Fußballnews
Fußball-Legende Rudi Assauer tot

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Gelsenkirchen (nex) – Medienberichten zufolge ist der ehemalige Fußballstar Rudi Assauer verstorben. Wie die „Bunte“ berichtet, soll Assauer am Mittwochnachmittag gestorben sein. „Rudi ist heute Nachmittag gestorben. Es ist traurig, aber auch eine Erlösung für ihn. Wir sind alle wahnsinnig traurig“, zitiert das Blatt die ehemalige Lebensgefährtin Assauers, Beate Schneider. Im Jahr 2012 wurde bekannt, dass Assauer an Alzheimer erkrankt ist.  

Armenischer Gedenktag
Türkischer Oppositionspolitiker Kemal Kilicdaroglu verurteilt Frankreich

Ankara (nex) – Der Vorsitzende der größten Oppositionspartei der Türkei hat am Mittwoch die Entscheidung Frankreichs, den 24. April zum Nationalfeiertag des so genannten armenischen Völkermords zu erklären, scharf verurteilt. „Drittländer können die Spuren dieser Tragödie nicht auslöschen und die Wunden mit unbegründeten und unnötigen Entscheidungen heilen“, sagte Kemal Kilicdaroglu, Vorsitzender der Republikanischen Volkspartei (CHP), in einer schriftlichen Erklärung. Der Oppositionsführer sagte, dass die Ereignisse von 1915 für das türkische und armenische Volk „traumatisch“ seien und „tiefe Wunden“ in den kollektiven Erinnerungen der beiden Gemeinschaften hinterlassen hätten. „Die Erwähnung schmerzhafter Ereignisse der Vergangenheit helfen nicht, eine Brücke zwischen der Türkei und Armenien zu bauen“, sagte Kilicdaroglu. Neue Generationen sollten die Zukunft auf friedliche Weise und nicht in Konflikten sehen, so Kilicdaroglu. Die Türkei erkennt die Tragödie hinter den Todesfällen hunderttausender Menschen an, die von 1915 an im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ostanatolien während des Ersten Weltkrieges ihr Leben verloren hatten. Allerdings verwahrt sich die Türkei gegen die Beurteilung der Ereignisse als „Völkermord“ und spricht von einer beiderseitigen Tragödie.

Ankara hat wiederholt die Bildung einer gemeinsamen internationalen Historikerkommission angeregt, um die Ereignisse vom Grunde her aufzuarbeiten und historisch zu bewerten. Die Regierung des Osmanischen Reiches hatte 1915 die Deportation armenischer Bevölkerungsteile aus der Region beschlossen, nachdem sich armenische Terrormilizen und Teile der Bevölkerung mit der russischen Armee verbündet hatten, die im Osten an der Kaukasusfront in osmanische Gebiete vorrückte.

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– NEX24-Interview – Protest gegen Armenien-Resolution: Nach 21 Jahren aus CDU ausgetreten

Der Siegener Politikwissenschaftler und Leiter des Forschungszentrums Südosteuropa und Kaukasus, Dr. Christian Johannes Henrich, hat bereits in seiner Doktorarbeit die westliche Einseitigkeit in der Bewertung der Ereignisse von 1915 in Ostanatolien kritisiert. Er ist 2015 aus Protest gegen die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestages nach 21 Jahren aus der CDU ausgetreten.

Protest gegen Armenien-Resolution: Nach 21 Jahren aus CDU ausgetreten
 

Türkei
Istanbul: Mehrstöckiges Gebäude eingestürzt – ein Toter geborgen

Istanbul (nex) –  Im Istanbuler Stadtteil Kartal ist am heutigen Mittwoch ein mehrstöckiges Gebäude eingestürzt. Wie türkische Medien berichten, handele es sich um ein sechs- oder achtstöckiges Wohnhaus in dem zwölf oder 14 Familien leben. Die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet von 43 Bewohnern. Wie viele zum Zeitpunkt des Einsturzes zu Hause waren, ist noch unklar. Zahlreiche Feuerwehrleute, Polizeibeamte, Rettungskräfte, sowie der nationale Katastrophenschutz (AFAD) seien bereits vor Ort. Berichten zufolge sei bislang ein Toter geborgen worden. Es gebe viele Verletzte. Laut Meldungen in den sozialen Netzwerken, seien drei Etagen illegal errichtet worden. Was den Einsturz auslöste, sei noch unklar. Es habe keine Explosionen gegeben.    

