London
Bericht: USA verweigern Englands First Lady Carrie Symonds Einreise
Türkei
Made in Turkey: „Weltbestes Sturmgewehr“ MPT-76 entwickelt sich zum Renner
Auch im Ausland findet das türkische Gewehr immer mehr Käufer. Die somalische Regierung, die sich derzeit im Kampf gegen die Terrormiliz al-Shabaab befindet und Nordzypern, gehören nach Angaben des Unternehmens zu den ausländischen Abnehmern.
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Der Geschäftsführer der größten Waffenproduktionsstätte der Türkei MKEK in Kirikkale soll für den Deal 1,2 Millionen US-Dollar bekommen haben – die Forschungs- und Entwicklungskosten des Projekts liegen nach Angaben des Verteidigungsministeriums bei 22 Millionen Dollar.
Medien
Ranking: Deutschlands meist gefürchtete Investigativredaktionen
1. Frontal 21 (33%) 2. Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32%) 3. Spiegel (29%) 4. Bild (25%) 5. RTL Team Wallraff (16%) 6. Monitor (13%) 7. Süddeutsche Zeitung (13%) 8. Panorama (10%) 9. Plusminus (8%) 10. Report Mainz (7%) 11. Handelsblatt (5%) 12. Stern (5%) 13. Kontraste (5%) 14. Frankfurter Allgemeine (5%) 15. Report München (4%)
Rüstungsindustrie
Ukraine und Türkei entwickeln Kampfdrohne neuer Generation
Türkei und Ukraine gründen gemeinsames Unternehmen für High-Tech-Waffen
Die Ukraine und die Türkei haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet. Dies wurde vom Pressedienst des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (NSDC) der Ukraine gemeldet.„Das staatliche Unternehmen Ukrspetsexport, das Teil von Ukroboronprom ist, einem Verband von Multiproduktunternehmen (Konglomerat oder Konzern) in verschiedenen Sektoren der Verteidigungsindustrie, und das türkische Unternehmen Baykar Defense, das einer der führenden Hersteller von Drohnen ist, haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet“, heißt es in der Erklärung.
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– Kiew – Türkei und Ukraine gründen gemeinsames Unternehmen für High-Tech-Waffen
Die Ukraine und die Türkei haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet.
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Kosovo
Abschiebung türkischer Staatsangehöriger: Opposition fordert Ausdehnung der Ermittlungen auf hochrangige Staatsbeamte
Im November 2018 nannte der scheidende kosovarische Premierminister Ramush Haradinaj die Aktion, die zur Abschiebung von sechs türkischen Staatsangehörigen mit Aufenthaltserlaubnis führte, „übereilt und überraschend“, sagte aber auch, dass die Polizei des Kosovo nicht für den Vorfall verantwortlich sei.
„Die Polizei hat die Tat vollstreckt, die Polizei glaubte, dass sie eine patriotische und heroische Tat zum Wohle des Landes begangen hat. Wir können nicht zur Polizei gehen und ihnen sagen, dass es ihre Schuld ist“, sagte Haradinaj. Wie BIRN weiter berichtet, unterzeichnete Haradinaj am Tag nach der Abschiebung eine Entscheidung über die sofortige Entlassung von Driton Gashi, dem Leiter des Kosovo-Geheimdienstes AKI und dem Innenminister Flamur Sefaj. Am 30. März 2018 gab Haradinaj eine Erklärung ab, in der er erklärte, dass er von der Aktion, die von der kosovarischen Polizei auf der Grundlage von Informationen des Geheimdienstes durchgeführt wurde, nicht informiert worden sei. Die sechs im März letzten Jahres abgeschobenen Türken wurden von Ankara wegen mutmaßlichen Verbindungen zum in den USA lebenden Prediger Fethullah Gulen gesucht. Ankara macht Gülen für Putschversuch verantwortlich Die türkische Regierung beschuldigt den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, für den Putschversuch am 15. Juli 2016 verantwortlich zu sein, im Zuge dessen die am Staatsstreich beteiligten Soldaten Panzer und Kampfjets unter ihre Kontrolle gebracht, das Parlamentsgebäude bombardiert und versucht haben, den türkischen Staatspräsidenten zu entführen oder zu töten.248 Menschen kamen in der Putschnacht gewaltsam ums Leben, fast 2.200 wurden verletzt. Des Weiteren wird dem Prediger vorgeworfen, seit Jahren durch die Gründung eines Parallelstaates mithilfe seiner Unterstützer, die den türkischen Staat vor allem in den Bereichen Militär, Polizei und Justiz infiltriert hätten, für den Sturz der Regierung zu kämpfen.
