„Solange diese kleine türkische Gemeinschaft, die einen Teil der türkischen Rasse, des schrecklichen Feindes des Hellenismus, bildet, nicht vertrieben ist, können die Pflichten der Helden der EOKA nicht als erfüllt betrachtet werden.“Damit war Makarios nicht unumstritten, denn bis heute sehen viele Zyperngriechen und die politische Elite die zyperntürkische Volksgruppe nicht als gleichberechtigt an. Die Türkei ist neben Großbritannien und Griechenland Garantiemacht. Die zyperngriechische Geschichtsschreibung beginnt erst 1974 und verschweigt die systematischen Massaker an den Zyperntürken, den Verfassungsputsch von 1963 und die Verfolgung der türkischen Volksgruppe. Immer wieder ist von einer „Wiedervereinigung“ die Rede, doch der Begriff spiegelt nicht die Realität wider. Die türkische Regierung hatte unter Premierminister Bülent Ecevit entschieden, am 20. Juli 1974 türkische Truppen auf die Insel zu entsenden, um eine ethnische Säuberung durch die nationalistische Regierung zu verhindern, die infolge eines von Griechenland unterstützten Putsches gegen den zypriotischen Präsidenten, Erzbischof Makarios, an die Macht gekommen war. Am 15. November 1983 rief das Parlament des Türkischen Föderativstaats (Kıbrıs Türk Federe Devleti) die Türkische Republik Nordzypern aus. Dem vorausgegangen waren jahrelange ergebnislose Verhandlungen mit dem griechischen Südteil der Insel. 2004 hat eine Mehrheit der türkischen Zyprioten dem Annan-Plan zugestimmt, eine große Mehrheit der griechischen Zyprioten hat ihn abgelehnt. Das Abstimmungsergebnis zeigt, wer eine politische Lösung der Zypernfrage will. Der größte Fehler der EU war es, den griechischen Süden in die EU aufzunehmen. Das Ziel der politischen Führung der Zyperngriechen ist es, die ganze Insel zu annektieren. Für Nordzypern gibt es nur ein Ziel: die diplomatische Anerkennung durch die internationale Gemeinschaft. Der Zug für weitere Gespräche ist abgefahren, weil die gegenseitigen Vorstellungen zu weit auseinander liegen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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Maurizio Porfiri, CIO bei Maverix Securities AG
Der Ursprung und die Bedeutung des Wolfes in den deutschen Wappen ist meist ungeklärt. Es finden sich aber auch Vermischungen und Parallelen mit Drachen. Zum Beispiel in der Flagge von Wales. Selbst die Karoliner trugen einen sogenannten
Diesen Brauch lernten die Karolinger wahrscheinlich von den Römern, welche ihn wiederum wahrscheinlich von den Dakern aus den Karpaten oder den so genannten Skythen und Sarmaten aus Mittelasien lernten.
In den Karpaten war der Wolf bereits seit der sogenannten Hallstatt-Zeit (10. bis 8. Jahrhudnert v. u. Z.) als Symbol der dort lebenden Völker verbreitet und trug eine große religiöse Bedeutung.
Dabei stammt der Drachen- bzw. Wolfsbanner der Daker selbst wahrscheinlich aus Kleinasien, wo sich ältere Überlieferungen zur religiösen Vermischung von Wölfen, Löwen und Drachenbildern finden – wie auf der Stele von Nebukadnezar aus dem 12. Jahrhundert v. u. Z.
Noch früher finden sich religiöse Wolfs-Bilder aus dem Altai-Gebirge in Süd-Sibirien. Dort ist der Wolf seither mit dem sogenannten Schamanismus verbunden – vor allem als himmlischer Hilfsgeist. Beispielsweise findet sich in der sogenannten Karakol-Kultur das Bild eines Schamanen mit Wolfskopf und Federschmuck auf einer etwa 4000 Jahre alten Grabsteinplatte.
Aus dem Altai-Gebirge stammen auch die Türken, die nach ihrer Staatsgründung im 6. Jahrhundert mit ihren Wolfsbannern ins kürzlich christianiserte Römische Reich nach Konstantinopel kamen und die Römer wieder an ihren früheren Wolfskult erinnerten.
Eine Rekonstruktion aus Kasachstan zeigt einen solchen alttürkischen Wolfskopfbanner aus Gold. Auf dem Foto ist außerdem eine alttürkische Inschrift zu sehen. Diese stammt vom türkischen Staatsmann Tonyukuk dem Weisen aus dem 8. Jahrhundert und berichtet von der Gründung und Geschichte des alttürkischen Staates, das zuweilen vom Altai bis zur Krim reichte.

Ebenso findet sich das nationale Wolfsbild auf den ersten modernen türkischen Geldscheinen.
In den 1960er und -70er Jahren spielte der Wolf desweiteren in der berühmten türkischen Comic- und Filmserie „Tarkan“ eine Hauptrolle. Der türkische Comic wurde auch 