#HarterLockdownJetzt
Unterschriftenaktion: Schon 60.000 wollen harten Lockdown

Schon über 60.000 Menschen haben innerhalb von 24 Stunden einen Online-Appell der Bürgerbewegung Campact für einen harten Lockdown unterzeichnet, um das exponentielle Wachstum der Corona-Infektionszahlen zu durchbrechen. Damit meldet sich erstmals die Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen zu Wort, die von der Politik entschiedene Maßnahmen erwartet. So sollen Bund und Länder endlich die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen – mit einer verbindlichen Homeoffice-Regelung und einer Testpflicht in den Betrieben. Gleichzeitig müssten diejenigen, die besonders von den Einschränkungen betroffen sind, unbürokratische Hilfe erhalten. „Bisher lässt sich die Politik von kurzsichtigen Wirtschaftslobbys und einer kleinen Minderheit von Corona-Leugnern treiben. Mit ihrem Nichtstun steuert sie das Land in einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Jetzt fordern wir Bürger und Bürgerinnen, die Dauerschleife lascher Lockdowns zu durchbrechen. Es braucht einen harten und wirkungsvollen Lockdown – der uns vor einer Katastrophe bewahrt und uns mit einem Sommer der Öffnungen und des allgemeinen Aufatmens belohnt“, so Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand von Campact. Weitere Informationen: Den Online-Appell finden Sie hier: https://aktion.campact.de/corona/dritte-welle/teilnehmen

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– Verschwörungsmythen – Bill Gates und sein angeblicher Plan der Bevölkerungsreduktion

Gleichwie auch Weltkrisen der Vergangenheit – wie etwa die Spanische Grippe Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit fast 50 Millionen Toten – hat auch die Corona-Pandemie die skurrilsten Fantastereien und Verschwörungstheorien zum Vorschein gebracht.

Bill Gates und sein angeblicher Plan der Bevölkerungsreduktion

Kryptowährungen
Bitcoin – wie Sie anlegen und handeln

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Das öffentliche Interesse am Bitcoin wuchs immens nach Geschichten von Anlegern, die buchstäblich über Nacht Millionäre wurden und als bemerkenswerte Kurssprünge des Bitcoins bekannt wurden. Wenn Sie in Bitcoin investieren möchten, benötigen Sie ein wenig Hintergrundwissen. Die Idee zur Geburt der Kryptowährungen entstand bei einem Meeting von IT-Spezialisten und Programmierern, die sich in einer Diskussion Gedanken um Verschlüsselung und Datensicherheit machten. Unter dem Pseudonym mit Namen „Satoshi Nakamoto“ veröffentlichte jemand – basierend auf diesen speziellen Ideen – ein Papier. In diesem White Paper wurden die Eigenschaften einer unabhängigen Währung vorgestellt, die durch Verschlüsselung geschützt ist. Schon ein Jahr später wurde unter demselben Pseudonym eine Software angeboten, die eine reale Umsetzung dieser Idee zuließ und frei zugänglich war – die Geburt des Bitcoins! Der Bitcoin wurde durch „Mining“ (Schürfen) in komplexen Rechenprozessen geschaffen und durch die Technologie „Blockchain“ verifiziert. Er wird nicht wie offizielle Währungen durch staatliche Banken legitimiert und herausgegeben. Wer steckt hinter Satoshi Nakamoto“? Es ist bis heute nicht bekannt, welche Personengruppe oder Person hinter diesem Pseudonym verborgen ist. Seit der Veröffentlichung des White Papers haben verschiedene Personen die Identität für sich beansprucht oder wurden für Nakamoto gehalten. Seit zehn Jahren ist Nakamoto ohne jede Spur von der Bildfläche verschwunden. Handel mit Bitcoin Es bestehen zwei Optionen mit Bitcoin zu handeln: Sie kaufen die tatsächliche Kryptowährung, und versuchen diese gewinnbringend zu verkaufen oder Sie spekulieren auf die Wertentwicklung. Mit Trading-Plattformen bieten Dienstleister wie BitQT ihren Nutzern eine mächtige Trading-Software. BitQT verwendet einen leistungsstarken Algorithmus, um genaue und konsistent profitable Handelssignale zu erzeugen. Die Handelssignale basieren auf historischen Preisdaten und technischen Indikatoren. Mit BitQT kann man zwischen manuellen und automatisierten Trading-Modi wählen. Im automatischen Modus analysiert der fortschrittliche Algorithmus Märkte, um anschließend profitable Trades durchzuführen, wenn eine Gelegenheit identifiziert wurde. Das bedeutet, dass selbst neue Trader mit Leichtigkeit erfolgreich sein können. Was ist Blockchain? Unter „Blockchain“ ist eine völlig neue Form einer Datenbank zu verstehen. Sie funktioniert beim Bitcoin wie ein Transaktionsbuch. Der erste Datensatz (Block) wurde mit dem Mining des ersten Bitcoins geschaffen. Dieser Block enthielt verschlüsselt, wer Bitcoins schürfte und was im Anschluss damit passiert. Das bedeutet, alle anschließenden Informationen über Vorgänge wurden in nachfolgenden Blocks gespeichert, zum Beispiel wer oder wann mit weiteren Bitcoins gehandelt oder geschürft hat. Diese Datenbank erweiterte sich chronologisch als Kette (englisch: chain). Dabei ist wichtig zu verstehen, dass jeder Computer, der in irgendeiner Form daran beteiligt ist, schürft oder handelt, eine Kopie dieser Kette verwaltet. Es existiert demnach nicht nur eine einzige Kopie der Kette oder Blockchain. Manipulationen an dieser Blockchain sind wegen der tausendfachen Vervielfältigung der Kopien und der Verschlüsselung nicht möglich. Bitcoins schürfen, besitzen und damit handeln Allein die abgesicherte Blockchain-Technologie macht den Kauf und den Handel der Bitcoins erst sicher. Durch das Herunterladen der Bitcoin-Software wird dem Nutzer ein kryptografischer Schlüssel zugewiesen. Damit werden seine Transaktionen signiert. Der Nutzer erhält eine digitale Brieftasche (Wallet), in dem er seine Bitcoins aufbewahrt. Allerdings muss der Schlüssel durch den Nutzer selbst geschützt werden. Er muss dafür sorgen, dass außer ihm niemand Zugriff auf sein Wallet hat. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten. Der Nutzer kann den Schlüssel irgendwo handschriftlich notieren, auf einen separaten, datenverschlüsselten USB-Stick speichern und in einen Tresor verschließen. Die dritte Möglichkeit – er übergibt den Schlüssel einem Dienstleister zur Verwaltung. Die Bitcoin-Menge, die überhaupt geschürft werden könnte, beläuft sich seit dem Start auf 21 Millionen Bitcoin-Stücke. Damit wurde mathematisch eine Entwicklung von Inflation verhindert. Wenn Sie als Anleger ein Wallet besitzen, sind Sie in der Lage Bitcoins oder Bruchteile auf unterschiedlichen Marktplätzen zu kaufen oder damit zu handeln. Der Wert des Bitcoins regelt sich durch Angebot und Nachfrage. Dadurch kann wie bei offiziellen Währungen ähnlich spekuliert werden.

