Trevor Reed-Freilassung
USA und Russland danken der Türkei für Unterstützung

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Moskau/Washington – Sowohl die USA als auch Russland haben der Türkei für ihre Unterstützung gedankt. Die Türkei spielte bei einem Gefangenenaustausch zwischen den beiden Ländern hinter den Kulissen eine wichtige Rolle. „Während wir Trevor Reed zu Hause willkommen heißen, sind wir der Türkei für ihre Rolle bei der Ermöglichung seiner sicheren Rückkehr dankbar“, erklärte Jake Sullivan, der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, auf Twitter. „Wir schätzen die Unterstützung unserer türkischen Partner in dieser wichtigen Angelegenheit“. Sullivan machte keine weiteren Angaben zur Rolle Ankaras, aber Joey Reed, Trevors Vater, sagte gegenüber CNN, sein Sohn sei auf einem Flughafen in der Türkei gegen Konstantin Jaroschenko ausgetauscht worden, berichtet Anadolu. „Trevor erzählte uns schnell, dass das amerikanische Flugzeug nahe des russischen Flugzeug parkte und es einen zeitgleichen Gefangenaustausch gab, so wie man es in den Filmen sieht“, sagte der Vater. „Sie waren dabei, die Türkei zu verlassen, und befanden sich in der Luft, als er uns anrief und uns das erzählte“. Jaroschenko wurde 2010 in Liberia wegen Drogenschmuggels verhaftet und an die USA ausgeliefert, wo er eine 20-jährige Haftstrafe verbüßte. Reed wurde 2019 in Russland inhaftiert, nachdem er wegen eines Angriffs auf Polizeibeamte in Moskau festgenommen worden war. Er wurde für schuldig befunden und zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. US Präsident Joe Biden begrüßte Reeds Freilassung „aus russischer Haft“ und sagte, die „Verhandlungen, die es uns ermöglichten, Trevor nach Hause zu bringen, erforderten schwierige Entscheidungen, die ich nicht auf die leichte Schulter nehme“. „Seine sichere Rückkehr ist ein Beweis für die Priorität, die meine Regierung der Heimkehr von Amerikanern einräumt, die im Ausland als Geiseln gehalten und zu Unrecht festgehalten werden“, sagte er in einer Erklärung. Auch Russland dankt der Türkei Am Donnerstag dankte auch Russland der Türkei für ihre Rolle bei dem Gefangenenaustausch. In einem Telefongespräch dankte Präsident Wladimir Putin dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für die Unterstützung. In dem Telefonat dankte Putin auch dem türkischen Geheimdienst MIT für die Zusammenarbeit und die Überwachung des Austauschs, so das Büro Erdogans in einer Erklärung. Erdogan erklärte gegenüber Putin, dass die Rolle der Türkei bei dem Austausch nicht nur ein Zeichen dafür sei, dass sie dem Frieden, dem Dialog und der Zusammenarbeit Priorität einräume, sondern auch für die Vermittlungsbemühungen von Bedeutung sei. Er bekräftigte auch die Bereitschaft der Türkei, die Initiative zu ergreifen, um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden und auf dem Weg zum Frieden zu vermitteln.

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– Ukraine-Krieg – UN: „Aber die Türken sind am nächsten dran“

Der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths lobte am Montag die „Weisheit“ der Türkei und ihre Rolle bei den Gesprächen und dem Versuch, einen Waffenstillstand zwischen der russischen und der ukrainischen Seite zu erreichen.

UN: „Aber die Türken sind am nächsten dran“
 

Myanmar
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wegen Korruption zu Haftstrafe verurteilt

Naypidaw – Ein Militärgericht in Myanmar hat die frühere Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wegen Korruption zu fünf Jahren Haft verurteilt.

