Militäroffensive in Syrien
Türkei: Beweisfotos liegen vor – YPG lässt IS-Gefangene absichtlich frei

Türkischer Verteidigungsminister: YPG hat IS-Gefangene freigelassen Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar hat sich nach einem Gespräch mit der Oppositionspartei IYI am Mittag den Fragen von wartenden Journalisten gestellt. Akar sagte, dem Ministerium lägen Beweisfotos vor, die belegen, wie Terroristen der PKK/YPG IS-Gefangene aus Lagern und Gefängnissen freilassen. Beweise belasten YPG/PKK „Uns liegen Fotos vor. Die IS-Leute wurden von den YPG-Terroristen befreit. Wir haben gesehen, wie das einzige IS-Gefängnis geleert wurde“, sagte der Verteidigungsminister wörtlich. Kampf richtet sich gegen alle Terroristen Zudem betonte Akar: „Unser Kampf beschränkt sich nicht allein auf die YPG, sondern richtet sich gegen alle Terrororganisationen, allen voran gegen den IS. Unser einziges Ziel sind die Terroristen.“ US-Präsident Trump: YPG will uns in den Krieg hineinziehen Auch der amerikanische Präsident Donald Trump äußerte dich zu der Freilassungen von IS-Terroristen. Trump sagte: „Die YPG könnte die IS-Leute freigelassen haben, um uns [in den Krieg] hineinzuziehen“. Gestern wurde in zahlreichen deutschen und europäischen Medien das Gegenteil behauptet. Es wurde der Eindruck erweckt, dass das türkische Militär für die Befreiung von IS-Terroristen verantwortlich sei, was jedoch vehement von türkischer Seite dementiert wird.

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– Militäroffensive in Syrien – Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), sagten Vertreter aramäischer Christen Syriens, dass „kurdische Nationalisten“ die größte Gefahr für sie darstellten.

Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

Militäroffensive in Syrien
EU verhängt Waffenembargo gegen Türkei

Nach Angaben von Luxemburgs Außenminister Asselborn hat sich die EU darauf geeinigt, dass kein Mitgliedsland mehr Waffen in das NATO-Land Türkei liefert. Der Einmarsch in Syrien sei „eine Invasion“ und nicht zu rechtfertigen, berichtet die tagesschau. 

Asselborn habe mitgeteilt, dass er und seine EU-Amtskollegen sich am Mittag darauf geeinigt hätten, dass kein Mitgliedsland mehr Waffen in das NATO-Land Türkei liefern werde.

Die juristischen Details dieses Embargos müsse man noch ausarbeiten, aber grundsätzlich stehe die Entscheidung, sagte Asselborn im gemeinsamen Mittagsmagazin von ARD und ZDF.

Die „Invasion“ sei durch nichts im internationalen Recht zu rechtfertigen, zitiert die tagesschau Luxemburgs Außenminister.

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– Militäroffensive in Syrien – Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), sagten Vertreter aramäischer Christen Syriens, dass „kurdische Nationalisten“ die größte Gefahr für sie darstellten.

Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

Militäroffensive in Syrien
Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

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In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), sagten Vertreter aramäischer Christen Syriens, dass „kurdische Nationalisten“ die größte Gefahr für sie darstellten. Im Westen möge das viele überraschen, sagt Augin Kurt Haninke, Chefredakteur von Assyria TV, der selbst aus Qamishli stammt. Die Kurdenmiliz stelle sich in westlichen Medien erfolgreich als multi-ethnische Truppe und Beschützerin von Minderheiten dar. „In Wahrheit ist das reine Propaganda der Kurden“, sagte Haninke der NOZ; die YPG werde von den örtlichen Christen vor allem gefürchtet. Ähnlich äußern sich auch andere Vertreter der christlichen Minderheit im kurdisch beherrschten Gebiet. Die Verbitterung der Christen gegen die YPG sei groß, so der Weltrat der Aramäer (WCA). „Weniger als ein Prozent der Aramäer unterstützen die YPG. 99 Prozent unseres Volkes lehnen sie ab“, betont der WCA-Vorsitzende Johny Messo im Gespräch mit der NOZ. Beide Christenvertreter bezeichneten die nominell christliche MSF-Miliz, die mit der YPG kämpft, als Frontorganisation der YPG, der nur eine Handvoll Christen angehöre. „Gezielte Attentate auf assyrische Gemeindeführer, ethnische Säuberungen in assyrischen Siedlungsgebieten, Zwangsrekrutierung assyrischer Jugendlicher, Enteignung assyrischen Eigentums und versuchte Indoktrinierung assyrischer Schulkinder“, wirft Haninke der YPG und ihrem politischen Arm PYD vor. Er bezeichnet die Terrororganisation als „kurdisches PKKRegime in Nordsyrien“. Zudem hätten die Kurden die Reporter von Assyria TV vor Ort bedroht, „Es mag viele überraschen, aber die größte Bedrohung für die Christen in Nordostsyrien stellen die kurdischen Nationalisten dar“, so WCA. Viele aramäische Christen der Region hofften zuletzt darauf, dass die Türkei über die Grenze kommt, um endlich das „Kurdistan-Projekt“zu stoppen. „Die christliche Bevölkerung vertraut dem Kurden-Regime nicht für fünf Pfennig und wartet ungeduldig darauf, von seinem Joch befreit zu werden“, zitiert die NOZ Haninke. Jetzt werde sich zumindest etwas ändern. Darüber sei er persönlich erleichtert. Durch die Intervention der Türkei gebe es endlich „Hoffnung auf ein Ende des kurdischen YPG-Terrors gegen Assyrer“. Die Kurden müssten nun ihren bewaffneten Kampf für Autonomie und die Errichtung von Kurdistan in der Heimat der Aramäer aufgeben. Die ethnische christliche Minderheit der Assyrer lebt überwiegend im Nahen Osten, im Irak, Iran, Syrien, Türkei und Libanon. Sie gehören zu den Nachfahren der Ur-Christen des Vorderen Orients. Screenshot/NOZ:
(Foto: Screenshot/NOZ)

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– Syrienkrise – Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“

Der Weltverband der christlichen Aramäer (WCA) hat die mediale internationale Anteilnahme für den syrischen Zweig der Terrororganisation PKK, die YPG, verurteilt und in einer Pressemitteilung gefragt, warum die Empörung ausblieb, als vier christliche Schulen der Aramäer in Nordsyrien am 28. August des vergangenen Jahres durch die YPG geschlossen wurden.

Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“
                 

SPD-Mitgliederbefragung
Klingbeil fordert SPD zu mehr Geschlossenheit auf

Zum Start der SPD-Mitgliederbefragung an diesem Montag hat Generalsekretär Lars Klingbeil seine Partei zu mehr Geschlossenheit aufgefordert. „Die SPD war jetzt in ganz Deutschland unterwegs, die Hallen waren mit fast 20.000 Mitgliedern voll“, sagte Klingbeil der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Das zeige, wie kraftvoll die SPD sei. „Jetzt entscheiden die Mitglieder, wer mit seinen Ansichten am besten die Partei führen kann“, sagte Klingbeil, der das Format der Regionalkonferenzen maßgeblich entwickelt hatte. Es müsse klar sein, dass alle anderen Teams dann die Verantwortung hätten, den Weg des Gewinnerteams zu unterstützen. „Denn das ist auch auf der Tour deutlich geworden: Die Parteibasis wünscht sich mehr Miteinander in der SPD“, forderte Klingbeil. Die Mitgliederbefragung läuft bis zum 25. Oktober. Danach folgt möglicherweise eine Stichwahl.

Klimapolitik
„Erhöhung der Pendlerpauschale hilft nur Arbeitnehmern mit langen Arbeitswegen“

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Mehrere Bundesländer haben Änderungen am Klimapaket der Bundesregierung gefordert. „Wir brauchen ein substanziell angelegtes Vermittlungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat zum Klimapaket“, sagte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Es kann nicht sein, dass die Mobilität für alle verteuert wird, aber die Entlastungen nur bei Teilen der Gesellschaft ankommt. Zum Beispiel hilft die geplante Erhöhung der Pendlerpauschale nur Arbeitnehmern mit langen Arbeitswegen“, sagte Kretschmer. Der durchschnittliche Pendler fahre 16,9 Kilometer am Tag, die Entlastung solle aber erst ab 21 Kilometern erfolgen. „Und was ist beispielsweise mit Rentnern im ländlichen Raum?“, fragte Kretschmer. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) forderte einen höheren CO2-Einstiegspreis. „Der CO2-Einstiegspreis ist mit zehn Euro deutlich zu niedrig“, sagte Weil der Zeitung. Der CO2-Preis sei für viele Menschen „eine Art Lackmustest, ob es die Regierung mit dem Klimaschutz wirklich ernst meint“. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) drängte unterdessen auf Erleichterungen im Planungsrecht für den Neubau von Bahnstrecken. „Wir brauchen eine Beschleunigung von Planungsverfahren. Wenn ich heute eine neue Nahverkehrsstrecke bauen will, brauche ich dafür 40 Jahre in Deutschland. Das kann so nicht weitergehen, sonst wird es nichts mit dem Klimaschutz“, sagte Bouffier der „Rheinischen Post“.

