Auto-News
Kfz-Beleuchtung – was sind die Vorteile von LED-Leuchten?

Die Fahrsicherheit ist von entscheidender Bedeutung, sowohl um die Müdigkeit während der Fahrt zu verringern als auch um sicherzustellen, dass die Fahrgäste sicher an ihrem Ziel ankommen und die Integrität des Fahrzeugs kurz-, mittel- und langfristig erhalten bleibt. Genauso wie passive Sicherheitsmerkmale wie Auto-Fußmatten dazu beitragen, ist es notwendig, die Bedeutung der Beleuchtung des Autos zu berücksichtigen, wobei nicht nur die Innenbeleuchtung, sondern auch die Scheinwerfer eine wichtige Rolle als aktive Sicherheitsmerkmale spielen. Im Folgenden erläutern wir, wie wichtig die Wartung von Autolampen ist, warum sich immer mehr Menschen für LED-Leuchten statt für herkömmliche entscheiden, welche Vorschriften es für zugelassene LED-Leuchten gibt und welche Preis-/Leistungsvorteile sie bieten. Warum ist es wichtig, die Autolampen regelmäßig zu wechseln? Beim Fahren werden Fahrer und Fahrzeug zu einer Einheit, weshalb die Koordination zwischen beiden perfekt beherrscht werden muss. In diesem Sinne sind die Lichter das Mittel, mit dem der Fahrer alle Details der Straße wahrnimmt. Wenn man bedenkt, dass die Reaktionsfähigkeit des Fahrers am Steuer zu 90 % von der Qualität der Sicht abhängt, ist es umso wichtiger, dass die Beleuchtung des Fahrzeugs instand gehalten wird. Nach den Empfehlungen der Hersteller sollten die Scheinwerfer alle zwei Jahre oder alternativ alle 50.000 Kilometer ausgetauscht werden – und zwar immer paarweise, auch wenn einer der Scheinwerfer noch einwandfrei funktioniert. Bevor ein Scheinwerfer vollständig durchbrennt, verliert er etwa 30 % seiner Leuchtkraft, was die Fahrqualität und die Sicherheit der Insassen erheblich beeinträchtigt, insbesondere auf schlecht beleuchteten Straßen und bei Nacht. Wir müssen immer daran denken, dass die Funktion des Lichts darin besteht, zu sehen und gesehen zu werden. In hohem Maße beeinflussen Faktoren wie die Marke der Leuchten die Lichtleistung und die Verlängerung der Lebensdauer, aber auch die Art der Leuchte spielt eine Rolle, wobei sich Led-Lampen fürs Auto, wie eingangs erwähnt, aufgrund ihrer Energieeffizienz, Ästhetik und einfachen Handhabung immer mehr durchsetzen. Was besagen die gesetzlichen Bestimmungen? Obwohl es keine Vorschriften für die Helligkeit von LED-Leuchten gibt, schreibt die Europäische Kommission vor, dass das Fernlicht eine ausreichende Ausleuchtung bieten muss und das Abblendlicht nicht blenden darf. Darüber hinaus muss die LED-Leuchte auf einer für diese Art von Licht optimalen Leuchte montiert werden, um eine ausreichende Ausleuchtung auf allen Straßen zu erreichen und andere Fahrzeuge nicht zu blenden. Die Zulassungsnorm für LED-Lampen ist ECE 128. Die Vorteile von LED-Leuchten Zu den wichtigsten Vorteilen von LED-Lampen gehört, dass sie effizienter sind, da sie weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Glühbirnen. Außerdem sind sie heller und bieten daher eine bessere Sicht, insbesondere bei Nacht. Aufgrund dieser Eigenschaften haben sie eine längere Lebensdauer als herkömmliche Glühlampen und sind daher wirtschaftlicher. Die Installation der zugelassenen Glühbirnen ist einfach und schnell, da die meisten von ihnen aus flexiblen Materialien bestehen, um die Form der Schaltkreise zu berücksichtigen, und ihre Konfiguration nicht mehr als 10 Minuten erfordert. Darüber hinaus sind LED-Leuchten nicht nur in Bezug auf die Lichtqualität und den einfachen Einbau vorteilhaft, sondern auch ein treuer Verbündeter des Autotunings, das sich in den letzten Jahren für Angel Eyes oder deren Äquivalent Devil Eyes entschieden hat. Bei dieser Art von Leuchten ist darauf hinzuweisen, dass sie zwar legal sind, dass aber die Farbe weiß sein muss und dass die gewählten Glühbirnen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen müssen. Das am meisten verbreitete Modell ist die Angel Eyes LED H8. Die richtige Fahrzeugbeleuchtung erfüllt eine wesentliche Funktion, die für Komfort, Ästhetik und Sicherheit sorgt, um die Fahrt auf der Straße so angenehm wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund wird die Entscheidung für langlebige, hochwertige Beleuchtungsoptionen wie zugelassene LED-Leuchten das Fahrerlebnis zweifellos verbessern.