Tsipras in Ankara
Türkei und Griechenland wollen Zusammenarbeit stärken

Ankara (nex) – Alle Fragen mit Griechenland können „auf einer gleichberechtigten Basis und auf friedliche Weise gelöst werden“, sagte der türkische Staatspräsident am Dienstag. „Unsere Erwartung an Griechenland ist, dass es kein sicherer Hafen wird, in dem FETO, PKK oder DHKP-C Terroristen Zuflucht suchen“, sagte Recep Tayyip Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras in Ankara. Die türkische Regierung macht den in der USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch im Jahre 2016 verantwortlich. Erdogan erwähnte zudem das im März 2016 zwischen der Türkei und der EU unterzeichnetes Flüchtlingsabkommen und sagte, dass die EU die Visaliberalisierung und das Einwanderungsabkommen nicht umsetze, und forderte die Union auf, ihre Versprechungen einzuhalten. Das Abkommen von 2016 zielte darauf ab, die irreguläre Migration durch das Ägäische Meer zu verhindern, indem strengere Maßnahmen gegen Menschenhändler ergriffen und die Bedingungen für mehr als drei Millionen syrische Flüchtlinge in der Türkei verbessert wurden. Es ermöglichte auch die Beschleunigung des EU-Beitritts der Türkei und die Visumfreiheit für türkische Staatsangehörige im Schengen-Raum. Tsipras sagte, dass sein Land „nicht zu regionalen Problemen verdammt“ sein werde und versuche, Lösungen im Dialog mit der Türkei zu finden. „Wir haben mit der Türkei vereinbart, die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen zu verstärken“, fügte er hinzu. Tsipras sagte, die Türkei und Griechenland hätten sich darauf geeinigt, die Spannungen in der Ägäis abzubauen und vertrauensbildende Maßnahmen zu ergreifen. (aa)

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Serbiens Präsident Vucic stolz auf „gute Beziehungen mit Türkei“

Der serbische Staatspräsident Aleksandar Vucic sagte am Freitag, er sei „sehr stolz auf die sehr guten Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien“.

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800.000 serbische Opfer
Holocaust-Experte Dr. Gideon Greif: Jasenovac war schrecklicher als Auschwitz

