Wohnungspolitik
CDU-Wirtschaftsrat: Habecks Enteignungsfantasien schaffen keine einzige Wohnung

Osnabrück – Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Aussagen des Grünen-Chefs Robert Habeck zu potenziellen Enteignungen von Berliner Wohnungsgesellschaften als Griff in die „Mottenkiste des Sozialismus“ kritisiert. „Eines zeigen Habecks Fantasien sehr deutlich: Die Grünen sind und bleiben eine Melonenpartei – außen grün und innen rot. Die Wähler sollten sich vom bürgerlichen Anstrich nicht täuschen lassen“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Statt immer neuer Einschränkungen für Vermieter und Investoren fordert der Wirtschaftsrat mehr Anreize für den Wohnungsneubau. „Wer bauen will, braucht Bauland, niedrigere Baunebenkosten und effizient arbeitende Verwaltungen“, sagte Steiger. Maßnahmen wie Enteignungen oder eine Mietpreisbremse schafften dagegen keine einzige Wohnung, sondern schadeten nur dem Investitionsklima erheblich. 38 unabhängige Hochschulprofessoren im Wissenschaftlichen Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums hätten dies empirisch belegt. „Offenbar hat sich das noch nicht bis zu Herrn Habeck herumgesprochen“, meinte Steiger, der 12 000 Unternehmen vertritt.

Wirtschaft
Türkische Autoindustrie will Zusammenarbeit mit Deutschland stärken

Hannover – Schon heute zählen Hersteller und Zulieferer in der Türkei mit einem für 2019 geplanten Exportvolumen von über 5 Mrd. Dollar zu den wichtigsten ausländischen Partnern der deutschen Automobilindustrie. Zwei Round-Table-Gesprächsveranstaltungen in Deutschland zeigten: Deutsche Unternehmen schätzen die Zuverlässigkeit und Innovationsstärke ihrer türkischen Partner und wollen die Zusammenarbeit im Automobilsektor weiter ausbauen. Mit den Perspektiven der deutsch-türkischen Zusammenarbeit im Automobilsektor befassten sich zwei Round-Table-Gesprächsveranstaltungen, die die deutsche Auslandshandelskammer AHK gemeinsam mit den türkischen Automobilherstellerverbänden TAYSAD* sowie OIB** am 3. und 4. April im Rahmen der Hannover Messe sowie in Stuttgart veranstaltet hat. Neben den Repräsentanten des Verbands der deutschen Automobilindustrie (VDA) nutzten auch Vertreter deutscher Automobilhersteller und Zulieferer sowie Pressevertreter die Gelegenheit, sich über die Potenziale der deutsch-türkischen Kooperation zu informieren. Wer noch keine Geschäftsbeziehungen mit türkischen Unternehmen pflegte, konnte sich aus erster Hand von Branchenvertretern über ihre Erfahrungen berichten lassen. Hohe Motivation, niedrige Kosten So lobte ein Manager der Schaeffler Gruppe, der für einen großen deutschen Zulieferer das Geschäft in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten verantwortet, die gute Zusammenarbeit mit türkischen Partnerunternehmen: „Wir sind äußerst zufrieden mit dem wirtschaftsfreundlichen Umfeld in der Türkei und schätzen die Innovationspotentiale, Zuverlässigkeit, hohe Motivation der Mitarbeiter und die niedrigen Produktionskosten des Landes.