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„Wir werden gefragt, ob wir nicht Südzypern mit Wasser beliefern werden“, sagte Eroglu, der auf dem 4. Internationalen Wasserforum in Istanbul eine Rede hielt und fügte hinzu:
„Wenn sie einen Schritt auf uns zukommen, werden wir auf sie zurennen.“ Das zweitägige Forum, das heute zu Ende geht, steht unter dem Motto „Wasser und Frieden“.
Sie seien bereit, auch den Süden mit Wasser zu versorgen, wenn sie Frieden wollten und die türkische Regierung dies für geeignet halte, weil die Menschlichkeit dies erfordere, so Eroglu weiter.
Bereits im Oktober 2015 hatte die erste von der Türkei ausgehende Frischwasserpipeline Nordzypern erreicht. Das Wasser, das aus der türkischen Provinz Mersin stammt, wird im Rahmen des Wasserversorgungsprojekts Nordzypern auf die Insel geleitet. Die Türkei, die seit der Ausrufung der TRNC eine Schutzmachtfunktion für die Insel einnimmt, hatte bereits seit längerer Zeit geplant, die Insel, die lediglich über geringe eigene Wasservorkommen verfügt, mit Wasser zu versorgen. Das nunmehrige Projekt wurde 2011 vom damaligen Premierminister und heutigen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ins Leben gerufen. Eroglu zufolge betrugen die Investitionskosten für das Projekt etwa 1,25 Milliarden Türkische Lira (etwa 380 Millionen Euro). Dank des Projekts können nun etwa 75 Millionen Kubikmeter Wasser vom Alaköprü-Damm auf dem Fluss Dragos in der Südtürkei nach Nordzypern geliefert werden. „Die 75 Millionen Kubikmeter Wasser werden die Anforderungen der Türkischen Republik Nordzypern für eine lange Zeit decken können“, erklärte Eroğlu.Bereits im Jahr 2004 hatte es unter Federführung des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan ein Referendum über eine Wiedervereinigung gegeben, das jedoch am „Nein“ der griechisch-zyprischen Bevölkerung scheiterte. Akıncı hat seit Mai des Vorjahres mit seinem griechischen Amtskollegen Nicos Anastasiades über die Schaffung einer föderalistischen Verfassung verhandelt.
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Kocaeli (nex) – Die Türkei hat am gestrigen Sonntag in den Team-Kategorien der Karate-Europameisterschaften der Senioren die Goldmedaille geholt.
Die 52. Karate-Europameisterschaften der Senioren fand vom 4. bis zum 7. Mai in der nordwesttürkischen Stadt Kocaeli statt.
Am letzten Wettkampftag trat die türkische Nationalmannschaft mit Enes Erkan, Ugur Aktas, Gokhan Gunduz, Ridvan Kaptan, Serkan Yagci, Alparslan Yamanoglu und Muhammet Ali Yilmaz gegen Frankreich an.
Der letzte Kampf endete dabei mit einem Sieg für die Türken, die sich bei der diesjährigen EM als das erfolgreichste Team bezeichnen durften.
So heimsten sie insgesamt jeweils vier Gold- und Silber- sowie sechs Bronzemedaillen ein und wurden somit zur Delegation mit den meisten Auszeichnungen der Veranstaltung.
Am Sonntag gewann der 21-jährige Ugur Aktas Gold im Finale gegen den Mazedonier Berat Jakupi in der Kategorie 84 Kilogramm.
Bei den Frauen schlug die Türkin Tuba Yakan die ehemalige Weltmeisterin Sara Cardin aus Italien und holte sich somit die begehrte Goldmedaille. Der Kampf fand in der Gewichtsklasse 55 Kilogramm statt.
Auch Burak Uygur (Kumite Herren 67 Kilogramm) bescherte der Türkei eine Goldmedaille. Der 22-Jährige war gegen Alexander Gutnik aus Russland angetreten.
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gratulierte dem türkischen Team zu den zahlreichen Titeln.
Im kommenden Jahr werden die alljährlich stattfindenden Karate-Europameisterschaften der Senioren in Serbien ausgetragen.
2012, 2013 und 2014 wurde Akgül Europa- und 2014 und 2015 auch Weltmeister im freien Stil im Schwergewicht. Bei den olympischen Spielen in Rio 2016 gewann er die Goldmedaille.
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