Produktion
Lohnfertigung in der Metallbearbeitung: Qualität und Volumen steigern

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Um am Ende der Produktionskette ein bestimmtes Metallteil zu erhalten, sind zahlreiche Arbeitsschritte notwendig. Da eine gesamte Produktionskette von A bis Z sehr umfangreich ist und viel Know-how verlangt, hat sich in der Branche längst die Lohnfertigung etabliert.

Dabei können Unternehmen nicht nur die Qualität ihrer Produkte erhöhen, sondern auch gleichzeitig noch das Produktionsvolumen steigern.

Welche Unternehmen bieten Lohnfertigung an?

Die Lohnfertigung kann sowohl in Auftrag gegeben werden, um eigene Produktionsspitzen abfedern zu können als auch, um gesamte Produktionsschritte in der Metallbearbeitung auszulagern. Das bedeutet jedoch nicht, dass Unternehmen, die Lohnfertigung anbieten, weniger ausgelastet sind oder mit einem Kundemangel kämpfen und deswegen ihre Kapazitäten anbieten.

In produktionsaufwendigen Branchen ist es gang und gäbe, dass sich einige Unternehmen speziell auf das Laserschneiden oder Walzen spezialisiert haben. So kann letztlich für jedes Bauteil maximale Qualität garantiert werden, da sich die Lohnfertiger meist mit spezieller Produktionstechnik ausstatten und besonders viel Know-how in ihrem Bereich aufweisen.

Die Lohnfertigung lohnt sich gleich aus mehreren Gründen

Wenn intern produziert wird, fallen natürlich nur die allgemeinen Produktionskosten von Material bis hin zu Strom an. Wird nun an einen Lohnfertiger ausgelagert, bekommen Unternehmen meist einen Stückpreis präsentiert, der alle anfallenden Kosten umfasst. Darin ist natürlich auch eine gewisse Gewinnmarge für den Lohnfertiger mit einberechnet.

Heruntergebrochen auf die Stückzahl ist die Lohnfertigung also immer etwas teurer als die eigene Produktion. Betrachtet man aber das große Ganze, kann die Auslagerung gewisser Produktionsschritte in der Metallverarbeitung dennoch wirtschaftlich sinnvoll sein. Die hohen Anschaffungskosten für Maschinen und Anlagen fallen nämlich gänzlich weg und darüber hinaus kann auch noch beim Personal eingespart werden.

Unternehmen müssen sich auch nicht selbst das Know-how in verschiedensten Prozessen aneignen, sondern können sich als Großhändler beispielsweise voll und ganz auf den Vertrieb konzentrieren. Ist die Wirtschaftslage einmal weniger gut, besteht auch kein Risiko, dass die eigene Produktion zurückgefahren oder gänzlich eingestellt werden muss.

Zwar haben die meisten Verträge mit Lohnfertigern eine fixe Laufzeit oder eine vereinbarte Stückzahl – das Risiko einer finanziellen Schieflage ist dennoch geringer.

Bringt die Lohnfertigung auch Risiken mit sich?

Da die Produktion ausgelagert wird, wenn Unternehmen auf Lohnfertiger zurückgreifen, braucht es stets einen Transport. Hier besteht natürlich immer das Risiko, dass es zu Verzögerungen kommt und die eigenen Kundentermine nicht erfüllt werden können.

Selbst in einer eingespielten Lieferkette können unvorhergesehene Ereignisse dazu führen, dass die Metallteile nicht rechtzeitig im Lager ankommen. Noch größer ist das Risiko, wenn Metallteile des Lohnverarbeiters selbst weiterverarbeitet werden müssen.

Im Worst Case kommt es aufgrund einer Transportverzögerung sogar zu einem Stillstand in der eigenen Produktion. Unternehmen müssen aber auch berücksichtigen, dass sie sich in gewisser Weise vom Lohnfertiger abhängig machen. Fehlt das interne Know-how und sind keine entsprechenden Maschinen und Anlagen zur Produktion vorhanden, ist man gezwungenermaßen auf den externen Fertiger angewiesen.

In Hinblick darauf ist es besonders wichtig, Verträge bereits frühzeitig neu zu verhandeln. Möchte der Lohnfertiger die Zusammenarbeit nicht fortsetzen, bleibt so genügend Zeit, um sich nach einer Alternative umzusehen.

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Homedesign
Dekorieren einmal anders: So wird die eigene Wohnung einzigartig

Langeweile in puncto Dekoration war gestern – nun ist Individualität gefragt! Schon mit kleinen Veränderungen und einfachen Dekogegenständen lässt sich in den eigenen vier Wänden eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Mehr als nur Deko: Hier ist Persönlichkeit gefragt

Retro-Vasen, Akkustikpaneele und beige, wohin man sieht – Wohntrends kommen und gehen. Viel Platz für Persönlichkeit bleibt dabei nicht mehr. Tatsache ist, dass viele Wohnräume geprägt von den Ideen anderer sind. Die Influencer in den sozialen Medien machen es vor und schon wird nach geshoppt, was das Zeug hält.

Nicht falsch verstehen, Trends per se sind nicht schlechtes. Anstatt sie jedoch eins zu eins nachzumachen, sollte immer noch Raum für die eigenen Vorstellungen sein. Beim Gestalten von Wohnräumen geht es nicht darum, etwas zu erschaffen, dass in breite Masse passt.

Viel mehr sollten die eigenen Vorstellungen und Vorlieben dabei im Vordergrund stehen. Kerzen, Panoramabilder und Co. sehen zwar gut aus. Persönlichkeit oder gar eine Geschichte dahinter verbirgt sich jedoch nur in den seltensten Fällen.