Reisen
Nordzypern: Paradies auf Erden

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge

Schon seit der Frühzeit ist die wechselvolle Geschichte Zyperns durch seine Lage bestimmt worden, die im Spannungsfeld der drei Kontinente Afrika, Europa und Asien liegt.

Die Insel spielte eine wichtige Rolle für den Handel und war somit ein begehrtes Ziel für Eroberer und Seeräuber. In der Antike waren es die Assyrer, Phönizier, Perser, Römer, das Heer Alexander des Großen, später die Byzantiner, Araber, Kreuzritter, Venezianer, Osmanen und zuletzt die Briten, die die Historie Zyperns bestimmten. Zypern erlangte von Großbritannien 1960 die Unabhängigkeit.

Doch existierte die gemeinsame Republik aus Zyperngriechen und Zyperntürken nur bis 1963. Zum Schutz der zyperntürkischen Bevölkerung intervenierte die Türkei 1974 auf Zypern. Seitdem gibt es in Zypern zwei Staaten, einen türkischen im Norden und einen griechischen im Süden.

Manch einer bezeichnet Nordzypern wegen seiner reichhaltigen Geschichte gerne als Freilichtmuseum des östlichen Mittelmeeres. Von atemberaubender landschaftlicher Schönheit und historisch einzigartigen Monumenten ist Nordzypern reichlich beglückt. Nordzypern hat für den Besucher noch viel mehr zu bieten.

Es ist wohl der Gegensatz von unterschiedlichen Landschaften. Das Nebeneinander von felsigen Küsten, kilometerlangen Sandstränden, schroffen Gebirgszügen, bewaldeten Hügeln und fruchtbarem Land, wo im Überfluss Weintrauben, Wassermelonen, Feigen und viele andere Früchte wachsen, wo man Oliven- und Johannesbrotbäume, duftende Orangen- und Zitronenhaine findet, bestimmen das Gesicht Nordzyperns.

Im Frühling überzieht ein Duft aus Orangengärten die Landschaft

Etwas ganz Besonderes sind die Frühlingsmonate, wenn Felder und Wiesen mit Gladiolen, Iris, Ringel- und Mohnblumen einem prachtvollen Farbteppich gleichen. Jedes Jahr im März und April überzieht ein Duft von Orangengärten die Landschaft. Die sehr warme und herzliche Art der Zyperntürken ist auch in all den Jahren des ungerechten internationalen Embargos gegen sie nicht verloren gegangen. Für eine Reise nach Nordzypern spricht auch, dass es vom modernen Massentourismus bisher verschont geblieben ist. Für Geschichts- und Kunstinteressierte, Segler, Taucher oder Wanderer. Für jeden hat Nordzypern etwas zu bieten.

