Fußball
Wechselt Joachim Löw zu Fenerbahce Istanbul?

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Istanbul (nex) – Während der Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft sich auf die WM 2018 in Russland vorbereitet, hat der Präsidentschaftskandidat des türkischen Topklubs Fenerbahce Istanbul, Ali Koc, in einem Gespräch mit der Tageszeitung Hurriyet ein gewagtes Versprechen gemacht. Wenn er die Wahl zum Präsidenten von Fenerbahce gewinne, werde er Bundestrainer Joachim Löw nach Istanbul holen. Erste Gespräche mit Löw hätten laut türkischen Medien bereits stattgefunden. Fenerbahce-Korrespondent Ahmet Ercanlar zufolge habe Koc seine Vorbereitungen für die nächste Saison bereits aufgenommen. Koc hatte in der Vergangenheit wiederholt seine Unzufriedenheit mit der Leistung der Mannschaft zum Ausdruck gebracht und bereits angedeutet, einen „berühmten Trainer“ zu verpflichten. Joachim Löw war vor zwanzig Jahren schon einmal für Fenerbahce Istanbul als Trainer aktiv. In der Saison 1998-1999 erreichte er mit den Blaugelben den dritten Platz und beendete das Engagement am 29. Mai 1999 nach einer Saison.    

Mobilnetz
NRW-Landesregierung will Funklöcher beseitigen

Köln (ots) – Die NRW-Landesregierung will sich noch im Frühjahr mit den drei großen Mobilfunkanbietern auf Lösungen verständigen, um die Funklöcher im bevölkerungsreichsten Bundesland zu schließen. Dabei geht es besonders um ländliche Gebiete und die Versorgung entlang der Autobahnen und Eisenbahnlinien. „Wir sind in intensiven Gesprächen“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Wir arbeiten an konkreten Lösungen für NRW, auf die wir uns mit den Netzbetreibern noch im Frühjahr verständigen werden. Das NRW-Digitalministerium wird in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, damit die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen eine bessere Mobilfunkqualität erhalten.“ Nach Angaben der Bundesnetzagentur haben sich die Mobilfunkanbieter dazu verpflichtet, bis Ende Dezember 2020 rund 98 Prozent aller Haushalte bundesweit mit entsprechenden Mobilfunkangeboten abzudecken.

Gesundheit
Ratgeber: 5 Tipps für schöne und gesunde Zähne

Von Dr. med. dent. Teresa Bösch
Schöne Zähne machen ein fröhliches Lächeln noch attraktiver und sorgen dafür, dass Ihr Gegenüber Sie tendenziell als sympathisch und erfolgreich einschätzt. Auch Sie selbst profitieren von gesunden Zähnen, denn einerseits werden Zahn- und Zahnfleischerkrankungen vermieden und andererseits lächeln wir mit schönen Zähnen noch lieber, was wiederum die Glückshormone Dopamin und Serotonin ausschüttet – wir fühlen uns glücklicher. Hier finden Sie fünf Tipps für schöne und gesunde Zähne, damit Ihnen das Lachen niemals vergeht!

1. Häusliche Zahnpflege

Schöne Zähne sind zunächst gesunde Zähne, greifen Sie deshalb mindestens zweimal täglich für zwei Minuten zur Zahnbürste. Diese sollte keine zu harten Borsten haben, sonst wird womöglich das Zahnfleisch verletzt. Zudem sollten Sie nach dem Essen mindestens 30 Minuten warten, bevor Sie die Zähne putzen, da die Nahrungsreste, die nach der Mahlzeit zurückbleiben, den pH-Wert im Mundraum verändern und so den Zahnschmelz weicher werden lassen. Wird dann mit viel Schwung und Druck über die Zähne geputzt, kann der Schmelz beschädigt werden. Wenn zu häufig so geputzt wird, kann der Schmelz komplett verloren gehen und schädlichen Bakterien stehen somit Tür und Tor offen. Ist es – beispielsweise morgens – nicht möglich, eine Stunde zu warten, sollten Sie die Zähne lieber vor dem Essen putzen. Nutzen Sie zur Erhaltung der Mundhygiene auch kleine Helfer wie Zahnseide und Interdentalbürsten, um die Zahnzwischenräume sauber zu halten.