“ Überdies sorge die geographische Lage in Verbindung mit der Mitgliedschaft der Türkei zur europäischen Zollunion dafür, dass das Land einen Dreh- und Angelpunkt zwischen Europa, Asien und Afrika darstelle. Insgesamt zeigte sich in den Gesprächen derselbe Trend, den schon eine kürzlich erfolgte Umfrage des türkischen Branchenverbands TAYSAD unter Managern von deutschen Auto- und Zulieferunternehmen offenbarte: Wer noch nicht in der Türkei aktiv ist, bewertet die Qualitäten türkischer Unternehmen skeptischer als diejenigen, die bereits Praxiserfahrungen sammeln konnten. So hielten von den Unternehmen ohne Türkei-Kenntnisse nur 43 Prozent die türkischen Zulieferer für zuverlässig, während von den tatsächlich bestehenden Kunden knapp 80 Prozent die Verlässlichkeit ihrer türkischen Partner positiv hervorhoben. Automobilsektor als Innovations- und Wachstumsmotor In den vergangenen Jahren hat sich der Export von Autos und Zulieferteilen für die Türkei zu einem wichtigen Wachstumsmotor entwickelt. Allein im Jahr 2017 lieferten türkische Betriebe mehr als eine Million Kraftfahrzeuge in die EU, ein großer Teil davon wurde nach Deutschland exportiert. „Die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen haben im Automobilsektor eine lange Tradition, und wir wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter vertiefen“, betont Baran Celik, Präsident des türkischen Automobil-Exportverbands OIB. Für die türkische Automobilindustrie sei Deutschland der größte Absatzmarkt, so Celik weiter: „15 Prozent der Exporte gehen nach Deutschland, wobei die Hälfte auf die Zulieferindustrie entfällt.“ In diesem Jahr sollen Autos und Zulieferteile im Wert von 5 Mrd. Euro nach Deutschland ausgeführt werden. Mehr als 250.000 Arbeitnehmer sind in der türkischen Auto- und Zulieferindustrie beschäftigt. Die Branche beschäftigt nicht nur gut ausgebildete Facharbeiter, sondern auch einen hohen Anteil an Ingenieuren und Akademikern – knapp ein Fünftel der Beschäftigten verfügt über einen Bachelorabschluss oder eine noch höhere Qualifikation. Ein großer Teil der hochqualifizierten Fachleute arbeitet in den Bereichen Design und Produktentwicklung. Entsprechend groß ist das Wachstum im Bereich Forschung und Entwicklung: In den vergangenen Jahren hat die Zahl der automobilen Entwicklungszentren rasant zugenommen und liegt aktuell bei 157 Standorten. „Dieses Treffen war wichtig, um deutschen und türkischen Unternehmen eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und das noch bessere gegenseitige Kennenlernen zu bieten“, sagt TAYSAD-Präsident Alper Kanca. Ziel sei es, auf Basis der schon bestehenden erfolgreichen Kooperation im Automobilsektor die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder nachhaltig zu vertiefen und auszubauen.

