DB-Aufsichtsratswahlen
Tolga Özgül kandidiert für den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn

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Düsseldorf – Tolga Özgül, der türkischstämmige Servicemitarbeiter der DB Station&Service (jetzt DB InfraGO AG), erlangte mit seiner Wahl zum „Eisenbahner/in mit Herz“ der Allianz pro Schiene im vergangenen Jahr bereits Bekanntheit. Nun kandidiert der gebürtige Kölner für den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn. In einem Gespräch mit NEX24 sagte Özgül:
„Verspätungen und Zugausfälle sind an der Tagesordnung, was zu Frustration unter den Reisenden und eben auch unter uns Eisenbahnern führt. Die Infrastruktur der Deutschen Bahn ist veraltet und die Investitionen in Modernisierungen sind offensichtlich unzureichend. Mega-Bauprojekte haben oft hohe Kostenüberschreitungen und bringen nicht immer die versprochenen Vorteile; wie z. B. Stuttgart 21 mit einem Finanzierungsrahmen von zu Beginn 2,5 Milliarden € und nun schätzungsweise 12 Milliarden €“
Statt Milliarden in solche Großprojekte zu stecken, sollten Regierungen und das DB-Management sinniger in die Verbesserung und Modernisierung der bestehenden Infrastruktur investieren, so Özgül weiter.
Mit Armin Laschet, Vorsitzender der Landtagsfraktion und Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen
 
Straßen, Schienen, Wasserwege und Kommunikationsnetze sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Wenn diese nicht ordnungsgemäß instandgehalten und erweitert werden, führt dies zu ineffizientem Verkehr, Umweltverschmutzung und wirtschaftlichem Stillstand. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Prioritäten überdenken und unser Geld dort investieren, wo es wirklich gebraucht wird – in eine nachhaltige und zukunftsfähige Grundinfrastruktur.
Als Gegenkurs für diesen Kurs bedürfe es laut Özgül starken GDL-Aufsichtsräten, „welche ihre Überzeugungen und die Interessen der Eisenbahner gegen jeden Widerstand oben halten“.
Tolga Özgül (r.) mit dem deutschtürkischen Rapper Eko Fresh

DB Aufsichtsratwahlen

Vom 14. bis 16. Januar 2025 stehen im DB-Konzern wichtige Entscheidungen an, denn in diesem Zeitraum wird der Aufsichtsrat gewählt. Für Unternehmen mit weniger als 8.000 Mitarbeitenden findet eine Direktwahl statt, bei der die Beschäftigten ihre Vertreter*innen direkt wählen. Für größere Unternehmen erfolgt eine Delegiertenwahl, bei der Delegierte aus den Betrieben die Aufsichtsratsmitglieder bestimmen. Besonders wichtig ist es, rechtzeitig die Wahlunterlagen zu beantragen, wenn man per Briefwahl abstimmen möchte. Es wird auch betont, wie wichtig es ist, die Unterlagen umgehend zurückzusenden, damit die Stimme rechtzeitig beim Wahlvorstand eingeht.

Eisenbahner mit Herz

Özgül hatte im vergangenen Jahr am Düsseldorfer Flughafenbahnhof durch sein Einschreiten eine junge Frau vor einem sexuellen Übergriff geschützt und sich bei dem Wettbewerb „Eisenbahner/in mit Herz“ der Allianz pro Schiene mit großem Abstand gegen die übrigen Nominierten durchgesetzt. Während einer Schicht bekommt er mit, wie eine junge Touristin aus Taiwan von zwei Männern am Bahnsteig bedrängt und belästigt wird. Sofort geht er dazwischen und spricht die Frau an, ob sie Hilfe braucht. Sie ist starr vor Schreck und unfähig zu sprechen. Özgül konfrontiert die beiden Männer mit ihrer Tat und ruft die Polizei. Im Anschluss kümmert er sich um die junge Frau und sorgt dafür, dass sie sicher in ihren Zug steigt. „Ich musste da nicht lange überlegen. Als ich die Angst und Verzweiflung in den Augen der jungen Dame sah, musste ich einschreiten. Sie hätte auch meine Schwester oder Nichte sein können“, so Özgül gegenüber NEX24. „Was Tolga Özgül da geleistet hat, verdient großen Respekt. Er hat mit seinem mutigen Verhalten und direkten Einschreiten Schlimmeres verhindert. Wir freuen uns, dass er mit der Auszeichnung zum Publikumsliebling für dieses Engagement nun auch gewürdigt wird“, so der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, damals.

Berufskrankheit
Parkinson durch Pestizide: Tausende Verdachtsfälle werden überprüft