2. Kontrolluntersuchungen wahrnehmen

Die zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen sollten Sie unbedingt wahrnehmen, denn verschiedene Erkrankungen verlaufen lange Zeit beschwerdefrei, etwa Karies oder Parodontitis. In der zahnärztlichen Praxis können diese jedoch erkannt und entsprechend behandelt werden, bevor Schmerzen und Einschränkungen auftreten. Im Zuge der halbjährlichen Untersuchung wird meist auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt. Dabei können auch Nischen gesäubert werden, die mit der Zahnbürste nicht erreichbar sind. Dies geschieht mit Hilfe von Ultraschall- und Pulverstrahlgeräten, welche den Belag von den Zähnen entfernen. Nach der Behandlung werden Zähne mit einem Fluorid-Lack gehärtet, so dass Bakterien weniger leicht an der Zahnoberfläche anhaften können.

3. Zahnlücken zeitnah schließen

Ganz wichtig sind geschlossene Zahnreihen und das nicht nur unter dem ästhetischen Aspekt. Eine Lücke bedeutet für die Nachbarzähne Platz zum Wandern und so kippen diese nach und nach in Richtung des frei gewordenen Platzes. Betroffene klagen dann immer wieder über starke Kopf- oder Nackenschmerzen, da das Zusammentreffen der Kiefer gestört ist und die Kaubelastung ungleich verteilt wird. Eine gleichmäßige Belastung des Kiefers ist jedoch noch aus einem anderen Grund wichtig: Fühlt sich der Knochen an einer Stelle „unterfordert“, bildet er sich zurück. Zahnersatzmöglichkeiten gibt es viele und für nahezu jede Lücke findet sich eine geeignete Lösung. Von herausnehmbaren Teil-Prothesen über Brücken bis hin zu festsitzendem Zahnersatz auf Implantaten ist vieles umsetzbar und kann an Ihre individuelle Zahnsituation angepasst werden.

4. Sanftes Bleaching sorgt für weiße Zähne

Die Zahnfarbe ist einerseits genetisch bedingt, andererseits treten durch Lebensmittel wie Nikotin, Kaffee und Rotwein im Laufe der Zeit lästige Verfärbungen auf. Bereits durch eine professionelle Zahnreinigung zeigt sich oftmals eine Aufhellung der Zähne. Genügt dies nicht, kann ein Bleaching in Betracht gezogen werden. Bei dieser Methode wird ein Gel, das Wasserstoffperoxid enthält, auf die Zahnreihen aufgetragen und anschließend mit einer Lampe aktiviert. Im Gegensatz zu aufhellenden Zahncremes dringt das Gel in die Zähne ein und dank einer ungefährlichen chemischen Reaktion erscheinen diese nun heller. Dieses Verfahren bietet sich auch an, wenn es nach einer Wurzelbehandlung zu einer Verfärbung kommt. In diesen Fällen wird ein Bleichmittel in den Zahn gefüllt, das dafür sorgt, dass dieser wieder in das Gesamtbild passt.

