Astana
Syrien-Gespräche: Türkei, Russland und Iran beschließen Kontrolle der Waffenruhe

Die Türkei, Russland und Iran haben die Errichtung eines „trilateralen Mechanismus“ zur Beobachtung und Sicherstellung der Einhaltung der Waffenruhe in Syrien beschlossen.

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Ankara (nex) -Die Türkei, Russland und Iran haben Medienberichten zufolge die Errichtung eines „trilateralen Mechanismus“ zur Beobachtung und Sicherstellung der Einhaltung der Waffenruhe in Syrien beschlossen. Dies teilte der kasachische Außenminister Kairat Abdrachmanow am heutigen Dienstag in Astana mit.

Das Trio habe „die Errichtung eines trilateralen Mechanismus zur Beobachtung und Sicherstellung der vollständigen Einhaltung der Waffenruhe, die Vorbeugung jeglicher Provokationen und die Festlegung aller Modalitäten der Waffenruhe“ beschlossen, teilte Abdrachmanow auf der Pressekonferenz nach den letzten Gesprächen mit.

Die drei Länder hätten ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen, dass es für den Syrienkonflikt keine militärische Lösung gebe, sagte Abdrachmanow, der die gemeinsame Erklärung des Verhandlungstrios verlas. Dieser könne nur auf der Grundlage der UN-Resolution 2254 in einem politischen Prozess gelöst werden.

Des Weiteren hätten die drei Staaten auch ihre Entschlossenheit, gemeinsam den IS (Daesh) und die al-Nusra-Front zu bekämpfen und diese von den bewaffneten Oppositionsgruppen in der Region zu trennen, bekräftigt.

Der kasachische Außenminister wies darauf hin, dass die drei Länder ihren Einsatz für Syriens Souveränität und territoriale Integrität erneut zugesichert hätten.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Regierung und Opposition soll am 8. Februar in Genf stattfinden.

Die Syrien-Gespräche in der kasachischen Hauptstadt Astana, die sich auf die Verlängerung des am 30. Dezember zustande gekommenen Waffenstillstands konzentrierten, wurden auf Initiative der Türkei, Russlands und Irans gestartet. Dabei unterstützt die Türkei die oppositionellen Kräfte in Syrien, während Iran und Russland auf der Seite des Assad-Regimes stehen.

Am zweiten Verhandlungstag nahmen an den Gesprächen Vertreter des syrischen Regimes, der bewaffneten oppositionellen Gruppen, Russland, die Türkei, Iran, der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan di Mistura, sowie der US-Botschafter zu Kasachstan, George Krol, teil.

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