Corona-Pandemie
Landkreistagspräsident kritisiert Corona-„Panikmache“
Gastkommentar
Türkei – Wer hat den Putschversuch zu verantworten?

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar
Zum Thema
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Türkei: Das Trauma des Putschversuchs vom 15. Juli 2016
Gastkommentar
Das Bundesverdienstkreuz und Ahmad Mansour
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar. Kontakt: yuecelnabi@hotmail.de
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Bölge: „Mit der Remilitarisierung der ostägäischen Inseln hält sich Athen seit Jahrzehnten nicht an internationale Verträge. Das ist insofern problematisch, weil Griechenland diese Eilande unter der Einschränkung eines Militarisierungsverbots erhalten hatte.“
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Geburtsstatistiken
Die Zahl der Totgeburten um 24 Prozent gestiegen
Wiesbaden – Im Jahr 2021 wurden in Deutschland 3 420 Kinder tot geboren. Dies entspricht 4,3 Totgeburten je 1 000 Geborenen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist die Quote nach einem Tiefstand von 3,5 Totgeburten je 1 000 Geborenen im Jahr 2007 seit 2010 tendenziell gestiegen. 2020 und 2019 gab es jeweils 4,1 Totgeburten je 1 000 Geborene.
- Zahl der Totgeburten je 1 000 Geborenen von Tiefstand 3,5 im Jahr 2007 auf 4,3 im Jahr 2021 gestiegen
- In Ostdeutschland höhere Totgeborenenquote als in Westdeutschland
- Leichte Zunahme der Totgeburten in allen Altersgruppen
Anteil der Totgeburten bei Frauen unter 21 und ab 37 Jahren erhöht
Die Totgeborenenquote fällt je nach Alter der Frau unterschiedlich aus. Bei den 25- bis 36-jährigen Frauen lag sie 2021 unter beziehungsweise leicht über dem Mittelwert von 4,3. Bei jüngeren Frauen unter 21 Jahren und bei Frauen ab 37 Jahren war sie mit über 5 Totgeburten je 1 000 Geborene deutlich höher. Zugleich ist der Anteil der Totgeborenen von Frauen über 36 Jahre an allen Totgeborenen von 16 % im Jahr 2007 auf 20 % im Jahr 2021 gestiegen. Der Anteil der jüngeren Frauen ist dagegen von 7 % auf 3 % gesunken.
Das durchschnittliche Alter der Frauen stieg bei den Totgeburten seit Anfang der 2010er Jahre stärker als bei den Lebendgeburten. Das durchschnittliche Alter der Frau bei einer Totgeburt lag im Jahr 2021 bei 32,2 Jahren und war damit um knapp 5 Monate höher als das durchschnittliche Alter bei einer Lebendgeburt (31,8 Jahre).
Allein das zunehmende Alter der Frauen bei Geburt kann allerdings nicht die Ursache des Anstiegs der Totgeburten sein, da die Totgeborenenquote in allen Altersgruppen in den vergangenen zehn Jahren tendenziell gestiegen ist.
Höherer Anteil der Totgeborenen an allen Geburten in Ostdeutschland als in Westdeutschland
Die Totgeborenenquote war in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) seit 1990 fast durchgehend höher als in Westdeutschland, obwohl das Alter der Frauen bei der Totgeburt in Ostdeutschland mit 31,6 Jahren niedriger ist als im Westen (32,3 Jahre). Im Jahr 2021 betrug die Totgeborenenquote in Ostdeutschland 4,7 und in Westdeutschland 4,2.
Totgeborenenquote in den Niederlanden deutlich niedriger als in Deutschland
Nach vergleichbaren Angaben ist die Totgeborenenquote in Deutschland deutlich höher als in den Niederlanden (2020: 2,8 Totgeburten je 1 000 Geborene), etwas höher als in Österreich (2021: 3,6) und ähnlich hoch wie in England und Wales (2021: 4,2 nach vorläufigen Angaben). Ein umfassender internationaler Vergleich ist allerdings nicht möglich, da sich die nationalen Definitionen der Totgeburt unterscheiden.
Methodische Hinweise:
Die Totgeborenenquote wird berechnet, indem die Zahl der Totgeborenen durch die Summe der Lebendgeborenen und der Totgeborenen (also die Gesamtzahl der Geborenen) dividiert und dann mit 1 000 multipliziert wird.
