TB2-Bayraktar
Ukraine und Serbien kündigen Kauf türkischer Kampdrohnen an

Nachdem sich die Kampfdrohen der Türkei bei Einsätzen in Konflikten in Syrien, Libyen und Berg-Karabach als wirksam erwiesen haben, zeigen immer mehr Staaten Interesse an den unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicle, UAV) aus türkischer Rüstungsschmiede. 

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Kiew – Nachdem sich die Kampfdrohnen der Türkei bei Einsätzen in Syrien, Libyen und Berg-Karabach als wirksam erwiesen haben, zeigen immer mehr Staaten Interesse an den unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicle, UAV) aus türkischer Rüstungsschmiede.

Die Regierungen in Serbien und der Ukraine haben unabhängig voneinander den Kauf türkischer Kampfdrohnen angekündigt.

„Wir erwägen den Kauf der türkischen Bayraktar und wir werden sehen, ob wir mit dem türkischen Hersteller eine Einigung erzielen können“, teilte der serbische Präsident Aleksandar Vucic den Medien am Montagabend mit. Vucic bezeichnete dabei die Bayraktar-Drohnen als eine der fortschrittlichsten.

Auch Ukraine kündigt Kauf an

Auch Kiew hat den Kauf von bis zu 48 türkischer Drohnen angekündigt, berichtet eine ukrainische Nachrichtenseite unter Berufung auf die Export- und Importgesellschaft, die unter der Dachorganisation der ukrainischen Rüstungsindustrie agiert.

„Die Ukraine plant, 48 Drohnen zu beschaffen, die das Verteidigungsministerium in den Dienst der Streitkräfte stellen will“, zitiert das Blatt Vadym Nozdri, Geschäftsführer von Ukrspetsexport, das für den Export und Import von militärischer Ausrüstung verantwortlich ist.

Die Ukraine hatte bereits im Januar vergangenen Jahres eine Vereinbarung über den Kauf von unbemannten Luftfahrzeugen  aus der Türkei unterzeichnet.

Türkei baut Drohnenprogramm schon seit Jahren aus

Die Türkei baut ihr Drohnenprogramm schon seit Jahren aus. Bei den jüngsten türkischen Kampfeinsätzen in Syrien und Libyen haben unbemannte Fluggeräte eine zentrale Rolle gespielt.

Das TB2 bewaffnete UAV wurde für taktische Aufklärungs- und Überwachungsmissionen entwickelt, transportiert Munition, führt Angriffe durch und besitzt eine Laserzielerfassung.

Die Türkei habe bei der Herstellung der Drohnen große Fortschritte gemacht, betonte auch Erdogan im vergangenen Jahr in einer Rede vor Absolventen der türkischen Militärakademie: „Alle meine früheren Verhandlungen mit amerikanischen Präsidenten sind gescheitert. Sie wollten mir keine unbewaffneten Drohnen verkaufen – und Kampfdrohnen schon gar nicht. Aber wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. Heute stellen wir unbewaffnete und bewaffnete Drohnen selbst her und werden die Qualität in den kommenden Monaten noch weiter steigern“, zitiert Deutschlandfunk den türkischen Präsidenten.
(Screenshot/Twitter)

 

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