Die Urlaubsgebiete Nordzyperns liegen bei Magosa an der Ostküste und um Girne herum an der Nordküste. Von Magosa bis zur Halbinsel Karpaz erstreckten sich unberührte Strände und fruchtbare Felder. Die Hafenstadt Magosa galt einst wegen seines blühenden Handels als das Handelszentrum schlechthin. Es kommt nicht von ungefähr, dass es auch als das „Venedig der Levante“ genannt wurde.

Die noch sehr gut erhaltene 3,5 Kilometer lange und 21 Meter hohe venezianische Stadtmauer von Magosa hatte im Mittelalter eine Breite von zwei Metern. Mit dem Bau dieser Mauer wurde im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft der Lusignans begonnen. Einzigartig ist die im gotischen Stil von 1292-1306 erbaute St. Nikolaus-Kathedrale (seit 1571 die Lala-Mustafa-Paşa-Moschee) sowie die frühere St. Peter- und- Paul-Kirche, die jetzige Sinan-Paşa Moschee.

Girne, die schönste Stadt des Nordens

Auf der Halbinsel Karpaz gibt es ganz kleine Ortschaften, die vom Fremdenverkehr noch nicht erschlossen sind und zu den touristischen Gebieten in Girne und Magosa einen Gegensatz darstellen. Girne wird auch gerne als die schönste Stadt Nordzyperns bezeichnet. Das berühmteste Wahrzeichen Girnes ist die Burg mit ihren imposanten Befestigungsmauern. Diese Festung wurde häufig belagert, konnte jedoch nie erobert werden und gehört zu den besterhaltenen Verteidigungsanlagen Nordzyperns.

In der Befestigungsanlage selbst befindet sich auch ein Schiffswrack-Museum, indem die ausgestellten Stücke eine Einsicht in die Handelsschifffahrt der vergangenen Jahrhunderte gewähren. Die vielen kleinen, verwinkelt gelegenen Straßen, die strahlend weißen Häuser und er romantische Hafen geben Girne in der Tat ein besonderes Flair.

Gotische und osmanische Architekturkunst in Lefkoşa

Die heutige Hauptstadt Lefkoşa erlebte während der Herrschaft der Lusignans einen enormen Aufschwung. Die Venezianer bauten zur Abwehr gegen die Osmanen anno 1570 dicke und hohe Stadtmauern. Die Stadtmauer umschließt die Altstadt Lefkoşas kreisförmig und hat eine Länge von 4,5 Kilometern sowie 11 Toren. Innerhalb der Stadtmauern gibt es ganz viele mittelalterliche Bauwerke.

Noch heute kann man in der Altstadt viele Beispiele gotischer und osmanischer Architekturkunst bewundern. Zu diesen zählt auch die prachtvolle Selimiye Moschee (die frühere St. Sophien Kathedrale). Zu den herausragenden osmanischen Bauwerken zählen die Arabahmet Moschee, die große Karawanserei (Büyük Han), die Kumarcılar Karawanserei und die Bibliothek von Sultan Mahmut II.

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Tierseuchen
Vogelgrippe: Schlimmster Ausbruch aller Zeiten

Osnabrück – Der aktuelle Seuchenzug der Vogelgrippe ist nach Angaben der Tierseuchenexperten der Bundesregierung der schlimmste jemals in Deutschland registrierte Ausbruch. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Franz Conraths, Vizepräsident des staatlichen Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI): „Wir haben seit Oktober vergangenen Jahres 144 Ausbrüche der Geflügelpest in Geflügelhaltungen registriert. Und ein Ende ist derzeit noch nicht abzusehen.“ Zuvor hatte bereits die Geflügelwirtschaft betont, dass es einen so verheerenden Ausbruch in Deutschland bislang noch nicht gegeben hat. Verbandspräsident Friedrich-Otto Ripke sprach in der „NOZ“ von 1,4 Millionen Tieren, die bislang wegen Vogelgrippe-Ausbrüchen in ihren Ställen gekeult werden mussten. Hinzu kommen laut FLI-Vize Conraths weit mehr als 1000 tot aufgefundene Wildvögel. „Das ist nur ein Bruchteil der Wildvögel, die tatsächlich an dem Virus verstorben sind. Der Infektionsdruck ist enorm hoch.“ Laut Conraths ist der bislang stärkste Ausbruch in den Jahren 2016/2017 mit etwas mehr als 100 Vogelgrippe-Nachweisen in Ställen bereits deutlich übertroffen. Schwerpunkt des aktuellen Ausbruchsgeschehens ist erneut Niedersachsen und hier besonders der Landkreis Cloppenburg, in dem sehr viele Puten gehalten werden. Conraths geht allerdings davon aus, dass in nächster Zeit weitere Ausbrüche in anderen Bundesländern registriert werden. „Leider gibt es Probleme durch einen fahrenden Lebendgeflügelhandel, durch den offenbar infizierte Tiere aus Nordrhein-Westfalen in andere Bundesländer gelangt sind.“ Ausbrüche in Baden-Württemberg und Thüringen führen die FLI-Experten darauf zurück.

