#fahişyemeğeboykot
Türkei: Boykottaufrufe gegen Restaurants wegen hoher Preise

Um gegen die Preiserhöhungen zu protestieren haben Menschen in der Türkei zum Boykott gegen Restaurants und Cafés aufgerufen.

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Istanbul – Um gegen die Preiserhöhungen zu protestieren haben Menschen in der Türkei zum Boykott gegen Restaurants und Cafés aufgerufen. Die Inflation würde als Vorwand genutzt um Wucherpreise zu verlangen.

Unter dem Hashtag „Fahiş yemeğe boykot“ (Boykott für überteuertes Essen) wurde in den sozialen Medien dazu aufgerufen, am 20. und 21. April nicht in Cafés und Restaurants zu gehen.

Die in den sozialen Medien organisierten Bürger erklärten: „Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. April, werde wir nicht in Cafés und Restaurants gehen. Wir laden alle ein, sich zu beteiligen, um dem Opportunismus ein Ende zu setzen“, so der Aufruf.

Auswärts essen zu gehen wird in der Türkei immer mehr zu einem Luxus. Während der Preis für eine Portion Döner teilweise 600 Lira (ca 17 €) übersteigt, ist selbst das Essen von Toastbrot kaum noch bezahlbar.

„Die exorbitanten Preise für reduzierte Portionen in Restaurants haben nichts mit Inflation oder steigenden Kosten zu tun. Das ist reiner Diebstahl. Skrupellos! Eine Portion Pasta kostet in einem normalen Café 400-450 TL“, schrieb der Journalist Tuna Öztunç auf X.

Auch Handelsminister Ömer Bolat hat zu einem Boykott gegen Restaurants mit Wucherpreisen aufgerufen:

„Wer auch immer Wucher-Preise verlangt, die Bürger sollten ihn boykottieren. Sie können sich bei uns beschweren, und es ist möglich, ein Geschäft zu bestrafen, indem sie nicht dort einkaufen“, sagte Bolat. In diesem Zusammenhang, erklärte Bolat, sei auch eine Erhöhung der Strafen für Wucherpreise geplant.

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