Ein Twitter-Kanal des Außenministeriums, der speziell für die Öffentlichkeitsarbeit in den Golfstaaten eingerichtet wurde, sandte am Montag „aufrichtige Glückwünsche“ an das saudische Volk. „Wir bitten Gott, dich sicher und geborgen zu halten und wünschen dir Wohlstand“, lautet der Tweet. Die Existenz heimlicher Beziehungen zwischen Jerusalem und Riad, die sich hauptsächlich auf Sicherheitsfragen konzentrieren, sind bekannt, insbesondere angesichts der gegenseitigen Feindschaft gegenüber dem Iran, aber öffentliche Zuneigung auf offiziellen diplomatischen Kanälen ist äußerst selten. Israel hat in den letzten Jahren seine Präsenz in arabischen Ländern, insbesondere am Golf, intensiviert. Im Juli empfing Netanyahu einen saudiarabischen Staatsbürger, den Blogger Mohammed Saud, in seinem Jerusalemer Büro, einen Tag nachdem der Mann von Palästinensern angegriffen wurde, die wütend auf seine pro-israelischen Ansichten waren. Saud, bekannt als hartgesottener Unterstützer von Netanyahu, wurde vom Außenministerium als Teil einer Delegation von Bloggern und Journalisten aus verschiedenen arabischen Ländern nach Israel eingeladen.نهنئ الشعب السعودي بحلول يومه الوطني ال-89 🇸🇦
— إسرائيل بالعربية (@IsraelArabic) September 23, 2019
يعيده عليكم بالخير والبركة في ظل الأمن والامان واجواء السلام والتعاون والجيرة الحسنة، داعين الله عز وجل ان تتكلل جهودكم بالرقي والتطور والازدهار، بالنجاح.#اليوم_الوطني89_للسعوديه #SaudiNationalDay89 pic.twitter.com/ZKonQN0K1G
Saudisch-israelische Beziehungen
Im Namen Gottes: Israel gratuliert Saudi-Arabien zum 89. Nationalfeiertag
Balkan
Scheidender US-Botschafter: Serbien muss Kampagne gegen Kosovo stoppen
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– Balkan – US-Sonderbeauftragter Palmer: Kosovo muss Strafzölle gegen Serbien beenden
Der US-Sonderbeauftragte für den Westbalkan, Matthew Palmer, sagte gegenüber der Voice of America, dass die nächste Kosovo-Regierung bereit sein müsse, die Strafzölle auf serbische Waren auszusetzen. Seiner Meinung nach sei dies ein Hindernis für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Belgrad und Pristina.
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Moskau
Russlands Obermufti: Wir beten für die Türkei und Erdogan
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Erdogan und Putin: Wiedereröffnung der Cuma Moschee
Die Moskauer Zentralmoschee wird am Vorabend des höchsten islamischen Festes, Eid al-Adha (Opferfest), nach ihrem Wiederaufbau erstmals wieder am 23. September ihre Pforten öffnen.
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Berlin
Kramp-Karrenbauer fordert nach Angriff auf saudi-arabische Öl-Anlagen „verlässliche Beweise“
Strategic Report
Europol sieht Schwachstellen bei der Bekämpfung des Rechtsterrorismus
Köln – Die europäische Polizeiagentur Europol sieht Schwachstellen bei der Bekämpfung von Rechtsterrorismus durch europäische Sicherheitsbehörden.
Gleichzeitig warnt Europol vor einer wachsenden Gefahr durch gewaltbereite Rechtsextremisten. Das geht aus einem vertraulichen Lagepapier („Strategic Report“) hervor, das WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt, und über das die Innen- und Justizminister der EU in einer Sitzung Anfang Oktober beraten wollen.
Die Antiterror-Experten von Europol verweisen in dem Papier auf eine „erhebliche Anzahl gewalttätiger Zwischenfälle in zahlreichen EU-Mitgliedsländern, die durch rechtsextreme Ideologien motiviert sind“. Genannt werden unter anderem Attentate auf Politiker wie den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, auf Muslime, Asylsuchende, politische Gegner aus dem linken Spektrum und auch sexuelle Minderheiten.
Viele dieser Vorfälle würden „nicht als terroristische Straftaten oder terrorbezogene Zwischenfälle erkannt“, kritisiert Europol, „sondern nach nationaler Rechtslage als extremistische Aktivitäten“. Die Folge sei, dass es keine umfangreiche Datengrundlage zum Rechtsterrorismus gebe. Es gebe zudem weiterhin „keine gemeinsame und weithin akzeptierte Definition von Rechtsterrorismus und rechtem Terror zwischen den EU-Mitgliedsstaaten“.