5. Kleinere Schäden mit Veneers versorgen

Veneers sind kleine Schalen, die aus Keramik bestehen und lichtdurchlässig sind. Dadurch sind sie zum einen sehr gut verträglich und andererseits kaum vom echten Zahn zu unterscheiden. Einsatzgebiete der Veneers sind stark verfärbte Zähne, für die kein Bleaching infrage kommt oder aber als Ausbesserung bei starken Rissen oder abgebrochenen Zähnen. Ebenfalls genutzt werden sie bei großen Lücken zwischen Zähnen. Es gibt zwei Methoden, die Veneers auf den Zähnen anzubringen. Bei der Non-Prep-Variante können die individuell angepassten Veneers direkt aufgeklebt und auch wieder fast ohne Beschädigung des Zahnes entfernt werden. Für das Anbringen der normalen Veneers ist hingegen ein Beschleifen des Zahns notwendig, ergo müssen die Zähne diesem Fall immer mit Veneers versorgt sein. Unabhängig von der Variante, sind Veneers eine ästhetisch ansprechende Möglichkeit, um kleine Schönheitsfehler mit minimalem Aufwand zu beseitigen.    
Dr. med. dent. Teresa Bösch 
(Foto: Tom Gonsior)
Zahnärztin Fachgebiete: Ästhetische Zahnmedizin, konservierende Zahnheilkunde, Invisalign®-Verfahren, Parodontologie. 2011 schloss Dr. Bösch ihr Zahnmedizinstudium ab und arbeitete daraufhin in verschiedenen Münchner Praxen. Das Curriculum Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Implantologie absolvierte sie 2014. Seit 2015 ist sie in der Praxis für Zahnmedizin und Implantologie – Harder & Mehl tätig, wo sie sich der konservierenden und ästhetischen Zahnheilkunde widmet.    

Akkuyu Atomkraftwerk
Putin und Erdogan legen Grundstein für erstes Atomkraftwerk der Türkei

Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin haben am heutigen Dienstag den Grundstein für das erste Atomkraftwerk der Türkei gelegt. Beide Staatschefs nahmen an der Zeremonie per Videokonferenz aus dem Präsidalpalast in Ankara teil. „Das Kraftwerk in Akkuyu wird das 56. im Bau befindliche Atomkraftwerk der Welt sein. Wenn der erste Reaktor des Akkuyu-Werks 2023 in Betrieb genommen wird, wird die Türkei zur Familie der Kernenergieproduzenten gehören“, sagte Erdogan in seiner Rede. „Was wir in den letzten 15 Jahren in unserer Beziehung zu Russland erreicht haben, ist sehr wichtig“, so Erdogan. Der türkische Präsident erwähnte dabei den Kauf des russischen Raketenabwehrsytems S-400 und das Erdgaspipeline-Projekt „Turkstream“. Die Pipeline soll, sobald sie fertiggestellt ist, das Gas in den türkischen Teil Thrakiens pumpen. Die Kapazität von Turkish Stream soll bei 15,75 Milliarden Kubikmetern pro Jahr liegen. Eine von zwei Leitungen soll dabei die Türkei mit Gas versorgen, die andere Europa. Türkischer Nuklearsektor „Wir starten nicht nur den Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks, wir gründen auch den türkischen Nuklearsektor“, sagte Putin bei der Zeremonie. „Wenn alle Reaktoren in Betrieb sind, wird das Kernkraftwerk 10 Prozent des türkischen Strombedarfs decken“, fügte er hinzu. Die Sicherheitsstandards der Nuklearanlage werde auf dem höchsten Niveau sein, sagte Putin. „Mit Inbetriebnahme dieses Werks wird auch das Potential der Türkei steigen. Es werden Arbeitsplätze für beide Länder entstehen. Wir wollen bei der Ausbildung von qualifiziertem Personal mit der Türkei kooperieren“, sagte der russische Präsident. An russischen Universitäten würden mehr als 220 türkische Studenten über nukleare Technologie ausgebildet, so Putin. Bereits 1968 Pläne für Atomkraftwerk In Akkuyu gab es bereits 1968 erste Pläne für ein Kernkraftwerk, die aber eingestellt wurden. Ab 2006 lebten die Pläne unter der damaligen Erdogan-Regierung wieder auf. Wie 2010 in einem türkisch-russischen Abkommen vereinbart, soll das Kraftwerk vom russischen Unternehmen Rosatom errichtet und zunächst auch betrieben werden. Später soll das Akkuyu-Kraftwerk in den Besitz türkischer Unternehmen übergehen. Die Baukosten werden mit 20 Milliarden US-Dollar angegeben. https://youtu.be/a8bytqKrasE  

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– Zahlungslösungen – Moskau: Putin möchte mit Türkei eigenes Kreditkarten-Bezahlsystem aufbauen

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan bei dessen Moskaubesuch den Vorschlag unterbreitet, die Infrastruktur des russischen Zahlungssystems „Mir“ aufzubauen.

