Deutsche Sporthilfe
Skiflugweltmeister Karl Geiger ist „Sportler des Monats“ Dezember

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Der aktuell Viertplatzierte der Vierschanzentournee landet vor Handball-Champions-League-Sieger THW Kiel und Marathonläufer Amanal Petros Vor dem vierten und entscheidenden Springen bei der Vierschanzentournee gibt es für Karl Geiger, der nach seinem 16. Platz beim gestrigen Springen in Innsbruck-Iglis „ziemlich gefrustet“ ist, eine Aufmunterung: Die rund 4.000 geförderten Athlet:innen der Deutschen Sporthilfe wählten den Oberstdorfer für sein WM-Gold im Einzel und Team-Silber bei der Skiflug-WM in Planica/Slowenien zum „Sportler des Monats“ Dezember. Der 27-Jährige, der das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf gewonnen und nach den ersten beiden Tour-Stationen aussichtsreich auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung gelegen hatte, rutschte durch das Ergebnis am Bergisel auf den vierten Platz zurück und geht am Mittwoch mit umgerechnet 14 Metern Rückstand auf den Gesamtführenden Kamil Storch in das finale Springen der Vierschanzentournee. Den zweiten Platz bei der Wahl zum:zur „Sportler:in des Monats“ Dezember belegt der THW Kiel, der am 29. Dezember überraschend die Handball-Champions-League gewonnen hatte. Der deutsche Rekordmeister triumphierte beim Final-Four-Turnier in Köln im Endspiel gegen den FC Barcelona und damit nach acht Jahren erstmals wieder in der Königsklasse. Dritter der Wahl ist Marathon-Läufer Amanal Petros. Der 25-Jährige hatte beim Marathon in Valencia mit 2:07:18 Stunden den fünf Jahre alten Deutschen Rekord von Arne Gabius um 1:15 Minuten verbessert. Ergebnis: 1. Karl Geiger/Skispringen: 50,6% 2. THW Kiel/Handball: 24,8% 3. Amanal Petros/Leichtathletik: 24,6% Karl Geiger gewinnt damit zum zweiten Mal in 2020 die Wahl zum:zur „Sportler:in des Monats“, die in diesem Jahr aufgrund ausgefallener Wettkämpfe sechsmal aussetzen musste. Im März hatten die von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athlet:innen zudem den zahlreichen Ärztinnen und Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern, Kassierer:innen und allen anderen Menschen, die in Zeiten der Corona-Krise das alltägliche Leben am Laufen halten, als „Held:innen des Monats“ gedankt. Die Preisträger des Jahres 2020: Januar: Karl Geiger/Skispringen – Dritter der Vierschanzentournee Februar: Emma Hinze/Bahnrad – Dreifache Weltmeisterin September: Johannes Vetter/Leichtathletik – Deutscher Rekord/ISTAF-Sieger Oktober: Melat Kejeta/Leichtathletik – Silber bei der Halb-Marathon-WM/Deutscher Rekord November: Markus Eisenbichler/Skispringen – zwei Weltcup-Siege/Führender der Gesamtwertung Dezember: Karl Geiger/Skispringen – Gold im Einzel und Team-Silber bei der Skiflug-WM Gewählt wird der „Sportler des Monats“ von den rund 4.000 geförderten Athlet:innen der Deutschen Sporthilfe – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1. Präsentiert wird die Wahl zum „Sportler des Monats“ vom Nationalen Förderer Allianz.