Berlin – Sind Tausende Landwirte und Gärtner in Deutschland an Parkinson erkrankt, weil sie beruflich mit Pestiziden in Kontakt gekommen sind? Laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) wird in gut 8300 Fällen eine Anerkennung als Berufskrankheit geprüft. Eine Sprecherin der zuständigen Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) erklärte, bislang sei noch keine Anerkennung ausgesprochen worden. „Aufgrund der hohen Anzahl zu überprüfender Verdachtsfälle gehen wir davon aus, dass die Bearbeitung noch längere Zeit in Anspruch nimmt.“ Hintergrund der Überprüfungswelle ist eine im März 2024 veröffentlichte Empfehlung des Ärztlichen Sachverständigenbeirats des Bundesarbeitsministeriums. Das Expertengremium war nach mehrjähriger Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass der Umgang mit gewissen chemischen Pflanzenschutzmitteln Parkinson auslösen kann. Deswegen sprachen sich die Fachleute für eine Anerkennung als Berufskrankheit aus. Die Anerkennung bedeutet, dass Betroffene Anspruch auf Leistungen ihrer Unfallversicherungsträger haben, etwa Renten. Die Aufnahme in den entsprechenden Katalog ist indes noch nicht erfolgt, wie ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums der „NOZ“ unter Verweis auf noch laufende Abstimmungsprozesse bestätigte. Für Betroffene habe dies aber keine Auswirkungen: In der Zwischenzeit sei eine Anerkennung als sogenannte Wie-Berufskrankheit möglich, die mit identischen Ansprüchen verbunden ist. Bis zu der Entscheidung im vergangenen Jahr hatten Parkinson-Patienten, die ihre Erkrankung auf beruflichen Pestizid-Einsatz zurückführen, kaum Chancen auf Anerkennung. 60 entsprechende Verdachtsanzeigen waren in den zurückliegenden Jahren laut „NOZ“ bei der SVLFG eingegangen, aber alle negativ beschieden worden. Die Versicherung hatte von sich aus nach eigenen Angaben 7900 Versicherte angeschrieben, die in den vergangenen Jahren aufgrund einer Parkinson-Erkrankung behandelt worden waren. Weitere 400 Verdachtsanzeigen kamen durch Ärzte, Arbeitnehmer oder Unternehmer noch hinzu.

Ahmet Ali Çelikten
Welterster schwarzer Kampfpilot war Osmane

Izmir – Ahmet Ali Çelikten, eine vergessene Persönlichkeit, war der erste schwarze Militärpilot der Weltgeschichte. Der in der westtürkischen Provinz Izmir geborene und aus Nigeria stammende Pilot wuchs in der osmanischen Gesellschaft auf und hatte wie jeder osmanisch-türkische Bürger die Möglichkeit, 1903 in die osmanischen Seestreitkräfte aufgenommen zu werden. Er war einer der wenigen schwarzen Piloten im Ersten Weltkrieg, ähnlich wie der Afroamerikaner Eugene Jacques Bullard (der für Frankreich flog), William Robinson Clarke aus Jamaika (der für Großbritannien flog), Pierre Réjon aus Martinique (der für Frankreich flog) und Domenico Mondelli [es] aus Eritrea (der für Italien flog). Er kämpfte 1911 im italienisch-türkischen Krieg mit seinen südafrikanischen Glaubensbrüdern in Libyen und später im Ersten Weltkrieg als erster schwarzer Militärpilot der Welt gegen die Alliierten. Das Osmanische Reich war das letzte islamische und multikulturelle Imperium der Weltgeschichte. Die Hautfarbe hatte keinen Einfluss auf die soziale Stellung oder die Möglichkeiten des Einzelnen in der osmanischen Gesellschaft. Çelikten wurde 1883 in Izmir im Osmanischen Reich geboren. Seine Mutter, Zenciye Emine Hanım, war nigerianischer Abstammung, sein Vater, Ali Bey, war ebenfalls Afro-Türke. Die Familie floh von Kairo, Ägypten, nach Kreta, weil Ägypten in den Jahren 1798-1801 von den Franzosen besetzt war, und zog anschließend von Kreta nach İzmir. Er wollte Seemann werden und trat 1904 in die Technische Marineschule Haddehâne Mektebi (wörtlich: „Schule der blühenden Mühle“) ein. 1908 schloss er diese Schule als Oberleutnant (Mülâzım-ı evvel) ab. Anschließend besuchte er die Flugschule der Marine (Deniz Tayyare Mektebi), die am 25. Juni 1914 in Yeşilköy gegründet wurde. Danach war er Mitglied der osmanischen Luftwaffe. Während des Ersten Weltkriegs heiratete er Hatice Hanım (1897-1991), eine türkische Kriegsmigrantin aus Preveza.

Zur Schulung nach Berlin

Am 11. November 1916 wurde er zu einem der ersten schwarzen Militärpiloten der Luftfahrtgeschichte. Am 14. Februar 1917 wurde er zum Hauptmann (Yüzbaşı) befördert und am 18. Dezember 1917 nach Berlin geschickt, um dort eine Ausbildung in der Luftfahrt zu absolvieren. Nach Abschluss dieser Ausbildung wurde er der Marinefliegerkompanie in İzmir zugeteilt. Sein Codename war „Çelik Kara Kartal“ – Schwarzer Adler aus Stahl, abgeleitet von seinem Namen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs engagierte sich Çelikten im türkischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte die türkische Nationalbewegung. Er meldete sich freiwillig als Pilot auf dem Militärflugplatz in Konya, Türkei. Zu dieser Zeit schmiedeten die türkischen Nationalisten einen Plan, um Flugzeuge aus osmanischen Lagerhäusern zu stehlen und sie nach Amasra, einer Hafenstadt am Schwarzen Meer, zu bringen. Ahmed wurde 1922 nach Amasra geschickt, um bei dieser Operation zu helfen. Die Piloten setzten diese Flugzeuge ein, um das Schwarze Meer zu überwachen und ihre Marineoperationen zu schützen. Nach der Gründung der Türkischen Republik im Jahr 1923 wurde eine Abteilung geschaffen, um die Flugoperationen von Konya nach İzmir zu verlegen. Çelikten wurde dieser Abteilung zugeteilt und setzte seinen Dienst in İzmir fort. Im Jahr 1928 wurde er zum Untersekretariat der Luftwaffe ernannt, einer Abteilung der türkischen Luftwaffe, die dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstand.[9] Er wurde 1924 von Mustafa Cumhuriyeti Istiklal Madalyasi“ (Unabhängigkeitsmedaille) mit der Nr: 480 im Jahr 1924 von Mustafa Kemal Atatürk – und Ismet Inönü für seine Tapferkeit im türkischen Unabhängigkeitskrieg.

