Buse Savaşkan’dan Polonya’da Birincilik! 🇹🇷🇹🇷🇹🇷 World Athletics Continental Tour Challenger kapsamında 21 Mayıs tarihinde gerçekleştirilen Rynek Kościuszki 2023’te Yüksek atlama kadınlar kategorisinde ülkemizi temsil eden Buse Savaşkan 1.88’lik derecesiyle birinci oldu. pic.twitter.com/fZad4A2vya
— ENKA Sports Club / ENKA Spor Kulübü (@EnkaSpor) May 22, 2023
World Athletics
Poland: Gold for Turkish high jumper Buse Savaşkan
Islam
Prominent US priest converted to Islam
„After decades of being attracted to Islam in varying degrees, I finally decided to take the plunge.“„To do so, however, a physical move was necessary and appropriate, as I was living in a Catholic monastery. You can’t just be a priest and a monk in public and a Muslim in private,“ he said. Heagy said he has received warm messages from Muslims since announcing his conversion to Islam. „The warmth and hospitality I have received from the Muslim community is just phenomenal. I have never experienced such hospitality. The future is uncertain for me. A leap into the unknown always comes with some fears.“ Heagy told media that his conversion to the Islamic religion was like „coming home“ and was actually a „conversion to Islam.“ Heagy wrote in his blog post:
„It’s really like a ‚homecoming.‘ My original belief. Because the Quran says that we worship and submit to God alone before we were even born.“To further justify his point, Hilarion Heagy quoted from the Holy Quran:
„And remember when your Lord brought forth from the loins of the children of Adam their progeny and made them testify about themselves. Allah asked, ‚Am I not your Lord?‘ They answered, ‚Yes, you are! We bear witness.‘ He warned, ‚You have no right to say on the Day of Judgment, ‚We did not know.'“ – Quran (7:172)“In response to the blog entry, an article recently appeared on Catholic.com titled „Sad Journey of ‚Muslim Priest‘.“ The news that the former priest had embraced Islam also drew mixed reactions on social media, with Muslims welcoming him to the faith and some Christians castigating him as an „apostate.“
Please pray for Father Hilarion Heagy who has apostatized from the faith and has embraced Islam.https://t.co/n6IrI9IMmO
— Jeff Cassman (@JeffCassman) February 20, 2023
Islamophobia
Australia: Islamophobe Shermon Burgess becomes a Muslim
„Islam frees you from all that and allows you to have meaning again. It brings the light back into your soul and reignites the passion of life in your heart.“Burgess became nationally known in the 2010s for his involvement in the now-defunct far-right nationalist groups United Patriots Front (UPF), Reclaim Australia and the Australian Defence League. He also played a central role in the 2015 anti-Islam protests against the construction of a mosque in Bendigo. At the height of the protests, his social media page „The Great Aussie Patriot“ shared racist, inflammatory content with tens of thousands of followers. Half a decade later, Burgess‘ personal Facebook account is now adorned with the Shahada. The shahada is the Arabic word for the Muslim’s profession of faith, making it the most important foundation of their faith. It is part of the acceptance into Islam, the call to prayer and the daily obligatory prayers of the faithful. Dutch Islamophobe becomes Muslim Already three years ago, another Islamophobe became a Muslim. A former member of Geert Wilders‘ far-right Dutch party announced at the time that he had converted to Islam. Joram Van Klaveren said he made the switch from critic to convert when he wrote a book about Islam. „While writing, I came across more and more things that shook my opinion about Islam,“ he told Dutch radio. Van Klaveren was a member of parliament for the Party for Freedom (PVV) from 2010 to 2014, but left the party after Wilders asked his supporters at a 2014 rally whether they wanted more or fewer Moroccans in the Netherlands, to which the crowd chanted „Less! Less! Less!“ Van Klaveren was a fierce critic of Islam during his time as a PVV politician, saying „Islam is a lie“ and „The Koran is poison.“ Asked if he felt guilty about these remarks, Van Klaveren said he was „simply wrong,“ adding that it was „PVV politics: everything that was wrong had to be linked to Islam in one way or another.“ Arnoud van Doorn, another former PVV official, had earlier converted to Islam. Van Doorn congratulated Van Klaveren via Twitter on his decision, writing, „[I] never thought the PVV would become a hotbed for converts.“
