2026 veröffentlichte das US-Justizministerium (DOJ) mehr als 3,5 Millionen Dokumente im Zusammenhang mit dem verurteilten Kinderschänder Jeffrey Epstein. Zu den prominentesten Namen, die in viralen Beiträgen genannt wurden, gehört der Oscar-Preisträger Tom Hanks. Die Veröffentlichung ermöglichte es der Öffentlichkeit, Epsteins Verbindungen zu Prominenten, Wirtschaftsführern und anderen einflussreichen Persönlichkeiten zu untersuchen. Aber sie öffnete auch eine Büchse der Pandora voller Gerüchte, Fehlinterpretationen und regelrechter Desinformation – sodass viele Schwierigkeiten hatten, überprüfbare Fakten von viralen Fiktionen zu unterscheiden. DW Fact Check erklärt, warum es in solchen Fällen so schwierig ist, Gerüchte von der Realität zu trennen. „Nur weil man die Dokumente hat, heißt das noch lange nicht, dass man sie sofort durchsuchen kann“, sagte Gianna Grün, Leiterin des Datenjournalismus bei DW. „Man muss sie zuerst maschinenlesbar machen“, so Grün. „Auch wenn es sich nun um öffentliche Aufzeichnungen handelt, bedeutet das nicht, dass sie verifiziert, wahr oder korrekt sind“, merkte Steve Eder, investigativer Reporter der New York Times, an. Die Zeitung hat das Vorhaben als „eines der größten und komplexesten Berichterstattungsprojekte in der jüngeren Geschichte der New York Times“ bezeichnet. Dutzende von Redaktionen durchforsten derzeit das Material. Einige arbeiten organisationsübergreifend zusammen, während andere sich auf KI-Tools verlassen, um die Daten zu strukturieren und zu verarbeiten. „Mit Hilfe von KI habe ich ein Tool geschrieben, das die Suchfunktion des DOJ nutzt, damit Reporter schnell alle Seiten der Suchergebnisse extrahieren und in eine Tabelle einfügen können“, erklärte Dylan Freedman, KI-Projektredakteur der New York Times, in einem internen Interview.

Behauptungen über widerrufene Staatsbürgerschaft

Ein vielfach geteilter Bericht behauptete kürzlich, dass Tom Hanks die Einreise nach Griechenland verweigert und ihm die griechische Ehrenbürgerschaft aberkannt worden sei. Die Beiträge nannten einen „griechischen Außenminister“ namens „Jostaki Barronopolous“ als Quelle dieser Entscheidung und behaupteten, dass dieser Schritt eine direkte Reaktion darauf sei, dass Hanks‘ Name in den kürzlich freigegebenen Epstein-Akten auftauchte. Eine Untersuchung der Deutschen Welle (DW) und anderer internationaler Nachrichtenagenturen hat diese Geschichte jedoch als reine Erfindung eingestuft. Ihren Berichten zufolge gibt es in der griechischen Regierung keinen Minister namens „Jostaki Barronopolous“; der derzeitige Außenminister Griechenlands ist George Gerapetritis. Darüber hinaus gab es keine offiziellen Verlautbarungen seitens des griechischen Staates bezüglich einer Änderung des Staatsbürgerschaftsstatus von Hanks oder seiner Frau Rita Wilson, die beide im Jahr 2020 Ehrenpässe erhalten hatten.

Erwähnung in den offiziellen Dokumenten

Was die Erwähnung seines Namens in den eigentlichen Gerichtsdokumenten angeht, haben Faktenprüfer von AAP FactCheck und PolitiFact die veröffentlichten Teile analysiert, darunter Flugprotokolle und Abschriften von Aussagen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass zwar Tausende von Namen auf den Millionen von Seiten auftauchen, Tom Hanks jedoch weder als Besucher von Epsteins Privatinsel noch als Passagier des Privatjets „Lolita Express“ aufgeführt ist. Analysten stellten fest, dass in den wenigen Fällen, in denen der Name „Tom Hanks“ in dem umfangreichen Archiv auftaucht, dies im Zusammenhang mit beiläufigen Erwähnungen oder allgemeinen Gesprächen über Hollywood geschieht, ohne dass es Hinweise auf Fehlverhalten oder eine persönliche Verbindung zu Epsteins kriminellen Aktivitäten gibt. Reporter der New York Times, die an einem umfangreichen Projekt zur Indexierung der Akten beteiligt waren, betonen, dass ein Name, der in einem Dokument auftaucht, allein noch keine Beteiligung an illegalen Handlungen belegt.

