Ratgeber
Kleine Stadt, große Stadt: Der Umzug nach München – was Sie beachten sollten

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Der Umzug von einer kleinen Stadt in eine Metropole wie München kann aufregend, aber auch herausfordernd sein. Die Vorbereitung ist der Schlüssel, um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Vor allem die Wahl eines passenden Umzugsunternehmens spielt eine zentrale Rolle. Wenn Sie in München ankommen, stellt sich die Frage: Welche Umzugsunternehmen in München können den besten Service bieten? Doch das ist nur eine von vielen Überlegungen, die Sie im Vorfeld eines solchen Umzugs anstellen sollten.

Die richtige Planung

Ein Umzug in eine große Stadt erfordert eine weitaus sorgfältigere Planung als der Wechsel innerhalb einer kleinen Gemeinde. Großstädte wie München bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. Es ist ratsam, einen detaillierten Zeitplan zu erstellen, der alle Schritte des Umzugsprozesses abdeckt. Dazu gehört die Buchung eines Umzugsunternehmens, die Organisation von Kartons und Verpackungsmaterialien sowie die rechtzeitige Kündigung des alten Mietvertrages. Ein solcher Plan hilft dabei, den Überblick zu behalten und Stress zu minimieren.

Das passende Umzugsunternehmen wählen

Die Wahl des richtigen Umzugsunternehmens ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Ihre Habseligkeiten sicher und pünktlich in der neuen Wohnung ankommen. In einer Stadt wie München gibt es viele Umzugsunternehmen, die eine Vielzahl von Dienstleistungen anbieten, von einfachen Transporten bis hin zu Komplettlösungen, bei denen auch das Ein- und Auspacken übernommen wird. Es lohnt sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und Bewertungen von anderen Kunden zu lesen. Achten Sie darauf, dass das Umzugsunternehmen nicht nur preislich passt, sondern auch zuverlässig und professionell ist.

Der Wohnungsmarkt in Großstädten

Die Wohnungssuche in einer großen Stadt wie München kann sich als echte Herausforderung erweisen. Während es in kleineren Städten oft einfacher ist, eine bezahlbare und passende Wohnung zu finden, müssen Sie in München mit höheren Mietpreisen und einem stark umkämpften Wohnungsmarkt rechnen. Beginnen Sie daher rechtzeitig mit der Suche und seien Sie bereit, Kompromisse einzugehen. Überlegen Sie sich genau, welche Stadtteile für Sie infrage kommen und was Ihnen besonders wichtig ist – sei es die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften oder Ihrem neuen Arbeitsplatz.

Verkehrschaos vermeiden

In einer Großstadt wie München kann der Verkehr schnell zu einem großen Problem werden. Planen Sie den Umzugstag daher sorgfältig und wählen Sie möglichst eine Zeit außerhalb der Stoßzeiten. Sollten Sie den Umzug selbst durchführen, achten Sie auf Parkregelungen in Ihrer neuen Straße. In München kann es schwierig sein, einen Parkplatz für den Umzugswagen zu finden, besonders in belebten Vierteln. Viele Umzugsunternehmen bieten die Möglichkeit, Halteverbotszonen einzurichten, um das Be- und Entladen zu erleichtern.

Eingewöhnung in die neue Umgebung

Der Umzug in eine große Stadt kann nicht nur logistisch, sondern auch emotional eine Herausforderung sein. Besonders wenn Sie aus einer kleineren Stadt kommen, kann das Leben in einer Metropole wie München zunächst überwältigend wirken. Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre neue Umgebung zu erkunden. Lernen Sie Ihre Nachbarschaft kennen, finden Sie heraus, wo die nächsten Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Verkehrsmittel sind, und versuchen Sie, Kontakte zu knüpfen. Die Eingewöhnung in eine neue Stadt braucht Zeit, aber mit Geduld und Offenheit werden Sie sich bald heimisch fühlen.

Behörden und Formalitäten

Ein Umzug bringt auch immer eine Menge an bürokratischen Aufgaben mit sich. In einer Stadt wie München sollten Sie sich rechtzeitig um die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt kümmern. Planen Sie dafür am besten einen Termin im Voraus, da die Wartezeiten in Großstädten oft länger sein können. Auch andere Formalitäten, wie die Adressänderung bei Banken, Versicherungen und Arbeitgebern, sollten zeitnah erledigt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Der Umzug von einer kleinen in eine große Stadt wie München erfordert gute Vorbereitung und Planung. Vom richtigen Umzugsunternehmen über die Wohnungssuche bis hin zur Eingewöhnung in die neue Umgebung – jede Phase dieses Prozesses bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Doch mit der richtigen Herangehensweise und einer positiven Einstellung können Sie den Start in Ihr neues Leben in der Großstadt erfolgreich meistern.

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Wirtschaft
Die Energiewende wird Aktien antreiben – einschließlich Big Oil

Von Jakob Wilhelmus

Für Investoren, die sich unabhängig von der Energiequelle an der Energiewende beteiligen wollen, bietet der nahezu universelle Bedarf an größeren und intelligenteren Netzen den Anbietern wichtiger Netzkomponenten und Baudienstleistungen starken Rückenwind. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass weltweit bis zum Jahr 2040 rund 80 Millionen Kilometer Übertragungsleitungen neu gebaut oder ersetzt werden müssen, um die Versorgung überwiegend mit erneuerbaren Energien sicherzustellen.

Diese astronomische Zahl verdeutlicht das Ungleichgewicht, das zwischen dem Ausbau der Energieerzeugung und der entsprechenden Infrastruktur besteht.

