Beruf
Bundeswehr wirbt mit „Cyber Days“ um IT-Spezialisten

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Köln (ots) – IT-Camps und „Capture the Flag“: Mit einem neuen Format, den sogenannten „Cyber Days“, wirbt die Bundeswehr im April parallel zur bundesweit sichtbaren Werbekampagne um IT-Personal. Aktuell bietet die Bundeswehr rund 2.000 offene Stellen in der IT – für Soldaten genauso wie für ziviles Personal. Die Bundeswehr ist mit über 21.000 Stellen im IT-Bereich einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Im Rahmen des „Projekt Digitale Kräfte“ und der Aufstellung des Organisationsbereiches Cyber- und Informationsraum geht die Bundeswehr neue Wege, um IT-Personal zu gewinnen:

IT-Camps: Zwischen dem 18. und 21. April 2017 bauen an insgesamt vier IT-Standorten der Bundeswehr – in Prenzlau, Storkow, Gerolstein und Murnau – jeweils 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit Soldatinnen und Soldaten ein Netzwerk auf und messen ihre IT-Skills anschließend bei einer „LAN-Party“.

Die Interessenten bekommen dabei außerdem einen Einblick in das Leben an einem Bundeswehrstützpunkt – Übernachtung inklusive. – „Capture the Flag“: Vom 21. bis 23. April 2017 verteidigen an der Universität der Bundeswehr in München 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Basis der Software „Capture the Flag“ in mehreren Teams ihr Computernetzwerk gegen feindliche Angriffe. Die Teilnehmer haben sich in einer Bestenauslese qualifiziert.

Zum Hintergrund: Die „Cyber Days“ finden im Rahmen des „Projekts Digitale Kräfte“ statt. Mit der mit dem HR Excellence Award 2016 ausgezeichneten Recruiting-Kampagne wirbt die Bundeswehr erfolgreich speziell um IT-Personal. So konnten 2016 über 60 Prozent mehr Einstellungen an stark nachgefragten Informatikerinnen und Informatikern erfolgen.

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Rüstungsindustrie
Russische Waffenexporte: Afrika zweitgrößter Abnehmer

Moskau (nex) – „Die Liste der Weltregionen, die 2016 russische Militärexportgüter erhielten, führt Asien mit 53 Prozent, gefolgt von Afrika mit 42 Prozent, Nord- und Südamerika liegen bei 3 und Europa bei 2 Prozent“, teilte am gestrigen Dienstag Dmitri Schugajew, Direktor der russischen Behörde für militärische und technische Zusammenarbeit, der russischen staatlichen Nachrichtengentur TASS mit. Russland habe im vergangenen Jahr Verträge über Rüstungsexporte mit einem Wert von über 9 Milliarden US-Dollar unterzeichnet, erklärte Schugajew in seiner Rede auf einer Veranstaltung des russischen Außenministeriums mit dem Thema: „Militärische und technische Zusammenarbeit mit dem Ausland“. „2016 wurden 18 Verträge im Bereich der militärischen und technischen Zusammenarbeit geschlossen sowie in 52 Länder Militärgüter exportiert; die Zahl unserer Partner im Bereich der militärischen und technischen Zusammenarbeit liegt bei über 100 hundert Staaten“, betonte Schugajew. Der Behördenleiter merkte des Weiteren an, dass Europa auf der Liste der Empfänger russischer Militärgüter mit gerade mal zwei Prozent lediglich den vierten Platz belege, während Asien die Nummer eins sei.

Berlin
Umweltbewusstseinsstudie: Autofahrer zum Umstieg bereit

Düsseldorf (ots) – Rund die Hälfte der Autofahrer, die täglich oder mehrmals in der Woche mit dem Wagen zur Arbeit fahren, können sich vorstellen, häufiger öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Das geht aus der Umweltbewusstseinsstudie hervor, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) heute in Berlin vorstellen wird und die der „Rheinischen Post“ vorliegt. In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern erklärten 61 Prozent ihre Bereitschaft zum Umstieg. Bei bis zu 100.000 Einwohnern waren es 49 Prozent, und in Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohnern konnten sich 46 Prozent einen entsprechenden Umstieg vorstellen. „Die Studie zeigt: Die Menschen wollen nicht mehr so stark auf das Auto angewiesen sein“, sagte Hendricks der „Rheinischen Post“. Die SPD-Politikerin verwies darauf, dass die Mehrheit der Autofahrer sich auch vorstellen könne, häufiger zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. So sind der Studie zufolge rund drei Viertel der regelmäßigen Autofahrer bereit, häufiger zu Fuß zu gehen. Einen Umstieg aufs Rad können sich etwa zwei Drittel vorstellen. Hendricks betonte, die Menschen seien bereit, auf das Auto zu verzichten, aber sie bräuchten gute Alternativen.
„Das bestärkt uns in unserem Einsatz für die nachhaltige Stadt der kurzen Wege. Wir brauchen dringend mehr Mittel für den öffentlichen Personennahverkehr und neue, bessere Radwege in den Städten.“

