Islamophobie
Bericht: Hass gegen Muslime mit über 200 Millionen US-Dollar gefördert

Nach einem gemeinsam veröffentlichten Bericht des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR) und des Center for Race and Gender der California Berkeley Universität sind in den USA zwischen 2008 und 2013 circa 206 Millionen US-Dollar in Organisationen geflossen, die den Hass gegen Muslime fördern.

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Washington (nex) – Nach einem gemeinsam veröffentlichten Bericht des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR) und des Center for Race and Gender der California Berkeley Universität sind in den USA zwischen 2008 und 2013 circa 206 Millionen US-Dollar in Organisationen geflossen, die den Hass gegen Muslime fördern.

Der Bericht listet 33 islamophobe Organisationen als den harten Kern auf, die mindestens 205,838,077 US-Dollar erhalten hätten und „Vorurteile gegen und Hass auf den Islam und Muslime fördern“. Zu den in dem Bericht mit dem Titel „Confronting Fear“ aufgezählten Gruppen gehören Abstraction Fund, Clarion Projects, David Horowitz Freedom Center, Middle East Forum, American Freedom Law Center and Center for Security Policy.

Die Autoren entdeckten auch neue antimuslimisches Phänomene in den USA wie die „muslimfreien Geschäfte“ und die „bewaffneten antiislamischen Demonstrationen“. Es werden verschiedene antiislamische Demonstrationen aufgelistet, auf denen viele Teilnehmer Waffen dabei hatten, besonders nach dem misslungenen Versuch zweier Extremisten im vergangenen Januar, einen Anschlag auf eine Veranstaltung in Garland/Texas zu verüben. Weiter ist in dem Bericht zu lesen, dass seit 2014 einige Geschäfte in Arkansas, Florida, Kentucky, New York, Oklahoma und New Hampshire sich trotz des gesetzlichen Verbots solcher diskriminierenden Handlungen öffentlich zu „muslimfreien Geschäften“ erklärt hätten. „Die Präsidentschaftswahlen 2016 haben die Islamophobie salonfähig gemacht und zu einigen verfassungswidrigen Vorschlägen, die Muslime zum Ziel haben, geführt“, erklärt der Leiter der Abteilung zur Beobachtung und Bekämpfung von Islamophobie bei CAIR und Autor des Berichts, Corey Saylor.

Dr. Hatem Bazian, der Co-Autor und Leiter des Projekts „Forschung und Dokumentation Islamophobie“ am Center for Race and Gender an der California Berkeley Universität, erklärte in einem Statement, dass der Bericht die nötige Grundlage für die Communities im ganzen Land liefern werde, auf den sie bei ihrem Engagement mit Politikern, Lehrern, Leitern ziviler Organisationen und den Medien zurückgreifen könnten. „Bildung und angewandte Forschung sind der beste Weg, eine positive Änderung der sozialen Gerechtigkeit in der Gesellschaft herbeizuführen, und dieser Bericht ist ein Schritt in diese Richtung“, erklärte Bazian.

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