Corona-Pandemie
Schulminister Tonne ruft zum freiwilligen Maskentragen auf

Hannover. – Angesichts des Wegfalls der Maskenpflicht an den Schulen ruft Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne Schüler und Lehrer dazu auf, an den ersten Schultagen nach den Osterferien freiwillig eine Maske zum Schutz vor einer Corona-Infektion zu tragen. „Mein Appell an alle lautet: Insbesondere im Rahmen der Sicherheitswoche nach den Osterferien ist ein Tragen der Maske sicherlich hilfreich. Jegliches Tragen ist freiwillig, andererseits haben sich alle auch daran gewöhnt. Die Maske tut nicht weh und bietet einem selbst und den anderen Schutz“, erklärte der SPD-Politiker am Osterwochenende im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Grundsätzlich sei es schön für die Schüler, dass sie keine Maske mehr tragen müssten, betonte der Minister und fügte hinzu: „Es war eine sehr lange Zeit der Einschränkungen, insbesondere für die Grundschüler. Daher haben wir auch hier schon vor den Osterferien aus pädagogisch-didaktischen Gründen gelockert.“ Was er jedoch kritisiere, sei, dass das neue Infektionsschutzgesetz dem Land keinen Spielraum mehr lasse, auf eine mögliche Verschlechterung der Lage im Grundsatz wie auch im Einzelfall zu reagieren, um die Gesundheit und den Präsenzunterricht zu schützen. „Eine Maskenpflicht ist grundsätzlich nicht mehr vorgesehen, und das halte ich für sehr kurzsichtig. Die Maske hat uns zuletzt sehr dabei geholfen, die Schulen offen zu halten. Die kategorische Absage an eine Maskenpflicht ist ein Fehler“, stellte Tonne gegenüber der NOZ klar. Auf die Frage, wie er es bei seinen vier eigenen schulpflichtigen Kindern handhabe, legte der Minister sich noch nicht abschließend fest und sagte: „Das werden wir in Ruhe besprechen.“ Ihm sei es wichtig, eine Lösung zu finden, mit der die Kinder sich wohlfühlen. „Sosehr sie sich einerseits freuen, dass sie weniger Maske tragen müssen, so sehr möchten sie sich aber auch weiterhin wirksam schützen können. Ich finde es richtig, wenn Kinder und Eltern die neue Lage miteinander erörtern und sich auf einen individuellen Umgang verständigen.“

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– Corona-Pandemie – Mehrheit der Deutschen für Corona-Impfpflicht

Eine Mehrheit der Deutschen hätte die Einführung einer Corona-Impfpflicht unterstützt. Fast jeder Zweite (46 Prozent) sprach sich im aktuellen ARD-Deutschland für eine allgemeine Impfpflicht für alle Erwachsenen ab 18 Jahren aus.