Virale „durchgesickerte Listen“

Digitale Forensikexperten haben sich auch mit den „durchgesickerten Listen“ befasst, die auf Plattformen wie X und Facebook kursieren. Viele dieser Bilder, auf denen Hanks‘ Name rot markiert ist, wurden als manipulierte Screenshots identifiziert. Organisationen wie Lead Stories haben darauf hingewiesen, dass diese viralen Listen oft die tatsächlichen Gerichtsdokumente mit älteren, widerlegten Verschwörungstheorien vermischen. Während die Überprüfung der verbleibenden Millionen Seiten weitergeht, behaupten unabhängige Ermittler und Journalisten, dass es auf Grundlage aller derzeit verifizierten Daten keine Beweise gibt, die Tom Hanks mit den Verbrechen im Zusammenhang mit dem Fall Epstein in Verbindung bringen.
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Epstein-Files
Fact Check: Is Tom Hanks mentioned in the latest 3-million-page Epstein document release?

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Berlin – As soon as millions of court documents linked to child sex offender Jeffrey Epstein were released, social media filled with viral screenshots and explosive claims. With disinformation abounding. In late January 2026, the US Department of Justice (DOJ) released more than 3.5 million documents related to convicted child sex offender Jeffrey Epstein. Among the most prominent names mentioned in viral posts is Academy Award-winning actor Tom Hanks. The release allowed the public to examine Epstein’s connections to celebrities, business leaders and other influential figures. But it also opened a Pandora’s box of rumors, misinterpretations and outright disinformation — leaving many struggling to distinguish verifiable facts from viral fiction. DW Fact check explains why it is so difficult to sort rumors from reality in such cases. “Just having the documents doesn’t mean you can search them immediately,” said Gianna Grün, head of data journalism at DW. “You have to make them machine-readable first,“ said Grün. “Even though these are now public records, it does not mean they are verified, true or accurate,” noted Steve Eder, an investigative reporter for the New York Times. The outlet has described the undertaking as “one of the largest and most complex reporting projects in recent New York Times history.” Dozens of newsrooms are currently combing through the material. Some collaborate across organizations, while others rely on AI tools to structure and process the data. “With the help of AI, I wrote a tool that leveraged the DOJ’s own search functionality to allow reporters to quickly extract every page of search results and put them in a spreadsheet,” explained the New York Times AI project editor Dylan Freedman in an in-houseinterview.

Claims of revoked citizenship

A widely shared report recently alleged that Tom Hanks was refused entry into Greece and that his honorary Greek citizenship was revoked. The posts cited a „Greek Foreign Minister“ named „Jostaki Barronopolous“ as the source of this decision, claiming the move was a direct reaction to Hanks’ name appearing in the newly unsealed Epstein files. However, an investigation by Deutsche Welle (DW) and other international news outlets has classified this story as entirely fabricated. According to their reports, no such minister as „Jostaki Barronopolous“ exists within the Greek government; the current Foreign Minister of Greece is George Gerapetritis. Furthermore, there have been no official announcements from the Greek state regarding any change in the citizenship status of Hanks or his wife, Rita Wilson, both of whom received honorary passports in 2020.

Appearance in the official documents

Regarding the presence of his name in the actual legal documents, fact-checkers from AAP FactCheck and PolitiFact have analyzed the released tranches, including flight logs and deposition transcripts. Their findings indicate that while thousands of names appear across the millions of pages, Tom Hanks is not listed as a visitor to Epstein’s private island nor as a passenger on the „Lolita Express“ private jet. Analysts noted that in the few instances where the name „Tom Hanks“ may appear in the massive archive, it is within the context of passing references or general conversations about Hollywood, with no indication of wrongdoing or personal connection to Epstein’s criminal activities. Reporters from The New York Times, who have been part of an extensive project to index the files, emphasize that a name appearing in a document does not, by itself, establish involvement in any illegal acts.

Viral „leaked lists“

Digital forensic experts have also addressed the „leaked lists“ circulating on platforms like X and Facebook. Many of these images, which show Hanks‘ name highlighted in red, have been identified as manipulated screenshots. Organizations such as Lead Stories have pointed out that these viral lists often conflate the actual court documents with older, debunked conspiracy theories. As the review of the remaining millions of pages continues, independent investigators and journalists maintain that, based on all currently verified data, there is no evidence linking Tom Hanks to the crimes associated with the Epstein case.
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Iran-Krieg
Kommentar: Europa im Schatten eines US-Präsidenten

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Bereits während des Zwölftagekrieg 2025 „Operation Rising Lion“ war ersichtlich, dass für den Westen und Israel internationale Rechtsnormen zwar existieren, aber nicht aktiv angewendet, ignoriert oder nur selektiv bei Bedarf hervorgeholt werden. Bei den jüngsten israelisch-US-amerikanischen Angriffen auf Iran 2026, bekannt unter den Codenamen „Operation Roaring Lion“, sind sich Völkerrechtler entgegen der europäischen Trotzreaktion erneut einig, dass auch dieser Angriffskrieg seitens der USA und Israel völkerrechtswidrig ist.

