Beziehungsratgeber
Liebe und Partnerschaft: Was ist Menschen ab 40 wichtig?
Faktencheck
Familie von Lina Heider: Wir stammen nicht aus Afghanistan
Die elfjährige Lina Heider ist die jüngste Abiturientin Deutschlands. In den sozialen Medien verbreiten sich Gerüchte, sie stamme aus Afghanistan. Doch die hat ein Berliner Aktivist erfunden. https://t.co/MDnZwxMJjb
— Berliner Zeitung (@berlinerzeitung) July 12, 2025
AUCH INTERESSANT
– Digital Services Act – Hass, Hetze, Fake News: EU beschließt Regeln für digitale Dienste
Ende April 2022 haben sich die EU-Staaten und das Europaparlament auf ein Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) geeinigt.
Hass, Hetze, Fake News: EU beschließt Regeln für digitale Dienste
Geschichtswissenschaft
Antitürkismus in der Forschung – Nachwuchsforscher grenzen Türkvölker aus
Eine wissenschaftlich nicht haltbare Ausgrenzung
Die altsibirische Herkunft? Entspricht den bekannten Wanderungswegen der frühen Turkvölker. Die nomadische Lebensweise? Der Tengrismus? Die Rolle der Frauen? Der Himmelsvogel auf den Kronen der Könige der Xiongnu und Türken? Der Wolf? Die Knochenspiele?

Das „Angulus-Syndrom“ – Europas Angst vor der Nähe
Der Mediävist Dieter Mertens nannte diese Abwehrhaltung einst das „Angulus-Syndrom“ – das Gefühl Europas, sich durch die Türken kulturell und historisch in die Ecke gedrängt zu fühlen. Seit der Eroberung Konstantinopels 1453 diente der „Türke“ nicht nur als politischer Gegner, sondern als tief verankerter Gegen-Mythos zur eigenen Identität. Diese Feindbildlogik prägt bis heute nicht nur populäre Narrative, sondern auch den akademischen Elfenbeinturm. Nicht trotz, sondern gerade wegen der realen Nähe versucht man, die Türken durch sprachliche, historische oder ethnologische „Schnittmuster“ auszuschließen.Vom Forschungsdiskurs zur gesellschaftlichen Kälte
Diese Ausgrenzung ist kein Einzelfall – sie steht in einer kontinuitätsreichen Linie: vom frühneuzeitlichen Feindbild über die rassentheoretischen Ideologien des 19. Jahrhunderts bis hin zur intellektuellen Ignoranz gegenüber den NSU-Morden. Als zwischen 2000 und 2007 eine neonazistische Terrorzelle neun Migranten – acht davon türkischer Herkunft – ermordete, wurde der Fall von Polizei und Medien zunächst als „Döner-Morde“ bagatellisiert. Das eigentlich Erschütternde aber ist: Die tiefsitzende Türkenfeindlichkeit, die dieses institutionelle Versagen ermöglichte, wurde von deutschen Intellektuellen kaum je offen thematisiert.Der neue Elitendiskurs: Türken aus der Geschichte streichen
Heute setzen junge Wissenschaftler*innen aus Köln und Oxford diesen Ausschluss auf subtilere Weise fort – nicht mit Waffen oder Gesetzen, sondern mit Fußnoten, Fachbegriffen und Pressemitteilungen. Doch auch das ist eine Form von Gewalt. Eine symbolische Gewalt, die entscheidet, wer als Ursprung gelten darf – und wer nicht. Wer zur eurasischen Geschichte dazugehört – und wer an ihrem Rand bleiben soll.Es geht um mehr als Wissenschaft
Wenn eine Theorie, die für eine Nähe zu den Türken spricht, in ihr Gegenteil verkehrt wird – dann ist das kein Versehen. Es ist ein Reflex. Es ist ein Syndrom. Und es ist ein Skandal. Wissenschaft muss nicht türkisch sein. Aber sie darf auch nicht antitürkisch sein. Wer Erkenntnis mit Ausgrenzung verwechselt, macht nicht die Geschichte klarer – sondern dunkler.Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
ZUM AUTOR
Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlicht.AUCH INTERESSANT
– Chodschali-Massaker – Zum 32. Jahrestag des Massenmords von Chodschali
Heute jährt sich das Massaker von Chodschali, das als das größte Einzelmassaker des Krieges zwischen Armeniern und Aserbaidschanern gilt.