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Glücksspiel
Ein Anfänger-Leitfaden für Online Casinos mit Freispielen für 2025

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Wer erstmals Online Casinos für sich entdeckt, wird schnell auf die Stichworte Freispiele und „Freispiel-Casino“ stoßen. Doch was hat es damit auf sich und worauf muss man achten, um alle Vorzüge von Online Casinos, die Freispiele anbieten voll auskosten zu können? All das erfährt man in diesem Artikel.

Was sind Freispiele?

Freispiele im Online Casino ermöglichen es Spielern, ohne eine Einzahlung von Echtgeld auf das Spielerkonto kostenlos Casinospiele zocken zu können. Alternativ wird auch von „Free Spins“ gesprochen. In aller Regel handelt es sich dabei um Freispiele für Slots, also Spielautomaten. Die meisten Angebote von Freispielen gelten nur für bestimmte Slots, zum Beispiel die Titel eines bestimmten Spieleentwicklers oder zu einer spezifischen Thematik, etwa Slots im Wild-West-Design. Wenige lassen sich frei auf das gesamte Spieleangebot eines Casinos anwenden.

Vor- und Nachteile von Freispielen

Der Vorteil von Freispielen liegt auf der Hand: Man kann im Casino spielen, ohne dafür einen Cent auszugeben. Man geht also kein finanzielles Risiko ein. Das lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Wer gerade kein Geld zur Verfügung hat, sein persönliches Limit überschritten hat oder ein Casino erstmal in Ruhe testen möchte, kann auf diese Art von Angeboten zurückgreifen. Denn es wäre schließlich ärgerlich, eine Summe einzuzahlen und dann zu merken, dass das Casino einem nicht gefällt und man dort nicht bleiben möchte. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch mit Freispielen bereits echte Gewinne erspielt werden können, die man sich später auszahlen lassen kann. Eine Einschränkung gibt es jedoch. Hierauf gehen wir am Ende dieses Artikels gesondert ein. Nachteile gibt es wenige, für viele Spieler gar keine. Die vereinbarten Freispiele werden den Spielern in aller Regel verlässlich gutgeschrieben. Es kann jedoch vorkommen, dass ein toll klingender Freispiel-Bonus schlichtweg nicht zum persönlichen Spielverhalten passt. Gerade für Anfänger im Online Casino kann das enttäuschend sein. Das kann beispielsweise passieren, wenn die Freispiele innerhalb eines bestimmten Zeitraums genutzt werden müssen, der für einen Gelegenheitsspieler zu knapp bemessen ist. Deshalb ist es ratsam, sich die Bonusbedingungen für die Gutschrift und Nutzung von Freispielen gut durchzulesen.

Wie findet man Freispiel Casinos?

Online Casinos, die ihren Spielern Freispiele anbieten, werden auch als Freispiel-Casino bezeichnet. Da hier keine Einzahlung erforderlich ist, wird alternativ auch vom „Casino ohne Einzahlung“ gesprochen. Gemeint ist damit oft dasselbe, auch wenn es kleine Unterschiede geben kann. Manchmal werden nämlich im Casino ohne Einzahlung keine Freispiele, sondern kostenlose Startguthaben vergeben. Doch wie findet mal solche Casinos nun? Wer eine Suchanfrage bei Google startet, wird schnell feststellen, dass es unzählige Treffer gibt. Und gerade Anfänger wissen nicht, wie genau man die Spreu vom Weizen trennt – denn leider gibt es unter den Online Casinos schwarze Schafe, wenngleich man sie mit Aufmerksamkeit und Erfahrung treffsicher umgehen kann. Hilfreich ist es, Übersichten wie auf der Website von Johnslots zu nutzen. Dort findet man seriöse Casinos, die aktuell Freispiele anbieten, übersichtlich und auf einen Blick aufgelistet. Praktisch ist, dass man nicht lange suchen muss, sondern sofort alle wichtigen Infos vor Augen hat. Zum Beispiel auch, wie es mit Umsatzbedingungen und Maximalgewinnen beim jeweiligen Online Casino aussieht.

Wie profitiert man vom Freispiel-Bonus?

Es ist von Casino zu Casino unterschiedlich, wie man die Freispiele erhält. Manchmal werden sie mit der Registrierung automatisch gutgeschrieben, manchmal muss man ein Häkchen an der richtigen Stelle setzen. In wieder anderen Fällen kann es erforderlich sein, sich über einen bestimmten Affiliate-Link beim Online Casino zu registrieren oder im Anmeldeformular einen Bonuscode einzugeben. Wird ein Freispiel-Bonus für Bestandskunden vergeben, muss man den erhaltenen Bonuscode irgendwo in den Kontoeinstellungen des Casino-Spielerkontos eintippen. Man sollte stets darauf achten, welcher Mechanismus beim jeweiligen Casino angewendet wird. Wer verpasst, seinen Casino-Freispiel-Bonus geltend zu machen, hat keinen Anspruch darauf, dass dieser im Anschluss noch aus Kulanz aufs Spielerkonto gutgeschrieben wird.