Mehrheit der Deutschen für Corona-Impfpflicht

Ukraine-Krieg
UN: „Aber die Türken sind am nächsten dran“

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New York – Laut UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths hänge ein Waffenstillstand in der Ukraine von Gesprächen ab, die mit Hilfe der Türkei geführt würden. Derzeit gebe es zwischen Russland und der Ukraine keine Verhandlungen im klassischen Sinn. „Aber die Türken sind von allen Mitgliedstaaten am nächsten dran“, sagte Griffiths am Montag am Sitz der Vereinten Nationen in New York. Griffiths zeigte sich „beeindruckt“ von den türkischen Bemühungen um eine Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und kündigte an, dass er diese Woche Präsident Recep Tayyip Erdogan treffen werde, um die Lage in der Ukraine zu erörtern. „Ich bin wirklich beeindruckt von der Art und Weise, wie es der Türkei gelungen ist, sich beiden Seiten als ein wirklich wertvoller und nützlicher Gastgeber für diese Gespräche zu präsentieren, trotz aller Schwierigkeiten“, so der UN-Koordinator. Bereits am Sonntag besprach UN-Generalsekretär Antonio Guterres in einem Telefonat mit Erdogan sowohl den Krieg in der Ukraine als auch die jüngsten Spannungen in Jerusalem. Griffiths wird während seines zweitägigen Besuchs am Mittwoch und Donnerstag mit dem türkischen Staatschef zusammentreffen, um einen Waffenstillstand, die Evakuierung von Zivilisten und humanitäre Hilfe für die Ukrainer zu besprechen. Aufgrund ihrer freundschaftlichen Beziehungen sowohl zu Russland als auch zur Ukraine befindet sich die Türkei in einer einzigartigen Position und wurde für ihre Bemühungen um eine Beendigung des Krieges weithin gelobt. Erdogan traf sich am 29. März mit der ukrainischen und der russischen Delegation vor deren Treffen in Istanbul, das von beiden Seiten als „konstruktiv“ bezeichnet wurde. Ein ukrainischer Verhandlungsführer, der nach dem Treffen mit der russischen Delegation in Istanbul mit Reportern sprach, erklärte, dass die Ukraine acht Länder, darunter die Türkei, als Garantiestaaten sehen möchte. Am 10. März war die Türkei zudem Gastgeberin für die russischen und den ukrainischen Außenminister in der südlichen Urlaubsstadt Antalya, dem höchsten Treffen der beiden Seiten seit Beginn des Krieges am 24. Februar. „Erdogan könnte für Ukraine-Bemühungen Nobelpreis erhalten“ Für seine starken Bemühungen um eine Lösung inmitten der russischen Invasion in der Ukraine könnte Erdoğan den Friedensnobelpreis erhalten, so die niederländische Journalistin Saskia van Westhreenen in einem Artikel, der in der Tageszeitung Algemeen Dagblad veröffentlicht wurde. „Plötzlich, aus dem Nichts, gibt es einen Hoffnungsschimmer für die Ukraine. Ein Friedensabkommen scheint in Reichweite. Noch nie zuvor in den letzten Wochen waren die Zeichen für ein baldiges Ende dieses Krieges so positiv“, so Westhreenen. Die niederländische Journalistin betonte, dass die Türkei „auf einen Schlag zu einem wichtigen Akteur auf der Weltbühne“ geworden sei, und verglich sie mit anderen Vermittlerländern wie Israel, das mit einem russischen Boykott vorgegangen sei. „Wenn alles klappt, könnte Erdogan mit seiner derzeitigen Haltung fast einen Friedensnobelpreis gewinnen. Ein Mark Rutte oder Joe Biden sind davon weit entfernt. Und ehrlich gesagt ist das etwas, worüber man nachdenken sollte“, so van Westhreenen weiter. Auch der sonst sehr Erdogan-kritische Auslandskorrespondent der TAZ, Jürgen Gottschlich, musste in einem Beitrag (Vom Paria zum Staatsvermittler) die Erfolge des türkischen Staatschefs als Vermittler eingestehen:
Bei aller massiver Kritik an Erdoğan, seinem repressiven Regime und der weitgehenden Ermüdung über seine One-Man- Show in großen Teilen der Bevölkerung schafft er es dennoch, den Eindruck zu vermitteln: Wenn es drauf ankommt, hat der Präsident die Sache im Griff.

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– Kommentar – Erdogan – vom Autokraten zum Friedensnobelpreis

Die Treffen der Delegationen aus Russland und der Ukraine in Istanbul oder Ankara kamen bei vielen in Europa augenscheinlich gut an. In einer niederländischen Meinung ist auch die Rede von einem Friedensnobelpreis für Erdogan.

Erdogan – vom Autokraten zum Friedensnobelpreis

„Kralle Schloss"
Türkische Armee startet Anti-Terror-Operation im Nordirak

Ankara – Die türkische Armee hat bei einer in der vergangenen Nacht begonnenen Anti-Terror-Operation im Nordirak 19 PKK-Terroristen getötet. Spezialkräfte durchkämmten das Gelände nach Ausbildungs- und Waffenlagern, Verstecken und Höhlen der Extremisten. An der Operation sollen auch Teams der Eliteeinheit Bordo Bereliler beteiligt sein. Wie das türkische Verteidigungsministerium im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, diene der Einsatz „Pençe Kilit“ („Kralle Schloss“) der Vorbeugung von Terroranschlägen und der Sicherung der Landesgrenze.

Türkischer Geheimdienst MIT tötet PKK-Anführer in Syrien

Bei einer Anti-Terror-Operation des türkischen Geheimdienstes MIT in der syrischen Ortschaft Ad Darbasiyah wurde der PKK/YPG Anführer „Rojvan Van“ alias Mehmet Aydın außer Gefecht gesetzt. Nach einem Bericht der oppositionellen Tageszeitung „Sözcü“ war der türkische Geheimdienst dem Extremisten-Anführer wegen der Planung und Ausführung von Anschlägen seit einiger Zeit auf den Fersen. Nach Hinweisen und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen über den konkreten Aufenthaltsort des Terroristen, begann wie Sözcü berichtet, die Operation zur Ausschaltung des sogenannten Verantwortlichen der PKK/YPG für Ad Darbasiyak/Amuda in Syrien. Wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung lag gegen Aydın ein Haftbefehl vor.

