Protektionismus
HSBC-Chefin: Deutschland ist Hauptverlierer von hartem Brexit und Trump

Kommt es zum harten Brexit und zur Einführung von US-Handelszöllen, wird Deutschland unseren Analysen zufolge stärker als alle anderen G7-Länder leiden", so Carola Gräfin von Schmettow, Chefin HSBC Deutschland, in einem Interview.

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Düsseldorf (nex) – Carola Gräfin von Schmettow, Chefin HSBC Deutschland, warnt vor Protektionismus. „Kommt es zum harten Brexit und zur Einführung von US-Handelszöllen, wird Deutschland unseren Analysen zufolge stärker als alle anderen G7-Länder leiden“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

So könnten sich die Ausfuhren der Bundesrepublik bis zum Jahr 2030 um bis zu 260 Milliarden US-Dollar reduzieren.“ Das entspräche einem Rückgang von fünf Prozent gegenüber der Entwicklung ohne Protektionismus. Die französischen Exporte würden dagegen nur um 2,1 Prozent zurückgehen. „Das zeigt: Kein anderes Land profitiert so stark von der Globalisierung.“

Auf die Frage, ob von Schmettow eine weitere Kapitalerhöhung für ihre Bank ausschließe, sagte sie:

„Natürlich nicht. Aber derzeit ist das kein Thema. Das wird dann entschieden, wenn sich die Frage stellt. Mit 235 Millionen Euro frischem Eigenkapital können wir auf jeden Fall weiter wachsen.“ Der Großaktionär HSBC hat der Bank unlängst 235 Millionen Euro als Kapitalspritze gegeben.

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