In dem genannten Fall wurde der 76-Jährigen vorgeworfen, Bargeld in Höhe von 600.000 US-Dollar und Gold angenommen zu haben. Gegen die von den Militärs abgesetzte frühere Regierungschefin laufen noch weitere zehn Ermittlungen. Unter anderem wurde ihr der Import und Besitz eines Funkgerätes sowie ein Verstoß gegen Corona-Bestimmungen vorgeworfen. Die Justiz wirft Suu Kyi weitere Vergehen vor. Sollte sie in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen werden, drohen ihr bis zu 175 Jahre Haft.

Militär setzte 2021 gewählte Regierung Myanmars ab

Nach den Parlamentswahlen von 2020 stand immer wieder den Vorwurf der Wahlfälschung im Raum, mit dem die politischen Spannungen im Land anwuchsen. Daraufhin hatte das Militär am 1. Februar 2021 die Regierung für abgesetzt erklärt und die Macht im Lande übernommen. Aung San Suu Kyi und weitere Regierungsmitglieder wurden daraufhin festgenommen.

Bei Protesten gegen die Putschisten starben 902 Menschen und Tausende Demonstranten wurden festgenommen. Seit dem Militärputsch vom letzten Jahr sind nach Angaben der Organisation für politische Gefangene (AAPP) mehr als 1.400 Menschen getötet und über 10.000 Bürger festgenommen worden.

Die muslimische Minderheit der Rohingya: Entrechtung und Verfolgung

Von den 55 Millionen Einwohnern Myanmars sind etwa 80 Prozent Buddhisten, 7,8 Prozent Christen und 4 Prozent (etwas mehr als zwei Millionen) Moslems sowie weitere Religionsgemeinschaften. Die muslimische Minderheit der Rohingya werden nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1948 aufgrund ihrer Religion und Kultur systematisch verfolgt. Wie die UN-Flüchtlingshilfe erklärte, werden den Rohingyas grundlegende Rechte wie das Recht auf Bildung oder Arbeit vorenthalten.

Aung San Suu Kyi wird beschuldigt, von den massenhaften Gewaltverbrechen (Mezalim) an den Rohingyas gewusst und dazu geschwiegen zu haben. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schätzte die Zahl der getöteten Mitglieder der muslimischen Minderheit 2017 auf 6700 Menschen. Etwa 745.000 Rohingyas wurden Opfer von Vertreibungen und fanden in Bangladesch Zuflucht.

In der aserbaidschanischen und türkischen Geschichtswissenschaft hat sich der Begriff Mezalim als Fachtermini durchgesetzt, das die Massentötung von muslimischen Zivilisten umschreibt.

Kemal Bölge

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– Systematische Gewalt – Myanmar: „Unermessliche Grausamkeiten“

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children veröffentlicht heute einen neuen Bericht zur Flucht der Rohingya aus Myanmar. In „Horrors I will never forget“ berichten Kinder und Jugendliche erschütternde Erlebnisse von massiver Gewalt, von Vergewaltigungen oder von Menschen, die lebendig verbrannt wurden.

Myanmar: „Unermessliche Grausamkeiten“

Kryptohandel
Bitcoin Prognose 2022: Wohin geht der Kurs der Kryptowährung?