Auch interessant

– iF Design Award – Türkisches Auto TOGG gewinnt internationalen Designpreis

Die türkische Automobile Joint Venture Group (TOGG), die das erste Elektrofahrzeug des Landes produziert, erhielt für ihr C-SUV-Modell einen der weltweit renommiertesten Designpreise, den iF Design Award.

Türkisches Auto TOGG gewinnt internationalen Designpreis
 

Gelsenkirchen
Verdacht auf Ausplünderung des ehemaligen Schalke-Managers Rudi Assauer: Seine Tochter Bettina Michel spielt eine Schlüsselrolle

Rudi Assauers Tochter Bettina Michel (56) spielt nach Informationen der Wochenzeitung DIE ZEIT eine Schlüsselrolle bei der Frage, warum der demenzkranke ehemalige Manager des Fußballclubs Schalke 04 am Ende seines Lebens nahezu mittellos war. Bettina Michel, die den Vater bei sich zuhause in der Ruhrgebietsstadt Herten pflegte, hat Zugriff auf ein Schattenreich von Konten bei der Volksbank Ruhr Mitte in Gelsenkirchen. Wie die ZEIT berichtet, handelt es sich um elf Konten, darunter zwei Schließfächer. Dies ergibt sich aus einer Aufstellung des Bundeszentralamtes für Steuern. Einige dieser Konten gehören Bettina Michel, andere ihrer Mutter, wieder andere Sabine Söldner (61), der früheren Sekretärin Assauers. Wieder andere Konten gehören der Mirandum GmbH. Diese Firma wurde von Assauers früheren Generalbevollmächtigten gegründet und geführt: von Sabine Söldner und dem Schönheitschirurgen Heinz Bull (77), einem Freund Assauers. Über all diese Konten kann Bettina Michel verfügen. Nachdem die ZEIT im August vergangenen Jahres über den Verdacht berichtete, dass Rudi Assauer ausgeplündert worden war, nahm die Staatsanwaltschaft Essen Ermittlungen wegen Untreue auf. Zu den Verdächtigen gehören neben der Tochter Michel auch die früheren Bevollmächtigten Söldner und Bull. Im Namen der drei erklärt ihr Anwalt, sie hätten kein Geld veruntreut. „Sämtliche Rechtsgeschäfte“ seien Rudi Assauer zugutegekommen. Laut seinen Steuerunterlagen hatte Assauer im Jahr 2010 noch ein Vermögen von rund 2,3 Millionen Euro, bei seinem Tod im Jahr 2019 war davon fast nichts mehr übrig. Die Staatsanwaltschaft geht der Frage nach, wo das Vermögen geblieben ist. Wie die ZEIT berichtet, schlossen die Bevollmächtigten dubiose Verträge über den Verkauf von Assauers Immobilien ab: In einigen dieser Verträge wurde kein Konto genannt, so dass sich die Frage stellt, wer den Kaufpreis erhielt. Im Sommer 2018, gut ein halbes Jahr vor Assauers Tod, flossen rund 264.000 Euro auf ein Konto von Assauers Bevollmächtigten. Im Februar 2019, als Assauer starb, sollen laut einer Vermögensaufstellung seiner Tochter Bettina Michel nur noch 15.000 Euro Bargeld, Firmenanteile im Wert von 25.000 Euro und ein zehn Jahre alter Opel Meriva vorhanden gewesen sein.