Unternehmen wie Eaton, Enbridge, Kinder Morgan und Schneider Electric gut aufgestellt

Unternehmen wie Eaton (ETN), die wesentliche Komponenten wie Wechselrichter oder Umspannwerke für Übertragungsleitungen liefern, sind gut positioniert, um von diesen ehrgeizigen Zielen zu profitieren. Ihre zentrale Rolle bei der Energiewende in den kommenden Jahren wird heute vielleicht noch nicht in vollem Umfang gewürdigt, aber die Märkte könnten bald aufholen.

Umstellung auf das grünere Ende der fossilen Brennstoffe

Fossile Brennstoffe werden auch in Zukunft Bestandteil des Energiesystems sein, wenn auch in geringerem Umfang und wahrscheinlich eher in Form von Erdgas als von Kohle und Erdöl. Man rechnet damit, dass die weltweite Nachfrage nach verflüssigtem Erdgas (LNG) bis 2040 um mehr als 50 % steigen wird, da die Umstellung von Kohle auf Gas in China und Südasien voranschreitet. Dieses Energiesystem verspricht, die heutigen Energiekonzerne in Gewinner und Verlierer zu unterteilen.

Einige werden sich auf den verlängerten Lebensabend fossiler Brennstoffe verlassen und ihre Investitionen ausschließlich auf die weitere Bereitstellung von Brennstoffen der Vergangenheit – nämlich Erdöl und andere fossile Brennstoffe – konzentrieren. Diese Unternehmen laufen Gefahr, durch Effizienzsteigerungen und eine bessere Infrastruktur bei den erneuerbaren Energien überflüssig zu werden. Und sie könnten letztendlich durch das Ausmaß ihrer gestrandeten Kohlenstoffanlagen definiert werden, die wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind.

Für Anleger ist es wichtig, nach Unternehmen Ausschau zu halten, die zukunftsorientiert sind und Wege finden, Energieversorger zu bleiben, unabhängig davon, welche Primärenergiequellen genutzt werden. Zwei solche Unternehmen sind TotalEnergies (TTE) und Shell (SHEL), die ihre Erdgasförderung und -transportkapazitäten ausbauen. Diese Unternehmen sind für die Energiewende gut aufgestellt, da sowohl Gas als auch LNG einen erheblichen und wachsenden Anteil an ihren Gesamteinnahmen und Gewinnen ausmachen. Gleichzeitig scheinen die Märkte diesen Wandel noch nicht zu würdigen, da diese Unternehmen mit einem Abschlag gegenüber ihren weniger diversifizierten Konkurrenten wie ExxonMobil (XOM) gehandelt werden.

Pipelines sind eine weitere Möglichkeit, von der weltweiten Umstellung auf Erdgas zu profitieren. Häufig haben diese Unternehmen langfristige Abnahmeverträge abgeschlossen, die den Anlegern ein attraktives „Mautsystem“ bieten, das ein differenziertes Risiko-Ertrags-Verhältnis im Erdgasbereich bietet: ein Engagement in der boomenden Nachfrage bei geringerer Abhängigkeit von kurzfristigen Preisschwankungen. Diese Eigenschaften und die damit einhergehenden Cashflows machen große Pipelineunternehmen wie Enbridge (ENB) und Kinder Morgan (KMI) für Fremdkapitalinvestoren besonders interessant.

Intelligente Energienutzung

Die Deckung der steigenden Nachfrage und der Ausbau der Kapazitäten sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Anleger sollten auch auf Innovationen zur Steuerung der Nachfrage und zur effizienteren Nutzung des Energieangebots achten.

In der Vergangenheit war das Stromsystem meist eine Einbahnstraße von großen, zentralisierten Kraftwerken in zu den Endverbrauchern. Heute ist das System viel dynamischer, und sowohl die Betreiber als auch die Verbraucher haben Einblick in ihren Stromverbrauch gewonnen und können selbst bestimmen, wann und wie sie ihn nutzen.

So ist ein wechselseitiges System entstanden, in dem die Kunden ihren Energieverbrauch durch intelligente Geräte oder Speicher aktiv steuern, während die Netzbetreiber über mehr Möglichkeiten zur Steuerung der Stromverteilung und -erzeugung verfügen. Diese Entwicklung könnte Unternehmen wie Schneider Electric (SBGSY) zugutekommen, die intelligente Sensoren und Geräte bis hin zur Software anbieten, mit der Netzbetreiber Angebot und Nachfrage optimieren können.

Es steht außer Frage, dass erneuerbare Energien die erste Wahl für neue Stromerzeugungsanlagen sind, nicht zuletzt aufgrund der geringen Kosten der Stromerzeugung – die weltweite Kapazität an erneuerbaren Energien ist allein im Jahr 2023 um 50 % gestiegen. Aber selbst dieses Wachstumstempo bei den erneuerbaren Energien reicht möglicherweise nicht aus, um den steilen Anstieg der Energienachfrage zu decken.

Anleger, die die kritische Rolle der emissionsärmeren fossilen Brennstoffe und der damit verbundenen Infrastruktur ignorieren, verpassen möglicherweise die besten Risiko-Rendite-Chancen, während die Welt den langen und komplizierten Übergang hin zu einer sauberen Energiezukunft vollzieht.


Jakob Wilhelmus, Director of Thematic Research bei PGIM      

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Allein im vergangenen Jahre habe die Türkei laut dem Fachportal WindEurope eine Milliarde Dollar in neue Windparks investiert.