Der renommierte Holocaust-Experte und leitende Forscher am Holocaust-Institut Shem Olam in Israel, hat in einem Interview mit dem serbischen TV-Sender Pink-TV die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über die Opfer von Folterungen im Todeslager Jasenovac vorgestellt. Jasenovac war ein Todeslager für Serben, Juden und Roma in Kroatien, das vom Ustascha-Regime des nationalsozialistischen Unabhängigen Staates Kroatien (NDH) während des Zweiten Weltkriegs eingerichtet und betrieben wurde. Auf der Grundlage von Daten, die er während seiner vierjährigen Arbeit an einer Studie mit dem Titel „Jasenovac, das Auschwitz des Balkans“ zusammenstellte, sagte Greif, dass mindestens 800.000 Serben und etwa 40.000 Juden in Jasenovac auf brutalste Weise getötet worden seien. „Jasenovac war das Reich des Todes“, betont Greif und fügt hinzu, dass der Revisionismus einen zweiten Mord an den Opfern darstellt. „Wir müssen alle unsere Kräfte gegen den Revisionismus einsetzen, damit die Opfer nicht wieder zu Opfern werden. Fakten sind Fakten, und wir können sie nicht unter den Teppich kehren, die Wahrheit kommt immer zum Vorschein. Ich halte all diese Versuche, die Geschichte zu revidieren, für kindisch, sie sind alle zum Scheitern verurteilt“, zitiert der Nachrichtensender B92 den Forscher. In Jasenovac habe es 57 unterschiedliche Tötungsmethoden gegeben. „Ich bin sicher, dass es nicht einmal in Auschwitz so viele gab. Es ist ein Weltrekord. Es hat in der Geschichte der Menschheit nichts dergleichen gegeben“, sagte er und fügte hinzu, dass es keinen Zweifel an der Zahl der (Gesamt-) Opfer geben sollte. Er erinnerte daran, dass die Untersuchung einer gemeinsamen kroatisch-serbischen Kommission ergab, dass diese Zahl 1,4 Millionen betrug. Greif habe seiner Forschungsarbeit vier Jahre gewidmet und betont, dass es kein einziges Archiv gebe, das er nicht studiert habe. Die Ergebnisse seien schockierend für ihre Grausamkeit und ihren Sadismus. Das 46 Quadratkilometer große Jasenovac-Lager – sechsmal größer als Auschwitz – sei ein Spiegelbild der reinen Grausamkeit gewesen, so Greif.  Die Ustaschas hätten ihre Grausamkeit, Menschen zu foltern und zu töten, genossen. „Ich würde sagen, dass sie den Tod perfektioniert hatten“, sagte Greif. „Die kroatischen Hände sind vollständig mit dem Blut unschuldiger Serben, Roma und Juden befleckt“ Es sei kaum zu glauben, dass Jasenovac auch heute weltweit noch ziemlich unbekannt ist, ungeachtet der enormen Bedeutung, die es nicht nur für die regionale, sondern auch für die europäische und die Holocaust-Geschichte habe, sagte der Forscher in einem Interview mit der in Belgrad ansässigen Zeitung Večernje Novosti. Nach den Aussagen der Überlebenden sei die Folter in Jasenovac viel monströser und dämonischer gewesen. Außerdem sei das Todeslager ohne die geringste Beteiligung deutscher Soldaten gegründet und betrieben worden. „Es war die Hölle auf Erden. Deshalb sind die kroatischen Hände vollständig mit Blut befleckt“, so der Forscher. Zu den Unterschieden zwischen Jasenovac und Auschwitz sagte er, dass die (deutschen) Nationalsozialisten bei den Tötungen ungern zusahen, sie mochten „saubere Todesfälle“ – während die Ustaschas das Leid ihrer Opfer spüren wollten. „Es gibt einen Unterschied, das sehen wir auf den Fotos von Jasenovac. Die Deutschen bevorzugten Gaskammern bei denen sie den Tod nicht mitansehen mussten, es war sozusagen ein ’steriler‘ Tod“, so der Forscher.  Greif zufolge sei ein weiterer Unterschied, dass die Deutschen neben der Demütigung und der Folter für ihre Opfer auch ihre körperliche Arbeit nutzten, während in Jasenovac das Leiden der einzige Zweck war – das Leiden der Opfer, bis zu ihrem Tod.

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– Holocaust-Gedenktag – Professor Günther fordert Gedenktag für alle Opfer von Völkermorden

„Der Angelpunkt für diese Entwicklung ist die bewusst fehlgeleitete Erinnerungskultur nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Einzigartige des Holocaust war, dass jetzt mitten in Europa geschah, was früher von Europa außerhalb Europas praktiziert wurde.“ Ein Kommentar.