Afghanistan-Krise
Taliban: Wir wollen keine türkischen Soldaten in Afghanistan

Kabul – Ein Sprecher der Taliban sagte am Dienstag, dass sie zwar „gute Beziehungen zur Türkei“ wünschten, aber keine türkischen Truppen auf afghanischem Boden. „Wir brauchen keine türkischen Truppen in Afghanistan, wir sind mehr als fähig, den Flughafen von Kabul selbst zu sichern“, sagte Zabihullah Mudschahid in seiner zweiten Pressekonferenz seit der Übernahme Kabuls durch die Gruppe am 15. August. Die Taliban werde nach dem 31. August die Sicherheit des internationalen Flughafens von Kabul übernehmen und es bestehe keine Notwendigkeit für den geplanten Einsatz türkischer Truppen dort. „Es besteht kein Bedarf an türkischen Truppen in Afghanistan, wir sind mehr als fähig, den Flughafen von Kabul selbst zu sichern“, wurde Mujahid auf einer Pressekonferenz von lokalen Medien zitiert. „Wir wollen gute Beziehungen zur Türkei, aber wir wollen ihre Soldaten nicht in Afghanistan.“ Die Taliban werde auch „keine Verlängerung“ der von der US-Regierung für den Abzug aller amerikanischen Truppen gesetzten Frist bis zum 31. August akzeptieren. Das Leben im Land normalisiere sich bereits wieder, aber das Chaos auf dem Flughafen bleibe ein Problem. Viele Afghanen versuchen verzweifelt, aus dem von den Taliban beherrschten Land zu fliehen. „Wir werden die Frist bis zum 31. August nicht verlängern. Sie (die USA) können alle Menschen mitnehmen, die zu ihnen gehören. Wir werden die Afghanen nicht gehen lassen“, sagte er. Türkei evakuiert 1.404 Menschen aus Afghanistan Unterdessen erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu am 24. August, dass die Türkei bisher 1.404 Menschen aus Afghanistan evakuiert habe – 1.061 davon türkische Staatsangehörige und 343 Staatsangehörige „verschiedener Länder“. „Aufgrund unserer Truppenpräsenz am Flughafen haben viele Länder, internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen uns um Hilfe bei der Evakuierung ihrer Mitarbeiter gebeten“, sagte Çavuşoğlu gegenüber Reportern. „Wir haben ihnen zusammen mit den Vereinigten Staaten und Großbritannien Hilfe geleistet.“ Çavuşoğlu erklärte, dass sich etwa 4.500 türkische Staatsangehörige in Afghanistan aufhielten, aber nur etwa 200 noch auf ihre Evakuierung warteten. „Wir haben jeden einzelnen von ihnen kontaktiert. Eine große Anzahl von ihnen hat gesagt, dass sie nicht zurückkehren wollen“, sagte Çavuşoğlu und erklärte, dass es sich dabei um Personen handele, die in Afghanistan Geschäfte oder Arbeitsplätze hätten oder mit Afghanen verheiratet seien. „Wir respektieren natürlich ihre Entscheidung, aber wir haben auch die notwendigen Vorschläge und Warnungen gemacht“, sagte er.  

EuroVolley 2021
Volleyball-EM: Türkei holt auch gegen Niederlande einen Sieg

0
Cluj-Napoca – Nach ihren Siegen gegen Rumänien, Schweden, Ukraine und Finnland bezwang die türkische Frauen Volleyball-Nationalmannschaft in der Gruppenphase der EM am heutigen Dienstag auch die Niederlande und sicherte sich somit den Einzug ins Achtelfinale. Die Türkinnen gewannen das Match in der BT Arena im rumänischen Cluj Napoca mit 25:21, 25:21 und 25:20 und beendeten die erste Runde als Gruppensieger. Im Achtelfinale trifft die Türkei am 29. August in der Kolodruma-Sporthalle in Bulgarien auf den Vierten der Gruppe B. Die Türkei bezwang am gestrigen Montag Finnland mit 25-19, 25-12 und 21-15. Nach einem Sieg gegen Griechenland mit 3:0 sicherte sich am heutigen Dienstag auch die deutsche Nationalmannschaft ihren Einzug ins Achtelfinale. Zum Abschluss in Gruppe B trifft Deutschland an diesem Mittwoch auf Spanien. Vierundzwanzig Mannschaften treten in vier Gruppen gegeneinander an. Die vier besten Mannschaften jeder Gruppe steigen am Ende der Gruppenphase auf. Das Achtelfinale und das Viertelfinale werden in Bulgarien und Serbien ausgetragen, das Halbfinale und das Finale in Serbien. Die Gruppenphase endet am Donnerstag, und das dreitägige Achtelfinale beginnt am Samstag. Die Viertelfinal- und Halbfinalspiele werden am 31. August und 3. September ausgetragen, das Finale und das Spiel um Platz drei am 4. September.