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Türkei mittlerweile fünftgrößter Automobilhersteller Europas

Türkei mittlerweile fünftgrößter Automobilhersteller Europas

Menschenrechtsverletzungen in China
China: „Islamische Traditionen werden in Xinjiang bald aussterben“

Von Xiang Yi Die Verfolgung von Uiguren, ethnischen Kasachen und anderen Muslimen durch die Behörden in Xinjiang erstreckt sich auf alle Aspekte ihres Lebens und führt dazu, dass islamische Traditionen wohl bald aussterben werden. Mehrere Han-Chinesen, die in Xinjiang leben und arbeiten, haben dem Onlinemagazin Bitter Winter beschrieben, wie sie die Situation in Xinjiang erleben. Jahrhundertealten Traditionen wird der Kampf angesagt Ein Ladenbesitzer in der Stadt Korla in Xinjiang berichtete Bitter Winter, dass er kürzlich ein paar Hui-Freunde zum gemeinsamen Essen eingeladen und besondere Vorkehrungen getroffen hat, um Halal-Essen zu servieren. Er sagte: „Ihr esst kein Schweinefleisch. Alles das hier ist halal“. Da unterbrach ihn einer seiner Hui-Freunde mit ängstlichem Blick: „Sowas darfst du in Zukunft nicht mehr sagen. Wir können jetzt alles essen. Du hast doch gesehen, dass wir sofort, als wir bei dir angekommen sind, unsere Mobiltelefone in einen anderen Raum gelegt haben. Sie sind alle von der Polizei verwanzt worden. Werden diese Bemerkungen kontrolliert, werden wir in den Zwangsunterricht gesteckt.“ Die Besitzerin eines Bekleidungsgeschäfts erzählte, dass ein uigurisches Mädchen in ihr Geschäft gekommen war, um Kleidung zu kaufen. Ein bestimmter Rock gefiel ihr vom Stil her besonders gut. Doch ihre Mutter machte sie jedoch auf das islamische Muster am Rocksaum aufmerksam und sagte mit fester Stimme, dass sie den Rock leider nicht kaufen könnten. Sie sagte auch, dass die Regierung festgelegt habe, dass keine Kleidung mit islamischem Muster getragen werden dürfe. Auch Wohnungsdekorationen mit solchen Mustern müssten entfernt werden. Im Februar 2015 erließen die Behörden von Xinjiang die Vorschriften über das Verbot des Tragens von Gesichtsschleiern und Burkas an öffentlichen Orten in Urumqi. Die Vorschriften verbieten nicht nur das Tragen von Burkas, sondern auch das Tragen von Gewändern oder Kleidungsstücken auf denen islamische Symbole oder Muster zu sehen sind. Uigurische Frauen dürfen nicht mehr ihr Gesicht bedecken und Männer keine langen Bärte mehr tragen. Darüber hinaus dürfen Hui-Muslime auch keine weißen Scheitelkäppchen mehr tragen. Die Ladenbesitzerin teilte ferner mit, dass jedem Muslim, der noch seinen langen Bart hat und der von Gemeindebeamten entdeckt wird, der Bart sofort gewaltsam abrasiert wird. Zudem muss die Person auch eine Erklärung verfassen, in der sie erklärt: „Ich habe mir meinen Bart freiwillig abrasiert“. Uiguren sind es normalerweise gewohnt, eine Decke auf den Boden zu legen und sich darauf zu setzen, aber die KPCh verlangt jetzt, dass Uiguren Sofas und Couchtische kaufen und auf dem Sofa sitzen. Ein Schuldirektor sagte hilflos: „Ich muss die Vorreiterrolle beim Kauf eines Sofas übernehmen. Die Regierung verlangte von mir, dass ich es binnen vier Wochen kaufe. Danach kommen sie und sehen bei mir zuhause nach.“ Eine Bewohnerin der Han erzählte Bitter Winter, dass sie ein neunjähriges uigurisches Mädchen gefragt habe: „Lernst du in der Schule Uigurisch?“, worauf das junge Mädchen geantwortet hatte: „Wir lernen kein Uigurisch. Und mein Lehrer sagt, dass man noch nicht mal ein einziges Uigurisch-Lehrbuch zu Hause haben darf. Ich habe all diese Bücher weggeworfen und jetzt kann ich kein Uigurisch mehr sprechen. Wenn wir mit meinem jüngeren Bruder sprechen müssen wir uns mit Gesten verständlich machen, dürfen aber niemals auf Uigurisch reden. Ich habe auch Angst davor, meine Großmutter zu besuchen, denn sie spricht kein Mandarin. Wenn ich sie einmal sehen werde, kann ich mich nicht mit ihr verständigen.