Der getötete Extremist schloss sich 2005 in Kelaresch/Iran der PKK an und war als Anführer in Tunceli, 2010-2013 in der Region Hatay/Amanos, 2013 in Ayn al Arap und 2015 im syrischen Afrin. Er soll 2013 in der Region Hatay/Dörtyol in der Akelma-Ebene an der Entführung von Dorfbewohnern beteiligt gewesen sein und diese mit dem Tode bedroht haben.

Zwei DAESH/IS-Terroristen bei MIT-Operation in Syrien festgenommen

Im Kampf gegen den Terror hat der türkische Geheimdienst MIT Anschlagspläne der Terrororganisation DAESH/IS auf türkische Sicherheitskräfte vereitelt. MIT-Einheiten haben bei einer Operation gegen die Extremistenorganisation DAESH/IS in Syrien zwei Terroristen festgenommen und anschließend der Generalkommandatur der Gendarmerie in Hatay überstellt.

13 PKK/YPG Terroristen in Syrien getötet

Bei einem Feuergefecht zwischen der türkischen Armee und PKK/YPG Terroristen in Syrien wurden nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums 13 Extremisten beim Versuch getötet, die Grenze zwischen der von der türkischen Armee befreiten Gebiete („Barış Pınarı Bölgesi“) in Syrien zu überschreiten. Das türkische Kriegsministerium veröffentlichte der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge heute eine weitere Mitteilung, wonach 10 weitere PKK/YPG-Terroristen beim Versuch die Grenze in Syrien zu überschreiten außer Gefecht gesetzt worden sind.

Die PKK wird von der Türkei und den USA sowie der EU als terroristische Organisation eingestuft. Sie wird für den Tod von mehr als 40.000 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, verantwortlich gemacht.

Kemal Bölge/Ankara

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– Antiterror-Operationen im Nordirak – PKK – Terrornetzwerk ruft zu Aktionen in Deutschland auf

Der Kongress der kurdisch-demokratischen Gesellschaft Kurdistans in Europa (KCDK-E), die europäische Vertretung der völkisch kurdischen PKK, gibt Weisungen an seine Terrornetzwerke und Terrorsympathisanten in Europa, aufzustehen und Widerstand zu leisten – wieder einmal gegen Türken in Europa.

PKK – Terrornetzwerk ruft zu Aktionen in Deutschland auf

Antiterror-Operationen im Nordirak
PKK – Terrornetzwerk ruft zu Aktionen in Deutschland auf

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von Nabi Yücel Der Kongress der kurdisch-demokratischen Gesellschaft Kurdistans in Europa (KCDK-E), die europäische Vertretung der völkisch kurdischen PKK, gibt Weisungen an seine Terrornetzwerke und Terrorsympathisanten in Europa, aufzustehen und Widerstand zu leisten – wieder einmal gegen Türken in Europa. Die türkischen Streitkräfte bombardieren seit Sonntagabend Ziele im Nordirak – zwei Tage nach einem Treffen des türkischen Staatspräsidenten Erdogan in Ankara mit dem Ministerpräsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak, Masrur Barzani. Barzani war zuvor von Erbil nach London und dann nach Ankara gereist. Ankara und Erbil pflegen starke Sicherheits- und Wirtschaftsbeziehungen. Laut dem türkischen Verteidigungsministerium handelt es sich um gezielte operative Handlungen, bei der die Luftstreitkräfte und Sondereinheiten des Heeres zu Boden und aus der Luft Stellungen der Terrororganisation PKK im Nordirak angreifen. Peschmergas der Autonomen Region Kurdistans beteiligen sich mit Bodentruppen direkt an der Operation. Unterdessen hat der Kongress der kurdisch-demokratischen Gesellschaft Kurdistans in Europa (KCDK-E) – die europäische Vertretung der völkisch kurdischen PKK – Weisungen an seine Terrornetzwerke und Terrorsympathisanten in Europa gegeben, aufzustehen und Widerstand zu leisten. In den über PKK-nahen Medien in mehreren Sprachen geteilten Aufforderungen an Sympathisanten und gewaltbereite Mitglieder in Europa, die als „Mobilmachung“ aufgefasst wird, ist die Rede von „Aktionen“ gegen „verräterische Kollaborateure“ und „Besatzer“. Wie solche „Aktionen“ der völkisch kurdischen PKK in der Vergangenheit ausgingen, ist den Türkischstämmigen und Türken in Europa noch allzu gut in Erinnerung geblieben. Brennende Moscheen und Einrichtungen, Angriffe auf Türkischstämmige und Türken, ja sogar Gegendemonstrationen von Türkischstämmigen und Türken sind Ziele solche Aufforderungen der in Europa ansässigen KCDK-E. Die deutschen Sicherheitsbehörden sind auch jetzt in Alarmbereitschaft, gehen nach wie vor von einer Bedrohung der inneren Sicherheit aus. Die KCDK-E wird vom Verfassungsschutz des Bundes und der Länder beobachtet, weil sie verfassungsfeindlich gilt und die fortwährende Bereitschaft, zu aktionsorientiertem gewaltbereitem Verhalten zurückzukehren, an Konflikten im Ausland gebunden ist. Sprich, die KCDK-E trägt Konflikte der Terrororganisation PKK mitunter auch auf deutschen Boden aus.
(Screenshot/Twitter)