Warum vergeben Betreiber von Online Casinos Freispiele?

Grundsätzlich hat kaum ein Unternehmen etwas zu verschenken, auch nicht in der Casino-Branche. Freispiele sind jedoch auch für die Anbieter Marketing, das sich sowohl für Spieler als auch für Casinobetreiber lohnt. Ein Blick auf die Statistiken zeigt, wie riesig der Markt inzwischen allein in Deutschland ist. Auch weiteres Wachstum in dieser Branche ist zu erwarten. Klar, dass sich deswegen immer mehr Casino-Betreiber mit neuen Casinos versuchen, um auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Um neue Spieler von ihrem Casino-Angebot zu überzeugen, müssen sich aber gerade neue Casinos einiges einfallen lassen – denn sonst bleiben die Spieler einfach bei den altbewährten Anbietern. Freispiele als Willkommensboni sind eines der ultimativen Werbegeschenke, die Online Casinos potentiellen neuen Spielern machen können. Alternativ zu Freispielen wird auch gerne ein Einzahlungsbonus vergeben. Hierbei wird die Einzahlung von Echtgeld um einen bestimmten Prozentsatz erhöht. Häufig gibt es auch eine Kombination aus beiden Bonusarten.

Aufgepasst bei den Bonusbedingungen

Wie bereits erwähnt, sind Freispiel-Boni im Online Casino so gut wie immer an Bonusbedingungen geknüpft. Diese sind von Casino zu Casino unterschiedlich und können bei jeder neuen Freispiel-Aktion anders gestaltet sein. Ein paar Aspekte sind meistens gleich. Die Bonusbedingungen sehen meistens vor, dass die Freispiele ein Ablaufdatum haben. Werden sie nicht bis zu diesem verwendet, verfallen sie. Auch gibt es ein Limit, wie hoch der Gewinn ausfallen darf, der nur mit Freispielen erspielt wird. Verständlich, denn alles andere könnte ein Casino in den Ruin treiben. Auch Umsatzbedingungen sind häufig Teil der Bonusbedingungen. Dass bedeutet, dass die Freispiele zwar sofort und ohne Zutun der Spieler vergeben werden – damit erspielte Gewinne aber erst ausgezahlt werden, wenn der Spieler im jeweiligen Online Casino einen gewissen Umsatz erreicht hat. Vorher werden die Gewinne zwar auf das Spielerkonto gutgeschrieben, auf ein Bankkonto oder in eine Wallet (sofern das Casino deiner Wahl Ein- und Auszahlungen mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin anbietet) verschieben kann man sie erst, nachdem die Bonusbedingungen erfüllt sind. Wer also gar nichts einzahlen will oder nur sehr selten spielt und daher Ablaufzeiten nicht einhalten kann, könnte von einigen Freispiel-Casinos enttäuscht werden. Dann sollte man sich nach einem anderen Anbieter umsehen. Achtet man von Anfang an genau auf die Freispiel-Bedingungen in einem Online Casino, sind diese Aktionen jedoch absolut vorteilhaft für Spieler. Man sollte sich diese Möglichkeiten definitiv nicht entgehen lassen.

Patriotismus
Marokkaner sind patriotischste Menschen der Welt

Rabat – Nach Angaben von WIN/Gallup International würden 61 % der Befragten in 64 Ländern für ihr Land kämpfen, während 27 % der Bevölkerung dies nicht tun würden. Der Patriotismus ist je nach Region unterschiedlich ausgeprägt, wobei die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (M.E.N.A.) mit 83 % den höchsten Wert aufweisen, während die Länder Westeuropas mit 25 % einen sehr niedrigen Wert erreichen. Es wurde festgestellt, dass Länder, die kurz vor der Umfrage einen Konflikt erlebt hatten, höhere Werte für Patriotismus erzielten als Länder, in denen dies nicht der Fall war.

Höhere Bereitschaft bei jungen Menschen

Ein großer Prozentsatz der Frauen ist bereit, für ihr Land zu kämpfen (52 % der Stichprobe), im Vergleich zu 67 % der Männer. Junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren zeigen mit 66 % eine höhere Bereitschaft zu kämpfen. Vergleicht man die Regionen in Abhängigkeit von der Religionszugehörigkeit, so waren Regionen mit einem höheren muslimischen Bevölkerungsanteil mit 78 % patriotischer.