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Gastkommentar
Wahlen: USA werden ihre Israel-Strategie nicht verändern

Ein Gastkommentar von Michael Thomas Eine ganze Zeit sah es so aus, als habe das Wahlkampfteam um Harris kaum Mühe, sie sicher ins Ziel zu tragen. Die Zeichen standen gut. Alles, was zu tun war, beschränkte sich auf die Mühe, den US-amerikanischen Wähler vor der Möglichkeit zu warnen, dass ihr Gegner Donald Trump eine erneute Präsidentschaft antreten könnte, wenn sie nicht gewählt würde. Diverse Geplänkel und Wortgefechte konnte sie für sich als Erfolge verbuchen, denn Trump unterlag erwartungsgemäß, obschon er Gift und Galle spuckte. Ihm schadete, wenn auch nicht über alle Maßen, dass die unter extremen Republikanern beliebte und von ihm vertretene Agenda „Project 2025“ an die Öffentlichkeit gehievt wurde, die einige höchst besorgniserregende Passagen enthält. Das Papier fand in wesentlichen Punkten Aufnahme in das Wahlprogramm der Republikaner und hat zum Ziel, durch einschneidende Maßnahmen die Macht des US-Präsidenten erheblich zu vergrößern (1). Trump selbst hat sich zwar lautstark gegen „Project 2025“ ausgesprochen, dennoch verortet man viele seiner einstigen Mitarbeiter und Berater unter den Autoren des Papiers. Wenn man den Umfragen folgt, so dominieren drei Hauptthemen das Interesse des Wählers im Wahlkampf: Wirtschaft, Migration und Abtreibung. Inhaltlich bietet Trump in Sachen Wirtschaft Steuererleichterungen für Unternehmen, bei der Migration seine bekannte, rechtsextreme Absicht, sie möglichst zu verhindern und in Bezug auf die Abtreibung scheint er einerseits seiner evangelikalen Wählerschaft verpflichtet und ahnt andererseits, dass die rigorose Forderung nach einem totalen Verbot empfindlich Wählerstimmen kosten kann. Bei diesem Thema schlingert er und versucht sich möglichst nicht festzulegen oder festlegen zu lassen. Harris hingegen verspricht, subventionierte Programme zur Erleichterung des privaten Häuserbaus zu erstellen und beabsichtigt, Unternehmenssteuern auf 28 Prozent anheben zu wollen. Dies spricht weite Teile der eher linksliberalen Wählerschaft an, die seit der Finanzkrise wirtschaftliche Probleme haben. Schon als Vizepräsidentin hatte sie die Migrationsfrage von Biden geerbt, die er einfach an sie delegiert hatte. Sie setzte auf eine „weiche“ Lösung und förderte jenseits der US-Grenze Beschäftigungsprogramme, um lokal das Interesse am Fortgang einzudämmen. Bisher ist hier noch kein durchschlagender Erfolg zu verzeichnen, was die Republikaner zu gehässigen Bemerkungen veranlasste. Aber Harris‘ Bemühungen sind langfristig angelegt und können sich auch erst in einigen Jahren bemerkbar gestalten. Das hätte theoretisch die tagesaktuelle Lage im Wahlkampf sein können. Harris‘ Wahlkampfteam sah sich sowohl gut aufgestellt, als aber auch deutlich auf der Überholspur. Rhetorisch hat Trump keine Schnitte gegen sie, die zentralen Themen sind besetzt und hätten hoffen lassen können, dass das Programm der Demokraten deutlich punktet. Man sprach bereits von einer „Kamalamania“ und in den Umfragen zog sie überzeugend an Trump vorüber, was diesen und sein Team vorübergehend geradezu panisch werden ließ. Aber jetzt ist Gaza. Harris‘ Kalkül für dies Thema geht nicht auf. Sie hatte gehofft, dass der noch amtierende Präsident Biden daran vielleicht politisch vollständig verbrennt, aber bis zur Wahl noch ein Ende des Krieges moderieren könnte oder würde. Sie konnte davon ausgehen, ihren eigenen Wahlkampf, ihre eigene Agenda damit nicht belasten zu müssen. In Umfeld ihrer Unterstützer ist gerade jetzt eine erbittert geführte und von Beleidigungen frankierte Streiterei zwischen schwarzen Feministinnen und pro-palästinensischen Stimmen ausgebrochen, wie die Kolumnistin Karen Attiah von der Washington Post besorgt und frustriert feststellt (2). Jetzt fliegt ihr das Thema um die Ohren und sie legt einen seltsamen Eiertanz hin. Während sie einerseits dem Dogma der eigenen Regierung, Israel würde sich ja nur verteidigen, hätte das Recht dazu und man müsse Israel schützen, verpflichtet ist, muss sie andererseits sowohl der pro-palästinensischen und der Wählerschicht Hoffnung auf Veränderung machen. Wird sie in die Enge gedrängt, reduziert sie pampig die Gaza-Frage auf das Problem, ob man lieber Trump zum Präsidenten wolle, wenn man sie nicht unterstütze. Das wirkt, gelinde gesagt, etwas verstörend und reduziert die Wahrnehmung, sie drücke angeblich Empathie für die Menschen von Gaza aus, auf reine Wahltaktik. Harris liegt zwischen Mühlrädern; während sowohl die mittel- wie nahöstliche zusammen mit der US-Presse ernüchtert längst unterstellt, dass sie auch als gewählte Präsidentin den Gaza-Krieg weder beenden, noch Israel zum Einlenken zwingen kann und wird, muss sie die Wähler unbedingt zurückgewinnen, die sich gerade davonmachen. Und dass sie dies tun, haben die Demonstranten beim DNC, beim Democratic National Congress, soeben beeindruckend unter Beweis gestellt. Sie marschierten zu Tausenden auf und drangen ins Kongressgebäude ein. Die Demokraten konnten gerade noch rechtzeitig die auf sie gerichteten Scheinwerfer abschalten, um noch unangenehmere Videos unmöglich zu machen. Der Kongress tagte in Chicago. Ausgerechnet. In Chicago lebt die größte palästinensische Community der USA. Harris versuchte, sich im Wahlkampf als eingeöltes Würmchen geschickt durch die Finger des Themas hindurchzuwinden – und wird gestellt. Selbst die Versuche, pro-palästinensische, kriegskritischen Stimmen durch Verweigerung von Redezeit dieser Abgeordneten auf dem DNC zu verweigern, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nach hinten losgehen. Mit dem verzweifelten Mut „Nun erst Recht!“ nimmt diese Bewegung weiter Fahrt auf und verspricht, omnipräsent zu werden (4). Der DNC, abgehalten, um triumphierend einen Nagel durch den Vorsprung in den Umfragen zu schlagen, entwickelte sich zu einer Enttäuschung – und die Umfragen beginnen, sich erneut Trump zuzuwenden (5). Hatte sich bereits vor Monaten infolge der riesigen Enttäuschung über die uneingeschränkte Solidarität Joe Bidens Israel gegenüber mit klarem Blick auf die Präsidentschaftswahl im diesjährigen November scherpunktmäßig in den muslimischen Communities die „#AbandonBiden“-Kampagne gegründet, stellt diese jetzt auf ihrer page gar direkt die Frage, ob aus ihr in naher Zukunft die „#AbandonHarris“-Kampagne werden müsse (6). Nach Schätzungen leben in den USA etwa 8,1 Muslime, die 2,1 Prozent der Bevölkerung stellen, aber genaue Zahlen liegen nicht vor. Zusammen mit der gesamten pro-palästinensischen, jüdisch-antizionistischen und israelkritischen Bewegung könnten sie bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen den Ausschlag geben. Wie die Zeichen stehen, befinden sich die aktuellen Waffenstillstandsverhandlungen in Kairo und Dohar kurz vor dem endgültigen Scheitern und es wird und kann der Biden-Regierung nicht gelingen, dafür der Hamas die Schuld in die Schuhe zu schieben. Längst ist die Taktik Netanyahus, die Verhandlungen mit immer neuen, jetzt tatsächlich völlig für die Hamas inakzeptablen Bedingungen zu torpedieren, öffentlich und auch US-Vertreter zeigen diesbezüglich Wirkung durch massive Verärgerung. Gelingt es dem amtierenden Präsidenten nicht, den Krieg zu beenden, wird seine Nachfolgerin ihn zwangsläufig nicht nur erben, sondern möglicherweise durch weitere Eskalationen politisch explodieren sehen. Längst ist das Bekenntnis in den USA, Israel in jedem erdenklichen Fall auch militärisch vor den Folgen seines Tuns zu beschützen, zum Dogma geworden. Und Donald Trump hat auch kein Problem damit. Man kann im Fall seiner Wiederwahl erwarten, dass die Auslöschung Gazas dann in wenigen Wochen vollendet sein wird. Es wäre nicht weiter verwunderlich, wenn nicht nur US-Waffen, sondern auch Soldaten unter Israels Flagge zum Einsatz kämen. Der US-Wähler kann also nun frei zwischen Pest und Cholera wählen. Es ist gleichgültig, wo er sein Kreuz setzt, die USA werden in jedem Fall nichts an ihrer Strategie Israel gegenüber verändern.
  1. https://www.bbc.com/news/articles/c977njnvq2do
  2. https://www.washingtonpost.com/opinions/2024/08/19/harris-gaza-palestinians-israel/
  3. https://thehill.com/homenews/administration/4837433-harris-convention-gaza-israel/
  4. https://www.bbc.com/news/articles/cn473n92k9no
  5. https://www.fr.de/politik/trump-sieht-ploetzlich-wieder-einen-silberstreif-am-horizont-demokraten-parteitag-daempft-harris-begeisterung-93254658.html
  6. https://abandonbiden24.com/

