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Cavusoglu: „Die Zeiten des ‚Ich kann in der Türkei tun und lassen, was ich will‘ sind vorbei“
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Ankara (nex) – Das türkische Außenministerium hat die Tageszeitung „Die Welt“ wegen ihrer Berichterstattung scharf kritisiert. Diese hatte in einer Meldung von Mittwoch behauptet, dass der Vorschlag der Türkei, einen Nato-Gipfel im kommenden Jahr in der Türkei abzuhalten, von mehreren Bündnispartnern abgelehnt worden sei.
„Im Gegensatz zu den Behauptungen der Welt gibt es keine Absage unseres Vorschlags, einen Nato-Gipfel auszurichten“, teilte der Sprecher des Außenministeriums Hüseyin Müftüoglu in einer schriftlichen Erklärung mit. „Solche Meldungen ohne jegliche Grundlage haben zum Ziel, ein negatives Licht auf unser Land zu werfen“, heißt es weiter.
Behauptungen wie jene, dass Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Dänemark die vom türkischen Präsidenten auf dem Nato-Gipfel 2016 in Warschau ausgesprochene Einladung abgelehnt hätten, im kommenden Jahr einen Gipfel in der Türkei abzuhalten, hätten ihn erstaunt, so Müftüoglu.
Der Außenministeriumssprecher führte weiter aus, dass Erdogan bei Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wiederholt darauf hingewiesen habe, dass die Türkei bereit sei, einen Nato-Gipfel auszurichten.
Am vergangenen Mittwoch hatte die Welt berichtet, dass 18 EU-Staaten sowie Kanada darin übereingekommen seien, einen Gipfel im kommenden Jahr in Istanbul abzulehnen.
Müftüoglu teilte mit, dass auf dem Nato-Treffen in der vergangenen Woche in Brüssel weder ein Datum noch ein Ort für den Gipfel 2018 festgelegt worden seien.
Stoltenberg: Nato wäre ohne Türkei schwächer
Als der Milliardär Trump 2015 seinen Wahlkampf startete und Mexikaner mit Sätzen wie „Mexiko schickt uns nicht die Besten. Es schickt Menschen, die viele Probleme haben. Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität, sie sind Vergewaltiger. Mexiko ist nicht unser Freund“ beleidigte, entschied sich der Firmenanwalt Antonio Battaglia, das Trump-Toilettenpapier zu entwickeln.
Für das Toilettenpapier mit einem Karikaturaufdruck des US-Präsidenten, das vor Ende des Jahres in Mexiko auf den Markt kommen soll, soll mit dem Slogan „Weichheit ohne Grenzen“ geworben werden.
— Antonio Battaglia M (@afbattaglia) June 1, 2017
„Ich beschloss, dieses Klopapier herzustellen, weil es spaßig ist, aber ich hätte auch etwas anderes machen können“, erklärte Battaglia in einem Telefongespräch mit der englischsprachigen Nachrichtenagentur Anadolu. „Die Idee war, ausgehend von Trumps Beleidigungen, irgendetwas zu unternehmen.“
Das Trump-Toilettenpapier sei aber mehr als nur ein Joke, es habe eine starke soziale Komponente, habe Battaglia betont, der in sein Projekt umgerechnet 21.500 US-Dollar investiert habe.
„Das Produkt soll jenen zugute kommen, die Trump beleidigt hat, und vor allem den Immigranten, denen also, die beim Aufbau der USA mitgeholfen haben“, habe er angekündigt. Mindestens 30 Prozent des Gewinns soll an Organisationen gehen, die Einwanderer und abgeschobene Migranten unterstützen.
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Wie der ukrainische Botschafter in Ankara Andrii Sybiha mitteilte, sei die Vereinbarung am gestrigen Donnerstag in Kraft getreten. „Beide Länder werden von diesem Abkommen profitieren“, erklärte Sybiha gegenüber Journalisten am Flughafen Esenboga in der türkischen Hauptstadt Ankara.
Zuvor waren ukrainische Staatsangehörige zum ersten Mal mit ihrem Personalausweis in die Türkei eingereist.
„Im vergangenen Jahr sind mehr als eine Million Touristen aus der Ukraine in die Türkei gekommen“, sagte der Botschafter und ergänzte: „Mehr als 200 000 türkische Touristen reisten ihrerseits in die Ukraine. Mit dieser Vereinbarung erwarten wir eine 30-prozentige Steigerung dieser Zahlen in diesem Jahr.“
Sie habe keine Probleme bei der Einreise mit dem Personalausweis gehabt, erzählt Olga Wdowenko, eine ukrainische Journalistin: „Ich bin glücklich, dass ich zu der ersten Gruppe gehöre, die mit einem Personalausweis in die Türkei einreisen darf“, so Wdowenko weiter.
Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim und sein ukrainischer Amtskollege Wolodimir Groysman hatten am 14. März die Vereinbarung getroffen, ihren Staatsangehörigen die Einreise in das jeweils andere Land ohne Reisepass zu erlauben.
Demnach müssen Staatsangehörige beider Länder bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen bei der Einreise lediglich ihren Personalausweis vorlegen.
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