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Die kurdische Mutter Maide T., die seit März 2020 für ihre verschwundene Tochter vor dem Bundeskanzleramt in Berlin steht und die Bundesregierung, Medien und die Öffentlichkeit auf ihr Schicksal aufmerksam machen möchte, erhielt für ihren Einsatz eine Auszeichnung.

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Nordzypern:
Türkischer Polizei gelingt Schlag gegen FETÖ

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Von Kemal Bölge

Der türkische Geheimdienst MIT und die türkische Polizei haben bei einer gemeinsam durchgeführten Operation in Nordzypern zwei mit Haftbefehl gesuchte Mitglieder der Terrororganisation FETÖ festgenommen und in die Türkei gebracht. Wegen Terrormitgliedschaft lag gegen İsmail Okkalı ein Haftbefehl des 4. Strafgerichts des Amtsgerichts Izmir vor. Ebenso gegen Ayşe Özalp, gegen die ein Haftbefehl des 2. Strafgerichts des Amtsgerichts in Adana vorlag.

Den Ermittlern lagen Informationen vor, wonach beide mutmaßlichen FETÖ-Mitglieder sich in der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) aufgehalten haben sollen. Daraufhin entschlossen sich die Sicherheitsbehörden zum Einsatz. Okkalı wurde bereits am 17. März und Özalp am 24. März festgenommenen und in die Türkei gebracht. Okkalı gilt nach Erkenntnissen der Ermittler als „Wohnungsbeschaffer“ für Verbindungsleute (Mahrem Imam), die von FETÖ-Mitgliedern in der türkischen Armee Informationen erhalten.

Seit dem blutigen Putschversuch von 2016 wurden 21.494 Angehörige der türkischen Armee aus dem Dienst entfernt und gegen 3.173 Angehörige laufen derzeit strafrechtliche Ermittlungen. Bei den meisten soll es sich um Mitglieder der Fetullahistischen Terrororganisation (FETÖ) handeln. Wie das türkische Verteidigungsministerium während einer Pressekonferenz weiter mitteilte, wurden seit dem 1. März 2021 bei Anti-Terror-Operationen im Inland und grenzüberschreitenden Einsätzen 231 Terroristen der PKK/KCK/PYD-YPG sowie Daesh/IS außer Gefecht gesetzt. In den von der Terrororganisation PKK/YPG befreiten Gebieten in Syrien gelang es türkischen Spezialeinsatzkräften im März 183 Extremisten der Terrororganisationen Daesh und PKK/YPG zu neutralisieren.

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Griechenland
200. Jahrestag: Griechenland feiert Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich

Athen – Mit einer Zeremonie feierte Griechenland am Donnerstag den 200. Jahrestag des Beginns seines Freiheitskampfes gegen die osmanische Herrschaft. Mit geplanten Feierlichkeiten in ganz Griechenland und unter den Diasporagemeinden in Übersee sagte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Mittwoch, die „Wiedergeburt Griechenlands“ sei „ein besonderer Moment für den gesamten Hellenismus“. Prinz Charles und Gattin Camilla nahmen an der Zeremonie teil. Wie die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet, erinnerte Charles dabei auch an seine Familiengeschichte und bezeichnete Griechenland als das „Land meines Großvaters“. Prinz Philips Vater Andreas von Griechenland wurde 1882 in Athen und Philips selbst, Charles Vater, 1921 in Korfu geboren. „Als Quelle der westlichen Zivilisation durchzieht der Geist Griechenlands unsere Gesellschaften und unsere Demokratien“, sagte Charles bei einem Abendessen in der Präsidentenvilla am Mittwoch. „Ohne sie wären unsere Gesetze, unsere Kunst und unsere Lebensweise nie so erblüht, wie sie es sind.“ Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly, der russische Ministerpräsident Michail Mischustin und der zyprische Präsident Nikos Anastasiadis gehörten ebenso zu den Gästen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zwar zugesagt, musste aufgrund eines erneuten harten Corona-Lockdowns seine Reise jedoch kurzfristig absagen. Russlands Präsident Wladimir Putin habe die Einladung abgelehnt. Nach fast 400 Jahren unter osmanisch-türkischer Herrschaft starteten griechische Revolutionäre 1821 einen Aufstand und gewannen mit Hilfe ausländischer Sympathisanten aus Ländern wie Großbritannien, Frankreich und Russland 1832 ihre Unabhängigkeit. Die Zeremonien am Donnerstag, zu einer Zeit erneuter Spannungen mit der Türkei, beinhalteten eine Flugparade griechischer, amerikanischer und französischer Kampfjets sowie eine Militärparade mit Kavallerieeinheiten und „Evzones“ – Präsidentengarde in ihren zeremoniellen Kilts. In einer Fernsehbotschaft sagte US-Präsident Joe Biden, dass die Beziehung zwischen Griechenland und den Vereinigten Staaten enger denn je sei. „Es ist unser gemeinsames Bekenntnis zu Freiheit, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit, das uns befähigt, unsere eigene Zukunft zu schreiben, ob vor 200 Jahren oder heute“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Biden.