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

Noa Argamani
Befreite Hamas-Gefangene dementiert Medienmeldungen

Tokio – Eine junge israelische Frau, die im Gazastreifen gefangen gehalten wurde, hat erklärt, sie werde sich nicht von den Medien „zum Opfer machen“ lassen, und wies Behauptungen zurück, Mitglieder der palästinensischen Gruppe Hamas hätten sie geschlagen. Vor Diplomaten der G7-Staaten schilderte Noa Argamani am Mittwoch in Tokio ihren Leidensweg, nachdem sie während des Anschlags vom 7. Oktober von bewaffneten palästinensischen Gruppen gefangen genommen worden war. Nachdem israelische Medien berichtet hatten, dass Argamani geschlagen worden sei, sagte sie am Freitag, dass ihre Kommentare falsch zitiert und aus dem Zusammenhang gerissen worden seien, berichtet Jerusalem Post. Argamani dementierte Berichte, wonach palästinensische Kämpfer ihr den Kopf rasiert und sie während ihrer Gefangenschaft geschlagen hätten. Sie sagte, ihre Verletzungen seien auf einen israelischen Angriff zurückzuführen. „Ich kann nicht ignorieren, was hier in den letzten 24 Stunden passiert ist, indem meine Worte aus dem Zusammenhang gerissen wurden“, so Argamani weiter. „[Hamas-Mitglieder] haben mich nicht geschlagen, während ich in Gefangenschaft war, noch haben sie mir die Haare abgeschnitten; ich wurde durch den Einsturz einer Mauer verletzt, der von einem [israelischen] Luftwaffenpiloten verursacht wurde. „Als Opfer des 7. Oktobers weigere ich mich, noch einmal von den Medien zum Opfer gemacht zu werden“, so Argamani weiter.