Marokko auf Platz 1

In der Studie von WIN/Gallup International wurde Marokko als das patriotischste Land der Welt eingestuft. Im Rahmen der Studie wurden Einwohner aus 64 Ländern befragt, ob sie bereit wären, für ihr Land zu kämpfen und möglicherweise zu sterben – eine Frage, die das Engagement für ihr Heimatland auf den Punkt bringt. Die WIN/Gallup International-Umfrage, die mit einer Stichprobe von 62.398 Teilnehmern durchgeführt wurde, ergab, dass überwältigende 94 % der Marokkaner bereit sind, ihr Land bis zum letzten Opfer zu verteidigen. Mit diesem Ergebnis steht Marokko an der Spitze des weltweiten Patriotismus und zeigt ein tiefes Gefühl der nationalen Loyalität seiner Bürger.
Top 15 der patriotischsten Länder:
  1. Marokko – 94%
  2. Fidschi – 94%
  3. Pakistan – 89%
  4. Vietnam – 89%
  5. Bangladesch – 86%
  6. Aserbaidschan – 85%
  7. Papua Neuguinea – 84%
  8. Afghanistan – 76%
  9. Georgien – 76%
  10. Indien – 75%
  11. Finland- 74%
  12. Türkei – 73%
  13. Philippinen 73%
  14. Thailand 72%
  15. Armenien 72%
Die Studie deutet darauf hin, dass das Ausmaß des Patriotismus durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden könnte, darunter aktuelle Konflikte, kulturelle Werte und nationale Identität. Vor allem die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA), darunter Marokko, wiesen höhere Werte auf, was möglicherweise auf die historischen und aktuellen regionalen Spannungen zurückzuführen ist.

Kampfbereitschaft in Industrienationen niedriger

Die meisten Menschen in den Industrieländern sind nicht so bereit, für ihr Land zu kämpfen wie die Menschen in den Entwicklungsländern. Obwohl sie nicht am Ende der Liste stehen, erreichte Amerika 44 %, die Schweiz 39 %, Dänemark 30 % und Großbritannien 27 %. Die am wenigsten patriotischen Länder waren Deutschland, die Niederlande und Japan mit 18 %, 15 % bzw. 11 %. Die niedrigeren Prozentsätze in einigen westlichen Ländern könnten ein anderes kulturelles Verständnis von Patriotismus widerspiegeln, bei dem die Landesverteidigung möglicherweise nicht so direkt mit persönlichen Opfern gleichgesetzt wird. Es könnte auch auf eine Verschiebung hin zu Globalismus und Friedensbefürwortung in diesen Gesellschaften hinweisen. Die Ergebnisse dieser Umfrage haben Diskussionen über das Wesen des Patriotismus, seine Ausprägungen in verschiedenen Kulturen und seinen Zusammenhang mit der nationalen Politik, dem Militärdienst und dem historischen Kontext ausgelöst. Kritiker der Studie argumentieren, dass die Bereitschaft zu kämpfen nicht die einzige Definition von Patriotismus ist, da es zahlreiche Möglichkeiten gibt, die Liebe und Loyalität zu seinem Land auszudrücken, z. B. durch bürgerschaftliches Engagement, gemeinnützige Arbeit oder den Erhalt der Kultur. Die Daten von WIN/Gallup International bieten jedoch eine faszinierende Momentaufnahme der weltweiten Einstellungen zur Landesverteidigung und zur persönlichen Aufopferung für das eigene Land. Sie unterstreichen die unterschiedlichen Arten, wie Patriotismus auf der ganzen Welt gelebt und verstanden wird, und bieten Einblicke in die kulturelle, politische und soziale Dynamik, die die nationale Identität definiert. Die Ergebnisse dieser Studie sind zwar nicht der einzige Maßstab für Patriotismus, tragen aber sicherlich zum laufenden Diskurs über Nationalstolz und seine Auswirkungen in einer zunehmend vernetzten globalen Gesellschaft bei. Unabhängig davon, ob man dies als den „ultimativen Test“ für Patriotismus ansieht oder nicht, wirft es unbestreitbar ein Licht darauf, wie sehr sich Menschen auf der ganzen Welt mit ihrer nationalen Identität verbunden fühlen.
Quelle: The Most Patriotic Countries In The World

Israel-Krise
Berichte: Ägypten bereitet sich auf militärische Konfrontation mit Israel vor

Tel Aviv – Angesichts der laufenden Debatten in Israel über die Möglichkeit eines Konflikts mit dem NATO-Mitglied Türkei, warnen israelische Strategen nun auch vor der Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung mit Ägypten. Politiker in Israel haben sich besorgt über Ägyptens „beispiellose militärische Aufrüstung“ geäußert, zu der auch der Bau von Tunneln und Brücken über den Suezkanal gehöre. Diese Entwicklungen, so warnen sie, könnten den raschen Einsatz ägyptischer Streitkräfte auf der Sinai-Halbinsel und möglicherweise auch an der Grenze zu Israel erleichtern. Der Aufbau umfasst die Stationierung einer großen Anzahl von Truppen, den Bau von Panzersperren und die Aufstellung von Panzerdivisionen. Auch die Stationierung einer großen Anzahl von Truppen, logistische Vorbereitungen und die Verlegung von Betonhindernissen, die israelische Panzerfahrzeuge blockieren sollen, seien beobachtet worden. Diese Aktionen stellen laut den Kommentatoren einen klaren Verstoß gegen die in den Camp-David-Vereinbarungen festgelegten Beschränkungen dar und sind Gegenstand hitziger Debatten zwischen israelischen und ägyptischen Sicherheitsbeamten. „Trotz gemeinsamer strategischer Interessen und zahlreicher Gründe, eine militärische Konfrontation zu vermeiden, könnten die Spannungen zwischen Ägypten und Israel potenziell zu einem Konflikt eskalieren – sei es durch eine Fehleinschätzung, einen Unfall oder unvorhergesehene Umstände“, so das israelische Fachportal Israel Defence. Daher betonen israelische Militärs, dass die IDF auf die Möglichkeit eines Zusammenstoßes mit Ägypten vorbereitet bleiben müssen, auch wenn keine der beiden Seiten einen solchen aktiv anstrebt. Die ägyptische Armee ist mit rund 438.500 aktiven Soldaten und 479.000 Reservisten eine der größten der Welt und damit eine bedeutende Militärmacht im Nahen Osten und in Afrika. Sie ist mit fortschrittlichen Waffen ausgestattet, darunter mehr als 5.000 Panzer und eine starke Luftwaffe, was dazu beiträgt, dass die ägyptische Armee bei der Bewertung der militärischen Stärke weltweit einen hohen Rang einnimmt. Die Armee spielt eine entscheidende Rolle für die regionale Stabilität und war in der Vergangenheit an Konflikten wie dem Golfkrieg und Operationen im Jemen beteiligt.

