„Vor nicht allzu langer Zeit, in den 2010er Jahren, wollte die Türkei zwei bewaffnete Reaper-Drohnen von den USA kaufen, um sie gegen die PKK einzusetzen, aber die Forderungen wurden vom Kongress abgelehnt. Zehn Jahre später, während das türkische Unternehmen die neuen Akıncı-Drohnen vorstellte, die fast die gleiche Kapazität haben, billigte das griechische Parlament den Beschluss, 9 Reaper für 400 Millionen Dollar aus den USA zu kaufen. Diese Entwicklung hat die Türkei nicht nur türkischen Ingenieuren und Unternehmern zu verdanken, sondern auch der griechischen Lobby, die seit Jahrzehnten Waffenverkäufe im US-Kongress blockiert hat“.Nicht nur die griechische Lobby, sondern auch die armenische, die kurdische und bis zur letzten Wiederannäherung auch israelische Gruppen, hätten immer wieder Waffendeals mit der Türkei blockiert. Zu den Unterzeichnern des letzten Briefes gehörten Chris Pappas und Dina Titus von der griechisch-amerikanischen Gruppe im Kongress sowie die Ko-Vorsitzenden der griechisch-armenischen Gruppe Guy Billirakis und Carolyn Maloney und der Ko-Vorsitzende der armenischen Gruppe Frank Pallone. „Aber wir sollten der griechischen Lobby, die in dieser Hinsicht die meiste Beharrlichkeit gezeigt hat, ihre Anerkennung zollen“, so Yetkin weiter.
Denn die griechische Lobby war beispielsweise am Waffenembargo beteiligt, das die USA 1975 aufgrund der Zypern-Operation 1974 und der Sanktionen gegen den Opiumanbau gegen die Türkei verhängten. Süleyman Demirel, dem in der Türkei vorgeworfen wurde, ein pro-amerikanischer Politiker zu sein, war Premierminister, und das erste, was die „alte Türkei“ tat, war, den Luftwaffenstützpunkt Incirlik für US-Flüge zu schließen.So wurde der Durchbruch in der Rüstungsindustrie geboren Damals habe die Türkei die Entscheidung getroffen, so viele eigene Waffen wie möglich zu entwickeln und herzustellen. Zuerst sei der Rüstungskonzern ASELSAN gegründet worden, um Handsprechfunkgeräte zu produzieren, auch wenn diese noch von den USA gekauft wurden.
Dann wurde Havelsan für die Luftfahrtelektronik, ROKETSAN für die Raketenproduktion und TUSAŞ (TAI) für Flugzeugbauprojekte gegründet. Private Unternehmen wie NUROL und OTOKAR deckten nicht nur den Bedarf der Türkei an gepanzerten Fahrzeugen, sondern begannen auch zu exportieren.Obwohl der Bau von Fregatten und U-Booten erst am Anfang stünden, würden bereits Schnellboote und Korvetten mit einheimischen Mitteln entworfen, gebaut und exportiert. Ihre Aufbauten würden nicht mehr importiert, sondern aus speziellem legiertem Stahl hergestellt, der in Ereğli produziert wird. Dies sei „ein wichtiges Detail“. Das Waffenembargo, auf dessen Aufhebung sich Schweden und Finnland geeinigt haben, um den Antrag der Türkei auf NATO-Mitgliedschaft zu umgehen, seien eingeführt worden, damit die TB-2 Kampfdrohnen der Türkei nicht für Angriffe gegen PKK-Stellungen in Syrien im Jahr 2019 eingesetzt wurden. „Auch die Verwendung von Roketsan-Raketen in türkischen UCAVs ist ein wichtiges Detail“, so Yetkin. Schlechte Nachbarn machen einen zum Hausbesitzer „Der Flugzeugträger (oder besser gesagt der amphibische Flugzeugträger), den die Türkei mit spanischer Technologie bauen und in Betrieb nehmen wird, ist sowohl für die Beförderung von UAVs als auch von Hubschraubern ausgelegt. „Ohne die Bemühungen einiger ethnischer Lobbygruppen im US-Kongress, seit Jahrzehnten Waffenlieferungen an die Türkei zu verhindern, wäre vielleicht nichts von alledem geschehen, und die Türkei hätte weiterhin Waffen gekauft, die die USA für angemessen hielten“, schreibt Yetkin.
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– Gastbeitrag – „Türkische Drohnen wurden früher belächelt“
„Noch vor 10 Jahren bettelte die Türkei den Partner USA an, um die sündhaft teuren US-Drohnen im Kampf gegen die Terrororganisation PKK einsetzen zu können.“
„Türkische Drohnen wurden früher belächelt“






Kostenloses Streaming als Zukunftsmodell?
Ob Amazon mit diesem Schritt eine neue Bewegung in Gang gesetzt hat, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Das kostenlose Streaming ist zwar einerseits eine neue Idee, wirkt andererseits wie ein Rückschritt zum klassischen Fernsehen. Wer Werbeunterbrechungen im TV schon lästig fand, wird sie im Streaming vielleicht auch als störend empfinden. Streaming wird allerdings weiterhin die Markt der Unterhaltungsmedien beeinflussen, so viel steht fest.
Dies zählt nicht nur für Film und Fernsehen, sondern auch für die Spielewelt, die sich etwas später dem Trend angeschlossen hat. Mittlerweile gibt es zahlreiche Spiele-Services, die mit Abo-Modellen arbeiten und für einen monatlichen Beitrag eine umfangreiche Spielbibliothek bereitstellen. Kostenlose Games werden von solchen Streaming-Plattformen allerdings kaum angeboten. Anders sieht dies auf Spielportalen des iGaming-Genres aus.
Hier wird mit dem Modell der Freispiele gearbeitet, welches Spielern ermöglicht, zumindest rundenweise ohne eigenen Einsatz zu spielen. Auch verschenkte Bonusguthaben erfüllen einen ähnlichen Zweck. Welche Bonus- und Freispielangebote eine Plattform zur Verfügung stellt,