Professor Günther fordert Gedenktag für alle Opfer von Völkermorden
 

Türkei: Erdogan verspricht niedrigere Lebensmittelpreise

Ankara (nex) – Während seiner Rede äußerte sich der türkische Staatschef zu den gestiegenen Lebensmittelpreisen in der Türkei: „Wir sind uns der Probleme bewusst. Die Volatilität der Wechselkurse und Zinssätze sowie die Inflation in den letzten Monaten, haben den Alltag der Menschen erschwert“, so Recep Tayyip Erdogan bei einer Fraktionssitzung der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) am Dienstag. Es würden notwendige Maßnahmen ergriffen, um den Anstieg der Preise für Gemüse und Obst einzudämmen. „Wir haben beschlossen, bei Bedarf in die Preise einzugreifen, und wir werden diese Maßnahmen gemeinsam mit den Kommunen durchführen. Wir müssen unseren Bürgern günstigere Produkte anbieten“, sagte er und fügte hinzu, dass die Türkei eine solche Krise mit eigenen Mitteln bewältigen könne und dafür nicht auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen sei. Die IWF-Ära der Türkei  In seiner Rede äußerte sich Erdogan auch zu den Vorwürfen der Oppositionspartei, der Republikanischen Volkspartei (CHP), dass die türkische Regierung plane, nach den für den 31. März angesetzten Kommunalwahlen mit dem IWF zu verhandeln. Die Zeiten, in denen die Türkei beim Internationalen Währungsfond (IWF) Kredite beantragen musste, seien längst vorbei, sagte Erdogan am Dienstag. „Die Türkei hat ihr IWF-Kapitel im Mai 2013 abgeschlossen und wird, so Gott will, nicht wieder eröffnen“, sagte Erdogan bei einer Fraktionssitzung der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP). „Es ist klar, wer damals zum IWF gegangen ist. Diejenigen, die die CHP-Mentalität haben, sind zum IWF gegangen“, sagte Erdogan. Vor etwa sechs Jahren hat die Türkei ihre Schulden gegenüber dem IWF vollständig beglichen. Erdogan teilte zudem mit, dass die Anteile der CHP an der türkischen Bank Isbank an das Finanzministerium übertragen würden. „Das Parlament wird diese Entscheidung bald treffen“, fügte er hinzu. Nach dem Tod von Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der Türkischen Republik, im Jahr 1938, wurde seine 28,1-prozentige Beteiligung an der Isbank an die CHP übertragen. Die CHP hält gegenwärtig jedoch lediglich einige Sitze im Verwaltungsrat der Bank und beteiligt sich nicht an den Gewinnen.

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– NEX24-Interview – Anastasia Cetinkaya: „Die Türkei hat mir so viel gegeben“

Für die bevorstehenden türkischen Kommunalwahlen im März, wurde in der Urlaubsmetropole Alanya erstmals eine in Russland geborene türkische Staatsangehörige als Bürgermeisterkandidatin nominiert. In ihrem ersten Interview mit einem ausländischen Medium sprach Cetinkaya in ihrem Büro in Alanya mit NEX24.

Anastasia Cetinkaya: „Die Türkei hat mir so viel gegeben“

Türkei
Istanbul: Fast 25.000 Ecstasy-Pillen für Afghanistan beschlagnahmt

Istanbul (nex) – Die türkische Zollbehörde beschlagnahmte heute am Atatürk-Flughafen in Istanbul 24.800 Ecstasy-Pillen. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf eine Mitteilung des türkischen Handelsministerium berichtet, wurden die Pillen mit einem Nettogewicht von 6,2 Kilogramm in zwei Koffern eines Passagiers gefunden. Der afghanischstämmige Mann kam aus den Niederlanden angereist und wollte über einen Zwischenstopp in Istanbul nach Kabul, Afghanistan, weiterreisen. Der Passagier wurde verhaftet.