Zum Thema

– Naher Osten – „Israel muss sich auf möglichen Krieg mit der Türkei vorbereiten“

„Die Bedrohung aus Syrien könnte sich zu etwas entwickeln, das noch gefährlicher ist als die iranische Bedrohung“, heißt es in dem Bericht.

Die israelische Regierung wurde nach einer strengen Warnung des Nagel-Ausschusses vor einem möglichen bewaffneten Konflikt mit der Türkei in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Der Ausschuss, der zur Bewertung regionaler Sicherheitsbedrohungen eingesetzt wurde, hat die zunehmende Selbstbehauptung der Türkei im Nahen Osten als ein wichtiges Anliegen bezeichnet.

Der von der Regierung eingesetzte Ausschuss warnt davor, dass die Bestrebungen der Türkei, ihren Einfluss aus der osmanischen Ära wiederherzustellen, zu einer Verschärfung der Spannungen mit Israel und möglicherweise zu einem Konflikt führen könnten.

„Israel muss sich auf möglichen Krieg mit der Türkei vorbereiten“

Naher Osten
„Israel muss sich auf möglichen Krieg mit der Türkei vorbereiten“

Tel Aviv – Die israelische Regierung wurde nach einer strengen Warnung des Nagel-Ausschusses vor einem möglichen bewaffneten Konflikt mit der Türkei in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Der Ausschuss, der zur Bewertung regionaler Sicherheitsbedrohungen eingesetzt wurde, hat die zunehmende Selbstbehauptung der Türkei im Nahen Osten als ein wichtiges Anliegen bezeichnet. Der von der Regierung eingesetzte Ausschuss warnt davor, dass die Bestrebungen der Türkei, ihren Einfluss aus der osmanischen Ära wiederherzustellen, zu einer Verschärfung der Spannungen mit Israel und möglicherweise zu einem Konflikt führen könnten.

„Gefährlicher als die iranische Bedrohung“

„Die Bedrohung aus Syrien könnte sich zu etwas entwickeln, das noch gefährlicher ist als die iranische Bedrohung“, heißt es in dem Bericht. Die Einschätzung des Ausschusses erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmend selbstbewussten Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Region, die einige Analysten als den Interessen Israels zuwiderlaufend betrachten. Medienberichte unterstreichen die Stärke der türkischen Streitkräfte, die auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Kriegsführung zurückblicken können. Das türkische Militär, das für seine disziplinierten und kampferprobten Truppen bekannt ist, war an zahlreichen Interventionen beteiligt, vom Koreakrieg bis hin zu den jüngsten Einsätzen in Syrien, Libyen und Aserbaidschan. Diese Erfahrung hat nicht nur ihre Kampffähigkeiten verfeinert, sondern sie auch zu einer beeindruckenden Kraft in der regionalen Geopolitik gemacht.

Zweitstärkste Armee der NATO

Die Türkei ist Mitglied der NATO und verfügt über die zweitstärkste Armee innerhalb des Bündnisses. Mit über 400.000 aktiven Soldaten und fortschrittlicher Militärtechnologie, einschließlich im eigenen Land entwickelter Drohnen und Raketen, verfügt die Türkei über umfangreiche und hoch entwickelte militärische Fähigkeiten. Die Fähigkeiten des türkischen Militärs wurden insbesondere im Berg-Karabach-Konflikt unter Beweis gestellt, wo es Aserbaidschan maßgeblich unterstützte. Die Warnung des Nagel-Ausschusses kommt zu einer Zeit, in der sich die Spannungen zwischen Israel und der Türkei durch die Unterstützung der Türkei für verschiedene Gruppierungen in Syrien verschärft haben, die dem Ausschuss zufolge als Stellvertreter gegen israelische Interessen auftreten könnten.

Einfluss aus der osmanischen Ära

Der Bericht rät den israelischen Entscheidungsträgern, sich auf ein Szenario vorzubereiten, in dem die Türkei ihre militärische Macht einsetzen könnte, um Israels Sicherheit in Frage zu stellen, und nennt die Bestrebungen der Türkei, ihren Einfluss aus der osmanischen Ära wiederherzustellen, als möglichen Krisenherd. Diese Entwicklung hat in Israel eine Flut diplomatischer und strategischer Diskussionen ausgelöst, bei denen Verteidigungsbeamte Notfallpläne und Allianzen prüfen, um dieser aufkommenden Bedrohung zu begegnen. Die Situation wird noch dadurch erschwert, dass beide Länder wichtige Akteure im unbeständigen Nahen Osten sind, wo sich Allianzen und Feindschaften mit dem Wind der Politik und der Macht verändern. Die Möglichkeit eines Konflikts zwischen zwei so mächtigen militärischen Einheiten wird in der Region aufmerksam beobachtet und gibt Anlass zu Besorgnis über die Stabilität in der Region im weiteren Sinne und über eine mögliche Beteiligung anderer NATO-Mitglieder oder Staaten des Nahen Ostens.