Wie wird sich der Kryptomarkt im neuen Jahr entwickeln? Die Investorenwelt ist gespalten. Was wird mit Bitcoin-Kursverlauf 2022 passieren. Entwicklung der Kryptowährung, auf die sich Krypto-Anleger im Jahr 2022 freuen werden. Was wird im Jahr 2022 mit Bitcoin passieren? Bitcoin ist nach wie vor eine lohnenswerte Ergänzung für jedes Portfolio. Laut Überblick über Kryptowährungen steigt Bitcoin wieder auf ein Niveau, das weit über seinen früheren Höchstständen liegt, und erreichte im November ein Rekordhoch von $69.000. Obwohl der Bitcoin-Preis höher ist, was die kurzfristigen Renditen schmälert, sehen Krypto-Investoren die älteste Kryptowährung immer noch als eine vernünftige Wette für langfristigen Besitz. Zusammenbruch der Kryptowährungen Carol Alexander, Finanzprofessorin an der University of Sussex, glaubt, dass der Bitcoin im Jahr 2022 auf $10.000 fallen wird, was praktisch alle Kursgewinne der letzten anderthalb Jahre zunichte machen würde. Bitcoin ist im Jahr 2018 bereits auf fast 3.000 US-Dollar gefallen, nachdem er einige Monate zuvor einen Höchststand von fast 20.000 US-Dollar erreicht hatte. Befürworter der Kryptowährung sagen oft, dass die Dinge dieses Mal anders sind, da mehr institutionelle Anleger in den Markt einsteigen. Einige Experten gehen davon aus, dass der Bitcoin in den kommenden Monaten einen starken Rückgang erleben wird. Detaillierte Bitcoin-Prognosen zeigen, dass die Kryptowährung mittlerweile unter $50.000 liegt und damit fast 30 % unter ihrem Höchststand. Die Wall Street definiert einen Bärenmarkt als einen Rückgang von 20 % oder mehr gegenüber den jüngsten Höchstständen, aber es ist erwähnenswert, dass Bitcoin notorisch volatil ist. Zweifelsohne erinnert der Bitcoin-Kursverlauf an viele historische Blasen und Platzen von Vermögenswerten, und wie bei anderen Blasen gilt auch hier: „Diesmal ist es anders“, so Todd Lowenstein, leitender Aktienstratege bei der Union-Bank-Abteilung. Das allgemein akzeptierte Investitionsargument für Bitcoin ist, dass er als Absicherung gegen eine steigende Inflation dient, die durch staatliche Anreize verursacht wird. Erste Spot-Bitcoin-ETF Eine wichtige Entwicklung, auf die sich Krypto-Anleger im Jahr 2022 freuen, ist die Zulassung des ersten börsengehandelten Bitcoin-Spot-Fonds in den USA. Obwohl die Securities and Exchange Commission die Einführung des Bitcoin Strategy ETF von ProShares in diesem Jahr genehmigt hat, verfolgt dieses Produkt Bitcoin-Futures-Kontrakte, anstatt den Anlegern zu ermöglichen, direkt mit dem Kryptowährung Tauschen selbst zu handeln. Futures sind Finanzderivate, die den Anleger verpflichten, zu einem späteren Zeitpunkt und zu einem vereinbarten Preis Kryptowährung kaufen oder verkaufen. Alles deutet darauf hin, dass der Bitcoin-Spot-ETF im Jahr 2022 zugelassen wird, vor allem weil der Markt in Germany inzwischen groß und reif genug ist, um ihn zu unterstützen. Grayscale Investments hat die Umwandlung seines Bitcoin-Trusts, des weltweit größten Bitcoin-Fonds, in einen Spot-ETF beantragt. Es gibt viele weitere Anträge für Bitcoin-ETFs, die darauf warten, eingereicht zu werden.
Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen für Kryptowährungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Sie eine Investmententscheidung treffen.

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– Konya – In der Türkei entsteht Europas größtes Sonnenkraftwerk

In der zentraltürkischen Provinz Konya entsteht zur Zeit Europas größtes Solarkraftwerk.

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Skyscrapers of Europe
Die meisten Hochhäuser Europas befinden sich in der Türkei