Kreative Designideen für ein gemütliches Zuhause

Beim Gestalten und Dekorieren von Wohnräumen sollten die eigenen Interessen an erster Stelle stehen. Wer zum Beispiel gerne reist, kann die eigenen vier Wände mit Mitbringsel aus jedem Land schmücken. Statt den klassischen Magneten für den Kühlschrank kann man auch eine USA Flagge kaufen und diese an die Wohnzimmerwand hängen.

Eine Bilderwand mit den Lieblingsschnappschüssen der Reisen passt auch ganz fantastisch zum Thema und erinnert an die schönsten Momente des Lebens. Apropos Reisen: Eine Pinnwand als Weltkarte ist ein echter Eyecatcher in jedem Raum. Mit Stecknadeln und kleinen Flaggen können hier die nächsten Reisestopps markiert werden.

Natürlich muss es sich nicht zwingend um das Thema Reisen drehen. Vielleicht passt auch ein Sport- oder Filmthema besser in die eigenen vier Wände. Poster der Lieblingsstars, Zitate und kleine Aufsteller bringen das Motto in die Wohnräume. Wer ganz mutig ist, kann eine Wand auch in den Farben der Lieblingsmannschaft streichen.

Wichtig an dieser Stelle ist es jedoch, auf eine ausgewogene Balance zu achten. Natürlich sollten die Wohnräume voll und ganz zu einem passen. Zu viel Dekoration oder zu bunte Wände können aber schnell einmal übertrieben wirken. Die Harmonie des Raumes kann so gestört werden. Wer größere Projekte in die Tat umsetzen möchte, sollte sich beim Designen an einen roten Faden halten. Schließlich soll das Endergebnis ästhetisch und individuell gleichermaßen sein.

DIY-Projekte sorgen für noch mehr Individualität

DIY-Projekte sind kostengünstig, machen Spaß in der Umsetzung und sorgen dabei noch für die Extraportion Persönlichkeit. Das Beste daran: Möbelstücke, Vasen und Co. können ganz nach den eigenen Vorstellungen entworfen und gestaltet werden. Für den Anfang eignen sich vor allem kleinere Projekte wie das Gießen von Kerzen oder das Bemalen von Blumentöpfen.

Wer möchte, kann auch eine Collage für die Wohnräume selbst malen. Damit dies auch gelingt, sollte man sich ein sogenanntes „Moodboard“ mit den Themen, Mustern und Farben erstellen, welche einem gefallen. Das Moodboard kann als visuelle Hilfe genutzt werden. Die eigenen Ideen werden dabei so klar wie möglich dargestellt. Auch für andere DIY-Projekte wie das Upcycling von Möbeln oder das Knüpfen von Makramees kann ein Moodboard eine große Hilfe sein.

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Technik
Winkelgelenk und Gabelkopf: Kleine Bauteile mit großen Auswirkungen im Maschinenbetrieb

Der ungeplante Stillstand einer Maschine im Betrieb hat oft große Auswirkungen – von unbeschäftigtem Personal bis hin zu Produktionsrückständen ergeben sich nämlich zahlreiche Probleme.

Umso wichtiger ist es also, dass selbst kleine Bauteile wie Winkelgelenke und Gabelköpfe von hoher Qualität sind. Nur so lässt sich im dauerhaften Betrieb nämlich sicherstellen, dass keine vorzeitigen Gebrechen auftreten und der Wartungsplan eingehalten werden kann.

Strapazierfähige Materialien und Beschichtungen

Damit Winkelgelenke und Gabelköpfe eine möglichst lange Lebensdauer aufweisen und den Vibrationen in einer Maschine standhalten können, müssen sie aus strapazierfähigem Material gefertigt werden. In der Regel wird hierbei rostfreier Edelstahl genutzt, um den Gelenkkopf auf Dauer robust und stabil zu halten.

Vor allem für die Lebensmittelindustrie können die Bauteile aber auch mit lebensmittelechtem Kunststoff überzogen werden, um eine sterile Arbeitsumgebung garantieren zu können. Wichtig ist jedoch nicht nur das Material selbst, sondern auch die zusätzliche Beschichtung des Gelenkkopfes.

Fehlt diese, entstehen durch die Vibrationen in der Maschine auf Dauer starke Reibungen. Das erhöht dann wiederum die Abnutzung und sorgt dafür, dass ein häufigerer Tausch der Bauteile nötig ist. Eine zusätzliche Beschichtung hingegen verringert das Reibungspotenzial und erhöht dadurch wiederum die Lebensdauer des Gelenkkopfes.

Unbedingt auf die DIN-Norm achten

Um hinsichtlich der Lebensdauer von Winkelgelenken und Gabelköpfen auf der sicheren Seite stehen zu können, muss zusätzlich aber auch auf die aktuell gültigen DIN-Normen geachtet werden.

Sind die Bauteile nicht nach DIN genormt, ergibt das meist ein größeres Spiel. Dadurch erhöht sich der Wartungsaufwand, da der Gelenkkopf ausschlagen kann und das Spiel durch die dauerhafte Nutzung immer größer wird. Vor allem bei komplexen Maschinen mit hohem Wartungsaufwand kann es jedoch zu einem großen Problem werden, wenn ein häufiger Austausch der Gelenkköpfe auf dem Plan steht.

Dadurch ergeben sich dann wegen kleiner Bauteile häufige Stillstände, die zwar geplant werden können, die Produktivität aber dennoch beeinträchtigen. Als besonders praktisch erweisen sich Gelenkköpfe, die nach der DIN-Norm 648-K hergestellt wurden. Diese Bauteile gelten nämlich als wartungsfrei und sorgen dafür, dass die Maschine nicht aufgrund kleinster Bauteile stillgelegt werden muss.