“ Im Jahr 2019 befahl die KPCh den Uiguren, das Frühlingsfest zu feiern, obwohl die Uiguren in der Vergangenheit noch nie derartige Feste der Han-Ethnie gefeiert haben. Kurz vor dem Frühlingsfest rekrutierten die Stadtverwaltungen von Hotan Hans, um von Tür zu Tür zu gehen und in den Häusern der Uiguren gewaltsam Spruchbänder und die, für dieses Han-Fest typischen Laternen, aufzuhängen. Die Behörden bezahlten für jedes, in einem Haus eines Uiguren aufgehängte, Spruchband 20 RMB (ca. 2,5 Euro), und behaupteten, dass der Zweck dieser Maßnahme darin bestünde, das Denken der Uiguren zu verändern, damit sie von den Hans lernen und sich mit ihnen zusammentun konnten, um das Land stärker und wohlhabender zu machen. Personalausweise werden überall überprüft Ein Lehrer in Xinjiang berichtete mir, dass die Bürger jetzt ständig ihren Personalausweis dabeihaben müssen – ob in der Schule, in ihrem Wohnviertel, im Krankenhaus, Bank, Restaurant oder im Laden – sie müssen sich immer und überall ausweisen können. Ohne Personalausweis können sie nicht einmal im Restaurant essen. Wenn sie ein Einkaufszentrum betreten, müssen sie sich einer vollständigen Leibesvisitation unterziehen. Das Gleiche gilt, sobald sie in ein Flugzeug steigen. Sollte es auch nur den kleinsten Unterschied zwischen dem Passbild und ihrem tatsächlichen Aussehen geben, wird die Person aufgefordert, an einen anderen Ort zu gehen, um dort weiter untersucht zu werden. Als einige Menschen einmal in ein Einkaufszentrum gehen wollten, aber ihre Ausweise nicht dabei hatten, wurden sie am Betreten des Einkaufszentrums gehindert. Als sie sich daraufhin beschwerten, verständigte das Kontrollpersonal sofort die Polizeistation und forderte Polizisten an. Der Lehrer fügte noch hinzu: „Ich habe mir mit Hilfe des Schuldirektors und unter großem Aufwand ein Gemüsemesser kaufen können, das musste ich dann ins Gemeindeamt bringen, um dort meine Personalausweisnummer auf dem Messer eingravieren zu lassen. Außerdem haben sie es im Computer registriert. So ein Gemüsemesser darf nur in der Küche verwendet werden und muss ständig mit einer Stahlkette gesichert sein.“ Er erklärte ferner, dass dieser Schritt der Behörden verhindern soll, dass Menschen Küchenmesser als Waffen benutzen. Spionage wird zur Pflicht
Die Polizei führt Kontrollen auf der Straße durch
Die Polizei führt Kontrollen auf der Straße durch (Quelle: Internet)
Ein Gefängnisdirektor, der anonym bleiben wollte, enthüllte, dass Uiguren selbst für eine Prügelei auf der Straße oder das Missachten einer roten Verkehrsampel in Umerziehung-durch-Bildung Lager eingesperrt werden. Diejenigen, die dort inhaftiert sind, müssen dann zwei bis vier Personen benennen, die Straftaten begangen haben, wie z.B. das nicht genehmigte Mitführen von reglementierten Messern oder anderen Schneidewerkzeugen außerhalb des Hauses. „Wenn man diese Angaben macht, wird man nicht gefoltert. Weigert man sich jedoch, dann bedeutet das die Folter. Dadurch hat man Menschen dazu gebracht, sich gegenseitig zu bespitzeln. Sogar Leute, die vor mehr als zehn Jahren in eine Prügelei verwickelt waren, wurden gemeldet und verhaftet.“
Die Polizei kontrolliert Personalausweise
Die Polizei kontrolliert Personalausweise (Quelle: Internet)
Auf die Frage, wie lange diese Uiguren noch festgehalten werden, sagte er: „Die Regierung hat nicht vor, sie überhaupt wieder freizulassen. Die Regierung hat nie erklärt, welche Verbrechen diese Uiguren begangen haben. Die KPCh will die Uiguren einfach nur sinisieren. Wenn Uiguren jetzt die Straße entlanggehen, senken sie sofort ihren Kopf, sobald sie Han vorbeikommen sehen. Wenn sie versehentlich einen Han anrempeln, haben sie solche Angst, dass sie sich hastig entschuldigen. Wenn sie eine Kreuzung überqueren, befürchten sie, jemand könne sie beobachten und anschwärzen, sie hätten eine rote Ampel missachtet.“
Erschienen auf Bitter Winter.