Frankreich
Telegram-Gründer Pavel Durov in Frankreich verhaftet

Paris – Pavel Durov, der russische Milliardär, Gründer und CEO der Messaging-App Telegram, wurde am Samstagabend auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris verhaftet, wie französische Medien berichteten. Durov wurde aufgrund eines französischen Haftbefehls in Gewahrsam genommen, als er nach einem Flug aus Aserbaidschan aus seinem Privatjet stieg, berichteten TF1 TV und BFM TV unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Personen. Der Haftbefehl bezieht sich angeblich auf Straftaten im Zusammenhang mit Telegram. Eine Bestätigung seitens der französischen Behörden gab es nicht. Die Festnahme erfolgte den Berichten zufolge durch Ermittler des Nationalen Amtes für Betrugsbekämpfung, das zur französischen Zollbehörde gehört. Durov, der wegen angeblich unzureichender Moderation in der verschlüsselten Telegram-App kritisiert wurde, wird den Berichten zufolge beschuldigt, sich zu weigern, mit den Behörden zu kooperieren. Telegram hatte sich bis Sonntagmorgen nicht zu der Verhaftung geäußert. Das französische Innenministerium und die Polizei gaben keinen Kommentar ab, berichtete Reuters. Das russische Außenministerium teilte mit, dass seine Botschaft in Paris die Situation um Durov kläre, so der Reuters-Bericht. Nachdem Russland im Jahr 2022 seine umfassende Invasion in der Ukraine gestartet hatte, wurde Telegram zur Hauptquelle für ungefilterte – und manchmal irreführende – Inhalte beider Seiten über den Krieg und die Politik rund um den Konflikt. Durov sollte am Sonntag vor Gericht erscheinen, berichteten TF1 und BFM.

Geschichtswissenschaft
Historiker: Türken und Deutsche sind alte Verwandte

Ein Gastbeitrag Çağıl Çayır

Entgegen der seit 1453 in Europa verbreiteten Auffassung, dass sich Türken und Deutsche ursprünglich fremd seien, berichtet die älteste Herkunftssage der Deutschen, nämlich die Einwanderungssage der Franken aus dem 7. Jahrhundert, von ihrer gemeinsamen Abstammung mit den Türken aus Troja.

Die fränkische Türkensage

Der Mittelalterhistoriker Bernd Schneidmüller fasst die fränkische Türkensage, die in der sogenannten Fredegar-Chronik in lateinischer Sprache überliefert ist, wie folgt zusammen:

Wie schon die Römer in Vergils Gründungsmythen, der Aeneis, sich ihrer Abkunft versicherten, so leiteten seit dem 7. Jh. auch die Franken ihre Herkunft aus Troja ab und rückten damit an Alter und Würde als Brudervolk neben Römer. Troja verlassend, brachte das Volk angeblich eine lange Wanderzeit hinter sich.

Es teilte sich in zwei Gruppen, in die Franken, die nach ihrem König Francio benannt wurden und nach Europa zogen, und in die Türken, die ihren Namen vom König Torcoth empfingen und am Ufer der Donau zurückblieben – Franken und Türken als Brudervölker aus trojanischer Wurzel.i

Begegnung in Konstantinopel

Woher der Türken-Name zu den Franken kam, ist allerdings noch unklar. Der Frühmittelalterhistoriker Eugen Ewig vermutete, dass die fränkische Sage von den phantastischen Erzählungen der Oströmer über die Türken angeregt sein könnte.ii

Die Oströmer verbündeten sich in den 570er Jahren mit den Türken, die ein riesiges Reich in Zentralasien gründeten, das zeitweise von der Mongolei bis zur Krim reichte. Hierbei pflegten die Oströmer und Türken einen regelmäßigen Gesandtenaustausch.

Dadurch kann der Name der Türken auch zu den Franken gelangt sein, die ebenfalls Beziehungen zum oströmischen Reich pflegten. Dementsprechend leitet Ewig den Namen Torcoth bei den Franken von Turxanthos, Türk Şad, einem General der Göktürken her, der 576 eine Gesandtschaft des oströmischen Kaisers empfing.

Streit wegen Awaren

Allerdings bezichtigte Türk Şad die oströmischen Gesandten der Lüge und Falschheit und lehnte deswegen eine Erneuerung ihres Bündnisses ab. Grund dafür waren die Kontakte der Oströmer mit den Awaren, die vor den Göktürken in den Westen geflohen waren.iii

Dabei werden die Awaren (alttürkisch „Apar“) selbst auch zu den türkischen Stämmen aus Ostasien gezählt. Fast 250 Jahre lang beherrschten sie weite Teile Mittel- und Osteuropas, von Bayern bis Bulgarien. In der Zeit führten die Awaren u. a. auch den Steigbügel in Europa ein.

Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts bezeichnet die Wanderung der Awaren aus dem Gründungsgebiet des göktürkischen Reiches in der heutigen Mongolei und Sibirien nach Europa als größte und schnellste Fernmigrationen der frühen Menschheitsgeschichte.

Erinnerung an die Verwandtschaft der Völker

Infolge der ersten Kreuzzüge ins „Heilige Land“ am Ende des 11. Jahrhunderts trafen die fränkischen Kreuzritter auf die muslimischen Türken und erinnerten sich wieder an ihre Verwandtschaft, was in den darauffolgenden Jahrhunderten zum Allgemeinwissen wurde.

Der Historiker Michael A. Köhler gibt dafür ein interessantes Beispiel, wo die Erinnerung an die Verwandtschaft zwischen den Türken und Franken den Kriegsverlauf entscheidend prägte:

Die Hypothese einer genealogischen Verwandtschaft zwischen Türken und Franken fand im Abendland im Anschluß an den Kreuzzug weite Verbreitung […]. Daß das Bild ritterlicher Ebenbürtigkeit nicht allein ein literarischer Topos, sondern Communis opinio unter den Führern des in Antiochia/Anṭākiya belagerten Kreuzzuges war, beweist, dass Peter der Eremit und sein Dolmetscher Herluin am 27. Juni 1098 als Gesandte der Kreuzfahrerfürsten dem Befehlshaber der türkischen Entsatzarmee, Kırbōġā, antrugen, durch ritterliche Zweikämpfe über den zukünftigen Besitzer der Stadt zu entscheiden. Zuvor hatte der Türke das Angebot zu konvertieren abgelehnt.iv

Der Historiker und Richter Niels Brandt hat ein spannendes Sachbuch über das Türkenbild auf den Kreuzzügen geschrieben, mit dem Titel „Gute Ritter, böse Heiden“ (Vandenhoeck & Ruprecht 2016). Auch die Mittelalterhistorikerin Kristin Skottki hat sich in ihrer Doktorarbeit u. a. den Türkenlobpassagen in den Kreuzzugschroniken gewidmet (Christen, Muslime und der Erste Kreuzzug: Die Macht der Beschreibung in der mittelalterlichen und modernen Historiographie, Waxmann Verlag 2015).