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– Oberverwaltungsgericht – Lüneburg: Ausbürgerung wegen PKK-Mitgliedschaft

Wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung nahm die zuständige Behörde in Niedersachsen 2019 eine im Jahr 2014 vollzogene Einbürgerung eines Mannes zurück. Gegen die Rücknahme der Einbürgerung erhob der Mann Klage.

Lüneburg: Ausbürgerung wegen PKK-Mitgliedschaft
   

Osterbotschaft
Jerusalem: Papst fordert freien Zugang für alle Menschen

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Rom – Papst Franziskus hat nach erneuten Zusammenstößen auf dem Tempelberg freien Zugang für alle Menschen zu den heiligen Stätten in Jerusalem gefordert. Die neuesten Spannungen fallen in den muslimischen Fastenmonat Ramadan, der sich in diesem Jahr mit dem christlichen Osterfest und dem jüdischen Pessachfest überschneidet. In seiner Osterbotschaft rief Papst Franziskus zu Frieden für den Nahen Osten und einen freien Zugang zum Tempelberg für Juden, Christen und Muslime auf. „Bitten wir um Frieden für Jerusalem und für alle, die es lieben“, sagt Papst Franziskus zu den versammelten Pilgern in der Vatikanstadt. „Möge im Nahen Osten, der seit Jahren von Konflikten und Spaltungen geplagt ist, Frieden herrschen. Lasst uns an diesem glorreichen Tag um Frieden für Jerusalem bitten und um Frieden für alle, die Jerusalem lieben, Christen, Juden und Muslime gleichermaßen. Mögen Israelis, Palästinenser und alle, die in der Heiligen Stadt leben, zusammen mit den Pilgern die Schönheit des Friedens erfahren, in Brüderlichkeit leben und freien Zugang zu den Heiligen Stätten genießen, unter gegenseitiger Achtung der Rechte eines jeden“, sagte er. Zentralrat der Muslime verurteilt gewaltsames Eindringen in die Al-Aqsa Moschee Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat am Sonntag das gewaltsame Eindringen in die Al-Aqsa Moschee in Jerusalem durch israelische Sicherheitskräfte verurteilt. ZMD in einer Mitteilung:
Das am Freitag und am heutigen Sonntag nach dem Morgengebet bzw. in den frühen Morgenstunden unter Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen erfolgte Eindringen in die für alle Muslime dritte heiligste Moschee ist gerade im heiligen Ramadan eine Verletzung der religiösen Gefühle aller Muslime. Der ZMD schließt sich insoweit ausdrücklich dem Aufruf des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres und des UN-Sondergesandten Tor Wennesland an. Wir fordern die Bundesregierung daher auf, sich für den Schutz der Al Aqsa Moschee und der Gläubigen und das Ende der Provokationen auf dem Tempelberg (Al-Haram Al-Sharif) einzusetzen, um die Spirale der Gewalt zu beenden.
   

