Hetze im Netz
#Nazialmanya: Tausende Twitter-Accounts gehackt

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Dortmund (nex) – Hacker haben am Mittwoch Tausende Twitter-Kanäle weltweit geknackt und Pro-Erdogan-Botschaften verbreitet. Betroffen sind unter anderem auch Twitter-Accounts von Unicef, BVB und Amnesty International. Hacker haben sich zu Tausenden Twitter-Accounts Zugang verschafft und darüber Anfeindungen gegen die Niederlande und Deutschland verbreitet. Auch auf verifizierten Konten mit großer Fanzahl fanden sich Nachrichten mit den Hashtags #Nazialmanya, #Nazihollanda und einem Hakenkreuz-Symbol. Auch Twitter-Konten des Fernsehsenders Pro7 und von Moderator Klaas Heufer-Umlauf waren betroffen.

Weltwassertag
Täglich sterben fast 1000 Kinder durch fäkalienverseuchtes Wasser

Mainz (ots) – Hygiene-Skandal: Weltweit müssen rund 2,4 Milliarden Menschen ohne Toiletten auskommen. Nur eine Folge davon: Täglich sterben fast 1000 Kinder durch fäkalienverseuchtes Wasser. Anlässlich des Weltwassertages beleuchtet die „planet e.“-Dokumentation „Leben im Abwasser“ am Sonntag, 19. März 2017, 16.30 Uhr, im ZDF die Arbeit der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation BORDA in Tansanias Hauptstadt Daressalam. Dort bauen und betreiben die Mitarbeiter der „Bremen Overseas Research and Development Association“ zusammen mit einheimischen Kräften sanitäre Anlagen. Zum Beispiel leeren kleine Unternehmen wie die „Entsorgung auf Rädern“ die Fäkaliengruben der Hütten und transportieren die Exkremente zur Kläranlage. Zudem können das aufbereitete Wasser zum Bewässern von Pflanzen und das entstehende Biogas zum Kochen verwendet werden. Die verbesserte Hygiene führt zu besseren Wohnbedingungen und ermöglicht den Bewohnern ein würdevolles Leben in einer Umgebung, die endlich nicht mehr stinkt. Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen und resultiert aus der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Im Jahr 2017 beschäftigen sich Veranstaltungen rund um den Weltwassertag sowie der Weltwasserbericht mit den Themen Abwasser und Abwassernutzung.  

Syrienkrieg
85 Prozent aller syrischen Kinder sind traumatisiert

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Damaskus (ots) – Mindestens 85 Prozent der Kinder in Syrien sind schwer traumatisiert. Das ist die traurige Bilanz des seit sechs Jahren andauernden Syrien-Krieges. „Über ein Drittel der insgesamt rund zehn Millionen Kinder ist unter sechs Jahre alt und kennt nichts anderes als den Kriegsalltag, der aus Angst, Tod und Verlust besteht“, berichtet Maya Alnashawati, Nothilfe-Koordinatorin der SOS-Kinderdörfer in Damaskus. „Wir dürfen sie mit ihrem Schmerz nicht alleine lassen!“ Die Hilfsorganisation kümmert sich an mehreren Standorten in Syrien wie Aleppo, Tartous und Damaskus um hunderte kriegstraumatisierte Kinder. „Unsere Tagesstätten und Nothilfe-Einrichtungen sind total überlastet. Wir erreichen nur einen Bruchteil der Kinder, die dringend Hilfe brauchen“ erklärt Alnashawati. „Diese Kinder haben Unfassbares erlebt! Wenn sie zu uns kommen, sind sie oft apathisch oder aggressiv. Sie können das Erlebte nicht alleine verarbeiten. Unsere Mitarbeiter sind trotz langjähriger Erfahrung immer wieder schockiert, was diese jungen Menschen durchmachen mussten.“ „Wir haben hier einen Fünfjährigen, dessen Haus von einer Bombe getroffen wurde“, erzählt Alnashawati. „Seine gesamte Familie starb. Nur er überlebte in den Trümmern und wurde zwei Tage nach dem Angriff gerettet. Danach musste er mit ansehen, wie der Rest seiner Familie tot geborgen wurde. Am Anfang sprach er gar nicht. Jetzt, nach fast einem Jahr, spricht er, aber noch lange nicht altersgemäß. Wir wissen nicht, wie lange es dauert, bis er sich normal verständigen kann.“ Bei anderen Kindern äußern sich die Traumata in Aggression gegen sich oder andere. Weitere Anzeichen seien unter anderem Schlaflosigkeit, Unruhe, Angstzustände, Schmerzen oder Bettnässen. „Ohne psychologische Unterstützung ist für diese Kinder ein normales Leben später sehr schwierig“, erklärt Alnashawati. „Häufig wollen die Kinder am Anfang mit niemandem reden und auch keinen Kontakt zu den anderen Kindern aufnehmen. Doch mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld sowie Gesprächen, Spielen und Musik gelingt es unseren Trauma-Therapeuten, zu ihnen durchzudringen, sodass die Kinder wieder Lebensmut und Vertrauen entwickeln“, erzählt Alnashawati. „Ein 12-Jähriger konnte anfangs den Tod seiner Eltern nicht verkraften und sagte, dass er in sein Dorf zurückkehren wolle, um Rache zu üben. So tief saß sein Hass. Nach monatelanger Therapie ist er so weit, dass er seine Gedanken darauf richtet, seine Heimatstadt nach dem Krieg wieder aufbauen zu wollen.“ Neben der psychologischen Unterstützung in Syrien versorgen die SOS-Kinderdörfer tausende Kinder und Familien mit Nahrung, Wasser, Medizin und Kleidung. Außerdem gibt die Hilfsorganisation Unterricht und bietet Kindern in Nothilfeunterkünften einen sicheren Ort.