Radial- und Axialbelastung müssen berücksichtigt werden

Damit hochwertige Winkelgelenke und Gabelköpfe ihre Qualitätsmerkmale auch ausspielen können, muss bei der Anschaffung auf die Radial- und Axialbelastung geachtet werden.

Wird der maximal zulässige Wert überschritten, kann das auch bei wartungsfreien Gelenkköpfen zu schnellerem Verschleiß oder notwendigen Reparaturen führen. Werden Winkelgelenke und Gabelköpfe sowohl radial als auch axial belastet, muss hingegen die Äquivalenzbelastung berücksichtigt werden.

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Ratgeber Recht
Scheidung und Kinder – wer bekommt das Sorgerecht?

Laut dem Statistischen Bundesamt werden in Deutschland jedes Jahr rund 130.000 Ehen wieder geschieden. Dabei betrifft die Trennung nicht nur die Eheleute an sich, denn häufig sind auch Kinder im Spiel. Ist das der Fall, müssen nicht nur die Besitztümer geklärt werden. Viele Eltern stellen sich dann auch die Frage, wer das Sorgerecht zugesprochen bekommt.

Das gemeinsame Sorgerecht hat oberste Priorität

In einer Ehe haben beide Eltern dieselben Rechte, wenn es um die Kindeserziehung geht. Das gemeinsame Sorgerecht hat aber auch in der Trennungsphase oberste Priorität. So kann grundsätzlich nämlich sichergestellt werden, dass sich für die Kleinen möglichst wenig ändert und beide Eltern ihre Vorstellungen im Bereich der Erziehung auch nach der Trennung noch einbringen können.

Jedoch verläuft eine Scheidung nicht immer harmonisch und einige Eltern versuchen, das Kind dann in weiterer Folge als Druck- oder Rachemittel einzusetzen. Zwar ändert eine Scheidung an sich nichts an den Sorgerechtsverhältnissen, Elternteile können nach der Trennung aber auch das alleinige Sorgerecht beim Familiengericht beantragen.

Der Antrag auf alleiniges Sorgerecht sollte dabei direkt von einem Familienrecht Anwalt eingebracht werden und die Gründe müssen natürlich triftig sein. Nur, weil man den Ex-Partner nicht mehr mag und vielleicht sogar einen Rosenkrieg durchlebt, kann das Sorgerecht nicht vollständig übertragen werden.

Wichtig zu wissen ist, dass ein Partner in der Regel ohnehin das Alleinentscheidungsrecht zugesprochen bekommt. Dafür ist entscheidend, bei wem das Kind nach der Trennung wohnt. In den meisten Fällen bleiben die Kleinen bei der Mutter, es spricht aber auch nichts gegen den Vater als erste Bezugsperson. Wo das Kind dann hauptsächlich lebt, dürfen auch die Alltagsentscheidungen von der erziehungsberechtigten Person getroffen werden. Geht es hingegen um einschneidende Entscheidungen, hat auch der andere Erziehungsberechtigte ein Mitspracherecht.

Beispiele, die durch das Alleinentscheidungsrecht abgedeckt sind:

  • Ernährung
  • Schlafenszeit
  • Kleidungsstil
  • Regeln im Haushalt

Beispiele, die nicht durch das Alleinentscheidungsrecht abgedeckt sind:

  • Wahl der Schule
  • Behandlungen im Krankenhaus

Wann kann man das alleinige Sorgerecht beantragen?

Das alleinige Sorgerecht wird von einigen Müttern beziehungsweise Vätern nach der Scheidung beantragt, damit der ehemalige Partner vollständig aus dem Leben gestrichen werden kann und kein Mitspracherecht mehr hat, wenn es um das gemeinsame Kind geht.

Da das jedoch eine einschneidende Maßnahme darstellt, gibt es hier einige Hürden. Am einfachsten gelingt der Antrag, wenn der andere Elternteil zustimmt. In der Praxis ist das jedoch nur sehr selten der Fall und gerade nach einer unangenehmen Scheidung nicht gerade gängig.

Liegt die Zustimmung also nicht vor, müssen Beweise vorgelegt werden, die einen vollständigen Sorgerechtsentzug rechtfertigen. Neben Gewalt innerhalb der Familie könnte auch ein ausgeprägter Drogenmissbrauch eines Elternteils oder eine Vernachlässigung der Sorgerechtspflichten dazu führen, dass das Familiengericht dem Antrag stattgibt.

Wichtig ist, dass Antragsteller immer Beweise vorlegen müssen. Anschuldigungen nach der Scheidung reichen nicht aus, um einem Partner das Sorgerecht entziehen zu können. Da sich die Beweislage aber oft schwierig gestaltet, sollte für diesen Fall unbedingt ein fachkundiger Rechtsexperte hinzugezogen werden.

Es wird immer zum Wohle des Kindes gehandelt

Ein Sorgerechtsstreit nach der Scheidung bedeutet in der Regel auch emotionalen Stress für die Kinder. Es ist nicht selten, dass Eltern versuchen, ihre Kinder zu manipulieren und gegen den Ex-Partner auszuspielen. Dabei sollte auch nach einer Trennung noch versucht werden, dem Wohl des Kindes immer Priorität zu verleihen.

Diese Aufgabe hat übrigens auch das Familiengericht, weswegen Befindlichkeiten der Eltern nach einer Trennung nicht berücksichtigt werden. Liegt also keine grobe Vernachlässigung, eine andauernde Kindeswohlgefährdung oder eine Misshandlung des Kindes vor, entscheidet das Familiengericht oft gegen das alleinige Sorgerecht für einen Partner.