Istanbul – Die Türkei, in der immer wieder Debatten über das Problem der ungeplanten Urbanisierung und der Änderung der Stadtsilhouette geführt werden, bleibt in einem Bereich führend in Europa, so die Daten des Tall Buildings and Urban Habitat Council (CTBUH). Bei der Zahl der Hochhäuser über 150 Metern in Europa steht die Türkei demnach an erster Stelle. Nach den CTBUH-Daten vom Februar 2022 gibt es in der Türkei heute insgesamt 67 Wolkenkratzer, die höher als 150 Meter sind. Russland liegt mit 51 Wolkenkratzern auf Platz 2, Deutschland mit 20 Wolkenkratzern auf Platz 5 und die Niederlande mit 6 Wolkenkratzern auf Platz 8. Auch in der Rangliste der europäischen Städte mit den meisten Wolkenkratzern steht die Türkei mit Istanbul an erster Stelle. Mit 48 Wolkenkratzern führt die türkische Millionenmetropole am Bosporus demnach die Liste der europäischen Städte mit der höchsten Anzahl an Wolkenkratzern. Auf Istanbul folgten Moskau mit 46 Wolkenkratzern und London mit 30 Wolkenkratzern.

Laut den CTBUH-Daten gibt es in Deutschland 20 Wolkenkratzer, 13 in Spanien, 12 in Polen, 6 in den Niederlanden und Italien, 3 in Österreich und jeweils 1 in der Schweiz und Schweden.

Sapphire of Istanbul (kurz Istanbul Sapphire oder Sapphire) ist ein Wolkenkratzer in der türkischen Metropole Istanbul. Er liegt im Geschäftsviertel Levent und ist mit 66 Stockwerken und einer Gesamthöhe von 261 Metern eines der höchsten Gebäude der Türkei. (Foto: Wikimedia)

Kavala-Verurteilung
Akşener: Der Gezi-Widerstand gab den Hilflosen Hoffnung

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Ankara – Die Vorsitzende der oppositionellen IYI Partei, Meral Akşener, hat die Regierung wegen des Gerichtsurteils vom Montag kritisiert und die Proteste von 2013 gewürdigt: „Der Gezi-Widerstand gab den Hilflosen Hoffnung.“ „Gezi war ein Widerstand unserer Jugend, von Idealisten (ülkücü) bis zu Linken, von Frommen bis zu Säkularen, von Frauen bis zu Männern, gegen das Kolonialregime von Herrn Krise, das sich damals in seinem 10. Jahr befand“, sagte Akşener am gestrigen Dienstag auf der Fraktionssitzung ihrer Partei. „Dieser Widerstand der türkischen Jugend richtete sich gegen den Versuch der AK-Partei, in Zusammenarbeit mit der FETÖ unsere nationale Souveränität anzugreifen“, sagte sie und erinnerte an das damalige Bündnis zwischen der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und der Gülen-Bewegung des Geistlichen Fethullah Gülen, die später als „terroristische Organisation“ eingestuft und als FETÖ (Fethullahçı Terör Örgütü) bezeichnet wurde. „Unsere Jugend hat sich gewehrt, damit ihre Heimat, für die sie sterben würde, nicht den Bauunternehmern von Herrn Erdoğan ausgeliefert wird und ihr Staat, auf den sie stolz sind, nicht unter den Händen einer Gruppe von Verrückten zusammenbricht“, bemerkte sie. „In dieser Hinsicht war der Gezi-Widerstand nicht nur ein Protest der türkischen Jugend. Er war der Aufstieg des nationalen Bewusstseins. Es war ihr Kampf, um der gebeutelten Nation die Augen zu öffnen, mit der Autorität, die sie von ihren Vorfahren erhalten haben.“ Aus diesem Grund habe der der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan das Wort „Gezi“ immer gefürchtet, so Akşener. Das 13. Strafgericht von Istanbul verurteilte am Montag den Geschäftsmann Osman Kavala wegen „versuchten Umsturzes der Regierung“ zu einer schweren lebenslangen Haftstrafe und sieben weitere Angeklagte wegen Beteiligung an der Organisation und Finanzierung der Proteste zu einer Beihilfe zu diesem Verbrechen.
(Screenshot/Sondakika)

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– Wie Begrifflichkeiten zu Heuchelei führen können – Kommentar: Ein Vergleich des G20-Gipfels mit den Gezi-Protesten

Nach den gewalttätigen G20-Demonstrationen in Deutschland entbrannte in Deutschland eine kontroverse Diskussion über Linksextremismus, Gewalt und das Gewaltmonopol des Staates. Die Unruhestifter wurden von manchen als „Chaoten“, „Horden“, „Kriminelle“, „Krawallmacher“ oder „Randalierer“ bezeichnet. Ein Kommentar.