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– Menschenrechtsverletzungen in China – Malaysischer Politiker Anwar Ibrahim: Muslimische Regierungen fürchten China

Anwars Äußerungen gehören zu den bisher schärfsten eines führenden Politikers in der islamischen Welt, der die Misshandlungen der muslimischen Minderheiten in China verurteilt.

Malaysischer Politiker Anwar Ibrahim: Muslimische Regierungen fürchten China

Fake News
Digital-Ausschuss befasst sich mit automatisierten Richtigstellungen zu Fake News

Eine neue automatische Gegendarstellung in den sozialen Netzwerken gehört zu den Abwehrmethoden, mit denen sich der Bundestagsausschuss für Digitale Agenda bei einer Expertenanhörung an diesem Mittwoch befassen wird, um künftige Wahlen vor Attacken aus dem Netz zu schützen. Das berichtet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ unter Berufung auf den Fragenkatalog des Ausschusses und Stellungnahmen von eingeladenen Experten. Eine automatisierte Reaktion auf Fake News hält danach der Digitalexperte Alexander Sängerlaub von der Denkfabrik „Stiftung Neue Verantwortung“ für sinnvoll und technisch möglich. „Dann würde derjenige, der das Falsche gelesen hat, auch auf die Richtigstellung hingewiesen“, erläuterte Sängerlaub.

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– Digitale Jugendpressekonferenz – Jugendliche wollen mehr Aufklärung zu Fake News und Hassrede im Netz

Laut repräsentativer Umfrage der Vodafone Stiftung sind Jugendliche regelmäßig mit Desinformation und Hassrede im Netz konfrontiert, werden aber in der Schule nicht ausreichend darauf vorbereitet.

Jugendliche wollen mehr Aufklärung zu Fake News und Hassrede im Netz

Flüchtlingspolitik
Abschiebung von 533 Afghanen kostete 5,5 Millionen Euro

Düsseldorf – Seit dem Ende des Abschiebestopps haben die Behörden in Deutschland mit 22 Flügen 533 Afghanen in ihre Heimat zurückgebracht. Das geht nach einem Bericht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD hervor. Das Chartern der Maschinen kostete danach fast 5,5 Millionen Euro. Insgesamt 1470 Begleiter wurden eingesetzt. Die Zahl der freiwilligen Rückkehrer nach Afghanistan sank von 3319 im Jahr 2016 auf 1118 im darauf folgenden Jahr. Vorläufige Zahlen aus dem Jahr 2018 weisen nur noch 401 Rückkehrer aus. Der AfD-Abgeordnete René Springer verwies darauf, dass mit deutscher Unterstützung rund eine Million Afghanen aus Pakistan und Indien in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Dagegen habe sich die Zahl der Afghanen in Deutschland nach Regierungsangaben seit 2011 von 56.563 auf 257.111 mehr als vervierfacht. Die Bundesregierung setze angesichts der Zahlen der Rückkehrer aus Deutschland „offensichtlich die falschen Prioritäten“, sagte Springer.

Fußball
Gehälter der Fußballprofis kennen scheinbar keine Grenzen – doch es gibt große Unterschiede!