Türken und Franken sind „cousin german“

Der Philologe Hartmut Kugler schreibt in seinem Aufsatz „Das eigene aus der Fremde“, dass Türken und Franken in der mittelalterlichen Grandes Chroniques de France ausdrücklich „cousin german“ genannt werden:

Was aus moderne Sicht kaum denkbar erscheint, wurde im Mittelalter fest geglaubt. Bereits bei Fredegar ist ein Turcoy oder Turcus als Angehöriger des trojanischen Königshauses genannt. Die „Grandes Chroniques de France“ nennt Turcus und Francio ausdrücklich cousin german. Diese Verwandtschaftsbeziehung wurde als eine zwar zunehmend lästige, aber unbezweifelte bis ins 16. Jahrhundert fortgeschleppt und fiel erst dann einer neu orientierten Herkunftsforschung zum Opfer.v

Wiederentdeckung der Verwandtschaft der Völker

Erst in unserer Zeit werden die alten Verwandtschaftssagen und realhistorischen Beziehungen zwischen den Völkern und Kulturen wissenschaftlich wiederentdeckt.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Autor

Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlich
i Bernd Schneidmüller, Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200-1500, München 2011, S. 18.
ii Eugen Ewig, Trojamythos und fränkische Frühgeschichte, in: Geuenich, Dieter (Hrsg.), Die Franken und die Alemannen bis zur “Schlacht bei Zülpich“ (496/97) (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 19), Berlin/New York 1998, S. 1-30, S. 27.
iii Walter Pohl, Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa 567– 822 n. Chr., 2. Auflage, München 2002, S. 66f.

iv Köhler, M. A. (1991). Allianzen und Verträge zwischen fränkischen und islamischen Herrschern im Vorderen Orient: Eine Studie über das zwischenstaatliche Zusammenleben vom 12. bis ins 13. Jahrhundert. Berlin & New York: Walter de Gruyter, S. 38.

v Kugler, H. (1995). Das Eigene aus der Fremde: Über Herkunftssagen der Franken, Sachsen und Bayern. In Kugler, H. (Ed.), Interregionalität der deutschen Literatur im europäischen Mittelalter (pp. 175-193). Berlin & New York: Walter de Gruyter, S. 185.

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Im Jahr 2020 entdeckte ein Sondengänger in Vindelev, einem Dorf in Mitteljütland in Dänemark, einen spektakulären Goldschatz aus der Mitte des 5. Jahrhunderts

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Bundesliga
Kündigung wegen Pro-Palästina-Post: El Ghazi spendet an Gaza

Cardiff – Anwar El Ghazi hat laut eigenen Angaben 500.000 Euro von seinem ehemaligen Arbeitgeber FSV Mainz 05 erhalten. Der Verein habe auf dpa-Anfrage entsprechende Zahlungen bestätigt, bei denen es sich um die Gehälter von November 2023 bis Juli 2024 handle. Mainz 05 hatte den niederländischen Fußball-Profi wegen eines propalästinensischen Instagram-Post gekündigt. Dagegen hatte der 29-Jährige geklagt. Das Arbeitsgericht hatte im Juli die fristlose Kündigung für unwirksam erklärt. El Ghazi will die erhaltene Summe spenden. „Ich hoffe, dass Mainz trotz seiner gescheiterten Versuche, die fällige Zahlung zu vermeiden, Trost aus dem Wissen schöpft, dass sie durch mich finanziell dazu beigetragen haben, den Kindern in Gaza das Leben ein wenig erträglicher zu machen“, schrieb er auf Instagram. Ende vergangenen Jahres teilte El Ghazi einen Instagram-Post, in dem er die israelische Bombardierung des Gazastreifens verurteilte, ein Ende der Gewalt forderte und seine Solidarität mit dem palästinensischen Volk zum Ausdruck brachte. Der Beitrag löste eine Kontroverse aus, da einige den Spieler dafür kritisierten, dass er auf seiner Social-Media-Plattform politische Ansichten vertritt. Als Reaktion auf diese Kritik bekräftigte El Ghazi seine Unterstützung für Palästina und erklärte, er halte es für wichtig, seine Plattform zu nutzen, um auf Menschenrechtsfragen aufmerksam zu machen. Mainz 05 leitete daraufhin ein Gerichtsverfahren gegen El Ghazi ein und behauptete, dass sein Instagram-Post gegen seinen Vertrag mit dem Verein verstoße und den Ruf des Vereins schädige. Der Verein forderte von dem Spieler eine finanzielle Entschädigung und eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro. El Ghazi hat sich jedoch geweigert, einen Rückzieher zu machen. Er betonte, dass seine Unterstützung für Palästina eine Frage des Prinzips sei und dass er nicht bereit sei, sich für sein Verhalten zu entschuldigen. Als Reaktion auf die juristische Drohung von Mainz 05 kündigte der Spieler an, die 500.000 Euro Strafe an eine humanitäre Organisation zu spenden, die sich für die palästinensische Bevölkerung in Gaza einsetzt. Der Rechtsstreit zwischen El Ghazi und Mainz 05 hat sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden große Aufmerksamkeit erregt. Der Fall hat wichtige Fragen über die Meinungsfreiheit von Profisportlern und die Rolle von Sportvereinen in politischen und sozialen Fragen aufgeworfen. Der niederländische Nationalspieler versuchte später, seinen Beitrag klarzustellen, indem er erklärte, er stehe „über allem für den Frieden“ und rief zu „mehr Empathie“ und einem tieferen Verständnis der Geschichte des Konflikts auf.
 