Unternehmensführung
SAP-Berater rekrutieren – diese Maßnahmen können Erfolg bringen

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Unternehmen stehen aktuell vor zwei großen Herausforderungen: Sie müssen die Digitalisierung vorantreiben und zugleich den Fachkräftemangel bewältigen. Aus diesem Grund werden zahlreiche IT-Berater gesucht. Sie sollen die digitale Transformation unterstützen und den Weg in die Zukunft ebnen. Gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden, ist aber gar nicht so einfach, sodass sich Unternehmen bei ihrem Recruiting-Prozess einiges einfallen lassen müssen.

SAP-Berater sind gefragt

SAP-Berater übernehmen eine spezifische Aufgabe, bei der es darum geht, SAP-Software in Unternehmen einzuführen, die Mitarbeiter entsprechend zu schulen und die Verbindung zwischen der IT und den internen Unternehmensabläufen zu schaffen. Sie spielen also eine integrale Rolle für die Digitalisierung und werden dementsprechend stark nachgefragt. Unternehmen stehen auf der Suche nach geeigneten Fachkräften im ständigen Wettbewerb mit der Konkurrenz und sollten deswegen neue Wege auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern beschreiten.

Fachspezifische Jobbörsen nutzen

Im Internet gibt es zahlreiche Jobbörsen, in denen Unternehmen vakante Stellen inserieren können. Am besten ist es aber, gezielt dort Anzeigen zu schalten, wo geeignete Fachkräfte auch nach SAP-Jobs suchen werden. Solche Jobbörsen bieten direkt eine ganze Reihe von Vorteilen. Zum Beispiel sind solche Inserate schnell auffindbar und von überall aus erreichbar. Auf diese Weise können eventuell auch Fachkräfte erreicht werden, die nicht in der Region leben, gegen ein entsprechendes Gehalt und die passenden Konditionen aber bereit wären, ihren Wohnort für einen neuen spannenden Job zu wechseln. Darüber hinaus lassen sich Bewerbungsprozesse über solche Plattformen deutlich beschleunigen. Unternehmen sollten die Online-Bewerbung sowie die digitale Übergabe aller Referenzen und Nachweise ermöglichen. Das ist für beide Seiten deutlich einfacher und sorgt dafür, dass die benötigten Dokumente schneller vorliegen.

Kandidaten aktiv ansprechen

Unternehmen können nicht nur selbst Anzeigen schalten, sondern auch das Netz nach Stellengesuchen von geeigneten SAP-Fachkräften durchforsten und sie direkt ansprechen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich an Headhunter zu wenden, die ihre Netzwerke nutzen, um geeignete Kandidaten zu finden und gegebenenfalls sogar abzuwerben.

Mit modernen Arbeitsmodellen locken

Im Kampf um die Fachkräfte kommt es auch darauf an, wie sich ein Arbeitgeber präsentiert. Je attraktiver er auf die Kandidaten wirkt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich für ihn entscheiden. Eine Möglichkeit, um SAP-Fachkräfte anzulocken, sind moderne Arbeitsmodelle wie Homeoffice oder Remote-Work.

Mitarbeiter-Benefits können den Unterschied machen

Ein hoher Lohn ist nicht alles. SAP-Berater verdienen grundsätzlich nicht schlecht und können meist aus zahlreichen Jobangeboten auswählen. Deswegen sollten Unternehmen überlegen, wie sie sich auf andere Weise von der Konkurrenz abheben können. Mitarbeiter-Benefits wie zusätzliche Gesundheitsleistungen, kostenlose Weiterbildungen, ein Firmenwagen oder ein anderes Mobilitätsangebot, eine betriebseigene Kindertagesstätte mit garantiertem Platz und andere Extras können den Unterschied ausmachen.

Mitarbeiterempfehlungsprogramme ins Leben rufen

Zusätzlich kann es von Vorteil sein, die Mitarbeiter über offene Stellen auf dem Laufenden zu halten und ihnen Anreize zu setzen, Jobs in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterzuempfehlen. Dadurch lassen sich oft geeignete Fachkräfte finden. Zugleich können Unternehmen bestehende Mitarbeiter durch solche Programme besser an sich binden. Neben der versprochenen Belohnung für eine erfolgreiche Vermittlung erfährt der Mitarbeiter Wertschätzung und fühlt sich dadurch automatisch wohler.