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Fernsehen
TV-Tipp: Abdelkarim in „Die Pierre M. Krause Show“

Baden-Baden (nex) – Ist er nun ein deutscher Marokkaner? Oder ein marokkanischer Deutscher? Oder gar Bielefelder? Egal, denn eines ist Abdelkarim auf jeden Fall: wahnsinnig lustig. Abdelkarim tritt regelmäßig in TV-Sendungen wie der „heute show“ oder der „Anstalt“ auf, seine eigene Sendung „Standupmigranten“ lief mehrere Staffeln lang in EinsPlus. Der gefeierte Stand-up-Comedian ist in diesem Jahr nach seinem mehrfach preisgekrönten Programm „Zwischen Ghetto und Germanen“ mit seinem neuen Programm „Staatsfreund Nr.1“ unterwegs. Irgendwo zwischen Comedy und Kabarett hat er sich zu einem der angesehensten Comedians des Landes hochgespielt und erklärt Moderator Pierre M. Krause, was ein „Deeskalations-Nafri“ ist. Imany hatte 2016 mit „Don´t Be So Shy“ ihren ersten großen Hit, sie trat unter anderem beim „SWR3 New Pop Festival“ auf, jetzt ist sie mit einem neuem Album am Start: Sie präsentiert live in der Pierre M. Krause Show ihren aktuellen Hit „Silver Lining (Clap your Hands)“. Schicksalswahlen im Saarland Trump? Brexit? Die Bundestagswahl im September? Es gibt Wahlen, die das Schicksal der Welt beeinflussen. Aber eine geriet dabei fast in Vergessenheit: die Landtagswahl im Saarland. Journalistenlegende Pierre M. Krause hat sich in einem mehrmonatigen Roadtrip durch das Saarland investigativ den Bewohnern dieses rätselhaften Landstriches genähert. Und findet Antworten auf Fragen, die vor ihm niemand gestellt hat. Abdelkarim bei „Spätschicht“ https://www.youtube.com/watch?v=XupS_7pNfGs