Türkei
Touristen-U-Boot Nemo Primero in Antalya endlich zu Wasser gelassen

Antalya (nex) – Heute wurde endlich das schon im letzten Jahr angekündigte Touristen-U-Boot zu Wasser gelassen. Der Betrieb soll auch dem Vernehmen nach direkt beginnen. Entgegen anderslautenden Meldungen liegt das U-Boot allerdings im Hafen der türkischen Sonnenmetrople Antalya vor Anker, nicht in Alanya. Das Turisten U-Boot NEMO Primero wurde 2015 in Spanien erbaut und ausgestattet. Ab sofort wird NEMO Primero von Antalya Mäuseinsel (Sıçan adası) mit dem Tauchgang beginnen. Die Tauchfahrt wird von einem Kapitän, einer Hilfskraft und einem Reiseleiter begleitet und dauert ca 1 Stunde. Dabei taucht die Nemo bis auf 34 Meter Tiefe ins Mittelmeer. Weltweit gibt es derzeit über 30 dieser U-Boote, die eigens für den Tourismusbetrieb konstruiert wurden. Vor der Tour gibt es eine Einführung an land, die ca 20 Minuten dauert. Während der Tour gibt es Infos über das Tauchen durch den Reiseleiter. Nemo Primero hat umfangreiche Verglasung, hohe Decken (180 cm), die speziell für die Unterwasser-Navigation entwickelt wurden. Die geräumige Kabine ist ausgestattet mit 2 Klimaanlagen. Der Athmosphärendruck wird ausgeglichen, so dass es nicht zu Unannehmlichkeiten kommt. Menschen aller Altersgruppen (ohne gravierende gesundheitliche Probleme) können die Fahrt problemlos mitmachen. Für Kinder gilt eine Mindestgröße von 90 cm.

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"Komplizierte politischen Situation"
Bericht: Russische Charterflüge in die Türkei könnten gestoppt werden

Moskau (nex) – Russische Fluggesellschaften haben von der russischen Luftfahrtbehörde Rosaviatsia per Telegramm eine Warnung vor einer möglichen Suspendierung von Charterflügen in die Türkei erhalten. Dies teilte eine anonyme Quelle aus Fluggesellschaftkreisen der russischen Nachrichtenagentur TASS mit. Eine mögliche Streichung der Charterflüge hänge mit der komplizierten politischen Situation in der Türkei zusammen, so die Quelle weiter. Dieser Schritt könnte auch als eine an Ankara gerichtete Warnung interpretiert werden. Die Türkei hatte gemeinsam mit den USA die syrische Assad-Regierung für den Giftgasangriff in der letzten Woche verantwortlich gemacht. In dem der Nachrichtenagentur TASS vorliegenden Telegramm heißt es, dass erforderliche Maßnahmen ergriffen werden müssten, wenn bestehende Charterflüge geplant würden. Unterschrieben hat es der stellvertretende Behördenvorsitzende Oleg Kim. Russland hatte bereits im Oktober 2015 Charterflüge in die Türkei gestrichen. Damals hatte die türkische Luftwaffe einen russischen Kampfjet, der sich während seines Einsatzes in Syrien im türkischen Luftraum befand, abgeschossen. Nachdem im August vergangenen Jahres sich Erdogan wegen des Vorfalls entschuldigt hatte und die beiden Staatschefs mit Verhandlungen begonnen hatten, beschlossen beide Parteien die Wiederherstellung der Beziehungen. Experten des russischen Ministeriums für Verkehr überprüften die Sicherheit türkischer Flughäfen und erstellten für die russische Regierung einen Bericht. Am 28. August 2016 unterzeichnete schließlich der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew ein Dekret über die Aufhebung des Verbots des Charterluftverkehrs zwischen Russland und der Türkei.