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– Islam – Prominent U.S. priest converts to Islam Hilarion Heagy described his decision as a „conversion to Islam“ and said it was „like coming home.“Prominent US priest converted to Islam
History
34 years ago today: The expulsion of the Bulgarian Turks
„Mezar taşlarındaki Türkçe isimleri bile değiştirmeye zorladılar“. Bulgaristan Türklerinin zorunlu göçü #BBCArşivlerindeTürkiyehttps://t.co/bWoLCkH24p pic.twitter.com/dzNxGnRIVr
— BBC News Türkçe (@bbcturkce) August 31, 2018
Geschichte
Heute vor 34 Jahren: Die Vertreibung der bulgarischen Türken
von Kemal Bölge
Vor 34 Jahren, am 24. Mai 1989, begann der Massenexodus von zirka 350.000 bulgarischen Türken, die von 1984-1985 Opfer einer zwangsweisen Assimilierungspolitik des kommunistischen Regimes unter Todor Schiwkow wurden. Etwa 800.000 ethnische Türken wurden seinerzeit gezwungen, ihre türkischen Namen aufzugeben und christlich-slawische Namen anzunehmen. Hierzu zählte auch der rmittlerweile verstobene Olympiasieger im Gewichtheben Naim Süleymanoglu.Die Restriktionen begannen bereits in den 60er-Jahren, als 1964 der Türkischunterricht an den staatlichen Schulen ausgesetzt und 1974 die Fakultät für türkische Philologie an der Universität von Sofia ihren Betrieb aufgeben musste.
Die kommunistischen Machthaber entsandten damals unter Kriegsrecht schwer bewaffnete Armee- und Polizeieinheiten nach Südbulgarien, wo die Mehrheit der türkischen Minderheit lebte, um die Bewohner zu zwingen, bulgarische Namen anzunehmen, mit neuen Personalausweisen auszustatten und ihren islamischen Glauben abzulegen.Der Gebrauch der türkischen Sprache in der Öffentlichkeit wurde verboten sowie bisher gültige Minderheitenrechte abgeschafft. Die türkische Minderheit wehrte sich gegen die Politik der ethnischen Säuberungen mit Protesten gegen die Todor Schiwkow-Regierung. Zahlreiche Demonstranten wurden festgenommen, ins Gefängnis gesteckt und gefoltert. Bei Zusammenstößen mit bulgarischen Sicherheitskräften sollen 40 Demonstranten getötet worden sein.
Viele der türkischen Opfer der Bulgarisierungskampagne hielten es nicht mehr aus und im Mai 1989 machten sich Tausende von bulgarischen Türken auf den Weg in die Türkei. Mit der Eisenbahn, auf Lastwagen, Bussen, Pkws und Traktoren flohen viele dieser verzweifelten Menschen in das Nachbarland ihrer Vorfahren, die diesen Zuflucht gewährte.Die von den Kommunisten verfügten Gesetzte zur Zwangsassimilation wurden später rückgängig gemacht und das bulgarische Parlament verabschiedete 2012 eine Erklärung, in dem die Zwangsassimilation verurteilt, sowie der Massenexodus der bulgarischen Türken als ethnische Säuberung bezeichnet wurde.
Erschienen auf Mezalim„Mezar taşlarındaki Türkçe isimleri bile değiştirmeye zorladılar“. Bulgaristan Türklerinin zorunlu göçü #BBCArşivlerindeTürkiyehttps://t.co/bWoLCkH24p pic.twitter.com/dzNxGnRIVr
— BBC News Türkçe (@bbcturkce) August 31, 2018
"Aktion Aufschrei"
Kriegsverbrechen im Jemen: Kein Ermittlungsverfahren gegen Rheinmetall
Afrikanische Kulturgüter
Schriftsteller Sarr betont Bedeutung der Rückgabe afrikanischer Raubkunst
Meinung
Israel: Wo eigentlich fängt „Antisemitismus“ an?
Ein Gastbeitrag von Michael Thomas
Folgt man der Logik des reinen Verstandes, dann definiert der Begriff „Antisemitismus“ ein inneres Überzeugungsmuster, nach welchem Juden generell verachtenswerte Menschen seien – eben allein, weil sie Juden sind.