Zum 32. Jahrestag des Massenmords von Chodschali
Briefverkehr
Der Brief im Wandel der Zeit: Hat der klassische Briefumschlag noch eine Zukunft?
Höheres Porto – langsamerer Service
Ab Januar 2025 kostet ein Standardbrief der Deutschen Post in Deutschland 95 Cent, also zehn Cent mehr als bisher. Gleichzeitig verlängert sich die Zustellfrist offiziell: Statt in ein bis zwei Tagen müssen Briefe künftig innerhalb von drei Werktagen zugestellt werden – und das reicht gesetzlich aus. Diese Neuerung soll die Kosten drücken und zugleich den CO₂-Ausstoß reduzieren. Ein weiteres Zeichen für den Wandel: Im Jahr 2024 wurde der nächtliche Lufttransport von Briefen komplett eingestellt. Briefe reisen jetzt ausschließlich über den Landweg – das spart bis zu 80 Prozent CO₂, führt aber auch zu längeren Lieferzeiten.Was bedeutet das für den Briefumschlag?
Der Rückgang des Briefverkehrs wirkt sich auch auf die Hersteller von Umschlägen und Versandtaschen aus. Wurden in Deutschland 2019 noch rund 13 Milliarden Briefumschläge produziert, so ist die Zahl seither weiter deutlich gefallen. Gleichzeitig wandelt sich die Rolle des Umschlags. Was früher ein bloßes Transportmittel für Informationen war, ist heute oft ein Symbol für Wertschätzung, Persönlichkeit und Verbindlichkeit. Deshalb gibt es weiterhin gute Gründe, Briefumschläge zu bestellen:- Hochzeitskarten,
- Geburtstagsgrüße auf Papier,
- handgeschriebene Dankesbriefe und
- edle Geschäftspost in hochwertigem Umschlag
Ausblick: Der Brief lebt – aber anders als früher
Der klassische Brief mag in der digitalen Welt immer weniger Platz haben. Doch gerade in Zeiten von WhatsApp, E-Mail und digitaler Schnelllebigkeit gewinnt der physische Brief eine neue Bedeutung: als bewusster Akt der Entschleunigung, als Zeichen der Wertschätzung. Wenn man Briefumschläge bestellen möchte, erwirbt man damit also mehr als reine Verpackungen für den Versand: Der Brief ist Einladung, Versprechen und manchmal sogar Statement. Ob als edle Hochglanzvariante, als nachhaltige Recyclinghülle oder als bunte Karte – er bleibt, was er immer war: der stille Botschafter zwischen Menschen. Übrigens gibt es in der zunehmend digitalen Welt eine Renaissance für ein kleines analoges Detail: In immer mehr Versandtaschen findet man zusätzlich zum bestellten Produkt ein Kärtchen mit einem handgeschriebenen Dankeschön. Das sorgt sogar zuverlässiger für ein Lächeln als ein beigepacktes Tütchen mit Gummibärchen.