Lockdown
SPD-Fraktionsvize Wiese rechnet mit weiteren Sperrungen im Sauerland

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Dirk Wiese, rechnet am kommenden Wochenende erneut mit einem Ansturm auf die Skigebiete in seinem sauerländischen Wahlkreis. Wiese sagte der „Saarbrücker Zeitung“: „Es wird ein Kraftakt, dass man dies gemeinsam in den Griff bekommt. Wenn Appelle nicht reichen, dann wird es ohne weitere Sperrungen nicht gehen.“ Scharf ging Wiese mit einigen Ausflüglern ins Gericht: „Manche haben scheinbar für ein Foto mit dem Hashtag Winterberg auf Instagram jedweden Anstand verloren.“ Zwar freue man sich grundsätzlich über jeden Besuch im Sauerland. „Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wären aber gerade viele Einheimische froh, wenn das im Moment nicht passiert.“ Zugleich betonte der Briloner, Polizei und Ordnungskräfte leisteten Schwerstarbeit, um das tägliche Chaos in den Griff zu bekommen. „Dennoch brauchen wir vor Ort aber auch weiterhin tatkräftige Unterstützung aus ganz Nordrhein-Westfalen. Alleine ist dies nicht zu schaffen“, so Wiese.

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– Corona-Pandemie – Türkei: Forscher entwickeln Corona-Test ohne Nasenabstrich

Wissenschaftler an der Bilkent-Universität in Ankara haben ein neues Diagnosesystem entwickelt, das das Coronavirus innerhalb kürzester Zeit nachweisen kann. Der unangenehme Nasenabstrich werde dafür nicht mehr benötigt.

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VW-Werk Türkei
Türkischer Industrieminister Varank: VW wird verlieren, nicht die Türkei

Ankara – Die Entscheidung des deutschen Auto-Riesen gegen das geplante Werk in der Türkei, hatte politische Gründe, so der türkische Industrieminister Varank am Sonntag. „Wir wussten, dass es einige Leute gibt, die dies [Investitionen in der Türkei] politisch nicht wollen“, sagte Varan in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Anadolu. Der türkische Minister betonte, dass globale Marken keine politischen Entscheidungen treffen sollten: „Wenn dieses Unternehmen der Öffentlichkeit zugänglich ist, betrügt man eigentlich seinen Investor, indem man Entscheidungen trifft, die auf politischem Druck statt auf Profitabilität basieren.“ „In diesem Fall wird Volkswagen verlieren, nicht die Türkei. Denn sie haben zugegeben, dass sie ihre Investoren mit politischen Entscheidungen hintergangen und nicht wirtschaftlich entschieden haben“, so Varank. Die Türkei sei eine wichtige Wirtschaft und man lege Wert auf globale Investoren, erklärte Varank. Im Juli hatte VW angekündigt, wegen der Corona-Krise die Pläne für ein Werk in der Türkei aufzugeben. „Hintergrund ist der durch die Coronakrise erfolgte Einbruch der globalen Automobilnachfrage“, teilte das Unternehmen mit. Trotz heftigem politischen Widerstand in Deutschland und Brüssel gründete VW Anfang Oktober das Unternehmen Volkswagen Türkei Otomotiv Sanayi ve Ticaret A.S. mit einem Kapital von 943,5 Millionen türkischen Lira (164,5 Millionen Dollar). Der deutsche Automobilhersteller plante, voraussichtlich mehr als eine Milliarde Euro in das Werk zu investieren und 2022 die Produktion aufzunehmen. Bereits im August mahnten deutsche Kritiker der türkischen Regierung VW, sich für die Türkei zu entscheiden. Eine Vergabe des neuen Werks an die Türkei sei nicht „mit der Menschenrechtslage in dem Land vereinbar“.

Volkswagen stärke mit der Standortauswahl „das autokratische Regime von Erdogan“ und sende zugleich ein „verheerendes Signal“ an den Mitbewerber Bulgarien, so EU-Politikerin Viola von Cramon-Taubadel, niedersächsische Grünen-Abgeordnete gegenüberVW werde „angesichts der aktuellen instabilen und höchst kritischen politischen Situation in der Türkei“ für das finanzielle Risiko eines solchen Investments möglicherweise noch „teuer bezahlen müssen“, warnte Cramon-Taubadel.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der gleichzeitig im VW-Aufsichtsrat sitzt, warnte jedoch bereits im August davor, „den Demokraten“ in der Türkei den Eindruck zu vermitteln, „wegen Präsident Erdogan das Land insgesamt in Acht und Bann zu legen“. „Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die Demokraten in der Türkei dürfen nicht den Eindruck gewinnen, wir würden sie fallen lassen“, so Weil.