In dem Papier weist Europol zudem darauf hin, dass die Zahl der Verhaftungen im Zusammenhang mit rechtem Terror in Europa in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich und signifikant gestiegen sei – von 12 Festnahmen im Jahr 2016 auf 44 im Jahr 2018. Rechtsextreme Gruppen würden sich weiter verstärkt international vernetzten, auch über virtuelle Netzwerke. Zudem hätten Rechtsextremisten in Europa ein anhaltendes Interesse am Besitz und Umgang mit Waffen und Sprengstoffen, so steht es in der Europol-Analyse.
„Um ihre körperlichen Möglichkeiten und Kampffähigkeiten an den Waffen auszubauen“, warnen die Terrorexperten, „versuchen Mitglieder rechtsextremer Gruppen erfahrenes Personal aus Militär und Sicherheitsbehörden für sich zu gewinnen, um von deren Expertise im Bereich der Überwachung und Kampffertigkeiten zu lernen.“
Das deutsche Bundesinnenministerium hatte jüngst angekündigt, die Sicherheitsbehörden, darunter das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) für die Bekämpfung des Rechtsterrorismus und der Hasskriminalität verstärken zu wollen. Dafür soll es Hunderte zusätzliche Stellen geben.
Türkei
Türkei: Erdogan verbietet Blaulichter für unauthorisierte Fahrzeuge
Balkan
China und Serbien starten gemeinsame Polizeipatrouillen in Belgrad
„Wir haben eine Hotline für Chinesen eingerichtet“, sagte der aus Peking stammende Polizist Jin Yao, der sich letzte Woche auf Patrouillen seinen serbischen Kollegen angeschlossen hat, der Nachrichtenagentur Reuters. Die Initiative folgt auf eine im Mai unterzeichnete Absichtserklärung zwischen den chinesischen und dem serbischen Innenministerien, die auch gemeinsame Übungen von Spezialeinheiten der Polizei und die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität ermöglicht. Serbien und das chinesische Elektronikunternehmen Huawei haben ein Projekt namens Safe City gestartet, das die Montage von Hunderten von Überwachungskameras in Belgrad und die Entwicklung von Gesichtserkennungssoftware vorsieht, berichtet Reuters weiter. Es ist nicht das erste Mal, dass Serbien die Hilfe ausländischer Polizeikräfte in Anspruch nimmt. Mehrere Nationen der Europäischen Union, darunter die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn und Österreich, senden seit 2014 Polizeibeamte an die Grenzen Serbiens, um den Zustrom illegaler Einwanderer einzudämmen. Auch die türkische Polizei hilft an serbischen Grenzübergängen. Serbische Polizisten sind auch an der Grenze zwischen Nordmazedonien und Griechenland sowie im benachbarten Montenegro während der Sommerferienzeit im Einsatz.Заједничке патроле српске и кинеске полиције биће распоређене у Београду, Новом Саду и Смедереву и олакшаће комуникацију са великим бројем кинеских туриста који долазе у нашу земљу. Рад ових патрола изузетно је значајан јер ће допринети и већој безбедности. pic.twitter.com/btmKPD0R8e
— Небојша Стефановић (@NesaStefanovic) September 18, 2019
Thomas-Cook-Pleite
Tourismusminister Trabelsi: Thomas Cook schuldet tunesischen Hotels 60 Millionen Euro
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– Tourismus – Thomas-Cook-Pleite: Türkei fürchtet bis zu 700.000 Urlauber weniger jährlich
Die Pleite des britischen Reisekonzerns könnte auch die Türkei treffen. Das Tourismusministerium in Ankara hat bereits ein Hilfspaket für Hoteliers angekündigt, berichtet das Handelsblatt.
Thomas-Cook-Pleite: Türkei fürchtet bis zu 700.000 Urlauber weniger jährlich
Tourismus
Thomas-Cook-Pleite: Türkei fürchtet bis zu 700.000 Urlauber weniger jährlich
Türkei
Türkischer Tourismusminister: Es war eine gute Saison – 52 Millionen Urlauber erwartet
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– Reisen – Herbstferien: Antalya verdrängt Mallorca bei deutschen Urlaubern vom ersten Platz
Antalya ist Herbstmeister – zwar nicht im Fußball, aber bei den TUI Gästen: „Antalya ist in diesem Jahr das beliebteste Herbstferien-Ziel. Bereits im Sommer hat die Türkei einen Boom erlebt, der sich nun auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt“, sagt Stefan Baumert, touristischer Geschäftsführer der TUI Deutschland.
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