Politik
SÖZ-Chef Hakan Gördü: Ich will meine Prinzipien nicht verraten

Ein Gastbeitrag von Hakan Gördü – SÖZ Partei Persönliche Gedanken: Ich möchte nicht Politiker werden, um jeden Preis. Schon gar nicht, will ich meine Prinzipien für einen Posten am politischen Futtertrog verraten. Ich möchte nicht, dass mir Leute zujubeln weil ich stets die Worte und Postings finde, die ihnen gerade passen, sie aufhetzen und emotionalisieren. Ich möchte keinen Millimeter zurückweichen wenn es um Menschenrechte sowie universelle Werte geht. Ich bin zwar Muslim und Türke sowie Österreicher, aber ich möchte nicht lediglich und ausschließlich Muslime und Türken um jeden Preis in Schutz nehmen. Ich möchte ein Ideal verteidigen, das für alle gilt und von allen verstanden wird und wozu sich bereits westliche Staaten verpflichtet haben. Diese sind zweifelsohne unsere Grundrechte sowie internationale Abkommen. Ich möchte diese Werte auch für alle anderen Minderheiten in Österreich einfordern. Ich unterscheide nicht zwischen Muslimen, Christen, Agnostikern, Buddhisten und Juden, wenn es um Politik geht. Denn auch der Staat hat hier nicht zu unterscheiden und muss jede Gruppe gleich behandeln. Ich möchte nicht die Gunst der Massen gewinnen, wenn diese Massen das offensichtlich Falsche als richtig erachten. Ich möchte sie auch nicht manipulieren, um es zu meinem eigenen Vorteil zu nutzen. Ich möchte auch keine schwierigen Themen auslassen, weil sich einzelne Fanatiker aufregen könnten oder einen Shitstorm lostreten könnten. Ich bin nach wie vor ein Aktivist für Menschenrechte. Die Politik ist tatsächlich nur ein Mittel zum Zweck, bevor ich meine Ideale verliere, opportunistisch werde, irgendwelchen Massen, Regierungen, Parteien oder Sonstigem gefällig werde, lasse ich das Ganze lieber sein und Andere sollen übernehmen. Ich bin sehr froh darüber was wir geschaffen haben. Wir beim SÖZ sind eine tolle Community, ohne jeglichen Neid, Intrigen, Gräbenkämpfen und ähnlichen Hässlichkeiten. Wir sind wie eine große Familie, in der Menschen auf ihre Platzierungen verzichtet haben, nur um anderen den Vorrang zu geben. Wir sind immer füreinander da, versuchen Gutes zu tun und Österreich zu einem besseren Ort zu machen. Ich helfe den Leuten als eine Art Speerspitze, sich frei entfalten zu können. Fernab von den gesellschaftlichen Normen und Peer-Pressure, für sich selbst sprechen zu können. Ihre Meinungen zu formen und dafür einstehen zu können. Und wenn ich noch so unbeliebt werden sollte, weil ich für Frauenrechte eingestanden bin oder für andere Minderheiten, dann ist es eben so. Ich bereue keines meiner Postings und werde stets so weiter machen. Denn ich kann heute in den Spiegel schauen und ich möchte es auch nach meiner Pensionierung tun können. Danke an alle, die mich und das SÖZ seit Jahren unterstützen und stets für uns da sind.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar

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– NEX24-Exklusivinterview – Yasin Baş: „Hanau-Attentat war ein Angriff auf Deutschland“

Bei dem rechtsterroristischen Anschlag auf zwei Shisha-Bars in der hessischen Stadt Hanau kamen insgesamt elf Menschen ums Leben. Nun jährt sich der Amoklauf zum zweiten Mal. NEX24 sprach darüber mit dem deutsch-türkischen Politikberater und Autor Yasin Baş.