Brief an Putin
Israel bittet Putin um Begnadigung israelischer Bürgerin

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Tel Aviv – Israel hat Wladimir Putin darum gebeten, eine israelische Bürgerin, die wegen Drogenbesitz zu über sieben Jahre Haft verurteilt wurde, zu begnadigen. In einem Brief an den russischen Staatschef, bittet Präsident Reuven Rivlin um Putins „persönliche Intervention“, um Naama Issachar eine „außergewöhnliche Begnadigung“ zu gewähren. Bei einem Flug von Indien nach Israel, wurde die 25-Jährige im April während eines Zwischenstopps in Moskau mit – israelischen Medien zufolge – neun Gramm Marihuana erwischt und am vergangenen Freitag zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. „Naama hat einen schweren Fehler begangen und ihr Verbrechen zugegeben, aber im Falle einer jungen Frau ohne Vorstrafen wird das verhängte schwere Urteil eine tief zerstörerische Wirkung auf ihr Leben haben“, zitieren israelische Medien Rivlin. „Aufgrund der besonderen und individuellen Umstände des Falles von Naama Issachar appelliere ich an Ihre Barmherzigkeit und Ihr Mitgefühl mit der Bitte um Ihre persönliche Intervention, ihr eine außergewöhnliche Begnadigung zu gewähren.“ Laut israelischen Medien gingen Regierungsvertreter davon aus, dass die hohe Strafe mit dem Fall eines in Israel inhaftierten russischen Hackers zu tun haben könnte. Aleksey Burkov, ein IT-Spezialist, der 2015 auf Antrag von Interpol in Israel verhaftet wurde, sollte bald an die USA ausgeliefert werden. Laut der Familie der Inhaftierten, werde Issachar, die auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitze, von Russland als Geisel festgehalten, während Moskau Israel dränge, Burkov freizulassen. Russland habe Berichten zufolge einen Gefangenenaustausch zwischen den beiden angeboten, den Israel abgelehnt habe.    

Militäroffensive in Syrien
Türkei: Prominente aller Couleur geschlossen hinter türkischer Armee

Prominente aller Couleur geschlossen hinter türkischer Armee Die türkischen Streitkräfte, die seit Mittwoch im Nordosten Syriens gegen die Terrororganisationen IS und PKK/YPG vorgehen, erhalten nun auch tatkräftige Unterstützung von türkischen sowie kurdischen Prominenten und Stars jeglicher politischer Couleur. Hülya Koçyiğit, Ebru Gündeş, Hadise, Alışan, Metin Şentürk, Başak Dalveren, Cüneyt Arkın, Demet Akalın, Işın Karaca, İbrahim Tatlıses, Saba Tümer, Tarkan und Cem Yılmaz. Das sind nur einige der türkischen und kurdischen Prominenten, Musiker und Schauspieler, die über die sozialen Medien Zustimmung und Beistand für die Anti-Terror-Operation „Friedensquelle“ zusicherten. Die Aktion der türkischen Armee hat zum Ziel, eine Sicherheitszone nördlich des Euphrats zu errichten und die Region vom Terror zu befreien. Auch regierungskritische Stars unterstützen die türkischen Streitkräfte Unter den Stars, die sich äußerten, waren auffällig viele Prominente, die sonst für ihre regierungskritische Haltung bekannt sind. So schrieb Demet Akalın via Twitter: „Unsere Gebete sind mit euch“. Işın Karaca postete: „Kriege sollte es niemals geben. Aber wenn man Frieden möchte, musst du den Krieg erst einmal gewinnen. Lieber Gott unterstütze unsere Armee.“
(Screenshot/Twitter)
Der kurdische Sänger und Schauspieler İbrahim Tatlıses teilte mit: „Mein Wunsch ist es, dass Ruhe und Frieden in die Region einkehrt. Allah soll die türkischen Streitkräfte beschützen und ihnen helfen. Cüneyt Arkın: Hey Amerika, was dachtest du, mit wem du es zu tun hast, lan? Einer der bekanntesten Schauspieler, der Actionheld Cüneyt Arkın, twitterte: „Hey Amerika, was dachtest du, mit wem du es zu tun hast, Lan? Wir haben die stärksten Mächte ohne Schuhe an unseren Füßen ins Meer befördert. Amerika, du bist ein Demokratiefeind. Die Unabhängigkeit ist ein Teil des türkischen Charakters.“ Hadise: Gebete sind mit unseren Soldaten Hadise, die 2009 beim Eurovision Song Contest in Moskau die Türkei mit dem Song „Düm Tek Tek“ vertreten hatte und Vierte in der Gesamtwertung wurde, äußerte sich ebenfalls solidarisch mit den türkischen Soldaten: „Ihr heldenhafte türkischen Soldaten, unsere Gebete sind mit euch.“
(Screenshot/Twitter)
  Auch Tarkan und Cem Yilmaz zeigen sich solidarisch Auch der türkische Megastar Tarkan hatte sich solidarisch mit der türkischen Armee gezeigt und sich über Twitter geäußert.
(Screenshot/Twitter)
Cem Yilmaz spendet an Soldaten- und Veteranen-Stiftung Der bekannte türkische Comedian und Schauspieler Cem Yilmaz erklärte via Twitter, er werde die gesamten Einnahmen seiner Show vom 29. Oktober der Mehmetcik Stiftung spenden. Die Stiftung gehört den türkischen Streitkräften an.
(Screenshot/Twitter)
 