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Als Lady Mary Wortley Montagu, die Frau des englischen Botschafters am osmanischen Hof in Konstantinopel, 1717 beobachtet, wie Haremsfrauen ihre Kinder absichtlich mit Pocken infizieren, glaubt sie erst an eine barbarische Praxis.

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Minusrekord
Alkoholkonsum in Corona-Krise: Größter Rückgang seit 1993

Geschlossene Restaurants und Bars, abgesagte Veranstaltungen, eingeschränkter Grenzverkehr: Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben zu einem Rückgang des Alkoholverbrauchs pro Einwohnerin und Einwohner in Deutschland im Jahr 2020 geführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im vergangenen Jahr pro Kopf durchschnittlich 3,3 Liter Schaumwein und 2,1 Liter Alkohol in Spirituosen verbraucht. Das war ein Rückgang von 2,1 % beziehungsweise 0,9 % gegenüber dem Jahr 2019. Den stärksten Einbruch zeigte der Bierverbrauch pro Kopf mit einem Minus von 5,4 % auf 86,9 Liter – das war der stärkste Rückgang innerhalb der letzten zehn Jahre. Damit konsumierte jeder Einwohner und jede Einwohnerin 2020 im Durchschnitt knapp fünf Liter Bier weniger als im Vorjahr. Demgegenüber konnte der Verbrauch so genannter Zwischenerzeugnisse – dazu zählen im Wesentlichen mit Alkohol verstärkte Weine wie Sherry, Madeira oder Portwein – auch 2020 und damit das fünfte Jahr in Folge einen Zuwachs verzeichnen: Durchschnittlich 0,2 Liter wurden davon pro Kopf verbraucht, ein Plus von 7,7 % gegenüber 2019. Verbraucherpreise für alkoholische Getränke sinken Im Umfeld des rückläufigen Verbrauchs von Bier, Schaumwein und Spirituosen sowie bedingt durch die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze in der 2. Jahreshälfte 2020 sanken die Verbraucherpreise für diese alkoholischen Getränke im Corona-Jahr 2020. Den stärksten Preisrückgang verzeichneten die Schaumweinprodukte Sekt, Prosecco und Champagner (-1,2 % im Jahresdurchschnitt 2020 gegenüber 2019), gefolgt von Bier (-0,9 %) und Spirituosen (-0,3 %). Minusrekord: Bierabsatz liegt im Januar 2021 um 27 % unter dem des Vorjahresmonats Besonders deutlich zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie beim Bierabsatz. Insgesamt setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 2020 rund 8,7 Milliarden Liter alkoholhaltiges Bier und damit 508,2 Millionen Liter weniger als 2019 ab. Das ist der stärkste Einbruch seit 1993, dem Jahr in dem die Biersteuer reformiert wurde. Dieser Rückgang von 5,5 % gegenüber dem Vorjahr fiel wesentlich stärker aus als der durchschnittliche Rückgang in den Jahren 2011 bis 2019, der bei etwa 0,7 % lag. Ein Blick auf die unterjährigen Monatszahlen zum Bierabsatz illustriert den Einfluss der Gastronomie-Schließungen und abgesagten Großveranstaltungen. So ging der Bierabsatz in den Lockdown-Monaten besonders deutlich zurück: Der bislang stärkste Absatzrückgang gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat ist mit -27 % im Januar 2021 zu verzeichnen. Die Zahl der in Deutschland betriebenen Braustätten ging im Corona-Jahr 2020 ebenfalls zurück: um 24 Brauereien auf insgesamt 1 528. Damit endete ein seit 2012 anhaltender stetiger Zuwachs an insbesondere kleineren Braustätten. Absatz von Spirituosen geht um 0,9 % zurück Der sinkende Alkoholverbrauch während der Pandemie zeigt sich ebenso beim Absatz von Spirituosen: Dieser sank leicht um 14 630 Hektoliter Alkohol beziehungsweise 0,9 % gegenüber 2019. Allerdings zeigt ein Blick auf die vergangenen zehn Jahre deutliche Schwankungen, sodass wohl nur ein Teil des Rückgangs auf die Corona-Krise zurückzuführen sein dürfte. Schaumweinabsatz für den Inlandsverbrauch sinkt um 2,1 % Insgesamt setzten die in Deutschland ansässigen Unternehmen und Schaumweinlager im vergangen Jahr 310,5 Millionen Liter Schaumwein ab – ein Rückgang gegenüber 2019 von 3,2 % beziehungsweise 10,3 Millionen Liter. Darin enthalten sind sowohl die im Inland produzierten Schaumweine als auch die importierten ausländischen Produkte (zum Beispiel Champagner). Der überwiegende Teil des Schaumweins (88,2 %) war für den Inlandsverbrauch bestimmt: Die abgesetzte Menge sank im Vergleich zu 2019 um 2,1 % auf 273,9 Millionen Liter. Ein Teil des Rückgangs beim Absatz von Schaumwein dürfte auf die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie – abgesagte Feste sowie die zeitweilige Schließung der Gastronomie – zurückzuführen sein. Allerdings fiel der Rückgang nicht wesentlich stärker aus als im Vorjahr. Schaumwein-Exporte sinken um 10,7 % Erstmals seit fünf Jahren wurde bei der Ausfuhr von Schaumwein wieder ein Rückgang verzeichnet (-10,7 %): auf 36,6 Millionen Liter im Jahr 2020. Davon gingen 26,7 Millionen Liter (-6,4 %) in EU-Staaten und 9,9 Millionen Liter (-20,6 %) in Nicht-EU-Staaten. Für das Minus dürften unter anderem die Beschränkungen während der Corona-Pandemie ursächlich sein. Die Maßnahmen, insbesondere auch die Einschränkung des Reiseverkehrs, führten offenbar im Ausland zu einem stärkeren Rückgang der Nachfrage als dies im Inland der Fall war. Der Schaumweinabsatz in Deutschland geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Seit 2011 hat sich die Menge insgesamt um 62,4 Millionen Liter beziehungsweise 16,7 % verringert. Verbraucherpreise für Sekt & Co. sanken überdurchschnittlich stark Die Preise für Sekt, Prosecco und Champagner sanken im Pandemie-Jahr 2020 um durchschnittlich 1,2 % und damit deutlicher als die Preise für andere alkoholische Getränke. Sie lagen bereits in vier von sechs Monaten des 1. Halbjahres unter den vergleichbaren Vorjahresständen. Im 2. Halbjahr zeigten sich zusätzlich Effekte der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze. Vor dem Hintergrund der seit mehreren Jahren sinkenden Absatzzahlen im Inland zeigten Schaumweinprodukte fast in der gesamten Phase seit 2011 eine im Vergleich zum gesamten Verbraucherpreisindex unterdurchschnittliche Preisentwicklung. In den Jahren 2015 und 2016 sanken die Preise sogar im Jahresdurchschnitt – um jeweils 0,4 %.