Europa im Schatten eines US-Präsidenten, der keine Partner erlaubt

Während US-amerikanische und israelische Kampfjets iranische Städte in Schutt und Asche legen, den religiösen Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, getötet haben, stehen Europas Regierungen wieder einmal wie Statisten am Rand einer Bühne, auf der sie längst keine Rolle mehr spielen. US-Präsident Donald Trump führt Krieg – und Europa darf zuschauen. Nicht, weil es das will, sondern weil der Präsident der Vereinigten Staaten es bewusst außen vor lässt. Dennoch drängen sich europäische Staatsführer wie der Briten-Premier Keir Starmer, Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf die Weltbühne und erklären sich mit Donald Trump sowie dem israelischen Premier Benjamin Netanyahu solidarisch, verurteilen den Iran für ihre Verteidigungshandlungen.

Diplomatischer Fauxpas

Berücksichtigt man die Angaben der Vereinten Nationen und dem Verhandlungspartner Oman, so hinterging Donald Trump die bereits fest zugesagte Zusicherung des Oman, dass Iran nie Material für Atombomben besitzen werde. Zudem sicherte laut omanischer Vermittlung zu, dass Teheran bereit sei, der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wieder vollen Zugang zu seinen Atomanlagen zu gewähren. Es versteht sich von selbst, dass Oman angesichts dieses diplomatischen Fauxpas seitens Donald Trumps perplex reagiert. Die europäischen Reaktionen wirken angesichts dieser Entwicklung wie ein diplomatischer schleimiger Aal: schwer zu greifen, ständig in Bewegung, aber ohne klare Richtung. Zwischen vorsichtigem Nicken, moralischem Unbehagen und hilflosen Appellen an die Diplomatie, zeigt sich ein Kontinent, der zwar gern von „Werten“ spricht, aber zunehmend Schwierigkeiten hat, sie gegenüber einem Amerika zu verteidigen, das sich von der alten Ordnung verabschiedet hat. Noch gravierender zeigt sich das im Hinblick auf die Haltung gegenüber Israel: hier wird charakterlose Rücksichtslosigkeit an den Tag gelegt und stoisch verteidigt.

Zwei Kontinente zwischen Prinzipien und Ohnmacht

Friedrich Merz gibt sich erstaunlich duldsam und erklärt, Trump sowie Netanyahu würden Aufgaben übernehmen, die Europa nicht stemmen könne. Eine bemerkenswerte Kapitulationserklärung für einen Kanzler, der sonst gern von europäischer Stärke spricht. Spaniens Premier Sánchez hingegen nennt die Angriffe beim Namen: destabilisierend, gefährlich, falsch. Der französische Präsident Macron versucht, die Aufmerksamkeit auf die Ukraine zu lenken – ein Versuch, der im Getöse israelischer und US-amerikanischer Raketen untergeht. Seyyed Vali Reza Nasr, ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler, Universitätsdozent, politischer Berater der Demokratischen Partei und Fellow der Brookings Institution, bringt das Dilemma auf den Punkt: Europa verteidigt seit Jahrzehnten die liberale Weltordnung, wirkt aber zunehmend wie ihr schlechtester Anwalt. Wer US-amerikanische Bombardements schweigend hinnimmt, verliert jede Glaubwürdigkeit, wenn er Russland für ähnliche Methoden gegenüber der Ukraine verurteilt.

Die Zeiten, in denen Europa mitbombardierte, sind vorbei

2018 flogen Frankreich und Großbritannien noch an der Seite der USA Angriffe auf Syrien. Heute ist das unvorstellbar. Trumps Sicherheitszirkel ist dagegen härter, sein Ton ausgerechnet gegenüber Europa schneidender, sein Interesse an Verbündeten minimal. Ironischerweise macht genau das den Europäern manches leichter: Hätte Donald Trump um Unterstützung gebeten, hätten sie Nein sagen müssen – und die transatlantische Beziehung wäre endgültig implodiert.

Moralische Entrüstung, strategische Zustimmung

Offiziell betonen die Europäer, nicht beteiligt zu sein. Inoffiziell teilen sie zentrale Ziele Washingtons und Tel Avivs: das iranische Atomprogramm eindämmen, das Raketenarsenal schwächen, die Ayatollahs aus dem Weg räumen. Dass manche Politiker den Tod des iranischen Oberhaupts sogar begrüßen und damit völkerrechtswidrige Handlungen absegnen, zeigt, wie dünn die moralische Trennlinie geworden ist. Deutschland wurde als einziges europäisches Land vorab informiert – ein fragwürdiges Privileg, das Friedrich Merz dennoch mit stoischer Gelassenheit hinnimmt.