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Waffen für Ukraine
Bartels: Panzerlieferung an Ukraine hätte früher kommen müssen

Berlin – Der SPD-Politiker und ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels, sieht in der geplanten Lieferung schwerer Waffen aus Deutschland an die Ukraine ein wichtiges Symbol, das seiner Meinung nach hätte früher kommen müssen. Bei phoenix sagte Bartels: „Die geplante Lieferung ist ein Symbol, das zeigt, dass Deutschland mehr tun will als bisher. Aber wir müssen nicht glauben, dass sich das sofort auswirkt, denn diese Geparden sind seit zehn Jahren eingelagert, möglicherweise auch für andere Länder als Ersatzteillager genutzt worden.“ Besser, so Bartels weiter, wäre gewesen, „wenn man sich schon vor zwei Monaten entschieden hätte, dass auch so etwas wie der Gepard in die Ukraine abgegeben werden kann, dann hätte man diese zwei Monate nicht verloren.“ Nun werde man die Panzer zunächst aufarbeiten und ukrainische Soldaten daran ausbilden müssen. Zu den unterschiedlichen Positionen in der SPD zu Waffenlieferungen sagte Bartels:
„Alles, was wir jetzt für die Ukraine tun können, ist letztlich auch für die Freiheit des Westens relevant. Diese Haltung gibt es auch in der Koalition sehr stark und diese Haltung setzt sich jetzt durch.“
Es gebe aber in der SPD-Bundestagsfraktion nach wie vor unterschiedliche Strömungen. „Die einen sehen es skeptisch, dass man die Ukraine substanziell mit Waffen ertüchtigt, die dann auch als Waffen aus Deutschland erkennbar sind. Da mag noch eine gewisse Romantik aus der Zeit der Entspannungspolitik mitschwingen“, so Bartels. Die Zeiten hätten sich aber inzwischen geändert und dies habe Olaf Scholz in seiner Regierungserklärung nach Kriegsbeginn auch deutlich gemacht.

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Immobilien
Wohneigentum für Normalverdiener immer schwieriger

Osnabrück – Der Wirtschaftsrat der CDU warnt anlässlich des Spitzentreffens von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) mit Vertretern der Baubranche davor, dass der Traum von Wohneigentum für immer mehr Menschen in Deutschland unerfüllbar wird. „Aktuelle Erhebungen zeigen, die Preise für Wohneigentum in Deutschland steigen weiter und weiter“, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Eine ungebrochen hohe Nachfrage trifft auf ein stagnierendes Angebot und nun noch auf eine rasant steigende Inflation. Dies lässt den Traum vom Wohneigentum für Normalverdiener in immer weitere Ferne rücken. Wir haben es hier mit einem gewaltigen Problem mit enormer sozialer Sprengkraft zu tun“, erklärte Steiger. Der Wirtschaftsrat unterstützt den Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen, einen bundeseinheitlichen Freibetrag beim Erwerb einer selbst genutzten Immobilie einzuführen. Über die Grunderwerbsteuer verdiene der Staat kräftig an den rasant steigenden Immobilienpreisen mit. Er solle deshalb die Selbstnutzer von dieser entlasten. „Bereits an anderer Stelle verdient der Fiskus kräftig: am Bau, Umbau oder der energetischen Sanierung von Wohneigentum – über die Umsatzsteuer auf Bauleistungen und die Einkommensteuern der Handwerker und Architekten“, argumentiert Wolfgang Steiger. Außerdem sollten Kaufnebenkosten ebenso wie Darlehenszinsen für die eigene selbst genutzte Immobilien vollständig von der Einkommensteuer abzugsfähig sein. Auch die Grundsteuer soll für Eigennutzer reduziert oder steuerlich absetzbar werden, fordert der Wirtschaftsrat. Bauministerin Klara Geywitz (SPD) sucht am Mittwoch mit Verbänden, Interessengruppen und Politikern Wege für mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland. Mehr als 50 Akteure sind zu einem Wohnungsbau-Gipfel geladen.