500.000 Ecstasy-Pillen für Türkei an serbisch-bulgarischer Grenze 

In einer gemeinsamen Operation mit der serbischen und bulgarischen Polizei, beschlagnahmten Sicherheitskräfte der türkischen Drogenpolizei zudem an der serbisch-bulgarischen Grenze im vergangenen Dezember 500.000 Ecstasy-Pillen. Wie türkische Medien berichten, erhielt die Istanbuler Anti-Drogen-Behörde einen anonymen Hinweis, woraufhin die Kollegen in Serbien und Bulgarien kontaktiert wurden. Der aus den Niederlanden kommende LKW wurde daraufhin an der serbisch-bulgarischen Grenze gestoppt und der Fahrer verhaftet. Dies sei der erste Einsatz der türkischen Drogenpolizei im Ausland gewesen. Im Januar vergangenen Jahres forderte der damalige stellvertretende Ministerpräsident der Türkei, Recep Akdag, in einem Gespräch mit dem Nachrichtensender NTV die Regierungen der Niederlande, Belgien, Österreich und Polen auf, entschiedener gegen Drogenproduktion und -handel in ihren Ländern vorzugehen. „Die Substanz, die unsere Jugendlichen, die auf der Straße landen, verwenden, wird in den Niederlanden, Belgien oder Österreich und teilweise in Polen hergestellt. Ihre Notlage ist regelmäßig in den Medien zu sehen“, so der türkische Politiker. „Bitte verhindern Sie, dass dieses Gift in Ihren Ländern hergestellt wird“, sagte Akdag.

Die in der Türkei beschlagnahmten Ecstasy-Tabletten machten etwa 60 Prozent der Gesamtmenge der in Europa konfiszierten Pillen aus. “Das heißt, dass unser Land sowohl ein Ziel- als auch ein Transitland darstellt”, so Cetin Oktay Kaldirim im Namen des Innenministeriums. Kaldirim betonte, wie wichtig eine Zusammenarbeit mit anderen internationalen Sicherheitsbehörden, die ebenfalls die Drogenkriminalität bekämpfen, sei. Auch Nichtregierungsorganisationen mahnte er zur Kooperation mit offiziellen Stellen an.

Illegale Drogen seien eines der größten Probleme des Jahrhunderts, betonte Kaldirim. Auch beim Antiterror-Kampf sei das Vorgehen gegen internationale Drogenbanden von äußerster Wichtigkeit. Die international als Terrororganisation eingestufte PKK etwa verdiene seit 1980 mit dem Drogenhandel jährlich über 500 Millionen US-Dollar. Drogenschmuggel sei die Hauptquelle der PKK für ihre Terrorfinanzierung, so in einem vom Ministerium veröffentlichten Bericht.

Zum Thema

– Organisierte Kriminalität – Belgien: Polizei gelingt großer Schlag gegen Drogennetzwerk der PKK

Im belgischen Hasselt in der Provinz Limburg hat die Polizei ein seit mehr als 10 Jahren aktives Drogennetzwerk der Terrororganisation PKK zerschlagen, die mit Drogen den Markt in halb Europa beherrschte, berichtet das in Limburg ansässige Online-Nachrichtenportal „Het Belang van Limburg“.

Belgien: Polizei gelingt großer Schlag gegen Drogennetzwerk der PKK
 

Istanbul
Französischer Pianist Stéphane Blet erhält Morddrohungen von PKK-Sympathisanten

Istanbul (nex) – Der weltbekannte französische Pianist Stéphane Blet hat am heutigen Freitag gegen Sympathisanten der Terrororganisation PKK und Gruppen, die er als „ultra-zionistisch“ bezeichnet, bei der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Strafanzeige eingereicht. Die täglichen Morddrohungen hätten sein „Leben in eine Hölle verwandelt“, so der Pianist gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. In sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook und Twitter habe er von PKK-Sympathisanten und ultra-zionistischen Gruppen in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Israel und der Türkei zahlreiche Morddrohungen erhalten. Insbesondere, nachdem er im vergangenen Jahr ein Unterstützungskonzert für die türkische Antiterroroffensive „Olivenzweig“ gegeben hat, sei es schlimmer geworden. „Es gab viele Beiträge, auch Videomaterial, die gemacht wurden, um mich und meine Familie mit dem Tod zu bedrohen, zu beleidigen und auf mich loszugehen“, zitiert Anadolu den Pianisten. Die Generalstaatsanwaltschaft habe eine Untersuchung wegen „Bedrohung durch die Verwendung der Namen einer kriminellen Organisation“ eingeleitet. „Sie tun in Frankreich nichts, denn leider unterstützt unser Staat die PKK“, fügte er hinzu. Blet sei auch von „ultra-zionistischen Gruppen“ bedroht worden. „Es gibt ultra-zionistische“ Gruppen in Frankreich und Israel, und sie wollen mich töten, weil ich ein Antizionist bin und sehr viele Konzerte im Namen der Palästinenser gegeben habe“, sagte Blet. „Ich habe eine 86-jährige Mutter. Sie rufen sie jeden Tag an, sie wollen sie töten. Sie änderte ihre Nummer dreimal, aber sie riefen immer wieder an. Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Ich musste etwas dagegen tun“, sagte er. Die Absender der Morddrohungen behaupteten, seinen Wohnort in Istanbul zu kennen, ihn dort aufzusuchen und töten zu wollen.

