Gaza-Konflikt
Israelische Luftangriffe: 5-jähriges Kind stirbt vor Angst

Gaza – Ein fünfjähriger palästinensischer Junge ist im Gazastreifen gestorben, nachdem er während der israelischen Luftangriffe auf den Streifen eine schwere Panikattacke erlitten hatte, wie lokale Medien am Mittwoch das Gesundheitsministerium zitierten. Tamim Dawood, der wegen eines Herzleidens in Behandlung war, war den Berichten zufolge unter den 20 Zivilisten, die bei den israelischen Angriffen getötet wurden. Mindestens 40 weitere wurden den Berichten zufolge verletzt. Der Junge hatte gut auf die Behandlung angesprochen und besuchte den Kindergarten, bevor die Panikattacke auftrat, so seine Mutter gegenüber lokalen Medien. Als am Dienstagabend im Gazastreifen laute Explosionen zu hören waren, erlitt Dawood eine schwere Panikattacke und wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. „Tamim blieb auf der Intensivstation, war aber nicht ansprechbar. Die Ärzte teilten uns mit, dass er im Morgengrauen des Mittwochs starb, weil sein Herz die Angst nicht ertragen konnte“, wird seine Mutter zitiert. Das Gesundheitswesen des Gazastreifens wurde durch die jahrelange israelische Blockade zerstört, und die Kinder sind Zeugen der physischen und psychischen Auswirkungen der Besatzung und der Angriffe – sowohl in Zeiten des Konflikts als auch in Zeiten relativer Ruhe. Das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium gab im Oktober bekannt, dass mehr als die Hälfte der Bewohner des Gazastreifens unter psychischen Störungen leiden, die auf die von Israel und Ägypten seit mehr als einem Jahrzehnt verhängte Blockade zurückzuführen sind, berichtet das Portal The New Arab.

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– Jerusalem-Krise – Pink Floyd-Gründer Roger Waters fordert Sanktionen gegen Israel

In einem Interview mit dem Nachrichtensender RT, fordert Pink Floyd-Gründer Roger Waters ein Ende des „grausamen Angriffs“ auf Gaza und den Stopp aller Militärhilfen an Israel.

Pink Floyd-Gründer Roger Waters fordert Sanktionen gegen Israel

Sindelfingen
Mercedes-Werk: „Erdogan-Gegner erschießt Kollegen“

Sindelfingen – Zwei Menschen sind am Donnerstagmorgen bei Schüssen auf dem Werksgelände von Mercedes-Benz in Sindelfingen ums Leben gekommen. Laut der Polizei handelt es sich bei den beiden Opfern um zwei Männer im Alter von 44 Jahren. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen betrat der mutmaßliche 53-jährige Täter gegen 7.45 Uhr die Werkhalle und schoss auf die zwei Männer. Wie ein Sprecher der Polizei bestätigte, handelt es sich bei den beiden Toten und dem inzwischen festgenommenen mutmaßlichen Schützen „um Mitarbeitende eines externen Dienstleisters“. Laut Mitarbeitern habe es vonseiten des mutmaßlichen Schützen nach einem Streit zu den Wahlen in der Türkei schon Tage zuvor Drohungen gegenüber Kollegen gegeben. Aus diesem Grunde habe man ihm bereits gekündigt. Bei den Getöteten handele es sich um Unterstützer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, so die Mitarbeiter gegenüber NEX24. Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen Murat D. Diese Angaben konnten jedoch noch nicht verifiziert werden. Laut einer Polizeimitteilung haben Mitarbeitende des Werksschutzes den Tatverdächtigen kurz nach den Schüssen überwältigt. Sie hielten den 53-Jährigen demnach in der Halle fest und übergaben ihn an die Polizei. Der Tatverdächtige habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft geht von einem Einzeltäter aus, berichtet die dpa. Weitere Details zur Tat, den Opfern oder zum Verdächtigen wollte er nicht nennen. Laut einem Pressesprecher der zuständigen Polizei Ludwigsburg wurde die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Der mutmaßliche Schütze soll noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Dies teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart mit.

