"Friedensquelle"
Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen. 

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Amstardam – Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen.

Donald Trump habe mit dem Abzug der US-Truppen die richtige Entscheidung getroffen, so das Weltkonzil der christlichen Aramäer in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung. Der Christen-Verband macht „die Kurden und die YPG“ für eine Eskalation in Nordsyrien verantwortlich und beschuldigt die Terrorgruppe der Unterdrückung von Christen.

(Screenshot/Twitter)

In einem Tweet an den US-Evangelisten Franklin Graham,  beschuldigen sie die YPG auch mit der Schließung ihrer Schulen in denen Aramäisch, „die Muttersprache von Jesus“ gelehrt worden sei. „Wo blieb der Aufschrei damals?“, fragt der Verband in seinem Tweet.

Graham hatte getwittert, dass „die Kurden“ die Christen vor dem IS geschützt hätten und forderte seine Anhänger nach Beginn der türkischen Offensive zum Beten für die YPG auf.

Aus der Pressemitteilung:

Die PKK und die PYD/YPG-Kurden, die den SDF kontrollieren, seien zwei Seiten derselben Medaille. Die „kommunistische Ideologie und der gewalttätige Charakter dieser nationalistischen Organisationen diskreditieren demokratische und liberale Werte. Diese „Helden“ haben verletzliche Aramäer unterdrückt, ihr unschuldiges Leben genommen, ihr Land kurdiert und benutzen immer noch eine kleine christliche Gruppe als Sprachrohr, um kurdische Interessen zu vertreten. Die Ressentiments gegen die YPG unter den Einheimischen sind weit verbreitet, werden aber noch nicht vollständig erfasst. Zu gegebener Zeit würde ihre autoritäre Regierungsführung wahrscheinlich zu einem ISIS 2.0 unter den lokalen Arabern führen, die die Kurden überwiegen, vor allem unter arabischen Nationalisten und unter konservativen arabischen und kurdischen Muslimen.

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