Zypernkonflikt
1974: Die Zyperntürken und die türkische Militärintervention

Ein Gastkommentar von Kemal Bölge Der 20. Juli 1974 markiert aus Sicht der Zyperntürken einen Wendepunkt. Sie waren es, die von 1963 bis 1974 gezwungen waren, in über die ganze Insel verstreuten Enklaven zu leben. Die griechisch-zypriotische Untergrundorganisation EOKA machte regelrecht Jagd auf die Zyperntürken. Ziel war der gewaltsame Anschluss Zyperns an Griechenland (Enosis). Die Zyperntürken galten als Hindernis, das es zu beseitigen galt. Zur Erinnerung: 1963 wurde die gemeinsame Republik Zypern aus Zyperntürken und Zyperngriechen gegründet. Drei Jahre später, 1963, initiierte Ex-Präsident Makarios einen Verfassungsputsch mit dem Ziel, die Zyperntürken zu entrechten. Die zyperntürkischen Abgeordneten mussten das gemeinsame Parlament verlassen. 11 Jahre lang, bis 1974, mussten die Zyperntürken in Enklaven leben, weil zyperngriechische Extremisten ethnische Säuberungen durchführten. Wie rassistisch Erzbischof Makarios die Zyperntürken sah, zeigt folgende Aussage aus dem Jahr 1962:
„Solange diese kleine türkische Gemeinschaft, die einen Teil der türkischen Rasse, des schrecklichen Feindes des Hellenismus, bildet, nicht vertrieben ist, können die Pflichten der Helden der EOKA nicht als erfüllt betrachtet werden.“
Damit war Makarios nicht unumstritten, denn bis heute sehen viele Zyperngriechen und die politische Elite die zyperntürkische Volksgruppe nicht als gleichberechtigt an. Die Türkei ist neben Großbritannien und Griechenland Garantiemacht. Die zyperngriechische Geschichtsschreibung beginnt erst 1974 und verschweigt die systematischen Massaker an den Zyperntürken, den Verfassungsputsch von 1963 und die Verfolgung der türkischen Volksgruppe. Immer wieder ist von einer „Wiedervereinigung“ die Rede, doch der Begriff spiegelt nicht die Realität wider. Die türkische Regierung hatte unter Premierminister Bülent Ecevit entschieden, am 20. Juli 1974 türkische Truppen auf die Insel zu entsenden, um eine ethnische Säuberung durch die nationalistische Regierung zu verhindern, die infolge eines von Griechenland unterstützten Putsches gegen den zypriotischen Präsidenten, Erzbischof Makarios, an die Macht gekommen war. Am 15. November 1983 rief das Parlament des Türkischen Föderativstaats (Kıbrıs Türk Federe Devleti) die Türkische Republik Nordzypern aus. Dem vorausgegangen waren jahrelange ergebnislose Verhandlungen mit dem griechischen Südteil der Insel. 2004 hat eine Mehrheit der türkischen Zyprioten dem Annan-Plan zugestimmt, eine große Mehrheit der griechischen Zyprioten hat ihn abgelehnt. Das Abstimmungsergebnis zeigt, wer eine politische Lösung der Zypernfrage will. Der größte Fehler der EU war es, den griechischen Süden in die EU aufzunehmen. Das Ziel der politischen Führung der Zyperngriechen ist es, die ganze Insel zu annektieren. Für Nordzypern gibt es nur ein Ziel: die diplomatische Anerkennung durch die internationale Gemeinschaft. Der Zug für weitere Gespräche ist abgefahren, weil die gegenseitigen Vorstellungen zu weit auseinander liegen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan empfing am Montag den griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis im Präsidentschaftskomplex in Ankara.

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Hochzeit
Junggesellinnenabschied planen – Ideen für die Gestaltung

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Vor der Hochzeit muss unbedingt noch ein Junggesellinnenabschied gefeiert werden. Der wird üblicherweise von den Freundinnen der Braut organisiert, auch wenn die Regeln heutzutage nicht mehr ganz so streng sind, sodass immer öfter auch männliche Freunde daran teilnehmen. Wichtig ist einfach, dass alle einen schönen Tag miteinander verbringen und ein paar tolle Erinnerungen sammeln.

Grundausstattung für den Junggesellinnenabschied

Zu einem gelungenen Junggesellinnenabschied gehört natürlich auch das passende Outfit. Traditionell tragen die Teilnehmerinnen T-Shirts mit ihrem Namen darauf, sodass jeder sofort sehen kann, dass sie zusammengehören. Außerdem hat so jeder eine schöne Erinnerung an den besonderen Tag. Die Shirts werden genauso wie alles andere von den Freundinnen der Braut besorgt. Glücklicherweise ist es mittlerweile überhaupt kein Problem, Kleidung mit eigenen Logos und Schriftzügen verzieren zu lassen. Zum Beispiel können Sie online Bio-T-Shirts bedrucken lassen, die nicht nur mit einer hohen Druckqualität begeistern, sondern auch noch umweltfreundlich sind, da sie zu 100 % aus Bio-Baumwolle bestehen. Neben den T-Shirts können Sie lustige Accessoires wie bunte Sonnenbrillen oder Haarspangen besorgen. Die Braut darf sich gerne von den anderen Teilnehmerinnen abheben. Dafür bieten sich beispielsweise ein kleines Krönchen oder ein Schleier an.

Aktivitäten für den Junggesellinnenabschied

Nicht jede Braut hat Lust auf eine Kneipentour. Glücklicherweise gibt es noch viele andere Aktivitäten, die für einen Junggesellinnenabschied wie gemacht sind. Im besten Fall wird die Planung an den Geschmack der Braut angepasst, sodass sie einen schönen Tag hat. Infrage kommen unter anderem eine sportliche Aktivität oder ein Kochkurs.

Gemeinsam einen Kurs besuchen

Eine Möglichkeit wäre es, mit der ganzen Gruppe unter Anleitung ein leckeres Menü zuzubereiten und es anschließend in trauter Runde zu genießen. Optimalerweise sollten die Veranstalter des Kurses darauf hingewiesen werden, dass es sich um einen Junggesellinnenabschied handelt. Vielleicht können sie dann auch eine Begleitung aus alkoholischen Getränken zum Essen und direkt für den Anfang etwas Sekt zum Anstoßen anbieten. Neben dem typischen Kochkurs gibt es aber noch viele andere Lösungen. Unter anderem können Sie sich für einen Cocktail- oder einem Kosmetikkurs entscheiden, bei dem die Teilnehmerinnen lernen, wie Naturkosmetika hergestellt werden.

Sportliche Aktivitäten planen

Wenn die Braut sehr aktiv und gerne an der frischen Luft unterwegs ist, ist eine sportliche Aktivität wie eine Fahrradtour oder ein Tag im Kletterpark eine gute Idee. Alternativ können Sie auch schwimmen gehen oder eine Alpaka-Tour machen. Richtige Abenteurerinnen freuen sich vielleicht sogar über Bungee-Jumping oder Fallschirmspringen.