Glücksspielbranche
Digitale Glücksspieltrends in Deutschland seit der Regulierung
Die neue Regulierungslandschaft und ihre praktischen Auswirkungen
Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags sind digitale Glücksspielformen wie virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casinospiele unter klar definierten Bedingungen erlaubt. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) übernimmt die zentrale Rolle bei der Vergabe von Lizenzen und der Überwachung legaler Anbieter. Damit soll der Markt transparenter und sicherer gestaltet werden. Trotz regulatorischer Fortschritte bleiben Herausforderungen bestehen. Illegale Anbieter operieren weiterhin durch alternative Kanäle, wobei insbesondere nicht lizenzierte Plattformen durch Umgehung staatlicher Sperren auffallen. Die GGL reagiert mit Maßnahmen wie Zahlungssperren und IP-Blockierungen, doch der technische Vorsprung der Anbieter erfordert kontinuierliche Anpassung. Spieler sind zunehmend sensibilisiert für legale Angebote. Eine wichtige Orientierung bieten die öffentliche GGL-Whitelist und sichtbare Lizenzinformationen auf den Plattformen. Besonders benutzerfreundliche Anbieter wie dreamzzz.net gewinnen an Vertrauen, da sie moderne Zahlungsmethoden mit klaren Bonusbedingungen kombinieren. Diese Anbieter setzen auf Transparenz, Nutzerfreundlichkeit und innovative Technologien, um den Anforderungen des regulierten Marktes gerecht zu werden.Spielerschutzmaßnahmen im Zentrum der Regulierung
Ein zentrales Ziel der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen ist der Schutz der Spieler. Neben einem monatlichen Einzahlungslimit von 1.000 Euro existiert ein übergreifendes Sperrsystem, das potenziell gefährdete Nutzer frühzeitig erkennen und schützen soll. Die Plattformen sind verpflichtet, entsprechende Hinweise ernst zu nehmen und gegebenenfalls das Spielverhalten der Betroffenen einzuschränken. Weitere Maßnahmen zur Risikominimierung beinhalten die Deaktivierung von Autoplay-Funktionen, zeitliche Abstände zwischen den Spins sowie ein Limit von einem Euro pro Spielrunde. Diese Einschränkungen dienen dazu, impulsives Verhalten zu bremsen und bewusste Spielentscheidungen zu fördern. Anbieter müssen diese Schutzfunktionen technisch zuverlässig umsetzen und gleichzeitig die Spielmotivation nicht untergraben. Erfolgreiche Plattformen setzen hier auf eine ausgewogene Balance zwischen Nutzererlebnis und Verantwortung. Gerade im digitalen Raum lassen sich diese Schutzmaßnahmen effektiv in das Gesamtdesign der Plattformen integrieren.Technologische Trends und Nutzerkomfort im digitalen Glücksspiel
Technologie hat das Online-Glücksspiel in Deutschland auf ein neues Level gehoben. Plattformen setzen zunehmend auf mobile Anwendungen, HD-Streaming für Live-Casinos und intuitive Benutzeroberflächen, um ein realistisches und gleichzeitig komfortables Spielerlebnis zu bieten. Besonders gefragt sind Bonusmodelle, die ohne Umsatzbedingungen auskommen. Spielerinnen und Spieler schätzen die Möglichkeit, einen Bonus zu erhalten, ohne an komplexe Umsatzvorgaben gebunden zu sein. Solche Angebote erlauben einen unkomplizierten Einstieg und fördern gleichzeitig das Vertrauen in die Plattform. Auch auf der Zahlungsebene vollzieht sich ein Wandel. Neben traditionellen Methoden wie Überweisung oder Kreditkarte gewinnen Kryptowährungen an Bedeutung. Bitcoin und Ethereum werden zunehmend akzeptiert, da sie für schnelle und anonyme Transaktionen stehen. E-Wallets bieten zusätzliche Flexibilität und ermöglichen reibungslose Ein- und Auszahlungen, die dem modernen Nutzerverhalten entgegenkommen.Wandel des Spielerverhaltens unter regulatorischen Rahmenbedingungen