Militäroffensive in Syrien
Gabriel: Türkei-Vorschlag für Flugverbotszone scheiterte damals am Veto vieler EU-Länder

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In einem Interview mit der BILD Zeitung äußerte sich der ehemalige Vizekanzler, Außenminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel zur derzeitigen Lage in Nordsyrien und der türkischen Anti-Terror-Offensive gegen die terroristische PKK/YPG. Der derzeitige Vorsitzende der „Atlantik-Brücke“ sagte, dass die Fehler in Syrien bereits unter dem ehemaligen US-Präsidenten Barak Obama begonnen hätten. Der damalige US-Präsident hätte die US-Truppen abziehen wollen und habe – um das Vakuum zu füllen – mit der YPG kooperiert. Der ehemalige SPD-Vizekanzler sagte weiter, dass Obama, trotz aller Dementis, darüber im Klaren gewesen sei, dass damit der syrische Ableger der PKK die Gebiete im Nordosten Syriens kontrollieren würde. „Dass aber die Türkei niemals einen PKK-Staat an der syrischen Grenze zur Türkei zulassen würde, musste allen Beteiligten klar sein“, so Gabriel gegenüber der BILD. Zudem unterstrich der ehemalige Außenminister, dass die Türkei es niemals zulassen werde, dass das jetzige Machtvakuum von der PKK/YPG gefüllt wird. Deshalb seien türkische Truppen bereits 2018 in Afrin einmarschiert. Europa habe zu all dem nichts zu sagen, weil es von Anfang an mit diesem (Bürger-)Krieg nichts zu tun haben wollte. Selbst eine Flugverbotszone über Syrien, wie sie die Türkei vorschlug, um Assad an der Bombardierung des eigenen Volkes zu hindern, scheiterte damals am Veto vieler Europäer – darunter auch Deutschlands und der EU, so Gabriel.

Militäroffensive in Syrien
„Türkische Aggression“: Assad schickt Truppen in den Norden

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Damaskus – Als Reaktion auf die türkische Offensive in Nordsyrien entsendet die syrische Armee Truppen in das Gebiet. Die Armee werde sich der türkischen „Aggression“ entgegenstellen, zitiert Welt die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Sonntag. Nähere Details zu der Mobilmachung seien zunächst nicht genannt worden. Wie Welt unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten „Vertreter syrischer Kurden und eine Beobachtergruppe“ weiter berichtet, stünden syrische Regierungstruppen für einen Einzug in Städte unter kurdischer Kontrolle bereit, aus denen die US-Truppen angesichts der türkischen Offensive abziehen. Die syrisch-kurdischen Kräfte hätten über Russland die Vereinbarung erzielt, dass Regierungstruppen in bestimmte Grenzstädte entsandt würden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien habe mitgeteilt, die Vereinbarung gelte für die Städte Kobane und Manbidsch.
(Screenshot/Sana.sy)
Operation Friedensquelle Die türkischen Streitkräfte begannen nach einem grünen Licht des US-Präsidenten Donald Trump am Mittwoch die Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“ im Norden Syriens gegen die Terrororganisationen IS und YPG. Dort soll eine Sicherheitszone entstehen, in die die syrischen Flüchtlinge zurückkehren können.