Dieser triviale Hass wird zumeist von fantastischen wie grotesken und bizarren Argumentationsgeflechten unterlegt, das Juden „minderwertige Gene“ attestiert, die sozusagen automatisch zu „Bösartigkeit, Verschlagenheit“ und dem Willen, Andersgläubigen in jedem Falle Schaden zufügen oder ihnen etwas fortnehmen zu müssen, unterlegt.
Wenn nun aber ein als Jude erkenntlicher Mensch eine ungeheure Brutalität und Niederträchtigkeit begeht und er dessen bezichtigt wird, ist dieser Vorwurf selbstverständlich nicht antisemitisch. Wenn wir voraussetzen, dass der Vorwurf durch überwältigende Beweise belegt werden kann, darf, kann und muss dieser Mensch als Verbrecher, vielleicht als geisteskranker Verbrecher bezeichnet werden. Dabei ist völlig gleichgültig, ob er nun Schläfenlocken, einen Turban, ein safrangelbes Gewand oder ein goldenes Kreuz trägt.
Warum das wichtig ist?
Weil es momentan genau um diese Frage geht. Wie im verlinkten Foto und Beitrag zu lesen und zu sehen, tritt ein als Jude durch seine Kippa und seine Schläfenlocken erkenntlicher Mann nach einer Frau, die als Muslima zu lesen ist und dessen Mutter sein könnte.
Die Feststellung, dass dieser Mann über alle Maßen zu verachten und zu verurteilen ist, hat nichts antisemitisches an sich. Die Tat dieses Mannes ist grotesk und widerwärtig; sie kennzeichnet ihn als gewalttätig Verrückten – aber nicht als Juden.
Wir lesen auch im Kommentar eines Juden zu dieser Tat, dass diese, vorsichtig ausgedrückt, nichts jüdisches an sich hat. Die hier festgehaltene Tat kann und darf nicht als „Einzeltat“ beiseite geschoben werden. Das Netz ist geradezu überschwemmt von Video- und Fotomaterial, welches brutale und gewalttätige Übergriffe von verrücktgewordenen Israelis auf Palästinenser bzw. Araber zeigt. In all diesen Fällen weisen die Täter mit ihren Schläfenlocken und Kippas eine (zumindest behauptete) Zugehörigkeit zum jüdischen Glauben auf.
Beim „Flaggenmarsch“, der unlängst in Jerusalem stattfand,beteiligten sich etwa 5.000 Menschen, die unter dem Skandieren von „Tod allen Arabern!“, „Mögen eure Dörfer brennen“ und ähnlichen Hassrufen durch vornehmlich von Palästinensern bewohnte Viertel liefen.
Wir müssen diese Zahl in ein korrektes Verhältnis setzen: bei einer Bevölkerung Israels von etwa 9,3 Millionen Menschen entspräche dies einer „Demonstration“ von beinahe 50.000 Extremisten in einem Deutschland. Wie würde wohl geurteilt werden, wenn in Deutschland 50.000 Menschen mit dem Ruf „Tötet alle Israelis!“ brüllend durch die Straßen liefen?
Hasst man nun Juden, wenn man diese Geisteskranken verachtet?
Speziell, wenn man gleichzeitig weiß, dass sich die weitaus meisten Juden auf der Welt vor solchen Verirrungen ihrer Glaubensbrüder ekeln? Sie brüsk und empört von sich weisen? Diese Überlegungen hindern selbstverständlich entsprechend interessierte Politiker und Verblendete überhaupt nicht im geringsten daran, mir bedarfsweise nun „Du bist ein Antisemit!“ entgegenzuhalten wenn ich klipp und klar ausdrücke, dass ich Täter wie diesen fotografierten Mann für abstoßend und widerwärtig halte.
Sie nehmen alle für gewöhnlich überhaupt niemals Stellung zu der Frage, ob ein Verhalten wie das festgehaltene irgendwie überhaupt „jüdisch“ sein kann oder könnte. Sie halten mir vor, statt der geisteskranken Verrücktheit dieses Mannes ausschließlich nur den Juden in ihm zu verachten – was für ein furchtbarer Unsinn!