Seit der Einführung der gesetzlichen Vorgaben ist ein deutliches Umdenken auf Spielerseite zu beobachten. Der Wunsch nach Sicherheit, Fairness und Seriosität hat dazu geführt, dass legale Anbieter immer häufiger bevorzugt werden. Die Nutzer vergleichen Angebote genauer, achten auf Lizenzinformationen und bevorzugen transparente Bonusregelungen. Besonders Automatenspiele mit regionalem Bezug oder von bekannten deutschen Marken erfreuen sich großer Beliebtheit. Gleichzeitig steigt das Interesse am Live-Casino, in dem klassische Spiele wie Roulette oder Blackjack mit neuen interaktiven Elementen kombiniert werden. Die jüngere Generation zeigt eine verstärkte Aktivität im Online-Bereich. Spielerinnen und Spieler im Alter zwischen 25 und 34 Jahren nutzen vermehrt mobile Endgeräte und bevorzugen flexible, intuitive Interfaces. Die erhöhte Nachfrage in dieser Zielgruppe wird durch technische Innovationen und personalisierte Spielerlebnisse unterstützt. Spieler tendieren zunehmend zu moderatem Spieleinsatz. Die Einführung von Limits hat dazu geführt, dass Nutzer bewusster spielen, kleinere Beträge setzen und sich gelegentlich auf mehrere Plattformen verteilen. Cashback-Programme, die nicht an Umsatzbedingungen gekoppelt sind, fördern eine stärkere Kundenbindung.Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im deutschen Glücksspielmarkt
Die digitale Transformation des Glücksspiels wird in den kommenden Jahren weiter an Dynamik gewinnen. Technologische Innovationen wie künstliche Intelligenz oder automatisierte Risikobewertungssysteme sind auf dem Vormarsch. Plattformen arbeiten bereits an Lösungen, die auffälliges Spielverhalten frühzeitig identifizieren und gezielt eingreifen können. Regulierungsbehörden passen ihre Vorgaben kontinuierlich an neue technische Standards an. Themen wie Vereinfachung der Identitätsprüfung, Weiterentwicklung des Sperrsystems oder Optimierung der Limitdatenbanken stehen dabei im Fokus. Die Zusammenarbeit zwischen Anbietern und Behörden wird entscheidend sein, um den Markt effektiv und zukunftssicher zu gestalten. Die zukünftige Stärke des deutschen Glücksspielmarktes hängt wesentlich davon ab, wie gut Regulierungen, Nutzererwartungen und technologische Entwicklungen miteinander in Einklang gebracht werden. Anbieter, die auf nachhaltige Innovation, verantwortungsvolles Spiel und hohe Nutzerfreundlichkeit setzen, werden im Wettbewerb bestehen.Verantwortungsvoll spielen und informiert bleiben
Der regulierte Online-Glücksspielmarkt in Deutschland bietet mehr Sicherheit, Transparenz und technologische Innovationen als je zuvor. Wer sich für lizenzierte Anbieter entscheidet, Schutzmechanismen nutzt und aktuelle Entwicklungen verfolgt, kann das digitale Spielumfeld sicher und verantwortungsbewusst erleben.AUCH INTERESSANT
– Energie – Türkei: Energiexporte steigen um 560 Prozent
Die Türkei hat einen bemerkenswerten Meilenstein in ihrem Energiesektor erreicht: Die Erdgasexporte sind in den letzten Jahren um 560 % gestiegen
Türkei: Energiexporte steigen um 560 Prozent
Israels Kriegsverbechen
Gaza: Ärzte unter Beschuss – Was Europa nicht sehen soll
Brutale Szenen der Gewalt der IDF
Es waren diese brutalen Szenen, die die BBC für ihre Zuschauer möglicherweise als zu schwer zu verdauen empfand und einige Standpunkte, die sich aus der Dokumentation hervorkristallisierten, weshalb man es unterließ: Sie lauten a) dass Israel palästinensische Ärzte und Krankenhausmitarbeiter festnimmt, foltert und in einigen Fällen gezielt tötet, und zwar sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause. Und b) dass Israel die Krankenhäuser Gazas systematisch lahmlegt, als Teil eines umfassenden Plans zur Zerstörung Gazas. Es gibt ein Drehbuch, dass wird jedem Zuschauer beim zusehen sofort bewusst: Das Krankenhaus und seine Umgebung mit Luftangriffen angreifen, das Gebäude mit Bodentruppen belagern und medizinische Versorgung blockieren, medizinisches Personal festnehmen, dann Truppen abziehen und wenn überhaupt, eine funktionsuntüchtige Gebäudehülle zurücklassen, oder gleich dem Erdboden gleichmachen. Weiter zum nächsten Krankenhaus und das Ganze wiederholen. Die Dokumentation zeichnet davon ein überzeugendes Bild.Misshandlungen, Folter und Vergewaltigung