Lebensmittelsicherheit
Untersuchung: Multiresistente Keime auf Putenfleisch von Aldi und Lidl

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Bundesregierung, EU-Kommission und EU-Parlament auf, die derzeit erlaubte Massenmedikation mit Reserve-Antibiotika in der industriellen Tierhaltung schnellstmöglich zu beenden. Die aktuelle Rechtslage hat gefährliche Konsequenzen, warnt der Umwelt- und Verbraucherschutzverband und präsentiert eine Stichprobenuntersuchung von Putenfleisch aus den Regalen der Discounter Aldi und Lidl. So ist es legal, in Deutschland Fleisch zu verkaufen, auf dem sich antibiotikaresistente Keime befinden, Grenzwerte für diese Belastungen gibt es keine. Ihren Ursprung haben die Keime in der industriellen Massentierhaltung. Dort werden die Antibiotika den Tieren unter anderem in die Tränke oder ins Futter gemischt. Das trägt dazu bei, dass sich Resistenzen gegen die Medikamente bilden. Seit Jahren werden auch bei staatlichen Untersuchungen auf dem Fleisch von Puten aus der intensiven Tiermast resistente Keime gefunden. Dennoch ist diese Praxis weiterhin gesetzlich erlaubt, ebenso wie der Verkauf von derartig belastetem Fleisch. Neue Labortests im Auftrag der DUH zeigen nun, wie massiv teilweise die Belastung mit multiresistenten Krankheitserregern bei Putenfleisch ist. Die DUH hat dazu in verschiedenen Regionen Deutschlands 62 Testkäufe bei Discountern durchgeführt, jeweils 31 in Lidl-Filialen und 31 in Aldi-Filialen. Gekauft wurde immer Putenfleisch der Haltungsstufe 2 (Stallhaltung Plus). Die Proben wurden am Institut für Pharmazie und Pharmazeutische Mikrobiologie der Universität Greifswald unter Leitung von Frau Professor Schaufler untersucht. Das Ergebnis: Jede dritte Putenfleischprobe von Lidl und jede vierte Probe von Aldi war mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Auf jeder vierten Lidl-Putenfleischprobe (26 Prozent) fand das Labor sogar besonders gesundheitsgefährliche Erreger, die gegen die für Menschen wichtigen Reserve-Antibiotika resistent sind. Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Geflügel in Massentierhaltung wird vollgepumpt mit Antibiotika, bei der Putenmast sogar zu einem erheblichen Teil mit Reserve-Antibiotika. Das ist besonders dramatisch, da hier resistente Erreger entstehen, gegen die uns dann möglicherweise keine Medikamente mehr zur Verfügung stehen. Dieses katastrophale System muss beendet werden. Kommission und Parlament müssen auf EU-Ebene Reserve-Antibiotika als Massenmedikation in der industriellen Tierhaltung verbieten und nur noch für die Einzeltierbehandlung beispielsweise von Haustieren erlauben.“ In Europa infizieren sich jährlich rund 670.000 Menschen mit antibiotikaresistenten Erregern, weit über 245.000 Infektionen stammen aus Quellen außerhalb der Gesundheitsversorgung, dazu zählt die Massentierhaltung. Für Infektionen mit resistenten Erregern, bei denen viele Antibiotika nicht mehr greifen, sind Reserve-Antibiotika überlebenswichtig. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt deshalb, Reserve-Antibiotika Menschen vorzubehalten, sie nur in Ausnahmefällen bei Haustieren und gar nicht bei Tieren in der Fleischwirtschaft einzusetzen. DUH und Vorstandsvorsitzender des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery fordern EU-Parlament auf, im September Massenmedikation mit Reserve-Antibiotika in der industriellen Tierhaltung zu beenden Frank Ulrich Montgomery, Präsident des Ständigen Ausschusses der Ärzte der Europäischen Union und Vorstandsvorsitzender des Weltärztebundes: „Die EU droht zwei große Chancen zu verpassen: Erstens Menschenleben zu retten, durch das Verhindern weiterer Antibiotikaresistenzen und zweitens das Tierwohl und die artgerechte Haltung von Nutztieren zu verbessern. Wir brauchen die Beschränkung der Reserve-Antibiotika auf den Einsatz beim Menschen, damit schwerstkranke Menschen eine Chance auf Heilung bekommen. Und auch den Tieren ist mit der aktuellen Politik nicht gedient. Antibiotika werden in der Tierhaltung eingesetzt, um Mängel auszugleichen in nicht-artgerechten Haltungsformen. Es ist jetzt am EU-Parlament, bei seiner Abstimmung im September den Weg der Vernunft und der Menschlichkeit zu gehen und den Änderungsvorschlag des Umweltausschusses zur Tierarzneimittelverordnung anzunehmen.“ Reinhild Benning, Agrarexpertin bei der DUH: „Lidl, Aldi und Co. kündigen vollmundig an, bis 2030 bessere Haltungsformen umzusetzen. Es darf aber nicht sein, dass sie den Menschen noch neun Jahre lang Fleisch mit mehrfach resistenten Keimen verkaufen dürfen. Wir fordern einen sofortigen Ausstieg aus den Haltungsstufen 1 und 2. Der Handel muss langfristige Verträge mit bäuerlichen Betrieben mit Haltung 3 und 4 zu fairen Erzeugerpreisen schließen. Gesunde Tiere brauchen keine Antibiotika. Puten aus Ökolandbau sind erheblich weniger belastet mit resistenten Erregern als Puten aus konventioneller Massentierhaltung.“ Katharina Schaufler von der Universität Greifswald, die die Labortests durchgeführt hat: „Unsere Laborergebnisse belegen, dass die routinemäßige Massenmedikation nicht ohne Folgen bleibt. Putenfleisch mit Belastung von multiresistenten Krankheitserregern gefährdet die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern.“