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– Türkei-Wahlen – Cem Özdemir: Zugang zu deutschem Pass für Türken erleichtern

Die derzeit in der Türkei laufende Wahl um das Präsidentenamt wirke tief in die deutsch-türkische Gemeinschaft hinein. Özdemir sagte: „Die Polarisierung, die wir in der Türkei haben und die im Fall eines Wahlsiegs von Erdogan noch massiver werden würde, hat sich auch hierzulande fortgesetzt.“
Cem Özdemir: Zugang zu deutschem Pass für Türken erleichtern

Bosnischer Serbenführer Dodik ruft zur Wahl Erdogans auf

Sarajewo – Milorad Dodik, der Chef der Republika Srpska, der serbischen Teilrepublik von Bosnien-Herzegowina, hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor den Wahlen am 14. Mai in der Türkei seine Unterstützung zugesagt. Dodik rief die türkischen Wähler auf, den amtierenden Präsidenten in dem engen Wahlkampf zu unterstützen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Srpska Republika News Agency (SRNA) sagte er am Mittwoch, Erdoğan sei ein Mann des Friedens und des Dialogs, der „fest entschlossen ist, die Lage in der Region und in der Welt zu stabilisieren“. Er lobte Erdoğans Haltung zur Achtung des Friedensabkommens von Dayton und der Verfassung von Bosnien-Herzegowina. Dodik lobte auch Erdoğans freundschaftliche Beziehungen zu Bosnien-Herzegowina, „ohne Partei zu ergreifen“, und seine Unterstützung für den Dialog in diesem Land, berichtet die Hürriyet Daily News. „Bisher hat er sein Interesse an seinem Land und seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Dank seiner beharrlichen Haltung, seines Patriotismus und seiner Entschlossenheit ist die Türkei heute ein entwickeltes und modernes Land“, so Dodik. Am 14. Mai wird der künftige Präsident der Türkei gewählt. In Deutschland sind 1,5 Millionen Deutsch-Türken wahlberechtigt. Eine so hohe Wahlbeteiligung gab es selten, sagt die Türkische Gemeinde. Umfragen sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Erdoğan und seinem Herausforderer, dem Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu (CHP), voraus. Ein Großteil der Opposition hat sich zu einem Sechser-Bündnis formiert, das von der CHP angeführt wird. Erdoğan tritt mit seiner islamisch-konservativen AKP im Bündnis mit der nationalistischen MHP und der kleinen BBP an und erhofft sich eine weitere Amtszeit als Präsident.  

F35-Deal
Türkei an USA: Wir wollen unser Geld zurück

Ankara – Die Türkei bittet die Vereinigten Staaten nicht darum, Ankara die Rückkehr in das F-35-Kampfjetprogramm zu gestatten, sondern will lediglich die Rückerstattung der bereits für das Projekt gezahlten Gelder, so der türkische Außenminister. Das Lad habe 1,4 Milliarden Dollar in das Projekt investiert. „Wir sagen nicht ‚Lasst uns sofort zum F-35 [Programm] zurückkehren‘. Wir sagen: ‚Gebt uns unser Geld zurück.‘ Denn wir produzieren unser eigenes nationales Kampfflugzeug“, sagte Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu in einem Fernsehinterview
Da die Türkei nicht an diesem Programm teilnimmt, ist es unser natürliches Recht zu erwarten, dass das von uns gezahlte Geld zurückerstattet wird.
Die USA hatten die Türkei im Juli 2019 aus dem F-35-Kampfjet-Programm gestrichen und mit Sanktionen belegt, nachdem Ankara das russische Luftabwehrsystem S-400 gekauft hatte. Die Türkei ist Mitentwickler und Lieferant von etwa 900 Bauteilen des F-35. Wie Sputnik damals berichtete, soll Washington unter Israels Einfluss die Türkei aus dem F-35-Projekt ausgeschlossen haben. Israel erkannte offenbar die Entscheidung Ankaras, russische S-400-Flugabwehrsyteme zu erwerben, als eine Möglichkeit, eigene Interessen zu lobbyieren.
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kündigte nach dem Ausschluss an, sich anderen Optionen zuzuwenden. Moskau hat Ankara bereits den russischen Kampfjet SU-57 angeboten.
„Ihr verkauft uns keine F-35? Ok dann, sorry, aber wir werden unsere Maßnahmen ergreifen und wenden uns anderen Optionen zu“, sagte Erdogan während eines Treffens mit den Provinzchefs der Regierungspartei AKP im Hauptquartier in Ankara.
Auch der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu kündigte damals an, nach Alternativen Ausschau zu halten.
„Wenn die Vereinigten Staaten sich weigern sollten, die F-35 Kampfjets an die Türkei zu liefern, wird Ankara einen Ersatz finden müssen“, so Cavusoglu damals.
„Es gibt die F-35, aber es gibt auch Flugzeuge, die in Russland hergestellt werden. Wenn wir keine F-35 kaufen können, wird die Türkei ähnliche Flugzeuge aus anderen Ländern kaufen. Und das wird so lange so fortgeführt, bis wir mit der Produktion unserer eigenen Kampfjets der fünften Generation beginnen“, zitiert der türkische Nachrichtensender NTV Cavusoglu.