Ärzte sprechen in der Dokumentation von Folter und Inhaftierung, während Handyaufnahmen erschreckende Szenen zeigten, darunter die mutmaßliche Vergewaltigung eines Gefangenen Palästinensers durch israelische Soldaten aus dem berüchtigten Sde-Teiman-Gefängnis. Zu den Verletzungen des Palästinensers zählten ein Darmriss, schwere Verletzungen an After und Lunge sowie gebrochene Rippen, berichtete die israelische Tageszeitung Haaretz. Damals waren nach Protesten neun Soldaten verhaftet worden, radikale Israelis und Politiker protestierten daraufhin vor dem Gefängnis, um die Soldaten als Helden freizupressen. Die Soldaten stehen vor einem Militärgericht, ein Urteil wurde noch nicht ausgesprochen. Die Dokumentation zeigt aber, wie ein gesamter Zug einer Einheit der IDF im Sde-Teiman-Gefängnis daran beteiligt ist, den Palästinenser vergewaltigen zu lassen.„Black Sites“
Amnesty International und Human Right Watch berichten seit längerem über israelische „Black Sites“, sogenannte schwarze Anlagen, in denen Männer ohne gerichtliche Aufsicht festgehalten werden. Immer wieder sickern Bilder aus diesen Anlagen heraus, darunter sehr verstörende Bilder von Gefangenen. Beide Menschenrechtsorganisationen werfen zusammen mit der B`Tselem Israel seit längerem vor, „mit genozidaler Absicht“ nicht nur gegen das palästinensische Gesundheitssystem vorzugehen. Israel bestreitet das lautstark, wenngleich sie auch nicht bereit ist, israelische oder ausländische Journalisten frei arbeiten zu lassen, um diese Vorwürfe zu entkräften. B’Tselem, eine israelische Nichtregierungsorganisation in Jerusalem, veröffentlicht unter dem Titel „Willkommen in der Hölle“ fortwährend Berichte über den Missbrauch und die unmenschliche Behandlung von Palästinensern, die seit dem 7. Oktober 2023 in israelischer Haft sind.Freier Journalismus?
Die Sendung wurde ebenfalls, wie die gesamte Berichterstattung über Gaza, durch Israels Weigerung, Journalisten frei arbeiten zu lassen, ständig behindert. Ein israelischer Whistleblower, dessen Gesicht verborgen blieb, behauptet in der Dokumentation, als Arzt in einem Feldlazarett gearbeitet und Zeuge gewesen zu sein, wie ein Gefangener als „Vergeltung“ für den 7. Oktober ohne Betäubung behandelt wurde. Man ist schlichtweg auf diese Menschen angewiesen, die diese schrecklichen Erfahrungen teilen. Man fragt sich automatisch: War das ein Einzelfall oder ist es ein weitverbreitetes Phänomen oder gar ein verordneter Befehl?HAMAS-Zentralen unter Krankenhäusern
Die israelische Regierung behauptet, die Hamas nutze Krankenhäuser als Teil ihrer Militärstrategie und habe auch israelische Geiseln behandelt. Das mag stimmen, aber Ärzte sind an ihren Berufseid gebunden: Menschen in ihrer Not zu helfen, unabhängig davon, was sie sind oder welche Taten ihnen vorgeworfen werden. Nach Durchsicht der Dokumentation steht außer Zweifel: Ärzte in Gaza arbeiten unter schrecklichsten Bedingungen – oft ohne Strom, Wasser und medizinische Grundversorgung – und versuchen, Leben zu retten. Die schwächsten in diesem Glied, Frauen, Kinder und Alte in Gaza, leben in unvorstellbarem Elend. Zumindest in dieser Hinsicht ist die Dokumentation eindeutig.Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Türkei
Satiremagazin LeMan und die Mohammed-Karikatur
Einer davon, einer der vehementesten Gegner der militanten islamischen Organisationen, Ümit Özdağ von der Zafer Partei, winkte beim Solidaritätsaufruf von Özgür Özel sogar aktiv auf Social-Media-Kanälen ab und sprach von einer Falle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und die anderen vom ehemaligen Bündnis von sechs türkischen Oppositionsparteien, das sich vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2023 bildete und einige Dutzend Stühle der CHP im Nationalparlament ergattern konnte? Die waren gar nicht erst für Özgür Özel erreichbar. Das Ende der Geschichte? LeMan kann den Laden gleich schließen! Davon hat sich noch keiner, wirklich keiner, egal ob Starmoderator, Starjournalist oder Starschauspieler erholt, der an den Bruchlinien der türkischen Gesellschaft gerüttelt hat. Aber ein Politiker wie Özgür Özel, der steht wieder einmal Abseits, versucht mit der Brechstange dennoch damit zu Punkten. Özel sollte schleunigst seine Politberater austauschen, wenn er noch die Absicht hegt, weiterhin Parteivorsitzender zu bleiben…Leman kim? Dergi. Ne iş yapıyor? Karikatür falan. Atatürk’le alakası ne? Falanca fotoğrafı kapak yapmışMIŞ. Niye tepki var? Hz. Muhammed’i karikatürize etti diye. Kemalistlerle ilgisi ne? İlgisi olmasına gerek yok, asıl amaç Kemalizme saldırmak. Ey Türk Gençliği! GÖR! UYUMA!