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GESPONSERTER ARTIKEL Dass der Sport längst auch knallhartes Business ist, ist kein Geheimnis mehr. Manchmal könnte man sogar den Eindruck gewinnen, das Geld sei wichtiger als der Teamsport. Jedes Jahr werden höhere Zahlen bekanntgegeben, was Vermarktungsrechte und Spielergehälter angeht. Vor allem letztere sorgen regelmäßig für Kopfschütteln, denn die Beträge sind für Otto-Normal-Bürger kaum noch begreifbar. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Fußballprofis enorm. Nicht nur was nationale und internationale Stars angeht, sondern auch innerhalb einer Liga.
FC Bayern München zahlt am besten
Die höchsten Gehälter in Deutschland zahlt bekanntermaßen der FC Bayern München. Im Durchschnitt verdient ein Spieler hier 5,28 Millionen Euro pro Jahr. Mehr als doppelt so viel wie bei Borussia Dortmund. Immerhin der Verein, der am zweitbesten zahlt. Bundesligisten wie Freiburg und Ingolstadt hingegen zahlen nur 0,42 Millionen Euro pro Jahr, bei Darmstadt sind es sogar nur 0,38 Euro im Mittel.
(Foto: pixa)
Die Zahlen des Magazins „Sportintelligence“ zeigen die große Diskrepanz innerhalb der ersten Bundesliga. Das Durchschnittsgehalt liegt hier demnach bei 1,34 Millionen Euro. Wer was genau verdient, ist nicht bekannt. Die Vereine halten sich da relativ bedeckt. Schließlich herrscht auch unter den Fußballprofis selbst viel Neid. Zu den Topverdienern dürften die Bayern-Stars Müller, Neuer und Lewandowski gehören, deren Spieler-Verdienst auf je 15 Millionen Euro pro Jahr geschätzt wird.
Im Ausland wird zum Teil deutlich mehr verdient
International betrachtet sind das trotz beachtlicher Summen eher bescheidene Werte. Laut Forbes belegte Neymar 2018 den dritten Platz der bestbezahlten Fußballer weltweit. Satte 73 Millionen US-Dollar soll sein Jahresgehalt betragen. Seinen Wechsel zu Paris Saint-Germain ließ sich der Verein zusätzliche 222 Millionen Ablöse kosten. Als Star bleibt es bekanntlich nicht beim Jahresgehalt, das der Fußballverein überweist. Schätzungen zufolge kommen Werbeeinnahmen in Höhe von 17 Millionen US-Dollar hinzu, so dass sich ein Gesamtverdienst von 90 Millionen US-Dollar ergibt. Häufig werben die Fußballprofis für Produkte und Dienstleistungen, für die sich die Fans ebenfalls begeistern können. Ein typisches Feld sind Sportwetten, die viele Profis auch selbst abgeben. Bwin ist Partner und Sponsor des FC Bayern München und von Real Madrid und schmückt sich gern mit Werbebildern der Stars, die die Marke auf der Brust tragen. Wer sich bei Bwin anmeldet trägt also indirekt auch zum Einkommen der Spieler und Vereine bei.
Lionel Messi erzielt höchstes Fußballergehalt der Welt
Platz zwei der Bestverdiener-Liste belegt Cristiano Ronaldo. Der Portugiese bekommt mit 61 Millionen US-Dollar zwar weniger von seinem Verein Real Madrid als Neymar, versteht es allerdings sich brillant zu vermarkten. Durch Werbung und Merchandising verdient er 47 Millionen zusätzlich, was ein jährliches Gesamteinkommen von 108 Millionen US-Dollar ergibt. Das stolzeste Fußballergehalt streicht Lionel Messi ein, der vom FC Barcelona im Jahr 84 Millionen US-Dollar überwiesen bekommt. Durch Werbeverträge mit Adidas, Pepsi, EA Sports und Co. steigen die jährlichen Einnahmen auf 111 Millionen US-Dollar an. Inwiefern solche Summen noch gerechtfertigt sind, sei dahingestellt. Fakt ist: Wer gute Leistung bringt, verdient auch gutes Geld. Denn nur wenn die Vereine ganz oben mitspielen, verdienen sie selbst am meisten. Auch innerhalb der Mannschaft wird Leistung honoriert, so dass es durchaus zu großen Gehaltsunterschieden kommt.

Erdogan in Moskau
Putin: Russland und Türkei planen gemeinsame Entwicklung von Hightech-Waffen

