Türkei
Überflutungen im Erdbebengebiet: Mindestens 13 Tote

Knapp fünf Wochen nach den tödlichen Erdbeben mit über 50.000 Toten sind bei einer Flutkatastrophe in Adiyaman und Urfa bereits 13 Menschen ums Leben gekommen.

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Adiyaman – Das von zwei verheerenden Erdbeben heimgesuchte Gebiet im Südosten der Türkei kommt nicht zur Ruhe. Knapp fünf Wochen nach den tödlichen Erdbeben mit über 50.000 Toten sind am heutigen Mittwoch bei einer Flutkatastrophe in Adiyaman und Urfa bereits 13 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.

Durch den in der vergangenen Nacht plötzlich einsetzenden starken Regen kam es heute in beiden Städten zu Überschwemmungen. Medienberichten zufolge sind die Flüsse in der Provinz Adiyaman über die Ufer getreten. Zahlreiche Fahrzeuge wurden durch die Fluten mitgerissen und unzählige Gebäude überflutet. Rettungskräfte fanden die Leichen von fünf syrischen Staatsangehörigen in einem überfluteten Keller.

Die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD, Polizei, Gendarmerie und Gemeindeteams evakuierten die Bewohner aus den überfluteten Gebieten. Ein Krankenhaus wurde schwer beschädigt und die Patienten wurden evakuiert. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauern an.

Bei den Erdbeben, die die Region am 6. Februar 2023 erschütterten, wurden Tausende von Häusern zerstört. Viele der von den aktuellen Überschwemmungen Betroffenen leben in Zelten in zahlreichen Notunterkünften in der Region. Am 15. März gab die Regierung der Provinz Adiyaman eine Liste von Schulen und Moscheen bekannt, in denen die von den Überschwemmungen Betroffenen Schutz suchen können.

Auf Videos, die in den sozialen Medien geteilt wurden, waren mehrere Fahrzeuge zu sehen, die von den Fluten mitgerissen und über Flüsse oder Straßen geschleift wurden.

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