Arbeitsmarkt
„Deutschland braucht 400.000 Zuwanderer pro Jahr“

Berlin – Aufgrund der stagnierenden Bevölkerungszahl in Deutschland, hat der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, die Bundesregierung aufgerufen, mehr Zuwanderer ins Land zu holen. Deutschland könne das Problem nur lösen, indem es etwa Ungelernte qualifiziere, Arbeitnehmerinnen mit unfreiwilliger Teilzeit länger arbeiten lasse – und vor allem, indem es Zuwanderer ins Land hole, sagt Scheele. Deutschland brauche rund 400.000 Zuwanderer pro Jahr. Scheele warnte vor einem „massiven Arbeitskräftemangel in Deutschland“. „Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr. Also deutlich mehr als in den vergangenen Jahren“, sagte Scheele der Süddeutschen Zeitung. Er sehe in diesem Jahr eine Abnahme um 150.000 der potenziellen Arbeitskräfte. „Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen“, so Scheele. In den kommenden Jahren werde es „noch viel dramatischer“.
Man kann sich hinstellen und sagen: Wir möchten keine Ausländer. Aber das funktioniert nicht.

Auch interessant

– Weltbevölkerungstag – Türkei: Geburtenrate erneut gefallen

Nach Angaben des nationalen Statistikinstituts, steht die Türkei einem Problem gegenüber, das den meisten europäischen Ländern gemein ist – nämlich dem der alternden Bevölkerung.