Moskau (nex) – Moskau und Ankara könnten bald mit der gemeinsamen Produktion von Hightech-Waffen beginnen, so der russische Staatspräsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen am Montag. „Wir können durchaus mit der gemeinsamen Entwicklung und Produktion von Hightech-Waffen beginnen“, sagte Putin. Er nannte jedoch keine weiteren Details, um welche Art von Waffen es sich dabei handelt. Auch in anderen Bereichen eröffneten sich gute Möglichkeiten zwischen der Türkei und Russland. Putin erwähnte etwa die Beteiligung türkischer Unternehmen an Bauprojekten in Russland. „Türkische Unternehmen haben in den letzten Jahren Projekte im Wert von 70 Milliarden Dollar realisiert – denken Sie nur an diese Zahlen! Das sind gute Zahlen“, zitiert die russische Nachrichtenagentur TASS Putin. „Es wurden zahlreiche Anlagen gebaut, sowohl im Rahmen der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Sotschi als auch für die Weltmeisterschaft“, fügte er hinzu. Desweiteren eröffneten sich in der Chemieindustrie, der metallurgischen Industrie, bei der Produktion von Düngemitteln, im Straßenverkehr und in der Automobilindustrie gute Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. „Wir stellen eine gute Entwicklung unserer Beziehungen fest. Das Handelsvolumen stieg um 15 Prozent und hat 25 Milliarden Dollar erreicht“, so Putin weiter.  Als Ziel sei ein Handelsvolumen von 100 Milliarden US-Dollar geplant.

Putin erwähnte in seiner Rede auch gemeinsame Großprojekte Russlands und der Türkei, wie etwa das Kernkraftwerk Akkuyu und die Gaspipeline TurkStream, dessen Offshore-Bereich kürzlich fertiggestellt wurde.

Das TurkStream-Projekt ist eine Exportgasleitung, die aus zwei 930 km langen Leitungen mit einer Kapazität von jeweils 15,75 Milliarden Kubikmetern besteht. Die Pipeline soll unter dem Schwarzen Meer von Russland in die Türkei verlaufen und sich auch weiter bis an die Grenzen der Türkei zu den Nachbarländern erstrecken. Die erste Linie von TurkStream ist für die Gasversorgung der türkischen Verbraucher bestimmt, während die zweite für die Gasversorgung Süd- und Südosteuropas bestimmt ist.

Dies ist das dritte Treffen der beiden Staatschefs in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr hatten Putin und Erdogan sieben bilaterale Treffen und nahmen an einer Reihe von internationalen Gipfeltreffen teil. Beim heutigen Treffen in Moskau sei auch der Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 durch die Türkei besprochen worden. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner gewarnt, dass sie, wenn der Kauf voranschreitet, die Teilnahme Ankaras am Jagdflugzeugprogramm F-35 neu bewerten müssten. „Die Türkei muss sich entscheiden“, warnte der amerikanische Vizepräsident Mike Pence letzte Woche. „Will sie ein echter Partner im erfolgreichsten Militärbündnis der Geschichte bleiben oder will sie die Sicherheit dieser Partnerschaft gefährden, indem sie solche rücksichtslosen Entscheidungen trifft, die unser NATO-Bündnis untergraben“, fragte Pence.

Das russische S-400-System ist mit einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und könne Berichten zufolge auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge hätten keine Chance. Jedes System könne gleichzeitig 36 Ziele in bis zu 27 Kilometer Höhe mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Das System ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in Gewicht und Reichweite unterscheiden.

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– Kernenergie – Türkei: Atomkraftwerk Akkuyu soll bereits 2023 in Betrieb gehen

Das sich im Bau befindende Akkuyu Kernkraftwerk in der Türkei werde voraussichtlich im Jahre 2023 in Betrieb gehen. Dies teilte der türkische Minister für Energie und Bodenschätze Berat Albayrak über den Mikrobloggingdienst Twitter mit.

Türkei: Atomkraftwerk Akkuyu soll bereits 2023 in Betrieb gehen
 

Unterwasserarchäologie
Türkei: 3.600 Jahre altes Schiffswrack bei Antalya entdeckt