Der entspannte Junggesellinnenabschied

Die Braut steht nicht so auf Action und wünscht sich einen gemütlichen Mädelsnachmittag in ruhigem Ambiente? Auch das lässt sich organisieren. Vielleicht können Sie die Glückliche mit einer schönen Pediküre oder Maniküre in ihren eigenen vier Wänden überraschen. Laden Sie einfach eine Nageldesignerin oder eine Fußpflegerin ein und lassen Sie sich nach allen Regeln der Kunst verwöhnen. Alternativ können Sie auch alle gemeinsam einen Film schauen, einen Spieleabend machen oder sich gegenseitig mit Beauty-Behandlungen verwöhnen. Mit Sicherheit lassen sich auch einige dieser Ideen miteinander verbinden.

Wirtschaft
Auf regionale Lieferanten setzen – Vorteile für Unternehmen

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Unternehmen, die Bauteile, Maschinen und andere Produkte benötigen, können davon profitieren, wenn sie sich an Anbieter aus der Region oder zumindest aus dem gleichen Land beziehungsweise aus den angrenzenden Ländern wenden. Das ist nicht nur nachhaltiger, sondern bietet auch eine Reihe von weiteren Vorteilen.

Transportwege verkürzen und die Umwelt schonen

Eines der Hauptargumente für Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen aus der Region oder zumindest aus dem gleichen Land sind die kürzeren Transportwege. Dadurch lassen sich die Lieferzeiten, aber auch die Emissionen senken, was sich wiederum positiv auf den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens auswirkt.

Maßanfertigungen von regionalen Unternehmen

In der Wirtschaft werden häufig präzise Maßanfertigungen wie etwa ein millimetergenauer Aluminium-Platten-Zuschnitt benötigt. Mit Ware von der Stange lassen sich viele branchenspezifische Lösungen nicht oder nur unzureichend umsetzen. Gerade bei solchen Maßanfertigungen ist es von Vorteil, wenn sich der Lieferant im gleichen Land befindet. Schon bei der Vorbesprechung und Beratung profitieren beide Seiten davon, dass sie die gleiche Sprache sprechen, sodass es nicht so leicht zu Missverständnissen kommt. Bei Reklamierungen kann das Produkt schnell zurückgeschickt und noch einmal überarbeitet werden. Zusätzlich können sich Unternehmen bei einem deutschen Lieferanten darauf verlassen, dass alle EU-Vorschriften eingehalten werden.

Persönlicher Kontakt mit dem Lieferanten

Das Internet macht es möglich, dass immer mehr Produkte online in Auftrag gegeben werden können. Beratungsgespräche können per Videochat stattfinden, während erste Entwürfe per CAD erstellt und anschließend digital übermittelt werden. Manchmal ist es aber einfach besser, wenn Prototypen oder Beispielprodukte persönlich vor Ort angeschaut werden können. Unternehmer können sich so zum Beispiel über die mögliche Qualität einer Aluminium-Platte überzeugen und sie nicht nur in einem Katalog anschauen, sondern in echt begutachten. Auch das persönliche Gespräch mit den Vertretern des leistenden Unternehmens lässt sich viel einfacher realisieren, wenn es sich in der Nähe befindet.

Geringere Abhängigkeit von internationalen Lieferketten

Gesperrte Schiffskanäle, Piraten auf dem offenen Meer oder andere Probleme können schnell dazu führen, dass bestellte Produkte nicht dann ankommen, wenn sie benötigt werden. Dieses Risiko lässt sich deutlich senken, wenn Waren von einem Unternehmen aus Deutschland bezogen werden. Das muss viel geringere Distanzen überwinden und kann die gewünschten Produkte einfach per Lkw anliefern. Natürlich sind auch Lieferanten von ihren Zulieferern abhängig, sodass es nie eine totale Garantie gibt, aber die Gefahr, dass es zu durchbrochenen Lieferketten kommt, lässt sich so zumindest ein wenig verringern.

Die lokale Wirtschaft stärken

Wenn Unternehmen ihre Bauteile und Maschinen von Anbietern aus der Umgebung beziehen, stärken sie die lokale, regionale und nationale Wirtschaft und sorgen dafür, dass es auch in Zukunft weiterhin geeignete Lieferanten geben wird. Das kann bei plötzlichen geopolitischen Veränderungen von großem Vorteil sein. Die Corona-Pandemie hat beispielsweise gezeigt, wie fatal es war, dass auf deutschem Boden viel zu wenig Schutzkleidung und Atemschutzmasken produziert worden sind und sich das Land nicht selbst versorgen konnte.

Immobilien
Umzugskosten senken: Beim Wohnungswechsel Geld sparen

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Sie haben Ihre Traumwohnung ergattert oder ziehen demnächst ins Eigenheim? Dann gilt es bei all der Vorfreude über das neue Wohnglück ein paar Dinge zu beachten, damit der Umzug keine allzu kostspielige Angelegenheit wird. Mit unseren Tipps sparen Sie beim Wohnungswechsel Geld, das Sie bestimmt gut für die Einrichtung des neuen Zuhauses oder andere Dinge gebrauchen können.

1. Kündigungsfrist der Wohnung beachten

Um doppelte Mietzahlungen zu vermeiden, sollten Sie die gesetzliche Kündigungsfrist der Wohnung beachten, die in der Regel drei Monate beträgt. In einigen besonderen Fällen haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, was von dieser Frist abweicht.