Türkei: Geburtenrate erneut gefallen
   

Afghanistan-Krise
SPD-Außenexperte Nils Schmid: „Ich hoffe, das war nicht das letzte Wort der Taliban“

Der außenpolitische Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, Nils Schmid, hat die Hoffnung geäußert, dass die Evakuierungsflüge aus Afghanistan im September fortgesetzt werden können. Ein Ende der Aktion sei höchst problematisch, sagte Schmid am Dienstag im Inforadio vom rbb: „Die Amerikaner selbst wollen ja noch viele Staatsangehörige und auch ihre Ortskräfte evakuieren. Da geht es um mehrere zehntausend Personen. Deshalb ist es gut, wenn auf dem G7 Gipfel darüber gesprochen wird, wenn die Amerikaner das vielleicht verlängern könnten. Wie die ganze Zeit über in Afghanistan, hängen die anderen NATO-Alliierten, der ganze Westen an der militärischen Fähigkeit der Amerikaner.“ Er hoffe, dass die Taliban einer Verlängerung der Evakuierungsflüge über den 31. August hinaus zustimmen, sagte Schmid: „Ich hoffe, das war nicht das letzte Wort der Taliban. Es gibt ja Gespräche in Doha, wo auch hochrangige deutsche Diplomaten diese Frage behandeln. Alternativ wäre eine Zusage der Taliban erforderlich, dass zivile Flugzeuge reinkommen können und dann auch Afghanen mit rausfliegen dürfen. Wenn es zu einer solchen Verständigung käme, könnte die militärische Evakuierungsmission beendet werden… aber das ist offen. Umso wichtiger ist es, dass die G7 Staaten ein gemeinsames Vorgehen vereinbaren.“

Auch interessant

– Irak – Kurdischer Minister Lazgin: Die PKK ist eine Bedrohung für Zivilisten

In der kurdischen Autonomieregion (KRI) des Irak wurde erneut ein Soldat der Peschmerga durch eine PKK-Mine verletzt.

Kurdischer Minister Lazgin: Die PKK ist eine Bedrohung für Zivilisten

Kampf gegen den Terror
Türkische Kampfflugzeuge bombardieren PKK-Stellungen im Nordirak

Ankara – Bei einem groß angelegten Angriff der türkischen Luftwaffe gegen Stellungen der Terrororganisation PKK im Nordirak wurden nach Informationen des türkischen Verteidigungsministeriums 28 Terrorziele bombardiert. An der Attacke gegen Stellungen der Terrororganisation PKK im Nordirak, die in Koordination mit dem türkischen Nachrichtendienst MIT erfolgt sei, sollen nach Ministeriumsangaben mehr als 20 Kampfflugzeuge teilgenommen haben. Die bombardierten Ziele der Extremisten sollen sich am Asos-Gebirge, nördlich von Suleymaniyah, befinden. Verteidigungsminister Hulusi Akar, Generalstabschef Yaşar Güler sowie die Kommandeure der drei Waffengattungen verfolgten die Angriffe vom Operationszentrum der türkischen Luftwaffe in Ankara. In ihrer mehr als 30-jährigen Terrorkampagne gegen die Türkei war die PKK – von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation geführt – für den Tod von rund 40.000 Menschen, darunter Frauen und Kinder, verantwortlich.

Zum Thema

– Irak – Kurdischer Minister Lazgin: Die PKK ist eine Bedrohung für Zivilisten

In der kurdischen Autonomieregion (KRI) des Irak wurde erneut ein Soldat der Peschmerga durch eine PKK-Mine verletzt.