Die Dunkelziffer rechsradikal fanatischer Israelis ist nicht gut bekannt, ein Trend dazu ist jedenfalls gut dokumentiert (Quelle). Diese Verrückten reduzieren sich keinesfalls auf die 5.000 Teilnehmer dieses „Flaggenmarsches“, sie erstreckt sich auf eine sehr hohe Anzahl von „Siedlern“ im Westjordanland, die ohne jede Übertreibung jeden Tag blutige und zerstörerische Übergriffe auf Leben und Eigentum von Palästinensern begehen – und wir reden momentan über etwa 600.000 „Siedler“.
Und da spielen sich mitunter geradezu erschütternde Szenen ab.
Die Frage, ob diese Menschen sich überhaupt gerechtfertigt als Juden bezeichnen und betrachten können, werde ich nicht beantworten. Sie ist auch völlig irrelevant.
Denn diese Menschen sind in jedem Fall geisteskranke Extremisten und …. Täter.
Ob sie Juden sind, muss die jüdische (Welt-) Gemeinschaft entscheiden. Ich hege meine Zweifel, ob man sie als solche bezeichnen kann, da Gewalt, Verachtung, Vernichtung, Hass und Zerstörungen auf gar keinen Fall vom jüdischen Glauben gefordert oder geduldet werden.
Aber, nochmal, das ist völlig irrelevant. Wenn sich u.a. die deutsche Bundesregierung durch Unterdrückung der Kritik am israelischen Staat schuldig macht, der solche Übergriffe durch Verrückte fördert, unterstützt und sich selbst in Person von Regierungsmitgliedern daran beteiligt, ist dies eine Schande.
Sie beschützt dadurch natürlich keineswegs Juden, sondern ausschließlich nur den geisteskranken, bösartigen, verrückten Hass von Extremisten.
Und es ist nichts antisemitisches daran, Täter wie den hier gezeigten „geisteskrank, bösartig und verrückt“ und die israelische Regierung verbrecherisch zu nennen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Zum Thema
– Selahattin Ülkümen –
Geschichte: Wie die Türkei Juden vor Nazi-Deutschland rettete
Nach Ansicht des US-Historikers Stanford Shaw hat die Türkei während des Zweiten Weltkriegs durch die Erteilung von Einreise- und Transitvisa sowie der Duldung von nicht erlaubten Durchreisen mindestens 100.000 Juden aus Europa das Leben gerettet.
Geschichte: Wie die Türkei Juden vor Nazi-Deutschland rettete
Meinung
Türkei: Die „demokratische“ Revolution frisst ihre Kinder
Was für Hoffnungen setzten Oppositionsanhänger in der Türkei auf Kemal Kılıçdaroğlu; dem türkischen Präsidentschaftskandidaten, der in den Wahlen gegen Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan mit Demokratie sowie Tugenden antrat. Die Ereignisse der letzten Monate schlagen jedoch ins Negative um.
Am 28. Mai wird der türkische Präsidentschaftskandidat und Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu in einer Stichwahl gegen Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan antreten. Auf dem Weg in die erste Wahlrunde zog der einstige Weggefährte Kılıçdaroğlu’s, Muharrem Ince, die Kandidatur um das Präsidentenamt zurück. Jetzt hat Sinan Oğan vom nationalistischen Bündnis ATA seine Unterstützung zugunsten von Erdoğan bekannt gegeben. Die Nerven liegen bei der Opposition blank.
Murat Bardakçı, ein türkischer Buchautor der türkischen Geschichte, Journalist und Fernsehmoderator fasste die Situation so zusammen:
„Wenn Sie auf die Straße wollen, gehen Sie vorsichtig. Denn eine Horde wilder Raubtiere, die aus ihren Käfigen im Zoo entkommen sind, streift durch die Straßen. Das ist ein Gemenge, die sich in ihre Machtträume vertieft hat, aber den Verstand verliert, wenn ihre Träume nicht wahr werden.“
Bardakçı spricht hier von Oppositionsanhängern, die nach Strich und Faden betrogen und belogen wurden. Einer der Gründe: Noch während der Stimmenauszählung polterte der OB von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, zusammen mit dem Ankaraner OB Mansur Yavaş insgesamt viermal, die Wahl sei faktisch entschieden; und zwar für Kılıçdaroğlu. Nun erklärt Ekrem İmamoğlu in einer TV-Talkshow, man habe sich um 4,5 bis 5 Prozentpunkte geirrt. Noch vor kurzem sprach man von massiven Wahlmanipulationen. Ja was denn nun? Das fragen sich zunehmend auch die Wähler.