Yasin Baş: „Hanau-Attentat war ein Angriff auf Deutschland“

Türkei
Erdogan: Türkische Wirtschaft bald in Top-10 der Welt

Antalya – Die Türkei setzt ihren Kurs fort, die nationale Wirtschaft zu einer der zehn größten der Welt zu machen, so der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. „Die Türkei, die in einer Region voller Krisen und Konflikte liegt, setzt ihren Kurs fort, ihr wirtschaftliches Potenzial auszubauen, neue Investitionen anzuziehen, die Produktion zu steigern und die Beschäftigung zu erhöhen“, sagte er am Samstag vor den Teilnehmern der Eröffnungsfeier des Phaselis-Autotunnels in der Provinz Antalya im Süden des Landes via Videoschalte. Erdogan zeigte sich zuversichtlich, die angekündigten Ziele sowohl für den Zeitraum bis 2023 als auch für die Folgejahre zu erreichen. Erdogan:
„Wie wir immer sagen, ist unsere größte Stärke die Einheit, Solidarität und Brüderlichkeit unserer Nation. Wenn wir es niemandem erlauben, dieses Klima der Brüderlichkeit zu stören, uns gemeinsam auf unsere Ziele für 2023 zu konzentrieren und unsere Vision für 2053 zu verwirklichen, gibt es keine Macht, die sich uns in den Weg stellen kann.“
Der türkische Staatschef verwies in seiner Rede auf die Investitionen und Anstrengungen, die in den letzten 20 Jahren in der Türkei für die Entwicklung getätigt wurden:
„Wir verfügen über die Mittel und Fähigkeiten, um in vielen Bereichen mit den entwickelten Ländern, deren Infrastrukturen abgenutzt und verfallen sind und nicht mehr ausreichen, zu konkurrieren und sie sogar zu übertreffen. Wir sind entschlossen, aus diesen Vorteilen das Beste zu machen und unser Land zu einer der zehn größten Volkswirtschaften der Welt zu machen. In dem Bewusstsein, dass es keinen Gewinn ohne Schmerz gibt, sehen wir die Schwierigkeiten, die wir heute ertragen müssen, als den Preis für die große Türkei, die wir in der kommenden Zeit erreichen werden.“
Auch bei einem Treffen mit Abgeordneten der regierenden AKP bekräftigte Erdogan in der vergangenen Woche sein Ziel, die Türkei zu einer der zehn größten Wirtschaften der Welt zu machen: „Die Wirtschaft der Türkei ist, vor allem was die regionale Situation betrifft, mit der ganzen Welt verflochten. Daher betrifft jede Entwicklung, die auf globaler Ebene stattfindet, auch uns“, sagte Erdogan und fügte hinzu: „Natürlich sind hohe Inflationsraten und überhöhte Preise nicht nur unser Problem. Die meisten europäischen Länder befinden sich in einer noch schlimmeren Situation als wir, und selbst in den am weitesten entwickelten Ländern sagen die Verantwortlichen ihren Bürgern, dass ihr Wohlstandsniveau sinken wird. Nichts davon ist jedoch eine Ausrede, die uns von unserer Verantwortung für unser Land entbindet, wenn nicht sogar entbinden kann.“ Erdogan:
„Wir haben Maßnahmen ergriffen, um die Türkei zu einem der führenden Zentren im globalen Produktionssystem zu machen, das mit der Pandemie umstrukturiert wurde. Die Tatsache, dass unsere Industrie, unsere Straßen und unsere Häfen rund um die Uhr arbeiten und dass unsere Exporte weiter steigen und jeden Monat Rekorde brechen, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg zu unseren Zielen sind.“
„Wir haben und werden keinen Schritt von der Entscheidung zurücktreten, die Türkei zu einer der zehn größten Volkswirtschaften der Welt zu machen“, so der türkische Staatschef. Türkische Rüstungsindustrie Bei der Erwähnung der Fortschritte, die die Türkei in der Verteidigungsindustrie gemacht hat, verwies Erdogan auf die Hubschrauber, die am Vortag an die Philippinen geliefert wurden, und betonte:
„Wir sind jetzt in der Lage, Hubschrauber zu exportieren. Wir haben uns in unserem Anti-Terror-Kampf oder bei grenzüberschreitenden Operationen nie vor irgendjemandem verneigt. Wir haben immer nach den Erfordernissen der Interessen der Türkei gehandelt. Und Allah sei Dank, haben wir jede Operation, die wir begonnen haben, mit einem Sieg abgeschlossen. Unsere Produkte der Verteidigungsindustrie, die sich in dieser Zeit bewährt haben, sind zur ersten Wahl auf dem Weltmarkt geworden. Diese Initiative, für die unsere UCAVs zum Symbol geworden sind, hat Hunderte und Tausende von konkreten Ergebnissen.“

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– Rüstung – Spannungen mit Algerien: Marokko kauft türkische Kampfdrohne Bayraktar-TB2

Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Länder bei der Herstellung von Kampfdrohnen entwickelt. Erfolgreichen Einsätzen in Kriegsgebieten wie Libyen. Syrien oder Aserbaidschan folgend, sind die weltweiten Auftragseingänge in die Höhe geschnellt.

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Afghanistan
Tote Frauen und Kinder nach Raketenangriff aus Pakistan