Die Zahl der Totgeborenen hängt von der jeweils geltenden Definition der Totgeburt ab. Als totgeboren gelten in Deutschland Kinder mit einem Mindestgewicht, bei denen sich keines der folgenden Merkmale des Lebens außerhalb des Mutterleibs gezeigt hat: Herzschlag oder pulsierende Nabelschnur oder Einsetzung der natürlichen Lungenatmung.
Nachdem die Gewichtsgrenze im Jahr 1994 im vereinten Deutschland zunächst von 1 000 Gramm auf 500 Gramm herabgesetzt wurde, erfolgte eine zweite Anpassung im Jahr 2018. Demnach muss entweder das Gewicht mindestens 500 Gramm betragen oder die 24. Schwangerschaftswoche erreicht worden sein.
Für den internationalen Vergleich wurden die Angaben der nationalen Statistikinstitute verwendet.
Weiterführende Informationen:
Die aktuellen Angaben zu Geburten sind in der Datenbank GENESIS-Online, Tabellen 12612-0018 (Totgeborene), 12612-0001 (Lebendgeborene) sowie auf der Themenseite Geburten verfügbar.
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Nach Angaben des nationalen Statistikinstituts, steht die Türkei einem Problem gegenüber, das den meisten europäischen Ländern gemein ist – nämlich dem der alternden Bevölkerung.
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Griechenland
Gewählter Mufti von İskeçe/Xanthi Ahmet Mete verstorben
by Kemal Boelge
The elected mufti of the north-east Greek city of İskeçe /Xanthi, Ahmet Mete, passed away on Thursday morning after a long illness. He was being treated for cancer for a long time. The charismatic religious scholar was considered a symbol of the rights and freedoms of the Turkish-Muslim minority in Western Thrace.
Mete was born in 1965 in the village of Yassıköy/İskeçe. As a child, he attended elementary school in Gaziosmanpaşa and graduated from a religious high school. He first studied Islamic studies at the Uludağ University in Bursa and completed his studies at the Islamic University in Medina/Saudi Arabia.
After returning to his hometown of İskeçe/Xanthi, he worked as a preacher and taught the Koran. From 2000-2007 he held the position of Imam of Yassıören. In 2007 the Turkish-Muslim minority elected him mufti of İskeçe/Xanthi. He also volunteered as Vice President of the Committee for Sermons and Counseling for the Turkish Minority.
The news of Ahmet Mete’s death not only plunged the Turkish-Muslim population in Western Thrace into deep mourning, but Turkish President Recep Tayyip Erdoğan also expressed his deepest condolences to the wife of the deceased Mufti. The President of the Turkish National Assembly, Mustafa Şentop, also expressed his sincere condolences to the family of the deceased.
Turkish Foreign Minister Mevlüt Çavuşoğlu, opposition leader Kemal Kılıçdaroğlu (CHP) and the President of the Religious Authority, Ali Erbaş, also offered their condolences to the Mete family. Parliament President Mustafa Şentop is expected to attend Ahmet Mete’s funeral on Friday in İskeçe/Xanthi.
Ömrünü Batı Trakya Türk Azınlığının haklı mücadelesine vakfeden İskeçe Müftüsü Ahmet Mete’ye Allah’tan rahmet, kıymetli ailesine ve tüm soydaşlarımıza sabır ve başsağlığı diliyorum.
Yaptığı hizmetler her zaman hayırla anılacak. Mekanı cennet, makamı âlî olsun. pic.twitter.com/fQ92GpNO0M — Mevlut Çavuşoğlu (@MevlutCavusoglu) July 14, 2022
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The Mufti of İskeçe/Xanthi, Bilal Kara Halil, appointed by the Greek authorities, has been relieved of his post by a decision of the General Secretariat of the Administration of Macedonia and Thrace.
Türkische Minderheit erkennt neuen Mufti nicht an
Treffen in Istanbul
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Flüchtlingskrise
Über 700.000 syrische Babys in der Türkei geboren
700 bin Suriyeli bebek doğmuş ülkemizde. Allah uzun ömürler versin hepsine. Biz meseleye ülkemizin geleceği gözüyle bakıyoruz. Evet, her milletin en büyük zenginliği bebekleridir. Bu bebekler de yıkık dökük Suriye’nin zenginliğidir.
— Kemal Kılıçdaroğlu (@kilicdarogluk) July 10, 2022
Energiepolitik
Schopf (SPD): Menschen werden nicht in der Kälte sitzen
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E-Mobilität
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Kommentar
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