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– VW-China – Nach Türkei-Stopp: VW eröffnet großes Entwicklungszentrum in China

Während VW das geplante Werk in der Türkei nach enormem Druck aus der Politik und den Medien stoppen musste – genannt wurde die Menschenrechtslage – hat der Autobauer am Dienstag in Hefei, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Anhui, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet.

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Studie
Pflegereform könnte Zahl der Sozialhilfeempfänger um ein Drittel senken

Eine neue Studie einer Gruppe von Forschern unter Führung des Bremer Pflegewissenschaftlers Heinz Rothgang, die dem Fachdienst „Tagesspiegel Background Gesundheit“ vorliegt, belegt, dass die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im November vorgeschlagene Pflegereform zahlreiche Menschen in Pflegeheimen und deren Angehörige deutlich entlasten würde. Durch neue Finanzierungswege und einen Steuerzuschuss könnte die Zahl der Sozialhilfeempfänger um ein Drittel auf 25 Prozent reduziert werden. Dies wäre die niedrigste Quote seit über 20 Jahren. Zugleich würden Länder und Kommunen bei der Sozialhilfe um über zwei Milliarden Euro im Jahr entlastet. Laut Studie würden 90 Prozent der Pflegeheimbewohner davon profitieren. Ohne die Reform würde die Sozialhilfequote in Heimen dagegen von aktuell 33 auf 37 Prozent ansteigen. Grund dafür sind die geplanten Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und den Löhnen der Pflegekräfte. Sie werden die Pflegekosten in den kommenden beiden Jahren um mindestens zehn Prozent steigen lassen. Spahn hatte vorgeschlagen, den monatlichen Eigenanteil an den eigentlichen Pflegekosten auf 700 Euro zu begrenzen und nach 36 Monaten Heimaufenthalt vollständig zu streichen. Gleichzeitig sollten die Länder erstmals verpflichtet werden, sich mit 100 Euro pro Monat und Heimbewohner an den Investitionskosten zu beteiligen. Die Reformkosten, die laut Studie 5,3 Milliarden Euro betragen würden, will Spahn über Steuern finanzieren. Der Vorstandschef der DAK-Gesundheit Andreas Storm, dessen Krankenkasse die Studie in Auftrag gegeben hatte, erklärte, die Modellrechnung der Bremer Wissenschaftler belegten, „dass die von Minister Spahn geplante Pflegereform hoch wirksam wäre und für zahlreiche Menschen einen Weg aus der Fürsorgefalle aufzeigt“. Es gehe um nicht weniger als eine „solidarische Neuausrichtung der Pflegeversicherung“. Diese dürfe nicht auf die lange Bank geschoben werde. „Ich halte eine Reform noch in dieser Legislaturperiode für möglich und erforderlich“, sagte Storm gegenüber „Tagesspiegel Background“. „Ziel sollte es sein, die von Spahn versprochene Entlastung bereits zum 1. Juli in Kraft treten zu lassen. Dies der nächsten Bundesregierung zu überlassen, würde bedeuten, dass eine Reform frühestens 2023 in Kraft treten könnte. Wenn überhaupt“, sagte Storm.

Türkei
Elon Musks SpaceX-Rakete bringt weiteren türkischen Satelliten ins All

Dritter türkischer Militärsatellit ASELSAT soll am 14. Januar ins All

Von Kemal Bölge

Am 14. Januar 2021 soll der dritte Militärsatellit der Türkei, ASELSAT, vom amerikanischen Raumfahrtkonzern SpaceX des Unternehmers Elon Musk in Florida mit einer Falcon-9-Rakete ins All geschossen werden.