Moskau: Putin möchte mit Türkei eigenes Kreditkarten-Bezahlsystem aufbauen
 

Skripal-Fall
Britische Experten konnten russische Herkunft von Gift nicht nachweisen

London (nex) – Experten des britischen Chemielabors Porton Down haben die Herkunft des Nervengiftes, mit dem der russisch-britische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und dessen Tochter Yuliya vergiftet wurde, offenbar nicht nachweisen können. Wie „Sputnik“ unter Berufung auf ein Interview des Nachrichtenkanal Sky News mit dem leitenden Laborchef Gary Aitkenhead berichtet, seien die Proben als Nervengift des Typs „Nowitschok“ (A234) identifiziert worden. „Wir haben den genauen Ursprung nicht festgestellt. Wir haben aber die wissenschaftlichen Angaben an die Regierung weitergegeben, die dann viele andere Quellen genutzt hat, um zu entsprechenden Schlussfolgerungen zu kommen“, zitiert „Sputnik“ Aitkenhead. Russlands Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, hatte die Beteiligung Russlands an dem mutmaßlichen Giftanschlag auf den Ex-Agenten zurückgewiesen und von einer „frechen, grob fabrizierten anti-russischen Provokation“ gesprochen. „Seit Anbeginn behaupten wir, dass Russland nichts mit dem Vorfall zu tun hat und dass wir nicht einmal ein hypothetisches Motiv hatten, ein derartiges Verbrechen zu verüben“, sagte Netschajew der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. „Es ist aussichtslos, mit uns eine Sprache der Ultimaten zu sprechen. Es wird auch nicht in Ordnung sein, wenn die Ergebnisse der laufenden Ermittlungen an das Urteil angepasst werden, das Briten zufriedenstellt und das sie bereits verkündet haben“, führte der Botschafter weiter aus. Russland habe es mit einer „frechen, grob fabrizierten antirussischen Provokation“ zu tun, bei der eine Mitwirkung des britischen Geheimdienstes nicht ausgeschlossen werden kann. „Welche Beweise hat London dafür, dass die Russische Föderation in die Vergiftung verwickelt ist?“, sagte er. Netschajew kritisierte die EU-Staaten, die sich an die Seite Großbritanniens gestellt hatten. „Ich werde keinen Hehl daraus machen, dass uns die Stellungnahme von unseren Partnern verwundert und enttäuscht, die sich voll auf die Aussagen Londons verlassen, anstatt zu einer sorgfältigen Untersuchung gemeinsam mit Russland beizutragen.“ Rückschlüsse über die angebliche Verantwortung Russlands seien im „Fall Skripal“ ohne Einsicht in die Ermittlungsakten gezogen worden, mit Hinweis ausschließlich auf fremde Stellungnahmen und Mutmaßungen, so Netschajew. Das sei ein „Novum im völkerrechtlichen und juristischen Sinne sowie in der Verhaltensweise unserer europäischen Partner“. Aus Sicht des Botschafters spielt der Skandal „Theresa May in die Hände, die bis vor kurzem schwerwiegende innerpolitische Schwierigkeiten erlebte, unter anderem im Kontext des Brexits“. „Im Fall Skripal bot sich den britischen Behörden die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit von den inneren Problemen abzulenken, sich die Solidarität internationaler Partner zu sichern, Rankings der regierenden Partei zu erhöhen und einen „Kreuzzug“ gegen unser Land kurz vor der Präsidentenwahl und der Fußball-WM anzuführen, die seinerzeit an Russland und nicht Großbritannien vergeben wurde“, so Netschajew.   .