Zum Thema

– Militäroffensive in Syrien – Türkischer Außenminister Cavusoglu: Weder Embargo noch Sanktionen werden uns stoppen

Aufgrund der Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien, hat Bundesaußenminister Heiko Maas Einschränkungen für die Genehmigung von Rüstungsexporten an den Nato-Partner angekündigt.

Türkischer Außenminister Cavusoglu: Weder Embargo noch Sanktionen werden uns stoppen

Demos gegen Rechts
Nürnberg: YPG-Sympathisanten verletzen Gemüsehändler

Ein Gastbeitrag von Hatake Murat Am Samstagnachmittag kam es in der Nürnberger Südstadt zu einem gewaltsamen Übergriff von mehreren YPG -Sympathisanten auf einen türkischen Supermarkt in der Wölckernstraße. Ein Mitarbeiter des „Zara“ Gemüsemarktes erlitt dabei eine schwere Kopfverletzung. Der Täter, der die Verletzung mit einem Baseballschläger verursacht haben soll, floh. Bei dem Angriff sind Fensterscheiben zu Bruch gegangen und auch die Gemüsebestände wurden durch den Überfall unbrauchbar. „Einer ist mit einem Baseballschläger gekommen und hat meinen Neffen auf den Kopf geschlagen“, erzählt Nart Fatih, Inhaber der türkischen Zara-Gemüsemärkte, der in der Filiale in der Wölckernstraße vor Ort war, der Tageszeitung Nordbayern. Die Demo mit über 1000 Beteiligten richtete sich gegen die Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien. Das türkische Militär ist gemeinsam mit der Freien Syrischen Armee FSA am Mittwoch in den Norden Syriens eingedrungen, um die YPG, was laut dem deutschen Verfassungsschutz der syrische Ableger der PKK Terrororganisation ist, zu vertreiben und anschließend eine Sicherheitszone für die in der Türkei lebenden Syrer zu schaffen. Einige Senatoren in den USA, aber auch Europa, sind gegen dieses Vorhaben und drohten mit Sanktionen. Diese wurden aber mit dem Veto der USA und Russland im Weltsicherheitsrat belanglos. Es kam zu keiner Verurteilung der Türkei. Die scheinbar emotional aufgeladenen YPG-Sympathisanten trugen Kurdistan Flaggen mit sich, aber auch Fahnen der PYD. Slogans, die den türkischen Präsidenten diffamierten, schafften dabei eine provokative Grundlage für die Deutschtürken im Supermarkt. Der Verfassungsschutz warnt, dass es in Deutschland über 11.000 PKK Sympathisanten gebe, die zum Teil für ihre Interessen Gewalt anwenden würden, wenn es im Einzelfall erforderlich ist und sich auch nicht an gerichtliche sowie polizeiliche Vorgaben hielten. Europa werde zudem als Rückzugsraum und Rekrutierungsstelle für die PKK genutzt. Die Ereignisse in Syrien scheinen sich auch hier in Deutschland zu entladen. Davor haben die Bundesregierung sowie die Sicherheitsbehörden Angst und spielen deswegen eine Symbolpolitik, indem sie neue Rüstungsgeschäfte in die Türkei vorübergehend unterbinden und sich auch politisch auf die Seite der YPG stellen.
Das Problem dabei ist, dass man diesen Konflikt zwischen der YPG und den türkischen Sicherheitskräften ethnisiert.
Dies forcieren vor allem die deutschen Medien und auch viele Regierungspolitiker.
Damit schafft man nichts anderes, als das Klima hier in Deutschland mehr und mehr anzuheizen und aufgrund der verzerrten Berichterstattung über die Türkei gleichzeitig einen Keil zwischen den Deutschen, Kurden und den Türken zu schaffen. Denn es wird das Gefühl vermittelt, als bekämpfe die Türkei die Kurden und nicht eine Terrororganisation.
Ist das vermutlich beabsichtigt, um eine Grundlage für Sanktionen zu schaffen und gegebenenfalls andere Kurden zu emotionalisieren, respektive zu radikalisieren, damit es auch in der Türkei zu einem Bürgerkrieg kommt? Tatsache ist, dass solche Übergriffe von YPG-Sympathisanten auf Türken in der großen deutschen Medienlandschaft untergehen.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Syrienkrise – Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“

Der Weltverband der christlichen Aramäer (WCA) hat die mediale internationale Anteilnahme für den syrischen Zweig der Terrororganisation PKK, die YPG, verurteilt und in einer Pressemitteilung gefragt, warum die Empörung ausblieb, als vier christliche Schulen der Aramäer in Nordsyrien am 28. August des vergangenen Jahres durch die YPG geschlossen wurden.

Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“