Satellitenkommunikationssysteme sind für das Militär weltweit zu einem unverzichtbaren Kommunikationsmittel geworden, vor allem bei grenzüberschreitenden Operationen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, hat die türkische Rüstungsschmiede Aselsan kompetente Kommunikationsinstrumente als alternative Lösungen entwickelt, damit die taktischen Anforderungen der stationären Truppenteile und Verbände vor Ort, der Kommandozentralen, Stäbe und Hauptquartiere mit den Befehlshabern in den jeweiligen Einsatzgebieten abgestimmt werden können.

(Screenshot/Twitter)

Für diesen Zweck hat Aselsan im Rahmen des kooperativen Forschungs- und Entwicklungsprojekts (F&E Projekt) mit der Technischen Universität Istanbul den ASELSAT 3U Würfel-Satelliten entwickelt. Als Produktportfolio bietet Aselsan Satellitenkommunikationssysteme sowohl für die militärische als auch für die zivile Nutzung an. Planmäßig soll die Trägerrakete Falcon-9 den ASELSAT-Satelliten am 14. Januar in die Erdumlaufbahn bringen.

Armenische Lobbyorganisationen in Nordamerika hatten im Vorfeld Druck auf den Raumfahrtkonzern SpaceX ausgeübt, damit das Unternehmen aus dem Projekt mit dem türkischen Verteidigungsministerium aussteigt.

Das letzte Jahrzehnt war ein Wendepunkt für die Raumfahrtambitionen der Türkei. Das Land stärkte sein einheimisches Raumfahrt-Know-how und stieg zu einem wettbewerbsfähigen Akteur in der globalen Arena auf.

Im Rahmen von Ankaras Raumfahrtprogramm wurden 2011 und 2012 die beiden in der Türkei hergestellten Satelliten RASAT und Göktürk 2 für Erdbeobachtungsmissionen in die Umlaufbahn gebracht.

Mit dem Ziel, ihr Arsenal an Raumfahrtkapazitäten zu stärken, hat die Türkei auch mit dem Bau eines eigenen Kommunikationssatelliten namens Turksat 6A begonnen, der von den lokalen Technologieunternehmen Tubitak Space, Turkish Aerospace, Aselsan und CTECH sowie dem staatlichen Satellitenbetreiber Turksat entwickelt wurde. Der Start von Turksat 6A ist für das Jahr 2022 geplant.

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– USA – Tesla-Gründer Elon Musk isst in Deutschland am liebsten Döner

Ein weiterer Tweet des Tesla-Gründers Elon Musk wird in der Türkei gefeiert und geht viral. Auf die Frage, was er in Deutschland am liebsten esse, antwortet der Multimilliardär mit „Döner Kebab“.

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Kommentar
Zypern: Noch immer über 2.000 vermisste Massaker-Opfer