Tote Im Gazastreifen
Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisiert Israel

Tel Aviv (nex) – Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die tödlichen Schüsse der israelischen Armee auf palästinensische Demonstranten scharf kritisiert und das Vorgehen Israels bei den Massenprotesten mit mindestens 18 Toten an der Gaza-Grenze verurteilt. Das Vorgehen sei kalkuliert und nicht rechtmäßig gewesen, sagte der stellvertretende Nahost-Direktor Goldstein in Tel Aviv. Für die Toten seien die leitenden israelischen Beamten verantwortlich. Sie hätten den Einsatz scharfer Munition gegen die Demonstranten angeordnet. Israelische Soldaten hätten zudem „exzessive Gewalt“ angewendet. Das Ergebnis seien „vorhersehbare Tode und Verletzungen der Demonstranten“, die dabei keine „unmittelbare Bedrohung für das Leben“ der Soldaten gewesen seien. Bei Protesten waren im Gazastreifen am Karfreitag mindestens 18 Palästinenser während einer Demonstration für das Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israel erschossen worden. Israel lehnt die Rückkehr ab.    

Berlin
Gute Nachrichten für Diesel-Fahrer

Berlin (nex) – Vorerst soll es in Deutschland keine Diesel-Fahrverbote geben. Darin scheint sich auch die Große Koalition aus Union und SPD einig zu sein. Das berichtet die „Bild“ „Höhere Dieselsteuern oder Fahrverbote würden jetzt die Falschen bestrafen. Auch die blaue Plakette ist keine Lösung. Nichts davon würde die alten Diesel sauberer machen“ zitiert die Zeitung Umweltministerin Svenja Schulze (SPD). Die Autofahrer treffe keine Schuld, so die Ministerin gegenüber der „Bild“ weiter. Sie hätten ihre Autos gekauft, weil sie dachten, dass sie umweltfreundlicher seien. Vielmehr hätten die Hersteller betrogen und müssten nun reagieren. Auch der niedersächsische Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) sprach sich gegen Fahrverbote aus. „Man darf nicht vergessen: Die meisten Menschen meinen, die Luft sei immer schlechter geworden, aber das Gegenteil ist richtig. Die Luftwerte sind über die Jahre stetig besser geworden“, zitiert „Bild“ Weil. Weil sitzt auch im Aufsichtsrat von Volkswagen.        

Irak
Bagdad: Sechs Türkinnen zum Tode verurteilt

Bagdad (nex) – Ein Gericht in Bagdad verurteilte am gestrigen Montag sechs türkische Staatsbürgerinnen zum Tode und eine weitere zu lebenslanger Haft wegen Mitgliedschaft in der Terrororganisation IS. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Quelle des Gerichts. Die Frauen hätten sich im vergangenen Jahr den Kämpfern der Peshmerga ergeben, nachdem sie aus Tal Afar geflohen waren, einem der letzten IS-Stützpunkte, die im vergangenen Jahr von den irakischen Sicherheitskräften zurückerobert wurden. Alle Frauen seien im Gericht mit kleinen Kindern erschienen, so die Quelle gegenüber der AFP. Die Frauen hätten ausgesagt, dass sie ins Land gekommen waren, um sich ihren Männern anzuschließen, die für den IS kämpften. Mit derselben Anklage verurteilte ein irakisches Gericht bereits im Februar 15 weitere Türkinnen zum Tode. Wie die AFP weiter berichtet, schätzten Experten, dass im Irak insgesamt etwa 20.000 Menschen wegen angeblicher Mitgliedschaft im IS inhaftiert sind. Es gebe keine offizielle Zahlen. Mindestens 560 Frauen sowie 600 Kinder seien wegen Verwandschaft zu mutmaßlichen IS-Kämpfern festgenommen worden.