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Die Miet- und Immobilienpreise in der türkischen Provinz Antalya sind seit Beginn des russisch-ukrainischen Krieges in die Höhe geschnellt, da Russen und Ukrainer, die aus ihren Ländern fliehen mussten, dort Immobilien erwerben.

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Menschenrechte
UN fordert Schutz für palästinensische NGOs

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New York – UN-Menschenrechtsexperten haben die internationale Gemeinschaft aufgefordert, sofortige und wirksame Schritte zum Schutz und zur Unterstützung der sechs palästinensischen zivilgesellschaftlichen Gruppen zu unternehmen, die von der israelischen Regierung im Oktober 2021 als „terroristische Organisationen“ bezeichnet wurden:
„Israels beunruhigende Einstufung dieser Organisationen als ‚terroristische Organisationen‘ wurde nicht von konkreten und glaubwürdigen Beweisen begleitet“, so die Menschenrechtsexperten. „Wir stellen fest, dass die von Israel vorgelegten Informationen auch eine Reihe von Regierungen und internationalen Organisationen nicht überzeugen konnten, die traditionell die unverzichtbare Arbeit dieser sechs Organisationen finanziell unterstützen.“
Im Oktober 2021 verurteilten die UN-Experten die Einstufung von sechs palästinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen – Addameer Prisoner Support and Human Rights Association, Al-Haq, Bisan Center for Research and Development, Defense for Children International – Palestine, Union of Agricultural Work Committees und Union of Palestinian Women Committees – als terroristische Organisationen durch Israel. Die Einstufung ermöglicht es Israel, die Organisationen zu schließen, ihr Vermögen zu beschlagnahmen, ihre Arbeit zu beenden und ihre Führung und Mitarbeiter wegen terroristischer Straftaten anzuklagen.
„Israel hatte sechs Monate Zeit, seine Anschuldigungen zu belegen, und hat dies nicht getan“, so die Experten. „Wir fordern die finanzierenden Regierungen und internationalen Organisationen auf, rasch zu dem Schluss zu kommen, dass Israel seine Anschuldigungen nicht bewiesen hat, und anzukündigen, dass sie diese Organisationen und die Gemeinschaften und Gruppen, denen sie dienen, weiterhin finanziell und politisch unterstützen werden.“
Obwohl Israel seine Anschuldigungen weder öffentlich noch gegenüber den finanzierenden Regierungen und internationalen Organisationen untermauert hat, haben mehrere Geldgeber ihre Beiträge an die palästinensischen Organisationen zurückgestellt, während sie diese Behauptungen untersuchen. Die Europäische Union hat ihre Finanzierung für zwei dieser Organisationen formell ausgesetzt. Dies hat die Arbeit dieser palästinensischen Organisationen unterminiert und unabsehbare Auswirkungen auf die von ihnen unterstützten Gemeinschaften gehabt. Über die Dauer dieser Maßnahmen herrschte Unklarheit, so die Experten. „Wir sind zutiefst