Ein Gasbeitrag von Nabi Yücel Noch immer werden Opfer von Massakern der 60er- und 70er-Jahre auf Zypern entdeckt. Das „Komitee für vermisste Personen“ CMP sucht seit 1981 nach über 2.000 vermisst gemeldeten griechischen oder türkischen Zyprioten, die während des Versuchs der griechischen Junta, die gesamte Insel an Griechenland ethnisch gesäubert anzugliedern, bei heftigen Kämpfen zwischen Mitgliedern der griechischen EOKA-B sowie türkisch-zypriotischen Widerstandskämpfern getötet wurden. Ein Teil eines Massengrabs mit 89 Opfern wurde zwischen dem 14. Oktober 2015 und dem 5. Februar 2016 in drei Phasen ausgegraben. Die CMP fand das Massengrab anhand von Berichten von Überlebenden, die angegeben hatten, die griechische EOKA-B habe allein im Disktrikt Gazimağusa am 14. August 1974 insgesamt 126 Frauen und Kinder ermordet. Die Opfer sollen alle aus den Dörfern Sandallar, Muratağa und Atlılar aus dem Distrikt Gazimağusa stammen, die damals von türkischen Zyprioten bewohnt wurden. Lediglich die Überreste von 14 Opfern konnten nach umfangreichen DNA-Analysen türkisch-zypriotischen Familien zugeordnet werden, die am 28. Dezember 2020 zeremoniell im Nordteil der Insel bestattet wurden. Das jüngste der Opfer war nur 4 Monate alt, während das älteste 15 Jahre alt war. Die Überreste von weiteren 75 Opfern, die aus dem selben Massengrab stammen, sollen noch in den laufenden Monaten bestattet werden. Hierbei sollen nach Berichten die Angehörigen noch kontaktiert und die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden. CMP weitet Suche im Nordteil aus Allein vergangenes Jahr gruben Experten der CMP bei Ausgrabungsarbeiten in den Distrikten Gazimağusa (Famagusta), Girne und Lefkoşa (Nikosia) im türkischen Teil der Insel, die Überreste von weiteren Dutzend Opfern aus. Die Feststellung der Identität gestaltet sich dabei als recht schwierig, da es teils auch keine Angehörigen mehr gibt, die zum Abgleich der DNA herangezogen werden können. Zudem läuft den Mitarbeitern der CMP die Zeit davon, weil die Augenzeugen sterben, die den einen oder anderen Hinweis geben könnten. Bei den Massakern der 60er- und 70er-Jahre wurden meist auch beinahe alle Familienmitglieder ermordet oder kamen Angehörige bei weiteren Kampfhandlungen ums Leben. CMP agiert unabhängig aber binational Der Komitee für vermisste Personen in Zypern (CMP), der 1981 mit einem Abkommen zwischen der griechisch-zyprischen und der türkisch-zyprischen Regierung mit Unterstützung der Vereinten Nationen eingerichtet wurde, hat die Aufgabe, vermisste Personen zu finden, die seit den Konflikten in den 1960er und 1970er Jahren als vermisst gemeldet werden. Die CMP arbeitet dabei mit Spenden der Weltgemeinschaft, aber auch mit Spenden der griechisch- wie türkisch-zypriotischen Regierung sowie der Türkei.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Mittelmeer-Krise – Türkei und Nordzypern kündigen Militärmanöver im Mittelmeer an

Inmitten der andauernden Spannungen mit Griechenland, hat die Türkei am Samstag ein gemeinsames Seemanöver mit Nordzypern im Mittelmeer angekündigt.

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China
Regimekritik: Alibaba-Gründer Jack Ma ist spurlos verschwunden

Peking – In einem seltsamen Vorfall ist der chinesische Milliardär Jack Ma Berichten zufolge aus der von ihm ins Leben gerufenen afrikanischen Talentshow verschwunden. Der reichste Mann Chinas und Gründer des chinesischen Online-Versandhauses Alibaba, soll seit Ende Oktober nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden sein. Er hatte erst kurz zuvor das Regime offen kritisiert. Bei einem Finanzforum in Shanghai etwa, sagte Jack Ma (56), dass das chinesische Finanzsystem kein System habe und die zu strengen finanziellen Regulierungen des Landes den wirtschaftlichen sowie technischen Fortschritt behindern würden, berichtet Focus. Chinesische Banken, sagte er, arbeiteten mit einer „Pfandhaus“-Mentalität. Laut dem Wall Street Journal habe der chinesische Präsident Xi Jinping daraufhin den geplanten Börsengang von Jack Mas Unternehmen Ant Group höchstpersönlich verhindern lassen. Letzten Monat kündigten die Behörden zudem eine Anti-Monopol-Untersuchung gegen sein Unternehmen an. Chinas staatliche Behörde für Marktregulierung (SAMR) untersucht die Praxis von Alibaba, Verkäufer zur Unterzeichnung von Exklusivverträgen zu zwingen, was bedeutet, dass sie ihre Produkte nirgendwo anders verkaufen dürfen, hieß es am Donnerstag, wie Business Insider berichtet. Ma wurde im November auch in der von ihm produzierten Gründer-Show „Africas Business heroes“ plötzlich als Jury-Mitglied ersetzt. Der 56-Jährige machte sein Vermögen mit der Gründung von Alibaba, das als Asiens Amazon bezeichnet wird, und war einst ein Liebling des kommunistischen Regimes in China. China geht mit Regierungskritikern wenig zimperlich um. Im März verschwand der Immobilienmagnat Ren Zhiqiang, nachdem er Präsident Xi Jinping wegen seines Umgangs mit der Coronavirus-Krise einen „Clown“ genannt hatte. Zhiqiang sei später zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er offenbar „freiwillig“ verschiedene Korruptionsdelikte gestanden habe.        