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– Türkische Brigaden – Türken im Koreakrieg: „Warum zurückgehen? Wir bringen sie massenweise um!“

Der höchstdekorierte US-Soldat Oberstleutnant Anthony B. Herbert gerät mit einer Einheit der 1. Brigade in eine ausweglose Situation. Während er die Hand in Richtung Süden hebt, stürmen die Türken mit aufgesetztem Bajonett in Richtung

Türken im Koreakrieg: „Warum zurückgehen? Wir bringen sie massenweise um!“

Filmbiografie „Maria“
Angelina Jolie lobt türkischen Schauspieler Haluk Bilginer

Los Angeles – In einem Interview lobte Hollywood-Star Angelina Jolie kürzlich ihren türkischen Co-Star Haluk Bilginer für seine Leistung in der kommenden Filmbiografie „Maria“, in der beide Schauspieler zentrale Rollen im Leben der legendären Opernsängerin Maria Callas spielen. Der Film hatte seit seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig 2024, wo er mit achtminütigen Standing Ovations bedacht wurde, für Aufsehen gesorgt. Der mit dem Emmy ausgezeichnete türkische Schauspieler Haluk Bilginer wird in „Maria“ die Rolle des Liebhabers der Callas, den griechischen Tankerkönig und einst reichsten Mann der Welt, Aristoteles Onassis spielen. Jolie, die in dem neuesten Film von Pablo Larrain Maria Callas darstellt, drückte ihre Bewunderung für Bilginer aus:
„Wir wurden schnell Freunde, als wir uns trafen. Haluk half mir, Maria zu finden. Er half mir zu verstehen, wie man sich in Onassis verlieben konnte. Ich liebte es, ihn am Set zu haben. Ich liebte es, mit ihm zu arbeiten. Er ist wirklich, wie Pablo [Larraín, der Regisseur] sagte, ein so brillanter Schauspieler, dass man nicht das Gefühl hat, dass er schauspielert, sondern dass man etwas gemeinsam erlebt.“
Dieses Lob wurde in verschiedenen Medien hervorgehoben und unterstreicht die Chemie und das professionelle Verhältnis zwischen den beiden Schauspielern. Der Film „Maria“ hat nicht nur wegen seiner Starbesetzung große Aufmerksamkeit erregt, sondern auch wegen seines tiefen Einblicks in das Leben von Maria Callas. Bilginer, der auf eine reiche Geschichte im türkischen und internationalen Kino zurückblicken kann, liefert eine nuancierte Darstellung von Onassis und trägt zu dem bei, was Kritiker als eine der herausragenden Leistungen des Films bezeichnet haben. Seine Verbindung zu der Figur ist aufgrund seiner eigenen Wurzeln besonders bemerkenswert: Bilginer wurde in Izmir geboren, der gleichen Stadt wie Onassis, wenn auch 50 Jahre später. Bilginer hat neben seiner Schauspielkarriere in der Türkei auch in Großbritannien gearbeitet und ist vor allem durch seine Rolle als Mehmet Osman in der Fernsehserie EastEnders in den 1980er Jahren bekannt geworden. Er hat auch in Hollywood-Filmen als Nebendarsteller mitgewirkt. So spielte er 1987 in der Filmkomödie Ishtar einen schurkischen Guerilla-Anführer und 2001 in der dunklen Komödie Buffalo Soldiers einen türkischen Mafioso. Für seine Rolle in Şahsiyet (2018) wurde Bilginer bei den 47. International Emmy Awards als bester Schauspieler ausgezeichnet. Der Film wird voraussichtlich noch in diesem Jahr auf digitalen Plattformen erscheinen und die dramatische Geschichte von Callas‘ Leben einem weltweiten Publikum zugänglich machen.

„Bibel der Oper“

„Maria“ beleuchtet die „stürmische, leidenschaftliche und tragische Geschichte“ einer der größten Opernsängerinnen der Welt. Inmitten der Pariser 1970er Jahre wird ihr Leben in den letzten Tagen neu interpretiert und eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Die äußerst einflussreiche, in Amerika geborene griechische Ikone – von Leonard Bernstein einst als „Bibel der Oper“ bezeichnet – hatte eine Liebesaffäre mit dem griechischen Reederei-Magnaten Onassis, der später Jackie Kennedy heiratete.

Nach der Trennung von Onassis zog Callas zunächst nach Italien und dann nach Frankreich. Callas konnte sich von der Trennung nie vollständig erholen und starb 1977 im Alter von nur 52 Jahren tragisch an einem Herzinfarkt. Es sind auch Berichte über den Missbrauch und Gewalt aufgetaucht, denen sie während ihrer Beziehung zu Onassis ausgesetzt war.