Beachten Sie, dass Sie die Kündigung per Einschreiben an den Vermieter senden müssen – Kündigungen per E-Mail, SMS oder WhatsApp sind auch in Zeiten fortschreitender Digitalisierung nicht zulässig. Wenn Sie Probleme haben, die Frist einzuhalten und eine doppelte Mietzahlung droht, können Sie diese mitunter noch verhindern, indem Sie einen Nachmieter für die bisherige Wohnung finden.

Beachten Sie dabei, dass der Vermieter den Nachmieter nicht akzeptieren muss. Macht der Nachmieter jedoch einen vernünftigen Eindruck, stehen die Chancen für eine Zustimmung des Vermieters gut, denn dieser kann sich dadurch den Aufwand sparen, selbst einen neuen Mieter für die Wohnung zu suchen.

2. Steuern sparen

Oft findet ein Wohnungswechsel aus beruflichen Gründen statt. Ist das der Fall, profitieren Sie von der Umzugskostenpauschale. Auch doppelte Mietzahlungen, Maklergebühren und die Kosten für einen Herd können darüber geltend gemacht werden.

Liegen Ihre Ausgaben über den Pauschalbeträgen, können Sie die tatsächlichen Kosten abrechnen, müssen die Ausgaben jedoch mit Nachweisen belegen. Bei Umzügen aus privaten Gründen lassen sich jährlich bis zu 20 Prozent der Arbeitskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen. Der Höchstbetrag dafür beträgt 4000 Euro.

3. Mit einer Mietbürgschaft die Kaution sparen

Für die neue Wohnung wird in der Regel eine Kaution in Höhe von bis zu drei Nettokaltmieten fällig, die den Geldbeutel empfindlich belastet. Eine kostengünstigere Alternative stellt eine Mietbürgschaft dar, bei der ein Bürge gegenüber dem Vermieter dafür geradesteht, dass Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Als Bürge kommt ein Angehöriger oder Freund, eine Versicherung oder eine Bank infrage. Der Vermieter ist nicht dazu verpflichtet, eine Mietbürgschaft zu akzeptieren, da ihm keine Nachteile entstehen, sollte er sich in den meisten Fällen jedoch nicht dagegen aussprechen.

4. Umzugskosten reduzieren

Viel Sparpotential gibt es bei den Umzugskosten, denn hier gilt: Je mehr Sie selbst machen, desto weniger Geld müssen Sie für ein Umzugsunternehmen ausgeben. Ideal ist es natürlich, Freunde und Verwandte für den Umzug einzuspannen, dann kann man sich sogar den Umzugstransporter sparen.

Wenn Sie einen Transporter oder ein Umzugsunternehmen buchen möchten, sollten Sie in jedem Fall vorab verschiedene Angebote vergleichen. Auch der Umzugstermin wirkt sich spürbar auf die Kosten aus: Am Monatsanfang und -ende sowie an Wochenenden sind Umzugsdienstleistungen in der Regel am teuersten. Wer Geld sparen will, zieht daher am besten werktags mitten im Monat um.

5. Vor dem Wohnungswechsel gründlich ausmisten

Misten Sie vor dem Umzug in die neue Bleibe einmal gründlich aus, dann benötigen Sie weniger Umzugskartons und kommen gegebenenfalls mit einem kleineren Umzugstransporter aus. Viele Klamotten, Möbel, Elektrogeräte und andere Sachen lassen sich über Ebay und ähnliche Online-Plattformen zu Geld machen.

Auch ein Flohmarkt vor Ort stellte eine gute Möglichkeit dar, mit nicht mehr benötigten Dingen Geld zu verdienen. Was sich nicht mehr verkaufen lässt, eignet sich vielleicht noch zum Verschenken, andernfalls werfen Sie es weg. Das Ausmisten spült nicht nur Geld in die Haushaltskasse und reduziert die Umzugskosten, es ebnet außerdem den Weg, frei von unnötigem Ballast in der neuen Wohnung durchzustarten.

6. Geld sparen bei den Umzugskartons und Packmaterialien

Kümmern Sie sich rechtzeitig vor dem Umzug um Kartons und Packmaterialien, dann müssen Sie diese nicht auf die Schnelle für teures Geld kaufen. Umzugskartons gibt es zum Beispiel günstig über Kleinanzeigen und vielerorts lassen sie sich sogar mieten. Eventuell bekommen Sie diese auch von Familienangehörigen oder Freunden gratis. Bananenkisten aus dem Supermarkt eignen sich ebenfalls gut für den Umzug. Als Polstermaterial können Sie alte Kleidungsstücke oder Handtücher verwenden.

7. Sparen bei der neuen Einrichtung

Auf Flohmärkten, in Second-Hand-Läden oder per Kleinanzeigen lassen sich oft schicke Möbel und Dekorationsgegenstände zu günstigen Preisen finden. Irgendetwas Neues für die Einrichtung wird schließlich immer benötigt, selbst wenn Sie Vieles aus Ihrer alten Wohnung mitnehmen.

Gründung
Eine Praxis einrichten – Darauf sollten Sie achten

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Ob Ärzte, Therapeuten oder Alternativmediziner – wer eine Praxis gründet oder übernimmt, sollte sich Zeit für die Einrichtung nehmen, denn diese ist für das Wohlbefinden der Patienten von entscheidender Bedeutung.

Damit diese wiederkommen, müssen sie mit dem Besuch in der Praxis zufrieden sein und dafür spielt neben der medizinischen Kompetenz auch das Ambiente eine wichtige Rolle. Wir benennen einige Aspekte, auf die Sie bei der Einrichtung einer Praxis gezielt achten sollten.