Energiepolitik
TurkStream-Gaspipeline versorgte Europa 2020 mit 5,8 Mrd. m3 Gas

Belgrad – Seit der Inbetriebnahme im Januar vergangenen Jahres, wurde 2020 über 5,8 Milliarden Kubikmeter russisches Gas durch die TurkStream Gaspipeline über die Türkei nach Europa geliefert. Verbraucher in Bulgarien, Griechenland, Mazedonien und Rumänien wurden durch die Pipeline mit Erdgas versorgt, berichtet die englischsprachige Daily Sabah unter Berufung auf Quellen im türkischen Energiesektor. Unterdessen erklärte Serbien am Freitag, dass es mit der Lieferung von Erdgas nach Europa durch die TurkStream-Pipeline begonnen habe. Der 403 Kilometer lange serbische Abschnitt wurde in einer Zeremonie in Gospodjinci in der Gemeinde Zabalj im Norden des Landes in Betrieb genommen. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic sagte bei der Zeremonie, dass TurkStream einen großen Beitrag zur Industrie und Wirtschaft des Landes leisten und die Lebensqualität der Serben erhöhen wird. „Ich möchte allen unseren russischen Freunden danken, die mit uns am Bau dieser Pipeline teilgenommen haben. Herzlichen Glückwunsch zu einer gewaltigen Arbeit, das ist von großer Bedeutung für unsere Industrie, den Fortschritt der serbischen Wirtschaft, aber auch von großer Bedeutung für alle Einwohner unseres Landes“, so Vucic. Die Balkan Stream ist ein Zweig der 930 Kilometer langen TurkStream-Gaspipeline, ein Projekt der russischen Gazprom und der türkischen Botas, das rund 31,5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr transportieren kann. TurkStream ist eine neue Exportgaspipeline aus Russland in die Türkei durch das Schwarze Meer. Der erste Strang der Pipeline ist für Gaslieferungen an türkische Verbraucher bestimmt und der zweite für die Gasversorgung der Länder Süd- und Südosteuropas. Das TurkStream-Projekt ist eine Exportgasleitung, die aus zwei 930 km langen Leitungen mit einer Kapazität von jeweils 15,75 Milliarden Kubikmetern besteht. Die Leitungen wurden in einer Tiefe von bis zu 2.200 Metern verlegt. Das Projekt ist die Offshore-Gasleitung mit dem größten Durchmesser der Welt, die in solchen Tiefen verlegt wurde. Die Tiefsee-Rohrverlegung wurde von Pioneering Spirit, dem größten Bauschiff der Welt, durchgeführt. Am 1. Dezember 2014 unterzeichneten Gazprom und Botas Petroleum Pipeline Corporation ein Memorandum of Understanding über den Bau der Gaspipeline durch das Schwarze Meer in Richtung Türkei. Im September 2016 erhielt Gazprom die ersten Genehmigungen von Behörden der Republik Türkei für die Umsetzung der TurkStream. Am 10. Oktober 2016 wurde ein Abkommen zwischen der Regierung der Russischen Föderation und der Regierung der Republik Türkei zum Projekt TurkStream unterzeichnet.