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Kabul – Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im vergangenen Jahr sind die Spannungen an der Grenze zwischen den Nachbarn gestiegen, da Pakistan militante Gruppen beschuldigt, von afghanischem Boden aus Anschläge zu verüben. Die Taliban bestreiten, pakistanischen Kämpfern Unterschlupf zu gewähren. Bei einem Raketenangriff pakistanischer Streitkräfte am Samstagmorgen wurden in einer ostafghanischen Provinz mindestens fünf Kinder und eine Frau getötet, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Offizielle. „Bei pakistanischen Raketenangriffen im Bezirk Shelton in Kunar wurden fünf Kinder und eine Frau getötet und ein Mann verwundet“, sagte der Informationsdirektor der Provinz, Najibullah Hassan Abdaal, gegenüber AFP. Ehsanullah, ein Bewohner des Bezirks Shelton, der wie viele Afghanen nur einen Namen trägt, sagte, der Angriff sei von pakistanischen Militärflugzeugen ausgeführt worden. Er bestätigte die Zahl der Todesopfer. Ein ähnlicher Angriff in der Morgendämmerung wurde auch in der afghanischen Provinz Chost nahe der Grenze verübt, zitiert die AFP einen weiteren afghanischen Regierungsbeamten. „Pakistanische Hubschrauber haben vier Dörfer in der Nähe der Durand-Linie in der Provinz Chost bombardiert“, sagte er unter der Bedingung der Anonymität. „Es wurden nur zivile Häuser angegriffen, und es gab Verletzte“, fügte er hinzu, nannte aber keine weiteren Einzelheiten. Ein afghanischer Stammesältester aus Chost, Gul Markhan, habe den Vorfall in Chost bestätigt. TOLO News, der führende private Fernsehsender Afghanistans, zeigte Aufnahmen von Häusern, die bei dem Angriff zerstört wurden. „Alle angegriffenen Personen waren unschuldige Zivilisten, die nichts mit den Taliban oder der Regierung zu tun hatten“, sagte Rasool Jan, ein Einwohner von Chost, dem Sender. „Wir wissen nicht, wer unser Feind ist und warum wir angegriffen wurden.“ Hunderte von Zivilisten in Chost strömten am Samstag auf die Straßen und verurteilten Pakistan für die Angriffe. Das afghanische Außenministerium bestellte den pakistanischen Botschafter in Kabul ein, berichtet die AFP weiter. Auch der ehemalige Präsident Afghanistans, Hamid Karzai, verurteilte auf Twitter die Angriffe der pakistanischen Streitkräfte. Er bezeichnete sie als Verletzung der Souveränität Afghanistans, als Verstoß gegen internationale Normen und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Aus Sicht der CDU-Verteidigungspolitikerin Serap Güler ist eine Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine „absolut notwendig und richtig“.

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Katar
Fußball-WM: So wird auf Deutschland gewettet

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Das weltgrößte Fußballturnier steht vor der Tür und es wird ein vorweihnachtliches Festspiel. Die besten Nationalmannschaften der Welt treffen sich nämlich vom 21. November bis zum 18. Dezember 2022 in Katar. Zum ersten Mal in der Fußballgeschichte wird eine Endrunde im Winter ausgetragen. Bei der Auslosung der Gruppen zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar hat die DFB-Elf von Bundestrainer Hansi Flick die Gruppe E erhalten. Die Nationalmannschaft trifft im ersten Match am 23. November auf den viermaligen Asienmeister Japan. Wie stark Japan eigentlich ist, zeigt die Statistik, denn seit Frankreich 1998 haben die Japaner keine WM verpasst. Auch in Russland 2018 war das Viertelfinale näher als zuerst gedacht, da sie gegen den damals Geheimfavoriten Belgien bis zur siebzigsten Minute 2:0 Vorrang hatten. Die WM Dauergäste bewiesen, dass das Potenzial für die eine oder andere Überraschung vorhanden ist. Zwar verlief die Qualifikation für die WM für Japan nicht ganz hindernisfrei, die Niederlagen gegen Oman und in Saudi-Arabien waren doch etwas unerwartet. Obwohl das Team spielerisch etwas schwächer als vor vier Jahren erscheint, reichte es am Ende trotzdem. Auch Bundestrainer Flick zeigt sich reserviert, denn unterschätzt darf Japan auf keinen Fall werden. Sein Team muss sich bis zum Ende durchsetzen. Das Wetten auf die Platzierungen in den Gruppen der Fußball-WM 2022 zählt eine Unmenge an Möglichkeiten. Neben den klassischen 3-Weg-Wetten (Tipp 1/X/2) fallen zum Beispiel die beliebten Über- und Unter-Wetten, Handicap-Wetten oder exakte Ergebniswetten. Außerdem wird welcher Spieler das nächste Tor erzielt, ob das nächste Tor via Schuss, Kopfball, Freistoß oder Elfmeter erzielt wird angeboten. Sogar auf die Anzahl der Gelben Karten, Eckbälle oder der Tore in der jeweiligen Halbzeit oder Langzeitwetten wie Wetten auf den WM 2022 Torschützenkönig oder besten Spieler der WM 2022 kann getippt werden. Besonders großzügige Buchmacher stellen ihren Kunden eine Gratiswette bereit, die sich für einen Tipp auf Deutschland als Weltmeister als besonders lukrativ erweisen könnte. Im Moment gilt die DFB als eine der Topfavoriten mit einer Durchschnittsquote von 10 bis 12. Nächster Halt für die Nationalmannschaft ist gegen den 2010 Weltmeister Spanien am 27. November im Al-Bayt Stadium. Obwohl neuerdings spekuliert wird, dass die Glanzzeiten aus den Jahren 2008 bis 2012 vorbei sind, präsentiert sich die Furia Roja neben den erfahrenen Spielern wie Sergio Busquets oder Koke mit einer bedeutenden Anzahl an aufstrebenden Superstars. Top-Spieler Pedri, Rodri oder Ferran Torres werden auf den Bänken ungeduldig auf ihren Einsatz warten. Allesamt ein Spaziergang für Deutschland wird es mit Sicherheit nicht, denn die spanische Nationalmannschaft gilt trotz allem als Topfavorit der Fußball WM 2022. Der dritte deutsche Gegner zum Vorrundenabschluss wird entweder Costa Rica oder Neuseeland. Jedoch erst am 13. oder 14. Juni wird bestimmt, wer in die Gruppe E hinzukommt. Die Mannschaft aus Mittelamerika gilt als Favorit, denn Costa Rica scheiterte nur spärlich an der direkten Qualifikation gegen die USA. In Begegnungen dieser Art, wenn einer der größeren Favoriten auf einen Außenseiter trifft, sind Über- und Unter-Wetten sehr gelegen. Hier sind viele Tore für den Favoriten ziemlich wahrscheinlich. Neuseeland gewann zwar die Ozeanien-Qualifikation, was jedoch zu erwarten war. Die Gegner hießen nämlich Fidschi, Neukaledonien, Salomonen, Papua-Neuguinea und Tahiti. Schlussendlich sollte die Nationalelf wie gehofft die Gruppe überstehen, wird es richtig dramatisch. Im Achtelfinale könnten Belgien oder Kroatien warten, im Viertelfinale wiederum bekommt es die Mannschaft möglicherweise mit Brasilien zu tun. Zunächst zählt jedoch nur eines und zwar sich in der Vorrunde zu behaupten. Somit wäre schließlich schon mehr erzielt als beim Turnier vor vier Jahren.