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– Terrordrohung – Türkei: Podolski salutiert vor türkischer Flagge und wird von PKK bedroht

Für den Beitrag erntete der Profifußballer viel Beifall in der türkischen Community, allerdings nahmen vor allem links- und rechtsradikale Deutsche sowie Anhänger der terroristischen PKK den Tweet zum Anlass, um Pöbeleien auf seinen Social-Media-Accounts zu hinterlassen.

Türkei: Podolski salutiert vor türkischer Flagge und wird von PKK bedroht
   

Syrien
Berichte: YPG blockiert UN-Hilfskonvoi

Deir ez-Zor (tp) – Die von der Terrormiliz YPG angeführten und dominierten sogenannten „Syrisch Demokratischen Kräfte“ (Syrian Democratic Forces, SDF) blockieren einen von der UN und dem „Internationalen Komitee des Roten Kreuz“ unterstützten Konvoi mit humanitären Hilfsgütern für die syrische Zivilbevölkerung. Der Hilfskonvoi mit humanitären Hilfsgütern ausgestattet, wie Wasserflaschen, Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln sowie Hygieneartikeln für die Zivilbevölkerung in der syrischen Stadt Hajin – eine Stadt im Osten Syriens im Distrikt al-Bukamal im Gouvernement Deir ez-Zor – wurde am vergangenen Mittwoch nach Berichten internationaler Beobachter von SDF-Kämpfern unter Führung der YPG, dem syrischen Ableger der Terrororgarnisation PKK, blockiert und an der Weiterfahrt gehindert.
Auch das russische Verteidigungsministerium berichtete am Mittwoch über die Verhinderung der Auslieferung und Verteilung der Hilfsgüter. Die Organisation des „Syrisch Arabischen Roten Halbmonds“, die den Konvoi organisierte und durchführte, besitzt ein ständiges Mandat zur Durchführung von derartigen Hilfsmaßnahmen in allen syrischen Bürgerkriegsregionen, das auch seitens der USA und Russlands unterstützt wird.

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– Irak – Premierminister Nechirvan Barzani: PKK soll kurdische Autonomieregion verlassen

Premierminister Nechirvan Barzani forderte am Sonntag die Terrororganisation PKK auf, die kurdische Autonomieregion Irak zu verlassen.

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Hamburg
„Alter Schwede“ mit PKK-Symbolen beschmiert

