Türkei
Ankara: Erdogan kündigt weltweiten Kampf gegen Islamophobie und Rassismus an

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat versprochen, gegen Islamophobie und Rassismus zu kämpfen. Diese seien "zu einem schwerwiegenden Sicherheitsrisiko für unsere im Ausland lebenden Mitbürger geworden", erklärte er.

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Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat versprochen, gegen Islamophobie und Rassismus zu kämpfen. Diese seien „zu einem schwerwiegenden Sicherheitsrisiko für unsere im Ausland lebenden Mitbürger geworden“, erklärte er.

„Islamophobie und Rassismus stehen ganz oben auf der Agenda unseres Landes“, kündigte Erdogan am gestrigen Montag auf der 9. Botschafterkonferenz in Ankara an.

Erdogan rief die türkischen Botschafter aus aller Welt dazu auf, „gegen jene Kreise, die Gewalt, Terror und Hass gegen unser Land und unsere Mitbürger fördern“, juristisch, zivilgesellschaftlich und im Bereich der Public Relations vorzugehen.

„Wir sollten gemeinsam mit anderen muslimischen Communities und Migranten, die mit denselben Problemen konfrontiert sind, dagegen vorgehen“, so Erdogan weiter.

Der türkische Präsident wies darauf hin, dass manche westlichen Politiker, die nicht in der Lage seien, wirtschaftliche und finanzielle Probleme zu lösen, sich an die Islamophobie wie an einen Rettungsring klammerten.

„Und deshalb werden wir Zeugen einer Zunahme der Anschläge auf Gebetsstätten, Geschäfte und Einrichtungen von Muslimen“, warnte er und fügte hinzu:

„Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Unsere Sorge über die Sicherheit muslimischer Minderheiten wächst wegen des erstarkenden Rassismus im Westen.“

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