— Yusuf Elmas (@YusufElmas) July 1, 2025
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
AUCH INTERESSANT
– Türkei – Korruption: Zahlreiche Festnahmen in der Türkei
Nächster Paukenschlag in Zusammenhang mit der größten türkischen Oppositionspartei CHP, die wegen Vorwürfen der Korruption und Bestechung im Amt nicht aus den Schlagzeilen herauskommt.
Korruption: Zahlreiche Festnahmen in der Türkei
Gaza-Krieg
Gaza: Der erste „Live streamed genocide“ der Geschichte
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
AUCH INTERESSANT
– Exodus 2.0 – Immer mehr Israelis verlassen ihr Heimatland
Die Zahl der Israelis, die aktuell ihr Land verlassen, wächst. Sie gehen nach Italien, Portugal, in die USA, nach Zypern oder Griechenland.
Immer mehr Israelis verlassen ihr Heimatland
Türkei
Manavgat: 110.000 Euro in einer Baklava-Schachtel
17 Millionen Euro Erlös allein durch Bestechungsgelder
Das hat Konsequenzen. In der Gemeinde Manavgat in der Provinz Antalya wurden daraufhin 34 Personen festgenommen, darunter der CHP-Bürgermeister Niyazi Nefi Kara selbst. Die Staatsanwaltschaft von Manavgat hatte Ermittlungen wegen Bestechungsvorwürfen im Zusammenhang mit Hotelrenovierungen, Baugenehmigungen und Mietanträgen eingeleitet. Im Rahmen der Ermittlungen der Polizei wurden die Verdächtigen bereits vor vier Monaten technisch wie physisch überwacht. Vor allem dem Bürgermeister wird angelastet, so umgerechnet rund 17 Millionen Euro eingenommen zu haben.Nicht nur schamlos, sondern dreist
Und das während einer Zeit, in der bereits der ehemalige Oberbürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu (€HP), seit Monaten aus demselben Grund in Untersuchungshaft sitzt, mehrere weitere Bürgermeister von Stadtgemeinden bereits ins öffentliche Rampenlicht gerieten, weil Unternehmer sowie Parteigenossen ihn selbst angezeigt hatten. Zuletzt wurde noch der ehemalige Oberbürgermeister von Izmir, Tunç Soyer (€HP) verhaftet – mit demselben Tatvorwurf und Hintergrund.Oppositionsführer Özgür Özel: entsende zwei parteiinterne Inspektoren
Der Parteichef der CHP, Özgür Özel erklärte, er werde aufgrund der Vorwürfe aus Manavgat nicht zulassen, dass die Partei damit beschmutzt wird. Daher werde er zwei parteiinterne Inspektoren beauftragen, sich dem Fall anzunehmen und umfassende Aufklärungsarbeit zu leisten. Andererseits stellte Özel in einem Beitrag auf X auch klar, dass die Vorwürfe gegen Ekrem İmamoğlu bislang nicht mit solchen konkreten Beweisen erhoben worden seien.Antalya Manavgat Belediyemize yönelik soruşturmaya ilişkin sosyal medyaya yansıyan görüntülerle ilgili partimiz içinde derhal 2 muhakkik görevlendirilmiştir. İncelemeler sonucunda; Cumhuriyet Halk Partisi’nin temiz, sosyal belediyecilik anlayışını zedeleyen herhangi bir…
— Özgür Özel (@eczozgurozel) July 4, 2025
„Alles wird gut“ – die Hoffnung auf eine bessere Türkei?