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– Ungarn – Ringer-EM: Türke Rıza Kayaalp zum elften Mal Europameister

Der türkische Ringer Riza Kayaalp ist auf dem besten Weg, den Rekord des Sowjet-Russen Alexander Karelin von 12 EM-Goldmedaillen zu brechen.

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"Vereinte Patrioten"
Terrorverdächtiger wohnt unauffällig in Falkensee

Berlin – Sven Georg B., der gestern als einer der Rädelsführer einer Gruppe festgenommen wurde, lebt in Falkensee bei Berlin. Die Gruppe nannte sich in einem Telegram-Chat „Vereinte Patrioten“. Nach Informationen von rbb24 Recherche wohnt er in Falkensee unauffällig in einem Siedlungsgebiet. B. arbeitet als Berater und Dozent im Finanzbereich. Ende der 1980er Jahre hatte er Pädagogik studiert, danach – so geht aus seiner Biografie hervor – hat er mehre Ausbildungen im Finanzbereich absolviert. Seit 2017 gehört ihm laut Creditreform gemeinsam mit seiner Frau eine Firma in Falkensee. B., so die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz, wird nach den aktuellen Ermittlungen der Reichsbürgerszene zugeordnet. Bei der Durchsuchung seines Wohnhauses fanden die Ermittler unter anderem eine SS-Uniform sowie ein Sturmgewehr vom Typ „Kalaschnikow“. Der 54-jährige Mann habe die Organisation der Gruppe in besonderer Weise vorangetrieben, sagte ein Staatsanwalt. B. habe nicht nur im Netz, sondern auch durch persönliche Treffen den Austausch und die Zielsetzung der Gruppe in besonderer Weise bestimmt. Außerdem soll er zur Geldbeschaffung beigetragen haben. Ziel der Gruppe sei es gewesen, nach einem durch sie herbeigeführten Systemsturz eine „verfassunggebende Versammlung“ in Berlin mit 761 Mitgliedern einzuberufen, die Deutschland eine neue Ordnung geben sollte. Sven Georg B. wird heute noch dem Haftrichter am Amtsgericht Koblenz vorgeführt.

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– Gastbeitrag – Terrorismusbekämpfung: Türkei sollte Zusammenarbeit mit Deutschland überdenken

Yücel: „Die türkische Regierung hat gute Gründe, bei der gemeinsamen nationalen und internationalen Terrorismusprävention sowie Terrorismusbekämpfung mit Deutschland, Berlin kein Bewegungsspielraum mehr im eigenen Land zu bieten.“

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