Europa hat Angst – und das merkt man

Der Krieg in der Ukraine bindet weiterhin alle strategischen und waffentechnischen Kapazitäten. Europa wirkt wie ein Kontinent, der zwei Brände gleichzeitig löschen will – und keinen davon unter Kontrolle hat und damit sein Leumund verliert. Gleichzeitig steigt das Risiko, selbst hineingezogen zu werden, sei es im Hinblick auf eine neuerliche Flüchtlingskrise oder Wiederaufflammen terroristischer Anschläge. Das zeigt sich bereits in der Involvierung seitens Großbritanniens: Premier Starmer erlaubt die Nutzung britischer Stützpunkte für „defensive“ Einsätze gegen den Iran – kurz bevor eine Drohne auf einem RAF-Stützpunkt in Zypern abstürzt.

Trumps Alleingänge – ein Geschenk für andere Mächte

Trump agiert zusammen mit Netanyahu, als bräuchte er weder internationale Zustimmung noch rechtliche Legitimation. Für manche ist das ein Segen: Israels Premier Netanjahu hat Washington erneut zu einer Militärkampagne gegen den Iran bewegt. Wladimir Putin ist drauf und dran, Trumps Regimewechsel-Rhetorik aufzugreifen, um seine Ukraine-Politik zu rechtfertigen und fortzusetzen. Xi Jinping dürfte genau beobachten, wie weit die USA noch gehen – und wie wenig Europa ihnen entgegensetzt, um seine eigene Haltung über die Taiwan-Frage neu zu überdenken.

Europas Glaubwürdigkeitskrise

Europa steckt zwischen Prinzipien, Staatsräson und Pragmatismus fest. Wer US-amerikanische Bombardements toleriert, verliert jede moralische Autorität, wenn er Russland für ähnliche Aktionen gegen die Ukraine verurteilt. Und wer Trumps Alleingänge hinnimmt, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages vor vollendeten Tatsachen steht – sei es im Nahen Osten, in der Ukraine, in Taiwan oder, wie ein Experte süffisant anmerkt, sogar in Grönland.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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In geheimen Korrespondenzen des Epstein-Netzwerks wird detailliert analysiert, wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan das türkische Militär umbaut.

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Faktenteck
Analysten stufen virales Bild von Khamenei als KI-generiert ein

Berlin – Nach Berichten über den Tod des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei hat ein bestimmtes Bild in sozialen Medien wie X und Facebook massive Aufmerksamkeit erregt. Das Bild, das angeblich den religiösen Führer inmitten von Trümmern und Schutt liegend zeigt, hat weltweit heftige Debatten ausgelöst. Mehrere internationale Faktenprüfungsorganisationen und Medien, darunter iVerify und Dawn, haben das Material jedoch inzwischen analysiert und als digitale Fälschung eingestuft. Diesen Berichten zufolge zeigt eine technische Untersuchung des Bildes mehrere Unstimmigkeiten, die typisch für KI-generierte Inhalte sind. Analysten weisen auf anatomische Fehler hin, wie beispielsweise eine Hand mit sechs Fingern, was ein häufiges Artefakt in synthetischen Bildern ist. Darüber hinaus wurde die physikalische Zusammensetzung der Szene in Frage gestellt; die Anordnung der Stahlträger und Betonfragmente scheint nicht den Gesetzen der Statik zu entsprechen, was darauf hindeutet, dass das Bild digital „zusammengesetzt” und nicht in einer realen Umgebung aufgenommen wurde. Zusätzlich zu diesen visuellen Unstimmigkeiten haben Experten von Lead Stories und andere forensische Ermittler Verhaltensanomalien innerhalb des Bildes festgestellt. Die abgebildeten Rettungskräfte stehen direkt auf den instabilen Trümmern, unter denen sich die Leiche angeblich befindet – eine Vorgehensweise, die aufgrund der Einsturzgefahr und der Sicherheitsvorschriften den üblichen Notfallprotokollen widerspricht. Darüber hinaus haben digitale forensische Tools Berichten zufolge Marker in den Bildmetadaten identifiziert, die häufig mit KI-Modellen in Verbindung gebracht werden. Während das Bild weiterhin weit verbreitet ist, sind sich professionelle Faktenprüfer einig, dass es sich nicht um ein authentisches Foto handelt. Solche Deepfakes werden oft in Zeiten geopolitischer Instabilität eingesetzt, um die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen oder bestimmte Reaktionen zu provozieren. Bislang hat kein offizielles iranisches Staatsmedium fotografische Beweise für den Tod des Verstorbenen veröffentlicht, da die Situation in Teheran weiterhin unter strengen offiziellen Protokollen behandelt wird.
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– Kommentar – Israel und Netanjahu vor dem 7. Oktober 2023

Bevor die ersten Raketen aus Gaza einschlugen, befand sich Israel bereits in der schwersten inneren Zerreißprobe seiner Geschichte. Benjamin Netanjahu trieb eine Justizreform voran, die das Land bis ins Mark spaltete und den sozialen Vertrag aufkündigte.