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Kommentar
Gute Heimreise: Türkische „Nein-Kampagne“ auch mit deutschen Steuergeldern finanziert

Von Anne Marie Arendt Demoskopen und Wahlforscher haben es in letzter Zeit nicht leicht. Ihre mühevolle Arbeit trifft immer weniger zu. US-Präsident Trump lässt grüßen. Auch die Wahlprognosen für die Landtagswahlen Ende März im Saarland erwiesen sich als ziemlich fehlerhaft. Das sorgte bei vielen Parteianhängern am Wahlabend für große Überraschungen, Enttäuschungen und lange Gesichter. Lange Zeit sagten die Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD voraus. Der Unterschied zwischen den beiden Parteien lag am Ende jedoch bei über elf Prozent. Manche Boulevardblätter, Tageszeitungen und Fernsehsender blamierten sich mit ihren in Auftrag gegebenen Prognosen. Auch der viel beschworene „Schulz-Effekt“, erwies sich als bunte Seifenblase. Gilt ähnliches für die Türkei? Prognosen Das Umfrageinstitut „Gezici“ hatte noch am 26 Januar eine Studie veröffentlicht, in der die Nein-Stimmen mit 58 Prozent beziffert wurden. Der Leiter von „Gezici“ wollte sogar herausgefunden haben, dass 20 Prozent der AKP-Wähler am 16. April gegen das Präsidialsystem stimmen werden. Am 6. April veröffentlichte dasselbe Forschungsinstitut eine neue Prognose. Das Bild hatte sich diesmal verkehrt. Die Ja-Stimmen lagen bei 53,3 Prozent und die Nein-Stimmen bei 46,7 Prozent. Die Meinungsforscher von „Sonar“ sehen derzeit mit 51 Prozent immer noch das Nein-Lager vorne. „Metropoll“ prognostiziert eine Pattsituation (50 Prozent für beide Lager). Beim Institut „Konsensus“ liegen die Ja-Wähler mit 52 Prozent vor den Nein-Wählern, die auf 48 Prozent hoffen können. Bei „Genar“ kommen die Befürworter des neuen Regierungssystems auf 55 Prozent. Auch die Wahlforscher von „ORC“ sehen diese Gruppe mit 55,4 Prozent vorne. Wahlbeteiligung in Deutschland deutlich gestiegen Die Stimmabgabe in Deutschland ist abgeschlossen. Bei den Parlamentswahlen im Jahr 2015 gingen etwa 40 Prozent der wahlberechtigten Türken in Deutschland an die Urnen. 59,7 Prozent von ihnen stimmten damals für die Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP). 15,9 Prozent erhielt die Demokratische Partei der Völker (HDP). Die Republikanische Volkspartei (CHP) kam auf 14,8 Prozent und die Partei der Nationalen Bewegung (MHP) schaffte es hierzulande auf 7,5 Prozent. Bei dem diesjährigen Referendum unter türkischstämmigen Wählern erhöhte sich die Wahlbeteiligung nochmals deutlich auf etwa 49 Prozent. Insgesamt stimmten nach Angaben der türkischen Wahlkommission fast 700.000 der 1,4 Millionen der in Deutschland registrierten türkischen Wähler über die Verfassungsänderung ab. Nicht zuletzt dürfte die Berichterstattung in den deutschen und europäischen Medien einen großen Verdienst daran gehabt haben. „Gute Heimreise“ für Anhänger der neuen Verfassung? Der Countdown läuft nicht nur am Bosporus, sondern gerade auch an Rhein und Ruhr. Bei der Beobachtung der unverkennbar tendenziösen Berichterstattung der letzten Wochen, drängte sich manchem der Eindruck auf, dass die Gegner des neuen Regierungssystems in der Türkei die Retter der Freiheit oder des Abendlandes und die Befürworter allesamt bevormundete, abhängige und demokratiefeindliche Anhänger eines Diktatoren gewesen seien. Denen wünschen nicht wenige seriös erscheinende Politikerinnen und Politiker oder Journalistinnen und Journalisten eine „gute Heimreise“. In dieser Situation stellte sich die Frage nach dem Verständnis und der Definition von Meinungsfreiheit, politischer Freiheit sowie Demokratie. Denn die populistisch zur Schau gestellte Darlegung dieser Termini schien auf ziemlich wackeligen Füßen des verfassungsmäßigen