beunruhigt über den offensichtlichen Missbrauch der Anti-Terror-Gesetzgebung durch Israel, um einige der führenden zivilgesellschaftlichen Organisationen in Palästina anzugreifen. Ein solcher Missbrauch muss zurückgewiesen und bekämpft werden“, so die Experten. „Die Vereinten Nationen haben sehr deutlich gemacht, dass der Entwurf und die Anwendung von Anti-Terror-Gesetzen strikt mit dem Völkerrecht und dem Schutz der Menschenrechte übereinstimmen müssen, einschließlich der Grundsätze der Rechtssicherheit, der Notwendigkeit, der Verhältnismäßigkeit, der Rechtsstaatlichkeit und der Nichtdiskriminierung. Vor diesem Hintergrund begrüßten die Experten die Erklärung des belgischen Ministers für Entwicklungszusammenarbeit, Meryame Kitir, vom 23. März 2022, in der es heißt „Meine Verwaltung hat eine interne Untersuchung der Vorwürfe durchgeführt. Dabei wurden keine Beweise gefunden, die die Anschuldigungen bestätigen würden. Ich habe daher beschlossen, keine Maßnahmen gegen die betreffenden palästinensischen Organisationen zu ergreifen. Auch die von den israelischen Behörden vorgelegten Beweise sind nicht geeignet, meine Entscheidung zu revidieren“. Die Menschenrechtsexperten betonten, dass sie die unverzichtbare Arbeit der palästinensischen Zivilgesellschaft anerkennen und begrüßen, wenn es darum geht, Israel für seine Besatzung und Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen und demokratische Grundsätze und Menschenrechte in der palästinensischen Gesellschaft zu fördern. „Die Anwendung von Antiterrorgesetzen auf angesehene Menschenrechtsverteidiger und zivilgesellschaftliche Organisationen – ohne überzeugende Beweise zur Untermauerung dieser Behauptungen – scheint auf einen politisch motivierten Versuch Israels hinzudeuten, einige seiner wirksamsten Kritiker zum Schweigen zu bringen und damit ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit und freie Meinungsäußerung zu verletzen“, erklärten sie.
„Wenn die internationale Gemeinschaft es mit ihrer Unterstützung für die palästinensische Selbstbestimmung und ein Ende der 55-jährigen israelischen Besatzung ernst meint, muss sie die Arbeit dieser Organisationen lauter und nachdrücklicher verteidigen und Israel an seine internationalen Menschenrechtsverpflichtungen erinnern“.
Dementsprechend riefen die Menschenrechtsexperten die internationale Gemeinschaft dazu auf:
Öffentlich festzustellen, dass Israel seine Anschuldigungen gegen die sechs Organisationen nicht begründet hat; ihre finanzielle und politische Unterstützung für die Arbeit dieser sechs Organisationen wieder aufzunehmen, fortzusetzen und sogar zu verstärken; und Israel aufzufordern, die Benennungen zurückzunehmen und seine Schikanen gegen alle palästinensischen, israelischen und internationalen Menschenrechts- und zivilgesellschaftlichen Organisationen einzustellen, die sich für Menschenrechte und Rechenschaftspflicht in Israel und Palästina einsetzen.