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Fact Check
Fact Check: Analysts classify viral Khamenei image as AI-generated

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Berlin – In the wake of reports regarding the passing of Iranian Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei, a specific image has gained massive traction across social media platforms such as X and Facebook. The picture, which allegedly shows the religious leader lying amidst rubble and debris, has sparked intense global debate. However, several international fact-checking organizations and media outlets, including iVerify and Dawn, have since analyzed the material and classified it as a digital fabrication. According to these reports, a technical examination of the image reveals several inconsistencies typical of AI-generated content. Analysts point to anatomical errors, such as a hand appearing to have six fingers, which is a common artifact in synthetic imagery. Furthermore, the physical composition of the scene has been questioned; the arrangement of steel beams and concrete fragments does not appear to follow the laws of statics, suggesting the image was digitally „assembled“ rather than captured in a real-world setting. In addition to these visual discrepancies, experts from Lead Stories and other forensic investigators have noted behavioral anomalies within the image. The depicted rescue workers are shown standing directly on the unstable debris where the body is supposedly located—a practice that contradicts standard emergency protocols due to the risk of collapse and safety regulations. Furthermore, digital forensic tools have reportedly identified markers in the image metadata that are frequently associated with AI models. While the image continues to circulate widely, the consensus among professional fact-checkers is that it does not represent an authentic photograph. Such deepfakes are often deployed during periods of geopolitical instability to influence public perception or provoke specific reactions. At this time, no official Iranian state media has released any photographic evidence of the deceased, as the situation in Tehran continues to be handled under strict official protocols.
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Gastbeitrag
„Terror war notwendig, um die Araber zum Verlassen zu bewegen“

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet, behaupten Israelis seit langem, dass die Palästinenser „freiwillig“ aus ihren Häusern und von ihrem Land geflohen seien und so erst die Gründung Israels ermöglichten. Neu aufgetauchte und bewertete israelische Dokumente besagen was anderes. Demnach haben zionistische Milizen Massaker, Vergewaltigungen und Vertreibungen verübt, um im Land etwa 800.000 Palästinenser zu vertreiben oder ethnisch zu säubern und so den Staat Israel im Jahre 1948 zu gründen. Laut der Haaretz sind in den Dokumenten und Aufzeichnungen, Augenzeugenberichte über den Krieg von 1948 (von den Palästinensern als Nakba (Katastrophe) bezeichnet) enthalten, die von Kommandeuren der zionistischen Milizen verfasst wurden, welche den Kern des israelischen Militärs bildeten. Die Dokumente wurden entdeckt, nachdem vor zwei Jahren jemand in einem Tel Aviver Viertel Kisten mit Tausenden von Dokumenten neben einem Müllcontainer abgestellt hatte. Deren Auswertung widerlegt „vollständig die israelische Darstellung, nach der die arabischen Einwohner des Landes auf Geheiß ihrer eigenen Führer aus eigenem Antrieb geflohen seien.“ Die Zoologin Ronit Zilberman entdeckte die Kisten mit tausenden Dokumenten neben einem Müllcontainer im Tel Aviver Stadtteil Ramat Hahayal. Zilberman kontaktierte das Akevot Institute for Israeli-Palestinian Conflict Research, welches die Unterlagen sichtete und deren historische Bedeutung (insbesondere militärische Befehle aus dem Jahr 1948) erkannte. Nach einer zweijährigen Phase der Archivierung und Forschung wurde die Geschichte unter dem Titel „Terror Was Needed to Make Arabs Leave“ veröffentlicht. Die Dokumente enthalten einen Kriegsbericht von Jitzchak Broschi, dem Kommandeur von Golanis 12. Bataillon. Broschi schreibt, er habe den Befehl gegeben, das Dorf Arab a-Zabah, eine Beduinensiedlung in Untergaliläa, zu zerstören und alle dort anzutreffenden Personen zu töten. „Jeder Araber unter den Zabahim ist zu töten“, heißt es in seinem ausdrücklichen Befehl. In einem anderen Fall befahl Broshi seinen Truppen, nach der Eroberung des Gebiets, um den Berg Turan in Untergaliläa nach dort versteckten Arabern zu durchsuchen. „Tötet jeden, der sich versteckt“, lautete damals der Befehl von Broshi. Haaretz merkt an, dass, obwohl seit der Nakba, die die Israelis als „Unabhängigkeitskrieg“ bezeichnen, fast 80 Jahre vergangen sind, viele Dokumente in den israelischen Archiven weiterhin geheim gehalten werden. Daher baue das „historische Gedächtnis in Israel auf einer Täuschung“ auf.