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Hamburg (nex) – Der „Alte Schwede“ am Elbufer ist erneut mit Farbe besprüht worden. Doch statt das abblätternde Gold des Findlings aufzufrischen, wurde der riesige Stein nun mit dem Symbol der Terrororganisation „Volksverteidigungseinheiten“ YPG beschmiert. Das berichtet die “Hamburger Morgenpost“.(Mopo) Der rote Stern mit den Initialen der YPG seien allerdings mit grauem Gekritzel übermalt worden, berichtet Mopo weiter. Bei der YPG handelt es sich um den syrischen Ableger der international als Terrororganisation eingestuften PKK. YPG-Milizen werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter die Beschlagnahme von Eigentum, die Tötung von Zivilisten sowie Folter und Mord von Oppositionellen. In einem im November 2017 veröffentlichten Bericht des syrischen Menschenrechtsnetzwerkes heißt es unter anderem, dass die YPG allein im Oktober 15 Zivilisten darunter sieben Frauen, getötet haben. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kündigte im vergangenen Jahr an, mit einer Militäroffensive den Norden Syriens und Gebiete im Irak von den Terrororganisationen IS und auch der YPG befreien zu wollen. Mit der Bewaffnung der YPG-Gruppe in Syrien hat Washington „einen Alptraum für die Türkei geschaffen“, sagte ein hochrangiger US-Senator bei einem Besuch in der türkischen Hauptstadt. Unter Betonung der Tatsache, dass das YPG/PYD „eindeutig“ mit der PKK verbunden ist – die von der Türkei, den USA und der Europäischen Union als terroristische Gruppe geführt wird – sagte Senator Lindsey Graham Reportern, dass die US-Strategie in Syrien das Potenzial hat, der Türkei Schaden zuzufügen.

Wie die Nachrichtenagentur Anadolu weiter berichtet, betonte der Senator, dass der geplante US-Auszug aus Syrien dazu dienen muss, frühere Fehler zu korrigieren, und dass ein Rückzug, der es versäumt, die Terrorgruppe IS (Daesh) –  zu zerstören, den Iran einzudämmen und die Türkei zu schützen, nur zu einem breiteren Konflikt und „Chaos“ führen würde.

Die Ankündigung des überraschenden Truppenabzugs von US-Präsident Donald Trump im vergangenen Monat, folgte auf einen Telefonanruf mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, in dem sich die beiden auf die Notwendigkeit einer effektiveren Koordinierung des vom Bürgerkrieg verwüsteten Landes einigten. „Präsident Trump sollte sehr vorsichtig sein, wie er sich zurückzieht und dieses Problem nicht auf den Schoß der Türkei werfen“, sagte Graham und fügte hinzu, dass es „verrückt“ wäre, wenn die Türkei gegen von den USA bewaffnete Elemente in Syrien kämpfen müsste. Der türkische Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan nannte die Äußerungen Washingtons, dass die Türkei „Kurden angreife“, irrational. Das Land bekämpfe Terrororganisationen wie die PKK oder dessen verlängerten Arm in Syrien, die YPG und den IS. In einer Erklärung sagte Ibrahim Kalin, Sprecher Erdogans: „Das Problem ist, dass PKK/PYD/YPG versuchen, eine Ordnung zu schaffen, indem sie Kurden, die ihnen nicht gehorchen, und ihre terroristischen Aktivitäten gegen unser Land unterstützen, unterdrücken.“ „Es besteht kein Zweifel, dass eine Terrorgruppe kein Verbündeter der USA sein kann“, sagte Kalin.

„Trump steckt fest zwischen der öffentlichen Meinung der USA, die die Präsenz der USA in Syrien und im gesamten Nahen Osten in Frage stellt sowie Politikern seiner Partei und Verbündeten, wie Israel und Saudi-Arabien, die gegen den Rückzug sind“, sagte Erdogans Berater Yasin Aktay in einem Interview mit Al Jazeera.

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– Syrienkrieg – Syrische Kurden: YPG nicht unser Vertreter

Nuri Brimo, Vertreter des „Kurdischen Nationalrates“ (KNC) in Syrien, hat erneut verdeutlicht, dass die Terrororganisation PKK und ihr syrischer Ableger PYD nicht die Vertreter und auch kein Sprachrohr der Kurden sind. Auch seien diese keine militärisch-kurdische Armee. Darüber hinaus habe die terroristische Organisation stets Feindseligkeit zwischen Kurden und Arabern geschaffen.

Syrische Kurden: YPG nicht unser Vertreter