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Französischer Pianist Stéphane Blet erhält Morddrohungen von PKK-Sympathisanten

Der weltbekannte französische Pianist Stéphane Blet hat am heutigen Freitag gegen Sympathisanten der Terrororganisation PKK und Gruppen, die er als "ultra-zionistisch" bezeichnet, bei der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Strafanzeige eingereicht.

(Foto: Screenshot)
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Istanbul (nex) – Der weltbekannte französische Pianist Stéphane Blet hat am heutigen Freitag gegen Sympathisanten der Terrororganisation PKK und Gruppen, die er als „ultra-zionistisch“ bezeichnet, bei der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Strafanzeige eingereicht. Die täglichen Morddrohungen hätten sein „Leben in eine Hölle verwandelt“, so der Pianist gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.

In sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook und Twitter habe er von PKK-Sympathisanten und ultra-zionistischen Gruppen in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Israel und der Türkei zahlreiche Morddrohungen erhalten. Insbesondere, nachdem er im vergangenen Jahr ein Unterstützungskonzert für die türkische Antiterroroffensive „Olivenzweig“ gegeben hat, sei es schlimmer geworden.

„Es gab viele Beiträge, auch Videomaterial, die gemacht wurden, um mich und meine Familie mit dem Tod zu bedrohen, zu beleidigen und auf mich loszugehen“, zitiert Anadolu den Pianisten. Die Generalstaatsanwaltschaft habe eine Untersuchung wegen „Bedrohung durch die Verwendung der Namen einer kriminellen Organisation“ eingeleitet. „Sie tun in Frankreich nichts, denn leider unterstützt unser Staat die PKK“, fügte er hinzu.

Blet sei auch von „ultra-zionistischen Gruppen“ bedroht worden. „Es gibt ultra-zionistische“ Gruppen in Frankreich und Israel, und sie wollen mich töten, weil ich ein Antizionist bin und sehr viele Konzerte im Namen der Palästinenser gegeben habe“, sagte Blet.

„Ich habe eine 86-jährige Mutter. Sie rufen sie jeden Tag an, sie wollen sie töten. Sie änderte ihre Nummer dreimal, aber sie riefen immer wieder an. Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Ich musste etwas dagegen tun“, sagte er. Die Absender der Morddrohungen behaupteten, seinen Wohnort in Istanbul zu kennen, ihn dort aufzusuchen und töten zu wollen.

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