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Türkei
Flughafen Istanbul: Meiste Verbindungen weltweit

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Istanbul – Istanbul, Frankfurt und Paris Charles de Gaulle sind laut Studie Ciriums weltweit die drei Flughäfen mit den meisten Flugverbindungen. Auf der Grundlage von Daten aus den ersten beiden Quartalen des Jahres 2024, hat die Luftfahrtanalyseplattform Cirium eine Liste der am besten angebundenen Flughäfen auf der ganzen Welt erstellt, basierend auf der Anzahl der von ihnen angeflogenen Nonstop-Ziele. An der Spitze steht derselbe Flughafen, der erst kürzlich seine Krone als bester Allround-Flughafen der Welt zurückerobert hat – Istanbul Airport. Dieses Drehkreuz bedient satte 309 Ziele und liegt damit vor allen anderen Flughäfen auf der Liste. Die meisten davon werden von Turkish Airlines angeflogen, der Fluggesellschaft mit dem weltweit umfangreichsten Streckennetz. Frankfurt fliegt 296 Ziele an, Paris Charles de Gaulle 282 und Amsterdam Schiphol 270. Der Flughafen O’Hare in Chicago belegt den fünften Platz, da er ebenfalls 270 Ziele anfliegt und damit das am besten angebundene Drehkreuz in Nordamerika ist. Die Untersuchung von Cirium zeigt, dass 10 der 20 am besten angebundenen Flughäfen in Europa liegen, jeweils vier in China und den USA und zwei im Nahen Osten – Dubai International und Jeddah in Saudi-Arabien. Dies sind die 20 am besten angebundenen Flughäfen der Welt
  1. Flughafen Istanbul
  2. Flughafen Frankfurt
  3. Paris Charles de Gaulle Flughafen
  4. Flughafen Amsterdam Schiphol
  5. Chicago O’Hare Flughafen
  6. Dubai Internationaler Flughafen
  7. Dallas Fort Worth Internationaler Flughafen
  8. Shanghai Pudong Internationaler Flughafen
  9. Atlanta Hartsfield-Jackson Internationaler Flughafen
  10. Rom Leonardo da Vinci Fiumicino Flughafen
  11. Denver Internationaler Flughafen
  12. London Heathrow Flughafen
  13. Dschidda König Abdulaziz Internationaler Flughafen
  14. Adolfo Suárez Madrid-Barajas Flughafen
  15. London Gatwick Flughafen
  16. München Franz Joseph Strauss Flughafen
  17. Barcelona El-Prat Flughafen
  18. Internationaler Flughafen Peking Capital
  19. Chengdu Tianfu Internationaler Flughafen
  20. Guangzhou Baiyun Internationaler Flughafen

USA
Möglicher Atomkrieg gegen China: USA ändern Nuklearstrategie

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Washington – US-Präsident Joe Biden hat einem Bericht der New York Times (NYT) vom Dienstag zufolge eine US-Atomstrategie gebilligt, um sich auf mögliche koordinierte nukleare Konfrontationen mit Russland, China und Nordkorea vorzubereiten. Das Weiße Haus erklärte am Dienstag, Biden habe den Plan Anfang des Jahres gebilligt, und es handele sich nicht um eine Reaktion auf ein einzelnes Land oder eine Bedrohung. „Der spezifische Text der Anleitung ist zwar geheim, aber seine Existenz ist keineswegs geheim. Die Anfang des Jahres herausgegebene Anleitung ist keine Reaktion auf ein einzelnes Unternehmen, Land oder eine Bedrohung“, so der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Savett. In dem Bericht heißt es, dass das Dokument, das alle vier Jahre aktualisiert wird, die nukleare Abschreckungsstrategie der USA neu ausrichtet, um der massiven Ausweitung des chinesischen Atomwaffenarsenals zu begegnen. Das Dokument befiehlt den US-Streitkräften auch, sich auf die Möglichkeit „koordinierter nuklearer Herausforderungen“ durch China, Russland und Nordkorea vorzubereiten, heißt es in dem Bericht. China erklärte am Mittwoch, es sei „ernsthaft besorgt“ über die Meldungen. Auf den Bericht angesprochen, beschuldigte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums die Vereinigten Staaten, mit dem Narrativ der nuklearen Bedrohung Chinas hausieren zu gehen„ und Ausreden zu finden, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen“. „China ist ernsthaft besorgt über den Bericht, und die Fakten haben eindeutig bewiesen, dass die Vereinigten Staaten in den letzten Jahren ständig die sogenannte Theorie der nuklearen Bedrohung Chinas geschürt haben“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Mao Ning. Jahrzehntelang hat sich die Nuklearpolitik der USA in erster Linie auf Russland konzentriert, das einzige andere Land mit vergleichbaren Atomwaffenfähigkeiten. US-Beamte haben jedoch zunehmend davor gewarnt, dass Chinas nukleare Aufrüstung unter Präsident Xi Jinping schneller voranschreitet als bisher angenommen. In einem nicht klassifizierten Dokument, das Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde, schätzte das Pentagon, dass das chinesische Militär über mehr als 500 einsatzfähige Sprengköpfe in seinem Arsenal verfügt und bis 2030 mehr als 1.000 Sprengköpfe haben wird. Im Vergleich dazu verfügen die Vereinigten Staaten nach Schätzungen der US-amerikanischen Arms Control Association über ein Atomwaffenarsenal mit etwa 3.700 aktiven Sprengköpfen. Russland verfügt nach Schätzungen der Gruppe über rund 4.380 nukleare Sprengköpfe, darunter etwa 1.550 auf strategischen Trägersystemen. In Anbetracht dieser Zahlen bleibt Russland die „Hauptantriebskraft“ hinter der US-Atomstrategie, sagte Daryl G. Kimball, der Direktor der Arms Control Association, in einem Beitrag auf der Social-Media-Website X.

