Antalya
Star-Regisseur Guy Ritchie dreht weiteren Film in der Türkei

Ritchie wählt den beliebten Urlaubsort Antalya für seinen neuen Film The Ministry of Ungentlemanly Warfare über die Entstehung der modernen Geheimdienste.

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Antalya – Nur zwei Jahre nach dem Dreh seines letzten Film – Operation Fortune (ab Januar) mit Jason Statham, Hugh Grant und Aubrey Plaza in den Hauptrollen – hat der britische Star-Regisseur Guy Ritchie erneut die Türkei als Drehort für einen weiteren Film gewählt.

Ritchie wird seinen neuen Film in der türkischen Urlaubsmetropole Antalya drehen, wie das Filmstudio mitteilte.

Der britische Filmemacher, der vor zwei Jahren fast alle Szenen seines kommenden Films Operation Fortune in Antalya drehte, wählte den türkischen Urlaubsort auch für seinen neuen Film, The Ministry of Ungentlemanly Warfare.

Die Drehgenehmigung für den Film wurde letzten Monat erteilt, und die Filmcrew begann mit den Dreharbeiten auf dem Plateau der Antalya Exhibition Area (EXPO). Außerdem sollen die Dreharbeiten in anderen Bezirken wie Demre, Konyaaltı, Kemer, Alanya und Manavgat stattfinden. Die Dreharbeiten werden im Januar beginnen und bis April andauern, wobei die Schauspieler in Antalya bleiben werden, berichtet Daily Sabah.

Yeliz Gül Ege, Vorsitzende der Antalya Promotion Foundation, erklärte gegenüber der Nachruchtenagentur Anadolu (AA), dass Antalya heute eine Weltstadt sei, da sie jedes Jahr Millionen von ausländischen Touristen beherberge. Ege wies darauf hin, dass in der Stadt bereits in- und ausländische Filme gedreht wurden und dass Antalya in der Filmindustrie wichtige Erfahrungen aus erster Hand gesammelt hat. Ege brachte auch zum Ausdruck, dass Antalya dank seiner vielfältigen Möglichkeiten für viele eine vorteilhafte Option ist:

„Mit seinem Klima, der Natur, den Transport- und Unterbringungsmöglichkeiten ist Antalya eine ideale Stadt für die Filmindustrie. Jedes Filmteam, das hierher kommt, verlässt die Stadt zufrieden.“

In einem auf Twitter veröffentlichten Video sagte Ritchie nach dem Dreh seines letzten Films, dass er gerne alle seine Filme in der Türkei drehen würde.

„Die Türkei ist so etwas wie eine Offenbarung: schönes Essen, Land, Hotels und Menschen. Nach zwei Monaten würde ich am liebsten alle meine Filme hier drehen“, so der Filmemacher auf Twitter. Falls es in Zukunft möglich sein sollte, mehr Filme dort zu drehen, werde er dies tun. Die Türkei sei sehr modern, aber habe gleichzeitig noch immer den Charm der Antike.

(Screenshot/Twitter)

The Ministry of Ungentlemanly Warfare

Ministry of Ungentlemanly Warfare ist die Verfilmung des Romans von Damien Lewis. Darin organisiert Premierminister Winston Churchill während des 2. Weltkrieges eine Truppe, von der er ihre Existenz verneinen konnte und die für ihn die Drecksarbeit in afrikanischen und europäischen Gegenden erledigte.

Als Frankreich im Winter 1939 an die Nazis fiel, erklärte Premierminister Winston Churchill, Großbritannien werde sich dem Vormarsch der deutschen Armee widersetzen – notfalls auch allein. Um die scheinbar unaufhaltsame deutsche Kriegsmaschinerie zu besiegen, forderte Churchill die rasche und geheime Entwicklung einer ganz besonderen Art von Militäreinheit, wie sie die Welt noch nie gesehen hatte.
Churchill beauftragte die Special Operations Executive (SOE), ein Team von Überlebenskünstlern, Freidenkern, Außenseitern und Kriminellen zu rekrutieren – Männer mit einer Vielzahl von Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen sollten, tief hinter den feindlichen Linien auf eigene Faust zu operieren.

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– Ukraine-Krieg –
Ukrainer: „Selenskyj hat dicke Eier“

Der ukrainische Präsident hat Bakhmut, eine umkämpfte Stadt im Osten des Landes, einen unangekündigten Besuch abgestattet.

Während Wladimir Putin aus dem sicheren Kreml sibirische Männer für seinen Krieg gegen die Ukraine zwangsrekrutiert, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag erneut die Streitkräfte seines Landes inmitten der heiß umkämpften Stadt Bakhmut besucht und wird dafür von der ukrainischen Bevölkerung gefeiert.

„Haben Sie schon einmal gesehen, dass ein Staatsoberhaupt seine Streitkräfte in einer heißumkämpften Zone inmitten der Kampfhandlungen besucht? Ich nicht. Selenskyj hat dicke Eier, das muss man sagen. Wir lieben unseren Präsidenten und sind stolz auf ihn“, so der ukrainische Journalist Artem Boiko aus Odessa gegenüber NEX24 in einem Videointerview.

„In Bakhmut sind bestimmt zehnmal mehr russische Soldaten als ukrainische und trotzdem ist er dorthin gereist, um unsere Soldaten zu unterstützen. Das ist Mut, er ist ein wahres Staatsoberhaupt. Erst vor einigen Tagen habe ich einen Freund, der in der ukrainischen Armee diente und in Bakhtum im Einsatz war, verloren“, sagte Boiko weiter. Putin verstehe nicht, dass die Ukrainer ihr Land niemals aufgeben werden.

Auch die 23-jährige Anhelina Voloshyna aus dem seit 2014 besetzten Donezk ist von ihrem Präsidenten begeistert:
„Unsere bisherigen Staatschefs wären schon in den ersten Wochen ins Ausland geflohen, entweder nach Moskau oder nach London. Aber Selenskyj ist bei seinem Volk geblieben. Das werden wir niemals vergessen. Wir sind stolz auf ihn“, sagte die Studentin, die seit dem Einmarsch Russlands im Donetzk in Odessa lebt.

„Russland hat bereits fast 99.000 seiner Soldaten in der Ukraine verloren. Bald werden es 100.000 Opfer unter den Besatzern sein. Doch wofür? Keiner in Moskau kann diese Frage beantworten. Und das werden sie auch nicht. Sie führen Krieg und vergeuden Menschenleben, das Leben anderer Menschen, nicht das ihrer Angehörigen, nicht ihr eigenes Leben, sondern das Leben anderer, nur weil eine Gruppe im Kreml keine Fehler zugeben kann und schreckliche Angst vor der Realität hat. Aber die Realität spricht für sich selbst“, schrieb der ukrainische Staatschef auf Telegram.

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