Kurdischer Minister Lazgin: Die PKK ist eine Bedrohung für Zivilisten

Syrien
Terrororganisation PKK verschleppt Lehrer und Kinder

Diyarbakır – Die Terrororganisation PKK hat Medienberichten zufolge in den von ihr besetzten Gebieten Syriens einen Lehrer und zwei Jugendliche im Alter von 13 und 16 Jahren verschleppt. Demnach wurden der arabisch-stämmige Klassenlehrer Eymen Hasan am Sonntag (22. August) in Manbidsch sowie der 13-jährige Veil Adnan Ibrahim und der 16-jährige Ibrahim Caver aus Qamischli von Extremisten der PKK/YPG entführt. Seit Jahrzehnten verschleppt die PKK Kinder und Jugendliche, um sie anschließend in Terrorcamps politisch zu indoktrinieren und im Krieg einzusetzen. Am 20. August fielen PKK/YPG Terroristen über der syrischen Ortschaft Mansura/Rakka her und verschleppten 28 Bewohner, die später in den erwähnten Terrorlagern ausgebildet werden sollten. UN-Bericht: Die PKK/YPG hat in Syrien die meisten Kinder verschleppt Nach einem Bericht der Vereinten Nationen („Children and armed conflict“) von 2019 hat der syrische Ableger der PKK, die YPG, die meisten Kinder in Syrien zwangsrekrutiert. Allein 2018 habe die Terrororganisation in Syrien 700 Kinder von ihren Familien verschleppt, um sie im Krieg einzusetzen, wobei die meisten dieser verschleppten Kinder noch nicht einmal kurdischer Abstammung seien. Ferner weist der Bericht auf Angriffe der PKK/YPG auf Schulen und das Verbot der arabischen Sprache in mehr als 250 Schulen hin, die sich in den von der PKK okkupierten Gebieten in Syrien befinden. Die Vereinten Nationen schätzen, dass 2018 zirka 60.000 Schülerinnen und Schüler von der Terrororganisation daran gehindert wurden eine Schule zu besuchen. Mütter von Diyarbakır weiten Sitzstreik gegen PKK auf 24 Stunden aus Die seit dem 3. September 2019 vor der Provinzdirektion der HDP in Diyarbakır protestierenden kurdisch-stämmigen Mütter haben während ihres Sitzstreiks mitgeteilt, dass sie den Protest gegen die HDP auf 24 Stunden am Tag ausgeweitet hätten. Die Mütter protestieren mit der Aktion gegen die Verschleppung ihrer Kinder durch die Terrororganisation PKK. Die am Sitzstreik teilnehmenden Eltern betrachten die HDP als den politischer Arm der PKK. Kemal Bölge/Diyarbakir

Zum Thema

– Berlin – Kurdische Mutter: „Warum ignorieren mich die Medien?“

Nach vielen Jahrzehnten der Angst und Drohungen sowie Einschüchterungen der PKK, trauen sich immer mehr Kurdischstämmige gegen die Terrororganisation offen Stellung zu beziehen.

Kurdische Mutter: „Warum ignorieren mich die Medien?“

Russlandsanktionen
AfD-Chef Meuthen hält Sanktionen gegen Russland für falsch

In Bezug auf das angespannte deutsch-russische Verhältnis hat der Co-Vorsitzende der AfD Jörg Meuthen der Bundesregierung „Versagen“ vorgeworfen: „Am Ende der Ära Merkel steht ein hochgradig belastetes Verhältnis zu Russland. Das sollten wir korrigieren.“ Die russlandfreundliche Haltung seines Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla kommentierte Meuthen mit einer „differenzierten Position“: „Ich halte zunächst einmal daran für richtig, dass wir ein Interesse an gut nachbarschaftlichen Beziehungen zu Russland haben müssen. Und ich halte auch die Sanktionen für falsch, die wir da haben, weil die nichts bringen und weil sie die Beziehungen dauerhaft belasten.“ Gleichzeitig distanzierte sich Meuthen von seinem Co-Chef. Zu einigen Einzelheiten habe er „etwas zurückhaltendere Positionen als Herr Chrupalla. Das klären wir aber intern“, so Meuthen. Eine Lösung des Ost-Ukraine-Konflikts auf diplomatischem Weg sieht Meuthen kritisch. Die Verhandlungen gingen bereits auf das Minsker Abkommen im Jahr 2014 zurück. „Dass das erfolglos verlief, wird auch Frau Merkel nicht ernsthaft bestreiten. Das hat bis jetzt nichts gebracht“. Dennoch sollte man versuchen, den Konflikt immer wieder auf diplomatischem Weg beizulegen. „Zur Ehrlichkeit gehört aber auch, zu sagen: Das war bis jetzt völlig erfolglos“. Er sei daher „nicht sehr optimistisch, dass das Normandie-Format da wirklich etwas erreichen wird.“

Auch interessant

– Raketendeal – Russland und Türkei unterzeichnen bald Abkommen für weitere S-400-Raketensysteme

Russland und die Türkei wollen bald eine neue Vereinbarung über die Lieferung von S-400 treffen. Nach Angaben des Geschäftsführers des staatlichen Waffenexporteurs Rosoboronexport, Alexander Mikheyev, gehen die Konsultationen weiter und befinden sich in der Endphase.

Russland und Türkei unterzeichnen bald Abkommen für weitere S-400-Raketensysteme