Kommen wir zurück auf Muharrem Ince, der keine Anstalten hegt, irgendeinem Präsidentschaftskandidaten seine Unterstützung zuzusichern. Ince ist offenbar immer noch tief gekränkt, vor allem über die Hetzkampagne der Oppositionsanhänger, die ihn mit Vorurteilen, Gerüchten und schließlich mit einem angeblichen Sexskandal malträtierten. Letzteres war für Ince ausschlaggebend dafür, das Handtuch zu werfen.
Aber die Oppositionsanhänger beließen es nicht nur dabei, politische Kontrahenten auszuschalten. Auch mit eigenen politischen Parteikadern oder parteinahen Journalisten verfuhr man so. Sobald Kritik an der Wahlkampftaktik geübt wurde, stürzten sich die Oppositionsanhänger auf die Kritik. Das spürten vor allem oppositionsnahe Medien, die vorsichtig seichte Kritik übten, darunter auch die Halk TV. Zuletzt vermuteten Oppositionsanhänger, darunter auch namhafte TV-Moderatoren oder Journalisten, von Verrätern umgeben zu sein.
Den Anfang dieser reflexartigen Schizophrenie markierte u. a. der Eklat der Vorsitzende der İYİ-Partei Meral Akşener mit dem Sechser-Tisch des Oppositionsbündnisses. Akşener hatte den Tisch nach einem Zerwürfnis erbost verlassen, um nach Tagen an den Tisch zu trotten. Während dieser Zeit knöpfte sich genau derselbe schizophrene Mob Akşener vor, um sie sozusagen an den Tisch zurück zu prügeln.
Nach den Wahlen herrscht Panik innerhalb des oppositionellen Bündnisses, vor allem je näher der Termin zur Stichwahl naht. Man tritt in alle Richtungen, auch gegen Flüchtlinge, wie es Kılıçdaroğlu tat. Aus 3,8 Millionen syrischen Flüchtlingen werden 10 Millionen, um unter Beweis zu stellen, das Boot sei voll. Dabei ist der Begriff Flüchtling nach der Genfer Flüchtlingskonvention klar definiert. Wer den Unterschied zwischen Flüchtlingen, illegalen Einwanderern und Asylanten mit vorläufigen Schutzstatus nicht beherrscht, der greift offenbar willkürlich und panisch in die Wahlkampfkiste.
Kimin bu güzel vatandan kimin bu güzel vatanı satandan yana olduğu belli! Biz bu ülkeyi terörden ve mültecilerden kurtarmaya geliyoruz. Bu bir referandumdur; artık kimse kimseyi kandıramayacak. Sandığa gelmeyen 8 milyon vatandaşımızı ve tüm gençlerimizi sandığa çağırıyorum!
— Kemal Kılıçdaroğlu (@kilicdarogluk) May 22, 2023
Das am meisten breitgetretene Wahlkampfthema war jedoch der Bündnispartner von Erdoğan, die islamistisch-kurdische Hüda Par. Sofort wurde die Hüda Par als politischer Ableger der türkischen Hizbullah verklärt, während der Vorsitzende Zekeriya Yapıcıoğlu gegen Windmühlen antrat und sich offen von der Hizbullah wie auch Terrorismus distanzierte. So eine beherzte Ansage seitens der völkisch-kurdischen HDP bzw. der jetzt neu gegründeten YSP (Yeşil Sol Parti) wünscht man sich seit Jahren, während der Terror der PKK anhält. Die der türkischen Hizbullah hat seit Ende der 90er ein Ende gefunden.
Darauf angesprochen reagieren weder Oppositionsanhänger noch die wahlkampftrunkenen Vorsitzenden des Oppositionsbündnisses, die zuletzt selbst die Nähe zur Hüda Par suchten, um sie vor den Wahlen für das Bündnis zu gewinnen. Dieses konsequente Ausblenden der Realitäten hat nun schwerwiegende Folgen; für die Opposition und ihre Anhänger selbst. Denn mit Realitäten kommt man früher oder später wieder in Kontakt. Und dann ist die Panik groß, greift man nach jedem Strohhalm, das sich anbietet. Letztendlich endet es in Hoffnungslosigkeit, Angst und Hass.
Das Einzige, was die türkische Opposition zu leisten imstande war.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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