Ethnische Säuberung und demografische Verschiebung

„Es lässt sich nun anhand einer beeindruckenden Beweislage bestätigen, dass die israelische Armee (IDF) während des Unabhängigkeitskrieges Araber systematisch und gewaltsam vertrieben hat. Die Vertreibung erfolgte durch Massaker, Morde und eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielten, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren und ihre Flucht zu beschleunigen“, so das Fazit von Haaretz. „Wie vertreibt man ein Dorf?“, fragte u.a. Maxim Cohen in einem Dokument, ein Kommandeur der Carmeli-Brigade. „Man schneidet einem Araber vor aller Augen das Ohr ab, und alle fliehen. In der Praxis wurde kein Dorf evakuiert, ohne jemanden zuvor in den Bauch zu stechen oder ähnliche Methoden anzuwenden. Wir siegten nur dank der Angst der Araber, und sie fürchteten sich nur vor Taten, die gegen das Gesetz verstießen.“ Haim Ben-David, der später den Rang eines Generalmajors erreichte und Militärsekretär des ehemaligen Premierministers David Ben Gurion wurde, erklärte in einem Dokument, dass die Befehle zur Tötung und Vertreibung palästinensischer Zivilisten während des Krieges von 1948 mündlich und nicht schriftlich erteilt wurden. „In unseren Einsatzbefehlen achteten wir sorgfältig darauf, das Töten nicht zu erwähnen. Die Verhaltensanweisungen wurden den Bataillonskommandeuren mündlich übermittelt“, erklärte Ben-David.

Widerstand der Zivilbevölkerung mit Tod brechen

Yisrael Carmi, ein Bataillonskommandeur der 7. Brigade, gab an, dass er während der Eroberung von Beerscheba im Oktober 1948 den Befehl gegeben habe, dass jeder Palästinenser, der sich der Vertreibung widersetze, hingerichtet werden solle. „Ich habe die Stadt erobert“, sagte Carmi aus. „Bei der Säuberung des Gebiets gab ich den Befehl, jeden, der auf der Straße erschien, zu vernichten, ob er Widerstand leistete oder nicht. Es wurde befohlen, alles zu zerstören. Nach der Einnahme der Polizeistation – nach der Kapitulation – hörten die Morde auf. Bis dahin wurden alle getötet – Frauen, Kinder, alle. Dann wurde den Leuten befohlen, nach Hebron zu gehen. Wer nicht ging, wurde beseitigt.“

Ohne Terror keine Vertreibung

Mordechai Maklef, ein Einsatzleiter, erklärte in einem weiteren Dokument: „Die Absicht war die Ausweisung.“ „Es ist unmöglich, 114.000 Menschen, die [in Galiläa] lebten, ohne Terror zu vertreiben. Es muss ein gewisses Maß an anfänglichem Terror gegeben haben, damit sie gingen.“

Auf Stumm gleichgeschaltet

Um diese Geschichte zu verschleiern, hat Israel von den 17 Millionen Akten im israelischen Staatsarchiv und im Archiv des Heeres und des Verteidigungsministeriums lediglich eine Million Akten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Den Mitarbeitern des Archivs wurde befohlen, „Materialien zu verbergen, die dem Ansehen der Armee schaden und sie als Besatzungsarmee ohne moralische Grundlage darstellen könnten, die gewalttätiges Verhalten gegenüber der arabischen Bevölkerung und grausame Taten (Tötung, Mord) an den Tag legt.“ Den Mitarbeitern wurde des Weiteren befohlen, die Veröffentlichung von Dokumenten zu verhindern, die die „Vertreibung von Arabern“ und „Befehle zur Misshandlung von Eindringlingen [Araber, die versuchen, in ihre Dörfer zurückzukehren]“ belegen. Obwohl jetzt die neuen Dokumente ausgewertet worden sind, die Israels Morden und Vertreiben von Palästinensern zur Gründung des Staates belegen, hatten einige israelische Führungskräfte bereits zuvor und intern das eingeräumt, was die Palästinenser seit Jahrzehnten behaupten. Man suchte nach einem Erklärungsansatz für die Nakba Während einer Kabinettssitzung nach dem Krieg von 1948 erörterte, der damalige israelische Innenminister Jitzchak Grünbaum, wie die Befehle zur „Säuberung des Gebiets“ erteilt worden waren. „Wer diese Angelegenheit von außen betrachtet, kann keine Erklärung für die Flucht der Araber finden. Es liegt auf der Hand, dass sie zur Flucht gezwungen wurden, weil sie ausgeraubt, vergewaltigt, ermordet und vertrieben wurden“, erklärte er.