Demokratie- und Freiheitsbegriffs zu stehen. Emotionale Verbundenheit nimmt Risse Ein Großteil der Meinungsführer und Eliten macht nach wie vor offen Werbung für das Nein-Lager. Dafür bekommen sie großzügige Unterstützung und Raum für ihre Agitation. Selbst öffentlich-rechtliche Medien, die durch Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger finanziert werden und von denen zu erwarten wäre, neutral zu berichten rühren die Werbetrommel. Akteure, die jahrzehntelang die türkische Sprache lieber heute als morgen aus der Öffentlichkeit verbannt hätten, zeigen sich plötzlich als Liebhaber des türkischen Wortes und noch viel mehr der türkischen Schrift, falls sie den persönlichen Interessen dienen: Türkischsprachige Zeitungen, Internetseiten, Journalisten und sogar türkischsprachige Fernsehsender werden nun finanziell und ideell unterstützt. Natürlich nur, wenn sie bestimmten ideologischen und politischen Kriterien genügen. Auf der anderen Seite werden Wahlveranstaltungen abgesagt und verboten. Geschäftsführer von Mehrzweckhallen erhalten nicht nur Druck, sondern berichten von offenen Bedrohungen. Für zahlreiche türkischstämmige Menschen beginnt die Glaubwürdigkeit vieler Demokraten an zu bröckeln. Das sollte eigentlich als ein Alarmsignal verstanden werden. Wird es auch. Die emotionale Differenz nimmt nach Berichten und persönlichen Umfragen weiter zu. Das darf nicht sein. Die Hetzkampagnen über so genannte „Spione“, „Agenten“, den „verlängerten Arm Erdogans“ oder der „fünften Kolonne“ trennen eher als das sie zusammenführen. Von Neutralität keine Spur Auflagenstarke Zeitungen und Magazine machen immer mehr mit türkischsprachigen Artikeln auf. In den politischen Talkshows bestimmt seit Monaten nur noch ein Thema die Agenda: Die Türkei und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan. Auf der anderen Seite warnen Redakteure, Kolumnisten und Moderatoren immer öfter vor einem Urlaub in der Türkei. Die Beeinflussung der Öffentlichkeit bekommt damit eine neue Dimension. Diejenigen, die vor einem „Import der türkischen Innenpolitik“ oder des „Türkischen Wahlkampfes in Deutschland“ warnen, sind an vorderster Front, wenn sie sich in den Wahlkampf einmischen, tendenziöse Interviews und Artikel verbreiten, an Wahlkampfveranstaltungen teilnehmen und öffentlich für ein bestimmtes Lager werben. Von Neutralität keine Spur. Euronews, das sich mit dieser Angelegenheit befasst, berichtet: „Ein weiterer Faktor, wodurch der türkische Staatspräsident in Deutschland noch mehr Zustimmung erhält, ist die deutsche Berichterstattung über die Türkei. Für viele Befürworter Erdogans sind deutsche Medien tendenziös und grundsätzlich an einem Scheitern Erdogans interessiert.” Dieser Meinung sei ein junger Türke aus Solingen, der folgendermaßen zitiert wird: “Ich war nie für Erdogan, eigentlich habe ich ihn nie gewählt. Aber seitdem die deutschen Medien so auf Erdogan fixiert sind und auf ihn einschlagen, stelle ich mich an seine Seite.“ Wissenschaftler wie der Konfliktforscher Andreas Zick von der Universität Bielefeld sehe in der jetzigen Situation ein Defizit der deutschen Integrationspolitik: „Laut Prof. Zick habe Deutschland den Türken keine echte Heimat angeboten und auch die dritte und vierte türkische Generation in Deutschland quasi wie Gastarbeiter behandelt.“ Das ist eine wichtige Tatsache, auf die Migrations- und Integrationsforscher seit Jahrzehnten hinweisen aber größtenteils immer noch auf taube Ohren stoßen. Es ist an der Zeit, dass alle daran mitwirken, dass Deutschland zur Heimat wird. Das ist nicht nur die Aufgabe der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Auch die türkischstämmigen Deutschen und deutschstämmigen Türken müssen sich aktiv daran beteiligen.