Krise in Katalonien
Riexinger: Abschiebung von Puigdemont stoppen

Linken-Chef appelliert an Oberlandesgericht: Abschiebung von Puigdemont stoppen Osnabrück (ots) – Linken-Chef Bernd Riexinger hat das Oberlandesgericht in Schleswig aufgefordert, die Abschiebung des in Schleswig-Holstein festgenommenen katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont jetzt noch zu stoppen. Riexinger fordert Freilassung des katalanischen Separatistenführers: „Es liegt kein Straftatbestand vor“ „Ich fordere die Freilassung von Puigdemont, da kein Straftatbestand vorliegt“, sagte Riexinger der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Am Tag des von Puigdemont organisierten katalanischen Unabhängigkeitsreferendums habe es keinerlei gewalttätige Ausschreitungen gegeben. Eine Abschiebung des katalanischen Ex-Regionalchefs wäre daher „ein fatales, politisches Signal – europaweit“. Trotz des europäischen Haftbefehls dürften Menschen, die wegen ihrer politischen Überzeugung verfolgt würden, nicht ausgeliefert werden, sagte Riexinger. Er forderte die Bundesregierung auf, im Fall Puigdemont „klare Bekenntnisse und politische Haltung zu zeigen und nicht die Justiz vorzuschieben“. Die spanischen Behörden wollen die Auslieferung des Katalanen wegen der Straftatbestände der Rebellion sowie der Veruntreuung öffentlicher Gelder erreichen und erwirkten daher einen Europäischen Haftbefehl. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein nannte das spanische Auslieferungsersuchen gestern nach „intensiver Prüfung“ zulässig und hat beim Oberlandesgericht in Schleswig einen Auslieferungshaftbefehl für den Separatistenführer beantragt.

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– Interpol – Türkei: Gericht erlässt internationalen Haftbefehl gegen Can Dündar

Ein Istanbuler Gericht hat gegen den ehemaligen Chefredakteur der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet am heutigen Montag einen Haftbefehl erlassen.

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Medizin
Sodbrennen: Was bei Essen und Getränken beachtet werden soll