Frauen, Alte und Kinder, ausnahmslos alle

Eines der größten Massaker während der Nakba ereignete sich in der Stadt Dawayima in der Region Lachisch in der nördlichen Negev. Laut der Aussage des Soldaten Meir Efron gegenüber der Partei Mapam heißt es: „Es gab keinen Kampf und keinen Widerstand. Die ersten Eroberer töteten 80 bis 100 arabische Männer, Frauen und Kinder.“ „Ein Kommandant befahl dem Pionier, zwei alte arabische Frauen in ein bestimmtes Haus zu bringen und es mit ihnen darin in die Luft zu sprengen. Ein anderer Soldat prahlte damit, eine arabische Frau vergewaltigt und sie dann erschossen zu haben. Eine Frau, die ein Neugeborenes im Arm hielt, arbeitete als Putzfrau. Sie arbeitete ein oder zwei Tage, und am Ende erschossen sie sie und ihr Baby.“ Haaretz weist darauf hin, dass laut Hunderten von Zeugenaussagen von Palästinensern, die der palästinensische Historiker Salah Abd al-Jawad gesammelt hat, während der Nakba mindestens 100 Massaker an Zivilisten stattfanden, und zwar in jedem fünften Dorf, das von Israels jungem Militär erobert wurde. Bei sechs der Massaker ermordeten israelische Truppen zwischen 50 und 100 Opfer. Jawads Forschung ergab, dass bei der Eroberung des Gebiets, das später Israel wurde, ein vierstufiges Muster zu erkennen war: Israelische Truppen umzingelten Dörfer von drei Seiten und terrorisierten die palästinensischen Bewohner mit Schüssen und Artilleriebeschuss; sie erlaubten einigen Einheimischen die Flucht in Nachbarländer; sie ermordeten diejenigen Bewohner, die nicht flohen, insbesondere Männer im Alter von 15 bis 50 Jahre und sie sprengten und verbrannten Häuser, oft mit Menschen darin. Israelische Truppen wenden seit 2023 ähnliche Methoden im Gazastreifen an. „Da war von Anfang an das gleiche Muster zu erkennen. Israel hat nach dem 7. Oktober, dass für den Tod von schätzungsweise 100.000 Palästinensern im Gazastreifen verantwortlich ist, kein einziger Soldat wegen Mordes oder Totschlags angeklagt. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde lediglich ein Soldat wegen Plünderung vor Gericht gestellt“, bemerkt Haaretz. „Die Leugnung der Verbrechen von 1948 hat jahrzehntelange Konflikte angeheizt. Was wird die Leugnung der Verbrechen in Gaza über uns noch bringen?“, fragt die israelische Zeitung.  
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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Epstein-Files
Fact check: The allegations against Ellen DeGeneres and the Epstein files

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London – Since February 2026, massive accusations against US presenter Ellen DeGeneres have been circulating on social media. Viral posts on X and TikTok, some of which have received over 12 million views, claim that newly released documents from Jeffrey Epstein’s circle prove that DeGeneres was involved in ritual atrocities against children and cannibalism.

The anatomy of the allegations

The originators of this false report use extremely shocking details to trigger emotional outrage. The manipulated posts claim that DeGeneres has a “second, secret kitchen” without cameras where human flesh is prepared. There is also talk of refrigeration units for infants and a “sociopathic calm” during consumption.

Analysis of the evidence

Technical examination of the evidence presented paints a clear picture: Forensic examination of the audio material The main piece of evidence being circulated is an alleged “whistleblower audio” recording. Experts at Northwestern University (including Prof. V.S. Subrahmanian) examined the recording using 83 recognition algorithms. Sixty-three of these tools exposed the material as an AI-generated deepfake. The analysis revealed “aliasing artifacts,” static background noise, and the absence of natural breathing patterns, which technically proves that the voice was artificially generated. Comparison with the Epstein court files A search of the official records of the Giuffre v. Maxwell case and the US Department of Justice’s “Epstein Library” reveals no evidence of criminal activity by DeGeneres. Her name does not appear on the relevant flight lists or in incriminating witness statements regarding the abuse that took place on Epstein’s island. Origin of the reports The reports can be traced back to the platform “The People’s Voice” (formerly NewsPunch). On February 11, the website published an article and a video quoting an unnamed “insider source.” The video contained an audio recording of a “whistleblower” making detailed and unsubstantiated allegations about DeGeneres. According to studies by the Oxford Internet Institute, this site is considered one of the world’s most active sources of systematically fabricated news. “This account is based in Africa and is likely to be spamming for X revenue,” according to one comment.