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Champions-League-Spiel
Bombenexplosionen in Dortmund: Viertelfinal-Hinrunde auf Mittwoch verschoben

Dortmund (nex) – Wie der Fußballbundesligist 15 Minuten vor dem geplanten Anpfiff des Viertelfinal-Hinspiels mitteilte, ist das Champions-League-Spiel am Dienstagabend gegen AS Monaco abgesagt worden. Grund dafür sind mehrere Explosionen am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Die Ursache der Explosionen war zunächst unklar. Das Spiel soll nun am morgigen Mittwoch um 18.45 Uhr stattfinden. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bestätigte Medienberichte, wonach der spanische BVB-Verteidiger Marc Bartra verletzt und notärztlich versorgt worden sei. „Die ganze Mannschaft ist in einer gewissen Schockstarre. Wir müssen versuchen, das in irgendeiner Weise zu kanalisieren. Das wird nicht einfach, wir müssen morgen spielen. Solche Bilder bekommst du nicht aus dem Kopf raus“, so Watzke gegenüber dpa. Polizeimitteilungen zufolge soll der Sprengstoff vor dem Bus auf der Straße deponiert worden sein. Die Polizei ermittele, ob es sich um einen gezielten Anschlag handelt.

Champions-League-Viertelfinale
Dortmund: Bomben – Explosion vor BVB-Bus – Marc Bartra verletzt

Dortmund (nex) – Offenbar hat es am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund eine Explosion gegeben, mehrere Scheiben sollen geborsten sein. Der Vorfall ereignete sich auf der Wittbräucker Straße. Das berichtet die „Bild“. Demnach soll der Sprengstoff vor dem Bus auf der Straße deponiert worden sein. Die Polizei ermittele, ob es sich um einen gezielten Anschlag handelt.  Der spanische BVB-Spieler Marc Bartea sei laut Twitter-Mitteilung des Vereins verletzt worden und auf dem Weg zum Krankenhaus. Nach BILD-Informationen droht jetzt sogar eine Spielabsage der Champions-League-Viertelfinale Begegnung gegen den AS Monaco.  

Moskau
Putin: Weitere „False Flag-Gasangriffe“ in Syrien geplant

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Moskau (nex) – Schwere Vorwürfe von Putin: Russland liegen Hinweise vor, dass Chemiewaffen-Angriffe in Syrien geplant seien, die anschließend dem syrischen Regime in die Schuhe geschoben werden sollen. Das sagte der russische Präsident am heutigen Dienstag gegenüber Reportern in Moskau. „Wir haben Informationen aus diversen Quellen, dass derartige Provokationen – anders kann ich das nicht nennen – in anderen Regionen Syriens vorbereitet werden“, so Putin in einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag. Potentielle Ziele seien Vororte von Damaskus. Die USA hatten der syrischen Regierung vorgeworfen, in der Region Idlib chemische Waffen eingesetzt zu haben. Damaskus dementierte die Vorwürfe. Präsident Mattarell und Putin hätten den Angriff besprochen und Putin habe ihm gesagt, dass der Giftgasangriff letzte Woche ihn sehr an die Ereignisse von 2003 erinnere, als die USA während einer UN-Sicherheitsratssitzung die angeblich im Irak gefundenen Chemiewaffen vorführten. „Anschließend wurde die militärische Kampagne im Irak gestartet und es endete im Ruin des Landes, des Zuwachses der terroristischen Bedrohung und des Auftritts des Islamischen Staates auf der Weltbühne“, so Putin weiter. Putin kündigte an, eine UNO-Untersuchung der Giftgas-Attacken in Khan Scheikhoun zu beantragen, die er ebenfalls als „False Flag“-Operation bezeichnete.

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Hungerkatastrophe
Hilfsorganisation: Menschen im Sudan essen vor Hunger Blätter von Bäumen

Juba (nex) – Im Südsudan kämpfen die Menschen gegen den tödlichen Hunger, indem sie Blätter von den Bäumen essen. Dies teilte die humanitäre Organisation Norwegischer Flüchtlingsrat (NRC) am gestrigen Montag mit.

Wie in dem Bericht des NRC zu lesen ist, griffen die Menschen in den von ihnen besuchten Dörfern im Südsudan bereits zu drastischen Hungerbewältigungsmitteln wie beispielsweise Blätter zu essen – Wildfrüchte gebe es keine mehr.

Die humanitäre Gruppe weise darauf hin, dass selbst in den Regionen Menschen sich von Baumblättern ernährten, die noch nicht zu Hungergebieten erklärt worden seien.

„Bei den bitteren Blätter, die die Menschen essen, handelt es sich um die des Lalopbaums, deren Nährwerte gering sind“, teilt die für den Südsudan zuständige NRC-Country Director Rehana Zawar in einer Erklärung mit.

„Die Kinder essen die Blätter von den Bäumen“, erklärt die 47-jährige Bhakita Abuk, Mutter von sieben Kindern und fügt hinzu: „Die Kinder leiden, denn es gibt nicht genug zu essen. Einige Kinder bekommen von den Blättern Durchfall.“

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