Reisen
DUS Airport: Der Flughafen Düsseldorf im Porträt

Der Flughafen Düsseldorf zählt zu den bedeutendsten Luftverkehrsknotenpunkten in Deutschland. Er spielt eine zentrale Rolle für die Wirtschaft und den Tourismus in Nordrhein-Westfalen. Seine Entwicklung umfasst mehrere prägende Meilensteine, die die Anpassung an technische und gesellschaftliche Veränderungen verdeutlichen. Die vielfältige Infrastruktur und umfassenden Dienstleistungen bieten einen detaillierten Einblick in die Funktionen dieses wichtigen Verkehrszentrums.

Geschichte und Entwicklung

Der Flughafen Düsseldorf kann auf eine bedeutende Geschichte zurückblicken, die von wegweisenden Entwicklungen geprägt ist. Besonders hervorzuheben sind die umfangreichen Modernisierungen der 1970er Jahre, als ein neues, den Bedürfnissen der Passagiere besser angepasstes Terminal eröffnet wurde. Zudem erfolgte eine signifikante Erweiterung der Start- und Landebahnen, um internationalen Standards gerecht zu werden. Auch die Tatsache, dass man problemlos sein Auto am Flughafen Düsseldorf parken kann, wird positiv von den Reisenden aufgenommen. All diese strategischen Entscheidungen haben entscheidend dazu beigetragen, dass der Flughafen Düsseldorf heute als attraktives Reiseziel für Millionen von Fluggästen gilt und seine Bedeutung im deutschen Luftverkehrssystem nachhaltig stärken konnte.

Aktuelle Passagierzahlen und Flugbewegungen

Im Jahr 2023 verzeichnete der Flughafen Düsseldorf eine deutliche Erholung, mit etwa 18 Millionen Passagieren und rund 160.000 Flugbewegungen. Diese beeindruckenden Zahlen unterstreichen die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens, der nach wie vor zu den wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkten in Deutschland gehört. Die hervorragende Anbindung an das nationale und internationale Verkehrsnetz, insbesondere durch direkte Zug- und Autobahnverbindungen, bietet große Vorteile bei der Anreise. Zudem bleibt die Flughafeninfrastruktur robust und passt sich den steigenden Anforderungen aus dem In- und Ausland an, um ein angenehmes Reiseerlebnis zu gewährleisten.

Terminalübersicht: Infrastruktur und Dienstleistungen

Der Flughafen Düsseldorf verfügt über drei Terminals, die speziell auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet sind. Terminal A und B dienen überwiegend dem Linienverkehr, während Terminal C für Charterflüge und Billigfluggesellschaften vorgesehen ist. In den Terminals gibt es ein breites Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Service-Leistungen. Dazu gehören Duty-Free-Shops, lokale Spezialitäten, Restaurants, Lounges, Kinderspielplätze, kostenloses WLAN, Gepäckaufbewahrung, Mietwagen und Hotelreservierungen. Durch dieses umfassende Angebot wird ein komfortabler Aufenthalt für alle Passagiere gewährleistet.

Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit

Der Flughafen Düsseldorf ist hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Nur wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt, erreichen Sie den Flughafen bequem über die direkt angrenzenden Autobahnen A44 und A52. Dabei stehen etwa 12.000 Parkplätze sowie mehrere Parkhäuser in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Für alle, die den öffentlichen Nahverkehr bevorzugen, bietet der integrierte S-Bahnhof regelmäßige Verbindungen zur Düsseldorfer Innenstadt und weiteren zentralen Zielen in NRW . Darüber hinaus verbinden zahlreiche Buslinien den Flughafen mit umliegenden Städten, sodass das Reiseziel auf vielfältige Weise erreicht werden kann.

Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen

Der Flughafen Düsseldorf legt großen Wert auf den Schutz der Umwelt und die Sicherheit seiner Reisenden. Um die Auswirkungen des Flugverkehrs zu minimieren, setzt der Flughafen auf emissionsarme Fahrzeuge und optimierte Betriebsabläufe. Moderne Kontrollsysteme und gezielte Schulungen des Personals gewährleisten zudem ein hohes Maß an Sicherheit, damit im Ernstfall schnell und effektiv gehandelt werden kann, um das Wohl der Passagiere zu schützen. Die umweltfreundlichen Maßnahmen des Flughafens zielen darauf ab, den Ausstoß von Schadstoffen und Lärm deutlich zu reduzieren. Durch den Einsatz innovativer Technologien und die Optimierung der Betriebsabläufe können die Emissionen und Lärmbelastungen für die Umgebung spürbar verringert werden. Gleichzeitig investiert der Flughafen in die Ausbildung seines Personals, um die Sicherheit der Reisenden jederzeit zu gewährleisten. Modernste Kontrollsysteme und regelmäßige Trainings stellen sicher, dass alle Mitarbeiter im Notfall schnell und professionell reagieren können.

Zusammenfassung und Ausblick

Der Flughafen Düsseldorf ist von entscheidender Bedeutung für die regionale Wirtschaft und trägt maßgeblich zur Mobilität und Beschäftigung in der Region bei. Als vielgenutzter Verkehrsknotenpunkt wird er in den kommenden Jahren seine Schlüsselrolle für den Personen- und Gütertransport weiter ausbauen und neue Arbeitsplätze schaffen. Die Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Wachstum werden mit Spannung erwartet. Er wird seine Position als wichtiger Impulsgeber für die regionale Entwicklung weiter festigen.