Kanada
Kanadischer Premierminister Justin Trudeau tritt nach 9 Jahren im Amt zurück

Toronto – In einer bedeutsamen politischen Entwicklung hat der kanadische Premierminister Justin Trudeau seinen Rücktritt von der Führung der Liberalen Partei angekündigt. Damit endet eine neunjährige Amtszeit, die sowohl von einer fortschrittlichen Politik als auch von erheblichen Kontroversen geprägt war. Trudeaus Entscheidung wurde heute, am 6. Januar 2025, bekannt gegeben, was als strategischer Schritt bezeichnet wurde, um vor einer zu erwartenden Wahlniederlage zurückzutreten. Trudeaus Amtszeit war von einer Reihe von Ereignissen geprägt, die zu seiner Entscheidung, zurückzutreten, beigetragen haben. Seine Regierung sah sich zunehmendem Druck innerhalb der Liberalen Partei ausgesetzt, insbesondere nach dem plötzlichen Rücktritt von Finanzministerin Chrystia Freeland wegen politischer Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Reaktion auf die US-Zolldrohungen der neuen Trump-Regierung. Dieser Vorfall wurde neben anderen als Katalysator für Trudeaus sinkende Popularität angesehen, und Meinungsumfragen zeigen, dass die Liberale Partei deutlich hinter den oppositionellen Konservativen unter der Führung von Pierre Poilievre zurückliegt. Wirtschaftliche Herausforderungen wie die steigende Inflation und die hohen Wohnkosten sowie die Kritik an Trudeaus Umgang mit der Einwanderungspolitik haben ebenfalls zu seiner Entscheidung beigetragen. In der Öffentlichkeit herrscht große Unzufriedenheit, die durch die sinkenden Zustimmungsraten für Trudeau noch verstärkt wird. Seine einst gefeierten Versprechen eines „sonnigen Weges“ und einer fortschrittlichen Regierungsführung schienen sich angesichts dieser wirtschaftlichen und politischen Realitäten zu verflüchtigen. Trudeau wird so lange Premierminister bleiben, bis seine Partei einen neuen Vorsitzenden wählt. Damit ist eine Übergangszeit gewährleistet, die die künftige politische Landschaft Kanadas prägen könnte. Sein Rücktritt markiert das Ende einer Ära und bereitet den Weg für ein neues Kapitel in der kanadischen Politik.

Brasilien
Mutmaßlicher israelischer Kriegsverbecher flüchtet vor Behörden

Brasilia – Ein israelischer Soldat, der seinen Urlaub in Brasilien verbrachte, ist Berichten zufolge nach Argentinien geflohen, um einem von einem brasilianischen Bundesgericht ausgestellten Haftbefehl zu entgehen. Das Gericht hatte eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen eingeleitet, die der Soldat Yuval Vagdani während der Militäroperationen im Gazastreifen begangen haben soll. Nach Berichten lokaler und internationaler Medien wurde der Soldat von der Hind-Rajab-Stiftung (HRF) beschuldigt, an der Zerstörung ziviler Häuser im Gazastreifen beteiligt gewesen zu sein. Die Stiftung behauptet, dass diese Aktionen Teil einer systematischen Kampagne waren, um der palästinensischen Zivilbevölkerung unmenschliche Lebensbedingungen aufzuzwingen. Die Beschwerde der Stiftung führte zu einer gerichtlichen Anordnung an die brasilianische Polizei, diesen Vorwürfen nachzugehen.

Über 500 Seiten Beweismaterial

Nach Angaben des israelischen Fernsehsenders Channel 12 enthält die Klage über 500 Seiten Beweismaterial, darunter Videos, Geodaten und Informationen aus offenen Quellen, die den Soldaten mit der Zerstörung in Gaza in Verbindung bringen. In einer Erklärung verurteilte die HRF die Flucht des Soldaten und beschuldigte Israel, seine Ausreise zu inszenieren, um die Justiz zu behindern. Die Organisation sagte, sie habe „verifizierte Informationen, dass Israel den mutmaßlichen israelischen Kriegsverbrecher Yuval Vagdani aus Brasilien herausschmuggelte, weil ein brasilianisches Gericht die Polizei angewiesen hat, Ermittlungsmaßnahmen gegen ihn zu ergreifen“.
„Es gibt auch Hinweise darauf, dass Beweise vernichtet werden. Dies ist nicht nur ein Skandal, sondern ein Affront gegen die Souveränität und Rechtsstaatlichkeit Brasiliens. Israel hat schon früher ähnliche Taktiken angewandt.“
Die Organisation forderte die brasilianischen Behörden auf, „ihrer Verantwortung gerecht zu werden, ihre Gerichtsverfahren zu schützen und sicherzustellen, dass die Gerechtigkeit siegt“. Berichten zufolge war das israelische Außenministerium aktiv an der Sicherstellung seiner raschen Ausreise aus der brasilianischen Gerichtsbarkeit beteiligt, was die diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Nationen in dieser Angelegenheit deutlich macht.

Haftbefehle gegen Netanjahu

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat bereits Haftbefehle gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgestellt, die von den israelischen Streitkräften begangen worden sein sollen. Israels Außenminister Gideon Sa’ar wies die diplomatische Vertretung seines Landes an, die Evakuierung des Soldaten zu überwachen, die laut der Nachrichtenagentur Associated Press mit einem kommerziellen Flug nach Argentinien durchgeführt wurde.