Refluxkrankheit: Was darf ich?
Sodbrennen kennen viele Menschen. Meist tritt saures Aufstoßen oder Brennen im Oberbauch, das hinter dem Brustbein nach oben zieht, nach dem Genuss bestimmter Speisen, im Liegen oder bei viel Stress auf. Nach einigen Minuten oder Stunden legt sich Sodbrennen in der Regel wieder. Daneben kann sich der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre auch als Verschleimung, Räuspern, Kratzen im Hals oder Schluckbeschwerden äußern. Neben diesen kurzzeitigen Beschwerden, kann es aber auch zu permanenten Problemen kommen. Hier spricht man von der Refluxkrankheit.
Was bei Essen und Getränken beachtet werden soll
Welche Nahrungsmittel für Schwierigkeiten sorgen, unterscheidet sich von Patient zu Patient. Einige allgemeine Leitlinien für die Ernährung gibt es allerdings. Als erste Regel gilt: Achten Sie individuell darauf, was Ihnen nicht gut tut und Refluxbeschwerden auslöst, aber auch auf das, was Ihnen gut tut und keine weiteren Beschwerden verursacht. Bereits durch eine sorgfältige Auswahl der Getränke, können Beschwerden gelindert werden. Durch kohlensäurehaltige Limonaden und Mineralwasser kommt es auch bei gesunden Menschen zum Luftaufstoßen, da der Körper das Gas ausleitet. Bei Betroffenen der Refluxkrankheit steigt hier in der Regel jedes Mal etwas Magensäure mit auf, daher sind stilles Wasser und verschiedene Tees besser geeignet, den Durst zu stillen. Saure Säfte, stark gesüßte Getränke, Alkohol und Kaffee können das Sodbrennen ebenfalls verstärken. Der Magen muss bei fettigen, kalorien- und kohlenhydratreichen sowie großen Mahlzeiten besonders viel Magensäure bilden. Die Verweildauer im Magen verlängert sich deutlich, der „Druck nach oben“ hält länger an. Dies gilt es jedoch zu vermeiden, um den Reflux nach dem Essen einzudämmen. Viele Patienten haben Beschwerden, wenn das Abendessen spät eingenommen wird und fett- und kohlenhydratreich ist, mittags sind diese Mahlzeiten hingegen problemlos zu verzehren. Scharfes Essen kann die Schleimhäute zusätzlich reizen, daher sollten Speisen moderat gewürzt und Extreme möglichst gemieden werden. Dies gilt vor allem für asiatische Gerichte.
Vorsicht auch bei Obst und Gemüse
Ohne Frage, Obst und Gemüse sind gesund und wichtig für den Körper, da sie Vitamine und Mineralstoffe liefern. Wer von der Refluxkrankheit betroffen ist, sollte aber Vorsicht walten lassen. Denn säurehaltiges Obst und Gemüse kann nicht nur den Darm plagen, sondern auch Sodbrennen verursachen. Hierzu zählen etwa Tomaten, Zwiebeln und Sauerkraut. Auch Obst wie Orangen, Mandarinen, Grapefruits, Äpfel, Trauben und Himbeeren können Beschwerden bereiten. Problemlos genießbar sind meist Kartoffeln, Karotten, Kürbis, Blumenkohl, Bananen und Mango. Auch hier gilt: Achten Sie auf Ihre individuellen Verträglichkeiten
Hilfe aus dem Kräutergarten und andere Tipps bei Sodbrennen
Verschiedene Tees wirken beruhigend auf den Magen, zudem hilft viel trinken generell, um die Magensäure zu verdünnen und vom Mageneingang wegzuspülen. Zu den wirksamen Kräutertees zählen Kamille, Fenchel, Anis, Schafgarbe und Kümmel. Auch Ingwer kann helfen (aber in Maßen, damit die Schärfe nicht zu Beschwerden führt). Bei einem akuten Fall von Sodbrennen hilft oft auch ein großes Glas Wasser. Des Weiteren ist es ratsam, drei Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr zu essen, damit der Magen und in der Folge auch Sie zur Ruhe kommen. Eine leichte Hochlagerung des Oberkörpers in der Nacht sorgt zudem dafür, dass Magensäure nicht in die Speiseröhre übertreten kann. Ein paar Minuten Bewegung nach dem Essen beschleunigt die Magenentleerung und kann sehr hilfreich sein.
Tritt keine Linderung ein: Ab zum Arzt!
Wer über 4 Wochen mit Refluxbeschwerden zu kämpfen hat und allein durch eine Ernährungs- und Verhaltensumstellung keine zufriedenstellende Besserung erreicht, sollte sich in ärztliche Behandlung begeben. Denn auf Dauer kann die Magensäure die Speiseröhre nicht nur akut entzünden, sondern auch zu chronischen Veränderungen führen, die ein erhöhtes Risiko für Speiseröhrenkrebs darstellen können. Dies sollte unbedingt zumindest einmal untersucht werden. Manchmal liegt auch gar keine Refluxkrankheit vor und andere Therapieansätze können für eine Besserung sorgen. Manche Veränderungen muss man regelmäßig kontrollieren, um schwerwiegende Veränderungen frühzeitig entdecken zu können. All dies kann Ihnen Ihr Gastroenterologe nach sorgfältiger Abklärung beantworten. Insbesondere kann er für Sie geeignete Therapieformen (Medikamente, Operationen, Coaching, Entspannungstraining) empfehlen, wenn sie sinnvoll und erfolgsversprechend sind.  
Dr. med. Christof Pfundstein
  • Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfall- und Ernährungsmedizin
  • eigene Praxis in München
Dr. Pfundstein war in verschiedenen Kliniken und Praxen tätig, bevor er sich 2013 in seiner eigenen Privatpraxis in München Bogenhausen niederließ. Mit hohen Ansprüchen widmet er sich allen gastroenterologischen Erkrankungen und Untersuchungen – von Darmspiegelungen über Hämorrhoiden bis zu Sodbrennen.