Assessment of the current evidence

The investigation shows that the evidence currently being circulated for the serious allegations has been technically manipulated or does not exist in the official sources cited. Regardless of the personal assessment of the protagonists, the claims currently going viral about cannibalism and child abuse in the DeGeneres case are based on demonstrably fictitious content created using AI technology to distract from the facts actually documented in the files.
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Iran-Krieg
Kuwait: Wir haben versehentlich US-Jets abgeschossen

Kuwait City -Inmitten der massiven militärischen Eskalation im Nahen Osten ist es in Kuwait zu einem schwerwiegenden Zwischenfall durch Eigenbeschuss („Friendly Fire“) gekommen. Das kuwaitische Verteidigungsministerium bestätigte am Montagmorgen den Absturz von US-Kampfflugzeugen vom Typ F-15E Strike Eagle. Ursache war nach offiziellen Angaben eine Fehlfunktion in der Identifizierung der Luftziele durch die kuwaitische Luftabwehr.

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden in einer Phase höchster militärischer Alarmbereitschaft. Laut ersten Berichten sollen die Jets im Norden Kuwaits nahe der irakischen Grenze niedergegangen sein.

Die Wrackteile wurden in einer dünn besiedelten Gegend beim Khor-Abdullah-Wasserweg lokalisiert. Das Verteidigungsministerium erklärte, die nationale Luftabwehr habe „unbekannte Objekte“ am Himmel identifiziert und bekämpft, die sich im Nachhinein als befreundete Einheiten der US-Luftwaffe herausstellten.

„Die zuständigen Behörden haben umgehend Such- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Wir stehen in direkter Koordination mit den befreundeten US-Streitkräften, um die genauen Umstände zu untersuchen“, so eine offizielle Erklärung des kuwaitischen Verteidigungsministeriums. Trümmerteile fielen unter anderem auf das Gelände der Mina Al Ahmadi Raffinerie, wobei nach ersten Berichten zwei Arbeiter leicht verletzt wurden.

Widersprüchliche Berichte über die Absturzursache

Während das kuwaitische Militär den Vorfall offen als tragischen Irrtum einräumte, verbreitete die iranische Seite umgehend eine andere Darstellung. Die Führung in Teheran reklamierte für sich, eine F-15 im Rahmen ihrer großangelegten Vergeltungsoperationen gezielt abgeschossen zu haben. Unabhängige Belege für diese Behauptung liegen derzeit nicht vor; die kuwaitischen Behörden bleiben bei ihrer Darstellung eines internen Koordinationsfehlers aufgrund der extremen Nervosität im regionalen Luftraum.

Videos in sozialen Netzwerken zeigten brennende Objekte am Horizont und Fallschirme über dem Grenzgebiet. Das Verteidigungsministerium betonte, dass die Besatzungsmitglieder den Absturz überlebt haben. Die Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten und wurden nach ersten Informationen bereits von kuwaitischen Such- und Rettungsteams geborgen. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben, sie wurden zur weiteren Untersuchung in ein Militärkrankenhaus gebracht.

Die F-15 Strike Eagle: Ein hochkomplexes Waffensystem

Bei den betroffenen Maschinen handelt es sich um das Rückgrat der US-Luftüberlegenheit in der Region. Die F-15 Eagle ist ein zweistrahliger Allwetter-Kampfjet zur Lufthoheitssicherung. Laut Angaben der US Air Force zeichnet sich das Muster durch hohe Wendigkeit, starke Beschleunigung, große Reichweite und moderne Avionik aus. Besonders das hohe Schub-Gewichts-Verhältnis gilt als entscheidend im Luftkampf.

Die hier eingesetzte Variante F-15E Strike Eagle ist zusätzlich für Präzisionsangriffe auf Bodenziele konzipiert. Sie ist darauf ausgelegt, sowohl Luftüberlegenheits- als auch Tiefschlagmissionen zu fliegen. Experten weisen darauf hin, dass in solch hochgradig angespannten Konfliktsituationen die technische Freund-Feind-Erkennung (IFF) an ihre Grenzen stoßen kann, insbesondere wenn gleichzeitig massive elektronische Störmaßnahmen im Einsatz sind.

Regionale Auswirkungen

Die US-Botschaft in Kuwait-Stadt löste nach dem Vorfall Alarm aus und rief alle amerikanischen Staatsbürger sowie diplomatisches Personal dazu auf, Schutzräume aufzusuchen („Shelter in place“). Es gebe eine fortwährende Bedrohung durch Raketen- und UAV-Angriffe.

Gemeinsame technische Kommissionen beider Länder haben die Untersuchung aufgenommen, um festzustellen, warum die Kommunikation zwischen der kuwaitischen Leitstelle und den US-Flugzeugen versagte und wie es zu diesem fatalen Identifizierungsfehler kommen konnte.

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– Kommentar – Israel und Netanjahu vor dem 7. Oktober 2023

Bevor die ersten Raketen aus Gaza einschlugen, befand sich Israel bereits in der schwersten inneren Zerreißprobe seiner Geschichte. Benjamin Netanjahu trieb eine Justizreform voran, die das Land bis ins Mark spaltete und den sozialen Vertrag aufkündigte.

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