Im Dezember 2016 unterzeichneten South Stream Transport B.V. und Allseas Group S.A. einen Vertrag zum Bau des ersten Strangs des Offshore-Abschnitts der Gaspipeline TurkStream mit einer Option für die Verlegung des zweiten Strangs. Im Februar 2017 unterschrieben South Stream Transport B.V. und Allseas Group einen Vertrag zum Bau des zweiten Strangs des Offshore-Abschnitts der Gaspipeline TurkStream. Am 7. Mai 2017 wurde im Schwarzen Meer mit dem Bau der Gaspipeline TurkStream begonnen. Die Arbeiten starteten an der russischen Küste. Am 19. November 2018 wurde die Verlegung des Offshore-Abschnitts der Gaspipeline abgeschlossen.

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Wie das britische Handelsministerium am Sonntag mitteilte, werden Großbritannien und die Türkei bereits am Dienstag ein Freihandelsabkommen unterzeichnen.

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Auto-News
Türkei: Daimler plant Global Technology Hub in Istanbul

Stuttgart – Der Automobilkonzern Daimler plant, dieses Jahr den Daimler Mobility Global Technology Hub als Basis für die Softwareentwicklung von Daimler Mobility in Istanbul zu errichten. Die Zentrale soll als Softwareentwicklungsbasis für Daimler Mobility dienen und globale Dienstleistungen anbieten. Vidin Engindeniz, Vorstandsmitglied von Mercedes-Benz Automotive und Leiter des Global IT SDC, brachte zum Ausdruck, dass „der Glaube und das Vertrauen der Daimler AG in die Türkei von Jahr zu Jahr wächst.“ Engindeniz betonte, dass SDC nicht nur für die Automobilindustrie, sondern auch als wichtiges Softwareentwicklungs- und Innovationszentrum positioniert ist. „Der Daimler Mobility Global Technology Hub wird der erste Technologie-Hub der Welt sein, der global agiert“, fügte sie hinzu. Das Daimler Global IT SDC übernimmt bereits seit 2013 eine entscheidende Rolle bei den globalen Cybersicherheitsoperationen von Daimler. Das Zentrum bedient mehr als 40 Länder von Deutschland bis Japan in den Bereichen SAP (Systemanalyse und Programmentwicklung) und Rollout.

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Das weltweit führende Informationstechnologie-Unternehmen Ericcson hat am Dienstag in Istanbul ein Forschungslabor eröffnet. In diesem sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre globale Industrietechnologien entwickelt werden.

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Terroranschlag
Somalia: Mehrere Menschen bei Angriff auf türkisches Unternehmen getötet

Mogadischu – Bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens fünf Menschen getötet worden, darunter zwei Türken, wie der türkische Gesundheitsminister mitteilte. Die Terrormiliz Al-Shabab hat die Verantwortung für den Anschlag nahe der somalischen Hauptstadt Mogadischu, bei dem mindestens fünf Menschen getötet und 14 verletzt wurden, übernommen. Abdiasis Abu Musab, Sprecher der Militäroperation der al-Qaida-verbundenen al-Shabab, teilte mit, die bewaffnete Gruppe stecke hinter dem Anschlag am Samstag. Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca teilte über Twitter mit, dass 14 Menschen, darunter drei Türken, verwundet wurden und in einem nach dem türkischen Präsidenten benannten Krankenhaus in Mogadischu behandelt werden. Die Nationalitäten der anderen drei Todesopfer nannte er nicht.
(Screenshot/Twitter)
„Wir verurteilen diesen abscheulichen Anschlag auf die Mitarbeiter eines türkischen Unternehmens, das den Bau der Straße Mogadischu-Afgoye übernommen hat und zur Entwicklung und zum Wohlstand Somalias beiträgt, aufs Schärfste“, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums. Türkische Sicherheitsquellen sagten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, der Selbstmordattentäter habe für den Angriff ein Motorrad benutzt. Der Anschlag fand etwa 15 km von einem türkischen Militärstützpunkt statt. Die Basis ist die größte Militäreinrichtung der Türkei im Ausland.

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