1.Die richtige Einrichtung

Welches Farbkonzept Sie für Ihre Praxis auch bevorzugen – die Räumlichkeiten sollten freundlich, funktionell und sauber sein. Bedenken Sie, dass für viele Menschen der Gang zu einem Arzt mit Unbehagen verbunden ist, dementsprechend wichtig ist es, dass diese Patienten sich auf Anhieb wohl in den Praxisräumen fühlen. Auf die Gestaltung folgender Praxisbereiche sollten Sie besonderen Wert legen:

2. Behandlungszimmer

Das Behandlungszimmer sollte freundlich und aufgeräumt wirken. Vermeiden Sie kahle weiße Wände und schaffen Sie mit Bildern, ausgewählten Deko-Accessoires und Zimmerpflanzen eine ansprechende Atmosphäre. Entscheidend ist, dass im Behandlungsraum alle wichtigen Gerätschaften, zum Beispiel für das EKG oder den Ultraschall, ihren Platz finden.

Darüber hinaus dürfen medizinische Möbel, sog. medical cabinets, in keinem Behandlungsraum fehlen. Edelstahl hat sich bei medizinischem Mobiliar als Material bewährt, weil es eine hohe Hygienesicherheit bietet. Herzstück des Behandlungszimmers ist der Schreibtisch, an dem Sie dem Patienten gegenübersitzen. Da Patienten manchmal in Begleitung zu einer Behandlung erscheinen, sollten zwei Besucherstühle vorhanden sein. Achten Sie bei diesen auf einen angenehmen Sitzkomfort.

3. Empfangsbereich

Der erste Eindruck zählt – auch in einer Arztpraxis. Bevorzugen Sie einen hellen Empfangstresen, der offen und einladend wirkt. Dieser ist idealerweise groß genug, dass dahinter zwei MFA bequem arbeiten können. Schränke und Regale für wichtige Unterlagen sollten ebenfalls hinter dem Empfangstresen Platz finden.

Wichtig im Empfangsbereich ist Diskretion – Menschen, die hier vorstellig werden, sollten sich nicht von anderen Patienten beobachtet oder belauscht fühlen. Außerdem ist ein freundliches und kompetentes Auftreten der MFA entscheidend, damit sich die Patienten in Ihrer Praxis auf Anhieb gut aufgehoben fühlen.

4. Wartebereich

Ein freundliches und helles Ambiente sorgt auch im Wartebereich für Pluspunkte. Für die Wandgestaltung bieten sich Pastelltöne an. Im Wartezimmer halten sich die Patienten durchaus länger auf, deswegen wissen sie einen gewissen Komfort zu schätzen. Freischwinger mit Kunstlederbezug sind ideale Sitzmöbel für den Wartebereich, da sie ein bequemes Sitzgefühl bieten und sich leicht reinigen lassen.

Wenn es die Platzverhältnisse zulassen, sollten die Abstände zwischen den Stühlen großzügig bemessen sein, damit die Patienten nicht unangenehm dicht nebeneinander sitzen. Moderne Praxen bieten wartenden Patienten kostenloses WLAN und einen Wasserspender. Die Beschallung mit Entspannungsmusik kann ebenfalls eine gute Idee sein.

Dasselbe gilt für eine Spielecke für Kinder mit einigen Spielzeugen und Bilderbüchern. Die eine oder andere Zimmerpflanze sowie ausgewählte Wandbilder lockern die Atmosphäre im Wartebereich auf.

5. Farbkonzept und Beleuchtung

Ihre Praxisräume sollten nach einem stimmigen Farbkonzept gestaltet werden. Idealerweise lassen Sie sich von professionellen Raumdesignern unterstützen. Dieses Konzept sollte sich durch alle Praxisräume ziehen, damit ein harmonischer Gesamteindruck entsteht, und auch die psychologische Wirkung der Farben berücksichtigen. Beruhigende Farben sind in Arztpraxen vorzuziehen, während in kosmetischen Praxen der Schwerpunkt auf die Ästhetik gelegt werden kann.

Von entscheidender Bedeutung für die Wirkung der Behandlungsräume ist auch ein durchdachtes Beleuchtungskonzept. Eine harmonische Einrichtung nützt zum Beispiel wenig, wenn diese durch ungemütliches kaltweißes Licht zunichtegemacht wird. Setzen Sie, wenn möglich, auf viel Tageslicht und kombinieren Sie direkte und indirekte Lichtquellen. In den Behandlungsräumen muss die Beleuchtung natürlich in erster Linie nach funktionellen Gesichtspunkten geplant werden.

6. Diskretion ist wichtig

Viele Patienten legen auf ihre Privatsphäre höchsten Wert und möchten nicht, dass ihre Arztbesuche hinterher zum Dorfgespräch werden. Behandler verschiedener Art tun daher gut daran, in ihren Räumlichkeiten auf Diskretion zu achten. Dazu tragen zum Beispiel blickdichte Jalousien und Vorhänge, aber auch die richtigen Praxismöbel bei. Entscheidend für die Diskretion in einer Praxis ist aber das Verhalten aller Angestellten. Laute Gespräche gilt es zu vermeiden und Türen sollten geschlossen werden, auch wenn Patienten zum Beispiel im Sprechzimmer eine Weile warten müssen.

7. Technisches Equipment

Modernes technisches Equipment erleichtert die Arbeitsabläufe und vermittelt Ihren Patienten, dass Sie fortschrittlich aufgestellt sind. Diverse Computer mitsamt Drucker, WLAN und eine Telefonanlage gehören zum Standard. Nutzen Sie auch ein praktisches Patientenverwaltungssystem und achten Sie auf eine professionelle Webseite mit einem Online-Buchungssystem. Da der erste Kontakt mit Ihrer Praxis häufig über das Internet erfolgt, ist eine ansprechende Website essenziell für den Erfolg.