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– Türkischer Kampfjet – Türkei: Kampfjet TF-X absolviert erfolgreich erste Tests

Die Türkei wird möglicherweise sehr bald dem exklusiven Kreis der wenigen Länder, die Kampfflugzeuge der fünften Generation herstellen, beitreten.

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Türkei-Wahlen
Cem Özdemir: Zugang zu deutschem Pass für Türken erleichtern

Osnabrück – Grünen-Politiker Cem Özdemir hat sich dafür ausgesprochen, in Deutschland lebenden Ausländern und insbesondere Türken den Zugang zum deutschen Pass zu erleichtern. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Özdemir: „Ich würde mir wünschen, dass es uns gelingt, aus Ausländern Inländer zu machen, wenn sie unsere Sprache sprechen, sich zum Grundgesetz bekennen und hier ihren Lebensunterhalt verdienen. Dann gehören sie dazu.“ Immer noch sei es so, dass ein großer Teil der in Deutschland geborenen Kinder türkischer Eltern keine deutsche Staatsbürgerschaft erhalte. „Das heißt, wir produzieren immer noch inländische Ausländer“, so Özdemir. Die Migrationspolitik hierzulande sorge dafür, dass sich Teile der deutsch-türkischen Gemeinschaft dem türkischen Präsidenten Erdogan zuwendeten. Özdemir kritisierte in diesem Zusammenhang Versäumnisse: „Wenn man Leuten lange genug erzählt: ,Ihr gehört nicht hierzu‘, dann benehmen sie sich auch so.“ Der Sohn türkischer Einwanderer verwies auf seine eigene Biografie: „Nehmen Sie mich: Ich bin im Dezember 1965 geboren. Ich habe immer besser Schwäbisch als Türkisch gesprochen und war trotzdem 18 Jahre meines Lebens türkischer Staatsbürger – obwohl ich niemals mehr als sechs Wochen Urlaub im Sommer in der Türkei verbracht habe.“ Cem Özdemir zu Türkei-Wahl: Bei Erdogan-Sieg kommt es zu einer Auswanderungswelle Özdemir rechnet im Falle eines erneuten Wahlsieges des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit einer Auswanderungswelle aus der Türkei. „Wenn Erdogan die Wahl gewinnt, dann wird sich – das zeigen Umfragen – ein Großteil der Jugendlichen aus der Türkei verabschieden. Weil dann die Hoffnung auf eine bessere Entwicklung dahin wäre. so Özdemir gegenüber de NOZ. Oppositionelle, Journalisten und Wissenschaftlern „würde die Luft zum Atmen abgeschnitten“. Türken machen derzeit hinter Syrern und Afghanen die drittgrößte Gruppe der Asylantragsteller in Deutschland aus. Die derzeit in der Türkei laufende Wahl um das Präsidentenamt wirke tief in die deutsch-türkische Gemeinschaft hinein. Özdemir sagte: „Die Polarisierung, die wir in der Türkei haben und die im Fall eines Wahlsiegs von Erdogan noch massiver werden würde, hat sich auch hierzulande fortgesetzt.“