Paraquat
Whistleblower: Tausende in Sri Lanka sterben durch giftiges Pestizid aus Großbritannien

Colombo – Zehntausende Menschen, wie die Teenagerin Shashikala aus Sri Lanka, starben an Vergiftungen durch ein tödliches Pestizid, das in Großbritannien hergestellt wurde. Hunderte von geheimen Dokumenten und ein Whistleblower werfen die Frage auf, ob der Hersteller Syngenta den Profit über die Menschen stellte. Das Unkrautvernichtungsmittel Gramoxone mit seinem Wirkstoff Paraquat hat den Landwirten weltweit jahrzehntelang geholfen, Lebensmittel billig anzubauen. Aber es ist so giftig, dass ein Schluck tödlich sein kann. Die Zahl der Todesopfer könnten in die Hunderttausende gehen, so ein ehemaliger UN-Beamter gegenüber dem britischen TV-Sender Channel 4 News.  Laut Channel 4 News präsentierte der schweizer Hersteller Syngenta fehlerhafte Sicherheitsdaten zu Gramoxone und geheime Firmendokumente legten nahe, dass Syngenta sicherere und teurere Alternativen hatte, die sie den Verbrauchern vorenthielt, um ihre Gewinne zu schützen. „Ich kann nachts nicht schlafen, wenn ich daran denke, dass irgendwo auf der Welt ein Mensch Gramoxone schluckt», so Whistleblower Jon Heylings gegenüber dem Schweizer Rundfunk (SRF). Heylings war Forscher bei Syngenta und hat jahrzehntelang für die Industrie zur Sicherheit von Paraquat geforscht. Der 1962 eingeführte Unkrautvernichter ist in der EU nicht mehr zugelassen und gilt als eines der tödlichsten Pestizide weltweit. Es gibt kein Gegengift gegen eine Paraquat-Vergiftung. Das Pestizid ist trotzdem noch in rund 100 Ländern zugelassen. Syngenta ist laut NGOs weltweit der größte Hersteller,  berichtet SRF weiter. Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichten Unearthed, einem journalistischen Arm von Greenpeace UK, und Public Eye, einer Schweizer NGO (Nichtregierungsorganisation), eine Untersuchung wonach Unternehmen in Großbritannien sowie in einigen Ländern der Europäischen Union (EU) massive Mengen an Pestiziden – die in ihren eigenen Ländern verboten sind – in ärmere Länder exportieren. Mehr als 89.000 (US-)Tonnen solcher Pestizide wurden demnach 2018 exportiert, größtenteils in Länder, in denen der Einsatz giftiger Pestizide die größten Risiken birgt. Großbritannien war der größte Exporteur (15.000+ Tonnen oder 40 % der Gesamtmenge im Jahr 2018); andere bedeutende Exporteure sind die Niederlande, Frankreich, Spanien, Deutschland, die Schweiz und Belgien. Das in der Schweiz ansässige und in chinesischem Besitz befindliche Unternehmen Syngenta war der mit Abstand größte Exporteur von verbotenen Agrochemikalien. Zu den Ländern, die den Großteil dieser gefährlichen Pestizide erhalten, gehören Brasilien, Südafrika, Mexiko, Indonesien und die Ukraine. Obwohl dieses Problem in den USA in den frühen 2000er Jahren große Aufmerksamkeit erregte, hat sich weltweit wenig geändert, um diese Praxis des Verkaufs von im Inland verbotenen Pestizidprodukten in Teile der Welt zu stoppen, die ihre Verwendung weiterhin erlauben. Dies ist eine unethische Praxis, die die Risiken für die Arbeiter in den Entwicklungsländern noch vergrößert, die ohnehin schon großen Gefahren für die Gesundheit und die lokalen Ökosysteme ausgesetzt sind.    