Wahlen
NRW-Umfrage: Grüne verlieren fast 50 Prozent ihrer Wähler

Hamburg (nex) – Wenn schon jetzt, und nicht erst am 14. Mai, der Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt würde, könnte die SPD mit 40 Prozent rechnen und läge damit 13 Prozentpunkte vor der CDU, die auf 26 Prozent käme. Drittstärkste Kraft wäre die FDP mit 11 Prozent. Die Grünen dagegen hätten mit 6 Prozent ihr Wahlergebnis von 2012 (11,3 Prozent) fast halbiert. Damit wäre die Fortsetzung der rot-grünen Koalition zurzeit nicht möglich. Eine regierungsfähige Mehrheit hätte nun allerdings ein sozialliberales Bündnis aus SPD und FDP. Die Linke wäre mit 5 Prozent im Düsseldorfer Landtag vertreten, in den mit 7 Prozent erstmals auch die AfD einziehen würde. Für das Magazin stern, den Fernsehsender RTL und die Tageszeitung Kölner Stadt-Anzeiger befragte das Forsa-Institut vom 9. bis 20. Januar und vom 20. Februar bis 10. März jeweils über 1000 Wahlberechtigte an Rhein und Ruhr. Danach verbesserte sich die SPD seit der Nominierung ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz um fünf Prozentpunkte, weil sie frühere Wähler aus dem Nichtwähler-Lager zurückgewinnt und auch von Verlusten der CDU (minus 3) und anderen Parteien in diesem Zeitraum profitiert. Könnten die Bürger in Nordrhein-Westfalen ihren Ministerpräsidenten direkt wählen, würden sich momentan 55 Prozent für SPD-Regierungschefin Hannelore Kraft und 23 Prozent für CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet entscheiden. Selbst von den CDU-Anhängern würden mehr für Kraft (45 Prozent) als für Laschet (39 Prozent) stimmen. Allerdings ist die Popularität der SPD-Ministerpräsidentin nicht mehr so ausgeprägt wie noch im Herbst 2015, als sie von 63 Prozent direkt gewählt worden wäre. „Ihre abnehmende Beliebtheit“, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, „wird aber durch den Schulz-Effekt kompensiert, den wir mit unseren beiden Erhebungen auch in Nordrhein-Westfalen registriert haben.“ Dieser Effekt wirkt sich ebenso auf die Bundestagswahlabsichten aus. Würde neben dem NRW-Landtag nun auch der Bundestag gewählt, käme im bevölkerungsreichsten Bundesland die SPD aktuell auf 35 Prozent (plus 8 seit Januar), die CDU auf 33 (minus 4). Die Grünen landeten bei 6 Prozent (minus 3), die FDP bei 9 (plus 2), die Linke bei 5 (minus 2) und die AfD bei 7 (minus 1). Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 9. bis 20. Januar und vom 20. Februar bis 10. März 2017 im Auftrag des Magazins stern, des Fernsehsenders RTL und der Tageszeitung Kölner Stadt-Anzeiger 1072 bzw. 1040 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte in NRW, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

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Gesundheit
Selfies fördern Verbreitung von Kopfläusen

Baierbrunn (ots) – Von Kopfläusen werden neben acht- bis elfjährigen Kindern zunehmend auch weibliche Teenager befallen. „Die Mädels stecken beim Selfie-Machen gerne die Köpfe zusammen“, sagt Professor Hermann Feldmeier vom Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Berliner Charité im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Läuse gelangen fast immer durch direkten Haarkontakt auf den nächsten Kopf. „Eine Übertragung durch Textilien und Gegenstände ist zwar theoretisch denkbar, spielt aber praktisch keine Rolle“, so Feldmeier. In Studien wurden an Kopfbedeckungen und Bettwäsche betroffener Kinder keine Läuse gefunden. Sollte doch einmal ein Exemplar den Kopf verlassen, hat es schlechte Karten: „Bereits nach vier Stunden ohne Blut ist die Laus so stark ausgetrocknet, dass sie nicht mehr saugen kann“, erklärt der Experte. Deshalb sind die von vielen Eltern betriebenen Desinfektions- und Hygienemaßnahmen überflüssig.

Tourismus
Ukraine und Türkei unterschreiben Vertrag für passfreies Reisen

Ankara (nex) – Die Türkei und die Ukraine haben einen Vertag über das passfreie Reisen ihrer Staatsangehörigen in das jeweils andere Land unterzeichnet. Demnach soll die Vorlage eines Personalausweises reichen. Der Schritt soll einen Beitrag zur Förderung des Tourismus leisten. Der Vertrag wurde Medienberichten zufolge am gestrigen Dienstag während des auf Einladung des türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim erfolgten Ankarabesuchs seines ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Hrojsman unterzeichnet. „Wir haben einen Vertrag unterzeichnet, der er den Staatsangehörigen beider Länder die Reise mit lediglich ihrem Personalausweis ermöglichen wird“, gab Yildirim auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hrojsman in Ankara bekannt. Die Türkei versucht die Zahl der Touristen aus der Ukraine und Russland zum Ausgleich des möglichen Rückgangs der Zahl der Touristen aus europäischen Ländern zu erhöhen. Yildirim und Hrojsman unterzeichneten weitere gemeinsame Verträge. Die beiden Regierungschefs hätten des Weiteren ihre Ansichten bezüglich der Diversifizierung der bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen ausgetauscht. Yildirim erklärte, dass die Türkei durch das visafreie Reisen eine Zunahme der Touristenzahl aus der Ukraine erwarte.

