„Seit Oktober hält sich die türkische Regierung an die hochrangigen Zusicherungen, die sie den Vereinigten Staaten gegeben hat, dass es keine zusätzlichen lokalen Mitarbeiter unserer Mission in der Türkei gibt, gegen die Ermittlungen laufen.“Nach der Inhaftierung zweier türkischen Mitarbeitern von US-Konsulaten in der Türkei hatten die USA die Visa-Vergabe ausgesetzt. In einer Erklärung hieß es damals, dass die US-Regierung prüfen müsse, inwieweit die Regierung in Ankara sich der Sicherheit der US-Botschaft und ihres Personals verpflichtet fühle. Die türkische Regierung reagierte mit der gleichen Maßnahme. Ankara veröffentlichte nur wenig später eine nahezu wortgleiche Erklärung und legte ihrerseits die Visavergabe an US-Bürger auf Eis. Einer der Festgenommenen, Metin Topuz, war als Verbindungsoffizier der DEA (US-Drogenvollzugsbehörde) im US-Konsulat in Istanbul tätig. Türkische Behörden werfen ihm Terrorismus und Verbindungen zur Organisation des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen, FETÖ, vor. https://twitter.com/USEmbassyTurkey/status/946380623803047936
Visastreit
Streit beendet: USA vergeben wieder Visa an türkische Staatsbürger
Israel
Jerusalem: Neuer Bahnhof wird nach US-Präsident Donald Trump benannt
Am 25. Dezember teilte der guatemalische Präsident Jimmy Morales mit, die Botschaft seines Landes nach Jerusalem zu verlegen. Demnach habe er sich am Sonntag nach einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu zu diesem Schritt entschieden und bereits die Außenministerin Sandra Jovel angewiesen, den Umzug in die Wege zu leiten.
Damit ist Guatemala das erste Land, das sich der USA anschließt. Der israelische UNO-Botschafter Danny Danon bedankte sich mit einem Tweet bei Morales und hoffe, dass sich noch mehr Länder für diesen Schritt entschieden.
Türkei
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Leistungsschutzrecht
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Kommentar
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Klaus Jurgens
Klaus Jurgens – London School of Economics Postgraduate Degree Government. Vormals Uni-Dozent Ankara, Schwerpunkt BWL und KMU. Über zehn Jahre vor Ort Erfahrung Türkei. Zur Zeit wohnhaft in Wien. Politischer Analyst und freiberuflicher Journalist.
Bangladesch
Vor Typhoonsaison: Türkische Hilfsorganisation plant 2000 Häuser für Rohingya-Muslime
Cox (nex) – Eine in der Türkei ansässige Hilfsorganisation plant im Rahmen eines Wohnprojekts für Rohingya-Muslime den Bau von insgesamt 2.000 Häusern.
„Wir sind hier [in Bangladesch] wegen unserer Rohingya-Geschwister, der am meisten verfolgten Menschen der Welt“, gab Deniz Feneri-Chef Mehmet Cengiz in einer Erklärung bekannt.
Seit dem 25. August sind 650.000 Rohingya aus der westmyanmarischen Region Rakhine nach Bangladesch geflohen.
Sie versuchen den Sicherheitskräften Myanmars und buddhistischen Mobs zu entkommen, die Männer, Frauen und Kinder getötet, Häuser geplündert und Rohingya-Dörfer in Brand gesteckt haben.
Cengiz befand sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu zusammen mit dem stellvertretenden Leiter des Vereins Turan Yalcin sowie dem Koordinator für internationale Beziehungen Yavuz Inan im Grenzort Cox’s Bazar in Bangladesch, um das laufende Wohnungsbauprojekt seiner Organisation zu überprüfen.
„Wir haben ein 1000-Haus-Projekt für unsere Brüder auf die Beine gestellt“, so Cengiz.
Er dankte den Spendern für ihre Unterstützung und fügte hinzu, dass „mit der ersten Etappe wir hoffentlich 1.000 Familien in 1.000 Häusern unterbringen werden.“ Ziel sei der Bau von 2.000 Häusern. Der Verein wird laut Inan Rohingya-Flüchtlingen in den Lagern in Cox’s Bazar und Kutupalong bis zum Ende der Krise weiterhin unterstützen, heißt es weiter.
Nach Angaben der Ärzte ohne Grenzen wurden vom 25. August bis zum 24. September mindestens 9.000 Rohingya im Rakhine-Staat getötet.
In einem am 12. Dezember veröffentlichten Bericht teilte die größte internationale Organisation für medizinische Nothilfe mit, dass 71,7 Prozent der Todesfälle (6.700 Rohingya, darunter 730 Kinder unter 5 Jahren) durch Gewalt verursacht worden seien.
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ADV-Prognose
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