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Am heutigen Dienstag hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einen  Bericht veröffentlicht, in dem sie Israels Behandlung von palästinensischen Menschen als „Apartheid“ bezeichnet.

Menschenrechtsorganisation wirft Israel „Apartheid“ vor

Bondgirl "Lucia Sciarra"
Ex-Bondgirl Monica Bellucci würde gerne nach Istanbul ziehen

Istanbul – Die italienische Schauspielerin, Ex-Bondgirl Monica Bellucci, kann sich vorstellen in die türkische Millionenmetropole Istanbul zu ziehen.

Bellucci (57), die letzte Woche in Istanbul auf der Bühne stand, sagte gegenüber türkischen Medien, dass sie sich in Zukunft dort niederlassen könnte: „Schon während dieses kurzen Besuchs hatte ich das Gefühl, dass die Stadt ein Ort zum Leben ist.“

Die weltberühmte italienische Schauspielerin stand in der vergangenen Woche mit dem Theaterstück „Maria Callas: Briefe und Erinnerungen“ in Istanbul auf der Bühne. 

„Vielleicht werde ich mich in Zukunft in Istanbul niederlassen. Schon bei diesem kurzen Besuch hatte ich das Gefühl, dass die Stadt ein Ort zum Leben ist. Ich werde auf jeden Fall für eine ausführliche und lange Tour wiederkommen. Nach vielen Jahren wieder nach Istanbul zurückzukommen und die positiven Veränderungen der Stadt zu sehen und wie interessiert die türkischen Kunstliebhaber an Musicals sind, hat mich glücklich gemacht“, so Bellucci in einem Gespräch mit der türkischen Zeitung Kelebek. Das ehemalige Dolce & Gabbana Model war bereits 2012 für den Film „Jahreszeit des Nashorns“ in Istanbul. 

Bellucci begann ihre Filmkarriere 1990. Ihren ersten Auftritt in einem US-amerikanischen Film hatte sie in Bram Stoker’s Dracula (1992). Mit der Rolle in dem französischen Thriller Lügen der Liebe (1996) wurde sie zum Star und auch für den französischen Filmpreis César nominiert. Mit 50 Jahren spielte sie 2015 im James Bond Film „Spectre“ die Rolle der Lucia Sciarra und ist somit die bislang älteste Darstellerin eines Bondgirls.

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Madonnas Ex-Ehemann, renommierter britischer Regisseur und Filmproduzent Guy Ritchie (Snatch, Sherlock Holmes), schwärmt in einem Video über die Türkei.

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Ukraine-Krieg
SPD-Vize Heil verteidigt Ukraine-Politik der Bundesregierung

Osnabrück – Bundesarbeitsminister und SPD-Vize Hubertus Heil hat die Ukraine-Politik der Bundesregierung verteidigt und das grüne Licht für Panzerlieferungen begrüßt. Deutschland liefere bereits in enger Abstimmung mit EU- und Nato-Partnern sehr viele Waffen, es gebe „keine Alleingänge“, sagte Heil im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Weil die Bundeswehr aber „nicht unendlich viel abgeben“ könne, „finanzieren wir zusätzlich direkte Käufe der Ukraine bei deutschen Rüstungsunternehmen und ermöglichen so Lieferungen wie etwa jetzt beim Gepard-Flugabwehrpanzer aus Beständen der Industrie“, so der Minister. „Die Unterstützung ist stark und wichtig, damit Putin der Ukraine keinen Diktat-Frieden aufzwingen kann.“ Grundsätzlich gelte weiterhin: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Deutschland oder die Nato Kriegspartei werden. Das wäre unverantwortlich“, sagte Heil. Vorwürfe an Kanzler Olaf Scholz, er handele wegen einer SPD-Nähe zu Russland zu zögerlich, seien „bösartige Unterstellungen“, so der SPD-Vizevorsitzende weiter. „Sowohl der Bundeskanzler als auch die SPD haben eine sehr klare Haltung, das hat Olaf Scholz in seiner Regierungserklärung nach Kriegsbeginn deutlich gemacht. Wir stehen an der Seite der Ukraine und unterstützen sie, wo immer es geht: wirtschaftlich, bei der Aufnahme Geflüchteter und auch mit Waffen. Olaf Scholz handelt entschlossen und besonnen.“ Es sei „bewundernswert, wie die Ukraine ihre Freiheit verteidigt“, sagte Heil weiter. „Das lässt niemanden kalt, auch mich nicht. Wenn man Regierungsverantwortung hat, darf man sich nicht nur von Gefühlen leiten lassen. Alles Handeln muss verantwortbar sein. Und Deutschland handelt verantwortungsbewusst und entschlossen.“ Der Union warf er vor, mit ihrem eigenen Bundestagsantrag auf Waffenlieferungen von der Krise profitieren zu wollen. „Den Versuch von CDU/CSU, sich in dieser Kriegssituation im Bundestag politisch zu profilieren, finde ich unanständig, und er wird scheitern“, sagte Heil. „Die Koalition steht zusammen.“

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Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat sich für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine ausgesprochen und von der Bundesregierung konkrete Informationen über Rüstungslieferungen gefordert.

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