Lebensmittelwirtschaft
Fleischersatz: Produktion steigt um 72,7 Prozent

Ob Tofuwurst, Sojabratling oder Veggie-Burger – der Markt mit den vegetarischen oder veganen Alternativen zum Fleisch legt nach wie vor zu. Im Jahr 2022 produzierten die Unternehmen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr 6,5 % mehr Fleischersatzprodukte, im Vergleich zum Jahr 2019 erhöhte sich die Produktion sogar um 72,7 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Jahr 2022 wurden 104 300 Tonnen Fleischersatzprodukte produziert, im Vorjahr waren es rund 97 900 Tonnen. Der Wert dieser Produkte erhöhte sich im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 17,3 % auf 537,4 Millionen Euro (2021: 458,2 Millionen Euro). Auch die Zahl der Unternehmen, die in Deutschland produzieren, erhöhte sich von 44 im Jahr 2021 auf 51 im vergangenen Jahr. Wert des produzierten Fleisches knapp 80 Mal so hoch wie der von Fleischersatzprodukten Trotz dieses Anstiegs fällt der Wert von Fleischersatzprodukten im Vergleich zu Fleischprodukten verhältnismäßig gering aus. Im Jahr 2022 betrug der Wert von in Deutschland produziertem Fleisch und Fleischerzeugnissen 42,4 Milliarden Euro – und damit knapp das 80-fache des Wertes der Fleischersatzprodukte. Im Jahr 2019 war der Wert von hierzulande produziertem Fleisch und Fleischerzeugnissen (40,1 Milliarden Euro) fast 150-mal so hoch wie der von Fleischersatzprodukten (rund 0,3 Milliarden Euro). Fleischkonsum in Deutschland auf Tiefstand In Deutschland wird seit Jahren immer weniger Fleisch verzehrt: Der Pro-Kopf-Verzehr lag nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Jahr 2022 bei 52,0 Kilogramm pro Kopf. Das war ein Rückgang um knapp 15 % gegenüber dem Jahr 2012 (60,9 Kilo pro Kopf) und der niedrigste Wert seit Beginn der Verzehrsberechnung im Jahr 1989.

Immobilien
Wohneigentum ist bis zu 15 Prozent günstiger als vor einem Jahr

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Wie in den meisten Großstädten sinken auch in vielen deutschen Städten mittlerer Größe die Kaufpreise von Wohnungen. In insgesamt 51 von 54 untersuchten Mittelstädten hat sich Wohneigentum im Vergleich zum Vorjahr vergünstigt. In 11 Städten liegt das Minus sogar im zweistelligen Prozentbereich. Das zeigt eine aktuelle Analyse von immowelt, in der die durchschnittlichen Angebotspreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) in ausgewählten mittelgroßen Städten (50.000 bis 100.000 Einwohner) untersucht wurden. „Der Anstieg der Bauzinsen hat auch in den deutschen Mittelstädten zum Ende des Immobilienbooms geführt“, sagt Felix Kusch, immowelt Country Managing Director. „Nach jahrelangen Zuwächsen sinken die Preise für Wohneigentum in vielen mittelgroßen Städten nun spürbar. Für Käufer könnte das die Chance bieten, sich den Wunsch nach der eigenen Wohnung zu erfüllen. Zwar wird die Immobilienfinanzierung durch das hohe Zinsniveau erschwert, gleichzeitig ermöglicht der im Vergleich zur Niedrigzinsphase geringere Konkurrenzdruck aber auch Nachverhandlungen beim Preis.“ Stärkste Rückgänge in Schwerin, Lüneburg, Bayreuth und Lüdenscheid In der Spitze zahlen Wohnungssuchende in deutschen Mittelstädten derzeit 15 Prozent weniger für eine Eigentumswohnung als vor einem Jahr. Das ist etwa in Schwerin der Fall, wo der Quadratmeter aktuell im Mittel 2.476 Euro kostet. Vor 12 Monaten mussten Käufer in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns noch mit 2.915 Euro pro Quadratmeter rechnen. In drei weiteren Mittelstädten sind die Angebotspreise von Bestandswohnungen ebenfalls um 15 Prozent eingebrochen: Im niedersächsischen Lüneburg kostet der Quadratmeter derzeit durchschnittlich 3.727 Euro, in Bayreuth im nördlichen Bayern sind es 3.531 Euro und im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid 1.984 Euro. Sinkende Kaufpreise auch in teuren Städten Süddeutschlands Am teuersten sind Eigentumswohnungen in den Mittelstädten Süddeutschlands. Allerdings ist es auch hier zu spürbaren Preisrückgängen gekommen: In Konstanz, der kostspieligsten Stadt in der Analyse, zahlen Käufer gegenwärtig im Mittel 6.043 Euro pro Quadratmeter für eine Bestandswohnung – 6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Auch in anderen Mittelstädten Baden-Württembergs kostet Wohneigentum derzeit deutlich weniger als vor 12 Monaten, etwa in Tübingen (4.985 Euro; -9 Prozent), Böblingen (4.403 Euro; -11 Prozent) oder Friedrichshafen (4.388 Euro; -9 Prozent). Das gleiche gilt für mehrere hochpreisige Mittelstädte Bayerns. In Rosenheim, mit durchschnittlich 5.275 Euro pro Quadratmeter die zweitteuerste Stadt der Untersuchung, sind die Angebotspreise von Bestandswohnungen innerhalb eines Jahres im Schnitt um 7 Prozent zurückgegangen. In Landshut (4.760 Euro) und Neu-Ulm (4.041 Euro) beträgt das Minus jeweils 5 Prozent, in Bamberg (3.906 Euro) sind die Kaufpreise um 6 Prozent gefallen. Preiswerte Mittelstädte im Osten und in NRW Die günstigsten Eigentumswohnungen finden Käufer in den Mittelstädten Ostdeutschlands. Dort übersteigt das Wohnungsangebot oftmals die Nachfrage, was die ohnehin niedrigen Preise weiter sinken lässt. Gera in Thüringen ist mit 1.222 Euro pro Quadratmeter (-2 Prozent) die günstigste Mittelstadt der Analyse, gefolgt vom sächsischen Zwickau mit 1.259 Euro (-5 Prozent). Preiswertes Wohneigentum gibt es auch in mehreren mittelgroßen Städten Nordrhein-Westfalens: In Iserlohn (1.903 Euro; -7 Prozent), Marl (1.960 Euro; -3 Prozent) und Lüdenscheid (1.984 Euro; -15 Prozent) kosten Bestandswohnungen im Mittel weniger als 2.000 Euro pro Quadratmeter.