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Kampf gegen Rassismus
Türkei: Erdogan kündigt Intensivierung des Kampfes gegen Rassismus in Europa an

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Ankara (nex) – Die Türkei wird ihre Bemühungen im Kampf gegen Rassismus, Islamophobie und Ausländerfeindlichkeit auf allen internationalen Plattformen, vor allem in der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), deren Vorsitz sie zurzeit sie innehat, intensivieren. Dies gab der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am heutigen Dienstag auf einer Ärztetagung bekannt. „Das ist nicht eine Sache, die nur die Türkei betrifft“, betonte er. „Dieser Faschismus, der sein schmutziges Gesicht zeigt, hat auf alle in Europa lebenden Muslime und Ausländer einen negativen Einfluss.“ Erdogan rief die in Deutschland und den Niederlanden lebenden Türken, Muslime und Ausländer dazu auf, keine türkenfeindlichen Parteien zu wählen. In einem neuen Verbalangriff auf die Niederlande sagte der türkische Präsident, dass sie für das größte Massaker in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg verantwortlich seien. „Wir kennen die Niederlande und die Niederländer vom Massaker von Srebrenica her“, erklärte er. „Wir wissen, was für einen verdorbenen Charakter sie haben, den sie beim Massaker an 8.000 Bosniaken gezeigt haben.“ 1995 wurden im ostbosnischen Srebrenica mehr als 8.000 muslimische Bosniaken – fast ausschließlich Männer und Jungen –  trotz Anwesenheit des niederländischen UN-Bataillons Dutchbat von bosnischen Serben massakriert

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Russisch-türkische Beziehungen
Trotz Putin-Erdogan-Treffen: Sanktionen gegen türkische Produkte sollen bleiben

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Moskau (nex) – Russland ist zwar zurzeit dabei, Wirtschaftssanktionen gegen mehrere türkische Waren aufzuheben, doch einige Agrarprodukte mit einem Gesamtmarktanteil von 425 Millionen US-Dollar bleiben laut den von der Nachrichtenagentur Anadolu zusammengestellten Daten, nach wie vor auf der schwarzen Liste. Am 1. Januar 2016 hatte Moskau nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets über türkischem Luftraum Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Der Vorfall hatte monatelange diplomatische Spannungen zur Folge, die mit dem Normalisierungsprozess im vergangenen Sommer wieder beigelegt werden konnten. Erst vor Kurzem hat Moskau das Einfuhrverbot für Zwiebeln, Nelken, Salz, Blumenkohl und Brokkoli aus der Türkei aufgehoben, jedoch nicht das gegen Tomaten, Trauben, Geflügel, Tomaten, Gurken, Äpfel, Birnen und Erdbeeren Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS Medienberichten zufolge gemeldet habe, hege die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor nicht die Absicht, die Sanktionen gegen diese Produkte aus der Türkei in naher Zukunft aufzuheben. „Diese Sanktionen bleiben“, habe die Sprecherin des russischen Lebensmittelamts Julia Melano laut TASS erklärt und hinzugefügt: „Wir haben nicht vor, diese aufzuheben. Mit Sicherheit nicht in naher Zukunft.“

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Gesundheit
NRW: Gelsenkirchen Spitzenreiter bei Krankmeldungen

Köln (ots) – In Bonn und Köln melden sich die Menschen mit rund zwölf und 13 Tagen am seltensten in NRW arbeitsunfähig. Herne und Gelsenkirchen sind hingegen Spitzenreiter, wenn es ums Krankmelden geht. Die Arbeitnehmer melden sich in den beiden Städten im Ruhrgebiet mit mehr als 20 Tagen am häufigsten krank. Das hat eine Studie der Techniker Krankenkasse für das Jahr 2016 ergeben. Die Zahlen für NRW liegen dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe) exklusiv vor. Im Ruhrgebiet sind demnach die Menschen öfter krank als in Verwaltungs- und Universitätsstädten wie Köln, Bonn, Düsseldorf oder Münster. Für den aktuellen Gesundheitsreport der TK wurden die Fehltage der 4,8 Millionen TK-Versicherten analysiert, von sowohl Erwerbstätige als auch Empfängern von Arbeitslosengeld I. Im Bundesvergleich liegt NRW mit 15,5 Krankheitstagen pro Kopf im vorderen Drittel, wie Albrecht Wehner von der TK mitteilt. Meistens müssen Menschen in NRW wegen Muskel- und Skeletterkrankungen zu Hause bleiben, gefolgt von psychischen Krankheiten. Laut der Kölner Gesundheitsökonomin Stephanie Stock müssen Unternehmen vermehrt darauf achten, dass das Arbeitsklima gesundheitsfreundlich ist – Stress durch ständige Erreichbarkeit oder Überarbeitung schlage auf die Gesundheit.

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