Gaming
Twitch und andere Streamingdienste als Marketinginstrument

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Mit dem Dienst Justin.tv fing, zumindest im Gaming und iGaming-Bereich, der große Boom der Streamingdienste an. 2011 erfolgte dann der Umzug auf die Domain Twitch.tv. Nebenher versuchten sich mit Own3d.tv auch andere Plattformen zu etablieren. Meist jedoch mit eher durchwachsenem Erfolg. Selbst Microsoft konnte mit Mixer nicht an den Erfolg von Twitch.tv anschließen und schloss im Sommer 2020 die Pforten seines Streamingdienstes. Einzig Facebook setzt mit Facebook Gaming und dem riesigen Kapital Twitch.tv im Livestreaming für Games noch etwas Nennenswertes entgegen. Da Twitch.tv seit 2014 zum Amazon-Konzern gehört, sind auch hier die Kassen gut gefüllt. In den vergangenen Jahren hat Twitch.tv sich dann auch zusätzlich für andere Inhalte geöffnet. Zwar sind Gaming-Inhalte immer noch dominierend. Allerdings gibt es inzwischen auch etliche Kanäle und Streamer, die ein großes Spektrum an Inhalten streamen. Von Talkshows über Kunst und Musik bis hin zu Casinoinhalten, in denen die Streamer im Live Casino online spielen. Mit Blick auf die Vielseitigkeit der Plattformen, allen voran der Plattform Twitch.tv, bieten sie auch hinsichtlich des Marketings nicht minder vielseitige Möglichkeiten. Mit denen sich Unternehmen und Marken auf jeden Fall beschäftigen sollten.

Reichweite: Millionen von aktiven Usern im werberelevantesten Alter

Was das Marketing angeht, muss man sich natürlich zunächst die Reichweite der Plattform anschauen. Laut diversen Quellen hat Twitch allein in Deutschland 11,9 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Davon zählen fast 70 Prozent zur besonders werberelevanten Altersgruppe der 16 bis 34 Jährigen. Ungefähr 70 Prozent der Nutzer sind männlich. In Deutschland belegt Twitch.tv außerdem im Ranking von Alexa aktuell den 12. Platz. Im Schnitt ist Twitch.tv so für über 7 Prozent des Traffics im deutschen Internet verantwortlich. Zum Vergleich: Netflix liegt auf Platz 21, mit einem Trafficanteil von knapp über 9 Prozent. Weltweit sehen die Zahlen natürlich noch mal ganz anders aus, da viele Nutzer von Twitch.tv aus den Vereinigten Staaten kommen.

Direktes Marketing über Videowerbung

Wer Werbung und Marketing über Liveplattformen wie Twitch.tv schalten und betreiben möchte, kann sich natürlich zunächst für die Buchung klassischer Videospots entscheiden. Ein beachtlicher Teil der Werbeeinnahmen fließt dabei direkt an die Streamer und Kanäle selbst. Daher enthält praktisch jede geschaltete Videoanzeige auch den Hinweis, dass die Werbung den aktuellen Streamer/den aktuellen Kanal unterstützt.  Da Twitch-Nutzer ihre Lieblings-Streamer vielfach besonders gerne aktiv unterstützen, unter anderem auch mit Spenden und Abonnements, sind die Anzeigen für die Nutzer weniger störend. Ganz im Gegenteil sehen viele Nutzer die Werbung hierdurch sogar positiv, was wiederum auch einen zusätzlichen positiven Effekt für den eigenen Videospot und das Marketing mit sich bringt.