Antalya (aa) – Vor der türkischen Mittelmeerküste wurde ein etwa 3.600 Jahre altes Handelsschiff gefunden. Das 14 Meter lange, mit Kupferbarren beladene Schiffswrack, wurde von einem Unterwasserforschungsteam der Akdeniz Universität in Antalya entdeckt. Antalya-Gouverneur Munir Karaoglu begrüßte die Entdeckung als „Durchbruch“ in der Unterwasserarchäologie. „Es ist ein Wrack aus dem Jahr 1600 v. Chr.“. Wir sprechen von einem 3.600 Jahre alten Wrack“, sagte Karaoglu auf einer Pressekonferenz. „Die Länge des Schiffes betrug 14 Meter und das Gewicht der Kupferbarren beträgt 1,5 Tonnen“, fügte er hinzu. „Dies ist auch ein Schiff, das die frühesten Industrieprodukte der Welt transportierte“, sagte er. „Diese Eigenschaften machen es zu einem Durchbruch in der Wissenschaft.“ Es wird angenommen, dass das Schiff auf dem Weg zur Insel Kreta oder zur Ägäis in einen Sturm geraten ist und sank, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.

"Sozialverträglicher Abbau"
Bayer: 4.500 Entlassungen in Deutschland

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Düsseldorf – Der Bayer-Vorstand hat sich mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt: Von den 12.000 Stellen, die Bayer weltweit abbauen will, entfallen 4500 auf Deutschland, wie die „Rheinische Post“ aus gut informierten Kreisen erfuhr. Am Dienstag will der Vorstand die Mitarbeiter in einem Brief über die Maßnahme informieren. Demnach entfallen 3000 der 4500 abzubauenden Stellen auf Querschnittsfunktionen (etwa in Verwaltung und IT) und teilweise auf Synergien durch die Monsanto-Übernahme, 1000 Stellen auf andere Bereiche wie in der Forschung. In dem Brief betont der Bayer-Vorstand auch, dass der Abbau sozialverträglich erfolgen soll und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen seien. Der Bayer-Sprecher wollte das auf Anfrage der Redaktion nicht kommentieren. Bayer hatte im November 2018 den Abbau von 12.000 Stellen angekündigt, aber noch nichts zu den Landeszahlen gesagt. Bayer hat in Deutschland 32.000 Mitarbeiter.

Erdogan in Moskau
Putin: Handelsvolumen zwischen Russland und der Türkei auf 25 Milliarden US-Dollar gestiegen

Moskau (nex) – „Wir stellen eine gute Entwicklung unserer Beziehungen fest. Das Handelsvolumen stieg um 15 Prozent und hat 25 Milliarden Dollar erreicht“, sagte der russische Staatspräsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan am Montag. Putin erwähnte in seiner Rede auch gemeinsame Großprojekte Russlands und der Türkei, wie etwa das Kernkraftwerk Akkuyu und die Gaspipeline TurkStream, dessen Offshore-Bereich kürzlich fertiggestellt wurde. Das TurkStream-Projekt ist eine Exportgasleitung, die aus zwei 930 km langen Leitungen mit einer Kapazität von jeweils 15,75 Milliarden Kubikmetern besteht. Die Pipeline soll unter dem Schwarzen Meer von Russland in die Türkei verlaufen und sich auch weiter bis an die Grenzen der Türkei zu den Nachbarländern erstrecken. Die erste Linie von TurkStream ist für die Gasversorgung der türkischen Verbraucher bestimmt, während die zweite für die Gasversorgung Süd- und Südosteuropas bestimmt ist. Dies ist das dritte Treffen der beiden Staatschefs in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr hatten Putin und Erdogan sieben bilaterale Treffen und nahmen an einer Reihe von internationalen Gipfeltreffen teil. Beim heutigen Treffen in Moskau sei auch der Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 durch die Türkei besprochen worden. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner gewarnt, dass sie, wenn der Kauf voranschreitet, die Teilnahme Ankaras am Jagdflugzeugprogramm F-35 neu bewerten müssten. „Die Türkei muss sich entscheiden“, warnte der amerikanische Vizepräsident Mike Pence letzte Woche. „Will sie ein echter Partner im erfolgreichsten Militärbündnis der Geschichte bleiben oder will sie die Sicherheit dieser Partnerschaft gefährden, indem sie solche rücksichtslosen Entscheidungen trifft, die unser NATO-Bündnis untergraben“, fragte Pence.