Mytilini – Das neuartige Coronavirus macht sich weiterhin auf der ganzen Welt breit. Am Montagvormittag wurde nun auch der erste Fall einer Erkrankung auf der griechischen Insel Lesbos bestätigt.
Wie das Schweizer Nachrichtenportal Nau unter Berufung auf eine Meldung des australischen Nachrichtendienstes SBS weiter berichtet, wurde eine 40 Jahre alte Frau positiv auf das Virus getestet. Sie sei erst kürzlich nach Israel und Ägypten gereist und stehe nun unter Quarantäne, berichtet Nau mit Hinweis auf Meldungen griechischer Medien weiter.
Die Angst vor dem Virus war auf Lesbos immer besonders groß, da auf den vielen Flüchtlingscamps Zehntausende Menschen auf engstem Raum zusammen leben. Die Ansteckungsgefahr wäre sehr groß.
Wie RTL berichtet, gebe es mindestens vier Verdachtsfälle auf der Insel, davon mindestens zwei aus dem Camp. Sehr viele Menschen im Camp hätten zudem ernsthafte Vorerkrankungen oder ein schwaches Immunsystem und seien bereits krank. Sollte das Virus hier ausbrechen, würde das ungeahnte Folgen haben.
42 Menschen sind vor knapp einer Woche auf #Lesbos angekommen. Am Strand. Diese Flüchtlinge, darunter ein drei Monate altes Baby, dürfen hier nicht weg. Sie harren in zwei Zelten aus. Antrag auf Asyl? Registrierung? Nein. Das dürfen sie nicht. Es gibt kein Vor und kein Zurück. pic.twitter.com/58BPHQmQjJ
— Madeleine Janssen (@Leni_Janssen) March 10, 2020
Die griechische Insel #Lesbos befindet sich durch den erneuten Flüchtlingsandrang im Ausnahmezustand. @ECKES_NAZAN ist nun dorthin gereist, um sich vor Ort einen Eindruck der dramatischen Situation zu machen. #RTLExtra zeigt die Reportage in voller Länge heute um 22:15h. pic.twitter.com/q4C54chZci
— RTL (@RTL_com) March 9, 2020

































