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– Balkan – Kosovo: 22 Polizisten wegen Abschiebung türkischer Staatsangehöriger angeklagt
16 Monate nach der umstrittenen Abschiebung von sechs türkischen Staatsangehörigen aus dem Kosovo in die Türkei im März 2018 sollen 22 Mitglieder der kosovarischen Polizei in einem Bericht genannt worden sein, der sie mit dem vom Polizeiinspektorat des Kosovo, IPK, veröffentlichten Fall verbindet.
Kosovo: 22 Polizisten wegen Abschiebung türkischer Staatsangehöriger angeklagt
Selfie-Trend
259 Opfer: Selfies tödlicher als Hai-Angriffe
Umwelt
Türkei: 2017 über 51.000 Tote infolge der Luftverschmutzung
Bloomberg-Meldung
Ankara: Türkei steht weiterhin hinter Regierung Venezuelas
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– Erdogan in Südamerika – Trotz Sanktionen: Türkischer Goldimport entlastet Venezuela
Die krisengebeutelte Wirtschaft Venezuelas hatte dieses Jahr sehr von den Goldexporten in die Türkei profitiert. Gold im Wert von 900 Mio. US-Dollar wurden in die Türkei verkauft. Die Einnahmen halfen dem südamerikanischen Land, den Einbruch im Ölgeschäft abzumildern.
Trotz Sanktionen: Türkischer Goldimport entlastet Venezuela
Berlin
Sklavenhandel: Bündnis fordert Berlin zu Entschuldigung auf
Bündnis „DECOLONIZE Berlin“ lädt zum 6. Umbenennungsfest für die Mohrenstraße und fordert Berlin zu einer Entschuldigung für den brandenburgisch-preußischen Versklavungshandel auf
Anlässlich des jährlichen UN-Tages zur Erinnerung an die Abschaffung des Versklavungshandels am 23. August wird am Sonntag, 25.08.2019 um 13 Uhr am Berliner Hausvogteiplatz das jährliche Umbenennungsfest für die rassistisch konnotierte „Mohrenstraße“ stattfinden.
Das Straßenfest wird seit 2014 von afrikanischen bzw. Schwarzen und solidarischen Nichtregierungsorganisationen veranstaltet. Es soll der Forderung nach Änderung des auf die Zeit des brandenburgisch-preußischen Kolonial- und Versklavungshandels zurückgehenden Straßennamens Nachdruck verleihen.
Die 1706 benannte Straße trägt in ihrem Namen seit mehr als 300 Jahren die diskriminierende Fremdbezeichnung für Schwarze bzw. Menschen afrikanischer Herkunft, die – oft als Minderjährige – in den nahegelegenen Palais der Markgrafen von Brandenburg-Schwedt und im kurfürstlich-königlichen Schloss (heute das Humboldt Forum) dienen mussten.
Das Bündnis DECOLONIZE Berlin fordert den Bezirk Berlin-Mitte dazu auf, stattdessen Anton Wilhelm Amo (ca. 1703-53), den ersten Dozenten und Bürgerrechtler afrikanischer Herkunft an einer preußischen Universität (Halle), zu ehren, der selbst als Kleinkind nach Europa verschleppt worden war.

Vom Berliner Senat erwartet das NGO-Bündnis zudem, dass er den karibischen Staatenbund CARICOM für die verdrängte Beteiligung der Stadt am transatlantischen Versklavungshandel im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert um Entschuldigung bittet und diese in Kultur und Bildung kritisch und umfassend thematisiert.
Die Zweite Vorsitzende der CARICOM-Wiedergutmachungskommission (CRC), Prof. Verene Shepherd, hatte am 10. Juni 2019 in Bridgetown/Barbados bekanntgegeben, dass die Reparationsforderungen von CARICOM nun auch auf jene Staaten ausgedehnt würden, deren Beteiligung am transatlantischen Versklavungshandel weniger bekannt wäre. Unter den Genannten befinden sich auch die deutschen Hansestädte und das Kurfürstentum Brandenburg bzw. das Königreich Preußen, dessen Brandenburgisch-Afrikanische-Amerikanische Compagnie zwischen 1680-1720 ca. 20,000 westafrikanische Kinder, Frauen und Männer in die Sklaverei verschleppte.