Die €HP unter der Führung von Özgür Özel sowie Ekrem İmamoğlu hatte sich mit dem Parteislogan „Alles wird gut“ an die Spitze gebracht und dabei den ehemaligen Ziehvater Kemal Kılıçdaroğlu entthront. Jedoch, beim Slogan hatte man sich wohl unglücklich verprochen, zumal von einer besseren Türkei im Sinne einer besseren Stadtverwaltung keine Rede sein kann. Stattdessen wurde es nur für eine Vielzahl von €HP-Genossen besser, die Bevölkerung bekam die versprochenen Verbesserungen daher nicht zu spüren. Vielmehr erhielten sie eine desolate Stadtkasse, weswegen die Infrastrukturmaßnahmen, Investitionen in Erdbebensicherheit, Subventionen für Wasser, Strom, Brot und den öffentlichen Nahverkehr zurückgestellt wurden.Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Türkei
Korruption: Zahlreiche Festnahmen in der Türkei
Hier ist eine aktualisierte Übersicht über die in den letzten acht Monaten (seit Ende November 2024) in der Türkei verhafteten oder abgesetzten Bürgermeister (inkl. Co‑Bürgermeister)– “Burada bir de komisyon var abi” – “Tamam, ne kadar?” – “110 bin euro” – “Tamam, sen bir yere bir şey konuşma”
CHP’li Manavgat Belediye Başkan Yardımcısı Mehmet Engin Tüter rüşvet alırken suçüstü yakalandı. Tüter’in ‚Tayland çikolatası‘ dediği kutudan euro desteleri çıktı. pic.twitter.com/5Kzv4foVEl — Zafer Şahin (@zafersahin06) July 5, 2025
| Name | Amt (Stadtbezirk) | Partei | Datum | Vorwurf |
|---|---|---|---|---|
| Ahmet Özer | Esenyurt (Istanbul) | CHP | 04. Nov 2024 | Terror / PKK-Unterstützung |
| Rıza Akpolat | Beşiktaş (Istanbul) | CHP | Jan 2025 | Korruption |
| Sofya Alagas | Siirt | DEM-Partei | 29. Jan 2025 | Terror / PKK-Unterstützung |
| Hoşyar Sarıyıldız | Akdeniz (Mersin) – Co-Bürgermeisterin | DEM-Partei | 13. Jan 2025 | Terror / PKK-Unterstützung |
| Nuriye Aslan | Akdeniz (Mersin) – Co-Bürgermeisterin | DEM-Partei | 13. Jan 2025 | Terror / PKK-Unterstützung |
| Ekrem İmamoğlu | Istanbul | CHP | 19. März 2025 | Korruption, Bestechung, kriminelle Vereinigung |
| Mehmet Murat Çalık | Beylikdüzü (Istanbul) | CHP | 23. März 2025 | Korruption, kriminelle Vereinigung |
| Resul Emrah Şahan | Şişli (Istanbul) | CHP | 23. März 2025 | Terror / PKK-Unterstützung |
| Hasan Akgün | Büyükçekmece (Istanbul) | CHP | 3.–4. Juni 2025 | Korruption, Bestechung |
| Hakan Bahçetepe | Gaziosmanpaşa (Istanbul) | CHP | 3.–4. Juni 2025 | Korruption, Bestechung |
| Utku Caner Çaykara | Avcılar (Istanbul) | CHP | 3.–4. Juni 2025 | Korruption, Bestechung |
| Kadir Aydar | Ceyhan (Adana) | CHP | 3.–4. Juni 2025 | Korruption, Bestechung |
| Oya Tekin | Seyhan (Adana) | CHP | 3.–4. Juni 2025 | Korruption, Bestechung |
| Niyazi Nefi Kara | Antalya (Manavgat) | CHP | 4. Juli 2025 | Bestechung |
| Mehmet Engin Tüter | Antalya (Manavgat) – Co-Bürgermeister | CHP | 4. Juli 2025 | Bestechung |
| Zeydan Karalar | Adana | CHP | 5. Juli 2025 | Organisierte Kriminalität, Bestechung |
| Abdurrahman Tutdere | Adıyaman | CHP | 5. Juli 2025 | Organisierte Kriminalität, Bestechung |
| Muhittin Böcek | Antalya | CHP | 5. Juli 2025 | Bestechung |