Sponsoring: Streamer direkt ansprechen und unterstützen

Twitch.tv gibt seinen Streamern viel Spielraum, sich selbst zu vermarkten. So sind auch selbst geschaltete Anzeigen, Werbebanner direkt im Stream oder „Unterstützt durch“-Grafiken in den Streams selbst vergleichsweise häufig. Unternehmen können also große wie kleine Streamer direkt ansprechen. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn der Streamer etwa themenrelevante Inhalte streamt. So gibt es selbst in Nischenbereichen wie Casino-Content einige große Streamer, welche während ihrer Streams Automatenspiele, Poker und Roulette um echtes Geld spielen. Dabei erreichen sie teils mehrere tausend Zuschauer gleichzeitig. Für Casinos selbst sind derartige Werbeplattformen natürlich mehr als ideal, da sie sich sicher sein können, dass sie genau die Zielgruppen erreichen, die sie für ein erfolgreiches Geschäft benötigen. Bei direkten Sponsorings müssen sich Firmen und Marken jedoch auch bewusst sein, dass nur ein sehr kleiner Teil der Streamer auf eine nennenswerte Anzahl an Zuschauern und Followern kommt. Unter den deutschen Twitch-Kanälen zählen Streamer wie MontanaBlack88, Trymacs, Gronkh und TheRealKnossi aktuell zu den größten und somit erfolgreichsten Kanälen. Hier ein direktes Sponsoring zu erhalten dürfte jedoch schwierig und teuer sein. Allerdings kann es sich auch lohnen, kleinere Streamer mit einem Sponsoring zu unterstützen.

Eigene Kanäle für eigene Inhalte

Je nach Branche und den angebotenen Produkten besteht natürlich auch die Möglichkeit, einen komplett eigenen Kanal auf einer der Plattformen zu betreiben. Wer hier Geschick und talentierte Mitarbeiter und Moderatoren hat, kann hier durchaus einen nennenswerten Erfolg erzielen. Da jedoch, wie bereits angemerkt, nur sehr wenige Kanäle auf eine große Zuschauerschaft kommen, sollte man sich gerade als Unternehmen auch keine zu großen Illusionen machen. So hängt der Erfolg letztlich von den Inhalten und deren Präsentation und auch ein wenig vom Glück ab.

Fazit: Live-Streaming verdrängt klassische Medien

Gerade bei jüngeren Menschen verändert sich der Medienkonsum drastisch. Durch die Corona-Pandemie hat sich der Effekt sogar noch verstärkt. Klassische Medien wie TV & Co. haben hier inzwischen immer häufiger das Nachsehen. Stattdessen tummeln sich die jungen Leute lieber auf Onlineplattformen wie Twitch.tv. Hier bilden sich echte Fangemeinden und Communitys, wobei die Zuschauer sich dank Chats und andere Interaktionsmöglichkeiten über einen direkten Draht zu ihren Lieblings-Streamern freuen können. Ideale Bedingungen also.

Fußball International
Bericht: Fenerbahce Istanbul will nach Özil auch Joachim Löw holen

Istanbul – Anfang März hatte Bundestrainer Joachim Löw seinen Rücktritt nach der EM angekündigt. Er habe schon seit Monaten mit einer Entscheidung für dieses Frühjahr gerungen, sagte Löw bei einer Pressekonferenz. Seit zwei, drei Wochen sei sie in ihm gereift. „Da bin ich dann zum Schluss gekommen, dass es nach der EM der richtige Zeitpunkt ist, den Stab weiterzugeben.“ Seitdem brodelt die Gerüchteküche um seinen weiteren Werdegang. Medienberichten zufolge könnte er seinem ehemaligen Schützling, Mesut Özil, bald in die Türkei folgen. Wie die BILD berichtet, hat der türkische Rekordmeister Fenerbahce Istanbul Interesse am Weltmeister-Coach gezeigt. Löw war bereits vor über 20 Jahren Trainer von Fenerbahce. In der Saison 1998/1999 wechselte er vom VFB Stuttgart nach Istanbul und wurde in dem Jahr mit Fenerbahce Pokalsieger. Löw hat die Gerüchte weder bestätigt noch dementiert. „Ich weiß nicht, was bei meinem Berater los ist“, sagte Löw nun auf der Pressekonferenz vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Island, „und will bis zur EM mit nichts konfrontiert sein.“ Nach dem Turnier würde man sehen, „dann interessieren mich vielleicht manche Dinge“. Fenerbahce-Präsident und Milliardär Ali Koc hatte bereits 2018 angedeutet, einen „berühmten Trainer“ zu verpflichten und erwähnte einen möglichen Wechsel Löws nach Istanbul. Wenn er die Wahl zum Präsidenten von Fenerbahce gewinne, werde er Bundestrainer Joachim Löw nach Istanbul holen, sagte er gegenüber der türkischen Tageszeitung Hürriyet. Erste Gespräche mit Löw hätten bereits stattgefunden, berichteten Medien damals.

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