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– Immobilien – Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren

Wer möchte nicht glücklich und ohne Kopfschmerzen in das neue Heim in der Türkei einziehen? Marina Bütün, die seit 2003 in der Türkei an der Westküste in der Provinz Muğla mit ihrem türkischen Mann lebt und dort 2005 eine Immobilien-Firma mit Schwerpunkt Bau von Einfamilienhäusern gründete, hat ihre Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst.

Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren

Türkei-Wahlen 2023
Türkei: Oppositionspolitiker Kılıçdaroğlu verspricht „blitzschnelles Internet“

Ankara – In einem am Dienstag veröffentlichten Video versprach der gemeinsame Präsidentschaftskandidat des Oppositionsbündnisses der „Allianz der Nation“, Kemal Kılıçdaroğlu, ein viel „blitzschnelles Internet“, falls er an die Macht kommen sollte. Er versprach eine Downloadgeschwindigkeit von 1000 MB die Sekunde in den Metropolen und 100 MB in den Städten. Der CHP-Chef versprach 35 Mrd Dollar in die Kommunikationsstruktur zu investieren und das Land mit Glasfasernetzen zu überspannen. „Wir werden die Länge unseres Glasfasernetzes so schnell wie möglich auf 2 Millionen Kilometer erhöhen.“

Kılıçdaroğlu:

„Wir befinden uns in einem digitalen Zeitalter. Die Welt spricht über die großartigen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, der Quantentechnologien, der intelligenten Medizin, der tragbaren Technologien und des Internets der Dinge. Was brauchen wir also zuerst, um in der Welt der Zukunft nicht ins Hintertreffen zu geraten? Wir haben eine solide Internetinfrastruktur und ein blitzschnelles Internet“

„Junge Leute, wir werden für euch in der virtuellen Welt ein Netz mit Lichtgeschwindigkeit schaffen. Ihr werdet mit der Welt konkurrieren. Auf geht’s Türkei. Lasst uns wählen, lasst uns von langsamer Internetgeschwindigkeit und unterbrochenen Verbindungen verabschieden“, sagte er.

Am 14. Mai finden in der Türkei Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die Wahlen erfolgen damit nur drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben, das allein in der Türkei mehr als 50.000 Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben und obdachlos gemacht hat

Ein Großteil der Opposition hat sich zu einem Sechser-Bündnis formiert, das von der CHP angeführt wird. Erdogan tritt mit seiner islamisch-konservativen AKP im Bündnis mit der nationalistischen MHP und der kleinen BBP an und erhofft sich eine weitere Amtszeit als Präsident.

Türkei
Istanbul: Am Donnerstag eröffnet der „Mädchenturm“

Istanbul – Nach einer fast zweijährigen Restaurierungsarbeit soll am Donnerstag (11. Mai) einer der berühmtesten Wahrzeichen Istanbuls, Kiz Kulesi (Mädchenturm), wiedereröffnet werden. Das Ministerium für Kultur und Tourismus restaurierte das Gebäude unter der Leitung eines wissenschaftlichen Ausschusses, der sich aus prominenten Persönlichkeiten zusammensetzte, wie dem Architekten Feridun Cılı, der führenden türkischen Altertumswissenschaftlerin Zeynep Ahunbay und schließlich dem Architekten Han Tümertekin, der zahlreiche Artikel in der internationalen Fachwelt veröffentlicht hat. Die Eröffnung des historischen Turms verzögerte sich ein wenig, da das Renovierungsteam beschloss, nach den verheerenden Erdbeben vom 6. Februar Verstärkungsarbeiten im Turm durchzuführen. Der aus dem 5. Jahrhundert stammende Turm ist etwa 30 Meter hoch und diente im Laufe der Zeit als Leuchtturm, optischer Telegraf, Quarantänestation, Zollhaus und Alterssitz für Seeoffiziere. Der Turm wurde im Laufe der Zeit mehrfach renoviert. Er wurde bei einem Erdbeben im Jahr 1509 zerstört und wiederaufgebaut. Der osmanische Sultan Mahmut II. restaurierte den Turm im Jahr 1832. Im Jahr 1944 wurden die ursprünglichen Holzböden und die Kegelstruktur mit Beton, dem damals beliebtesten Material, erneuert. In den 2000er Jahren wurden die Dächer des Restaurants im Inneren des Turms erneuert und nach dem Erdbeben von 1999 wurden an den Außenwänden des Turms Querversteifungen aus Stahl angebracht. Nach den zwischen 1995 und 2000 durchgeführten Restaurierungsarbeiten diente es bis vor kurzem als Restaurant. Das Ministerium für Kultur und Tourismus hat angekündigt, dass der Turm nach der neuesten Restaurierung ausschließlich für touristische Besuche als historisches Denkmal genutzt werden soll. Bei der Restaurierung wurde darauf geachtet, die ursprüngliche Form des Turms aus der Regierungszeit von Mahmut II. beizubehalten, unpassende Anbauten zu entfernen und seine historische Bedeutung zu bewahren. Zu diesem Zweck wurden die Daten und Dokumente aus dem späten 18. Jahrhundert verwendet, die die meisten Informationen und Aufzeichnungen enthalten, die bis heute erhalten geblieben sind, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.      

2023judo
Judo-WM: Türkische Jodoka Hasret Bozkurt im Halbfinale

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Doha – Die türkische Judo-Kämpferin Hasret Bozkurt hat das Halbfinale erreicht. Hasret Bozkurt aus der Türkei dominierte die erste Runde in der Kategorie der Frauen unter 57 kg bei der Judo-Weltmeisterschaft Doha 2023. Die türkische Kämpferin bezwang Anastasija Sokirjanska aus Litauen, die brasilianische Weltmeisterin Rafaela Silva und die kosovarische Olympiasiegerin Nora Gjakova und stieg somit in die nächste Runde auf. Vom 7. bis 13. Mai findet in Doha die Judo Weltmeisterschaft statt, an der 657 Kämpfer aus 99 Nationen teilnehmen. Aktuell steht Japan mit drei Goldmedaillen an erster Stelle, gefolgt von Spanien mit einer Goldmedaille auf dem zweiten Platz und Usbekistan mit zwei Silbermedaillen auf Platz drei.

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Bei der Ringer-EM in Kroatien hat der türkische Freistil-Ringer im Schwergewicht am Mittwoch Gold gewonnen und wurde somit zum zehnten Mal Europameister.

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